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römisch-katholisch => Eucharistie => Thema gestartet von: hiti am 16. Februar 2011, 12:37:20

Titel: Handkommunion
Beitrag von: hiti am 16. Februar 2011, 12:37:20
Liebe Leser/innen!

Macht euch selbst ein Bild. Ich empfehle, gut darüber nachzudenken.


Einst diente ich JESUS an den Stufen des Altars. Ich war leidenschaftlicher Förderer der Handkommunion.
Jetzt aber will ich es in die Welt hinaus schreien, dass es wahrhaft ein Sakrileg (Missachtung, Schändung von Heiligem) ist! Euch allen, ihr Laien, rufe ich zu: Die Hände weg von Ihm! Er ist der wahre und allmächtige Gott! Wir sind nicht würdig, Ihn zu berühren!

Kehrt um zur Demut! Kehrt zu JESUS zurück! Folgt Ihm auf dem engen schwierigen Pfad.


Lasst die Welt sein. Lebt in euren Seelen die wahre Nachfolge von CHRISTUS (...) Glaubt mir, die Gerechtigkeit GOTTES erwartet euch!

Ihr müsst die Herde zum Himmel und nicht in die Verwirrung führen! Auch ihr meine Brüder müsst eine Entscheidung treffen. Bittet JESUS darum, dass Er euch das richtige Wissen gebe und die Menschenfurcht von euch nehme. Kehrt um zum überlieferten Glauben!

Kehrt um zu dem, was immer gewesen ist, ist und immer sein wird!

Ich kann es euch sagen, dass es eine schreckliche Strafe gibt!
Wie sehr hat jener zu leiden, der wie ein Priester den Leib unseres Herrn in die Hand gibt!

Es ist ein immenser Schmerz! Ich gab Ihn jedem in die Hand. (...) Ich bin leer und tot, noch toter als ich es auf der Erde sein kann. Es ist dunkel, kalt und trostlos in mir und um mich herum!

O ihr Leute, die ihr eure Hände hinstreckt, auch ihr habt zu leiden! Es gibt viele Seelen hier im Fegefeuer, die leiden, weil sie den Kommunionempfang mit der Hand akzeptierten.

Jene Seelen leiden jedoch besonders, die wegen ihrer Menschenfurcht und ihrer Angst nicht zur Kommunion auf der Zunge zurückgekehrt sind!

Vergesst nicht, für eure Priester zu beten, damit sie umkehren zur wahren Lehre der Heiligen römisch-katholischen Kirche, zur Vereinigung mit dem Heiligen Vater, Papst Johannes Paul II.

JESUS sagte, dass dreimal an die Brust geschlagen und gebetet werden soll:

O Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“


Hermann
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Veritas1988 am 16. Februar 2011, 13:32:28
Warum erlaubt die Kirche die Handkommunion wenn sie angeblich ein Sakrileg darstellt?
Das die Mundkommunion ein äußerlich ehrfürchtigerer Empfang der Kommunion darstellt kann ich ja durchaus nachvollziehen, aber eine von der Kirche erlaubte Handkommunion ein Sakrileg?
Oder seit ihr der Meinung dass sie früher oder später wieder unzulässig sein wird?
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Sairo am 16. Februar 2011, 14:07:45
Lieber Veritas1988

Zitat
Warum erlaubt die Kirche die Handkommunion wenn sie angeblich ein Sakrileg darstellt?

Weshalb die Kirche die Handkommunion erlaubt? (ist jetzt sehr vereinfacht formuliert) Durch ein "Indult" des Paspt Paul VI für die Länder Holland, Belgien und Deutschland erlaubt worden.

Doch Papst Paul VI wünschte ausdrücklich keine Ausweitung dieser Praxis, die er als "sehr fragwürdig und gefährlich" bezeichnete! Doch wie man so schön sagt, gibt man den kleinen Finger, so wird die ganze Hand genommen! Ich möchte hier ausdrücklich darauf hinweisen, dass unser jetziger Papst Benedikt XVI bei seinen Messen die Kommunion als "Mundkommunion" gibt! Ein klarer Zeichen unserer Heiligen Vaters!

Ist die Handkommunion aus geschichtlicher Praxis überliefert? Hier möchte ich aus dem Buch von Martin Lugmayr - Handkommunion -Stella Maris Verlag mit eigenen Worten kurz etwas beifügen:

Geschichtlich ist überliefert, dass die Rechte Hand über die Linke gehalten wurde. Der Leib des Herrn wurde dann in die Rechte Hand gelegt und dann mit dem Mund aufgenommen! Die Rechte Hand stellte eine Patene dar! Der Ritus hat sich dann zu der heutigen Mundkommunion entwickelt: Kommunionsbänke und Patene und die Aufnahme der heiligen Hostie mit dem Mund! Unser Papst Benedikt hat zu dieser überlieferten Praxis Aussagen gemacht und befürwortet mit seiner Haltung die Mundkommunion!

Lieber Veritas1988
Ich selber praktiziere seit meiner Bekehrung die Mundkommunion! Aus dem Bericht von Hiti ist für mich sehr schön eines erklärt! Praktiziere ich die Mundkommunion, dann entspreche ich dem Wunsch des Herrn! Hingegen praktiziere ich die Handkommunion, erwartet mich ein längerer Aufenthalt im Fegfeuer!

Wer wirklich sucht, der findet die Antworten. Der Heilige Geist führt Dich!

Liebe Grüsse und Gottes Segen
sairo
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Veritas1988 am 16. Februar 2011, 14:27:00
Hm das ist schon ein starkes Stück dass man für die Handkommunion ins Fegefeuer kommt, zumal man dann hier doch tatsächlich der Kirche (auch wenn unser Papst Benedikt sich für die Mundkommunion einsetzt) einen massiven Fehler unterstellen müsste die Millionen von Leuten guten Glaubens bei der Eucharistiefeier ins Purgatorium bringt!?

Aber soweit vielen Dank für deine Ausführungen lieber Sairo.

Gottes Segen.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Hemma am 16. Februar 2011, 15:19:11


Lieber Veritas1988!



Die Hauptverantwortung bezüglich der Praxis des Kommunionempfanges liegt bei den Priestern.
Auch ich habe jahrelang die Handkommunion empfangen, weil ich nichts anderes kannte.
Für Unwissenheit wird man sicher nicht mit dem Fegefeuer bestraft.

Traurig finde ich, dass man in deutschen Landen großteils auch den Erstkommunionkindern schon die Handkommunion reicht.
Da hilft das ganze Theater spielen nichts, wie es jetzt bei Erstkommunionsfeiern üblich ist; die Kinder fassen die Größe Gottes am ehesten, wenn sie sich hinknien bei der Kommunionspendung.


LG. Hemma
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: hiti am 16. Februar 2011, 17:03:15

Für Unwissenheit wird man sicher nicht mit dem Fegefeuer bestraft.


Liebe Hemma, Leser/innen!

Nimm es mir bitte nicht übel aber diese Aussage oben ist sehr gefährlich.
Denn was ist Unwissenheit?

Typisches Beispiel:

Mann und Frau heiraten kirchlich
ABER
beide beichteten das letzte Mal vor der Erstkommunion oder Firmung, dann nicht mehr, sie lebten somit gottlos.

Jetzt empfangen sie mit 25 Jahren in der kirchlichen Trauung die Hl. Kommunion (und zudem lebten sie schon vorher zusammen)

Es dürfte hier klar sein, dass das eine schwere Sünde ist, unwissend oder nicht. Sie müßten es von früher her wissen, aber durch ihr gottloses Leben ist ihnen das alles nicht mehr bewußt.

Die Reue in der Todesstunde ist nie ausgeschlossen ABER
hier trifft eher das Wort zu: "Wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht".

Wir sind alle für den Himmel bestimmt, doch nicht alle kommen in den Himmel:
http://www.christliche-erziehung-und-schule.com/hiti/alleindenhimmel.htm (http://www.christliche-erziehung-und-schule.com/hiti/alleindenhimmel.htm)

Hermann

Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Sairo am 16. Februar 2011, 20:41:44

Die Reue in der Todesstunde ist nie ausgeschlossen ABER
hier trifft eher das Wort zu: "Wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht".


Lieber Hermann
Darf ich ergänzend zur Reue folgende Frage an Dich richten: Ist es nicht so, dass die Reue in der Todesstunde, ein Geschenk - reine Gnade Gottes ist?

Vielen Dank für deine Beantwortung :-)

Liebe Grüsse und Gottes Segen

 ;kreuz+
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Hemma am 16. Februar 2011, 20:50:34


Danke für Deine Korrektur und den Link, lieber Hermann!   ;fckj

Ich wollte hauptsächlich zum Ausdruck bringen, dass die Praxis des Kommunionempfanges auch von den jeweiligen Priestern abhängt.
Und wer nichts anderes kennt, als den Empfang der Handkommunion ist wohl nicht als sündhaft anzusehen.
Früher hatte man oft auch nicht die Möglichkeit in andere Pfarren auszuweichen.

Bei dieser Gelegenheit ein Hinweis auf auf die 5 Arten der Kommunikanten nach Hildegard von Bingen:
http://www.razyboard.com/system/morethread-von-den-fuenf-arten-der-kommunikanten-nach-d-visionen-d-hl-hildegard-v-bingen-kath-2049146-5626701-0.html (http://www.razyboard.com/system/morethread-von-den-fuenf-arten-der-kommunikanten-nach-d-visionen-d-hl-hildegard-v-bingen-kath-2049146-5626701-0.html)


LG. Hemma

 

Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: hiti am 16. Februar 2011, 21:23:36
Darf ich ergänzend zur Reue folgende Frage an Dich richten: Ist es nicht so, dass die Reue in der Todesstunde, ein Geschenk - reine Gnade Gottes ist?

Lieber sairo, liebe Leser/innen!

Ja, so ist es.

Diese Entscheidung ist so schwerwiegend und Gott versucht bis zuletzt wirklich alles.
Und für diese Gnade muss gebetet werden.
Und so kann die Seele im letzten Augenblick noch ihren Irrtum bekennen und bereuen, wie Dismas neben Jesus.
Und das ist beim freien Willen notwendig, denn nach dem Tod ist es zu spät.

Wir müssen immer bedenken dass Gott jede Seele retten möchte und liebt, so verdorben die Seele auch sein mag. Denn er ist Vater, und welcher Vater!

Wer aber bis zuletzt alles von sich weist und nicht bereuren oder einsehen will, wählt sich die Verdammung im Grunde selber.
Schön nachzulesen im Zeugnis der Gloria Polo.

Siehe hier: die Liebe Gott Vaters
http://www.christliche-erziehung-und-schule.com/hiti/liebegottvaters.htm#gottvater_1 (http://www.christliche-erziehung-und-schule.com/hiti/liebegottvaters.htm#gottvater_1)

Hermann
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: hiti am 16. Februar 2011, 21:44:43

Und wer nichts anderes kennt, als den Empfang der Handkommunion ist wohl nicht als sündhaft anzusehen.
Früher hatte man oft auch nicht die Möglichkeit in andere Pfarren auszuweichen.


Liebe Hemma, liebe Leser/innen!

Früher dachte ich so, heute bin ich mir aber nicht mehr sicher, denn
- der einzige Fall wäre der, wenn der Priester mir die Kommunion auf die Hand drückt, ob ich will oder nicht. Dann lädt er sich die Schuld auf, nicht ich.
- wenn ich aber frei entscheiden kann, die Handkommunion nehme weil sie fast jeder nimmt, dann zeugt das davon, dass ich mir dessen Heiligkeit, Wichtigkeit nicht bewusst bin...dass ich mir wenig den Kopf darüber zerbreche. Also mehr Mitläufer bin.

Es stimmt schon, wie du schreibst: wer nichts anderes kennt...

- Wenn ältere Frauen und Männer, wie es bei uns der Fall ist, Handkommunion nehmen, obwohl sie früher Mundkommunion nehmen müssten, dann finde ich das einfach nicht gut. Es zeugt allgemein von einer gewissen Glaubensschwäche, die eben auch bei vielen Menschen Einzug gehalten hat. Ansonsten kann man gegen solche Menschen nichts schlechtes sagen, sie arbeiten, sind ehrlich, halten den Sonntag...

- Wenn dann jüngere Menschen die Handkommunion nehmen, weil sie nichts anderes gelernt haben, dann ist das wieder was anderes.

Gut halte ich die Handkommunion aber in keinem Fall, denn es ist Gott selber und da müssen wir unbedingt die größtmögliche Ehrfurcht haben oder bestrebt sein, dies immer mehr zu erkennen.

Gott ist Gott, Mensch ist Mensch.

Hermann
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: KleinesLicht am 16. Februar 2011, 22:54:43

Genau so habe ich es auch erlebt, lieber Wendelinus.

In meiner Pfarrei wird heute den Erstkommunionkindern die Mundkommunion erst gar nicht mehr beigebracht. Die Verantwortung kann man da kaum bei den Kindern suchen.

Bei den "Unwissenden" würde ich auch nicht von Sünde sprechen. Immerhin empfangen sie die Handkommunion im guten Glauben das Richtige zu tun.


LG
KleinesLicht 
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: hiti am 17. Februar 2011, 08:31:49
Liebe Leserinnen!

Ich glaube, wir sind uns im Wesentlichen einig. Es geht mir nicht darum Menschen, die Handkommunion nehmen, zu verurteilen. Das kommt leider gerne von der FSSPX Seite und dagegen habe ich mich schon öfters gewehrt.

Mir ging es mehr darum, das Wort Unwissenheit zu erklären und inwieweit eine Mitschuld bestehen kann.

