@ der Franke
Sorry, aber ich finde Ihre gesamte Argumentation leider nicht hilfreich, sondern höchst unlogisch, verwirrend und sogar widersprüchlich. Von wem stammen unlogische, verwirrende oder widersprüchliche Aussagen: von Gott? Oder vom Widersacher? Auf der Basis von widersprüchlichen Gesichtspunkten und einem menschenunwürdigen Niveau ("Puff") kann und werde ich mich auf keine weitere Argumentation mit Ihnen einlassen.
| Katechismus der Katholischen Kirche http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P7V.HTM (http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P7V.HTM) Das Sonntagsgebot 2180 Eines der Kirchengebote bestimmt das Gesetz des Herrn genauer: „Am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen sind die Gläubigen zur Teilnahme an der Meßfeier verpflichtet" ( [link] CIC, can. 1247). „Dem Gebot zur Teilnahme an der Meßfeier genügt, wer an einer Messe teilnimmt, wo immer sie in katholischem Ritus am Feiertag selbst oder am Vorabend gefeiert wird" ( [link] CIC, can. 1248, § 1). 2181 Die sonntägliche Eucharistie legt den Grund zum ganzen christlichen Leben und bestätigt es. Deshalb sind die Gläubigen verpflichtet, an den gebotenen Feiertagen an der Eucharistiefeier teilzunehmen, sofern sie nicht durch einen gewichtigen Grund (z. B. wegen Krankheit, Betreuung von Säuglingen) entschuldigt oder durch ihren Pfarrer dispensiert sind [Vgl. [link] CIC, can. 1245]. Wer diese Pflicht absichtlich versäumt, begeht eine schwere Sünde. |
| Um die Frage, vorwegzunehmen: Unten erklärt wieso Sonntag und nicht wie im Exodus erwähnt Samstag. (Sabbat) Das Dritte Gebot Gottes "Gedenke, dass du den Sabbat heiligst." Was hat der Sabbat mit dem Sonntag zu tun ? Der Sabbat ist im Schöpfungsbericht der Bibel der siebte Tag, der Ruhetag Gottes. Deshalb wird das Volk Israel im dritten Gebot aufgefordert, diesen Tag durch Gottesdienst, Gebet und Arbeitsruhe zu heiligen. Die Christen haben das dritte Gebot ganz selbstverständlich auf den ersten Tag der Woche, den Sonntag, übertragen, weil Jesus Christus am ersten Tag der Woche von den Toten auferstanden ist. Was gebietet das dritte Gebot ? Das dritte Gebot gebietet uns, die Sonn- und Feiertage zu heiligen. Das heißt, an diesen Tagen die Heilige Messe andächtig mitzufeiern und die normale Berufs- und Werktagsarbeit zu unterlassen. Gibt es Ausnahmen, bei denen jemand von der Einhaltung des dritten Gebotes befreit ist ? Ja, es gibt Ausnahmen, wenn Arbeiten getan werden müssen, die für die Gesellschaft notwendig sind wie z.B. im Krankenhaus, bei der Polizei, der Feuerwehr oder im öffentlichen Verkehr; weiterhin, wenn es um die Pflege von kleinen Kindern, Kranken oder alten Menschen geht. Was in diesem Zusammenhang die Mitfeier der Heiligen Messe betrifft, muss allerdings in Erwägung gezogen werden, ob diese nicht zu einem anderen Zeitpunkt möglich ist (z.B. am Vorabend). Wenn jemand aufgrund einer Krankheit nicht in der Lage ist, die Heilige Messe mitzufeiern, ist dies kein Verstoß gegen das dritte Gebot. Welchen Sinn hat das dritte Gebot ? Das dritte Gebot verlangt erstens von uns, dass wir Gott bei der Feier der Heiligen Messe in rechter Weise verehren, ihn loben und ihm danken für alles, was er uns getan hat. Zweitens hat dieses Gebot den Sinn, dass wir geistlich, geistig und körperlich auftanken und neue Kräfte gewinnen, um den vielfältigen Anforderungen des Alltags gerecht zu werden. Welches sind die Sünden gegen das dritte Gebot ? Im Hinblick auf die Mitfeier der Heiligen