Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577390 mal)

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« Antwort #1952 am: 07. Juli 2015, 06:20:21 »
Hl. Vinzenz von Paul (1581-1660), Priester, Ordensgründer

„Bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“

Es gibt nicht wenige Menschen, die es dabei belassen, ihr Äußeres in Ordnung zu bringen und ihr Inneres mit großen Gefühlen gegenüber Gott zu füllen... Sie begnügen sich mit angenehmen Gesprächen, die sie im Gebet mit Gott führen... Täuschen wir uns nicht: unsere Aufgabe besteht ganz und gar darin, dass wir Taten folgen lassen. Das ist so wahr, dass der hl. Apostel Johannes uns erklärt, es seien ausschließlich unsere Werke, die uns ins andere Leben begleiten (Offb 14,13). Denken wir doch einmal darüber nach, umso mehr, als es in diesem Jahrhundert viele gibt, die tugendhaft erscheinen und die es wirklich sind, die aber eher zu einer ruhigen und bequemen Gangart neigen als zu einer mühevollen und echten Hingabe.

Die Kirche wird verglichen mit einer großen Ernte, die nach Arbeitern verlangt, aber nach Arbeitern, die arbeiten. Nichts ist mit dem Evangelium mehr vereinbar, als Erleuchtung und Kraft für die Seele zu sammeln in Gebet, Lesung und Abgeschiedenheit, um dann die Menschen teilhaben zu lassen an dieser geistlichen Nahrung. Das heißt, tun, was unser Herr getan hat, und nach ihm seine Apostel; das heißt, das Amt Marthas mit dem Marias zu verbinden; das heißt, es zu machen wie die Taube, die das Futter, das sie gefunden hat, zur Hälfte verdaut und den Rest mit ihrem Schnabel in die Schnäbel ihrer Jungen steckt, um sie zu nähren. So müssen wir es machen, so müssen wir durch unsere Werke Gott unsere Liebe zu ihm bezeugen. Unsere Aufgabe ist es ganz und gar, Taten folgen zu lassen.

Geistliche Unterredungen mit Missionaren
« Letzte Änderung: 08. Juli 2015, 07:59:15 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1953 am: 07. Juli 2015, 06:27:07 »
Psalm 17(16),1-2.3ab.5.6-7.8b.9a.15.

Höre, Herr, die gerechte Sache,
achte auf mein Flehen,
vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch!
Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil;
denn deine Augen sehen, was recht ist.

Prüfst du mein Herz,
suchst du mich heim in der Nacht und erprobst mich,
dann findest du an mir kein Unrecht.
Auf dem Weg deiner Gebote gehn meine Schritte,
meine Füße wanken nicht auf deinen Pfaden.

Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich.
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!
Wunderbar erweise deine Huld!
Du rettest alle, die sich an deiner Rechten vor den Feinden bergen.

Birg mich im Schatten deiner Flügel,
vor den Frevlern, die mich hart bedrängen.
Ich aber will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen,
mich satt sehen an deiner Gestalt, wenn ich erwache.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1954 am: 07. Juli 2015, 06:42:07 »
Wenn das Vergängliche vergeht, wird es zu spät für sie sein!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Bitte sage den Kindern der Welt heute, dass sie im Vergänglichen leben und dass die einzige Wahrheit Mein Sohn ist. Bitte sage es ihnen.

Sie müssen sich vorbereiten auf IHN, damit sie nicht verlorengehen, denn wenn das Vergängliche vergeht, wird es zu spät für sie sein. Sage es ihnen bitte. Danke. Amen.

Deine / Eure Mutter im Himmel.

Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

Botschaft Nr. 985
2. Juli 2015

https://dievorbereitung.de/Botschaften/data976-1005/985.html
« Letzte Änderung: 08. Juli 2015, 07:59:40 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1955 am: 07. Juli 2015, 06:57:14 »
Morgenröte - Botschaften

274. Die einzigartige Liebe unseres Gottes

21. Juni 2015; № 274
Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind!
In allen Botschaften – in allen Verheißungen –
in allen Geboten – in allen Weisungen – steht das Wort Liebe!
Auch wenn mein Sohn euch ermahnt.
Auch wenn mein Sohn euch erzieht.
Auch wenn mein Sohn euch ruft.
Auch wenn mein Sohn euch beschenkt.
Hinter allem steht die Liebe – Seine Liebe! Seine unendliche Liebe!

