Forum ZDW
römisch-katholisch => Eucharistie => Thema gestartet von: Fanni am 10. Februar 2011, 13:58:14
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Hi ihr Lieben,
war auf Pilgerreise mit unserem katholischen Pfarrer, es waren Protestanten in unserer Pilgergruppe, die haben auch den konsekrierten Leib Christi empfangen.
Darüber habe ich mich gewundert. ???
Wir sollen ja sündenfrei sein und regelmäßig beichtern wenn wir den Leib Christi empfangen.
Bei den Protestantern gibt es keine Beichte.
Wie seht ihr das was sagt Ihr dazu?
LG Gottes Schutz und Segen
Fanni
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Streng genommen ist das nicht richtig, ich weiß aber nicht was der Katechismus dazu sagt.
Da gab es schon die schönsten Auseinandersetzungen auf diversen Kirchentagen....meine da sind sogar Priester entlassen worden, weil sie ihre ganz eigenen “anderen “ Ansichten zum Abendmahl/Kommunion gegenüber der Lehrmeinung hatten.
Vielleicht weiss der ein oder andere ganz konkret was erlaubt ist und was nicht?
Meiner Meinung nach ist aber auch die Herzenshaltung des einzelnen dabei mit entscheidend.
LG
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Lieber Martial
Liebe Leser/innen
Die Protestanten haben das Sakrament der Beichte nicht mehr! Ich möchte gerne hier ein Auszug aus dem Katholischen Katechismus niederschreiben:
238. Wie bereiten wir unsere Seele auf die Heilige Kommunion vor?
1. Schwere Sünden müssen wir vorher beichten.
2. Die lässlichen Sünden sollen wir wenigstens bereuen.
3. Wir sammeln unsere Gedanken zu andächtigen Gebet.
I. Wer eine schwere Sünde getan hat, muss vor der heiligen Kommunion beichten. Es darf sich nicht mit der vollkommenen Reue begnügen. Ist die Todsünde nicht sichtbar, dann muss er wenigstens vollkommene Reue erwecken.
II. Lässliche Sünden machen die heilige Kommunion nicht unwürdig. Aber auch sie missfallen Gott. Auch wenn du keine schweren Sünden hast, gehe regelmässig zur heiligen Beicht. Jesus liebt ein reines Herz.
III. Wir wohnen andächtig der heiligen Messe bei und beten die Gebete mit dem Priester. Die Kommunionsgebete im Gebetbuch wollen dir zu guter Andach helfen, zu Glaube, Hoffnung, Liebe und Anbetung. Wer mit wenig oder nachlässiger Vorbereitung kommuniziert, ist leichtfertig und beraubt sich vieler Gnaden.
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Da vor der Beicht die vollkommene Reue für schwere Sünden nicht genügt, braucht es das Sakrament der Beichte. Deshalb muss man katholisch sein, um die heilige Kommunion zu empfangen. Die geistige Kommunion steht jedem offen!
Gottes Segen und liebe Grüsse
Sairo
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Da vor der Beicht die vollkommene Reue für schwere Sünden nicht genügt, braucht es das Sakrament der Beichte. Deshalb muss man katholisch sein, um die heilige Kommunion zu empfangen. Die geistige Kommunion steht jedem offen!
Gottes Segen und liebe Grüsse
Sairo
Ich habe mir das auch gedacht deshalb habe ich es ins Forum gebracht.
Ich habe mich sehr darüber gewundert wie ich das erfahren habe.
Jedes neue Jahr z. Zt. feiern die Protestanten mit uns über Neujahr, da gibt es auch nur einen Wortgottesdienst und die Eucharistiefeier fällt aus, aber das die Protestanten dann bei der Eucharestiefeier den Leib und das Blut des Herrn auf der Pilgerreise empfangen durften, darüber hatte ich mich sehr gewundert. ???
Ich hatte es aber auch erst am Ende der Pilgerreise erfahren das 2 Protestanten in unserer Pilgergruppe waren sie nahmen insgesammt an 5 Eucharistiefeiern teil.
