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Allgemeine Diskussionen => Allgemeine Diskussionen => Thema gestartet von: Sel am 27. Juni 2011, 21:05:41
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Hallo Leute,
bzgl. der aktuellsten Warnung der "verborgenen Prophetin" möchte ich euch etwas fragen, bzgl. dieser 1000 Jahre Frieden. (Botschaft vom 25 Juni von Gott-Vater), (www.diewarnung.net (http://www.diewarnung.net))
Ist der Millenarismus eine Irrlehre? Weiss jemand was davon?? Der Millenarismus besagt, dass es 1000 Jahre Frieden geben wird, bevor Christus zum Letzten Gericht kommt.
Ich bin etwas irritiert, da ich gerade gelesen habe, wie Alan Ames in seinem Buch "Über Seher un das Ruhen im Geist" schreibt bzw. warnt, dass zB der Millenarismus meistens ein Anzeichen dafür ist, dass diese "Propheten" nicht von Gott stammen. Ich möchte euch die Stellen unbedingt einmal abtippen:
Alan Ames - Über Seher und das Ruhen im Geist:
Seite 13, Millenarismus
Die Irrlehre vom Millenarismus, welche auf verschiedene Weise behauptet, unser Herr werde wiederkommen, und dann gebe es tausend Jahre Frieden, bevor Christus zum Letzten Gericht wiederkomme. Diese Irrlehre kam im ersten Jahrhundert auf und wurde später zu einer großen protestanischen Irrlehre, die von England ausging, vom ehemaligen anglikanischen Priester John Nelson Darby (1800-1882).
Der Millenarismus wurde von der katholischen Kirche verurteilt und sollte deshalb von allen Katholiken abgelehnt werden: "Die Kirche hat diese Verfälschung des künftigen Reiches, selbst in ihrer gemäßigten Spielart, unter dem Namen Millenarismus zurückgewiesen
(KKK 676).
Jeder, der Botschaften Gottes zu empfangen behauptet, welche den Millenarismus bestätigen, ist mit größter Vorsicht zu behandeln, da dies sicher nicht von Gott kommt und eine Irrlehre
ist.
Ich muss gestehen, ich bin sehr überzeugt von Alan Ames und für mich persönlich besteht kein Zweifel daran, dass er Göttliche Vision erhält, auch bezeugt von seinem örtlichen Bischof und der Kirche.
Ich bin jedoch auch von den Botschaften überzeugt, aber Alan Ames traue ich doch etwas mehr.
Kann mich jemand aufklären zu diesem Thema, bzgl. der 1000 Jahre? Ich weiß, dass in der Offenbarung die 1000 Jahre erwähnt werden, aber ich kanns nicht ganz zuordnen.Ich muss aber auch sagen, dass die Botschaft gerade in englisch gelesen habe, und evtl. die Möglichkeit besteht, dass ein anderer Zusammenhang mit diesen 1000 Jahren gemeint ist.
Ich will dazu eure Meinung wissen.
Viele liebe Grüße,
Sel
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Lieber Sel,
hier findest Du einen ausfürlichen Bericht zum Thema:
http://www.google.de/search?sourceid=navclient&aq=hts&oq=&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4GGHP_deAT413AT413&q=Der+Millenarismus+besagt%2c+dass+es+1000+Jahre+Frieden+geben+wird%2c+bevor+Christus+zum+Letzten+Gericht (http://www.google.de/search?sourceid=navclient&aq=hts&oq=&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4GGHP_deAT413AT413&q=Der+Millenarismus+besagt%2c+dass+es+1000+Jahre+Frieden+geben+wird%2c+bevor+Christus+zum+Letzten+Gericht)
Wähle bitte [DOC]
Der apokalyptische Reiter und die tausendjährige Herrschaft
(media3.kathtube.com/document/14637.doc)
Es ist sehr viel Text darum habe ich ihn nicht hier her kopiert.
Leider habe ich jetzt nicht viel Zeit um den ganzen Text zu lesen.
Gottes Segen
Anemone
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Also wenn Botschaften von Gott-Vater persönlich kommen... schrillen bei mir alle Alarmglocken.
Lieber Schear-Jaschub,
das sehe ich auch so. Ich möchte da nur einmal das Beispiel der umstrittenen "Seherin" Anne Mewis anführen, bei der erst die Gottesmutter sprach, dann ihr Sohn und als dies alles nicht genug Gehör fand, plötzlich Gott Vater (hinterher äußerte sich der Heilige Geist auch noch ...).
Ganz ausschließen kann man es jedoch nicht, da es im NT Stellen gibt, in denen Gott Vater selber spricht, nämlich bei der Taufe Jesu im Jordan und bei dessen Verklärung auf dem Berge Tabor, wobei Gott Vater aber ausschließlich auf seinen Sohn Bezug nimmt ("dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören") und nicht irgendwelche Prophezeiungen von sich gibt. Im AT sieht das natürlich etwas anders aus.
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@Schaer-Jaschub
Zitat:
Also wenn Botschaften von Gott-Vater persönlich kommen... schrillen bei mir alle Alarmglocken. Warum soll Gott-Vater selbst Botschaften an die Welt geben, wenn Er doch EINS ist mit dem Sohn (also derselbe)? Wenn Jesus Christus spricht, spricht Gott Vater sowieso zur gleichen Zeit, DURCH SEIN WORT. Gott-Vater ist immer im Sohn, wie der Sohn im Vater ist. Gott Vater ist so immer IN SEINEM WORT gegenwärtig. Gott-Vater ist der Gedanke, der jedes WORT in seinen SOHN hineingelegt hat. Warum sollte Gott-Vater diese Ordnung, also eigentlich sich selbst, umgehen?
Gott-Vater hat aber schon öfter Botschaften an die Welt durch seine Propheten gegeben. zB an Alan Ames. Alan hat viele Botschaften von Gott-Vater selbst erhalten. Die Trinität ist für uns Menschen nicht zu verstehen und zu erklären, deswegen sollten wir sie nicht versuchen zu erklären oder begründen. Daher würd ich bei diesen "Erklärungsversuchen" sehr vorsichtig sein.
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Sehr bedenklich finde ich es, wenn eine Seherin behauptet, sie habe Gott Vater selbst gesehen....
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@Schaer-Jaschub
Zitat:
Also wenn Botschaften von Gott-Vater persönlich kommen... schrillen bei mir alle Alarmglocken. Warum soll Gott-Vater selbst Botschaften an die Welt geben, wenn Er doch EINS ist mit dem Sohn (also derselbe)? Wenn Jesus Christus spricht, spricht Gott Vater sowieso zur gleichen Zeit, DURCH SEIN WORT. Gott-Vater ist immer im Sohn, wie der Sohn im Vater ist. Gott Vater ist so immer IN SEINEM WORT gegenwärtig. Gott-Vater ist der Gedanke, der jedes WORT in seinen SOHN hineingelegt hat. Warum sollte Gott-Vater diese Ordnung, also eigentlich sich selbst, umgehen?