Die meisten Menschen auf Erden halten nichts von den Worten meines Sohnes.
Sie sind weit entfernt vom Willen des Vaters im Himmel, weil sie ihren eigenen Willen nicht vergraben, sondern leben wollen in einer Freizügigkeit die noch nie gewesen.

Meine Kinder!
Die Sünden und die Reue der Verstorbenen, der Vorfahren, sind oft nicht in das Meer der Reinigung getaucht worden und dadurch hinüber getragen worden
in das Feuer der Leiden, in das Feuer, das alles verbrennt, was im Leben nicht bereut und gebeichtet wurde.
Die Linie zieht sich wie ein schwarzer Faden:
von den Vorfahren – zu den Lebenden – und deren Nachkommen.

Meine Kinder,
wenn ihr für eure Vorfahren und den vielen Armen Seelen, durch Gebete und Opfer helft und durch das Mitfeiern des Heiligen Messopfers ihrer gedenkt, wird Gott in Seiner Barmherzigkeit den schwarzen Faden durchtrennen und dadurch baldige Befreiung, Erlösung, den Armen Seelen im Fegefeuer schenken.
Dies wird auch in eurem Leben auf Erden eine große Gnade sein, die sich fortsetzen kann und in die Nachkommenschaft eintauchen wird.
Das Band, die Last des schwarzen Bandes, kann bis zur fünften Generation durchtrennt werden, wenn ihr für sie betet, und sogleich für euch und für eure Nachkommen ein großer Segen sein.

Meine Kinder!
(Die Mutter Gottes spricht jetzt sehr traurig.)
Wenn ihr wüsstet, wie viele von euren Lieben im Ort der Qualen sind und wenn ihr sehen würdet, wie sehr sie leiden und wie die Traurigkeit sich in ihre Schuld legt.
Und die Traurigkeit – von den Lieben, von den Verwandten, von den Menschen auf Erden vergessen zu sein.
Ihr würdet weinen. Es würde kein Ende nehmen, weil dies für sie ein fast unerträglicher Schmerz ist: ihre Schuld und ihre Traurigkeit.
Denn die Reinigung im Fegefeuer, gleicht nicht einer Reinigung des Leibes, der Seele, hier auf Erden.
Nein, es ist die gerechte Reinigung der Seelen und ihre ganze Hoffnung legt sich in das barmherzige Herz meines Sohnes.

Meine Kinder!
Wenn ihr wüsstet, was für einen großen Wert die Gebete, Opfer und Leiden,
die man diesen Ärmsten schenkt, haben, würdet ihr vielmehr ihrer Gedenken und ihnen helfen, so wie ein jeder es vermag.
Mein Sohn sagte euch: Jede Seele ist wichtig! Auf Erden und im Fegefeuer, weil Gott, mein Sohn, die Menschen liebt!
Was ihr Gutes tut für die Menschen auf Erden, was ihr Gutes tut für die Armen Seelen:
alles steht geschrieben und wird einst für euch euer größter Trost und eure größte Freude sein, wenn auch ihr vom Leben geht, hinüber vom Tod zum ewigen Leben.
Nichts ist vergessen.
Nichts ist verdeckt.
Nichts ist verloren.
So wie mein Sohn und ich es euch schon oft sagten.
Alles Gute wird euch Gott mehr als tausendfach vergelten.
Durch das Böse werdet ihr mehr als tausendfach leiden, weil das Böse in den Herzen der Menschen noch viele andere, unschuldige Herzen, mit sich in die Tiefe reißt.
So viel Böses legt sich nieder im eigenen Herzen und steht wieder auf, um anderen Böses zu tun.
So vermehrt sich das Böse immer mehr.
Und wer nicht fest mit den Geboten Gottes verwurzelt ist, wird fallen und mit dem Bösen wandern – von Seele zu Seele – um sie zu verderben.

Deshalb, meine lieben Kinder, seid wachsam und vermehrt das Gute!
Wenn ihr sündigt, neigt ihr euch Satan zu.
Wenn ihr liebt, neigt ihr euch Gott zu.
Gebet – Opfer – Leiden – Liebe und Freude – lässt den Garten blühen, lässt die Herzen blühen und in der Ewigkeit eure Seele im Lichte des ewigen Friedens erstrahlen.
Es ist wichtig, sich um seine Seele zu kümmern und alle guten Eigenschaften sollen sich vermehren und weitergegeben werden an Familie, Freunde und anderen Menschen – mit den Armen Seelen.
Welch einen Lohn werdet ihr erhalten von Gott, dem Vater, der Himmel und Erde erschuf und euch, Seine Kinder, über alles liebt.