Denn wenn wir z.B. die Homosexualität hernehmen, so sind viele Christen der Meinung, das sei normal. Ist es aber nicht! Andere halten wiederum Verhütungsmittel als normal…
Das kann und darf man nicht Unwissenheit nennen, denn sonst ist alles keine Sünde mehr.

Schuld an diesen falschen Vorstellungen ist die allgemeine Glaubenskrise.
Und deshalb macht sich der, der z.B. Homosexualität nicht als Sünde sieht, mitschuldig. Es zeugt davon, dass er einen schwachen, vom Zeitgeist beeinflussten Glauben hat.
Würde er wahrhaft glauben, würde Gott ihm das Licht geben und er würde das im rechten Licht sehen, wie vieles andere auch und eben auch die Mundkommunion.

Bei Kindern ist das dann wieder anders, die lernen es leider so.

Und heute heißt es mehr denn je die Nähe Gottes zu suchen denn viele, leider auch Geistliche, lehren nicht mehr das wahre Evangelium oder die Lehre der Kirche und führen die Menschen damit ins Verderben. Damit wären wir dann bei der Irrlehre, die vieles gutheißt was aber nie gutzuheißen ist wie z.B. Pille, Homosexualität usw.

Deswegen ist diese Unwissenheit im Grunde nichts anderes als Torheit, die vom Glaubensabfall zeugt.

Zur Handkommunion noch ein paar Auszüge aus dem Exorzismus der Anneliese Michel:

- Das Ding (= hl. Hostie) geben sie alle in die Hand.
- Das ist das Schlimmste, wenn die Lehre in der Kirche verfälscht wird.
- In x.... haben sie eine Hostie geklaut. Sie sind vorgegangen, haben ihr Pfötchen hingehalten und sind weggegangen.
- Mehr als eine Hostie ist geklaut worden, vier! Sie haben sie verkauft. Die haben nicht viel dafür bekommen, an jemand, der mein Diener ist. Ja, wer kann das schon sein? Das passiert im übrigen öfters. Nicht nur in x.... Es sind wohl noch andere Messen. Wenn die Bischöfe das (= Handkommunion) nicht erlaubt hätten, würde das nicht passieren. Wenn schon, muss aufgepasst werden. Jetzt geht es sowieso nicht mehr lange; dann geht es in den Graben. Das sagt die Hohe Dame.
- Und vor allem gefällt uns, wenn man vor allem steht. Da stehen sie immer, wenn das Ding ausgeteilt wird. Das haben wir fertiggebracht. Die sind so saublöd. (Anm.: gemeint ist hier stehender Kommunionempfang)
- Die . . . (Kommunion) =Bänke müssen wieder in die Kirche hinein. (Mehrmals!) Das sage ich nicht gerne, aber die Dame zwingt mich, die Madam.
- Das Ding . . . (= hl. Hostie) darf niemand austeilen. Die Laien dürfen das nicht austeilen.
- Das Ding darf nicht in die Hände gegeben werden.
- Bei der Austeilung von dem Zeug (= hl. Hostie) muss gekniet werden. Im Auftrag von der da.

Diese Aussagen aus dem Jahre 1975 sind mehr als klar und deutlich und bedürfen keiner Erklärung.

Hermann
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Winfried am 17. Februar 2011, 10:22:21

Weshalb die Kirche die Handkommunion erlaubt? (ist jetzt sehr vereinfacht formuliert) Durch ein "Indult" des Papstes Paul VI für die Länder Holland, Belgien und Deutschland erlaubt worden.



Lieber Sairo,

meines Wissens ist es so, wie Du oben sagst. Jetzt würde mich aber einmal interessieren, wieso Paul VI seinerzeit diesen Indult erlassen hat. Wollte er nur unliebsame Kritiker ruhig stellen? Die Kritik der Bischöfe aus diesen Ländern (vgl. "Holländischer Katechismus), die sich für besonders fortschrittlich, um nicht zu sagen revolutionär halten, ist ja bekannt.

Soviel ich weiß, war die Stehkommunion auch nur für Menschen vorgesehen, die nicht knien konnten. Dass diese Ausnahme bei den deutschen Bischöfen zur Regel wurde, darf im Nachhinein niemanden wundern. In Italien und Polen, als rein katholische Länder, sieht das anders aus.

Auch ich sehe nicht den geringsten Grund, warum die Kommunionbänke aus den Kirchen entfernt wurden (und nicht wieder hinein gestellt werden).

Selbst wenn Benedikt XVI nur noch die Mundkommunion austeilt, wird es ihm wohl kaum gelingen, das "Rad" in dieser Richtung "zurückzudrehen". Dafür spricht schon das Verhalten und die Meinung der deutschen - und nicht nur der deutschen - Bischöfe. Unter den gegenwärtigen Umständen halte ich eine Rückkehr zur alten Praxis für unmöglich. Dies wird auch der Papst wissen, der ja ebenfalls Deutscher ist und selber am letzten Konzil teilgenommen hat.



 ;hqdffrthjbh
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Sairo am 18. Februar 2011, 01:40:28
Zitat
Jetzt würde mich aber einmal interessieren, wieso Paul VI seinerzeit diesen Indult erlassen hat

Lieber Winfried

Nach einigen Recherchen, versuche ich eine passende Antwort darauf zu geben.

Papst Paul VI hat mit dem "Memoriale Domini" die Praxis der Mundkommunion unterstrichen. Hat dazu sogar alle Bischöfe der universalen Kirche mit 3 Fragen zu dieser Praxis befragt. Das Resultat war klar: Die Mehrheit der Bischöfe befürwortete die bisherige Praxis = Mundkommunion! Auf drängen der Bischofe aus Holland, Belgien und Deutschland, hat der Papst diese Bischöfe noch in einer Zweiten Befragung separat konsultiert. Papst Paul VI forderte: Wenn 2/3 der Bischöfe bei einer Geheimabstimmung einer geänderten Praxis von der Mundkommunion zur Handkommunion zustimmen würden, unter der Bedingung einer guten Begründung, er diesen Indult unter Umständen nachkommen könnte.

Ich persönlich, habe folgende Dinge überlegt:

- Der Papst hatte nicht damit gerechnet das eine 2/3 Mehrheit zustande kommt, weil ja bei der weltweiten Befragung ein klares Votum gegen die neue Praxis vorhanden war.
- Als er jedoch sah, dass 2/3 der Bischöfe zugestimmt hatte, konnte er nicht mehr zurück!
- Nach den Ergebnissen aus diesen Ländern, hat er einen Anhang ans "Memoriale Domini" hinzugefügt, die jedoch nochmals ausdrücklich seinen Wunsch äusserte: "jegliche Gefahr der Ehrfurchtslosigkeit gegenüber der Eucharistie vermieden wird"

Hier noch ein Textauszug aus dem Anhang:

Als Antwort auf den von Ihrer Bischofskonferenz gestellten Antrag bezüglich der Genehmigung zur Austeilung
der Kommunion in die Hand der Gläubigen möchte ich Ihnen die folgende Mitteilung machen: Unter Hinweis
auf die Aussagen der vorausgehenden Instruktion vom 29. Mai 1969 über die Aufrechterhaltung des
traditionellen Brauches hat der Heilige Vater die Motive, die Sie zur Unterstützung Kongregation für den
Gottesdienst und die Sakramentenordnung - Art und Weise der Kommunionspendung - Memoriale Domini -
1969 102 ,,Memoriale Domini" Ihrer Bitte anführen, und die Ergebnisse der Abstimmung zu dieser Frage
geprüft. Er gestattet, daß in dem Gebiet Ihrer Bischofskonferenz jeder Bischof nach seinem Ermessen und
Gewissen
die Einführung des neuen Ritus der Kommunionausteilung in seiner Diözese genehmigen darf, und
zwar unter der Bedingung, daß jede Möglichkeit der Überraschung auf seiten der Gläubigen und jegliche
Gefahr der Ehrfurchtslosigkeit gegenüber der Eucharistie vermieden werden
.


Nachher folgen die Regelungen die den Indult beinhalten!

Zudem habe ich noch gewisse Überlegungen angestellt:

1. Beim II Vatikanischen Konzil war immer von den Konservativen und Progressiven Bischöfen die Rede. Kann man jetzt nicht aus der ganzen Geschichte daraus folgern, dass die Progressiven Bischöfe vorallem aus diesen Ländern kamen?
2. Wer steht hinter dieser Änderung der Praxis wirklich dahinter?

Ich hatte in letzter Zeit die Gelegenheit, auch das II Vatikanische Konzil unter die Lupe zu nehmen. Was ich vorallem feststellen muss, dass unter diesem grossen Konzil, vorallem die 68er Generation von Priestern und Bischöfen, die Gelegenheit beim Schopfe nahmen und es als Reform priesen: Das ist das grosse Konzil mit der neuen Liturgie und dem neuen eingeführten Bräuchen!

Das Konzil hat in der Tat grosses Beschlossen, wurde jedoch völlig Missverstanden und dann völlig verdreht!

Kurzes Fazit:
Kann man Papst Paul VI etwas vorwerfen? Ich sehe in allen seinen Bemühungen bei der üblichen Mundkommunion zu bleiben! Nur, er hat den Gehorsam nicht direkt gefordert, sondern indirekt! Hier könnte man eine Diskussion ansetzen, soll ein Papst Gehorsam ohne Umschweife von seinen Bischöfen und Priestern einfordern?

Ich hoffe ich konnte deine Frage zufriedenstellend beantworten.

Liebe Grüsse und Gottes Segen
sairo
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Admin am 18. Februar 2011, 04:22:36
Das Thema Handkomunion ausführlich rescherschiert:

http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html (http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html)


Weitere moralische Aspekte:

http://kath-zdw.ch/maria/transsubstantiation.html (http://kath-zdw.ch/maria/transsubstantiation.html)

http://kath-zdw.ch/maria/reine.opfer.html (http://kath-zdw.ch/maria/reine.opfer.html)

http://kath-zdw.ch/maria/kommunionhelfer.html

und viele weitere Seiten.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Marias Kind am 18. Februar 2011, 12:21:13
Hier gibt es doch eine wunderbare Bibelstelle zum Thema:

Röm 14,11:
"Denn es steht geschrieben: «So wahr ich lebe, spricht der Herr, vor mir wird sich beugen jedes Knie, und jede
Zunge wird Gott bekennen.»

Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 18. Februar 2011, 12:49:18


Danke für Deine Korrektur und den Link, lieber Hermann!   ;fckj

Ich wollte hauptsächlich zum Ausdruck bringen, dass die Praxis des Kommunionempfanges auch von den jeweiligen Priestern abhängt.
Und wer nichts anderes kennt, als den Empfang der Handkommunion ist wohl nicht als sündhaft anzusehen.
Früher hatte man oft auch nicht die Möglichkeit in andere Pfarren auszuweichen.


LG. Hemma

Hallo liebe Hemma,

was zum Glück ist, kein Priester darf die Mundkommunion verweigern es sind beide Arten erlaubt, Hand und Mundkommunion, vom Papst aus.

Ich war auch bei einem Priester, der schaute mich entsetzt an, wie ich kniend vor ihm war und die Mundkommunion empfangen wollte und dann schob er mir den Leib des Herrn in den Mund mit voller Wucht von der Seite aus, das der Leib beinahe zerbarstet währe.
Er hielt mir danach einen Vortrag das ich mich doch der Kirche allen anderen anschließen soll gehorsam sein soll und Handkommunion absolvieren soll. Ich sagte ihm der Papst absolviert kniende Mundkommunion und danach haben wir uns zu richten es sind beide Arten der Kommunionsausteilungen erlaubt. Ich ging dort sowieso nur 1x hin aber ich hätte ihn weiter kniend aufgenommen auch wenn es dem Priester nicht passt.

In Fatima überging mich ein Priester bei der knienden Mundkommunion und ging 3-4 mal an mir hochvorbei. Sie schickten dann einen anderen Priester der mir die Mundkommunion gab


LG Gottes Schutz und Segen

Fanny
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Winfried am 18. Februar 2011, 14:07:37
Dazu eine andere Frage:

Ist die Handkommunion eine (schwere) Sünde und wenn ja, wo soll ich diese beichten? Bei einem Priester, der selber die Handkommunion austeilt? Der lacht mich u.U. aus.

Ansonsten müsste man erst einmal einen passenden Beichtvater finden.



 ;uhhjz
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Marias Kind am 18. Februar 2011, 15:41:16
Lieber Winfried,

wenn es darum ginge, was der Priester sich über den Beichtenden denkt, wenn dieser beichtet, dann können wir gleich vom Beichtstuhl wegbleiben. Aber es geht darum nicht!

Ja, für die Wahrheit müssen wir einstehen und büßen! :-)


Liebe Grüße und Gottes Segen,

Marias Kind
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: hiti am 18. Februar 2011, 16:34:32
Dazu eine andere Frage:

Ist die Handkommunion eine (schwere) Sünde und wenn ja, wo soll ich diese beichten? Bei einem Priester, der selber die Handkommunion austeilt? Der lacht mich u.U. aus.


Lieber Winfried, liebe Leser/innen!
Eine interessante Frage, die du hier stellst.

- Einmal, wenn dich der Beichtvater auslacht, dann wäre das egal, es geht um dein Gewissen und auch wenn er lachen würde, so würde er dich lossprechen, auch wenn von seiner Seite nichts vorliegt.

Das ist in gewisser Weise ja auch bei anderen Sünden der Fall, die ein Priester für keine Sünde halten kann: Verhütungsmittel, außereheliche Sexualität, Selbstbefriedigung, Steuerhinterziehung, kein Sonntagsgottesdienst, Unmäßigkeit, Ungehorsam…

Heute muss man tatsächlich vielfach selber wissen was Sünde ist oder einen guten Beichtvater haben.

