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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: Botschafter am 07. Juni 2011, 13:13:30
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Geld
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Lieber Botschafter,
ich bin wahrlich kein Fachmann für irgendeine Art von Verschwörungstheorie, aber ist das nicht etwas Panikmache? Wenn man sich maßgebende Beiträge zu diesem Thema - u.a. auch auf unserer HP - anschaut, fragt man sich, wem man überhaupt noch trauen soll. So problematisch, wenn nicht gar tragisch, sehe ich die Sache allerdings nicht. Ich habe bei all diesen Geschichten den Eindruck, als seien hier bestimmte (amerikanische) fundamentalistische Kreise am Werk, für die die Apokalypse nicht schnell genug kommen kann, aus welchen Gründen auch immer. Wenn mit der "Hure Babylon" das weltweite, zugegeben marode, Finanzsystem gemeint ist, dann frage ich mich, warum dies gerade von amerikanischen Schwarzsehern so kritisiert wird, steht doch das "kapitalistische System" bei diesen mit Abstand an erster Stelle. Ich richte meine Augen da lieber auf andere Dinge und Orte, obwohl ich dieser Situation gegenüber auch sehr kritisch eingestellt bin, aber was ist, wenn diese Verschwörungstheorien nicht eintreten?
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Lieber Botschafter,
soviel ich weiß, wird bei Don Gobbi (Blaues Buch) die Freimaurerei, die bei ihm, wie Du ja auch sagst, eine zentrale Rolle spielt, mit dem "Tier" aus der Offenbarung des Johannes gleichgesetzt. Dabei handelt es sich um das "Tier auf dem Land" (allgemeine Freimaurerei), welches das "Tier aus dem Meer" (kirchliche Freimaurerei) zu Hilfe ruft. Beide dienen dem (roten) Drachen (Satan; Atheismus, Kommunismus).
Was die "Hure Babylon" betrifft, so gibt es da bekanntermaßen verschiedene Deutungsversuche. Sie liegt "an den Gewässern" und alle werden ihr huldigen und sie "anbeten" (Offb 17 f). Es ist nur meine private Meinung, aber wenn man die Textstellen genauer liest, deutet das meiner Meinung nach auf die Vergötterung des "Mammon" hin, wie wir sie heute erleben ("Kapitalismus" als "Religion", weltweite Finanzpolitik, Anbetung des "goldenen Kalbes". Konkret: Börse (New York?), Aktienkurse, Gier nach Geld und Macht), aber das ist nur meine persönliche Meinung. Interessanterweise denken aber heute viele so.
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Interessanterweise denken aber heute viele so.
Ich denke auch so.
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Nachstehender Artikel ist in der letzen Nummer „Zeit-Fragen“ erschienen.
Gebotene Wege aus der die Weltgesellschaft bedrohenden Finanzkrise
von Prof. Dipl.-Ing., Dr. iur. Heinrich Wohlmeyer
Die Verschuldung fast aller Staaten der Welt gegenüber wenigen Eignern von Grosskapitalien hat ein Ausmass erreicht, das ohne drastischen Schuldenverzicht der Gläubiger nicht zu tilgen ist.
Allein der Euro-Raum ist mit rund 6 Billionen – also 6000 Milliarden – Euro verschuldet. Die von den derzeit Finanzmächtigen eingeforderten Sparmassnahmen zu Lasten der ärmeren Schichten der Bevölkerung und der Verkauf von Gemeinwohl-orientierten öffentlichen Einrichtungen zu ihren Gunsten führen zu unerträglicher sozialer Verelendung.
Das Geld, das den Staaten anfangs geradezu aufgedrängt wurde, um später durch entsprechendes Rating die Zinsen zu erhöhen, wurde aus dem Nichts geschaffen (fiat-money). Es muss nun geordnet wieder ins Nichts zurückgeführt werden, um extreme soziale Verwerfungen mit unabsehbaren Folgen zu vermeiden.
Die aufgebaute Finanzblase beträgt derzeit ungefähr das Dreifache des Weltbruttoproduktes – also des Wertes aller Waren und Dienstleistungen.
Sie durch Schuldenverzicht geordnet implodieren zu lassen, ist ein Gebot der Stunde und die einzige Alternative zu sozialem Kahlschlag, grösstem Leid, Chaos und Bürgerkrieg oder Krieg. Kluge Grossspekulanten – wie George Soros – plädieren daher nunmehr bereits für massive Eingriffe, weil sie wissen, dass bei Überspannen des sozialen Bogens jene Wirtschaftsverfassung gefährdet ist, der sie ihren Reichtum verdanken und die ihnen diesen bisher sichert (Gefahr des gesellschaftlichen Umsturzes).