Gott-Vater hat aber schon öfter Botschaften an die Welt durch seine Propheten gegeben. zB an Alan Ames. Alan hat viele Botschaften von Gott-Vater selbst erhalten. Die Trinität ist für uns Menschen nicht zu verstehen und zu erklären, deswegen sollten wir sie nicht versuchen zu erklären oder begründen. Daher würd ich bei diesen "Erklärungsversuchen" sehr vorsichtig sein.
Ja... du hast recht... deshalb sagt ich noch mal, "das ist nicht der Weisheit letzter Schluss"... irgendwie passt da was nicht ganz... und schließlich ist da noch die selige Mutter Eugenia, deren Botschaft von Gott-Vater kirchlich anerkannt wurde (zumindest vom dortigen Bischof..)..
Vielleicht kann mir jemand meine Denkfeher aufzeigen!
Friede!
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Nehmen wir diese Botschaften einfach zur Kenntnis, tun wir sie nicht ueberbewerten, sehen wir ein paar Deckungsgleichheiten mit Garabandal, pruefen wir sie genau, behalten wir das Gute und bedenken wir auch dass die Botschaften aus dem Amiland stammen wo m.E. auch der Sitz der "Hure Babylon" ist.
Bei einer Heilungsmesse mit Alan Ames war ich 1 mal, muss da aber nicht unbedingt nochmal hin. Er betonte ausdruecklich dass bei ihm die hl. Messe das wichtigste ist und der Gehorsam, erst dann kommt das mit der Heilung. Ich finde, dass man bei ihm die Barmherzigkeit Gottes sieht. Er war vorher ein "Krimineller" der noch die Umkehr schaffte. Wenn es eine Seelenschau gibt ist er ein Musterbeispiel fuer viele Andere die noch nicht so weit sind und sich noch auf dem "highway to hell" befinden.
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Liebe Leser/innen!
Also ich verstehe die ganze Aufregung und Diskussion nicht.
MAN SOLLTE DIE BOTSCHAFTEN OHNE VORURTEIL LESEN UND DARÜBER NACHDENKEN.
Hier wird herumdiskutiert, OHNE die BOTSCHAFT zu analysieren, zu betrachten!
Was ist daran besonderes, dass sich Gott Vater selbst offenbart?
Jesus sagt doch „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“.
Es bestätigt vielmehr die Dringlichkeit, die wir wohl erst später begreifen werden.
Und wenn Gott Vater sagt, dass viele Furcht vor Ihm haben, aber dass man sich nicht vor Ihm zu fürchten braucht, dann ist das genau die richtige und wahre Botschaft. Denn viele sehen Gott so weit fern, dabei kommt doch alles von Ihm. Klar ehren wir Ihn durch Jesus, durch Maria... Aber der liebe Vater möchte so gern der liebe Vater für jeden von uns sein. Warum hat Er sonst alles erschaffen? Liebe und nochmals Liebe ist die Antwort.
Danken wir Ihm doch für die Berufung als Kinder Gottes, und das fängt nicht erst im Paradies an, sondern HIER und JETZT.
Wir müssen verstehen, dass Er, Gott Vater, uns erschaffen hat um EWIG BEI IHM ZU SEIN!
Hermann
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Und wenn Gott Vater sagt, dass viele Furcht vor Ihm haben, aber dass man sich nicht vor Ihm zu fürchten braucht, dann ist das genau die richtige und wahre Botschaft. Denn viele sehen Gott so weit fern, dabei kommt doch alles von Ihm. Klar ehren wir Ihn durch Jesus, durch Maria...
Ich verstehe dich ja... die Formulierung, wir ehren Gott durch Jesus und Maria stimmt mich aber nachdenklich... In der Verehrung der Heiligen verehren wir letzlich wirklich Gott. Denn er hat sie gemacht, ihnen überhaupt die Gnaden zuteil werden lassen, die sie so hoch erhoben haben. Durch die Marienverehrung ehren wir den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Wir beten Maria nicht an, denn sie ist die, die mit der Sonne bekleidet ist, also die, der Gott alles geschenkt hat, was er seiner Tochter, Mutter und Braut schenken wollte.
Jesus ist aber Gott selbst. Wenn wir Jesus verehren, verehren wir unmittelbar Gott selbst. Wir dürfen natürlich nicht an der leiblichen Hülle Jesu hängenbleiben, sondern immer auch (aber nicht nur!) die Göttlichkeit der Gott-Seele betrachten, die in dem heiligsten Leib wohnt, den diese ist EINS mit dem unendlichen Vater und Schöpfergeist.
Friede!
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Ergänzend möchte ich noch hinzufügen:
"Jesus aber rief aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat, und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat."
(Joh 12,44-45)
Außerdem handelt es sich beim Heiligen Geist, den jeder Christ in der Taufe empfängt, um den Geist [als dritte Person - Anm. d. Verf.], der "vom Vater und vom Sohn ausgeht". Also wohnen der Vater, der Sohn und der Heilige Geist in ihm.
;tffhfdsds
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Sehr schön von Winfried gesagt!
Bzgl dem Problem, dass Gott-Vater die Botschaft gibt:
Also, ich hab mich jetzt noch mal, auch im Gebet, mit der Dreieinigkeit Gottes befasst und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich bei meiner obigen Auslegung genau den Fehler gemacht habe, den ich generell bei Bibelexegeten, vor allem universitären, kritisiere. Nämlich: eine zu menschliche Auslegung...(obige Beiträge habe ich gelöscht, damit mein Irrtum nicht schlechte Früchte trägt :))
Für mich stellt es (vorerst) kein Problem dar, dass Gott-Vater selbst eine Botschaft übermittelt. Trotzdem bleibe ich dabei, dass es ratsam ist, besonders vorsichtig zu sein, wenn "Gott-Vater" selbst die Botschaften gibt, da dies eher Seltenheitswert haben wird, in den sowieso sehr wenigen echten Botschaften.
ABER: Das Problem, dass gute Christen aufeinmal mehr an drei Götter glauben (also die Dreieinigkeit zu einer Dreiheit wird), sehe ich weiterhin als großes Problem in dieser Botschaft an.
Friede!
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Lieber Sel
Um deine Frage zu beantworten, ob der Millenarismus eine Irrlehre ist - Ja, sie wurde von der Kirche als solche zurückgewiesen. Der Text den Anemone als Word-Dokument eingestellt hat, enthält sehr aufschlussreiche Antworten, wo der Milleranismus oder auf griechisch - Chilliasmus - zurückgewiesen werden. Der Katechismus der Kirche wird auch zitiert.