- Zum anderen aber geht es hier um die Menschenfurcht und um das 1. Gebot der Liebe und Ehrfurcht zu Gott

Wenn ich Gott die ihm gebührende Ehre nicht erweise, fehle ich gegen das Gebot der Gottesliebe.

Wenn ich Gott die ihm gebührende Ehre aus Menschenfurcht nicht erweise (was denken denn die Leute…), dann fehle ich ebenfalls gegen das Gebot der Gottesliebe und zudem kommt die Menschenfurcht (Stolz) dazu.

In dem Fall liebe ich mich zuviel und Gott zuwenig.

Das nur als kurze Überlegungen.

Hermann
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Sairo am 18. Februar 2011, 17:47:43
Liebe Leser/Innen
Lieber Winfried

Ich finde es gut, dass Du das Wort "schwere" in Klammern gesetzt hast. Der Katechismus lehrt uns, wer eine schwere Sünde begeht, die heiligmachende Gnade verliert. Der Mensch trennt sich von Gott! Diese Trennung kann nur noch durch die vollkommene Reue und der Beichte wiedergewonnen werden.

Deshalb finde ich deine Fragestellung interessant. Die Ausführungen von Hiti treffen auf die Handkommunion sehr schön zu. Ist die Handkommunion eine (schwere) Sünde?

Wenn jemand sich ernsthaft mit dem Handkommunion auseinandersetzt, wird unweigerlich feststellen, dass die Mundkommunion die grösstmöglichste Ehrfurcht weckt! Schon in der Geschichte zeigt sich und da hilft der Link von Admin sehr schön, dass die Handkommunion wie sie heute praktiziert wird diese Ehrfurcht fehlen lässt. Herzenseinstellung hin oder her! Wer sich der Würde der Mundkommunion bewusst wird und die Handkommunion weiter praktiziert, begeht eine Sünde! Ich kann mir nicht anmassen, diese Sünde als "schwer" zu bezeichnen. 

Liebe Grüsse und Gottes Segen
Sairo
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: LoveAndPray85 am 06. März 2011, 13:20:49
Wie kann die Handkommunion schwere Sünde sein, wenn sie kirchlich erlaubt ist?
Das ist für mich ausgeschlossen.

Dennoch sehe ich die größte Ehrfurcht auch im knienden Empfang der Mundkommunion.

Übrigens möchte ich anmerken, dass ich persönlich es noch nie erlebt habe, dass ein
Priester jemanden komisch anschaut, der die Mundkommunion empfangen möchte.
In Berlin wird dieser Empfang von vielen praktiziert, in einer Kirche sogar ausschließlich.

In meiner Heimat ist dieser Empfang leider nicht mehr üblich.


Zum Thema:
Bei Radio Horeb hatte gestern eine Frau angerufen, die schon seit Jahren als Kommunionhelferin
tätig ist. Nun macht sie sich schon einige Jahre Gedanken darüber, weil "die Muttergottes gesagt habe,
man solle die Kommunion in den Mund empfangen".
Der Priester meinte darauf, dass die Muttergottes dann gegen jahrhundertelange (!) Tradition der Kirche
sprechen würde, denn in den ersten Jahrhunderten sei die Handkommunion absolut üblich gewesen
und das 2. Vatikanische Konzil habe diese "Tradition" nur wieder eingeführt.

Es wäre schön, wenn mir dazu jemand antworten könnte. Bitte keine Aussagen von Privatoffenbarungen/
"Dämonen" usw., denn keiner von uns weiß, welche Privatoffenbarung nun stimmt.
Mich interessiert einfach, ob es tatsächlich so war, dass in den frühen Jahrhunderten die Handkommunion
üblich war.

Schöne Grüße
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Sairo am 06. März 2011, 16:56:42
Liebe LoveAndPray85

Ich gehe jetzt nur oberflächlich auf die Geschichte der Hand- bzw. Mundkommunion ein.

Der Kommunizierende hat die rechte Hand auf die Linke Hand gelegt. Der Priester legte den Leib des Herrn in die rechte Hand. Der Kommunizierende ging in die Knie und nahm mit seinem Mund den Leib des Herrn auf. Diese Praxis war bis in 9. Jahrhundert üblich. Sukzessive wurde die Patene eingeführt. Da es früher brotähnlicher Teig war , "leckte" der Kommunizierende die restlichen Krümel des Brotes auf. Mit der Zeit entstand die sogennante Mundkommunion mit Patene. Diese organische Entwicklung der Mundkommunion ist geschichtlich überliefert. Es ist falsch, dass die Kommunizierenden den Leib des Herrn mit der linken Hand nahmen und in den Mund führten, wie wir das heute sehen. Diese Art des Kommunionsempfangs stellt einen Bruch in der Tradition dar. Leider verdrehen die Leute diese Tatsache und sagen, es war Tradition mit der Hand den Leib des Herrn zu empfangen.

Das II vatikanische Konzil hat solches gar nicht beschlossen. Hier auch wieder, die Verdrehung der Tatsachen. Weitere Info zum Indult des Papst Paul VI bezüglich Handkommunion kannst du in diesem Thread lesen.

Liebe Grüsse und Gottes Segen
sairo

PS: Wenn Du mehr Hintergrundwissen möchtest, stelle ich mich gerne zur Verfügung.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: LoveAndPray85 am 06. März 2011, 20:17:03
Vielen Dank! Das genügt mir.
Auch Winfried hat mir in einer PN erklärt, was es damit auf sich hat.

Schade, dass es offensichtlich da viele unterschiedliche Meinungen gibt.

Soweit ich weiß, sollte durch das 2. Vatikanische Konzil ja nur die Möglichkeit
der Handkommunion (evtl. für bestimmte Fälle) geschaffen werden,
was aber leider dazu führte, dass nach und nach die Kniebänke verschwanden
ebenso wie die Beichtstühle, denn viele meinten wohl, die Beichte könne jetzt durch
Bußandacht ersetzt werden usw.
Meine Mutter meinte, es gab da leider viele Missverständnisse.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Admin am 24. März 2011, 18:31:21
Wie kann die Handkommunion schwere Sünde sein, wenn sie kirchlich erlaubt ist?
Das ist für mich ausgeschlossen.

Dennoch sehe ich die größte Ehrfurcht auch im knienden Empfang der Mundkommunion.

Mundkommunion ist göttliches Prinzip

Theologischer Grund:
(http://kath-zdw.ch/maria/images/Papst.Paul6.JPG)Papst Paul VI.: Die Mundkommunion ,,hält die Gefahr der Verunehrung der eucharistischen Gestalten fern.“ Eine altehrwürdig Überlieferung von solcher Bedeutung zu ändern betrifft ja nicht nur die Disziplin. Es steht auch sehr zu befürchten (timentur forte), dass die neue Form der Kommunionspendung (Handkommunion) Gefahren nach sich zieht:  
Minderung der Ehrfurcht vor dem allerheiligsten Altarsakrament. Profanierung (Entweihung) eben dieses Sakramentes und Verfälschung der rechten Lehre,“
,,Deshalb ermahnt der Apostolische Stuhl Bischöfe, Priester u. Gläubige eindringlich (vehemenenter hortatur), der erprobten und hiermit neu bestätigten Vorschrift (der Mundkommunion) beflissen Folge zu leisten (studiose obsequantur)“  (Memoriale Domini, 1969). Diese Vorschrift hat bis heute Gültigkeit.

Um den Mißbrauch der Handkommunion einzudämmen, wandte sich der Papst 1969 an die gesamte Kirche, indem er die Glaubensgefahren der Handkommunion verkündete und alle Bischöfe, Priester und Laien eindringlich ermahnt, zum ,,Wohl der Kirche selbst“ die erneut bestätigte Vorschrift der Mundkommunion zu befolgen‘. Diese Mahnung hat bis heute volle Gültigkeit.

Das grundsätzliche Berührungsverbot der Hl. Eucharistie für Laien bestätigen u. a. der hl. Papst Sixtus I (117—126), der hl. Thomas von Aquin, Kirchenlehrer († 1274), die hl. Brigitta von Schweden († 1373).


Was sagt das Kirchenrecht?

1.   Die moderne Handkommunion verstößt, durch die freiwillig verringerte Ehrfurcht und Vorsicht gegenüber der Hl. Eucharistie gegen can. 898 CIC, wonach alle Gläubigen der Hl. Eucharistie ,,grösste Ehre“ erweisen rnüssen.

2. Bezüglich der unnötig zu Boden fallenden Hl. Partikel und der vergrößerten Mißbrauchsgefahr verstößt die allgemeine Handkommunionspendung durch freiwillige Unterlassung auch gegen can. 1367 CIC (,,Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft.... “

3.   Die Instruktion ,,Memoriale Domini“ sieht vor, daß von einer sogenannten Sondererlaubnis der Handkommunion nur ,,dort“ Gebrauch gemacht werden kann, wo die Handkommunjon verbotenerweise ,,bereits Eingang gefunden hat“


Schon seit 1965/66 legten ,,einige Priester ohne Berechtigung die Hostie den Gläubigen in die Hand.“ Dies geschah zuerst in Holland als Folge der Leugnung der Wesensverwandlung und der eucharistischen Gegenwart.
Papst Paul VI. wies 1965 die ,,schon verbreiteten falschen Meinungen“ mit seiner Enzyklika ,,Mysterium Fidei“ zurück. Die holländischen Bischöfe forderte er auf, ,,Anweisungen zu geben, damit man überall wieder zu der traditionellen Art zu kommunizieren zurückkehrt.“
Dem zunehmenden Ehemißbrauch trat er drei Jahre später mit seiner Enzyklika ,,Humanae vitae“ (1968) entgegen, worin er ,,den Gebrauch von Mitteln, die sich direkt gegen die Fruchtbarkeit richten, als unerlaubt (schwere Sünde) verurteilt.“
Weder der Ehemißbrauch noch die von einigen Priestern illegal gespendete Handkommunion wurde jedoch von den zuständigen Bischöfen recht verurteilt und bestraft. Die Handkommunion fand bald auch unerlaubterweise in Deutschland, Belgien und Frankreich mancherorts Eingang.

Im Jahre 1968/69 befragte Papst Paul VI. alle katholischen Bischöfe zum Problem der Handkommunion. Die Umfrage ergab die eindeutige Ablehnung der Handkommunion mit überwiegender Mehrheit.

Um den Mißbrauch der Handkommunion einzudämmen, wandte sich der Papst 1969 an die gesamte Kirche, indem er die Glaubensgefahren der Handkommunion verkündete und alle Bischöfe, Priester und Laien eindringlich ermahnt, zum ,,Wohl der Kirche selbst“ die erneut bestätigte Vorschrift der Mundkommunion zu befolgen‘. Diese Mahnung hat bis heute volle Gültigkeit.

Eine mittlerweile größer gewordene Zahl von Oberhirten war zwischenzeitlich selbst zu Befürwortern der Handkommunion geworden“. Sie forderten vom Papst eine Sondererlaubnis der Handkommunion, ,,um den Ungehorsam zu sanktionieren“.
Papst Paul VI. schien nach anfänglichem, sehr heftigem Widerstreben im Jahre 1969 überraschend nachzugeben und ,,dort, wo der entgegenstehende Brauch, die Handkommunion nämlich, (im Ungehorsam) bereits Eingang gefunden hat“, einzelnen Bischofskonferenzen eine Sondererlaubnis zu gestatten (Anm.: Die Scheinlegalität dieser sog. ,,Erlaubnis“ wird später noch behandelt!).
Da die Handkommunion damals nur ,,in einigen Gemeinschaften und mancherorts“ — keineswegs in allen Diözesen und auch nicht als ,,Brauch“!!! — praktiziert wurde, ist nicht nur ihre illegale Einführung, sondern auch ihre Ausweitung über viele Diözesen und Länder ungültig.


Hl. Eucharistie und Kommunionspendung/ -empfang
http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html
Inhalt:

Aussagen der Bibel zu Hl. Eucharistie
Lehre der Kirche zur Hl. Eucharistie
Mundkommunion ist göttliches Prinzip  
Die urkirchliche Kommunionpraxis
Die heutige Kommunionpraxis
Päpste, Bischöfe und Theologen zur Kommunionspendung
Ist die moderne Handkommunion also Sünde?


KONGREGATION FÜR DEN GOTTESDIENST UND DIE SAKRAMENTENORDNUNG
INSTRUKTION
Redemptionis sacramentum über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie,
die einzuhalten und zu vermeiden sind

Unter: Kapitel IV  Die heilige Kommunion
2. Die Spendung der heiligen Kommunion

93. Es ist notwendig, die kleine Patene für die Kommunion der Gläubigen beizuhalten, um die Gefahr zu vermeiden, daß die heilige Hostie oder einzelne Fragmente auf den Boden fallen.
Nachzulesen auf der Vatikanseite: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20040423_redemptionis-sacramentum_ge.html#Kapitel IV (http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccdds/documents/rc_con_ccdds_doc_20040423_redemptionis-sacramentum_ge.html#Kapitel IV)

Hier schreibt doch der Papst ganz deutlich, wie er wünscht, dass die Gläubigen die hl. Kommunion empfangen sollen.
Denn wenn die kleine Patene unter das Kinn gehalten wird, ist es dem Gläubigen unmöglich die Kommunion mit der Hand zu empfangen.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: LoveAndPray85 am 24. März 2011, 20:06:55
Vielen Dank für diese ausführlichen Erläuterungen!
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: hiti am 24. März 2011, 21:07:59
Liebe Leser/innen, liebe Loveandpray, lieber admin!

