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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: DerFranke am 01. Juli 2017, 19:50:20
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Fünf Jahre stand der deutsche Kardinal Müller der mächtigen Glaubenskongregation des Vatikan vor. Als deren Chef gilt man als Nummer zwei des Kirchenstaats. Nun muss er gehen. Eine offizielle Begründung wurde nicht genannt.
Von Sarah Zerback, ARD-Studio Rom
Rund zwölf Stunden gab es die Nachricht nur hinter vorgehaltener Hand, jetzt hat sie der Heilige Stuhl bestätigt: Papst Franziskus hat sich von Kardinal Gerhard Ludwig Müller getrennt - seiner Nummer zwei im Vatikan. Nach fünf Jahren an der Spitze der Glaubenskongregation, der ältesten und wichtigsten Behörde der römischen Kurie, endet die Amtszeit des 69-Jährigen regulär morgen. Dafür dankte ihm der Papst in einer offiziellen Mitteilung. Müller selbst war gestern vom Heiligen Vater persönlich informiert worden.
Papst Franziskus im Gespräch mit Erzbischof Müller (April 2013) | Bildquelle: dpa
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Zum engsten Kreis des Papstes (li.) gehörte Müller nie - Foto aus dem April 2013.
Öffentlich begründet wurde die Entscheidung nicht. Die Beziehung zwischen den beiden mächtigsten Männern im Vatikan galt aber seit jeher als unterkühlt. Zum engeren Kreis gehörte Müller, der von Papst Benedikt XVI. ernannte worden war, nie. Von Positionen Franziskus´ hatte er sich wiederholt distanziert.
Müller gilt als konservativer Hardliner, der grundlegende Reformen der katholischen Kirche ablehnt, wie etwa die Öffnung der Sakramente für geschiedene Wiederverheiratete. Zugespitzt hatten sich die Differenzen, als der Papst vor einigen Monaten drei enge Mitarbeiter Müllers fristlos entließ.
Franziskus macht den Weg frei für die neue Weltreligion , die Liturgiereform und vorallem für die anpassung der Kirchenlehre an die Welt sowie deren konkrete Durchsetzung. In einer Reihe von Verfolgungen für konservative Würdenträger ist diesmal nun ein neuer Höhepunkt erreicht worden , wohl wissentlich wird dieser Mann mit einem dem falschen Papst wohlgefälligen Modernisten ersetzt.
Damit hat Franziskus nun nahezu alle Fäden in der Hand um die Kirchenlehre zu ändern sowie die Liturgiereform durchzuführen die Gerüchten zu Folge bereits im Hintergrund ausgearbeitet wird.
Man möge sich zu diesem Thema die Prophezeihungen der Seeligen Anna Katharina Emmerich über die Liturgiereform und die zwei gleichzeitig lebenden Päpste durchlesen.
http://kath-zdw.ch/maria/emmerick.verwuestung.html (http://kath-zdw.ch/maria/emmerick.verwuestung.html)