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römisch-katholisch => Die Bibel => Thema gestartet von: Marias Kind am 11. Februar 2011, 10:42:44
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Hallo,
weil irgendwo im Forum das Thema "Taufe" angesprochen wurde, möchte ich hier einen gesonderten Thread dazu eröffnen.
Wie ich sehe, gibt es protestantische Christen, die in einer Taufe eine Bußtaufe sehen! So habe ich das zumindest verstanden.
Doch der Heiligen Schrift zufolge bedeutet die Taufe das Hineingenommenwerden in den Tod Jesu Christi:
Röm. 6,2-4: "Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben? Oder wißt ihr nicht, daß wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln."
Kol. 2,12: "mit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat."
1 Petr. 3,21: "Das Gegenbild <dazu> errettet jetzt auch euch, <das ist> die Taufe"
Meine Fragen nun?
Ist es in Anbetracht dieser Bibelstellen falsch oder unzulässig Kinder in der Taufe mit Christus zu begraben?
Soll den Babys oder Kleinkindern, an denen die Erbsünde haftet, dieses Heil verwehrt werden?
Sollen sie nicht in der Taufe auf den Tod Christi hin Teil der christl. Gemeinschaft werden?
Sollen wir ihnen diesen Segen, der für alle Mensch da ist, verwehren?
Was meint Ihr dazu?
Liebe Grüße und Gottes Segen,
Marias Kind
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Mein Erster Gedanke zu diesem Thread war.
Wo liegt der unterschied zwischen einem getauftem und einem ungetauften Kleinkind?
Könnte es so sein das, Menschen die als Kleinkinder schon getauft wurden, in ihren späteren Leben einfacher zum Genuss des Glaubens an den dreifaltigen Gott kommen, weil sie schon den Segen von Beginn an auf den Weg bekommen haben. Für Kinder die nicht getauft wurden, könnte es schwieriger sein, da sie keine Grundlegende Erziehung bekommen. Immerhin ist die Familie das wichtigste der Gesellschaft.
Danke für die Bibelstellen Marias Kind.
Ich finde nicht, dass man Kindern die Taufe verwehren sollte. Die Taufe ist ja viel mehr als nur ein Segen.
Natürlich können sich die Menschen später ihren Glauben selbst aussuchen.
Viele Eltern, so denke ich, wissen gar nicht mehr, dass Sie die Verantwortung haben Ihren Kindern eine Christliche Erziehung zu geben, dazu gehört die Taufe. Da wären wir aber mal wieder beim Problem unserer Gesellschaft, dem Glaubensabfall.
Die Taufe, auf den Tot Jesu Christi. Der Tot, der uns erlöst hat. Das größte Geschenk, dass man einem Kind machen kann.
Gottes Segen ;ghjghg
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Huhu,
mein Sohn wurde letztes Jahr auch getauft.
Denn wie Nickel schon schrieb: Es ist unser Auftrag als Eltern, ihm eine religiöse Erziehung zu gewährleisten. Wäre er nicht getauft, so würde er schonmal nicht in den kath. Kindergarten kommen. In der Schule hätte er keinen Religionsunterricht u.s.w.
Später kann er sich dann überlegen und selbst entscheiden. Aber solange ein Kind das noch nicht kann, müssen die Eltern nach besten Wissen und Gewissen alle Entscheidungen abnehmen.
Ob es einen Unterschied zwischen getauften und ungetauften Kindern gibt?
Vor Gott: Nein. Denn den Kindern gehört das Himmelreich.
Daher glaube ich auch nicht daran, dass ein Kind welches ungetauft stirbt, nicht ins Himmelreich kommt. (Nottaufe-meiner Meinung nach Unsinn)
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"Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes! Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.", Matthäusevangelium 19,13-15, Markusevangelium 10,13-16; Lukasevangelium 18,15-17.
Hallo lieber "Knopf". Herzlich Willkommen im Forum. Die Bedeutung der o.g. Bibelstelle solltest Du unter Beachtung des zweiten Halbsatzes auslegen.
Wer nicht wie ein Kind wird, der wird nicht in das Himmelreich hineinkommen.