Schwere Sünde würde ich nicht sagen, aber eine Ehrfurchtslosigkeit ohnegleichen ist es sicher.

Bei uns im Dorf nehmen leider auch viele ältere Menschen, die eigentlich mit der Mundkommunion aufgewachsen sind, die Handkommunion; leider!
Aber dass sie dadurch der Gnade beraubt werden, das würde ich mich nicht zu sagen trauen.
Viele Gnaden gehen verloren, das schon.

Man kann sagen: Der Empfang der Hl. Kommunion spiegelt die Glaubenskrise dieser Zeit wider

Im Zeugnis der Catalina steht:
"Warte einen Augenblick, Ich will, dass du etwas beobachtest..." und von einem inneren Impuls gedrängt richtete ich meinen Blick zu der Person, die gerade die Heilige Kommunion von den Händen des Priesters auf ihre Zunge empfing."

Munkommunion ist sicher die richtige Form, wie auch im
Exorzismus der Anneliese Michel nachzulesen ist. Allein diese Aussage des Dämons spricht Bände:

"Der Pfarrer..... lässt sie alle hinstehen und Pfötchen hinhalten. Der ist so saublöd. Ich sorge schon, dass sich keiner hinkniet."

Versuchen wir zumindest:
1. eine Kniebeuge vor dem Empfang, das geht meist ohne Probleme
2. die Mundkommunion
3. und NICHT vom KOMMUNIONHELFER die Kommunion empfangen!

dann fließen viel mehr Gnaden
und
"wer mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ich vor meinem Vater bekennen".

Hermann


Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Sairo am 24. März 2011, 22:44:57
Liebe Leser/innen, liebe Loveandpray, lieber admin!

Schwere Sünde würde ich nicht sagen, aber eine Ehrfurchtslosigkeit ohnegleichen ist es sicher.


Lieber Hermann
Birgt deine Aussage nicht einen Widerspruch? Keine Schwere Sünde, aber trotzdem eine Ehrfurchtslosigkeit gegenüber Gott ohnesgleichen?

Wir müssen sehr vorsichtig sein mit dem was wir Schreiben! Diejenigen, die noch nie über die geschichtliche Tradition der Mundkommunion hörten, können mit der Barmherzigkeit Gottes rechnen. Doch auch hier muss ich eine Frage stellen: Wenn jemand wirklich auf der Suche ist, der wird doch unweigerlich von Gott so gelenkt, dass er das richtige erkennen wird, oder etwa nicht?

Liebe Grüsse und Gottes Segen
sairo


Liebe Grüsse und Gottes Segen
Sairo
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: hiti am 25. März 2011, 12:54:55
Liebe Leser/innen, @sairo.

Ich habe schon erwähnt, dass in unserem ehemals sehr bäuerlich geprägten Dorf viele ältere Frauen und eine handvoll Männer, die wirklich die Kirchgänger in dem Sinne sind, leider vielfach zur Handkommunion übergegangen sind.
Wenn es schwere Sünde ist, würden sie alle verdammt!
Dann müsste in dem Sinne DAS GANZE DORF VERDAMMT WERDEN denn die anderen sind zum Teil nur Sonntagskirchengänger.

Das glaube ich nicht, denn Gott ist viel barmherziger als wir meinen.
Wir dürfen nicht strenger als Gott urteilen, am besten urteilen wir gar nicht, das steht nämlich nur Gott zu. Wir kennen die Umstände nicht, wir kennen die Gesinnung der Menschen nicht.

Zudem, haben allein diese Menschen schuld daran, dass sie Handkommunion nehmen?
- Vielfach sind es die Priester selber, die es WÜNSCHEN oder fast erzwingen.
- die Führung der Kirche müsste an das, was admin schrieb, EINDRINGLICH erinnern! Doch sie schweigt dazu, da die Mehrzahl IHRER GLIEDER die Handkommunion als rechtens ansieht, dann die MEDIEN, die sich ohnehin vom wahren Katholizismus verabschiedet haben.
- schließlich die Gesellschaft, die zum Großteil die Handkommunion pflegt

Unser Priester hat den Empfang den Erstkommunionkindern frei gestellt. Um einheitlich zu sein, wurde Handkommunion bestimmt. Hier müssten dann Eltern dem Kinde die Mundkommunion nahelegen.

Kommen diese also, würden alle diese Erstkommunionkinder sterben, in die Hölle?
Niemals!
Denn die Schuld liegt NICHT bei ihnen oder nicht ALLEIN bei ihnen.

KIRCHENLEITUNG, BSICHOF, PRIESTER, ELTERN, RELIGIONSLEHRER, GESELLSCHAFT sind jene, die es wissen müssten.

Seien wir also barmherzig und urteilen wir nicht und schon gar nicht verurteilen.


Hermann
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Admin am 01. Mai 2011, 08:17:42
Hier ist alles erklärt wie es zur Handkommunion kam und wie es der Vatikan eigentlich vorschreibt. Viele Katholiken unterliegen einem Irrtum.
http://kath-zdw.ch/maria/die.sogenannte.handkomunion.html (http://kath-zdw.ch/maria/die.sogenannte.handkomunion.html)

Inhalt
I. Die Entwicklung der Handkommunion bis zum 28. Mai 1969

1. Die faktische Ausbreitung der Handkommunion
2. Die Meldungen der „Katholischen Nachrichten-Agentur”

a) Die Meldung vom 28. Januar 1969
b) Die Meldung vom Mai 1969

II. Die Instruktion „Memoriale Domini“

1. Erlass
2. Beschreibung der faktischen Einführung der Handkommunion
3. Begründung der hergebrachten Praxis des Empfanges der heiligen Kommunion
4. Die Befragung der Bischöfe des lateinischen Ritus
5. Die Entscheidung des Papstes
6. Die Zulassung der Handkommunion für bestimmte Orte
7. Die Widersprüche der Instruktion.

III. Das Indult der Kongregation für den Gottesdienst

1. Funktion
2. Überschreitung des Rahmens der Instruktion
3. Dispositiver Teil

IV. Die Verlautbarung der Deutschen Bischofskonferenz und die Verordnungen der deutschen Bischöfe

1. Erteilung des Indults
2. Benutzung des Indults
3. Verschiedene Haltung der Bischöfe
4. Der Weg zur Gestattung der Handkommunion
5. Ausweitung der Instruktion
6. Gleichberechtigung beider Arten des Kommunionempfanges
7. Praktische Handhabung
8. Verpflichtung des Kommunionspenders
9. Auswirkungen
10. Zusammenfassung


Weitere Webseiten, die sich mit diesem Thema befassen:
http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html (http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html)
http://kath-zdw.ch/maria/kommunionhelfer.html (http://kath-zdw.ch/maria/kommunionhelfer.html)
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: kleineMaria am 08. Mai 2011, 18:55:22
Lieber Wendelinus gut gescchrieben......habe heute wieder erfahren, dass manche Pfr. einfach nicht die Mundkommunion geben wollen. Auch gerade in dieser Gegend, wo Du selber auch kennst! Ist diese Handkommunion Praxis, in manchen Gegenden, schon so übermächtig?
Hoffen wir und beten wir, dass auch sie eines Tages zur Einsicht kommen....
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 08. Mai 2011, 21:49:19
Liebe kleine Maria,

von Rom ist vorgeschrieben, das sie beide Arten der Kommunion geben müssen.
Mir ist auch schon mittlerweile 5 x passiert das diejenigen mir die kniende Mundkommunion nicht geben wollten, ich bin hartnäckig geblieben. ;)
Der eine Priester sagte mir ich solle mich doch anpassen wie es die Bischöfe und die Kirche wollen, ich sagte ihm das man beide Arten der Kommunion geben muss, und der Papst gibt auch kniende Mundkommunion. Er schaute mich ganz entsetzt an wie ich kniete und schob mit verzerrten Gesicht und mit aller Wucht von seitlich mir den Leib des Herrn in den Mund das er fast zerbrach.
In Fatima überging mich der Priester 3-4 x, ging an mir vorbei und dann schickten sie mir einen Priester der mir die kniende Mundkommunion geben musste.
In Manduria kniete ich und der Priester bat mich hoch, da hatte ich vorher gekniet und er gab mir Mundkommunion, am nächsten Tag gab er unserer ganzen Pilgergruppe die kniende Mundkommunion. In einer anderen Kirche deutete mir der Priester an ich soll hochkommen und ich tat es nicht, darauf gab er mir die kniende Mundkommunion.
Beim Bischofstreffen war ich auch die einzige der knienden Mundkommunion, mein Taufbischof schaute mich nicht gerade glücklich an, aber er musste mir die kniende Mundkommunion geben.
Bei mir zu Hause bin ich die einzigste die kniende Mundkommunion absolviert und meine
83 jährige Freundin absolviert nach meiner Überzeugung, eine Kniebeuge vor Christus und nimmt die Mundkommunion, da wir keine Kommunionsbank mehr stehen haben, ich knie immer auf dem Fußboden.

Sämtliche Botschaften der Propheten sagen das gleiche aus,
Jesus und die Gottesmutter wollen die kniende Mundkommunion und
Gott kommt vor den Menschen, mein Herz sagt auch Jesus ist mein König und vor ihm habe ich demütig zu knien und zu bitten das ich ihn empfangen darf.

LGGottes Schutz und Segen

Fanny
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 09. Mai 2011, 11:23:01
Lieber Wendelinus,

ein Punkt der noch zählt, warum viele die Handkommunion machen,
für den Priester ist es einfacher es geht für sie schneller und für die Gläubigen auch,
sie müssen nicht in die Knie gehen, was älteren Menschen auch schwerer fällt.

LG Gottes Schutz und Segen

Fanny
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 15. Mai 2011, 14:12:05
Lieber Botschafter,

das wäre ein Vorwand mit dem Priester darüber zu reden,
er müsste dann erkennen das Schindluder mit dem Leib Christi betrieben wird.
Ich würde mit ihm darüber reden, das kann es nur fördern die Handkommunion wieder abzuschaffen.

Ich bin heute übrigens in 2 Messen gegangen, bei der ersten wurden
2 Kommunionshelferinnen die frisch vom Bischof dazu berufen wurden eingesetzt und
der Priester hat keine Kommunnion ausgeteilt, deshalb bin ich nochmal in eine heilige Messe gegangen um sie aus den Händen des Priesters zu empfangen.
Meine Freundin war nur bei der ersten Messe und hatte keine Kommunion aus den Händen der Kommunionshelfer empfangen sie hat geistige Kommunion betrieben.

LG Gottes Schutz und Segen

Fanny
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: CSPB am 15. Mai 2011, 20:55:15
HAHAHA Botschafter "sicher nicht zu einem esoterischen"...   :D jhlcu :D
Das hat mich jetzt zum Lachen gebracht...!

Nur leider ist das Thema viel zu ernst. Natürlich wird solch ein Szenario erst durch die Handkommunion möglich. Die Priester sollten eigentlich aus ihrem Gewissen heraus verpflichtet sein, bei gewissen Anlässen, bei denen auch kirchenferne Katholiken anwesend sind, auf die Regeln beim Kommunionsempfang hinzuweisen.

Und der/die Austeilende muss immer darauf achten, dass die Hostie auch gegessen wird! Wie Botschafter schreibt: Die Kommunionhelferin hat schon einige Male beobachtet, dass Hostien nicht gegessen werden. Eigentlich müsste sie diese Leute sofort zurückrufen! Wozu gibt es diesen Kommunionhelferkurs?

Zum Thema Kommunionhelfer (wikipedia):

Kommunionhelfer sind erlaubt in den Fällen, in denen die Anzahl der mitwirkenden Priester und Diakone so gering ist, dass der Gottesdienst sich ohne den Einsatz von Helfern ungebührlich in die Länge ziehen würde. Statthaft ist die Mitwirkung eines Kommunionhelfers in der Messfeier besonders auch dann, wenn ohne die Unterstützung durch einen Kommunionhelfer die Kelchkommunion der Laien sich nicht oder nur schwer ermöglichen lässt. Zu diesem Zweck kann im Bedarfsfall der leitende Priester die Aufgabe auch Gläubigen nur „für diesen einen Fall“, das heißt die konkrete Feier, übertragen.

Des Weiteren können Kommunionhelfer außerhalb der Messfeier die Kommunion aus dem Tabernakel reichen sowie die Krankenkommunion und Wegzehrung überbringen. Dies geschieht jeweils in Absprache mit dem zuständigen Pfarrer.

Der gewohnheitsmäßige, nicht durch wirklichen Bedarf begründete Einsatz von Kommunionhelfern oder auch Akolythen zur Spendung der Kommunion entspricht nicht kirchlicher Ordnung.


ungebührlich in die Länge ziehen -  ein dehnbarer Begriff... geht es hier um eine Minute? Fünf? XY?


Aber ich denke, dass das in der Verantwortung des Priesters liegt. Wenn dieser Helfer einsetzt, dann hinterfrage ich seine Aktionen nicht (immerhin hat er die Verantwortung). Ich scheue mich nicht zu Laien zu gehen, da ich erstens nicht arrogant erscheinen will ("ich muss unbedingt zum Priester, ich bin zu gut für den Laienhelfer"), und zweitens Jesus der selbe ist. Die Laienhände "beschmutzen" ihn ja nicht.

Grüße und Gottes Segen, CSPB
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Sairo am 15. Mai 2011, 23:03:17
Aber ich denke, dass das in der Verantwortung des Priesters liegt. Wenn dieser Helfer einsetzt, dann hinterfrage ich seine Aktionen nicht (immerhin hat er die Verantwortung). Ich scheue mich nicht zu Laien zu gehen, da ich erstens nicht arrogant erscheinen will ("ich muss unbedingt zum Priester, ich bin zu gut für den Laienhelfer"), und zweitens Jesus der selbe ist. Die Laienhände "beschmutzen" ihn ja nicht.