Die Kredite wurden von höchstbezahlten «Fachleuten» gewährt, und die verlangten Zinsen enthielten und enthalten eine Risikoprämie. Es wurde also von kompetenten Personen bewusst Risiko eingegangen. Dieses Risiko nun zu sozialisieren (d.h. der Allgemeinheit umzuhängen) und die Gewinne zu privatisieren widerspricht allen Regeln einer geordneten Wirtschaftsgestaltung und dem von den Akteuren immer beschworenen «Sanktionsmechanismus der Märkte».
Dass sich jene, die bisher die Politik am Nasenring herumgeführt haben, gekonnt wehren und mangels «Hilfe» den Weltuntergang ausrufen, ist zu erwarten gewesen. Schulden können aber nicht durch neue Schulden zu noch höheren Zinssätzen getilgt werden. Die nun aufgespannten «Rettungsschirme» setzen nur eine zusätzliche Schuldenschicht auf die bestehende.
Im Angesicht der bereits evidenten Verarmungen und Nöte sind vor allem die Christen aufgerufen, nicht – wie im Beispiel des barmherzigen Samariters – an den unschuldigen Opfern vorbeizugehen und wegzuschauen sowie alles den «Fachleuten» zu überlassen, sondern mutig die Dinge beim Namen zu nennen und Korrekturen einzufordern.
Derzeit findet eine evidente Plünderung der Ärmsten statt, während die Interessen weniger Kapitaleigner mit dem Gewaltmonopol der Staaten geschützt werden. Täglich werden neue Staatsschulden eingegangen, die in den «Schuldenuhren» im Internet einsehbar sind. Diese sind nicht mehr eintreibbar, weil die Zinslasten über den Wachstumsraten der Länder liegen und die auferlegten Sparmassnahmen noch dazu deflationär wirken – die Schuldenspirale läuft.
Die «Noch-Leitwährung», der US-Dollar, die in Wirklichkeit von einem Grossbankenkartell mit Nationalbankprivilegien gestaltet und benützt wird (FED), «ruht» auf einer US-Staatsschuld von 14 Billionen Euro, die, da sie nicht rückzahlbar ist, nur durch immer neue Schuldenaufnahme vor der Implosion bewahrt wird. Das heisst die Blase wird immer grösser und gefährlicher.
Es bedarf daher einer grundlegenden Kurskorrektur bezüglich der «sündhaften Strukturen» (Johannes Paul II.).
Wie könnte (sollte) diese aussehen?
Es bieten sich folgende not-wendenden Auswege an:
I Politische Grundlage
Die «Finanzindustrie» hat sich seit 1961 (OECD-Kodex zur Liberalisierung des Kapitalverkehrs) zunehmend der staatlichen Kontrolle und einem Beitrag zum Gemeinwohl entzogen. Vielmehr dominiert sie das politische Geschehen und spielt die Staaten gegeneinander aus – «Standortwettbewerb» genannt.
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat dies auf den Punkt gebracht: Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden. Der Finanzsektor hat somit – statt dienendem – «parasitären Charakter» (Günther Robol) entwickelt. Er muss durch eine weltweite demokratische «Revolution von unten» in die Gemeinwohlpflicht genommen werden – dies in Konfrontation mit der vom Grosskapital missbrauchten Schutzmacht der grossen Kapitaleigner, den USA und ihrem Juniorpartner in London.
Hierzu muss auch offen aufgezeigt werden, dass die US-FED, wie vorstehend erwähnt, keine Nationalbank nach europäischem Vorbild, sondern ein mit Nationalbankprivilegien ausgestattetes Grossbankenkartell ist, dem die innere Gemeinwohlverpflichtung fehlt.
II Die konkreten Massnahmen
1 Ein neues Weltwährungsabkommen (Weltwährungsunion), wie 1944 bereits von John M. Keynes vorgeschlagen, gemäss dem eine neue an Kaufkraftparitäten orientierte neue Leitwährung den US-Dollar als Leitwährung ablöst. Überschuss- (z.B. China) und Defizitländer (z.B. die USA) müssten Pönale (Strafzahlungen) leisten, womit ein Anreiz zu ausgeglichenen Zahlungsbilanzen gegeben wäre.
