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Verehrung - Heilige - Biographien => Marienverehrung => Thema gestartet von: Hemma am 28. Oktober 2011, 14:22:11

Titel: 33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: Hemma am 28. Oktober 2011, 14:22:11
Die vollkommene Hingabe an Jesus durch Maria


Nr.5/2011 Zeitschrift der Legion Mariens für Österreich



Wie bereits im Vorjahr wollen wir heuer wieder viele Menschen zur Lebensübergabe durch die Hände Mariens führen.
Diese Weihe muss ins tägliche Leben übertragen werden und soll jedes Jahr erneuert werden.

Darum laden wir alle, die die Weihe schon vollzogen haben, herzlich ein, sie zu erneuern.

Darüber hinaus müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, möglichst viele Menschen in unserem Land von dem unschätzbaren Wert dieser Weihe zu überzeugen und sie dazu einzuladen.

Die Unterlagen dazu sind ergänzt, die Texte aus dem letzten Jahr können aber weiter verwendet werden.
Die Hefte sind in den höhrern Räten, btzw. in der Materialstelle erhältlich.

Einzelheiten können über die Homepage www.33schritte.at (http://www.33schritte.at) abgerufen werden.

Um die Vollkommene Hingabe an Jesus durch Maria abzulegen, gibt es nach wie vor verschiedene Vorbeireitungstexte, z.B. das Goldene Buch, "Ich bin dein" von P. Dr. Augustinus Fenz, "Durch Maria zu Jesus" von P. Josef Gruber, Bregenz-Thalbach, "Das Geheimnis Mariens" von Dr. Madinger, usw.
Sie sind alle wertvoll und können ebenso verwendet werden.

http://www.33schritte.at/wp-content/uploads/2010/08/begleitheft20101.pdf (http://www.33schritte.at/wp-content/uploads/2010/08/begleitheft20101.pdf)


Beginn: 4. November 2011
Weihe: Fest Maria Empfängnis, 8. Dezember





Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: Anna-Maria am 30. Oktober 2011, 21:26:02
Liebe Hemma, vielen Dank für diese schöne Anregung :-)

Liebe Glaubensfreunde,

bitte verzeiht mir, dass ich mich mit Fragen an euch wende, die nicht von großem Gottvertrauen zeugen sondern von geringer geistlicher Qualität meiner :-(   Auf eure Geduld und Güte hoffend frage ich trotzdem, weil ich lernen möchte.

1.) Da ich mich nicht zu einer Weihe entschließen konnte, kam mir die Frage, ob ich trotzdem diese 33 Tage Vorbereitung durchführen dürfe, ohne Absicht einer Weihe bzw. es Gott übergeben, also loslassen. Klingt beknackt (Es ist, als ob ich einen Weg gehe und vor dem Ziel umkehre – andererseits kann man den Schritt vielleicht später machen), aber besser als nichts. Geht das im Zweifelsfall? 

2.) Eine Weihe ist kein Gelübde, hat mir eine liebe Glaubensfreundin gesagt. Dennoch:

(nach dem hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort)
Die GANZHINGABE kommt einem Gelübde gleich. Sie ist verpflichtend für das ganze Leben. Sie kann nur unter schwerer Sünde in ihrem vollem Umfang und unter lässlicher Sünde in ihren einzelnen Teilen zurückgenommen werden!

Offenbar gibt es Leute, die sowas machen. Wie kommt das? Kann mir sowas auch passieren? Das wäre ja schrecklicher, als hätte man die eine Weihe vollzogen.