Das Sakrament der Taufe ist unser Eintritt in das Erlöserwerk Jesu Christi. Ungetaufte sind selbstverständlich nicht automatisch verdammt. Sie erhalten aber auch nicht die volle heilige Stufe, die ihnen durch das Sakrament der Taufe möglich wäre.
lg Andal
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Hallo Andal!
(Gibt es hier irgendwo eine "Vorstellungsecke"?)
Ja du hast recht! Diejenigen die im Geiste so rein wie die Kinder sind- sind angesprochen.
Aber ich denke, da gehören sicher auch die Kinder dazu.
Und ich glaube auch nicht, dass einem Kind das Himmelreich verwehrt wird, nur weil es zu schnell verstorben ist, um davor getauft zu werden.
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Wie gesagt ist es so, dass Kinder nicht deshalb verdammt sind, weil sie nicht getauft wurden.
Das Himmelreich selbst ist nach katholischen Verständnis aber in mehreren Stufen eingeteilt, wovon wir diejenige erreichen können, die uns in der Gnade und Gerechtigkeit Gottes zusteht.
Eine Vorstellecke gibt es so gesehen hier nicht. Du kannst extra einen Thread eröffnen oder einen suchen, worin sich andere bereits vorgestellt haben. Nachdem wir aber erst im Februar 11 einen Forenwechsel hatten, wird ein solcher "Vorstellthread" wahrscheinlich noch nicht existieren.
lg Andal
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Hallo Andal,
verstehe ich dich richtig, dass du meinst, es gäbe verschiedene Stufen des Himmels im Sinne von qualitativen Unterschieden? Bedeutet dann sozusagen die höchste Stufe von Himmel die größte Nähe zu Gott?
Ich weiß, dass in der Bibel erwähnt wird, dass es verschiedene Himmel gibt.... z.B. steht in 2 Kor 12, 2ff dass Paulus in den dritten Himmel schauen durfte oder hineingehoben wurde, den er gleichzeitig als Paradies bezeichnet.
Im Katechismus habe ich heute danach gesucht, aber in 2 wesentlichen Bereichen zum Thema "Himmel" auch nicht gefunden, dass es verschiedene Stufen gibt.
Kannst du mir bitte sagen, worauf du dich beziehst?
Danke schonmal! LG Noomi
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Hallo zusammen, erinnere mich in einem Artikel über den Vatikan gelesen zu haben, dass der Papst höchstselbst die zuständigen Stellen angewiesen hat, das Problem der ungetauften Kinder theologisch neu auszuleuchten.
(...)
Im Katechismus der Katholischen Kirche wird die Hoffnung ausgedrückt, dass die Barmherzigkeit Gottes ihre Wege findet, dass auch die ungetauften Kinder Gott schauen dürfen.
Siehe dazu auch dieses Dokument von 2007 (ca. 300 KB):
http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/arbeitshilfen/AH_224.pdf (http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/arbeitshilfen/AH_224.pdf)
Das ist wohl die vom Papst (Benedikt?) in Auftrag gegebene ›Ausleuchtung‹.
Das Ergebnis steht in Abschnitt 3.6 »Hoffnung« (Nr. 102 und 103, Seite 83/84).
Marcel
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Hallo Andal,
verstehe ich dich richtig, dass du meinst, es gäbe verschiedene Stufen des Himmels im Sinne von qualitativen Unterschieden? Bedeutet dann sozusagen die höchste Stufe von Himmel die größte Nähe zu Gott?
Ich weiß, dass in der Bibel erwähnt wird, dass es verschiedene Himmel gibt.... z.B. steht in 2 Kor 12, 2ff dass Paulus in den dritten Himmel schauen durfte oder hineingehoben wurde, den er gleichzeitig als Paradies bezeichnet.
Im Katechismus habe ich heute danach gesucht, aber in 2 wesentlichen Bereichen zum Thema "Himmel" auch nicht gefunden, dass es verschiedene Stufen gibt.
Kannst du mir bitte sagen, worauf du dich beziehst?
Danke schonmal! LG Noomi
Liebe Noomi,
herzlich willkommen.
Ich muss gestehen, dass ich im Katechismus auch keine nähere Beschreibung des Paradieses gefunden habe. Es deuten aber viele Dinge darauf hin, dass die Heiligen unterschiedliche heilige Stufen erfahren werden.