@All
Wenn Elemente der Wahrheit wiedergegeben werden, aber trotzdem grosse Irrlehren und Irrtümer in den Botschaften zu finden sind, wer verursacht das? Nur der Widersacher! Satan ist in der Lage die Wahrheit mit der Lüge zu vermischen. Das Gute aus einer Botschaft behalten und das Schlechte einfach ausblenden, dass ist nicht Vernünftig. In meinen Augen wird die Wahrheit relativiert und mit Irrlehren vermischt. Was mich am meisten stört, dass die Rede ist, dass die Binde- und Lösegewalt der Kirche, hier wird von Schlüsseln gesprochen (Botschaft vom 6. Juni) die Gott Vater wieder zurück gegeben werden. Mt 16,18 - 19 ist für unsere Kirche das Fundament auf die sie aufgebaut wurde. Der erwähnte Millenarismus (Botschaft vom 25. Juni) wird auch erwähnt und das muss doch jemanden zu denken geben. Wie kann ich solchen Botschaften gutes abgewinnen, obwohl sie sich gegen die Lehre der heiligen Mutterkirche wenden. Eine faule Frucht, verdirbt mit der Zeit die anderen Früchte.
Gegenüber dem Menschen muss ich Barmherzigkeit üben, aber gegen die Sünde muss ich konsequent bleiben und diese Sünde auch benennen. Dies sind Werke der geistlichen Barmherzigkeit. Irrlehren und Häresien führen in die Apostasie --> Glaubensabfall! Luther ist hier das beste Beispiel. Ich bin in grosser Sorge und wünsche innigst, dass diese enorme Verblendung der Seher/in und all jenen die diese Botschaft mit Überzeugung glauben und verbreiten, die Augen geöffnet werden.
Liebe Grüsse und Gottes Segen
Sairo
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Lieber Sairo,
Es ist durchaus vieles richtig was Du schreibst.
Auch ich bin nicht unbedingt ueberzeugt von der "Nebenerscheinung the warning", wohl aber von Garabandal und auch von Medjugorje.
In Fall von "the warning" gab ich bereits meine Meinung ab, das reicht.
Fakt ist, dass der Teufel sich einmischt, auch bei echten Erscheinungen.
Der Fehler der oft gemacht wird ist der, dass man falsche Erscheinungen hernimmt um auch die echten Erscheinungen damit in den Dreck zu ziehen.
Das waere in diesem Fall: man zerreisst "the warning" um damit auch Garabandal und Medjugorje in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen.
In diesem Fall vertrete ich meine Meinung.
Ein Schatten bleibt immer, gerade die deutsche antikatholische Presse schlachtet das immer genuesslich mit Schlagzeilen ueber Kleinigkeiten aus, um das Echte niederzumachen. Das erinnert mich fast an den "Stuermer", wohin diese Bewegung fuehrte wissen wir.
Beispiel Fatima: Nach dem grossen Sonnenwunder haette eine Vielzahl von Trittbrettfahrern behaupten koennen, sie haetten ebenfalls kleine Sonnenwunder erlebt. Bei vielen haette man (sicherlich zurecht) die Echtheit angezweifelt und so auch das grosse Sonnenwunder in einem schlechten Licht dastehen lassen. Gott sei Dank ist das nicht in Portugal passiert, leider jedoch ein paar Jahrzehnte spaeter bei einem aehnlichen Fall in Deutschland.
Beispiel Anne Mewis: wenn man diese Botschaften gruendlich untersucht dann stellt man sicherlich so manches fest was wirklich nicht sein kann. Sie "erreichte" damit, dass damit auch durch die Presse-Berichterstattung auf die anscheinend im Kern wahren Ereignisse von Heroldsbach (1949-52) ein Schatten fiel.
Viele Seher und Heilige hatten mit dem Teufel zu kaempfen und er tauchte auch bei Erscheinungen auf. Es ist dann sogar ein Echtheitszeichen, weil es beweist dass es ihn gibt und wir aufpassen sollen. Leider wird er und die Hoelle heute von vielen geleugnet. Viele meinen sie haetten einen Freifahrtschein in den Himmel und verhalten sich dementsprechend. Dem ist aber eben nicht so.
Wir duerfen uns es nicht zu einfach machen und pauschal alles was es gibt an Botschaften zu glauben. Auf der anderen Seite duerfen wir auch nicht pauschal alles verwerfen, wenn ein kleiner Schatten auf den Botschaften liegt.
Wenn Botschaften wirklich von Gott kommen und man lehnt sie rigoros ab, dann kann dies auch gefaehrlich sein, fahrlaessig und unterlassene Hilfeleistung bedeuten.
Gott gab dem gefallenen Engel halt mal die Freiheit und dieser treibt eben auch bei Botschaften sein Unwesen und funkt da hinein. Die Kunst der Pruefung ist halt nicht einfach, jeder tut sich da schwer. Es braucht seine Zeit, sollte sehr objektiv und gruendlich geschehen und einzelne Aussagen sollten bei der Untersuchung nicht aus dem Gesamtkontext herausgerissen werden.
Gott geht es darum die Menschen eine Gesamtbotschaft (z.B. die guten Fruechte wie Gebet, Busse, Naechstenliebe & Frieden) zu geben, auf einzelne theologische Worthuelsen kommt es da nicht unbedingt darauf an. Die Seher sind auch nur Menschen und uebermitteln die von Gott erhaltenen Botschaften natuerlich nie 100% perfekt.
Zu den faulen Fruechten:
Wenn eine Botschaft eine faule Frucht ist, dann koennen langfristig daraus qualitativ und quantitativ keine guten Fruechte entstehen.
Viele die theologisch Gebildeten sind sollten auch davor aufpassen, dass sie ihr Wissen nicht wie Pharisaeer und Schriftgelehrte ueberbewerten sondern fromm und im Herzen wie ein Kind bleiben und demuetig auf den Willen und die Botschaften Gottes achten. Gott laesst seine Botschaften deshalb ja lieber auch an Kinder/Jugendliche vermitteln, oft vom Land und weniger hochgebildet, dafuer aber demuetiger.
Wenn man z.B. Marienerscheinungen generell als "vulgaere Volksfroemmigkeit" betrachtet, erhebt man sich damit und kann dann aber durchaus vor Gott ziemlich tief fallen.
Nehmen wir unseren Papst als Vorbild, "fromm wie ein Kind und intelektuell wie ein Dutzend Professoren", ausserdem eucharistisch und marianisch. Don Bosco wird seine Freude haben.