3.) Eine liebe Glaubensfreundin schrieb mir auch: Bitte mache Dir keine Sorgen, dass der Himmel von Dir aufgrund einer Marienweihe zuviel verlangt!" Obwohl ich mich so freute und mich ermutigt fühle, bekam ich den Text in den Sinn:

“Mit 12 Jahren bot sie (Anna Schäffer)  sich am Tage ihrer ersten heiligen Kommunion dem Herrn als Opfer an. ...
Hier erfuhr Anna im Juni 1898 den für ihr weiteres Leben entscheidenden Anruf Jesu: Sie werde schon bald viel und lange leiden. Obwohl in ihr eine große Bereitschaft zur Ganzhingabe vorhanden war - Anna hatte sich im selben Jahr Maria geweiht -, reagierte sie zunächst wie jeder gesunde Mensch. Fluchtartig verließ sie ihre Arbeitsstelle. Doch am 4. Februar 1901 sollte im Forsthaus zu Stammham (nahe bei Ingolstadt) ihre Leidenszeit beginnen.
(Quelle: http://www.mindelstetten.de/AnnaSchaeffer/Lebenslauf.aspx (http://www.mindelstetten.de/AnnaSchaeffer/Lebenslauf.aspx))

Ihr Lieben, mögt ihr mir dazu was sagen?

Ich schäme  mich dieser Fragen, weil doch eigentlich jede/r Katholik/in sich Maria weihen sollte. So haben wir  doch so viele Vorbilder, insbesondere auch der Sel. Joh. Paul, der ja auch so viel gelitten hat.

Anna-Maria
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: CSPB am 30. Oktober 2011, 22:03:04
Liebe Anna-Maria,

Zuerst einmal, es gibt keine unsinnigen Fragen!

Die Weihe an Maria ist nichts, wovor man Angst zu haben braucht. Gott schenkt einem Leiden nur in dem Maß, in dem wir es auch ertragen können. Und wenn er uns Sühneleiden schenkt (das ist es, wovor du Angst hast), dann gibt er uns auch die Kraft, diese Leiden standhaft zu ertragen, um dann in der ewigen Herrlichkeit die tausendfache Belohnung zu erhalten.
Und noch etwas: Deine Sorgen sind vollkommen unbegründet. Gott schenkt Sühneleiden nur, wenn der Mensch dazu einwilligt. Entweder macht er das im Gebet, wo er Gott wörtlich anbietet für andere zu leiden, oder er hat die innere Bereitschaft dazu.
Wenn du also nicht für Sühneleiden bereit bist, dann wirst du auch keines geschenkt bekommen. Und ja, es ist ein Geschenk, eine große Gnade. Die heilige Schwester Faustina schreibt in ihrem Tagebuch, dass das einzige, worum uns die Engel beneiden die Fähigkeit zu leiden sei, weil sie so viele Ganden beinhalte. Ferner sei Sühneleiden die größte Gnade, die ein Mensch erhalten kann, denn das Leiden vereint uns mit Jesus Christus, denn er hat für uns gelitten.

Ferner sei noch gesagt, dass eine Weihe an Maria jetzt nichts direkt mit Sühneleiden zu tun hat. Eine Weihe an Maria ist wie ein Aufzug auf den Turm der Heiligkeit, wo man sonst, ohne Maria die Treppe nehmen müsste.
Maria hilft einem dabei, heilig zu werden. Alle Heiligen haben auf ihre Art gelitten, aber alle Heiligen waren glücklich, sind glücklich.

Maria weiß, was du brauchst. Sie wird dir von Gott alle Gnaden erbitten, die du in deinem Leben brauchst, um heilig zu werden. Sie weiß auch, wenn du nicht dazu bereit bist, zu leiden. Also, mach dir keine Sorgen, denn sie sind unbegründet.

Ich würde vorschlagen, dass du die 33 Schritte machst, und dann erst entscheidest, ob du sie mit der Weihe krönst oder nicht.

Aber ich kann dir versprechen, dass du viele wichtige Gnaden erhalten wirst, weihst du dich Maria! Zum Beispiel bin ich mir sicher, dass ein Mensch, der Maria geweiht ist und vom Glauben abkommt, die Gnade der Bekehrung erhält. Auch wird Maria dabei helfen, die jeweilige Berufung zu leben.