Es gibt da natürlich auch diverse Visionen, die davon bezeugen (wie etwa Katharina Emmerich).
Interessant dürfte aber eher die Festellung des Kirchenvaters Augustinus sein, der betont, "dass kein Neid sei aufgrund der ungleichen Herrlichkeit, da im Himmel die Einheit der Liebe herrschen würde."
lg Andal
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Ich muss gestehen, dass ich im Katechismus auch keine nähere Beschreibung des Paradieses gefunden habe. Es deuten aber viele Dinge darauf hin, dass die Heiligen unterschiedliche heilige Stufen erfahren werden.
Das sehe ich auch so, und ich denke, das kann man sogar aus der Bibel ableiten.
»Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben
als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.« (Mt 11,11)
»Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater,
Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten
und das ewige Leben gewinnen. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann
die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.« (Mt 19,29–30)
Das zeigt für mich, daß es im Himmel durchaus verschiedene ›Stufen‹ der Selig-
keit gibt.
Allerdings meine ich auch in Erinnerung zu haben, daß ich einmal eine gegenteilige
Äußerung unseres jetzigen Papstes gelesen habe. Ich weiß aber leider nicht mehr,
wo er das gesagt haben soll. Vielleicht habe ich das damals aber auch nur falsch
verstanden.
Vor einigen Tagen habe ich einen alten Katechismus von 1927 [1] bekommen. Dort
steht auf Seite 220 zum Thema Himmel folgendes:
»Die Freuden der Seligen werden je nach ihren Verdiensten verschieden sein.
Jener Herr im Evangelium gibt dem Knechte, der mittelst seiner Talente 10 Pfund
erworben hat, die Herrschaft über 10 Städte; jenem, der 5 erworben hat, die
Herrschaft über 5 Städte. (Luk. 19, 16 ff.) Dieser Herr ist Gott; er gibt jenem,
der mehr gute Werke verrichtet hat, eine größere Glückseligkeit. Dadurch ver-
herrlicht er seine hohe G e r e c h t i g k e i t. Der h. Paulus sagt: „Wer
s p ä r l i c h säet, wird auch spärlich ernten.“ (2. Kor. 9, 6) Die Gerechten
schauen im Himmel den dreieinigen Gott klar an; jedoch schaut ihn der eine
vollkommener als der andere, je nach der Verschiedenheit der Verdienste.
(Kz. Flor.) „Anders ist die Klarheit der Sonne (Christi), anders die Klarheit des
Mondes (Marias), anders die Klarheit der Sterne (der Heiligen).“ (1. Kor. 15, 41)
— Der Grad der himmlischen Glorie eines Heiligen kann in Ewigkeit weder
vermehrt, noch vermindert werden. Doch gibt es im Himmel a u ß e r w e-
s e n t l i c h e F r e u d e n, wenn den Heiligen bisweilen eine besondere Ehre
oder Freude zuteil wird. So ist, wie der Heiland sagt, im Himmel jedesmal eine
Freude, wenn sich ein Sünder bekehrt. (Luk. 15, 7) Die Seligsprechung, Heilig-
sprechung, die Feier der Festtage eines Heiligen auf Erden, die Gebete, die Meß-
opfer und anderen guten Werke, die die Gläubigen auf Erden zu Ehren eines
Heiligen verrichten, machen diesem im Himmel sicherlich eine besondere Freu-
de. — Trotzdem gibt es unter den Seligen keinen Neid. Denn alle haben einen
Zehner vom Hausvater bekommen. (Matth. 20) Zwei Kinder bekommen vom
Vater aus demselben Stoffe ein K l e i d. Das kleinere Kind beneidet das größere
sicher nicht; denn es könnte das größere Kleid gar nicht einmal gebrauchen.
(h. Fr. Sal.) Dasselbe gilt von den Himmelsbewohnern. Ja, im Himmel freut sich
sogar jeder einzelne über die Seligkeit des andern. Die Freude und das Glück des
andern ist auch die eigene Freude, das eigene Glück.
D r e i Arten der Seligen werden im Himmel größere Ehren und Freuden haben,
nämlich die L e h r e r der christlichen Religion, dann die h. M ä r t y r e r und
die j u n g f r ä u l i c h e n Seelen.