Eure guten Gedanken, Worte und Werke sollen im klaren Wasser sich finden
und durch den Wind des Geistes fortgetragen werden von Herz zu Herz, damit sich das Gute vermehre.
Mit Glauben, Hoffnung und Liebe werdet ihr die ewige Heimat erreichen, hindurchschreiten durch das goldene Tor in das Land der Verheißung, des Lichtes und des Friedens.

Gebet, Opfer, Leiden: Schenkt sie doch meinem Sohn!

Glaube, Hoffnung, Liebe sind das Fundament des wahren Glaubens, der wahren Hoffnung, der wahren Liebe!
Wer sie bewahrt als Höchstes Gut, wird die ewige Heimat erreichen.

Alles steht geschrieben!

Die Brennende Liebe, die aus dem Herzen meines geliebten Sohnes entströmt,
will euch umfassen, stärken, trösten und euch einst hochziehen, durch Seine Barmherzige Liebe, die in der Blutenden Liebe sich wiegt.

Das Herz Jesu leidet nicht mehr in dem Maße, wie auf Erden, doch ist es oft in Traurigkeit gehüllt wegen den Gleichgültigen und Lauen.
Das Herz Jesu lebte auf Erden als blutendes Lamm, als barmherziges Lamm, als brennendes Lamm – mitten unter euch – und tut es auch heute noch.
Es ist die Liebe Gottes, die sich mit geöffnetem Herzen den Menschen naht,
um sie zu berühren, um sie zu führen in das Reich, in Sein Reich, das nie vergeht: Es war, es ist und bleibt ewig.
So wie Seine Liebe, Seine unendliche Liebe zu euch, Seinen Kindern!
Sie brennt, Sie blutet, Sie ist barmherzig:

Seine einzigartige göttliche Liebe!

Kommt und folgt dem Ruf der Liebe!

Ich danke euch! Ich beschütze euch! Ich liebe euch!
Ihr seid unter meinem Mantel der Liebe.
Ihr seid Gottes Kinder und sollt es bleiben.
Ich danke euch, meine Kinder!
Eure Liebe, euer Glaube, eure Hoffnung: Sie sollen wachsen, damit das Licht der Liebe sich immer mehr ausbreite: in euren Familien, bei allen Menschen auf der ganzen Welt.
Ich danke euch, meine Kinder!
Ich danke euch!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/284-274-die-einzigartige-liebe-unseres-gottes
« Letzte Änderung: 08. Juli 2015, 08:00:19 von Tina 13 »
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« Antwort #1956 am: 07. Juli 2015, 21:38:55 »
Brief des Heiligen Apostels Jakobus

Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet.Ihr wißt ja, daß die Erprobung eures Glaubens Geduld bewirkt, die Geduld aber soll zu einem vollkommenen Werk führen, damit ihr vollkommen seid und ohne Tadel, in nichts zurückbleibend.Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, so erbitte er sie von Gott, der allen ohne Vorbehalt und ohne harte Worte gibt, und sie wird ihm gegeben werden. Nur bitte er im Glauben, ohne den geringsten Zweifel! Denn der Zweifelnde gleicht einer Meereswoge, die vom Wind gepeitscht hin und her getrieben wird. Ein solcher Mensch bilde sich nicht ein, etwas vom Herrn zu empfangen – ein Mann, der zwei Seelen hat und unbeständig ist auf allen seinen Wegen.

Tatkräftiges Christentum

Wißt, meine lieben Brüder: Jeder Mensch sei schnell bereit zum Hören, bedächtig im Reden und langsam zum Zorn. Denn im Zorn tut der Mensch nicht, was vor Gott recht ist. In Sanftmut legt darum allen Schmutz und all die vielen Bosheiten ab und nehmt das eingepflanzte Wort auf, das eure Seelen zu retten vermag. Setzt aber das Wort in die Tat um und seid nicht nur Hörer, die sich selbst betrügen. Denn wenn jemand das Wort nur hört, aber nicht danach handelt, gleicht er einem Mann, der sein natürliches Aussehen im Spiegel betrachtet: Er betrachtet sich selbst, geht weg und vergißt sofort, wie er aussieht. Wer sich dagegen in das vollkommene Gesetz der Freiheit vertieft und darin ausharrt, es nicht nur hört, um es sofort zu vergessen, sondern es in die Tat umsetzt, wird durch sein Tun selig sein. Wenn jemand glaubt, fromm zu sein, seine Zunge aber nicht im Zaum hält, sondern sich selbst betrügt, dessen Frömmigkeit ist wertlos. Reine, makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater, besteht darin, sich der Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis anzunehmen und sich selbst rein zu bewahren von der Welt.