Irgendein Theologe hat mal gesagt, ich weiß leider nicht mehr welcher: Er würde lieber seinen ganzen Besitz und sein ganzes Wissen verlieren, als die Gunst eines einzigen Ave-Marias.

Das klingt vielleicht im ersten Moment verrückt und übertrieben, aber wenn man darüber nachdenkt, dann versteht man: Nichts aus dieser Welt kann man in die ewige Herrlichkeit mitnehmen. Und jedes Gebet schenkt einem Gnaden, die ewige Herrlichkeit noch schöner zu erleben. Und das hält für die Ewigkeit, und im vergleich dazu hat das Leben die Dauer eines Wimpernschlages.

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig ermutigen... falls du noch Fragen hast, kannst du gerne weitere stellen. Du kannst mir auch eine PN schreiben, wenn du das willst.

Noch etwas: Wenn man um Erkenntnis betet, dann erhält man diese auch. Bete um Erkenntnis, dass dir Gott zeigen möge, was eine Weihe, bzw. auch die Ganzhingabe wirklich bedeutet und welche Vorteile sie bringt.

Liebe Grüße und Gottes Segen, CSPB
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: Anna-Maria am 31. Oktober 2011, 17:31:29
Lieber Bruder,

als diese liebe Glaubensschwester mir es sagte mit den 33 Stufen und der Weihe, traf es mich ins Herz. Das war schon letztes Jahr so. Aber ich war noch  nicht mal in der Lage Fragen zu stellen. Sie hatte mich ermutigt, und angeboten "machen wir es gemeinsam", im Inneren war mein Wunsch schon da. Dann hat sie mich ermutigt hier im Forum zu fragen. Selbstverständlich habe ich auch gebetet. Auch, darum, dass vielleicht jemand im Forum antworten möge. Und das ist hier geschehen durch dich.

Du hast genau erkannt, dass meine Frage auf Sühneleiden hin zielte. Doch ich konnte es gar nicht zulassen, so konkret zu fragen. Denn ich wünschte, dass ich auch dazu "Ja" sagen können würde. Aber da wehrt sich alles in mir.

Eine Frage noch: Gebe ich nicht mit einer Weihe eine Generaleinwilligung? Oder darf man das entscheiden, falls Jesus oder Maria einen fragen, oder wird man nicht mehr gefragt?

Als ich deinen Text las kamen mir die Tränen der Freude *sentimentales Weib ich*.  Dein Text ermutigt mich so sehr. Wie ich es im katholischen Glauben kennen gelernt habe, arbeitet der Himmel mit mir so liebevoll Schritt für Schritt und auch du schreibst ich könne einfach die 33 Schritte machen und dann ent-scheiden. Ja, ich werde diesem Rate folgen.

Gestern Abend sagte ich es zu Maria, dass ich anfangen will und sie mir helfen möge. Du bestätigst es sozusagen. Ein Beweis des Wirkens des Heiligen Geistes. Denn man soll sich immer von Geschwistern prüfen lassen oder fragen (weißt, wegen der Untersscheidung der Geister)

Maria zog mich schon als Kind an, ebenso die Kath. Kirche, warum weiß ich nicht, es war einfach so. Katholische Nachbarn schenkten mir eine Marienstatue.  Diese liebte ich - also Maria. Von Jesus und Glauben wußte ich noch nichts. Dann kam diese Statue weg. Meine Eltern hassten die kath. Kirche.  Als ich dann nach vielen Umwegen wenigstens in der evangelischen Glaubensgemeinschaft aktiv war, war ich wieder wegen einiger Erlebnisse von Gott auf die Kath. Kirche orientiert worden. - Ich betete heimlich den Rosenkranz. So traf ich Mutter Maria wieder, eher muss ich sagen, so fand sie mich wieder. Denn sie ist es, die auf mich zuging.