Lieber CSPB

Ich hoffe ich habe Dich richtig verstanden. Du gehst auch zu einem Laien und empfängst den Leib des Herrn? Falls dies zutreffen sollte, möchte ich Dich an dieser Stelle bitten, unter diesem Thread das Thema nochmals aufmerksam durchzulesen. Du müsstest deine Einstellung zum Empfang des heiligen Leibes unseres Herrn Jesus Christus revidieren. Auch wenn der Priester eine gewisse Verantwortung für seine Schafe hat, ist man selber nicht aus der Eigenverantwortung entbunden. Wer die Geschichte der Handkommunion hier aufmerksam verfolgt hat - auch dank dem sehr guten Beitrag von Admin - dem muss aufgefallen sein, dass die Handkommunion nicht die würdigste Form des Empfanges ist. Unwürdig ist es in meinen Augen, wenn der HOCHHEILIGE LEIB unseres Herrn und Gottes von einem Laien empfangen wird!

Liebe Grüsse und Gottes Segen
Sairo
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: CSPB am 16. Mai 2011, 07:21:15
Lieber Sario,

Ich betreibe ja keine Handkommunion. Der Helfer gibt ja auch Mundkommunion.
Ich meine nur, dass, wenn der Priester Helfer einsetzt, ich auch zu diesen hingehe. 

Grüße, CSPB
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 16. Mai 2011, 13:57:11
Hier auf den Seiten
http://kath-zdw.ch/maria/suche.a.html?cx=018053462334594100424%3A3qiltekn2_0&cof=FORID%3A10&ie=UTF-8&q=Handkommunion#876 (http://kath-zdw.ch/maria/suche.a.html?cx=018053462334594100424%3A3qiltekn2_0&cof=FORID%3A10&ie=UTF-8&q=Handkommunion#876)

http://kath-zdw.ch/maria/suche.a.html?cx=018053462334594100424%3A3qiltekn2_0&cof=FORID%3A10&ie=UTF-8&q=Handkommunion#876 (http://kath-zdw.ch/maria/suche.a.html?cx=018053462334594100424%3A3qiltekn2_0&cof=FORID%3A10&ie=UTF-8&q=Handkommunion#876)

http://kath-zdw.ch/maria/Marguerite%20aus%20Chevremont/HL-Kommunion.pdf (http://kath-zdw.ch/maria/Marguerite%20aus%20Chevremont/HL-Kommunion.pdf)

http://www.kommherrjesus.de/maria-miterloeserin/sites/index-9.html (http://www.kommherrjesus.de/maria-miterloeserin/sites/index-9.html)

gibt es Botschaften Gottes von verschiedenen Sehern (Propheten),
das wir unwürdig sind seinen Leib in die Hände zu nehmen und das nur der Priester würdig ist und das er es auch nicht mag mit den Kommunionshelfern.
Christus in die Gottesmutter haben dies durch die Seher mitteilen lassen.
Schau Dich mal um.

LG Gottes Schutz und Segen
Fanny
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 16. Mai 2011, 16:35:22
Hier was aktuelles bezüglich Kommunionshelfer, die Priester die die Söhne Gottes sind werden immer mehr ihren Aufgaben entzogen und Laien werden mehr hinzugezogen, sie müssen sich alle vor Christus dafür verantworten.

http://www.kath.net/detail.php?id=31446 (http://www.kath.net/detail.php?id=31446)

LG Gottes Schutz und Segen

Fanny
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: CSPB am 16. Mai 2011, 19:25:39
Liebe Zeugen der Wahrheit,

Ich habe mir dieses von Fanny gepostete pdf durchgelesen: http://kath-zdw.ch/maria/Marguerite%20aus%20Chevremont/HL-Kommunion.pdf (http://kath-zdw.ch/maria/Marguerite%20aus%20Chevremont/HL-Kommunion.pdf)

...und frage mich: Wenn die Tatsache, dass ungeweihte Hände den Leib Jesu berühren wirklich so ein ungeheuer großes Sakrileg ist, wieso erlaubt es die Kirche dann in Ausnahmefällen?

Kommunionhelfer brennen ja laut diesen Botschaften wegen ihrer Tätigkeit im Fegefeuer, und müssen büßen, mit ungeweihten Händen die Eucharistie berührt zu haben.
Das sind aber immer Menschen, die sich in der Kirche engagieren wollen und es nur gut meinen! Irgendwie kann ich mich mit diesen "Botschaften" nicht anfreunden. Die Kommunionhelfer wissen ja nichts, und wenn der Pfarrer, ja sogar die Bischöfe nichts dagegen haben, wie sollten sie sich dann jemals Schuld bewusst werden? Wieso sollte Gott diese Menschen verurteilen?

...?
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Admin am 17. Mai 2011, 00:11:08
Inwieweit Unwissenheit schützt, weiss ich auch nicht. Von mir wurde das Thema rescheriert und habe es sachlich dargelegt.
http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html (http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html)

Wenn man aber den Ablauf der hl. Messe begreift, bleiben doch keine Fragezeichen offen.
http://kath-zdw.ch/maria/hl.messe.html (http://kath-zdw.ch/maria/hl.messe.html)
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: CSPB am 17. Mai 2011, 22:03:02
Lieber Admin,

Ich habe mir diese beiden Seiten durchgelesen und muss sagen: Gut recherchiert und geschrieben wie immer!

Die Ehrfurchtslosigkeit vor er Eucharistie ist wirklich ein großes Übel, und ich frage mich, warum so wenige, auch authentische Priester aktiv dagegen vorgehen. Sie scheint leider zur allgemeinen Gewohnheit geworden zu sein.

Danke, CSPB
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 26. Mai 2011, 23:08:09
Ihr Lieben

ich habe die 5 Bücher von der Sühneseele und Seherin Deborah der Prophetin Gottes.

Jesus hat dort genau beschrieben wie er empfangen werden möchte.
Man soll das Sakrament der Beichte mit aufrichtiger Reue empfangen haben, vom Schmutz der Sünde gereinigt sein.
Man soll ein Gebet vor der Kommunion absolvieren, um so ein liebevolles Opfer für die Heilung der Seelen darzubringen.
Jesus hat klar gesagt, das er von den reinen gesalbten Händen des Priesters in den Mund aufgenommen werden möchte, ehrfürchtig kniend mit gefalteten bittenden Händen empfangen werden möchte.
Nur so möchte er empfangen werden das sagen sämtliche Seher die die Wundmale Christi haben aus, dabei auch der Seher von Ohlau.
Er möchte nicht von Kommunionshelfern ausgegeben werden und auch nicht per Handkommunion.
Wer Jesus liebt sollte dies so annehmen und umsetzen wie der Papst es vormacht, so ist es richtig.
Jesus sagt zur Handkommunion:
Wie viele Entweihungen muss ich erdulden, denn die Meinen haben erlaubt, dass man mich durch die Handkommunion raubt! Wie oft haben sie mich durch diesen Zustand dem Bösen geopfert!

Noch was Jesu liebt Euch umso mehr wenn ihr demütig auf dem Boden kniend ihn empfangt und Vorbild für andere Seid.
Was die Menschen denken ist unwichtig, aber das man Gottes Wille erfüllt, er wird Euch dafür mit Gnaden beschenken...
Und wenn ihr jetzt noch  andere aufklärt und sie zur knienden Mundkommunion beim Priester bringt, dann dankt es Euch der Herr noch mehr.
Weist sie auf die Botschaften der Sühneseelen Gottes hin, auf die Botschaften seiner Propheten...

LG Gottes Schutz und Segen
Fanny
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Anemone am 27. Mai 2011, 00:21:17
Papst Benedikt XVI. sagt: „Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Handkommunion, habe sie selbst auch gespendet und empfangen. Damit, dass ich die Kommunion jetzt kniend empfangen lasse und in den Mund gebe, wollte ich aber ein Zeichen der Ehrfurcht und ein Ausrufezeichen für die Realpräsenz setzen. ... Wo man denkt, es gehört halt einfach dazu, die Kommunion zu empfangen – alle gehen nach vorne, also gehe ich auch – ,wollte ich ein klares Zeichen setzen. Es soll deutlich werden: Da ist etwas Besonderes! Hier ist Er da, vor dem man auf die Knie fällt. Achtet darauf!“
(Benedikt XVI., Licht der Welt, Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit, Ein Gespräch
mit Peter Seewald, S. 186)

Was sagt Benedikt XVI. mit diesen Worten?

Anemone
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 27. Mai 2011, 13:02:22
Liebe Annemone,

ich habe die 5 Bücher von Debora, wo die Gespräche mit Jesu und Gottesmutter drinnenstehen was sie genau zur Debora sagen. Ich empfehle Euch auch diese Bücher zu besorgen und sie zu lesen, es gibt sie beim Parvisverlag, die Adresse findet ihr auf der Website von Debora ...
Zur Handkommunion sagt Jesu wörtlich
"Also es gibt in ihren Köpfen mehr Unwissenheit als Verstand"
weil einige Priester meinen das der Mund unreiner wäre als die Hände und er hat es genau so beschrieben wie er es haben will in meinem vorherigen Posting.
Das kannst Du nachlesen bei seinen Propheten und Sühneseelen,
die echte Dialoge mit Gott haben da er ja mit Ihnen spricht.
Das sind Marguerite von Cevremont,
Der Seher von Ohlau,
Debora ich glaube auch Julia Kim und bei Maria Myrtha und anderen...
Jesus will keine Handkommunion und wie ich es beschrieben habe so wünscht er es sich von seinen Menschenkindern, alles andere sind Verirrungen der Menschen...

LG Gottes Schutz und Segen

Fanny
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Anemone am 27. Mai 2011, 16:11:36
Liebe Vanessa,

Du hast es inzwischen gelöscht (Stichwort: Diakon), ich möchte aber trotzdem folgendes an dieser Stelle einfügen:


Im Buch 4 (Heiligungsdienst der Kirche) steht so:

Can. 838 — § 1. Die Regelung der heiligen Liturgie steht allein der kirchlichen Autorität zu: sie liegt beim Apostolischen Stuhl und, nach Maßgabe des Rechts, beim Diözesanbischof.

Can. 841 — Da die Sakramente für die ganze Kirche dieselben sind und zu dem von Gott anvertrauten Gut gehören, hat allein die höchste kirchliche Autorität zu beurteilen oder festzulegen, was zu ihrer Gültigkeit erforderlich ist; dieselbe bzw. eine andere nach Maßgabe des can. 838, §§ 3 und 4 zuständige Autorität hat zu entscheiden, was für die Erlaubtheit zur Feier, zur Spendung und zum Empfang der Sakramente und was zu der bei ihrer Feier einzuhalten den Ordnung gehört.

Can. 910* — § 1. Ordentlicher Spender der heiligen Kommunion ist der Bischof, der Priester und der Diakon.

Gottes Segen

Anemone
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 31. Mai 2011, 21:19:01
Konsequenzen aus dem rechten Glauben an die Heiligste Eucharistie

Angesichts der Heiligkeit und Größe dieses Geschehens, hat die Kirche die Heiligste Eucharistie immer mit unermesslicher Ehrfurcht umgeben. Die über Jahrhunderte organisch gewachsene zeitlose, erhabene Liturgie der altehwürdigen hl. Messe hat man nun leider durch einen weniger ehrfürchtigen Ritus ersetzt, als ob man nicht mehr an das glaube, was in der hl. Messe geschieht, wenngleich man es weiterhin lehrt. Man hat eine neue Messform eingeführt, die man erstellt hat, weil man glaubte, dass sich selbst das Heiligste von allem Heiligen, das Ewige und Zeitlose, das einzig Beständige an den modernen Zeitgeist anpassen muss. Es wäre am besten zur altehrwürdigen Form des Messopfers zurückzukehren. Da dies aber so einfach und schnell selbst für jene Priester nicht geht (z.B. aufgrund eines fehlenden Hochaltars), die das gern täten oder viele Angst vor den Konsequenzen haben – man gerät häufig tatsächlich in große Bedrängnis, wenn man die Messe aller Zeiten liest – so kann man doch die gröbsten Missstände der neuen Messform, die unseren erhabenen Glauben mindern oder zerstören möchten, auch in der neuen Messform vermeiden.
 