Hier Fünf Quellen der Irrtümer bei echten Offenbarungen
(aus dem Buch: "echt oder unecht - Die Unterscheidungskriterien der Kirche bei Privatoffenbarungen", von Ramon de Luca):
1. Ungenaue Interprätation des Empfängers:
Oft werden in Offenbarungen Bilder gezeigt, die der Empfänger falsch deuten kann. Wenn z.B. in der Hölle Menschen als Tiere gezeigt werden, so ist damit nur gemeint, dass die betreffenden Personen vor allem Sünden begangen haben, die man symbolisch den verschiedenen Tieren zuweist: listig und falsch wie eine Schlange, unrein wie ein Schwein usw. und nicht, dass die Menschen in der Hölle sich in Tiere verwandeln.
2. Unkenntnis der Tatsache, dass geschichtliche Ereignisse oft nur undeutlich gezeigt werden:
Privatoffenbarungen sollen keine Streitfragen lösen. Ihr Zweck besteht darin, die Seelen zu heiligen und ihre Liebe zum Leiden Christi zu vermehren. Dazu gibt Gott Bilder ein, welche nicht unbedingt und absolut die sinnfällige Wirklichkeit wiedergeben. Was liegt auch daran, ob die Personen gerade die Kleidung tragen, die sie damals tatsächlich angezogen haben, ob die Tunika rot und nicht blau war? Nicht, als ob Gott diese Details nicht kennen würde; aber es geht um eine vergeistigte Schau der Dinge.
Katharina Emmerich z.B. sagt, dass die hl. Jungfrau nach dem Tode Jesu noch 13 Jahre lebte; die hl. Birgitta spricht von 15 Jahren. Was die Anzahl der Nägel betrifft, mit der Jesus ans Kreuz geheftet war, sprechen die hl. Maria Magdalena von Pazzi, die selige Barani, die selige Garadesca von Pisa und Katharina Emmerich von 3 Nägeln. Mit 4 Nägeln erblickte ihn die hl. Birgitta. Alle diese Widersprüche sind jedoch unbedeutend, da ja der Sinn dieser Visionen nicht die Wiedergabe sinnfälliger Einzelheiten, sondern die Heiligung der Seelen ist.
3. Verwechslung menschlicher Tätigkeit mit übernatürlichen Einflüssen:
Während der Visionen kann auch der Menschengeist tätig sein und etwas von seiner Tätigkeit der Offenbarung Gottes hinzufügen. Welches sind nun die Einflüsse, die den Menschen verleiten können, seine Gedanken als Wirkung Gottes auszugeben, sei es in Ekstase oder bei einer anderen innigen Vereinigung mit Gott?
a) Gedanken, die unseren Wünschen schmeicheln. Liegt einem etwas recht am Herzen oder hat man gar schon die Gedanken aufkommen lassen, Gott müsse durch eine Offenbarung dazu aufmuntern, dann wird man sich leicht einreden, Gott habe gesprochen, er habe es angeraten oder anbefohlen.
b) Es können durch das Umfeld bedingte Ansichten, wie auch die Erinnerung an das sein, was bei der Lesung lebhaften Eindruck auf einen hinterlassen hat. Gehört z.B. eine Person einem Orden an, so haben ihre Offenbarungen oft ganz die Lehre und Ansichten des Ordens. Das kommt vom Gedankengut her, in dem sie sich bewegen.
Die Werke der hl. Hildegard enthalten z.B. naturwissenschaftliche Fehler, insbesondere der Art, wie sie im 12. Jahrhundert weit verbreitet waren. Zur Zeit der hl. Franziska von Rom glaubte man an einen Himmel (Firmament) aus Kristall. Ganz von dieser Idee erfüllt, behauptete die Heilige, sie hätte in vielen Visionen das Firmament besucht und dabei Christus gesehen, und zwar sehr deutlich gesehen.
Es besteht ein natürliches Widerstreben in uns, bei den Heiligen, die man gerne als unfehlbar betrachten möchte, historische und wissenschaftliche Irrtümer aufzudecken. Doch man darf sich vor der Wahrheit nicht fürchten. Dazu sind solche Feststellungen gut, denn man erhält auf diese Weise ein realistisches Bild von den Heiligen und den außergewöhnlichen Begleiterscheinungen. Sie bewahren vor Leichtgläubigkeit und rechtfertigen die strengen Regeln bei der Beurteilung!
4. Unbemerkte Veränderungen durch den Empfänger der Offenbarung:
Die hl. Birgitta von Schweden sagte, dass sie bisweilen bei der Wiedergabe der erhaltenen Offenbarungen Fehler begehe. In einer Offenbarung macht der Heiland, ohne sie dafür zu tadeln, die Bemerkung, dass sie seine Offenbarungen ändere, weil sie dieselben nicht gut verstehe oder nicht klar auszudrücken wisse!
5. Die Schreiber (Sekretäre, Übersetzer) ändern unabsichtlich den Text:
Bisweilen haben auch die Herausgeber (Verlage), wie die Schreiber, die Offenbarungen verändert. So hieß es in der 1. deutschen Ausgabe der Katharina Emmerich, dass Jakobus der Ãltere bei der Entschlafung der allerseligsten Jungfrau Maria zugegen gewesen sei. In der Regensburger Ausgabe hat man diese Stelle einfach ausgelassen, weil man merkte, dass diese Behauptung mit den Aussagen der Apostelgeschichte unvereinbar sei. Ein solches Vorgehen ist sehr zu bedauern, da sie dem ernsten Forscher ein Mittel der Unterscheidung nimmt. Man sollte die Stelle stehen lassen mit der Bemerkung: Hier hat sich die Schwester getäuscht.
Dass es bei echten Offenbarungen zu Irrtümern gekommen ist, lehrt uns die Kirchengeschichte. Der Umstand, dass sich sogar Heilige getäuscht haben, zeigt die Schwierigkeit der Unterscheidung. Man soll sich aber vor zwei übertriebenen Haltungen in acht nehmen:
Nicht alle Privatoffenbarungen sind in Bausch und Bogen zu verwerfen! Die Weisheit liegt im Einhalten des rechten Maßes!
Man darf nicht den Schluss ziehen, dass die Heiligen sich stets oder sehr oft täuschen. Diese Fälle sind wirklich nicht so häufig und meist von untergeordneter Bedeutung.
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Sry, ich hab gerade nicht die Zeit, mir alles von JSH durchzulesen, aber ein Gedanke:
Es wird ja vertreten, dass auch bei echten Botschaften sich der Satan einmischt, bzw. es dort zu falschen Erscheinungen kommen mag.
So.... Meines Wissens nach können die Seher aber durchaus unterscheiden ODER es wird ihnen von (z.B.) Jesus bei der nächsten Erscheinung bekannt gemacht, dass eben die letzte Botschaft falsch war.