Ich bin sicher, Maria war es, die mich zur Mutter Kirche, die Heilige römisch-kath. Kirche brachte. Die Kirche in der ich viele Glaubensfreunde habe, die auch Maria lieben. Denn an Jesus glaubte ich auch vorher und war sehr aktiv im Glauben tätig. So holte sie mich sozusagen nach Hause.

Das was ich mit Maria eben erlebte ist "Schuld" daran, dass mich diese Weihe so sehr berührt und auch dein Post. So bin ich dir und Hemma sehr dankbar. Vor allem natürlich Gott und Maria.

Seid gesegnet,
Anna-Maria
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: LoveAndPray85 am 31. Oktober 2011, 20:20:25
Eine Frage noch: Gebe ich nicht mit einer Weihe eine Generaleinwilligung? Oder darf man das entscheiden, falls Jesus oder Maria einen fragen, oder wird man nicht mehr gefragt?

Liebe Anna-Maria,

ich will Dir nur diese Frage beantworten. Wenn Du Dich Maria weihst,
gibst Du Ihr das Recht, über alle Deine "Verdienste" usw. zu bestimmen.
ABER: Wie von Montfort richtig sagst, kannst Du selbstverständlich noch für andere beten und
Maria auch immer demütig bitten, wem sie deine Gebete zuwenden soll. Und sie wird es tun,
wenn es zur größeren Ehre Gottes beiträgt.

Ich finde es sogar eine Erleichterung, wenn Maria bestimmt, weil Sie es VIEL BESSER weiß,
was wir und andere brauchen, wer was am meisten braucht - und weil SIE immer alles zu
unserem größten Wohl gereicht. Man muss dann auch nicht mehr nachdenken, ob man jemanden vergisst.

Man kann sich ihr auch bedenkenlos ausliefern.
Ihr Herz ist voller mütterlicher Liebe!

(Im Übrigen kannst Du das natürlich auch wieder zurücknehmen, das erwähnt Montfort auch
an einer Stelle; weil Maria uns eben niemals zu etwas zwingt... aber da ist es ähnlich wie
bei einer Hochzeit... Man sollte bei der Hochzeit auch nicht schon über die Möglichkeit einer
Scheidung nachdenken.)

Liebe Grüße
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: Anna-Maria am 31. Oktober 2011, 20:57:28
Liebe Love&Pray, liebe Schwester in Christus,

danke für diese Antwort.

Gerne gebe ich Maria alle meine Verdienste. Ja, so gerne :-)  

Rücknahme einer Weihe kommt richtig schlecht. Zitiere noch mal von oben: "(nach dem hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort)
Die GANZHINGABE kommt einem Gelübde gleich. Sie ist verpflichtend für das ganze Leben. Sie kann nur unter schwerer Sünde in ihrem vollem Umfang und unter lässlicher Sünde in ihren einzelnen Teilen zurückgenommen werden!"  Schwere Sünde, wenn man dann stirbt ist man nicht im Stande der Gnade. Es kann das ewige Leben kosten.

Warum machen das denn Menschen und warum weißt Motfort darauf hin? Ich glaube, damit wir nicht leichtfertig sind. Das will ich nicht sein.

Du, ich brauchte lange, um zu konvertieren, weil ich eben da auch wußte: Einmal Katholisch immer katholisch. Das ist wirklich schlimm, wenn man die Kirche verlässt. Da hatte ich auch Angst und dachte ich müsste vorher ALLES schon wissen, ich kann ja keine "Katze im Sack kaufen".   Nur man bekommt auch  mehr Erkenntnis erst, wenn man sich dem Leibe Christi wirklich eingliedert. Also habe ich der Kirche einfach vertraut. Gerade gerade zu Maria habe ich gebetet, dass sie mir hilft. Ja, und das Glaubensbekenntnis gebetet, wenn Zweifel kamen. Und nun will ich NIE mehr weg von der Kirche. O, schrecklich, es wäre wie sterben.

