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römisch-katholisch => Okkulte Behaftung / Satanismus / Exorzismus => Thema gestartet von: Baden-Württemberg am 26. Juli 2019, 10:27:09
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Stimmenhören (1)
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Versuch einer Orientierung
Unterscheidung von psychiatrischen Ursachen und okkulten Ursachen
Wer "Stimmen" hört, sollte versuchen psychische Ursachen und okkulte Ursachen, also Umsessenheit von bösen Geistern, zu unterscheiden. Was kann dabei helfen, eine Einwirkung von bösen Geistern zu enttarnen im Gegensatz von psychischen oder psychiatrischen Ursachen?
1. Weihwasser (welches mit Exorzismen gesegnet wurde entsprechend dem Rituale Romanum)
2. Schützende Gebete
3. Aufdecken von Ursachen und Beichte
3. Wer sich mit Esoterik, geistigen Heilweisen, fremden Religionen (z.B.Yoga) etc. beschäftigt hat, setzt sich der Gefahr der Umsessenheit, im Einzelfall der Gefahr des "Stimmenhörens" aus. Auch gilt das bei Porno-Sucht, sexueller Freizügikeit, Homosexualität etc. Wenn man zu der Einsicht gekommen ist, dass man selbstverschuldet unter den Einfluß böser Geister gekommen ist, gibt es nur den Weg, damit aufzuhören, alle Gegenstände, die damit zu tun hatten, in die Müllverbrennung/ Hausmüll zu geben und zu beichten. Die Beichte ist die Voraussatzung, dass man aus dem Schlamasell herauskommt. Auch Protestanten können im Übrigen bei evangelischen Pastoren beichten. Auch sollte man dann auch wieder häufiger beichten. Normalerweise wird dann schon eine spürbare Besserung auftreten.
2. Schützende Gebete zum Kostbaren Blut Jesu Christi, Gebete zum Heiligen Erzengel Michael, "Täglicher Ruf um Schutz zur Königin der Engel und Besiegerin der Hölle" u. ähnliche Gebete.
Ohne das man beichtet und ohne, dass man mit der Beschäftigung mit Esoterik aufhört, werden auch schützende Gebete wenig nützen. Wo Essensreste, Abfall und Müll lagern, dort kommen die Ratten immer wieder hin.
Mit den Gebeten kann man sich immer wieder Ruhe verschaffen.
1. Weihwasser, welches mit Exorzismen gesegnet wurde entsprechend dem Rituale Romanum. Dazu kann man sich mit dem Weihwasser besprenkeln und die Wohnung besprenkeln. Hinweise, wie das Weihwasser von den Geistlichen der katholischen Kirche zu segnen ist und wo man es direkt in Kirchen und Klöstern bekommt ist in dem Buch von Eusebius Stark "Mit den Mitteln der katholischen Kirche - Befreiung vom Bösen und der verweigerte Exorzismus in Deutschland" Christiana Verlag, auf den S. 34 - 40 und S. 45 - 48 zu finden. Im Bedarfsfall sollte man sich mit mehreren Litern Weihwasser ausstatten. Bei der (häufigen) Anwendung sollte eine deutliche Besserung eintreten, was für eine Umsessenheit spricht.
Stimmenhören (2)
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Wer kann weiterhelfen?
Wer sich in Deutschland an die zuständigen Diözesen wendet, wird in den meisten Fällen an psychologische Hilfsdienste weitergeleitet. Wenn man davon ausgehen kann, dass es sich um eine Einwirkung von bösen Geistern handelt, ist man dort nicht an der richtigen Stelle. Wenn man dann im Fall von "Stimmenhören" davon redet, dass man Stimmen hören würde, wird man mit großer Wahrscheinlichkeit an Psychiater verwiesen. Obwohl gute Psychiater im Allgemeinen psychische und psychiatrische Störungen gut unterscheiden können (sollten), wird man bei mittelmäßigen Psychiatern sicherlich der Gefahr einer Fehldiagnose ausgesetzt sein mit der Folge, dass man mit Medikamenten "vollgepumpt" wird und in der Psychiatrie landen kann. Es ist leider Realität, dass gerade Personen die Stimmen hören, leicht in der Psychiatrie landen. (Ob Psychiater "Stimmenhören" von bösen Geistern und echte psychiatrische Störungen unterscheiden können, weiß ich nicht) Deshalb sollte man sich damit zurückhalten, über Stimmenhören zu reden und schauen, dass man zuerst einen erfahrenen! Geistlichen im Befreiungsdienst findet oder eben eine Exorzisten. Beide sollten mit einiger Mühe in der Lage sein, die Sachlage zu erkennen und dann Befreiungsgebete, den kleinen Exorzismus oder den Großen Exorzismus (Exorzisten) zu beten und mit anderen geistlichen Mitteln und Beratung weiter zu helfen. Hinweise auf Exorzisten finden man auch in dem Buch von Eusebius Stark.
Ein geübter Geistlicher im Befreiungsdienst und ein Exorzist können auch von dem, was die "Stimmen" sagen, Hinweise darauf bekommen, ob es sich um böse Geister handelt.
Eine häufig angewandte Hilfsmethode beim Stimmenhören, dass von bösen Geistern ausgelöst wird, ist, darauf überhaupt nicht zu reagieren.
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Stimmenhören (3)
Um sich wirkungsvoll zu schützen, sollte man besonders im Fall von Stimmenhören (möglichst) täglich die Hl. Messe (Ausnahme: die sonntägliche Pflicht-Messe, wird nicht aufgeopfert) aufopfern für den Schutz vor bösen Geistern und für die Befreiung. Hinzu kommt den Rosenkranz dafür zu beten.