Lieblosigkeit

Brüder, verleumdet nicht einander. Wer seinen Bruder verleumdet oder seinen Bruder richtet, verleumdet das Gesetz und richtet das Gesetz. Wenn du aber das Gesetz richtest, bist du nicht ein Befolger des Gesetzes, sondern sein Richter. Einer ist Gesetzgeber und Richter: er, der die Macht hat, zu retten oder zu verderben. – Wer aber bist du, daß du den Nächsten richtest?

Vermessene Zukunftspläne

Und ihr, die ihr sagt: "Heute oder morgen ziehen wir in die und die Stadt, bleiben dort ein Jahr, treiben Handel und machen Gewinn!", die ihr doch nicht wißt, was der morgige Tag bringt: Was ist denn euer Leben? Wie Rauch seid ihr, der kurze Zeit sichtbar ist und dann verschwindet. Ihr solltet statt dessen sagen: "Wenn der Herr will, bleiben wir am Leben und werden dies oder jenes unternehmen." So aber rühmt ihr euch in euren Prahlereien. – Alles derartige Rühmen ist böse! Wer also weiß, Gutes zu tun, und es nicht tut, sündigt.

http://gloria.tv/media/cPLzjFGmwRh
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #1957 am: 08. Juli 2015, 00:30:36 »
Die Mystiker und wir

(Einführung in die Mystik)

Vorwort

... Der Mangel an volkstümlichen Schriften über mystische Vorgänge hat mich zur Herausgabe der vorliegenden Kleinschrift bewogen. Dies aber auch deshalb, weil viele Priester eine instinktive Abneigung gegen mystische Vorkommnisse empfinden, vielleicht deshalb, weil sie sich auf diesem Gebiet zu wenig auskennen. Denn es wird wohl niemand "a priori" im Vornherein mystische Vorkommnisse bestreiten wollen. Für die Priester wird es aber von Nutzen sein, zu wissen, dass es Seelen gibt, die Sühne leisten für die Priestersünden und sich Gott als Opfer anbieten, um ihnen die Gnade der Heiligkeit und die Fruchtbarkeit ihres Apostolates zu erwirken.

A.M. Alessi

... Wer gegen die Mystik angeht, sich über die Mystik abschätzig äußert, irrt sich oder er beweist zum mindesten, dass er sie nicht kennt.

Es ist unbedingt von Vorteil, wenn sich die Priester dieses Wissen aneignen, damit sie echte mystische Vorgänge von unechten zu unterscheiden vermögen, um mit einer gewissen Sachkenntnis darüber sprechen zu können und endlich, um eventuell ihnen von der Vorsehung anvertraute Seelen leiten zu können. Wenn schon jede Führung Verantwortung bedeutet, wird sie dies in vermehrtem Maß für außerordentliche Seelen sein.

Aus Dankbarkeit!

In der Kirche hat es schon immer Mystiker gegeben und es gibt sie vielleicht mehr denn je heute, um für den Glaubensabfall zu sühnen. Das Liebäugeln mit dem Rationalismus, Modernismus und mit der Vergnügenssucht sind Gefahren, denen auch Gottgeweihte zum Opfer fallen.

Auserwählte Seelen bedürfen einer sicheren und erleuchteten Führung, sollen sie das Ziel ihrer besonderen Berufung erreichen können. Eine solche Führung kann nur ein gut unterrichteter und kluger Priester an die Hand nehmen, wobei auch die Mystiker dem Priester viel zu geben vermögen. Wer das Glück haben sollte, eine auserwählte Seele kennen zu lernen, möge ganz unbefangen fragen, was für eine Mission ihr Jesus anvertraut habe und für wen sie besonders beten und leiden müsse.

Die häufigste Antwort lautet:

‚Mein Leben und Leiden ist für die Priester bestimmt! Ich leide für sie, um ihre Untreuen zu sühnen, ihnen die Gnade der Umkehr zu erlangen, dass sie großmütig den Weg der Heiligkeit beschreiten, damit ihr priesterliches Wirken reiche Frucht bringe.'