Ich freue mich, dass ihr mir das so gut erklärt und ich Fragen stellen darf. Das ist eine echte Hilfe.

Dankschuldige Grüße
Anna-Maria
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: LoveAndPray85 am 01. November 2011, 06:26:13
Wer will auch einmal weg von der Kirche, wenn er einmal dieses Glück gefunden hat?

 ;tffhfdsds


Ebenso wenig gibt es einen Grund, wieder von Maria wegzugehen,
wenn man sich Ihr einmal gänzlich hingegeben hat, weil Sie ja alles zu unserem
Besten führt.

Unter Deinen Schutz und Schirm
fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin,
verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse und jederzeit aus allen Gefahren.
O Du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau,
unsere Frau,
unsere Mittlerin,
unsere Fürsprecherin,
versöhne uns mit Deinem Sohne,
empfiehl uns Deinem Sohne,
stelle uns vor Deinem Sohne.

Bitte für uns, o Heilige Gottesmutter, dass wir würdig werden
der Verheißungen Christi!
Amen.


 ()*kjht545
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: LoveAndPray85 am 02. November 2011, 10:48:33
Ich bin sicher, Maria war es, die mich zur Mutter Kirche, die Heilige römisch-kath. Kirche brachte. Die Kirche in der ich viele Glaubensfreunde habe, die auch Maria lieben. Denn an Jesus glaubte ich auch vorher und war sehr aktiv im Glauben tätig. So holte sie mich sozusagen nach Hause.

Liebe Anna-Maria,

o ja, das hat sicher etwas mit Maria zu tun, wenn Du es so schilderst.
Mich hat auch Maria zur Kirche zurückgeführt! Und so hat sie immer Menschen zu ihrem
Sohn geführt, macht es auch weiterhin und wird es bis zum Ende der Zeiten tun.

Ich stimme übrigens dem hervorragenden Beitrag von CSPB voll zu!
Besonders betonen möchte ich, dass Maria genau weiß, was Du bereit bist
zu tragen und sie Dir niemals etwas gegen Deinen Willen auflasten würde.
(D.h. nicht, dass man keine natürliche Abneigung dagegen haben darf,
sondern dass sie letztlich weiß, ob Du etwas vom Herzen her willst oder nicht.)

LG
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: LoveAndPray85 am 02. November 2011, 10:49:42
Die heilige Schwester Faustina schreibt in ihrem Tagebuch, dass das einzige, worum uns die Engel beneiden die Fähigkeit zu leiden sei,

Und - nach S. Faustyna - die Hl. Kommunion.
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: Anna-Maria am 03. November 2011, 22:42:40
Liebe Love&Pray,

ich denke dir, dass du so lieb auf mich eingegangen bist. Besonders auch für diesen Satz:

 "Besonders betonen möchte ich, dass Maria genau weiß, was Du bereit bist zu tragen und sie Dir niemals etwas gegen Deinen Willen auflasten würde. (D.h. nicht, dass man keine natürliche Abneigung dagegen haben darf, sondern dass sie letztlich weiß, ob Du etwas vom Herzen her willst oder nicht.)"

Nun bin ich frohen Mutes und beginne morgen die 33 Tage.

Vielen herzlichen Dank
Anna-Maria
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: hiti am 05. November 2011, 16:09:26
Liebe Leser/innen!

Zur Erinnerung:

HEUTE beginnen die 33 Schritte,

Lebensübergabe an Christus durch Maria.

Wer das Heft gerade nicht bei der Hand hat, kann auch hier nachlesen:
http://www.gottliebtuns.com/doc/33%20Schritte.pdf (http://www.gottliebtuns.com/doc/33%20Schritte.pdf)

Hermann
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: Anna-Maria am 05. November 2011, 22:01:02
Ihr Lieben,

ich bin angefangen.