Hand in Hand mit dieser Neuordnung müsste eine «Welteröffnungsbilanz» (Professor Radermacher und Dozent Solte nennen dies «Währungsschnitt») Platz greifen; das heisst ein Neustart bei Streichung der bisherigen Schulden – ähnlich wie im biblischen Vorbild des hebräischen Jovel-Jahres (3. Mos, 16 – 24).
2 Solange dieses umfassende Ziel nicht erreicht ist, bieten sich nachstehende, rasch durchführbare Massnahmen an. Europa wäre mächtig genug, diese auch im Alleingang zu verwirklichen.
2.1 Transaktionssteuer auf den Handel mit «Verbrieften Sicherheiten» (das sind «asset backed securities»/handelbare Schuldverschreibungen), der jährlich weltweit derzeit rund 3000 Billionen US-Dollar beträgt. Bei einer Steuer von 0,1 % wären dies 3 Billionen US-Dollar oder 3000 Milliarden. Umgelegt nach der Wirtschaftsleistung (BIP) wären dies für Deutschland (6%) 180 Milliarden und für Österreich (0,6%) 18 Milliarden (das heisst etwa das Doppelte des laufenden Zinsendienstes).
2.2 Eine allgemeine internationale Kapitalumsatzsteuer (erweiterte Tobin Tax) von 0,1% auf ein Transfervolumen von rund 600 Billionen US-Dollar pro Jahr würde für beide Länder zusätzlich 36 bzw. 3,6 Milliarden Euro bringen.
2.3 Eine Mehrgeldsteuer auf die Herausgabe von «Schattengeld» (dies sind geldwerte Verbriefungen, die derzeit weltweit das rund 50-fache des Nationalbankgeldes ausmachen) von 0,1% könnte die Millenniumsziele der Vereinten Nationen mit 100 Milliarden US-Dollar finanzieren und so die nationalen Budgets entlasten.
2.4 Eine Internetabgabe von einem Millionstel Cent pro Bit – und zwar nur auf die über 90% Spam (d.h. auf den Informationsmüll) – würde in Deutschland rund 300 Milliarden Euro und in Österreich rund 30 Milliarden Euro hereinspielen (also mehr als ein Drittel des Budgets!).
2.5 Eine Besteuerung der Finanzgrossvermögen, die rund das Dreifache des Weltbruttoproduktes betragen (150 Billionen US-Dollar) und mit mindestens rund 6% verzinst werden, mit einem für alle Gutverdiener geltenden Steuersatz von rund 50% würde 4,5 Billionen US-Dollar erbringen, oder, wieder umgelegt, 270 bzw. 27 Milliarden US-Dollar.
Neuordnung einfordern
Wir sehen also zu, wie Mitmenschen und ganze Gemeinwesen vor der vollen Schüssel verhungern bzw. wie sich die soziale Schere immer weiter öffnet, weil wir uns nicht getrauen, die «geeigneten Löffel» in die Hand zu nehmen.
Wir sind daher weltweit aufgerufen, die Neuordnung einzufordern. Wenn die Bewegung stark genug ist, wird sie den Widerstand der selbsternannten «Eliten» brechen. Dies war in der Geschichte immer so, wenn der Bogen überspannt wurde.
Die derzeit ergriffenen Massnahmen sind einerseits kontraproduktiv (zu Tode sparen und Bankrisiken sozialisieren) und andererseits unzureichend (Drehen an den alten Steuerschrauben zu Lasten der Masseneinkommen und mit zu geringem Ertrag).
Die vorstehenden Massnahmen müssen – um eine erpresserische Kapitalflucht zu vermeiden (euphemistisch «Standortwettbewerb» genannt – siehe oben) – durch Kapitalverkehrskontrollen flankiert werden. Grössere internationale Kapitalbewegungen müssten wieder meldepflichtig werden. Es sollte die Regel gelten, dass sie automatisch genehmigt sind, wenn die Behörde nicht binnen 24 Stunden widerspricht. Dies würde einerseits die Spekulationen massiv treffen und andererseits der Realökonomie nicht schaden; wenn nämlich ein seriöses Geschäft eine 24-Stunden-Frist nicht verträgt, dann ist es wohl kaum realökonomisch wertvoll.
Um einen fairen internationalen Wettbewerb zu erreichen, sind vor allem in der WTO die Verfahrensstandards (PPMs – processing and production methods) hinterfragbar zu machen.