Beichten tun unsere Katholiken auch nur sehr gering.
Danke!
LG Gottes Schutz und Segen
Fanny
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Hallo,
eine ganz ernst gemeinte Frage, und keine Stichelei.
Wie ist es eigentlich, wenn katholische Christen bei einer Abendmahlfeier einer freikirchlichen Gemeinde teilnehmen ?
Meine Frau geht manchmal mit mir in den Gottesdienst in meine Gemeinde, und nimmt auch an der Abendmahlfeier teil, und ist bekennend röm.katholisch.
Liebe Grüße und Gottes Segen
Erich
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IDa vor der Beicht die vollkommene Reue für schwere Sünden nicht genügt, braucht es das Sakrament der Beichte. Deshalb muss man katholisch sein, um die heilige Kommunion zu empfangen. Die geistige Kommunion steht jedem offen!
Ja so ist es und deshalb müßten ja die kath.Geistlichen vorher die Gruppe fragen wer kath.ist und wer nicht. Das sie aber das nicht machen oder auch nicht machen wollen ist es wiederum auch ihre Sünde. Dann gibts ja die Protestanten die wissen das sie das nicht dürfen und jene die das nicht wissen und halt mitmachen weil es alle machen.
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Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn Deine Frau wirklich katholisch ist, dann empfängt sie nicht das „Abendmahl“ beim Gottesdienst einer falschen Religion, die sie mit dieser Haltung ja unterstützen und damit indirekt ein Bekenntnis ablegen würde. Sie verhält sich also inkonsequent, wenn sie es dennoch tut.
Darüber machen sich aber heutige sogenannte Normalkatholiken keine Gedanken mehr, sie werden von ihren Geistlichen ja auch nicht mehr entsprechend unterwiesen. Nachdem dieses „Abendmahl“ niemals der Leib Christi sein kann, empfängt sie ohnehin nur ein Stückchen Brot.
Umgekehrt ist es genauso, wer als Nichtkatholik den Leib des Herrn empfängt, bekennt zumindest in dieser Frage ebenfalls indirekt den katholischen Glauben. Es sei denn, er geht einfach nach vorne, weil alle nach vorne gehen und hält das Patscherl auf, weil es alle tun.
Das wäre dann ein sehr leichtfertiges, oberflächliches Verhalten. Wer den realen Leib des Herrn empfängt, ohne disponiert zu sein, also ohne gebeichtet zu haben, versündigt sich schwer. Auch das bekommt man in einer Normal-Durchschnittspfarrei nicht mehr gesagt.
Manche Leute laden schwere Schuld auf ihr Gewissen, ohne sich dessen bewußt zu sein.
Das finde ich sehr schlimm.
Robert
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Ich hatte ja in Unwissenheit einen noch größeren Fehler absolviert,
ich war atheistisch aufgewachsen ging das erste Mal in die katholische Kirche und machte alles mit empfing auch den Leib ;hqdffrthjbh des Herrn ungetauft, wusste dies damals alles nicht. Ich habe es nach der Taufe meinen Taufpater in der Beichte gebeichtet.
LG Gottes Schutz und Segen
Fanny
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Hallo,
eine ganz ernst gemeinte Frage, und keine Stichelei.
Wie ist es eigentlich, wenn katholische Christen bei einer Abendmahlfeier einer freikirchlichen Gemeinde teilnehmen ?
Meine Frau geht manchmal mit mir in den Gottesdienst in meine Gemeinde, und nimmt auch an der Abendmahlfeier teil, und ist bekennend röm.katholisch.
Liebe Grüße und Gottes Segen
Erich
Warum sollte man nur Wein und Brot (Abendmahl) empfangen,
wenn man Christus in der Eucharistiefeier leibhaftig empfangen kann?
