Demokratisierung der Pfarreien
Älteste deutsche Diözese löst alle Pfarreien auf.
Die Diözese Trier, die älteste in Deutschland wird ihre 903 Pfarreien auflösen und 35 neue gründen. Das erklärte der liberale Bischof Stephan Ackermann (54) am Freitag bei einer Begegnung der Diözese. Er sprach von einer "Krisensituation": "Das ist nicht der Untergang, fordert uns aber heraus. Die neuen Pfarreien werden mit den herkömmlichen "nur noch den Namen gemeinsam" haben.
Trier ist der Geburtsort von Karl Marx.
12.6.2017 "Resonanzveranstaltung" : Das Bistum Trier baut ab.
Am 10. Juni fand in der ehemaligen Kirche Sankt Maxim in Trier eine sogenannte Resonanzveranstaltung (OHNE PFARRER) statt, eine "Aussprache" zwischen Bistum und Gläubigen zum Thema der laufenden Diözesansynode. Sankt Maxim ist heute eine Turn- und Veranstaltungshalle.
Die Trierer Diözesansynode will die Pfarreien umbauen und Wortgottesdienste auch am Sonntag einführen, weil die Messe "eine Hochform des Gottesdienstes" sei, zu der viele Katholiken den Bezug verloren hätten.
..."dass das Synodendokument eine "für alle verbindliche Grundlage" sei..
Als Problem ortete Bischof Ackermann die immer schwerer werdende Aufrechterhaltung der Pastorale und die hohen Kosten von Verwaltung und Organisation in den einzelnen Pfarreien.
Dechant Clemens Grünbach stellte anschließend dar, das die Pfarreien in Zukunft von den Getauften und nicht mehr von den Pfarrern her gedacht werden sollen.
Kommentar: die Protestantisierung der katholischen Kirche
Scheinbar überall in Deutschland versucht man die katholische Kirche umzukrempeln, wie zur Zeit auch in Fulda und im Erzbistum München-Freising
Baden-Württemberg
"Mehr Beteiligung der Laien" wird in Fulda angestrebt
"Mehr Beteiligung der Laien" (?) Neue Strukturen müssten geschaffen werden, um der drohenden Personal-und Priesternot Herr zu werden und die kirchliche Verkündigung "zeitgemäß" zu gestalten. Die klassische Pfarrei wird totgesagt. Der Prozeß der Pfarreiumgestaltung ist in einigen Diözesen Deutschlands bereits voll im Gang. ...ein perfektes Instrument zur Marginalisierung der Priester und weiteren Leerung der Kirchen.
Zitat: "Gottesdienst ist dialogisch" (?) "Die Feier der Liturgie nimmt dabei die Vielfalt der Erwartungen und Zugänge der Menschen wahr. Die Ausgestaltung der gottesdienstlichen Feiern nimmt darauf Rücksicht.Die gottesdienstlichen Feiern korrespondieren in Gestaltung und Sprache mit den Erwartungen und Möglichkeiten der Mitfeiernden."
Kommentar: Man spricht in Fulda nicht mehr von der Heiligen Messe, sondern von protestantischen "gottesdienstlichen Feiern". Was soll das sein? Will man die Kirche neu erfinden? Der Gottesdienst wird den Menschen angepaßt, nicht der Mensch zu Gott, zu Jesus Christus erhoben!
http://www.kath.net/news/59916 (http://www.kath.net/news/59916)
Baden-Württemberg