1. Nur (kniende) Mundkommunion
Die hl. Kommunion muss in einer ehrfürchtigen Weise empfangen werden, da sie den Herrn Jesus Christus mit Gottheit und Menschheit, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut enthält. Diese Ehrfurcht kommt am besten durch die Praxis der knienden Mundkommunion zum Ausdruck, bei welcher der Priester dem knienden Gläubigen die Hostie auf die Zunge legt. Die Handkommunion ist in der ehrfurchtslosen Form, in der sie heute praktiziert wird, mit dem Glauben an die wahre Gegenwart Christi in der hl. Kommunion nicht zu vereinbaren und darum abzulehnen. In dieser Form hat es sie in der Kirche auch nie gegeben. In einigen Teilen der alten Kirche hat es zwar die Handkommunion gegeben, aus Beschreibungen und Bildern wissen wir aber, dass diese ganz anders praktiziert wurde, als es heute üblich ist. Der Kommunikant trat nämlich in gebeugter Haltung zum Empfang hinzu. Voraus gingen Gebärden der Anbetung, wie das Ausstrecken der Hände oder Kniebeugen. Die Hände mussten gewaschen, in Kreuzesform übereinandergelegt und von den Frauen zudem mit einem Tuch verhüllt werden, was später zum Teil auch die Männer übernahmen. Der Priester legte dem Gläubigen die hl. Hostie auf die rechte Hand und dieser nahm sie dann mit dem Mund auf, ohne sie mit den Fingern zu ergreifen. Ab dem 5./6. Jahrhundert wurde die Handkommunion mehr und mehr durch die Mundkommunion ersetzt, die seit dem 9. Jahrhundert die allgemein übliche Spendung war. Beachtenswert dabei ist, dass dies ohne Dekretierung von oben geschah, sich also gewissermaßen von selbst durchsetzte, weil es dem Glaubenssinn entsprach.
Angesichts der Demut des allmächtigen Gottes, sollte es dem Gläubigen doch eine Selbstverständlichkeit sein, sollte es doch ganz natürlich sein, sollte es sein innerster Drang sein, dass man vor dem lieben Gott, der so viel für uns erlitten hat und der uns so sehr liebt, der sich für uns in jeder hl. Messe aufopfert, in die Knie geht. Das sollte nicht auf Befehl hin geschehen, sondern ganz natürlich sein. Die Menschen aller Religionen haben sich immer vor ihren Göttern zu Boden geworfen. Wie kann man heute sagen, wir müssten uns nicht mehr vor dem lieben Gott niederknien. Besonders unverständlich ist es, wenn man das nicht einmal bei der hl. Kommunion tut. Es gibt keinen größeren Augenblick im Leben eines Gläubigen. Nie ist uns der liebe Gott so nah wie in der hl. Kommunion. Sollten wir uns nicht in kindlicher Demut und ehrfürchtiger Hingabe vom Priester mit Christus beschenken lassen? Wie normales Brot wird den Gläubigen heutzutage der liebe Gott gereicht. Als wäre es etwas Gewöhnliches. Wir können uns nur mit dem lieben Gott beschenken lassen und nicht selbst nach ihm greifen. Wir können nicht Besitz von ihm ergreifen, wir können uns nicht seiner ermächtigen. Der Priester schenkt uns den lieben Gott in seiner Funktion als Stellvertreter Christi. Er allein besitzt dieses Privileg, den Leib und das Blut Christi zu berühren. Er, der in unendlicher Liebe, tiefster Verbundenheit und größter Nähe immer im Angesicht des Heiligen lebt, das monastische Ideal mitten in dieser Welt darstellt, dessen einzige Liebe wirklich nur der Herr Jesus Christus ist, weshalb er auch zölibatär lebt. Die einzige Liebe seines Herzens ist Christus.
In der hl. Kommunion schenkt sich uns der allmächtige Gott ganz klein, wehrlos und bescheiden in einem einfachen Stück Brot. Sollten wir diese wunderbare Geste nicht auch in größerer Demut, Hingabe und Liebe erwidern? Die heutige Praxis ist völlig unverständlich. Sie widerspricht voll und ganz unserem Glauben. So etwas hat es bei allen Missständen noch nie in der ganzen Kirchengeschichte gegeben.
Auch wenn die Handkommunion zurzeit noch offiziell genehmigt ist, dürfen die Priester die Kommunion unter keinen Umständen in dieser Form spenden. Die erste Pflicht der kirchlichen Autoritäten ist es den Gläubigen das rechte Verständnis von der Heiligsten Eucharistie zu lehren, den lieben Gott im Allerheiligsten Sakrament mit größter Liebe und unermesslicher Ehrfurcht zu umgeben und zu schützen. Die Priester und Bischöfe tragen eine eigene Verantwortung und sind an ihr Gewissen gebunden. Sie können sich nichts und niemandem unterwerfen, wenn es so offensichtlich dem Glauben widerspricht.
Schauen wir auf das Beispiel, dass uns der Heilige Vater gibt. Er selbst spendet nur die kniende Mundkommunion und in allen Papstmessen ist die Handkommunion verboten. Das ist ein eindeutiges Zeichen, dass er uns gibt. Die Priester und Bischöfe sollen so handeln wie er.

3. Keine Laien als Kommunionspender
Der zölibatär lebende Priester, dessen einzige Liebe der Herr Jesus Christus ist, dessen wichtigste Aufgabe es ist, Gott das Messopfer darzubringen und den Gläubigen den Herrn zu schenken und dessen einzige Sorge es ist, die unsterblichen Seelen in den Himmel zu führen, allein besitzt das Privileg den hochheiligen Leib und das kostbare Blut Unseres Herrn zu berühren. Der hl. Petrus Damiani schreibt: „Wenn also unser Erlöser die Blüte unversehrter Reinheit so sehr geschätzt hat, dass er nicht allein aus jungfräulichem Schoß geboren, sondern auch von einem jungfräulichen Nährvater in die Arme geschlossen wurde, und dies, da er noch als Kind in der Wiege weinte, von wem, so frage ich in allem Ernst, will er jetzt seinen Leib berühren lassen, da er schon in unermesslicher Macht im Himmel herrscht“ (De coelibatu sacerdotum, c.3; P.L. CXLV, 384).
 

Man bezeugt keine Ehrfurcht mehr vor dem Allerheiligsten und man hat jede Sorgfalt und Demut im Umgang mit diesem höchsten Gut verloren. Dies ist nur da möglich, wo man nicht mehr den sicheren Glauben hat, dass es sich nicht mehr um einfaches Brot, sondern um den Herrgott handelt. Wer ernsthaft glaubt, dass er in der hl. Kommunion den Gottmenschen empfängt, kann nicht ohne Zeichen der Ehrfurcht zu diesem Sakrament hinzutreten. Der Mensch ist eine Einheit von Leib und Seele, mit sinnlichen und geistlichen Kräften. Unser Glaube wird ganz automatisch von passenden äußeren Zeichen gestützt. Wo dies nicht gegeben ist, da erleidet der Glaube auf Dauer Schaden. Der hl. Josemaría Escrivá fragt: „Begreifst du nicht, dass wir arme Menschen darauf angewiesen sind, selbst das Größte und Höchste durch die Sinne aufzunehmen?“ Weil der Mensch leib-seelischer Natur ist, findet seine innere Haltung immer auch einen äußeren Ausdruck und der äußere Ausdruck kann seine innere Haltung vertiefen. Wären wir reine Geister, so bräuchten wir nicht den sichtbaren Ausdruck. Aber wir besitzen auch den Leib mit seinen Sinnen. Wir dürfen ihn nicht verleugnen. Es ist notwendig, dass wir die innere Haltung in äußeren Formen ausdrücken und dass das Heilige über die Sinne Zugang zur Seele findet. Eine ordentliche Kniebeuge vor dem Tabernakel zum Beispiel drückt Ehrfurcht aus und hilft zugleich, einen inneren Akt der Anbetung zu setzen.
„Rituelle Ausdrucksweisen gibt es nicht nur in der Liturgie. Auch im alltäglichen Leben spielen sie eine wichtige Rolle. In der Familie beispielsweise würde es ganz und gar nicht genügen, die gegenseitige Hochachtung und Liebe nur im Herzen zu tragen, ansonsten aber auf jeden äußeren Ausdruck der Zuneigung zu verzichten. Vielmehr muss auch hier die innere Haltung ausgedrückt werden in konkreten äußeren Zeichen: in gütigen Worten, in grüßenden Gesten, in einem freundlichen Lächeln oder in einem Blumenstrauß. Wenn solche äußeren Zeichen unterbleiben, wenn man einander nicht mehr grüßt und einander nicht mehr durch kleine Aufmerksamkeiten erfreut, wird ganz sicher die Atmosphäre bald merklich kühler, und es bleibt eine Frage der Zeit, bis auch im Inneren die Liebe erkaltet und die gegenseitige Hochachtung schwindet.
Ebenso können wir im religiösen Leben nicht auf äußere Zeichen verzichten, indem wir etwa sagen, es sei doch die Hauptsache, dass es im Inneren stimme und man Ehrfurcht und Liebe im Herzen habe. Wenn auch die rechte innere Haltung zweifellos wichtiger ist als ihr äußerer Ausdruck, so wäre es doch ganz und gar falsch, das eine gegen das andere auszuspielen und die äußere Seite der Liturgie als nebensächlich zu betrachten. Ohne äußere Zeichen der Ehrfurcht muss auch die innere Ehrfurcht zwangsläufig schwinden. Eine Liturgie, die meint, mit einem Minimum von äußeren Riten auszukommen, wird langsam aber sicher flach, kalt und unfruchtbar. Sie wird nicht mehr im Stande sein, die rechte innere Haltung zu fördern und das Gemüt zu bewegen.
Andererseits kann der Ritus - so wichtig er als Ausdruck und zur Stütze innerer Haltungen auch ist - doch niemals deren Ersatz sein. Damit er ‚funktioniert’, muss zum äußeren Vollzug notwendig die entsprechende innere Gesinnung hinzukommen, denn sonst wäre er nicht echt, eine Fassade, eine leere Hülse, eine bloße Floskel.“ (P. Martin Ramm: „Zum Altare Gottes will ich treten“, Thalwil 2009, S. 8f). „Wo die äußeren Zeichen der Ehrfurcht nicht beachtet werden, muss notwendig auch die innere Ehrfurcht und der Glaube an die wirkliche Gegenwart des Herrn im Sakrament des Altares Schaden leiden“ (Ebd., S. 130).
Die Handkommunion hat zu Lauheit, Gleichgültigkeit, Hartherzigkeit und Lieblosigkeit im Umgang mit dem Allerheiligsten geführt und dazu, dass man nicht mehr daran glaubt, worum es sich wirklich handelt, was die Heiligste Eucharistie wirklich ist. Auch die Priester und Bischöfe lehren nicht mehr die reale Gegenwart Christi in der konsekrierten Hostie. Woher sollen es die Gläubigen wissen, wenn es die kirchlichen Autoritäten nicht mehr verkünden? Man glaubt die Hostie sei nur ein Symbol für den Leib Christi. Das ist eine unfassbare Verminderung unseres hl. Glaubens, ja des Zentrums unserer hl. Religion. Das ist eine unglaubliche Beleidigung des Herrgotts, der sich uns mit brennender Liebe in der hl. Kommunion schenkt. Wenn die Hostie nur ein Symbol für Christus ist, dann ist die heutige Form der Kommunionspendung verständlich, wenn sie aber wirklich Gott ist, dann ist sie nicht nachvollziehbar.
Wie sehr hat doch jener greise Bischof die rechte Haltung und den rechten Umgang gegenüber dem Herrgott im Allerheiligsten bezeugt, von dem der hl. Josemaría Escrivá berichtet, dass er unter Tränen eindringlich zu den Priestern sprach, die er soeben geweiht hatte: „Behandelt Ihn mir gut, behandelt Ihn mir gut!“
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: CSc am 08. Juni 2011, 08:35:50
Gegen die Handkommunion - Was können wir tun?

Wie können wir am besten gegen die Handkommunion vorgehen? Als Bischof und Priester, indem wir einfach nur die kniende Mundkommunion spenden. Als Laie, indem wir selber nur die kniende Mundkommunion praktizieren. Die kirchlichen Autoritäten allein können die Handkommunion verbieten! Sie müssen es tun! Sie müssen das Allerheiligste schützen! Sie müssen die Schutzgewalt ausüben! Soweit es uns möglich ist, müssen wir aber auch selber das Allerheiligste schützen. Ein Priester, der die Handkommunion spendet, weil er das aufgrund einer Anordnung von oben tun muss, übt den falschen Gehorsam. Es handelt sich dabei um einen Gehorsam, der dem Glauben und damit auch dem Gewissen widerspricht.
Die Laien können nur für sich selbst das richtige tun und versuchen andere davon zu überzeugen (1.) durch das eigene Beispiel und (2.) durch eine begründete Ablehnung der Handkommunion.
Schauen wir nur auf den Heiligen Vater! Der Heilige Vater spendet selbst nur die kniende Mundkommunion und bei allen Papstmessen ist die Handkommunion verboten.
Der ehemalige Erzbischof von Toledo, Kardinal Canisaris, der jetzt der Präfekt der Liturgiekongregation ist. Am Gründonnerstag hat er in einer Kathedrale in Spanien die hl. Messe gelesen und den Gläubigen angeraten, vor allem indem er auf das Beispiel des Heiligen Vaters verweisen hat, die hl. Kommunion kniend in den Mund zu empfangen. Alle Gläubigen haben daraufhin die hl. Kommunion in dieser Weise empfangen.
Kardinal Carlo Carfara hat in drei großen Pfarreien die Handkommunion untersagt, damit die Verunehrung des Allerheiligsten ein Ende hat.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 08. Juni 2011, 13:17:58
Hallo Ihr Lieben,

ihr könnt darauf hinweisen das beide Kommunionsarten ausgegeben werden müssen und die Handkommunion sowie die Kommunionshelfer verweigern und dies dem Priester sagen, so absolvieren meine Frundin und ich es auch und dies riegeros durchziehen wo Ihr auch seid.

LG
Fanny
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: ursula am 08. Juni 2011, 14:03:52
Jetzt habe ich aber auch eine Frage: Was soll man machen ,wenn es in den meisten Kirchen keine Kommunionbänke mehr hat und man sich nirgendwo halten kann zum aufstehen ,da ist es ja unmöglich sich niederzuknien sonst kommt man nicht mehr hoch?

Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: CSc am 08. Juni 2011, 15:13:47

Zitat
Jetzt habe ich aber auch eine Frage: Was soll man machen ,wenn es in den meisten Kirchen keine Kommunionbänke mehr hat und man sich nirgendwo halten kann zum aufstehen ,da ist es ja unmöglich sich niederzuknien sonst kommt man nicht mehr hoch?