Ein Eucharistisches Hostienwunder und Dornenkrönung von Julia Kim!
http://www.gloria.tv/?media=110872 (http://www.gloria.tv/?media=110872) Teil 1
http://www.gloria.tv/?media=108511 (http://www.gloria.tv/?media=108511) Teil 2
http://www.najukorea.de/Bilder/Eucharistische%20Wunder/eucharistischewunder.htm (http://www.najukorea.de/Bilder/Eucharistische%20Wunder/eucharistischewunder.htm)
http://www.najukorea.de/index.htm (http://www.najukorea.de/index.htm)
Das ist meine Gegenfrage zurück ich wollte dies nicht tauschen, die Eucharestiefeier ist das wichtigste und hochheiligste Geschenk mit den andern Sakramenten Gottes überhaupt.
LG Gottes Schutz und Segen
Fanny
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Fanny,
das liegt am Glauben. Der überzeugte Protestant, der sich in seinem Glauben auskennt, weiß, daß das Abendmahl, das er in einem protestantischen Gottesdienst erhält, nur Symbolcharakter hat. (Es gibt protestantische Gruppierungen, die das anders sehen, hier herrscht große Verwirrung und Widersprüchlichkeit)
Wenn er ernsthaft veranlagt ist und sich mit den Problemen auseinandersetzt, dann würde er niemals die Kommunion empfangen wollen, denn er glaubt ja nicht an die Transsubstantiation. Und ich unterstelle keinem gläubigen Protestanten, daß er nur aus Bosheit oder Trotz oder um es den „Katholen“ einmal zu zeigen, unwürdig den Leib Christi empfängt. Er würde sich ja völlig unglaubwürdig machen. Das geschieht meistens aus Unwissenheit. Protestanten kennen kein Altarssakrament. Manche gehen auch aus vermeintlicher Höflichkeit nach vorne, wenn man schon eingeladen ist, dann ißt man auch.
Schauerlich, aber wahr.
Ich finde es schlimm, daß gerade von katholischer Seite so wenig getan wird, um den sakrilegischen Kommunionempfang wenigstens einzudämmen, wenn man ihn schon nicht verhindern kann.
Ein Grund für diese Unentschiedenheit und Lauheit liegt in der Tatsache begründet, daß viele katholische Priester selber nicht mehr glauben, den wirklichen Leib des Herrn auszuteilen. Dazu gibt es erschütternde Umfragen.
Wenn katholische Pfarrer vor Beginn der heiligen Messe ausdrücklich alle Teilnehmer herzlich einladen, am Mahl teilzunehmen und auch zu essen, dann habe ich wirklich Zweifel, ob diese Geistlichen noch katholisch glauben. Wenn eine heilige Messe so beginnt, dann suche ich das Weite.
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Eine ehemalige Bekannte, Protestantin, hatte im evangelischen Gottesdienst gesehen, wie die übrig gebliebenen Reste des Abendmahles am Ende des Gottesdienstes in den Mülleimer geworfen wurden.
Daraufhin machte sie sich ihre Gedanken, die später darin mündeten, dass sie konvertierte.
Es macht nun mal einen Unterschied, ob die Hostie im Mülleimer landet oder die ganze Gemeinde zu Fronleichnam dem Allerheiligsten hinterher marschiert.
Nur so mal als Anregung für weitere Diskussionen.
LG Martial
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Hallo Fanni,
ich habe mir die Videos und Bildberichte bzw. Beschreibungen angesehen.
Ich bin wirklich tief beeindruckt
Ich meine meine folgenden Fragen ganz ernst.
Warum oder worauf konkret wird es zurückgeführt, oder angenommen,
- dass wenn sich die Hostie in Fleisch und Blut verwandelt, es ein Zeichen Gottes ist ?
- das Blut vom Kopf ebenfalls ein Zeichen Gottes ist ?
- die Kratzer oder Striemen am Körper auf Satan ?
Warum muss die Frau so leiden?
Dass Wunder jeden Tag auf der Welt geschehen ist unbestritten.