Ich habe eine Frage zum 1. Schritt:

Da steht auf S. 11 "...So kann ich in einer neuen Freiheit „ja“ sagen, meine Vorfahren annehmen und Gott danken für die Familie, in der ich geboren bin. Ich danke ihm für meinen Vater und für meine Mutter, die mir das Leben geschenkt haben."

Es steht da auch noch, dass man nicht nur für gute Erfahrungen danken soll, sondern auch die schlechten.

Wenn jemand nun misshandelt wurde, wie soll er das beides machen? Soll er/sie trotzdem so beten: Herr ich danke dir dafür, dass mein Vater mir einen Arm gebrochen hat?

Ich frage das ganz ehrlich. Könntet Ihr mir da was sagen, wie so jemand es am besten machen kann, diesen Worten zu folgen?

Anna-Maria
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: hiti am 05. November 2011, 23:23:25
Liebe Anna Maria,

das geht natürlich nicht.

Du sollst aber VERZEIHEN!
Verzeihst du nicht, ist das wie eine eiternde Wunde und  du kannst in der Liebe zu Gott und dem Nächsten nicht vorankommen.

Es ist schwierig zu verzeihen, wahrhaft zu verzeihen, aber dadurch verschwinden die bösen Gedanken und du wirst frei für die Liebe Gottes.

Danken ist in dem Sinne hier das falsche Wort, doch wir sollen auch aus solchen schlechten Erfahrungen Nutzen ziehen.
Die wahre Vergebung führt zur wahren Gottesliebe.
Wer Rachegefühle hegt - sie werden hier immer wieder hochkommen, aber das ist dann Schwäche - den wickelt der Böse immer wieder ein und verhindert das Zuwenden der Liebe Gottes.

Ich selbst habe diese Erfahrung in den letzten Monaten durchgemacht, in einer anderen Sache und es waren seelische Schmerzen, doch dem anderen richtig zu verzeihen, darum müssen wir kämpfen (wollen) und siegen können wir nur in Christus. ER hilft uns, er heilt, er liebt uns.

Er ist barmherzig, also müssen auch wir es sein.
 
Und wenn dann Rachegfühle hochkommen, dann beten wir. Es ist ein geistiger Kampf.

Ich hoffe, ich habe dich richtig verstanden.

Herman
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: Anna-Maria am 06. November 2011, 00:11:07
Ja, lieber Bruder, verzeihen ist mir klar. Ja, ich selber habe erlebt, dass es befreiend ist.

Ich verstehe Vergebung so: Es meint, dass man dem anderen eben NICHT das wünscht, was er oder sie einem angetan hat. Zum Beispiel, wenn jemand in einer atheistischen Familie ist, für sie zum Beispiel "für die Lebenden und Verstorbenen der Familie xy eine Messe lesen lassen. Wir sind katholisch, weil wir uns am Erlösungswerk Jesu beteiligen wollen.

Also wenn man seiner Famile vergeben hat und auch positives sieht hat man der obigen Forderung in dem 1. Schritt vollbracht?

Anna-Maria
 
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: LoveAndPray85 am 06. November 2011, 05:29:59
Verzeihen bedeutet zuallererst: Verzeihen wollen und Jesus diese Menschen
übergeben.

Bzgl. deines Beispiels mit dem Arm: Wir müssen nicht für das zugefügte Leid an sich
danken (können die meisten wohl schwerlich, wenn man z.B. misshandelt wird).
Aber wir können darin Ähnlichkeit mit Jesus sehen und dann wird alles erträglicher...
In schwerwiegenden Misshandlungen ist das schwieriger - hier genügt es dann,
wie ich meine, es Jesus zu übergeben.
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: Anna-Maria am 06. November 2011, 12:22:22
Liebe Love&Pray,

danke, dann habe ich es richtig verstanden.

Mir ist noch ein Aspekt gekommen:

Jesus wird ALLES LEIDEN in Segen verwandeln. Das heißt je mehr Leiden man ihm gibt, desto mehr Segen in der Ewigkeit. Insofertn kann man wirklich sogar mit Dankbarkeit so unschuldiges Leiden Ihm übergeben.