Kommt darauf an, wie alt und gesund Sie sind. Ich bin erst 19 und habe damit noch keine Probleme. Aber ich kenne dieses Problem.
Ich habe letztes Jahr zusammen mit einigen alten Frauen den Herrn Pfarrer darum gebeten, er möge doch jenen alten Frauen die Möglichkeit geben, kniend die hl. Kommunion zu empfangen. Er war einverstanden, dass wir auf die Kommunionbank (bei uns eine Steinstufe hin zum Altarraum, die man nicht einfach hat rausreißen können) einen Polster legen und die alten Frauen und Männer können sich dort an dem Holzgeländer aufrichten. Aber Sie sagen ja, dass es bei Ihnen gar keine Kommunionbank mehr gibt. Vielleicht gibt es bei Ihnen irgendeine andere Möglichkeit. Überlegen Sie!

Wenn es keine Möglichkeit gibt, dann kann man nichts machen. Der liebe Gott verlangt nicht mehr von uns als wir tun können. Wenn Sie nicht mehr aufkommen, wenn Sie sich hinknien, dann können Sie aber im Stehen die hl. Kommunion in den Mund empfangen und sich vor und nach der hl. Kommunion bekreuzigen und verneigen (so ähnlich macht man es beim Messopfer im byzantinischen Ritus). Das ist auch sehr ehrfürchtig und angemessen, wenn man sich nicht hinknien kann.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: KleinesLicht am 08. Juni 2011, 22:20:02
Liebe Ursula,

wenn keine Kommunionbank aufgestellt ist, könnte man sich auf den Boden oder auf eine evtl. vorhandene Treppenstufe knien. Das Hinknien ist oftmals nicht das Problem aber das Aufstehen ohne Abstützmöglichkeit. Wie CSc es bereits geschrieben hat, kann aus Alters- oder Krankheitsgründen die Mundkommunion stehend empfangen werden. Möglich wäre dabei (ersatzweise) die Knie leicht zu beugen; man behält sicheren Stand und deutet den Wunsch des Kniens an. Die Herzensabsicht zum Knien zählt und die erkennt unser Herr ganz bestimmt.


Lieben Gruß
KleinesLicht
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: ursula am 09. Juni 2011, 10:32:58
Meine Lieben  Es betrifft eigentlich mich selber ,bis vor drei Jahren konnte ich mich noch mühelos niederknien und aufstehen. Seither komme ich nicht mehr rauf ohne mich an einer Bank stützen können. Auch ich liebe die kniende Mundkommunion aber es ist einfach nicht möglich,da die Hl.Kommunion an einer Stelle ausgeteilt wird wo man sich nirgendwo stützen kann,also passt man sich eben an und steht wie alle andern auch,ich verneige mich dafür nachher.
Mir wären Kommunionbänke am liebsten aber wo findet die man noch bei uns! ;mqghfgt
liebe Grüsse an alle  Ursula
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Fanny am 09. Juli 2011, 16:50:12
http://www.diewarnung.net/start_g.htm (http://www.diewarnung.net/start_g.htm)

Die Bedeutung der Sakramente — Die Ehe und die Erste Heilige Kommunion,
Mittwoch, 6. Juli 2011, 15.30 Uhr

Meine geliebte Tochter, gib jetzt Acht, wie der Glaube Meiner Kinder zu wachsen und zu blühen beginnt. Obwohl es viel Finsternis in der Welt gibt, wird das Licht Meiner Anhänger pro Tag heller aufgrund der Flamme des Heiligen Geistes, die sich über die ganze Welt herabgesenkt hat.

Meine Tochter, heute möchte Ich alle Meine Anhänger an die Bedeutung des Gebets, um Leiden in der Welt zu mildern, erinnern. Eure Gebete helfen jetzt, viele globale, vorausgesagte Katastrophen abzuwenden. Gebet mildert am machtvollsten, und wenn es zugunsten anderer gesprochen wird, wird eine Antwort erfolgen.

Obwohl Ich mit jenen, die einen starken Glauben haben, zufrieden bin, sorge Ich mich dennoch um diejenigen, welche Mein Göttliches Licht ablehnen, welche die Wahrheit zurückweisen. Viele Menschen irren jetzt auf der ganzen Welt wie benommen umher. Nichts bringt ihnen Frieden. Nichts bringt ihnen Freude. Keine Menge an materieller Annehmlichkeit lindert ihren Schmerz. Ihre leeren Seelen sind verloren. Bitte, betet für sie.

Meine Tochter, bitte betet für Meinen Stellvertreter, Papst Benedikt; denn er ist von freimaurerischen Kräften umgeben, die sich jetzt alle Mühe geben, ihn zu entthronen. Diese bösen Kräfte haben Meine Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil unterwandert und haben Meine Lehren verwässert. Viele Verordnungen wurden erlassen, die Mich verletzen, besonders die Darreichung Meiner Heiligen Eucharistie durch Laien. Der Mangel an Respekt, der Mir und Meinem Ewigen Vater durch neue Verordnungen gezeigt wird, die eingeführt worden sind, um einer modernen Gesellschaft Raum zu geben, hat Mich vor Betrübnis weinen lassen.


Die Heiligste Eucharistie muss auf der Zunge empfangen werden und darf durch menschliche Hände nicht beschmutzt werden. Doch das ist es genau, was Meine gottgeweihten Diener getan haben. Diese Verordnungen wurden nicht von Mir im Geist genehmigt. Meine gottgeweihten Diener befinden sich auf einen Weg nach unten, der nicht in Übereinstimmung mit den Lehren Meiner Apostel ist. Heute werden Meine Sakramente nicht sehr ernsthaft empfangen, besonders von jenen, die nach dem Sakrament der Ehe und der ersten Heiligen Kommunion streben.

Das Gelübde der Ehe ist sehr ernst zu nehmen; denn vergesst nicht, dass es ein Sakrament ist und in Anwesenheit von Gott Vater gemacht wird. Doch für viele kreist alles um das Materielle und das äußere Drum und Dran. Viele, die das Sakrament der Ehe empfangen, erkennen seine Wichtigkeit danach nicht an. Viele brechen ihre Gelübde so leicht. Warum tun sie das? Warum legen sie ein Lippenbekenntnis zu dieser Heiligsten Vereinigung ab, nur um kurz danach auseinander zu gehen?

Das ist eine Verhöhnung einer der wichtigsten Vereinigungen, die von der Hand Meines Ewigen Vaters gesegnet werden. Viele Menschen beachten den Willen Meines Vaters nicht, dass kein Mensch solch eine Vereinigung hernach auseinander reißen soll. Doch viele Menschen lassen sich scheiden, was ein Gesetz ist, das von Meinem Vater nicht anerkannt ist. Scheidung ist ein leichter Weg, von eurer Verantwortungen wegzulaufen. Alle Ehen werden im Himmel geschlossen. Kein Mensch kann eine Ehe zerstören, ohne Meinen Vater zu verletzen.

 

Die erste Heilige Kommunion

Der erstmalige Empfang Meines Leibes im Sakrament der Eucharistie ist ein anderes Beispiel hinsichtlich dessen, wie Ich verspottet werde. So viele Eltern beachten nicht die Bedeutung, wenn ihre Kinder das Brot des Lebens empfangen. Sie kümmern sich eher mehr darum, wie gut ihre Kinder anzogen sind, als um das wunderbare Geschenk, das ihre Kinder empfangen. Dieses Geschenk wird sie zur Erlösung führen.

Doch der Materialismus, der das Ereignis umgibt, hat nichts mit ihren Seelen zu tun. Für Mich ist es am traurigsten, dass diesen kleinen Kindern nichts über Mich erzählt wird. Die Liebe, die Ich für kleine Kinder habe, ist allumfassend. Wenn sie die Heilige Eucharistie empfangen in voller Kenntnis dessen, was sie empfangen, dann werden ihre Seelen rein. Je mehr sie Mich auf diese Weise empfangen, desto stärker wird ihr Glaube sein.

Vergesst nicht: Ohne die Sakramente wird euer Glaube schwach. Nach einer Zeit, wenn eure Seele Meiner besonderen Segnungen beraubt ist, fällt sie in Schlaf. Der ganze Glaube an Mich und Meinen Ewigen Vater verschwindet mit der Zeit, nur ein winziges Flackern des Wiedererkennens bleibt, das von Zeit zu Zeit aufflammt.

Kehrt zu Mir zurück durch die Sakramente. Zollt den Sakramenten in der Weise Respekt, wie es von euch erwartet wird, und ihr werdet Meine Gegenwart erneut wirklich fühlen.

Vergesst nicht: Die Sakramente sind nicht ohne Grund da; denn sie sind die Nährstoffe, die ihr für das ewige Leben der Seele braucht. Ohne sie wird eure Seele sterben.

Ich liebe euch alle. Bitte umarmt Mich auf die rechte Art und Weise, indem ihr den Sakramenten, die euch als ein Geschenk von Gott, dem Allmächtigen Vater, gegeben wurden, Achtung erweist.

Euer liebender Erlöser

König der Menschheit

Jesus Christus
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: peanutbecker am 30. Juli 2011, 21:37:12
Dazu ein kath.net-Artikel vom 28.07.11 zur Info:

Kardinal Cañizares empfiehlt kniende Mundkommunion
Präfekt der Liturgiekongregation: „Ich glaube, dass es für die ganze Kirche notwendig ist, die Kommunion auf Knien zu empfangen.“ Bischöfe tragen die Verantwortung, Liturgiemissbräuche durch eine gute Ausbildung zu korrigieren.

Mehr im Link: http://www.kath.net/detail.php?id=32497 (http://www.kath.net/detail.php?id=32497)
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Darla am 17. August 2011, 20:20:38
Ich bin immer unsicher, wenn mehrere Laien die Kommunion austeilen (damit es schneller geht? Tolle Einstellung  ::) ). Ich persönlich möchte die Kommunion nicht in der Hand empfangen, aber wenn der Laie sie mir spendet und auf die Zunge legt, fühlt sich das auch irgendwie nicht richtig an. Irgendwie könnte ich ja dann gleich in diesem Fall die Handkommunion wählen, da sie schließlich genauso wenig geweihte Priester sind wie ich. Der einzige Unterschied ist der, dass ich dann Jesus in der Eucharistie den gleichen Respekt wie sonst auch zeige, aber es wie gesagt seltsam wenn ein Laie anstelle eines Priesters mir die Mundkommunion spendet. Wie seht ihr das?
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: sceptic am 17. August 2011, 21:04:51
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen (zumal das ja einer DER Streitpunkte überhaupt bei Katholiken ist) halte ich die Frage, ob Hand- oder Mundkommunion empfangen wird, für ähnlich bedeutsam wie die Frage, ob ich die Hände falte oder sie Dürer-betende-Hände-like beim Beten nur aneinanderlege...
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: CSPB am 17. August 2011, 21:23:18
Nun, es ist doch ein gewaltiger Widerspruch, wenn die Monstranz, die im technischen Sinne "nur" die Halterung für dich Hl. Eucharistie darstellt, ausschließlich mit einem Tuch angefasst wird - und die Hl. Eucharistie selbst kann jeder Mensch mit seinen ungewaschenen, dreckigen Händen ehrfurchtslos empfangen.
Natürlich kommt es in erster Linie auf die innere Haltung an, aber wenn die Menschen es aus ihrem Gewissen heraus es nicht für nötig erachten sich einfach nur Hinzuknien und auf diese Weise ihre Ehrfurcht darzubringen, dann ist etwas wichtiges und essentielles verloren gegangen, denke ich. Ich bin davon überzeugt, dass viele von den Menschen, die zur Kommunion gehen, das einfach nur als Gewohnheit tun ohne sich darauf vorzubereiten. Da sollten die Priester mehr dahinter sein.

Was die Laienkommunionsspender betrifft, schaue ich, dass ich in der Kirche immer dort sitze, wo der Pfarrer dann steht. Es wäre mir peinlich, wenn es so rüberkommen würde, als würde ich mich zu gut fühlen um mich in die Reihen der Laienkommunionsspender einzuordnen. Ich weiß, dass ich da drüberstehen sollte, aber so weit bin ich nicht. Zum Glück gibt es diese eh nur bei der Sonntagsmesse. Am Anfang war es für mich auch schwer mich hinzuknien, weil ich der einzige war. Aber mittlerweile ist mir das egal.

Grüße und Gottes Segen, CSPB
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Darla am 17. August 2011, 21:40:18
@sceptic

Ich verdamme die Handkommunion nicht bedingungslos, da die Kirche sie ja auch zulässt. Aber die Mundkommunion fühlt sich für mich persönlich richtiger und ehrfürchtiger an und ich möchte darum nicht gegen das handeln, was mein Gewissen mir sagt. Mit dem Hände falten ist dies meiner Meinung nach überhaupt nicht zu vergleichen, da es sich ja bei der Eucharistie um den Leib Christi handelt.

@CSPB
Leider lässt es sich in meiner Gemeinde nicht voraussagen, von wem man letztendlich die Kommunion empfangen wird. Es stehen alle in einem weiten Halbkreis und der Priester und die mehreren Laienspender gehen halt rum und landen aber nicht immer da, wo man denkt. Also, wie würdest du empfangen, wenn es ein Laie ist, der spendet und du nicht zum Priester kannst?
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: KleinesLicht am 17. August 2011, 23:39:31
Also, wie würdest du empfangen, wenn es ein Laie ist, der spendet und du nicht zum Priester kannst?