Schon aus diesem Grunde sollten die Priester die Mystiker schätzen und ihnen zu großem Dank verpflichtet sein.

Einzigartige Auserwählung

Wie Gott bestimmte Menschen zum Ordens- oder Priesterstand ruft, so erwählt Er gewisse Seelen für den mystischen Stand. Solche auserwählte Seelen haben eine große Aufgabe zu erfüllen, sei es im Verborgenen oder in der Öffentlichkeit, je nach dem Plane Gottes. ...

Er lässt solche Seelen an die Öffentlichkeit treten als Erweis Seiner Gegenwart und Güte gegenüber einer Welt, die immer mehr im Unglauben und im Materialismus zu versinken droht. ...

Dass sich der Herr mit Vorliebe den einfachen, schlichten, demütigen Seelen geoffenbart hat, zeigt die Erscheinungsgeschichte von Lourdes und Fatima und anderen Gnadenstätten.

Gott liebt es, Seine Stimme schlichte, hellhörige, lenksame und opferbereite Seelen vernehmen zu lassen, denn in den selbstgerechten, ichsüchtigen, auf Wohlleben und Bequemlichkeit erpichten Seelen findet Er keinen Widerhall.

Der Seelenführer

Man merke sich gut: Die Führung einer mystisch begabten Seele ist keine leichte Aufgabe. Das Wissen genügt nicht. Es bedarf einer besonderen Gnade, die Gott dem Demütigen und dem nach Heiligkeit strebenden gewährt.

Oft bezeichnet Jesus selbst den Führer, dem sich eine auserwählte Seele anvertrauen muss. Dies kann zu Beginn oder im Laufe des mystischen Lebens geschehen.

Jesus bedarf freilich keines Priesters zur Verwirklichung Seiner Pläne in einer Seele. In Seiner unendlichen Güte will Er sich aber Seiner Priester bedienen, damit sie durch Sein wunderbares Gnadenwirken seelischen Gewinn erlangen, die auserwählten Seelen aber sich durch Gehorsam Verdienste sammeln. Die Aufgabe des Seelenführers lässt sich so umschreiben:

1. Er soll die besondere Berufung der ihm anvertrauten Seele kennen lernen.
2. Mit Klugheit und Umsicht verfolge er den Fortgang der mystischen Zustände (Ablauf, Entfaltung, Stufen), die immer neue Aspekte darbieten können.
3. Er soll die Seele jenen Zielen zuführen, die Gott ihr zugedacht hat, selbst wenn man dabei auf eigene Einsichten verzichten muss, denn Jesus kann Forderungen stellen, die mit den eigenen Ansichten nicht übereinstimmen.
4. Der Opferseele Mut zusprechen, denn meistens befindet sie sich in einem Opferzustand, der viel Großmut, Ausdauer und Selbstverleugnung verlangt.

Eine der schwersten Prüfungen für die Opferseelen ist das Unverstandensein. Jede von ihnen widerspiegelt ein Teilstück aus dem Leben Jesu: Das Ölbergsleiden, den Kreuzweg, vor allem das Unverstandensein, unter dem Jesus während Seines ganzen öffentlichen Lebens litt.

Oft wird die Opferseele von ihrer nächsten Umgebung nicht verstanden. Lebt sie im Kloster, kann sie vielleicht bei den Obern, bei einigen Schwestern oder selbst bei der ganzen Gemeinschaft kein Verständnis finden. Hält sie sich in der eigenen Familie auf, kann sie Schwierigkeiten vonseiten der eigenen Angehörigen erfahren. Daher ist es notwendig, dass ihr Seelenführer sie versteht und unterstützt.

Es wäre deshalb verfehlt, einer Opferseele den mystischen Zustand absprechen zu wollen wegen ihrer Unvollkommenheiten.

Selbst die Heiligen, obwohl es ihre Biographen oft verschweigen, haben ihre schwachen Seiten gehabt. Die menschlichen Armseligkeiten sind wie die Schale, die den Kern der Heiligkeit verbirgt und ihn den zudringlichen Blicken entzieht. Jesus bedient sich dieser Armseligkeiten, um Seine Auserwählten in der Demut zu erhalten.

