"Alle Früchte unserer guten Werke sind vor Gott minderwertiger und weniger geeignet, uns seine Freundschaft und Gnade zu erwerben, als wenn ein armer Bauer seinem König die Pacht für sein Landgut mit einem wurmstichigen Apfel bezahlen wollte. Was würde dieser arme Mann wohl tun, wenn er verständig und bei der Königin in Gunst wäre? Würde er ihr nicht seinen Apfel geben, und würde nicht die Königin ihrerseits aus Güte gegen den Armen und aus Ehrerbietung vor dem König vom Apfel das Wurmstichige und Verdorbene entfernen, ihn zwischen Blumen auf einem goldenen Teller legen, um ihn so selbst dem König zu überreichen? Und könnte dann der König ihn anders als mit Freuden aus der Hand der Königin annehmen, welche diesem Landmann wohl will und Fürsprache für ihn einlegt? [...] "wenn du eine geringe Gabe Gott darbringen wünschest, so übergib sie den Händen Mariä, wenn du nicht eine Zurückweisung erfahren willst", sagt der hl. Bernhard."
(http://www.medjugorjetoday.tv/wp-content/uploads/2011/10/virgin-mary.jpg)
"Liebster Bruder, wann wird diese glückliche Zeit, dieses Zeitalter Mariä, kommen,
da viele auserwählte Seelen, welche Maria dem Allerhöchsten erobert hat,
sich im Abgrund des Herzens dieser guten Mutter verlieren und ihre lebendigen
Abbilder werden, um Jesus Christus zu lieben und zu verherrlichen?
Diese Zeit wird erst dann kommen, wenn man diese wahre Andacht zu Maria
allgemein kennen und üben wird: Denn [...] 'damit Dein Reich komme, komme zunächst
das Reich Mariä' ".
"Der hl. Augustinus nennt Maria forma Dei, 'die Form Gottes': [...] eine Form, [...]
gottähnliche Geschöpfe zu bilden und zu gestalten. Wer in diese göttliche Form
gegossen wird, ist bald gestaltet und geformt in Christus und Christus in ihm.
Mit geringer Mühe und in kurzer Zeit wird er gottähnlich, da er in derselben Form
gestaltet wird, in der ein Gott gebildet wurde."
Es wäre doch schön, wenn wir bis zum 8. Dezember, dem Hochfest der unbefleckten
Empfängnis, die Heiligste Mutter mit den vom Hl. Grignion v. Montfort empfohlenen
Tagzeiten zu Ehren ihrer unbefleckten Empfängnis hin und wieder loben und preisen,
sie wird es uns sicher reich vergelten...:
S. 469 ff. in der Buchausgabe,
S. 191 ff. in der oben genannten Datei!
Durch Deine heilige Jungfrauschaft und Deine unbefleckte Empfängnis,
o reinste Jungfrau, erlange mir volle Reinheit an Leib und Seele,
im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.