Ausgleichsabgaben müssen Kostenunterschiede, die auf unterschiedlichen, kostenwirksamen sozialen und ökologischen Standards beruhen, im Interesse eines fairen Wettbewerbs ausgleichen. Ein ausgleichsabgabenfreier Marktzutritt dürfte nur unter Einhaltung der Standards des Bestimmungslandes möglich sein.
Die Ausgleichsabgaben sollten in einen Internationalen Entwicklungsfonds fliessen, der jene Staaten unterstützt, die ihre sozialen und ökologischen Standards erhöhen (Brechen des Wettbewerbs nach unten).
Ohne die Überprüfbarkeit der Verfahrensstandards sind alle noch so wohlgemeinten sozialen und ökologischen Zielsetzungen nicht erreichbar, weil der anonyme Markt jene belohnt, die Mensch und Natur am effizientesten ausbeuten (Kostenvorteil).
Schliesslich müsste die mit der Schuldenstreichung (z. B. Entwertung der Finanzvermögen 1 : 10 – finanzieller Faktor 10) einhergehende Mitentwertung von Pensionsfonds und anderen kapitalbasierten Lebensvorsorgen abgefangen werden. Dies ist durch die neu erschlossenen Steuereinnahmen möglich (Umlageprinzip bei der sozialen Gesamtsolidarität und Grundversorgung als Teilhabe an der Gesamtwertschöpfung).
Fründlichi Grüess
Sepp Gadient (Archivator der Botschaften von Myrtha Maria)
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Sie durch Schuldenverzicht geordnet implodieren zu lassen, ist ein Gebot der Stunde und die einzige Alternative zu sozialem Kahlschlag, grösstem Leid, Chaos und Bürgerkrieg oder Krieg.
Krieg war immer schon ein legitimes Mittel um Staaten zu endschulden. Wer die richtigen Staatsanleihen hatte, wurde über Nacht steinreich, die anderen hatten nichts mehr. Eine schöne Geschichte dazu: Ein nicht unbekannter wusste aufgrund seines Nachrichtendienstes, dass die Engländer gegen Napoleon gewonnen hatten und lies das gegenteilige Gerücht verbreiten. Englische Staatsanleihen gingen zu Ramschpreisen über den Ladentisch und einer kaufte sie alle. Na wer war das wohl^^
Die Kredite wurden von höchstbezahlten «Fachleuten» gewährt, und die verlangten Zinsen enthielten und enthalten eine Risikoprämie. Es wurde also von kompetenten Personen bewusst Risiko eingegangen. Dieses Risiko nun zu sozialisieren (d.h. der Allgemeinheit umzuhängen) und die Gewinne zu privatisieren widerspricht allen Regeln einer geordneten Wirtschaftsgestaltung und dem von den Akteuren immer beschworenen «Sanktionsmechanismus der Märkte».
Aufgrund der Auflösung der Währungs-, und Goldreserven einzelner Staaten ist dies aber der einzige Weg überhaupt Geld drucken zu können –Schulden an sich sind nichts Schlechtes. Die Deckung erfolgt nicht mehr über Gold, etc. sondern über Staatsverschuldung.
Derzeit findet eine evidente Plünderung der Ärmsten statt, während die Interessen weniger Kapitaleigner mit dem Gewaltmonopol der Staaten geschützt werden. Täglich werden neue Staatsschulden eingegangen, die in den «Schuldenuhren» im Internet einsehbar sind. Diese sind nicht mehr eintreibbar, weil die Zinslasten über den Wachstumsraten der Länder liegen und die auferlegten Sparmassnahmen noch dazu deflationär wirken – die Schuldenspirale läuft.
Wirtschaftswachstum geht nur mit Staatsverschuldung einher und ist prinzipiell auch nichts Schlechtes.
Hierzu muss auch offen aufgezeigt werden, dass die US-FED, wie vorstehend erwähnt, keine Nationalbank nach europäischem Vorbild, sondern ein mit Nationalbankprivilegien ausgestattetes Grossbankenkartell ist, dem die innere Gemeinwohlverpflichtung fehlt.
Auch das ist nichts Neues: Die Fugger hatten bspw. in mehreren Ländern das Münzprägerecht.
Ausgleichsabgaben müssen Kostenunterschiede, die auf unterschiedlichen, kostenwirksamen sozialen und ökologischen Standards beruhen, im Interesse eines fairen Wettbewerbs ausgleichen. Ein ausgleichsabgabenfreier Marktzutritt dürfte nur unter Einhaltung der Standards des Bestimmungslandes möglich sein.