Wunder oder Heilungen, oder unerklärliche Begebenheiten gibts in Afrika (zB Voodoo), oder in bzw. von/bei fernöstlichen "Religionen" (zB Reiki) auch, uvm.
Ein guter Bekannter hatte schwerstens Krebs (er war 28 Jahre), flog nach Thailand, und kam 4 Jahre später völlig geheilt zurück, und betreibt diese Techniken als Lehrer und Heiler jetzt hier in Wien (Kräuter, Handauflegen, er nennt das Energiearbeit).
Ich weiss, dass es Mächte gibt, die Wunder wirken, die wirklich nicht "rational" erklärbar sind.
Ich habe vor 3 Wochen einen Heilungsgottesdienst in Wien miterlebt wo eine Dame die kaum gehen konnte wegen Arthrose) auf der Stelle die Krücken weggelegt hat. Mindestens weitere 10 Leute haben auch bezeugt keine Schmerzen mehr zu haben. Ich hatte auch Schmerzen, dareum war ich dort, bei mir hats nichts gewirkt.
Ich glaube an Gott, und habe auch schon SELBST Heilung erlebt, in einer Kapelle in einem Spital vor etwa 14 Monaten, nach sehr intensivem Gebet, - ich weiss, dass die Heilung direkt von Jesus kam.
Ich meine, wieso sieht man diese Dinge die da mit der Frau Kim passiert sind so klar von Gott kommend, denn sie sind weder Heilsam noch gut, oder ?
Ich meine wenn sich ein Stück Hostie in meinem Mund in blutendes Fleisch verwandelt, und die sonstigen Schmerzen die diese Frau scheinbar sehr oft hat (Bluten von der Dornenkrone), das ist doch weder gut noch angenehm, oder ?
Schöne Grüße und Gottes Segen
Erich
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Lieber Enrico
Ich hoffe, Dir dies verständlich erklären zu können. Eine bitte an die anderen Forumsmitglieder, ergänzt diese Thema!
- dass wenn sich die Hostie in Fleisch und Blut verwandelt, es ein Zeichen Gottes ist ?
Erstens ist es schon im Johannesevagelium von Jesus gesagt worden, dass es bei der Passion um seinen echten Leib und Blut geht! Deshalb hat die heilige Eucharistie eine derart wichtige Bedeutung bei uns Katholiken! Aus diesem Hostienwunder, solltest Du erkennen, dass was in der heiligen Schrift steht, gilt:
Joh 6,53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Joh 6,54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
Hier kann man die Heilige Eucharistie ganz deutlich nachlesen und das Wunder dazu hast Du ja gesehen.
- das Blut vom Kopf ebenfalls ein Zeichen Gottes ist ?
Ist das nicht offensichtlich die Dornenkrönung Jesu, die sie trägt? Viele Heilige hatten oder haben die Gnaden der Dornenkrönung. Julia Kim ist nicht der einzige Fall! Sie ist eine Sühneseele. Sie sühnt für die Sünden der Welt!
Warum muss die Frau so leiden?
Lieber Enrico, Jesus Christus hat sich für die Sünden, der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Sünden aufgeopfert! Während der ganzen Passion hat unser lieber Heiland unerträgliche Leiden ertragen, für unsere Sünden. Leiden lässt Gott zu, dass wir Menschen erkennen können und Umkehren. Viele Heilige haben sehr stark gelitten und Dies freiwillig und willig ertragen, sodass Sie an der Erlösung mitwirken konnten. Aus diesem Leid kann Gott Gnaden für die Menschen freisetzen.
Jesus Christus selber sagt: Mt 10,38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
2 Kor 1,6 Sind wir aber in Not, so ist es zu eurem Trost und Heil, und werden wir getröstet, so geschieht auch das zu eurem Trost; er wird wirksam, wenn ihr geduldig die gleichen Leiden ertragt, die auch wir ertragen.
Kol 1,24 Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt.
Ich wurde durch das Leid bekehrt und dafür bin ich Gott so dankbar!
Liebe Grüsse und Gottes Segen
Sairo