Dir noch einen schönen Sonntag,
Anna-Maria
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: Anna-Maria am 13. November 2011, 17:53:25
Apostolischer Segen zu den 33 Schritten

Grußwort von Papst Benedikt XVI.

Telegramm des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI.

anlässlich des Abschlusses der Gebetsinitiative 33 Schritte - Mit Maria zu Jesus

Papst Benedikt XVI. hat von der Gebetsinitiative 33 Schritte - Mit Maria zu Jesus Kenntnis erhalten, die in diesen Wochen in verschiedenen Diözesen Österreichs durchgeführt und mit einer Weihe an Jesus durch Maria am Hochfest Mariä Empfängnis abgeschlossen wird. 33 Tage lang haben sich zahlreiche Christen in ganz Österreich auf eine geistliche Wanderung begeben, um Schritt für Schritt ihr Herz für Christus neu zu öffnen und ihn in alle Bereiche des täglichen Lebens hineinzunehmen. Dabei vertrauen sie sich Maria an, durch die Gottes Sohn in die Welt zu den Menschen gekommen ist. Maria ist der sichere Weg zu Christus. Die Mutter Jesu zeige uns, wie wir in unseren Willen mit Gott in Einklang bringen und durch unsere persönliche Erneuerung zu einer echten Erneuerung in der Kirche beitragen können.
In der Hoffnung, dass dieser Weg in den Herzen der Menschen Spuren hinterlässt und sie zu glaubwürdigen Zeugen und Boten des Evangeliums macht, erteilt der Heilige Vater allen, die zum Abschluss der 33 Schritte Christus und seiner Mutter ihr Leben übereignen, von Herzen den erbetenen Apostolischen Segen.
+ Erzbischof Fernando FILONI
Substitut des Staatssekretariates
Gerne vereine ich mich mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dieser Weihe am Feste der Unbefleckten Empfängnis und entbiete allen Gläubigen meine persönlichen Segensgrüße.
+ Peter Zurbriggen
Apostolischer Nuntius

http://www.legion-mariens.at/blog/2010/12/07/apostolischer-segen-zu-den-33-schritten/ (http://www.legion-mariens.at/blog/2010/12/07/apostolischer-segen-zu-den-33-schritten/)

vlG Anna-Maria
Titel: Re:33 Stufen mit Maria zu Jesus
Beitrag von: hiti am 18. November 2011, 10:25:27
Liebe Leser/innen!

Auszug aus dem 7. Tag:
„Wir wollen in diesen Tempel eintreten, wo Gott selber mit seiner ganzen Größe und Schönheit wohnt und wir wollen uns von Ihm verwandeln lassen. „Die Schönheit kommt daher, dass Gott in uns wohnt. Er bewirkt, dass in uns verwandelt und erneuert wird, was durch die Erbsünde in uns verunstaltet worden ist. Die Gegenwart Gottes und Seine Schönheit in uns sind nicht nur für eine Elite, die von der Natur bevorzugt wurde, oder für diejenigen, die es sich erlauben können, mit finanziellen Mitteln einen Look zu verbessern. Für alle ist Schönheit erreichbar, sie ist allen gegeben, die unter dem Blick des Vaters bleiben, der ihnen die Würde der Söhne und Töchter Gottes schenkt.“ (Jo Croissant)“

Ich weiß nicht, inwieweit Jo Croissant bekannt ist.
Sie erklärt in richtiger Weise, was Frau (Mann) sein eigentlich bedeutet.
Sie ist unter anderem Autorin des Buches: „Die priesterliche Frau“ (empfehlenswert).

Hier ev. ein Interview mit ihr:
http://www.gottliebtuns.com/mannundfrau.htm#2 (http://www.gottliebtuns.com/mannundfrau.htm#2)

Hermann