Messe an Sonn- und Feiertagen sündigt derjenige, der die Heilige Messe ohne wichtigen Grund versäumt, andere davon abhält oder sich selber abhalten lässt, indem er sich z.B. seiner Umgebung anpasst. Weiterhin sündigt derjenige, der die Heilige Messe nur oberflächlich oder unandächtig mitfeiert, sich im Gotteshaus unpassend benimmt und andere stört bzw. wenn jemand ohne wichtigen Grund oder aus Nachlässigkeit zu spät kommt oder zu früh weggeht. Im Hinblick auf die Arbeitsruhe sündigt derjenige, der an Sonn- und Feiertagen die normale Werktagsarbeit tut, ohne dass es einen zwingenden Grund dafür gibt. Weiterhin sündigt derjenige, der den Sonntag ausnützt, um mehr Geld zu verdienen. Schwer sündigt derjenige, der andere zwingt um der höheren Produktivität willen am Sonntag zu arbeiten. Schließlich sündigt auch derjenige, der den Sonntag nur der Zerstreuung, nicht aber Gott und der eigenen Erholung widmet und derjenige, der andere in der Sonntagsruhe stört. Welche Folgen hat die Mißachtung des dritten Gebotes für das Zusammenleben der Menschen ? Dadurch, dass die Mehrheit der Menschen und auch ein großer Teil der Christen nicht nach den Geboten Gottes lebt, wird auch das dritte Gebot missachtet. Wenn aber Gott nicht in rechter Weise verehrt wird, ist dem Unglauben Tür und Tor geöffnet; und dann wundert es auch nicht, dass die Würde des Menschen mit Füßen getreten wird. Wenn der Mensch außerdem nicht genügend Zeit findet, um sich an Seele, Geist und Körper zu erholen, wird er auf Dauer krank. Schließlich leidet auch der Zusammenhalt in den Familien, die die lebendigen Zellen für die Kirche und die Gesellschaft sein müssten. Wenn aber die Familien nicht intakt sind, kann weder die Kirche noch die Gesellschaft intakt sein. |
| Gedenke des Sabbattages, um ihn heilig zu halten. (Exo 20:8) Wieso feiern wir am Sonntag und nicht am Samstag? Aus dem katholischen Kurzkatechismus 73. Der Tag des Herrn Wir gehören vor allem Gott. Darum müssen wir dem Herrn einen Tag der Woche besonders weihen. Gott gebietet: „Gedenke, daß du den Sabbat heiligest... Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebenten aber sollst du ruhen“ (Ex 10, 8 + 23,12)! Als katholische Christen geben wir durch die Sonntagsfeier ein Zeugnis des Glaubens, der Hoffnung und Liebe zu Gott. Unser Verhalten am Sonntag macht deutlich, wie weit wir Christen oder Materialisten sind. Frage. 200 Warum feiern wir Christen den Sonntag als Tag des Herrn! Wir feiern den Sonntag als Tag des Herrn, weil Christus an einem Sonntag auferstanden ist und an einem Sonntag den Heiligen Geist gesandt hat. Frage. 201 Wie heiligen wir Christen den Sonntag? Wir heiligen den Sonntag 1. durch andächtige Mitfeier des hl. Meßopfers, 2. durch Besinnlichkeit und Gebet, 3. durch Arbeitsruhe, 4. durch gute Freude und Erholung. Frage. 202 Warum heiligen wir den Tag d. Herrn durch die Sonntagsmesse? Wir heiligen den Tag des Herrn durch die Sonntagsmesse, um 1. Gott anzubeten und zu verherrlichen, 2. unsere Seele durch Christus zu heiligen, 3. die Gemeinschaft mit dem Volke Gottes zu erneuern. Nur schwerwiegende Gründe können vor Gott ein Versäumnis entschuldigen. Zu den Sonntagen fügt das Kirchenjahr die Feiertage; an ihnen sollen wir Gott erst recht für seine Heils-Taten danken und um die Festgnaden bitten. Im Preislied des Osterfestes lobsingt die Kirche dem Herrn aufs höchste für das Opfer und den Sieg des göttlichen Osterlammes. Sie feiert jeden Sonntag „Ostern“ als Gnadenquelle für die Woche. |