Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576489 mal)

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« Antwort #1520 am: 18. Dezember 2014, 05:44:49 »
Evangelium nach Matthäus 1,18-24.

Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1521 am: 18. Dezember 2014, 06:26:09 »
Buch Jeremia 23,5-8.

Seht, es kommen Tage - Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land.
In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.
Darum seht, es werden Tage kommen - Spruch des Herrn -, da sagt man nicht mehr: So wahr der Herr lebt, der die Söhne Israels aus Ägypten heraufgeführt hat!,
sondern: So wahr der Herr lebt, der das Geschlecht des Hauses Israel aus dem Nordland und aus allen Ländern, in die er sie verstoßen hatte, heraufgeführt und zurückgebracht hat. Dann werden sie wieder in ihrem Heimatland wohnen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1522 am: 19. Dezember 2014, 06:23:51 »

Hl. Augustinus
Das Schweigen des Zacharias

Die Geburt des Johannes trifft auf die Ungläubigkeit seines Vaters, und dieser wird stumm. Maria glaubt, dass der Christus geboren wird und empfängt ihn im Glauben… Wenn wir – weil wir dazu nicht in der Lage sind oder dafür keine Zeit haben – die Tiefe eines so großen Geheimnisses nicht ausloten können, dann verschafft euch einer selbst in meiner Abwesenheit bessere Einsicht: es ist einer, der in euch spricht, für den ihr Zuneigung empfindet, den ihr ins Herz geschlossen habt und dessen Tempel ihr geworden seid (vgl. 1 Kor 3,16). Zacharias schweigt und kann nicht mehr sprechen bis zur Geburt des Johannes, des Vorläufers des Herrn; der gibt ihm die Sprache wieder. Er bekommt die Sprache wieder, weil der zur Welt kommt, der die Stimme selber ist. Denn Johannes, der den Herrn schon angekündigt hatte, wurde gefragt: „Wer bist du?“ Und er antwortete: „Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft“ (Joh 1,23). Die Stimme, das ist Johannes; der Herr jedoch ist das Wort: „Im Anfang war das Wort“ (Joh 1,1). Johannes ist eine Zeit lang die Stimme; Christus ist das Wort im Anfang, das ewige Wort.

Predigt 293, zur Geburt des hl. Johannes des Täufers; PL 38,1327



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« Antwort #1523 am: 19. Dezember 2014, 06:27:12 »
Evangelium nach Lukas 1,5-25.

Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester namens Zacharias, der zur Priesterklasse Abija gehörte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; sie hieß Elisabeth.
Beide lebten so, wie es in den Augen Gottes recht ist, und hielten sich in allem streng an die Gebote und Vorschriften des Herrn.
Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren schon in vorgerücktem Alter.
Eines Tages, als seine Priesterklasse wieder an der Reihe war und er beim Gottesdienst mitzuwirken hatte,
wurde, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los geworfen, und Zacharias fiel die Aufgabe zu, im Tempel des Herrn das Rauchopfer darzubringen.
Während er nun zur festgelegten Zeit das Opfer darbrachte, stand das ganze Volk draußen und betete.
Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars.
Als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es befiel ihn Furcht.
Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben.
Große Freude wird dich erfüllen, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen.
Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und andere berauschende Getränke wird er nicht trinken, und schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein.
Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren.
Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der Väter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.
Zacharias sagte zu dem Engel: Woran soll ich erkennen, dass das wahr ist? Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist in vorgerücktem Alter.
Der Engel erwiderte ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, um mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.
Aber weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erfüllung gehen, wenn die Zeit dafür da ist, sollst du stumm sein und nicht mehr reden können, bis zu dem Tag, an dem all das eintrifft.
Inzwischen wartete das Volk auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb.
Als er dann herauskam, konnte er nicht mit ihnen sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen mit der Hand und blieb stumm.
Als die Tage seines Dienstes (im Tempel) zu Ende waren, kehrte er nach Hause zurück.
Bald darauf empfing seine Frau Elisabeth einen Sohn und lebte fünf Monate lang zurückgezogen. Sie sagte:
Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gnädig auf mich geschaut und mich von der Schande befreit, mit der ich in den Augen der Menschen beladen war.
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« Antwort #1524 am: 19. Dezember 2014, 23:02:21 »
"Mensch wird sich gegen Mensch wenden, die Menschen werden einander grausam behandeln, ohne eine Spur von Reue, und jeder wird das Vertrauen des anderen missbrauchen. Das ist das Ergebnis, wenn die Liebe, die von Gott kommt, in den Herzen der Menschen dahinschwindet. Selbst diejenigen, die an Meinen Sohn glauben, werden sich gegen Seine Lehren wenden. Diejenigen, die Ihm am nächsten sind, werden Ihn — obwohl sie Ihn lieben — verraten. Diejenigen, die Ihn repräsentieren, werden Ihn Seinen Feinden ausliefern, genauso wie Judas es tat."

