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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: KleineSeele am 16. Juni 2011, 11:44:47
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Ich weiß nicht warum, aber mich beunruhigt der Blutmond. Spinne ich oder ist meine Beunruhigung begründet? Was meint ihr?
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Du spinnst nicht (soweit würde ich nicht gehen ;D...), aber es besteht auch kein Grund zur Beunruhigung.
Kannst aber sicherheitshalber einen Rosenkranz beten, danach wirst Du Dich ganz gewiss besser fühlen und schaden kann es auf gar keinen Fall... ;gdaaaw
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ok.
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Keine Sorge liebe Kleine Seele. Ich war exakt um diese Zeit 21:22 draußen und habe die Wiese begossen. Vom Blutmond (totale Mondfinsternis) habe ich nichts mitbekommen.
Der Grund für die rötliche Färbung des Mondes ist einfach erklärt: Die Erde schiebt sich genau zwischen Mond und Sonne. Der Schatten der Erde fällt auf den Mond, deshalb spaltet die Erdatmosphäre das Sonnenlicht. Nur der Rotanteil erreicht noch den Mond und färbt ihn ein.
Ein Planetarium Experte meint:
"Das Besondere ist, dass diese Mondfinsternis extrem lange dauert, zu einem zeitlich günstigen Zeitpunkt passiert, sodass die Menschen das auch beobachten können und der Mond extrem nahe bei der Erde steht."
Wie das die Astrologen, die ja dem Aberglauben huldigen, sehen brauche ich hier nicht zu erwähnen.
Liebe Kleine Seele, in 4 Jahren ist es wieder soweit. Sorge Dich doch nicht wegen des Blutmondes.
Gottes Segen
Anemone
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Bei mir in der Nähe von Wien hat es schon eine totale Mondfinsternis gegeben, das heißt, der Mond war für einige Minuten total verdeckt.
Besonders rötlich ist er mir nicht vorgekommen, aber das hängt auch von der Staub- und Aschekonzentration in der Luft ab.
Rötlich wird der Mond in erster Linie deshalb, da das Rote Licht eine ziemlich große Wellenlänge (ca. 700 nm) hat, und damit ein höheres "Krümmungspotential", wenn es sich an Kanten stößt. Stößt sich das Licht nun an den Erdrändern, wird der Rotanteil durchschnittlich am stärksten gekrümmt, und erreicht somit den Mond, was wir wieder auf der Erde sehen können. Das ist der selbe Effekt, wenn Licht durch eine einen Spalt weit offene Türe fällt, und der Licht-Schatten Übergang mit höherer Entfernung immer weicher und diffuser wird.
Besorgniserregend ist das allerdings nicht, eine Mondfinsternis ist ein Naturschauspiel, welches sich alle paar Jahre wiederholt.
Hier Bilder aus Jerusalem: http://images.derstandard.at/2011/06/16/1308186443343.jpg (http://images.derstandard.at/2011/06/16/1308186443343.jpg)
Und hier ein Bild von der Wiener Hofburg: http://images.derstandard.at/2011/06/16/1308186394601.jpg (http://images.derstandard.at/2011/06/16/1308186394601.jpg)
Hier eine Bildergalerie: http://diepresse.com/home/panorama/welt/670472/Mondfinsternis_Blutmond-ueber-Europa?gal=670472&index=1&direct=&_vl_backlink=/home/index.do&popup=#dianav (http://diepresse.com/home/panorama/welt/670472/Mondfinsternis_Blutmond-ueber-Europa?gal=670472&index=1&direct=&_vl_backlink=/home/index.do&popup=#dianav)
Ich habs ganz schön gefunden.
Grüße und Gottes Segen, CSPB
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Wenn sich das alle paar jahre wiederholt, dann handelt es sich offenbar nicht um das, was der Herr, unser Gott, durch den Propheten Joel verkündete: "Die Sonne wird sich in Finsternis wandeln und der Mond in Blut, ehe anbricht der große und schreckliche Tag des Herrn [Anm.: der Gerichtstag]."
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Ich hab nur an das Nordlicht denken müßen, das ist auch ein ganz normales Himmelsphänomen, doch damals war es ein Zeichen.