Hier, bei TheWarning, läuft letzlich alles bei derselben Seherin zusammen, die ja anonym ist (weshalb ich es nie wirklich für wert empfunden habe, mich mit diesen Botschaften zu befassen). Diese Seherin ist letztlich verantwortlich für alles, was herausgegeben wird. Wenn nun Falsches dabei wäre, vom Bösen beeinflusst oder durch menschliche Fehlerhaftigkeit beim Aufschreiben verursacht, dann hätte Gott es gewusst, und spätestens bei der nächsten Erscheinung die Sache der Seherin mitgeteilt/mitteilen lassen, und die Seherin hätte die betreffenden Irrtümer entfernt und widerrufen...
Deshalb: Wo Irrtümer sind, ist alles als falsch zu betrachten.
Friede!
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Wenn Botschaften wirklich von Gott kommen und man lehnt sie rigoros ab, dann kann dies auch gefaehrlich sein, fahrlaessig und unterlassene Hilfeleistung bedeuten.
Lieber JSH
Mich freut es, dass Du die Botschaften von "diewarnung.net" eher zurückhaltend gegenüber stehst. Dein Beitrag ist sehr wertvoll. Ja, der Mensch neigt dazu die Dinge in dualistischen Denkmustern zu betrachten, obwohl der Dualismus eher hindernd als fördernd für die seelische Entwicklung ist. Gerne möchte ich erinnern, was im Katechismus über Privatoffenbarungen steht:
Hervorhebungen sind von mir:
Es wird keine andere Offenbarung mehr geben
66 ,,Daher wird die christliche Heilsordnung, nämlich der neue und nun endgültige Bund, niemals vorübergehen, und es ist keine neue öffentliche Offenbarung mehr zu erwarten vor der glorreichen Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus" (DV 4). Obwohl die Offenbarung abgeschlossen ist, ist ihr Inhalt nicht vollständig ausgeschöpft; es bleibt Sache des christlichen Glaubens, im Lauf der Jahrhunderte nach und nach ihre ganze Tragweite zu erfassen.
67 Im Laufe der Jahrhunderte gab es sogenannte ,,Privatoffenbarungen", von denen einige durch die kirchliche Autorität anerkannt wurden. Sie gehören jedoch nicht zum Glaubensgut. Sie sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi zu ,,vervollkommnen" oder zu ,,vervollständigen", sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben. Unter der Leitung des Lehramtes der Kirche weiß der Glaubenssinn der Gläubigen zu unterscheiden und wahrzunehmen, was in solchen Offenbarungen ein echter Ruf Christi oder seiner Heiligen an die Kirche ist.
Der christliche Glaube kann keine ,,Offenbarungen" annehmen, die vorgeben, die Offenbarung, die in Christus vollendet ist, zu übertreffen oder zu berichtigen, wie das bei gewissen nichtchristlichen Religionen und oft auch bei gewissen neueren Sekten der Fall ist, die auf solchen ,,Offenbarungen" gründen.
Hier möchte ich gerne deine oben zitierte Aussage, lieber JSH, korrigieren. Wenn ich Privatoffenbarungen keinen Glauben schenke, wird meiner Seele auch keinen Schaden zugefügt.
Liebe Grüsse und Gottes Segen
Sairo
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Hier möchte ich gerne deine oben zitierte Aussage, lieber JSH, korrigieren. Wenn ich Privatoffenbarungen keinen Glauben schenke, wird meiner Seele auch keinen Schaden zugefügt...
... vorausgesetzt ich beschäftige mich mit der Hl. Schrift. Wer sich mit dieser aber nicht auseinandersetzt... das nenn ich mal fahrlässig und unterlassene Hilfeleistung :D
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Lieber Sairo:
voellig korrekt, wenn Dir die Bibel und die Sakramente ausreichen und Du haeltst Dich an die Gebote so gut es geht dann ist das ja OK und gut fuer Deine Seele.
An Privatoffenbarungen bzw. Erscheinungen kannst Du durchaus dann einen Bogen herummachen.
Die allgemeine goettliche Offenbarung ist schon lange abgeschlossen. Wenn Gott in der Neuzeit uns eine Botschaft mitteilen will, dann nur um uns zu ermahnen, zu erinnern und um uns seine Barmherzigkeit zu zeigen mit Bezug auf unsere Zeit. Da wird allgemein nichts Neues zurm Glaubensgut hinzugefuegt. Ein fuersorgender Vater eben der die Gottesmutter u.a. auch manchmal zu uns kommen laesst, damit die manchmal durchgeknallten unglaeubigen Kinder auf der Erde nicht zu viel Mist bauen ...
Von Dir nehme ich an, dass Du auf der "sicheren Seite" bereits jetzt schon bist.
Aber es gibt halt Millionen von Anderen die im Moment (noch) ihr Hoellenticket sicher haetten, wenn es zu keiner Umkehr oder Bekehrung kommt. Auch Verfall, Unheil und Krieg ist durchaus eine Gefahr, was aber bei einer ausreichend quantitativen und qualitativen Massen-Umkehr zu Gott verhindert, abgemildert oder verschoben werden koennte.
Von den "verlorenen Schafen" gaebe es sicherlich viele die einen Erscheinungsort mal aufsuchen wuerden, auch wenn es anfangs aus Neugier sein sollte. Durch das Gezeter und die Unsicherheit innerhalb der Kirche sowie unter den Glaeubigen tun viele das aber sicher nicht. Und einfach so in die Kirche und zum Glauben finden sie halt irgendwie nicht. Ich weiss ja auch nicht warum viele nicht mehr praktizieren. In gewisser Weise wurden ab den 60er Jahren Veraenderungen bereits vorgenommen aber statt dass Kirche und Glaube einen neuen Fruehling erlebten ging es eher den Bach runter.
Es geht mir nicht darum gross ueber "unecht oder echt" zu diskutieren sondern u.a. ob es gute Fruechte gibt oder nicht. Theologische Wort-Finessen spielen dabei noch keine so grosse Rolle, vor allem wenn es erst mal vordergruendig um das "nackte Ueberleben" geht (des Leibs und der Seele).
Findet eine Erscheinung oder z.B. ein Sonnenwunder von einer gewissen Bedeutung statt ("the warning" wuerde ich da nicht dazuzaehlen) so ist es ratsam, dass die Kirche das tief wissenschaftlich und objektiv mit Fachexperten untersucht und auch die SeherInnen und Zeugen des glaeubigen Volkes wissenschaftlich befragt werden.
Tut man das nicht, so kann es sein, dass durch "Fahrlaessigkeit" und "unterlassene Hilfeleistung" Millionen verloren gehen, so oder so.
Das empfinde ich als gefaehrlich, auch fuer die Verantwortlichen in der Kirche.
LG
adoro te devote
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Von Dir nehme ich an, dass Du auf der "sicheren Seite" bereits jetzt schon bist.
Lieber JSH
das weiss ich nicht ob ich auf der sicheren Seite bin. Die Hoffnung habe ich, doch ich kenne meinen Weg bis zu meinem Lebensende nicht. Bin ich ein guter Katholik? Ich selber sehe mich als durschnittlichen Katholiken.