( Worte der Gottesmutter aus 1289 , Buch der Wahrheit )
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« Antwort #1525 am: 20. Dezember 2014, 06:44:05 »

Hl. Bernhard
„Ich bin die Magd des Herrn“

„Der Engel Gabriel wurde von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret gesandt.“ Es überrascht euch, dass Nazaret, eine so kleine Stadt, mit der Botschaft eines großen Königs geehrt wurde – und mit welcher Botschaft! In diesem Städtchen verbirgt sich nämlich ein großer Schatz. Die Menschen wissen nichts davon, wohl aber Gott. Ist nicht Maria dieser Schatz Gottes? Gottes Herz folgt ihr überall hin. Sein Auge wacht über sie, er wendet den Blick nicht von seiner demütigen Magd. Wenn der einzige Sohn Gottes des Vaters den Himmel kennt, kennt er auch Nazaret. Wie sollte er auch seine Heimat und sein Erbe nicht kennen? Mit dem Himmel ist er durch seinen Vater verbunden, mit Nazaret durch seine Mutter; er nennt sich nämlich sowohl Sohn Davids als auch Herr (Mt 22,42f)… „ „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast bei Gott Gnade gefunden.“ Und was für eine Gnade! Eine umfassende, einzigartige, einmalige Gnade… umso einmaliger, als sie allen Menschen gilt… Eine einzigartige Gnade, denn du allein, Maria, hast die Fülle, die alles umfassende Gnade, da alles, was Gott geschaffen hat, teilhat an dieser Fülle: „Du bist gesegnet unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes“ (Lk 1,42). Die Frucht deines Leibes gehört nicht nur dir, sondern durch deine Vermittlung den Seelen aller Menschen… In dir allein hat sich dieser reiche König geschlagen gegeben, hat sich dieser große Herr gedemütigt, hat sich dieser unendliche Gott klein gemacht. Er hat sich unter die Engel erniedrigt (Hebr 2,7); Als wahrer Gott und Sohn Gottes hat er Fleisch angenommen. Aber wozu? Um uns alle mit seiner Armut reich zu machen, uns mit seiner Erniedrigung zu erheben, uns größer zu machen, indem er klein wurde, uns an Gott zu binden, indem er Mensch geworden ist, damit wir beginnen, mit ihm eines Geistes zu sein (2 Kor 8,9; 1 Kor 6,17).

Predigt zur Verheißung der Geburt Christi, §7-8



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« Antwort #1526 am: 20. Dezember 2014, 07:34:03 »

Gloria in excelsis deo.
Et in terra pax hominibus bonae voluntatis.

Laudamus te.
Benedicimus te.
Adoramus te.
Glorificamus te. Gratias agimus tibi
propter magnam gloriam tuam.
Dominus Deo, Rex caelestis,
Deus Pater omnipotens.
Domine Fili unigenite, Jesu Christe.

Dominus Deus, Agnus Dei, Filius Patris,
qui tolis peccata mundi,
miserere nobis.
Qui tolis peccata mundi
suscipe deprecationem nostram.
Qui sedes ad dexteram Patris,
miserere nobis.

Quoniam tu solus sanctus.
Tu solus Dominus.
Tu solus Altissimus:
Jesu Christe.
Cum Sancto Spiritu,
in gloria Dei Patris.

Amen
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« Antwort #1527 am: 21. Dezember 2014, 06:12:12 »
Evangelium nach Lukas 1,26-38.

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
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La Salette 1846



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