Diese drei haben einen ganz besonderen Sieg über die Feinde Gottes davon-
getragen. (...)«
[1] Katholischer Volks-Katechismus, pädagogisch und zeitgemäß ausgearbeitet
von Franz Spirago, Professor in Prag. Zehnte Auflage. Mit Druckgenehmigung
des hochwst. erzbischöflichen Ordinariates in Prag.
Marcel
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LASS DICH NICHT IRRE FÜHREN!
Jesus Christus sagt eindeutig:
Der Mensch muss von Neuen Geboren werden, durch Wasser und Geist.
Ein Kind kann noch nicht endscheiden, das Kind muss erst Gott bekennen hierzu heißt es jeder der den Sohn bekennt ist von Gott.
Der Herr hat uns allen einen Willen gegeben...du kannst doch jemanden einen Gott aufzwingen oder?
Ein Kind kann sich nicht endscheiden du enscheidest für ihn und du hast in getauft nicht er hat sich getauft.
Da jeder Mensch eine Persönliche beziehung zu Gott hat hast du da nichts verloren.
Dein Kind könnte sich gegen Gott enscheiden jeder hat doch seinen eigenen Willen.
Nur mal ne frage an alle die hier das lesen:
Wan enscheidest du dich für Gott?
Wen du ihn kennen gelern hast oder davor?
Kann ich mich für Jesus Christus enscheiden wen ich ihn nicht kenne?
Wan hat sich Paulus Taufen lassen..
Wan haben die Apostel getauft?
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Durch die Taufe legen wir CHRISTUS als Gewand an. Er selber sagt: Gehed und tauft die Menschen auf den Namen des Vaters des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Warum sollen wir die Kinder nicht mit diesem grossen Geschenk beschenken. Warum sollen wir sie mit der Erbsünde belastet sein. Warum soll der Heilige Geist nicht auch auf die Kinder.
Warum hat sich Jesus erst mit 33 taufen lassen, wann Paulus wann die Apostel. Eine sehr naive Frage, Jesus hat mit der Auferstehung den neuen Bund geschlossen. Was früher war gehört dem alten Bund an, er der Erlöser hat uns aufgetragen die Menschen zu taufen, oder sind für dich Kinder keine Menschen.
Wie gesagt, viele Freikirchler oder Protestanten versuchen aus einzelnen Bibelstellen etwas zu deuten, doch für das haben wir das Lehramt der heiligen Kirche welche uns lernt.
Liess mal den Katechismus durch und deine Fragen werden beantwortet!
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Ich finde es pressant, ein Kind zu taufen. Denn wenn ein Kind unter acht Jahren ungetauft stirbt (samt Abtreibung und Pille danach) kommts in die Vorhölle (Joh 9,4).
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Lieber Drafi!
Ich finde diesbezüglich unter Joh 9.4 nichts!? Aber ich frage mich, was kann denn das Kind dafür? Ein Kind was abgetrieben wurde, hat doch schließlich nicht aus eigenem Willen gehandelt! Wo ist hier das Fehlverhalten, die Sünde des Kindes zu erkennen? Das Kind wird aus meiner Sicht trotz Erbsünde durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit die Vorhölle nicht sehen. Das Kind wird im Himmelreich sein und dort Gott loben und preisen -
Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir Gottes Segen, amos
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Liebe Leser im Forum!
Einer Taufe auf den Namen des Herrn Jesus Christus muss nach meiner Ansicht zunächst einmal die Verkündigung des Evangeliums vorangehen! Ein Mensch, der errettet werden soll - was ja der Wille Gottes für alle Menschen ist - muss verstehen, was der Herr Jesus für uns alle am Kreuz "erkauft" hat.
Wer Jesus Christus "zu Seinem Herrn" gemacht hat oder dies noch tun wird, muss wissen, dass es dann in Seinem Leben zwei Dinge gibt: da ist der Teil, den Gott für ihn / sie tun kann - die Errettung durch das Erlösungswerk unseres Herrn Jesus Christus verbunden mit dem ewigen Leben im Reich des Vaters. Und es gibt den Teil, den er / sie für Gott tun wird, welcher ein verbindlicher Auftrag ist, den der Herr Jesus zu Seinen Lebzeiten bereits Seinen Jüngern gegeben hatte und der auch heute noch für alle Menschen gilt, die Ihm nachfolgen:
Markus Kap. 15:16-20
"Und er [Jesus Christus] sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie [solche, die dem Herrn Jesus Christus nachfolgen] Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. Der Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber gingen hinaus und verkündigten überall; und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen."