Hierfür gäbe es die BIZ.
So bösartig das kling, die Staatsverschuldung wurde über Jahrhunderte durch das führen von Kriegen geregelt. Staaten endschuldeten sich darüber. Die lange Friedenszeit, das extreme Wirtschaftswachstum und ich nenne es mal die Möglichkeit auf alles und jeden zu spekulieren haben uns erst in diese Lage gebracht. Wobei letzteres das Ganze um ein Vielfaches beschleunigte.
Erlaubt mir ein Kommentar zu diesem Artikel. Er war wohlgemeint, aber der liebe Herrn Prof. ist ein wenig Weltfremd. Die Weltwirtschaft durch eine Einheitswährung zu retten mit gleichzeitiger Einführung einer Weltsteuer wird keine Lösung bringen. Auch weist der Artikel einige Fehler auf, aber lassen wir es dabei gut sein.
Weiters erlaube ich mir folgendes anzumerken:
Einzig interssant ist bei alledem die Rolle Chinas.
Warum, weil China NOCH unabhängig ist, ein enormes Potential besitzt und bereits jetzt die größten Währungsreserven der Welt besitzt. Wenn China auf shopping Tour geht, kaufen die die Welt auf. Da war Japan ein Mailüfterl dagegen.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, welcher Zweck damit verfolgt wird, dass der Euro seit Monaten todgeredet wird. Warum krampfhaft versucht wird den Euro zu drücken.
China kauft wie verrückt europäische und amerikanische Staatsschulden auf, wie Japan in seinen Glanzzeiten. Dollar und Euro wackeln scheinbar und sind kaum zu halten. Griechenland, Portugal und Co. sind meines Erachtens nur Spielbälle und gespielt wird in Wirklichkeit um China. Um die letzte freie Finanzmacht.
..und der Einsatz, ja der Einsatz sind wir.
Aber das ist nur eine Vermutung, die hoffentlich nicht der Wahrheit entspricht.
Das3Rad
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Geld entsteht durch Schulden, nicht durch Arbeit, siehe div. Aussagen von em. Prof. Senf.
Die grossen Vermögen, die Firmen, Immobilien, sind aus Schulden gemacht, d.h. die Bank sagt ok bis zum Preis von xyz. Die Schulden entstehen durch einen simplen Buchungsvorgang in der Bank. Es wird "Geld" auf dem Konto des Schuldners gutgeschrieben, also auf der Aktivseite der Bank ins plus. Ja Geld das die Bank nicht hat, auch cash nicht auszahlen kann und auch nicht wird. Die Gegenbuchung auf der Passivseite im minus ist simpel der unterzeichnete Kreditvertrag, "Sicherheiten" etc. aber kein cash!
Fragt bei Eurer Bank nach! Ihr werdet erstaunt sein, wie sie sich um eine Antwort winden werden. Es ist das Geheimnis der Bank, wie aus nichts Geld gemacht wird, verliehen und dazu Zinsen genommen werden! So sieht die moderne Sklaverei aus und alle denken, die Schweiz lebe von den Banken. Nein, alle füttern diese Riesenkraken!
Könnte jeder nur mit seinem Geld kaufen, sähen die Preise beispielsweise von Häusern anders aus. Die Verschuldung ist gewollt, um die Menschen zu steuern und ihnen eine "Schuld" einzureden.
Wer alles steuert? Gute Frage. In den 24 Protokollen der Weisen von Zion ist alles beschrieben. Wieso wird immer noch genau nach diesem Plan gearbeitet, wenn er doch eine Fälschung sein soll? Da ist wirklich Klärungsbedarf!
LG Markus
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Weltfinanzsystem "gerockt"
Die Bewegungen an den Weltbörsen sind natürlich nicht durch "Aktienverkäufe" ausgelöst worden, sondern durch Aktionen an den Terminbörsen. Jeder kann Schwankungen an den Indizes mal ansehen, wenn die Terminbörsen wegen techn. Störungen kurzfristig ausfallen, Ruhe ist dann...
Die milliarden schweren Hedge-fonds haben sich “short” positioniert und werden ihre Positionen ausbauen. Das Chicken ist schön fett, gut gebraten, da ist was dran.
Alle!!!!! Papiere sind wertlos, Aktien, Bonds, alle!!! Das Problem ist, dass alles!! nur mit Schulden finanziert wurde!!