Liebe(r) Darla,

ich nehme die Kommunion grundsätzlich nicht von einem Laien an. Ich würde rechtzeitig meinen Platz verlassen und mich beim Priester einreihen. Ist dies (wie Du es beschreibst) nicht möglich, würde ich die geistige Kommunion empfangen und mir eine neue Kirche suchen, wo ich unseren HERRN aus der Priesterhand empfangen kann.


Gottes Segen
KleinesLicht


P.S. An dieser Stelle noch einen Herzlichen Willkommensgruß hier im Forum  :)
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: LoveAndPray85 am 18. August 2011, 04:38:37
@sceptic

Ich verdamme die Handkommunion nicht bedingungslos, da die Kirche sie ja auch zulässt. Aber die Mundkommunion fühlt sich für mich persönlich richtiger und ehrfürchtiger an und ich möchte darum nicht gegen das handeln, was mein Gewissen mir sagt. Mit dem Hände falten ist dies meiner Meinung nach überhaupt nicht zu vergleichen, da es sich ja bei der Eucharistie um den Leib Christi handelt.

@CSPB
Leider lässt es sich in meiner Gemeinde nicht voraussagen, von wem man letztendlich die Kommunion empfangen wird. Es stehen alle in einem weiten Halbkreis und der Priester und die mehreren Laienspender gehen halt rum und landen aber nicht immer da, wo man denkt. Also, wie würdest du empfangen, wenn es ein Laie ist, der spendet und du nicht zum Priester kannst?

So geht es mir auch.
Allerdings stelle ich nicht auf geistige Kommunion um, wenn nur noch der Empfang beim Laien möglich ist. Ich meine, dass mir Jesus einmal deutlich gezeigt hat, dass es ihn mehr schmerzt, wenn man die Kommunion auslässt.
Ich stand nämlich einmal zum Empfang vorne (man muss sich in der Hedwigskathedrale immer um den Altar stellen in eine Reihe nebeneinander) und es teilten dort ein Priester und ein Kommunionhelfer aus. Ich hatte eine innere Unruhe, weil ich zum Priester wollte. Gerade, als ich aber an der Reihe gewesen wäre, ging der Priester zum Altar, weil die Hostienschale leer war. So war nur noch der Kommunionhelfer da.
In dem Moment war mir klar, dass ich dann auch zu ihm gehen darf und dass es Jesus sicher nicht lieber gewesen wäre, ich hätte auf die Kommunion verzichtet.

In manchen Orden z.B. ist heutzutage auch gar nichts anderes mehr möglich, weil bei z.B. 100 Schwestern und einem Priester die Kommunionausteilung sich ewig hinziehen würde - und es stehen nunmal nicht mehrere Priester überall zur Verfügung.

Ich bevorzuge auch den Priester und ich selbst würde auch niemals Kommunionhelfer werden wollen,
aber wenn es nicht anders möglich ist - dann gehe ich auch zu einem Laien. Denn es ist von der Kirche erlaubt und Jesus ist derselbe.

Das ist meine Meinung.

Gruß
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: CSPB am 18. August 2011, 08:53:29
Ja, ich bin mir auch sicher, dass es Jesus lieber ist, wenn man zu einem Laien geht, als wenn man ihn gar nicht empfängt. Bei mir in der Kirche sind zum Glück immer geordnete Reihen. Und unser Pfarrer schaut auch darauf, dass Kommunionsspender nur im Notfall eingesetzt werden.
Aber bei einem Durcheinander würde ich einfach beten, dass der, der mir die Kommunion spendet, im Willen des Herrn ist. Dann hätte ich kein schlechtes Gewissen mehr, da ich auf den Herrn vertraue.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Darla am 18. August 2011, 12:34:49
P.S. An dieser Stelle noch einen Herzlichen Willkommensgruß hier im Forum  :)

Danke!  :D
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Darla am 18. August 2011, 12:36:22
@LoveAndPray85  und CSPB

Und wenn ihr in dem Moment nur von einem Laien empfangen könnt, wählt ihr trotzdem die Mundkommunion?
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: CSPB am 18. August 2011, 18:14:09
@Darla: Ja, das würde ich. Mein Respekt vor Jesus hat ja nichts damit zu tun, von wem ihn empfange.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: LoveAndPray85 am 18. August 2011, 22:07:11
Ja, ich auch.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: unfertiges Werkzeug am 19. August 2011, 13:05:43
Grüß Gott miteinander !

Ich denke das ich mit meiner " Meinung " bei vielen in diesem Forum sicherlich anecken werde, trotzdem möchte ich etwas zu dem Thema Handkommunion sagen. 1. steht ja in der Bibel das Jesus beim letzten Abendmahl seinen Jüngern das Brot reichte, und ihnen sagte, das dies sein Fleisch sei, ich glaube das das so zu verstehen ist, das er es ihnen in die Hand gab, hätte er es ihnen in den Mund gelegt, wäre das wahrscheinlich so glaube ich genauer beschrieben worden. 2. wenn die Handkommunion so eine schlimme Sünde wäre, wie manche behaupten, dann wäre an erster Stelle der Papst verpflichtet, sie zu verbieten, was er aber nicht tut. 3. denke ich, kommt es in erster Linie darauf an, mit welcher " geistigen Einstellung " man die Kommunion empfängt, denn wenn ich Jesus und auch seinen Apostel Paulus richtig verstehe, kommt es viel mehr auf die innere Einstellung an, als auf materielle Äußerlichkeiten. Wenn ich also IM GEISTE beim Empfang der Hostie mit Demut, Glaube und vor allem LIEBE und RESPEKT zu unserem Herrn erfüllt bin, aber dabei stehe und Handkommunion praktiziere, so glaube ich, das ich in den Augen Jesu nichts falsch mache, wie auch andere nichts falsch machen, die in der richtigen Gesinnung die Mundkommunion empfangen. Laut Paulus ist es ja zum Beispiel auch erlaubt alle Speisen zu essen, wenn sie mit dem rechten Glauben gegessen werden.

Gelobt sei Jesus Christus !

                                                    ;tffhfdsds
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: CSPB am 19. August 2011, 18:28:59
Ich gebe unfertiges Werkzeug insofern recht, wenn er sagt, dass die innere Einstellung in erster Linie zählt. Ich denke auch nicht, dass die Handkommunion als solche Sünde darstellt, wenn sie mit Glauben, Ehrfurcht und Vorsicht praktiziert wird. Ich denke nur, dass die Ehrfurcht doch durch das Knien besser ausgedrückt wird, und außerdem die Gefahr geringer ist, dass Mikropartikel abgerieben werden. Außerdem habe ich den Eindruck, dass viele Menschen "einfach so" (=unwürdig) zur Kommunion gehen. Durch die kniende Mundkommunion könnte ein besseres Bewusstsein geschaffen werden.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Laus Deo am 15. Februar 2012, 08:24:23
Ich persönlich empfange den Leib des Herrn auch lieber in den Mund, doch auch hier möchte ich doch wiedermal errinnern: UNSERE HEILIGE KIRCHE hat die Handkommunion erlaubt! Wenn diese so eine Sünde wäre, hätte der Vatikan schon lange eingegriffen. Ich finde es auch erfürchtiger, doch nochmals die innere Haltung zählt. Wir müssen einfach mal hier auch sagen, die äussere Gebetshaltung zählt sicherlich nicht nur halb so fest, wie die innere. Jesus lernt ja; nicht was von aussen in den Leib kommt, macht in unrein sonder was von innen raus kommt. Ich möchte hier einfach an die Pharisäer erinnern, welche sich auch immer zeigen wollten. Heute im Jakobbrief lesen wir schön:
Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst. Wer das Wort nur hört, aber nicht danach handelt, ist wie ein Mensch, der sein eigenes Gesicht im Spiegel betrachtet: Er betrachtet sich, geht weg und schon hat er vergessen, wie er aussah. Wer sich aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft und an ihm festhält, wer es nicht nur hört, um es wieder zu vergessen, sondern danach handelt, der wird durch sein Tun selig sein.

Wer meint, er diene Gott, aber seine Zunge nicht im Zaum hält, der betrügt sich selbst und sein Gottesdienst ist wertlos. Ein reiner und makelloser Dienst vor Gott, dem Vater, besteht darin: für Waisen und Witwen zu sorgen, wenn sie in Not sind, und sich vor jeder Befleckung durch die Welt zu bewahren.

Die Ehrfurcht Gottes sollte innerlich wie äusserlich vorhanden sein, doch was die Kirche erlaubt, sollte man nicht danach vertäufeln. NOCHMALS ICH PERSÖNLICH BIN AUCH FÜR DIE MUNDKOMMUNION, doch wie Gott jedem Menschen die Freiheit überlassen hat, so denke ich sollten wir auch den Kirchgänger die Kommunionsart überlassen und nicht urteilen.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Christa am 15. Februar 2012, 13:52:43
und wieder möchte ich dir Danke sagen lieber Laus Deo !

auch mit diesem Beitrag sprichst du mir direkt  aus dem Herzen !

für mich wäre es  in erster Linie auch 100mal wichtiger den Glauben zu leben ,

anstatt immerfort alles zu kritisieren.

Soviel Vertrauen müssen wir schon in unseren heiligen Vater und unserem katholischen Lehramt haben !

das sie die heilige katholische Kirche, ganz im Sinne des heiligen Geistes und für die Menschen 

nachvollziehbar gestalten und ich finde  wir haben eine sehr gute Führung ! für die wir nur Gott danken können  :)
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Admin am 01. März 2012, 15:12:37
Es zählen nicht Meinungen, sondern Fakten.
http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html (http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html)

Hier im Forum werden Behauptungen gemacht. Deren Verfassern fehlt es offensichtlich an Wissen.

Hier kann man sich schlau machen, wenn einem die eigene Meinung nicht wichtiger ist.
http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html#heutige (http://kath-zdw.ch/maria/hl.eucharistie.html#heutige)
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Laus Deo am 01. März 2012, 16:08:31
Lieber Admin die Fakten sind aber etwas anders, nach dem 2. Vatikanischen Konzil, ist es jedem Gläubigen selbst überlassen wie er die Kommunion empfängt.

Ich persönlich bin auch für die Mundkommunion, aber ich finde es falsch alle Gläubigen welche die Kommunion ( was heute die Mehrheit macht ) zu verurteilen.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Admin am 01. März 2012, 18:01:16
Lieber Admin die Fakten sind aber etwas anders, nach dem 2. Vatikanischen Konzil, ist es jedem Gläubigen selbst überlassen wie er die Kommunion empfängt.

Ich persönlich bin auch für die Mundkommunion, aber ich finde es falsch alle Gläubigen welche die Kommunion ( was heute die Mehrheit macht ) zu verurteilen.

http://kath-zdw.ch/maria/die.sogenannte.handkomunion.html (http://kath-zdw.ch/maria/die.sogenannte.handkomunion.html)
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Laus Deo am 01. März 2012, 18:07:02
Kannst soviele Link posten wie du möchtest. Wenn die Handkommunion eine Sünde wäre, dann müsste der Papst und das Lehramt es bekannt geben und alle Kahtoliken aufforden die Kommunion kniend in den Mund zu empfangen.!!!!

Nicht diese Web Seite sagt was erlaubt ist und was nicht sondern die Römisch Katholische Kirche!
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Admin am 02. März 2012, 11:21:29
Manche sind wirklich unfähig zu suchen!
Untenstehendes könnte man jetzt noch weiter ausführen, aber mir fehlt schlichtweg die Zeit. Deshalb verweise ich nochmals auf oben eingefügte Links.

Papst Benedikt XVI. wünscht, daß bei der großen Abschlußmesse beim Weltjugendtag all diejenigen, die von ihm selbst die Hl. Eucharistie empfangen, diese als Mundkommunion in kniender Körperhaltung empfangen. Dies bestätigte P. Mark Podesta, der Sprecher des Weltjugendtags in Sydney, gegenüber australischen Medien.

"Der Heilige Vater hat gebeten, daß alle, die von ihm selbst die Hl. Eucharistie erhalten werden, knien sollen. Außerdem wünscht der Hl. Vater, daß die Eucharistie mit dem Mund empfangen wird. Der Papst ist besorgt, was die Frage der Ehrfurcht betrifft. Der stehende Empfang der Hl. Eucharistie und die Handkommunion können zu mangelnder Ehrfurcht führen", erklärt Podesta.
29. Oktober 2008, "Radio-Vatikan-Interview mit dem päpstlichen Zeremonienmeister Guido Marini
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: Laus Deo am 02. März 2012, 11:45:24
Diesbezüglich hast natürlich VOLLKOMMEN RECHT. Ich will dich auch nicht kritisieren aber ich finde es einfach schlimm wenn wir andere Kommunionempfänger verurteilen, weil sie die Kommunion in die Hand empfangen, was leider die meisten so gelernt haben.
Titel: Re:Handkommunion
Beitrag von: hiti am 02. März 2012, 12:39:55
Liebe Leser/innen!

Ich bin auch nicht dafür, dass man Menschen verurteilt, die Handkommunion nehmen.
Oft haben sie es nicht anders gelernt oder gesehen.

Ich kenne viele, die sehr gute Menschen und praktizierende Gläubige sind, aber Handkommunion nehmen.
Da müssen wir GEDULD haben und wir sollen Beispiel geben, mehr geht oft nicht.
Auch keinen Fall VERURTEILEN! Generell NIE verurteilen, das steht uns nicht zu.

Auch ältere Frauen bei uns im Dorf stiegen auf Handkommunion um obwohl sie oft die einzigen bei einer Werktagsmesse sind, also mehr relogiös als andere. Auch hier: GEDULD und NICHT URTEILEN.

Die Richtung muss aber wirklich wieder zur Ehrfurcht hin führen...

Hermann