Der Herr schenkt diesen Seelen sehr viel, Er verlangt aber auch viel von ihnen. Er fordert, dass sie ernstlich nach Vollkommenheit streben und Er hat gleichzeitig Mitleid mit ihren Schwächen. Wenn sie aber mit offenen Augen einen Fehler begehen, selbst wenn es sich dabei auch nur um lässliches Verschulden handelt, verlangt Er entsprechende Sühneleistung. Das hat eine Vermehrung und Verlängerung der Leiden zur Folge.

Die Opferseelen haben Missverständnisse, Verleumdungen und Kämpfe zu erdulden.

Glückselig die Heiligen ... doch wehe denen, die ihnen zur Heiligkeit verhelfen, indem sie die Rolle des bösen Feindes spielen.

In Verbindung mit der Übernatur

Die Beschauung steht allen Menschen offen, den Männern wie den Frauen, den Ledigen wie den Verheirateten, den Laien wie den Gottgeweihten, wenn nur Gott sie ruft.

Die Beschaulichen sind meist keine Skrupulanten, nicht von ängstlicher Seelenverfassung. Es sind charakterfeste, willensstarke Menschen, sonst könnten sie nicht beharrlich und großmütig die vielen Leiden des Opferzustandes ertragen.

Das beschauliche Leben kann schon in Kindern oder Jugendlichen beginnen, aber auch im fortgeschrittenen Alter.

Die ersten Kontakte mit der Übernatur sind von Seele zu Seele verschieden. Sie widerspiegeln gleichsam die Mannigfaltigkeit der göttlichen Werke. Wir sprechen hier zunächst von einigen Charismen. Es sind unverdient verliehene Gaben, die unmittelbar zum Wohl anderer gegeben werden, obgleich sie mittelbar der eigenen Heiligung dienen können.

Der himmlische Bräutigam

Nach den ersten Begegnungen mit Jesus tritt die Seele nach und nach in innige Vertrautheit mit dem himmlischen Bräutigam und sie empfängt die ersten Liebesbezeugungen. Da Jesus die menschliche Freiheit immer achtet, ersucht Er die Seele, ehe Er in ihr zu wirken beginnt, um ihre freie und völlige Zustimmung.

Die Opferseele erkennt, dass ihr ‚Jawort' Leiden bringen wird, darum wird sie anfänglich zögernd sein und sich entmutigt fühlen. Doch im entscheidenden Augenblick eilt die himmlische Mutter zu Hilfe, die immer das Werk Ihres anbetungswürdigen Sohnes unterstützt.

Die Schriften von Josefa Menendez ‚Die Liebe ruft' erwähnen, wie die himmlische Mutter sie ermutigt habe:

‚Fürchte dich nicht, Meine Tochter, Ich werde dir immer zur Seite stehen und dir helfen. Nimm die Aufforderung Jesu an!'

Kann Jesus in einer Seele frei schalten und walten, dann schenkt Er ihr Gnadengaben (Charismen) in reicher Fülle. Große Freuden wechseln dann ab mit großen Leiden.

Wohlgerüche

In seinem ‚Grundrisse der aszetischen und mystischen Theologie' erwähnt Tanquery, dass unter den Gnadengaben auch jene der Wohlgerüche zu finden seien. Es handelt sich um einen starken, süßen Duft, der aus einer Mischung von verschiedenen Wohlgerüchen stammt. Solche Wohlgerüche werden oft nur während Augenblicken wahrgenommen, mitunter in Abständen.

Ein Leben voller Leiden

Die Leiden dieser Seelen sind verschiedenartig: Es sind körperliche Schmerzen, denn auch sie sind Krankheiten ausgesetzt. Zu diesen körperlichen Leiden gesellen sich die seelischen: das Unverstandensein, Bitternisse und Widerwärtigkeiten, die Todesangst und die Trauer Jesu im Ölgarten, furchtbare Versuchungen, Verlassenheit und die Nacht des Geistes. Es ist zu bemerken, dass für die Beschauung große Reinheit des Herzens erforderlich ist. Es sind aber selbst fortgeschrittene Seelen noch sehr unvollkommen. Um sie zu läutern und sie auf einen höheren Grad der Beschauung vorzubereiten, sendet Gott verschiedene Prüfungen, die als passive bezeichnet werden, weil Gott sie selbst hervorruft, und die Seele sie nur geduldig hinzunehmen braucht.