Aber es gibt halt Millionen von Anderen die im Moment (noch) ihr Hoellenticket sicher haetten, wenn es zu keiner Umkehr oder Bekehrung kommt.
Ja, viele Wandeln auf dem breiten Weg und rennen ins Verderben. Die Muttergottes in Fatima sagte: "Betet den Rosenkranz, denn der Rosenkranz wird viele Seelen retten". Ein weiters grosses Werk der Barmherzigkeit das uns Jesus Christus hinterlassen hat, ist der Barmherzigkeitssonntag. An diesem Tag, wenn Du gebeichtet, kommuniziert, die Novene und das Gebet nach Meinung des heiligen Vaters gebetet hast, werden dir alle Sündenstrafen getilgt. Es ist wie Du neu getauft wirst. Nach einer Taufe werden dir alle Sündenstrafen getilgt, die Du im Fegefeuer abbüssen müsstet. Beim Barmherzigkeitssonntag ist es das Gleiche. Das nenne ich unermessliche göttliche Liebe zu uns Menschen. Ich hoffe, ich konnte dir das verständlich aufzeigen.
Liebe Grüsse und Gottes Segen
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Ein weiters grosses Werk der Barmherzigkeit das uns Jesus Christus hinterlassen hat, ist der Barmherzigkeitssonntag. An diesem Tag, wenn Du gebeichtet, kommuniziert, die Novene und das Gebet nach Meinung des heiligen Vaters gebetet hast, werden dir alle Sündenstrafen getilgt. Es ist wie Du neu getauft wirst. Nach einer Taufe werden dir alle Sündenstrafen getilgt, die Du im Fegefeuer abbüssen müsstet. Beim Barmherzigkeitssonntag ist es das Gleiche.
Das ist dann also ein vollkommener Ablaß.
Siehe dazu auch dieses Dokument aus dem Vatikan:
Andachtsübungen zu Ehren der Göttlichen Barmherzigkeit mit Ablässen verbunden (http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/apost_penit/documents/rc_trib_appen_doc_20020629_decree-ii_ge.html)
(29. Juni 2002)
Marcel
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Saro: das weiss ich nicht ob ich auf der sicheren Seite bin. Die Hoffnung habe ich, doch ich kenne meinen Weg bis zu meinem Lebensende nicht.
Ach mir tut es in der Seele weh, wenn ich so etwas lesen muss. Du weißt nichzt, ob Du in den Himmel kommst? Meinst Du der Heiland macht Späßchen?
Lies doch mal selbst im 1. Joh.-Brief Kapitel 5,13, was uns Johannes schreibt - vom Hl. Geist geführt und geleitet:
Dies schreibe ich euch, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt; denn ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.
Ja, ich weiß, Heilsgewissheit ist etwas Protestantisches, aber hat Johannes nicht Recht? Wer will ihm widersprechen? Wer will dem Herrn widersprechen, wenn er dem Nikodemus sagt:
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. (Johannesevgl. Kapitel 3,18)
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Saro: das weiss ich nicht ob ich auf der sicheren Seite bin. Die Hoffnung habe ich, doch ich kenne meinen Weg bis zu meinem Lebensende nicht.
Ach mir tut es in der Seele weh, wenn ich so etwas lesen muss. Du weißt nichzt, ob Du in den Himmel kommst? Meinst Du der Heiland macht Späßchen?
Lies doch mal selbst im 1. Joh.-Brief Kapitel 5,13, was uns Johannes schreibt - vom Hl. Geist geführt und geleitet:
Dies schreibe ich euch, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt; denn ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.
Ja, ich weiß, Heilsgewissheit ist etwas Protestantisches, aber hat Johannes nicht Recht? Wer will ihm widersprechen? Wer will dem Herrn widersprechen, wenn er dem Nikodemus sagt:
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. (Johannesevgl. Kapitel 3,18)
Der Heiland macht keine Späßchen. Er liebt uns. Es ist an uns, dieses Angebot anzunehmen,
seine Gebote zu halten und dadurch in den Himmel zu kommen.
Zu Deinen Zitaten: Man kann den Glauben auch verlieren. Das ist mir in meinem Leben auch
schon ›passiert‹. Aber ich habe ihn zum Glück wiedergefunden (bei der letzten Papstwahl).
Nun hoffe ich, daß das bis zu meinem Lebensende auch so bleibt, denn wir können die ewigen
Güter durchaus auch wieder verlieren ...
Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender
Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft
des Glaubens! (1 Petr 5,8–9)
Marcel
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Ach mir tut es in der Seele weh, wenn ich so etwas lesen muss. Du weißt nichzt, ob Du in den Himmel kommst? Meinst Du der Heiland macht Späßchen?
@Gnadenkind,
Deine sarkastische Schreibweise ist mir schon in einigen Deiner Beiträge unangenehm aufgefallen. Meine Bitte, lass ihn doch einfach weg um Ärgernisse und Missverständnisse zu vermeiden.
"... Dies schreibe ich euch, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt; denn ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes."
Das stimmt, aber wir wissen nicht, was uns bis zum Ende unseres Weges noch alles geschehen mag. Wer will mit Gewsissheit sagen, dass er im Glauben stirbt? Wer aber heute schon an den Namen des Sohne Gottes glaubt, der hat auch die Hoffnung, dass er diesen Glauben bis zur Sterbestunde beibehält. Ich sehe das wie Sairo und Marcel; auf die Sterbestunde kommt es an.
Gottes Segen
KleinesLicht
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Ach mir tut es in der Seele weh, wenn ich so etwas lesen muss. Du weißt nichzt, ob Du in den Himmel kommst? Meinst Du der Heiland macht Späßchen?
@Gnadenkind,
Deine sarkastische Schreibweise ist mir schon in einigen Deiner Beiträge unangenehm aufgefallen. Meine Bitte, lass ihn doch einfach weg um Ärgernisse und Missverständnisse zu vermeiden.
"... Dies schreibe ich euch, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt; denn ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes."
Das stimmt, aber wir wissen nicht, was uns bis zum Ende unseres Weges noch alles geschehen mag. Wer will mit Gewsissheit sagen, dass er im Glauben stirbt? Wer aber heute schon an den Namen des Sohne Gottes glaubt, der hat auch die Hoffnung, dass er diesen Glauben bis zur Sterbestunde beibehält. Ich sehe das wie Sairo und Marcel; auf die Sterbestunde kommt es an.
Gottes Segen
KleinesLicht
Sarkastisch findest Du meine Ausdrucksweise? Nun gut, DEINE Sichtweise. Ich kann nichts dazu, dass Du so denkst, während ich in tiefer Sorge um das Heil meiner Mitmenschen weine.