Interessantes steht in den 24 Protokollen bezüglich der Terminbörsen... Schauen wir mal, wie lange es diese noch gibt...
LG Markus
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Etwas verstehe ich nicht Botschafter:
In den "24 Protokollen" konnte ich absolut keinen Hinweis auf mein Anlageverhalten finden.
Weder eine warnung, noch einen Anlagetip!
Aber in meinem Horoskop steht: "Ihre finanzielle Lage wird sich spürbar verbessern"
Die Protokolle haben sich als Quatsch erwiesen - das Horoskop etwa auch?
matthew
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Ich stand im persönlichen Kontakt mit Prof Senf , er ist leider sehr esoterisch angehaucht , was jedoch nichts über seine Qualitäten in Bezug auf die Analyse des Finanzsystems aussagt. Man sollte sich seine Erläuterungen zum Zins ansehen allerdings bei seinen weiteren Schlussfolgerungen vorsichtig sein.
Ich möchte dir Botschafter mal ein großes Lob aussprechen , für deinen Einsatz auch die unangenehmen Dinge zur Sprache zu bringen und für den Mut den du zeigst dies auch unter starker Kritik & Spott zu tun. Gott möge dich für deinen Einsatz belohnen durch weitere Gnaden.
Ich hab gestern Abend gedacht warum hat der heilige Vater in Berlin nicht mal einen rundumschlag versucht gegen diese ganzen verbrecherischen Maßnahmen sowohl in der eigenen Kirche als auch im weltlichen Bereich. Bis mir dann die Idee kam das dies wohl gerade für Leute wie uns , die wenn wir ehrlich sind glauben ein wenig mehr zu wissen , wohl auch eine große Gefahr in sich beheimatet.
Ich spreche hier vom Hochmut und der Möglichkeit durch sein Wissen sich über andere zu stellen , dagegen sollten wir Gott danken das wir nicht in solchen Gefängnissen sind. Wir haben sicherlich noch genug eigene Schwächen an denen man arbeiten kann oder die wir noch nicht erkannt haben.
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Erstaunliche Gedanken von Kardinal Kaspar zum Thema Kirche und Geld: http://kath.net/detail.php?id=33445 (http://kath.net/detail.php?id=33445)
Interessant auch diese Aussage des Kardinals (hat nichts mit Geld
zu tun, aber mit der Nicht-Vermittlung von Katechismus-Inhalten):
»(…) Für viele Katholiken in Deutschland aber, auch für Kirchgänger,
ist an die Stelle des soliden Glaubenswissens ein – oft eher vages – re-
ligiöses Gefühl getreten, das man bei den kultischen Handlungen der
Kirche auszuleben versucht«, erklärte Kasper wörtlich.
Dem stimme ich zu. Es scheint mir in der Tat so zu sein, daß die Kate-
chese brachliegt (ähnlich ist es mit der Beichte, was wahrscheinlich
damit zusammenhängt).
Marcel
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Geld und Simonie:
"Als Simonie wird der Handel mit kirchlichen Ämtern, Pfründen und Sakramenten bezeichnet."
http://kath.net/detail.php?id=38627 (http://kath.net/detail.php?id=38627)
Rechtfertigungszitate weil genau das Gegenteil in diesem oder jenem Fall richtig sein soll...,lassen wir das.
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Ich finde das Thema Geld schon sehr wichtig. Nicht, weil das Geld wichtig wäre, sondern, weil der Umgang mit dem Geld wichtig ist. Geld war ja ursprünglich an Naturalien und verarbeitete Naturalien gebunden, und nicht, wie heute, hauptsächlich an politische und wirtschaftliche Entscheidungen von oben.
So verstehen wir auch eher Jesu Betrachtung zum Thema Geld. Er hat das Geld nicht verteufelt, sondern zu einem gewissenhaften Umgang mit dem Geld aufgerufen.
Dieses ganze Finanzgebahre und computergesteuerte Mikroprozesse an den Börsen bewegen sich doch zunehmend fern der so genannten Realwirtschaft. Wenn der Verdienst nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis zur Arbeitsleistung steht, geht das Bewusstsein verloren, mit entsprechendem Einsatz auch einen guten Lohn zu erhalten, oder umgekehrt, bei fehlerhaftem Verhalten eben nicht Millionen ausbezahlt zu bekommen. Es geht hier nicht um das Geld, das woanders wieder fehlen könnte, sondern darum, dass sich Einsatz auszahlt. Und nicht nur durch einen feuchten Händedruck.