All diese Leiden und Schmerzen, dieses ununterbrochene Opferleben verlangt der Herr und wertet es fast immer für seine Priester aus.

----------------------------

Kommen diese Einwirkungen von Gott, so werden sie umso sicherer fortdauern, denn in der Prüfung werden sie stärker, statt abzunehmen. Das ist eine Tatsache. Andererseits vermeide man, die Seele zu ängstigen oder in Verwirrung zu bringen, denn sie kann nichts dagegen tun.

Als schönste Frucht unserer Betrachtungen über das mystische Leben beherzigen wir die Worte des heiligen Paulus im Hohelied der Liebe:

‚Wenn ich mit Menschen- ja mit Engelzungen rede, habe aber die Liebe nicht, so bin ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich die Prophetengabe habe, und alle Geheimnisse weiß, und alle Erkenntnis besitze, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetzen kann, habe aber die Liebe nicht, so bin ich nichts ... Wir sehen jetzt durch einen Spiegel rätselhaft, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich genau erkennen, wie auch ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei: Am größten aber unter ihnen ist die Liebe.' 1. Kor. 13.

Auszüge aus einem Manuskript von A.M. Alessi

http://gloria.tv/media/NBpJ3vjfq8C
« Letzte Änderung: 08. Juli 2015, 00:32:46 von Tina 13 »
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« Antwort #1958 am: 08. Juli 2015, 06:39:39 »
Botschaft Jesu vom 28.11.1995 an Debora in Manduria zum würdigen Kommunionempfang

Jesus: Auf denn, meine Tochter, komm zu schreiben. Dies ist die Zeit des Sieges der Eucharistie, Meines Wahren Leibes, Meines Wahren Fleisches!

Debora: Ja Herr, ich komme. Worüber werden wir heute in Bezug auf die Eucharistie sprechen?

Jesus: Das Thema ist die gebührende Ehrfurcht, mit der Ich aufgenommen werden möchte: wie man sich dem Himmlischen Festmahl nähern soll.

- Das Erste; was Ich wünsche, ist, dass euer Herz rein sein soll vom Schmutz der Sünde, und dies ist nur mit dem Sakrament der Beichte möglich. Es muss wahre Reue sein über die begangenen Sünden und jene, die man begehen wird: Die Absicht, aus ganzem Herzen, sie nicht mehr zu begehen und schließlich zu spüren, dass einem durch Meine Barmherzigkeit vergeben ist.

- Das Zweite ist ein inniges Gebet vor der Kommunion, um so ein liebevolles Opfer für die Heilung der Seelen darzubringen.

- Das Dritte ist Mein Empfang auf den Knien, unbedingt auf den Knien!

Debora: Aber Herr, einmal machte ich das bei den Passionisten v on Manduria und der Zelebrant begann wie am Spieß zu schreien.

Jesus: Ja, es ist genau so. Es ist der Satan, der sich entfesselt, da er selbst ähnliche Anweisungen in den Menschen geschaffen hat, um das Sakrament der Sakramente(59) zerstören zu können. Ich sage dir, dass niemand von euch die Göttliche Hoheit stehend empfangen darf; zumindest sollt ihr als Zeichen dafür, dass ihr Mich als König und Retter anbetet, die Knie beugen. Gib du, zumindest du, als vollkommene Schülerin dieses Beispiel.

Debora: Aber Herr, sie werden das niemals annehmen.

Jesus: Das ist nicht wichtig, gib zu verstehen, dass der „Ich-bin-da“(60) so spricht und nur er weiß, wohin dieser Ungehorsam führen könnte. Ich bin es, der heilige Arzt, der Ich mit Meinen heiligen Händen wirke, aber ihr sollt den Schatz nicht in den Händen empfangen! Ich sprach: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“(61) Ich sagte nicht: „Ich bin die Frucht der natürlichen Ernte.“

Ich bin das geistige Brot und möchte so empfangen werden, wie es Meine Mutter durch die heiligen Bilder zeigte: die Hände gefaltet, in der Haltung eines innigen Gebets!

Es gibt keinen Engel, der beim Akt des Mich Empfangens stehen bleiben würde.Haltet ihr euch also für größer als die Engel? Nein, das erhabenste Gebet, das ihr darbringen könnt, ist genau diese Geste der Demut und des Niederfallens am Fuße Meines heiligen Altars. Ich werde nicht mehr lange diese Unausgeglichenheiten tolerieren: Zu viel Verwirrung herrscht in Meinem Haus! Doch durch das Werk Meiner Hände werdet ihr in wenigen Tagen so große Zeichen und Wunder sehen, dass ihr versteht, welche Ungerechtigkeiten vorgeherrscht haben! Ich vermehre gerade das Wunder des Brotes in vielen Seelen. (62) Mein Brot wird sich in all seiner Allmacht zeigen!