Auf das Leben mit Jesus Christus kommt es an - im Hier und Jetzt. Du musst ja nicht glauben, dass Jesus Christus zu Seinem Wort steht und darum auch bis an das Lebensende eines Christen ein treuer Begleiter ist.
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Ich muss schon sagen: Eure Ansichten finde ich teilweise schrecklich grenzwertig.
Ihr seid alle so verkrampft, kein fröhliches Christsein ist hier zu spüren.
Immer nur diese Werkefrömmigkeit, ob Ihr auch alles immer richtig macht, ob Ihr auch alle Privatoffenbarungen glaubt, Rosenkränze betet, gute Werke verrichtet. Ob Ihr auch immer treu zum Papst und zu Maria steht.
Meine Güte. Jetzt übernehme ich auch noch Eure traurige Einstellung zum Glauben und zum Leben.
Wird Zeit, dass ich mich verabschiede, bevor ich auch noch glaubensmäßig verkorkst werde.
Gruß
Gnadenkind
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Die Demut ist der Schlüssel zu einem Gottgefälligen Christendasein. Und die ist von uns allen gefragt.
Wenn wir vor Gott einst stehen werden, werden wir den Finger nicht mehr auf andere zeigen können. Da sind alle Finger auf sich selbst gerichtet.
Von daher kann ich Gnadenkind verstehen, wenn er diese Mängel bei anderen sieht und ich kann auch diejenigen verstehen, die diese Mängel bei Gnadenkind oder bei mir sehen.
Wir müssen bereiter sein, unser Leben täglich zu bessern. Vor allem im Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Botschaften zur Warnung (ob wahr oder nicht), müssen immer zweitrangig bleiben.
Gott zum Gruß
Andal
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....Wir müssen bereiter sein, unser Leben täglich zu bessern. Vor allem im Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Botschaften zur Warnung (ob wahr oder nicht), müssen immer zweitrangig bleiben.
Gott zum Gruß
Andal
Wir selbst sind gar nicht in der Lange, unser Leben zu bessern, wenn wir uns nicht immer wieder vom Herrn in die Pflicht rufen lassen. ER will uns Leitung und Hilfe geben, damit unser Leben gelingt - bis ans Ende.
Jesus Christus hat alles getan, damit wir ein befreites Leben - schon JETZT!!! - haben dürfen, mit IHM an der Seite. Wir dürfen ständig zum Quell des Lebens kommen und trinken, trinken, trinken .... damit auch aus uns Ströme lebendigen Wassers fließen.
vielen Dank, dass ich hier mitlesen konnte und dass Ihr mich ertragen habt, aber mir geht diese Friedhofsmentalität hier einfach gegen den Strich.
Liebe Grüße
Andrea
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So wahr so wahr...
Die Mängel, die Gnadenkind anspricht, also vor allem die "Werkefrömmigkeit", ist wohl was, was uns alle (zumindest darf ich von mir sprechen ;)) betrifft.
Zu glauben, wir könnten uns den Himmel verdienen, ist nicht richtig. Der Himmel, die Erlösung, die Gemeinschaft mit Gott ist Geschenk! Immer unverdientes Geschenk!
Aber in dem von Jesus geoffenbarten Glauben an die Vergebung, Auferstehung und das ewige Leben, und vor allem an Gott, der unser Vater ist, versuchen wir doch gerade eins durch unsere "Werke" zu machen: nämlich Gott unsere Liebe (mag sie auch recht schwach sein) auszudrücken. Man überwindet sich immer wieder selbst, um etwas zu machen, was nicht meiner Bequemlichkeit und Selbstgerechtigkeit entgegenkommt. Eben z.B. eine Rosenkranz beten oder gute Werke verrichten.
Diese guten Werke und Rosenkränze machen uns nicht und niemals zu besseren Christen! Nur die Liebe zu Gott, die sich eben gerade auch in der Liebe zum Nächsten zeigt, macht uns "besser". Aber der liebende Christ wird seine Schwester und seinen Bruder im Glauben immer als höher und besser erachten als sich selbst!
Wo wir aber sagen, "Du musst jeden Tag den Barmherzigkeitsrosenkranz oder/und einen Rosenkranz beten" oder "Du muss wallfahrten gehen" oder "Du darfst nicht um Gesundheit beten, weil dann opferst du doch deine Leiden nicht auf".... DA SIND WIR AM FALSCHEN WEG! Da werden wir zu Schriftgelehrten und Pharisäer, die den Menschen ein Bündel schnüren, dass sie nicht tragen können.
Friede!
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Der Mensch kann ohne Gott nicht gut sein, da an dem Menschen nichts gutes anhaftet. Wir können also nur unseren Willen zum Guten richten und auf Gottes Güte hoffen.
Liebe Andrea (Gnadenkind),
bitte sei geduldig mit Deinen Mitmenschen (auch hier im Forum). Wenn Dich die "Friedhofsmentalität" auch gehörig stört, so ist diese vielleicht als eine Prüfung für Deinen Umgang mit Deinen Nächsten gedacht.
lg Andal
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Jeder sollte das tun, was Jesus ihm zu tun heißt. Und das wird er jedem zeigen,
der Gott aufrichtig sucht.
Gott führt auf unterschiedlichen Wegen, deshalb sollte man sich nicht gegenseitig
beschuldigen, dass der jeweils andere "den falschen Weg" geht.
;xdysaa
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Das stimmt, aber wir wissen nicht, was uns bis zum Ende unseres Weges noch alles geschehen mag. Wer will mit Gewsissheit sagen, dass er im Glauben stirbt? Wer aber heute schon an den Namen des Sohne Gottes glaubt, der hat auch die Hoffnung, dass er diesen Glauben bis zur Sterbestunde beibehält. Ich sehe das wie Sairo und Marcel; auf die Sterbestunde kommt es an.
Wir sollten immer wieder um die Gnade der Beharrlichkeit – lateinisch: perseverántia –
bis zum Ende beten; und natürlich um eine gute Sterbestunde.
Heiliger Josef, heilige Barbara, heiliger Dismas, bittet für uns!
Marcel
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Es kommt immer auf einen selber drauf an, wie man die Dinge sieht, positiv oder negativ.
Das Forum hier ist marianisch, eucharistisch und papsttreu. Positive Saeulen die unseren Leib und unsere Seele auf dem Schiff Erde gut durch die Zeit bringen und unsere Seele in den Glanz des Himmelreichs fuehren.
Man kann auch im Leid und aus (menschlich gesehen) Negativem etwas Positives/Gutes sehen und daraus machen, wenn man an die Barmherzigkeit Jesu und an die goettliche Heilsgeschichte denkt.
Wenn man bei so etwas wie der Warnung steckenbleibt und nicht das sieht oder sehen will was dahintersteckt, dann sieht man das vielleicht auch negativ als Friedhofsgeschichte. Der Sinn hinter Warnung und Wunder ist ja etwas Positives, naemlich dass zig Millionen Menschen die Moeglichkeit haben ihre Seele zu retten durch Umkehr. Vielleicht haben ja manche auch Angst vor dieser Seelenschau, aber wir wissen ja von Jesus, dass wir auch in der groessten Not keine Angst haben brauchen.