Jesus Christus hat Seinen Nachfolgern aufgetragen, das Evangelium - die gute Nachricht, dass alle Menschen, die Ihn aufnehmen und an Ihn glauben, ewiges Leben haben - zu verkündigen, damit niemand verloren geht und diejenigen, die Gott noch nicht kennen, Gelegenheit bekommen, vor Ihm Buße zu tun.
Wer also glaubt, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der für alle Menschen am Kreuz von Golgatha Sein Blut zur Vergebung der Sünden vergossen hat, Seinen Leib gegeben hat, damit wir Heilung empfangen können, dass Gott Ihn zum Zeugnis für alle Menschen nach drei Tagen vom Tode auferweckt hat und wer sich auf den Namen des Herrn Jesus Christus taufen lässt und Ihm nachfolgt, der wird gerettet werden und zum ewigen Leben in das Reich Gottes eingehen.
Ein Neugeborenes oder Kleinkind kann nicht verstehen und ermessen, was es bedeutet, den Herrn Jesus aufzunehmen und Ihm nachzufolgen und kann diesbezüglich noch keine Entscheidung im Glauben treffen! Daher hat die Kindstaufe keinerlei Auswirkung auf ein künftiges Leben als Christ und es ist dann die Aufgabe der Eltern, ihrem Kind das Evangelium zu verkündigen und es über den Willen Gottes zu belehren, sobald es alt genug ist, zu verstehen.
Römer Kap. 10:9+10
"Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden;"
Apostelgeschichte Kap. 8:36-38
"Als sie aber auf dem Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer sprach: Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden? Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist! Und er ließ den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn."
Lieber Leser, wenn Du Zweifel an meinen Ausführungen hast, bete darüber und bitte den Vater, dass Er Dir Seinen Willen offenbart. Lies mal eine Bibel und beschäftige Dich eingehend mit Gottes Wort, denn dieses ist unvergänglich und wird sich nicht ändern! Wir sollten uns nicht aufgrund menschlicher Traditionen, durch welche die Inhalte der Bibel nach Gutdünken ausgelegt werden, leiten lassen!
Frieden und Liebe von Gott dem Vater und dem Herrn Jesus Christus sei alle Zeit in Deinem Herzen!
Liebe Grüße,
Chris.
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@ Drafi:
>>Ich finde es pressant, ein Kind zu taufen. Denn wenn ein Kind unter acht Jahren ungetauft stirbt (samt Abtreibung und Pille danach) kommts in die Vorhölle (Joh 9,4).<<
Unter Johannes Kap. 9:4 steht in meiner Bibel:
"Ich muß die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann."
Ich habe im Wort Gottes noch nie etwas über eine Vorhölle gehört oder gelesen. Nach meiner Überzeugung wird Gott ein Kind, das ohne Wissen über die Wahrheiten der Bibel unschuldig verstorben ist, in Seiner Gnade und Barmherzigkeit zum ewigen Leben in Sein Reich aufnehmen.
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Kein Heil außerhalb der Kirche!
Amos, ein Kind kann nichts dafür. Aber anders als Adam, Eva, Maria und Jesus ist es mit der Erbsünde belastet, also einer Sünde des Unglaubens. Es kommt ja auch nicht in die Hölle, wird also m. M. n. mit Glück, aber nicht mit Seligkeit beschenkt.
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Kindertaufe hat keine Gültigkeit vor Gott, das ist ein frommer Kirchenritus,mehr nicht.
In Apostelgeschichte 8v38 heißt es: "Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist!Und er ließ den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn."
Das ein Säugling nicht von ganzen Herzen an das Evangelium und den Herrn Jesus glauben kann ist klar. Eine Taufe ist auch nicht nur eine "Segnung" es ist das symbolische Wiedergeboren werden,und eine bitte an Gott die Sünden wegzuwaschen.
Apostelgeschichte 2v38: "Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. "