Debora: O Herr, wie sehr wünsche ich, dass auch ich dieses Brot aus Deinen Händen empfange!

Jesus: Ist es ein Herzenswunsch, erfüllt vom Geist der Anbetung und der Sühne?

Debora: Ja

Jesus: Dann bereite dich also vor und benachrichtige alle davon, dass ich, die Liebe, bald bei deinen öffentlichen Erscheinungen noch dieses Zeichen setzen werde, aber denk dann daran, die Zunge weit herausgestreckt zu halten, und dann werden es alle sehen. Die ganze Welt wird daran teilhaben. Hilf mir, die Sünder zu retten.

Doch danke nun dem Vater für so viel Barmherzigkeit. Wiederhole mit mir:

Danke, Vater, für all Deine guten Taten,

Dir seien der Ruhm und die Ehre in Ewigkeit.

Amen.

Ich segne dich. Der „Ich-bin-da“ hat zu dir gesprochen!

Etwas später, um 14.15 Uhr, weinen die kleine Muttergottesstatue von Fatima und das Bildchen der Muttergottes des gesegneten Ölbaums (welches am Tag davor Öl verströmt hatte) Blutstränen.

(59) Der Priester mag einem Dekret gehorchen, doch dieses Dekret kann vom Höchsten nicht gern gesehen sein.

(60) Ex 3,14

(61) Joh 6,51

(62) Hier bezieht er sich auf das Eucharistische Wunder, das sich mehrere Male auf Deboras Zunge ereignete.

(Gemäß den päpstlichen Vorschriften werden diese Botschaften bekannt gegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.)

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Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #1959 am: 08. Juli 2015, 06:55:05 »
Hl. Justinus (um 100-160), Philosoph, Märtyrer

„Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe“

Wenn der Geist der Prophetie die Zukunft vorhersagt, dann spricht er so: „[...] von Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort. Er spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg“ (Jes 2,3f).

Diese Worte haben sich auf überzeugende Weise bestätigt. Zwölf Männer haben Jerusalem verlassen, um in alle Welt zu gehen. Es waren einfache Leute und sie waren nicht redegewandt. Doch durch Gottes Macht haben sie allen Menschen verkündigt, dass sie von Christus gesandt seien, um allen das Wort Gottes zu bringen. Und wir, die wir früher nichts anderes vermochten, als uns gegenseitig umzubringen, nicht nur, dass wir nicht mehr unsere Feinde bekämpfen, sondern um nicht zu lügen oder unsere Richter irrezuführen, verkünden wir voll Freude Jesus als den Christus und sterben als Märtyrer...

Hört, was über die, die sein Kommen verkünden sollten, gesagt worden ist. Es ist der prophetische König David, der vom Geist der Prophetie inspiriert, spricht: „Ein Tag sagt es dem andern, eine Nacht tut es der andern kund, ohne Worte und ohne Reden, unhörbar bleibt ihre Stimme. Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus, ihre Kunde bis zu den Enden der Erde“ (Ps 19,3). In einer anderen Prophetie, kündet der Geist der Prophetie durch den gleichen David an: „Singt dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn, alle Länder der Erde! Verkündet sein Heil von Tag zu Tag! [...] Ihr Nationen frohlocket, denn der Herr hat vom Stamm des Holzes aus Recht gesprochen“ (vgl. Ps 96).

David hat diese Prophetie Fünfzehnhundert Jahre bevor der Mensch gewordene Christus gekreuzigt worden ist, gemacht; und keiner vor ihm und keiner nach ihm wurde zum Heil der ganzen Welt gekreuzigt. Ganz im Gegenteil, zu unserer Zeit wurde Christus gekreuzigt, ist er gestorben, ist er auferstanden von den Toten und ist in den Himmel aufgefahren, wo er herrscht, und diese frohe Botschaft, die in der ganzen Welt durch die Apostel verbreitet worden ist, ist die Freude aller, die die Unsterblichkeit erwarten, die er verheißen hat.

Erste Apologie, 39-42
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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