Bezueglich Himmel und Hoelle gibt es eben Unterschiede. Es gibt die Hoelle des Teufels, das ist eben mal die goettliche Gerechtigkeit und die ist doch wiederum positiv zu sehen, sonst koennte ja jeder machen was er/sie will gemaess dem Darwinschen Urwaldgesetz. Ich finde die Geschichten von manchen Marienerscheinungen ergreifend wo die Seher die Moeglichkeit hatten beide Reiche zu sehen. Sie waren zwar geschockt von der Hoelle aber fuer sie war es wiederum der schoenste Tag in ihrem irdischen Leben den Himmel schauen zu duerfen, dass sie am liebsten gleich dort geblieben waeren. Nix negativ, eher extrem positiv.
Gott ist wie ein guter fuersorgender Vater, Jesus unser begleitender Freund. Dass man da mal ermahnt wird, zu Disziplin aufgerufen wird und einem auch mal gedroht wird ist ja auch positiv wenn man dadurch langfristig vom falschen Weg abgehalten wird.
Wenn man sich vornimmt 1 mal am Tag den Rosenkranz zu beten - weil es vielleicht Maria in einr Erscheinung sagte - und man tut es am Anfang erst krampfhaft dann kann ja nach einer gewissen Zeit sich das auch aendern vom krampfhaften hin auch in Richtung meditativen Wiederholens (alles Uebung) und das ist wiederum ja auch sehr positiv. Ich mache das oft in der Schoepfung und es ist gut. Beim Sport hat man auch anfangs erst mal einen (Muskel-)Krampf. erst nach einer gewissen Routine kommt der Genuss. Sicher gibt es manche die das etwas verbissen sehen, die brauchen vielleicht halt etwas laenger ...
Wir duerfen die Quelle des Lebens, Jesus, natuerlich schon jetzt geniessen. Gerade in Privatoffenbarungen vor allem Marias wird ja darauf hingewiesen. Man wird zur regelmaesigen Eucharistie und zur Anbetung gefuehrt, gleichzeitig erlebt man die Liturgie anders, festlicher, mystischer, die Wandlung als eine Art Wunder. Alles positiv. An Erscheinungsorten wird einem die tatsaechliche dauerhafte Anwesenheit von Jesus und Maria bewusst, wunderbar. Ich sehe da eher Froehlichkeit von innen die bei vielen sich auch durch aeussere Froehlichkeit ausdrueckt.
Wenn an solchen Erscheinungsorten an die eigene Schuld und auf das regelmaessige Beichten hingewiesen wird dann ist das ja auch als positiv zu sehen. Natuerlich ist es fuer viele erstmal negativ wenn einem gesagt wird "Du kannst auch in die Hoelle kommen wenn Du nicht beichtest" aber deshalb ist es ja ein Gnadengeschenk das uns waescht und wie neugeboren uns fuehlen laest. Die meisten haben Gluecksgefuehle nach einer Beichte und werden ja im Laufe der Zeit auch im Verhalten besser. Also nichts negatives, eher positiv.
Nur der Glauben alleine genuegt nicht. Sonst koennte man z.B. ja glauben aber gleichzeitig toeten (lassen, siehe Irak-Krieg). Die guten Taten sind auch wichtig. Auch das ist positiv zu sehen, nur so wird die Welt besser.
Zu den Privatoffenbarungen:
Bischof Johann Michael von Sailer (1751 – 1832, Regensburg):
„Was der Geist Gottes in solchen Seelen durch Privatoffenbarungen erweckt, das verstehe ich nicht immer, doch will ich sie darum nicht negieren. Ich lasse mir die Frucht schmecken. Andere mögen den Baum kritisieren. Wer hat mehr Vorteil für seine Seele?“
Also, vor allem Gnadenkind, think positive.
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Ps,198, 7-8 Gott wäscht alle schuld rein durch sein hl Blut welches er für uns am Kreuze gab.
Keiner weis wann jener Tag sein soll aber ja es wird als der Tag des Herrn der große und furchtbare Tag genannt.
Doch Gott ist Barmherzig, glaubst du daran? Jeder wird nach dem Maß gemessen werden wie er mass- das heist vergib deinem Nächsten die Schuld damit auch der Herr mit dir barmherzig ist. Bleibt in der Liebe so bleibe ich in euch....
Wir sollten nach der Heiligkeit streben und dies ist der schmale Weg oder wie man sagt das schmale Tor das in den Himmel führt.
Durch das Leiden was zur Freude wird weil es sich mit Jesus vereint und weil wir dadurch zu Rettung der Seelen beitragen.
Wir CHristen haben eine große Verantwortung den wir wissen von den Geboten und der Herr braucht unseren vollen Einsatz.
In erster Linie geht es darum Gottes Willen zu tun und darum zu beten das mein ein Werkzeug seiner Liebe und Barmherzigkeit wird um dadurch zum Licht zu werden das die Finsterniss erhellt welche uns umgibt.
Werden wir durch Jesus zum licht und tragen jenes licht zu den Menschen so brauchen wir nichts zu fürchten da Gott in uns ist und wir in ihm und dann werden wir rein wie schnee durch die Gnade Gottes welche jedem zu Teil werden wird.
Ich denke das jener Tag wann auch er kommen mag eine Freude sein wird Gott zu schauen ihn ganz erkennen doch das man seine Fehler erkennt das ist das schmerzliche.
Die Reinheit zu erlangen bedeutet eine Läuterung welche nicht immer schmerzlos ist da es uns reut und wir unseren eigenen Willen dem Willen Gottes voll kommen übergeben. Doch stell dir vor welche Gnade dies ist der Herr Jesus hilft uns das wir bereits hier auf Erden rein werden um in das himmlische Jerusalem aufgenommen zu werden.
Möge unser äuserer Mensch noch so aufgewüllt sein der Innere erneuert sich Tag für Tag-nadealso der Geist die Selle das Hez erneuert sich durch Gottes Gnade.
Es ist wichtig dieses ganze Gestrüb und die Dornen zu entfernen welche unseren Geist und die Seele umgibt damit der Sähmann nemlich Jesus gut an uns sähen kann und wir reiche Frucht bringen.
Also diese ganzen Sorgen um die materiellen DInge und die Verblendung und Sorgen auf Jesus werfen und vertrauen vertrauen vertrauen.
Es mag dann oft vieles anders kommen und der Weg wird steinig und schwer sein aber wir sind in Jesus berufen zur Herrlichkeit Gottes zu gelangen.
Gott segne dich und schütze dich durch sein hl. Blut