Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577559 mal)

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« Antwort #2000 am: 25. Juli 2015, 07:39:11 »
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"Viele von euch werden verwirrt sein, wenn so viele Lehren, die Ich Meiner Kirche geschenkt habe, bald als nicht mehr zeitgemäß abgelehnt werden. Die Zeiten, denen ihr entgegenseht, werden viel Angst mit sich bringen, denn euch wird nicht die Führung zuteil werden, auf der Meine Kirche gebaut ist. Das Gebäude wird zerfallen, der Glaube Meiner Gottgeweihten Diener wird geschwächt werden, in einem für euch unvorstellbaren Maße, und alle Wahrheit wird zerstört werden. Menschengemachte Lehren werden für eure Seele keine Nahrung sein. Nur Ich, Jesus Christus, kann euch mit dem Glauben nähren, der euch fähig machen wird, Mir zu folgen. Was auch immer euch gesagt wird, ihr müsst Mir immer treu bleiben, denn auch Ich werde euch immer treu bleiben." (Worte Jesu aus 1178, B.d.W.)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2001 am: 26. Juli 2015, 00:38:16 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Er bedeckt den Himmel mit Wolken, spendet der Erde Regen und lässt Gras auf den Bergen sprießen" (Ps 147,8)

Die Wunder, die unser Herr Jesus Christus vollbracht hat, sind wirklich göttliche Werke. Sie richten den menschlichen Verstand darauf, Gott zu erkennen, ausgehend von dem, was sichtbar ist. Denn unsere Augen können ihn aufgrund seiner Beschaffenheit nicht sehen. Dazu kommt noch, dass die Wunder, die Gott wirkt, um das All zu beherrschen und seine gesamte Schöpfung einzurichten, dermaßen von ihrem Wert verloren haben, da sie sich immer wiederholen, dass bald niemand mehr sich die Mühe macht zu bemerken, welch wunderbares und erstaunliches Werk er ins Leben ruft in einem jeden noch so kleinen Samenkorn.

Deshalb hat er in seinem Wohlwollen für sich zurückbehalten, zu gegebener Zeit einige Taten außerhalb des herkömmlichen Laufes der Dinge zu vollbringen. So werden diejenigen, die die alltäglichen Wunder für nichts achten, von Staunen gepackt, wenn sie die Werke sehen, die das Gewöhnliche überschreiten und dennoch jene nicht übertrumpfen. Die Herrschaft über das All ist in Wirklichkeit ein größeres Wunder, als fünftausend Menschen mit fünf Broten satt zu machen! Doch niemand wundert sich darüber… Wer aber ernährt heute noch das All, wenn nicht der, der aus wenigen Samenkörnern die Ernteerträge erschafft?

Christus hat also als Gott gehandelt. Durch seine göttliche Macht hat er aus wenigen Körnern eine reiche Ernte werden lassen. Mit dieser Macht hat er auch die fünf Brote vermehrt. Die Hände Christi waren machtvoll; diese fünf Brote waren wie Saatgut, das nicht ausgesät wurde, sondern von dem vermehrt wurde, der Himmel und Erde erschaffen hat.

Kommentar zum Johannesevangelium, 24,1
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« Antwort #2002 am: 27. Juli 2015, 07:34:30 »
Hl. Maximus von Turin

Der Sauerteig der ganzen Welt

Im Evangelium lesen wir: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht“ (Joh 12,24). Jesus, der Herr, ist das Weizenkorn, aber auch die Hefe… Durch sein Kommen in die Welt, als Mensch und allein, gab Jesus, der Herr, allen Menschen die Möglichkeit zu werden, was er selber ist. Jeder Mensch, der mit dem Sauerteig Christi eins wird, wird selber Sauerteig, sich selbst und allen anderen zum Nutzen; er selber wird gerettet und er wird andere retten.

Bevor der Sauerteig in Mehl eingearbeitet wird, wird er geknetet, zerdrückt, zerkrümelt; er zersetzt sich ganz – dann aber vereint er in einer Gärung die zahllosen zu Mehl aufgelösten Körner. Er macht aus einer Substanz, die für sich allein flüchtig  wie Staub ist, wieder eine solide Masse, und aus etwas, das nichts anderes als etwas Herumgestreutes zu sein schien, einen nützlichen Teig.

So wurde der Herr Jesus Christus, der Sauerteig der ganzen Welt, durch viele Leiden gebrochen zermalmt, zunichte gemacht, und was in ihm flüssig war, sein kostbares Blut, hat sich für uns ergossen, um sich unter uns zu mischen und so die ganze, überall verstreute Menschheit zu festigen. Wir, die wir gleichsam ein Mehl von Völkern waren, sind jetzt wie Sauerteig eins geworden. Wir liegen überall elendiglich auf der ganzen Welt herum, zerstreut und zerrieben. Nun aber sind wir, dank der Macht seiner Passion, mit dem Leib Christi vereint.

Homilie 111; CC Sermon 25, S. 97; PL 57,511
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« Antwort #2003 am: 27. Juli 2015, 07:40:00 »
Psalm 106(105),19-20.21-22.23-24.
Sie machten am Horeb ein Kalb
und warfen sich vor dem Gussbild nieder.
Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein
gegen das Bild eines Stieres, der Gras frisst.

Sie vergaßen Gott, ihren Retter,
der einst in Ägypten Großes vollbrachte,
Wunder im Lande Hams,
Furcht erregende Taten am Schilfmeer.

Da fasste er einen Plan, und er hätte sie vernichtet,
wäre nicht Mose, sein Erwählter, für sie in die Bresche gesprungen,
so dass Gott sie im Zorn nicht vertilgte.
Sie verschmähten das köstliche Land;
sie glaubten seinen Verheißungen nicht.
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« Antwort #2004 am: 27. Juli 2015, 07:41:45 »
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Evangelium nach Matthäus 13,31-35.

In jener Zeit erzählte Jesus der Menge ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen.
Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.
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« Antwort #2005 am: 28. Juli 2015, 07:33:03 »
Hl. Gregor Palamas (1296-1359), Mönch, Bischof und Theologe

„Dann werden die Gerechten im Reiche ihres Vaters wie die Sonne leuchten“

Es gibt eine Ernte der Getreideähren, die der Stofflichkeit zugehören, und eine Ernte der Ähren, die mit Vernunft begabt sind, also eine Ernte des Menschengeschlechtes. Letztere wird bei den Ungläubigen eingebracht und sammelt im Glauben diejenigen, von denen die Verkündigung des Evangeliums angenommen wird. Die Arbeiter bei dieser Ernte sind zunächst die Apostel Christi, dann ihre Nachfolger, und später, im Laufe der Zeit, die Kirchenlehrer. Über sie hat Christus folgendes gesagt: „Der Schnitter empfängt seinen Lohn und sammelt Frucht für das ewige Leben“ (Joh 4, 36)…

Da gibt es aber noch eine andere Ernte: den Übergang aus diesem Leben in das zukünftige, der sich für jeden von uns im Tod vollzieht. Die Arbeiter bei dieser Ernte sind nicht die Apostel, sondern die Engel. Sie tragen größere Verantwortung als die Apostel; denn sie verlesen das Erntegut und trennen die Bösen von den Guten, wie es auch mit dem Unkraut und dem guten Getreide geschieht. Wir sind schon heute das von Gott auserwählte Volk, der heilige Stamm (1 Petr 2,9), die Kirche des lebendigen Gottes, erwählt aus Gottlosen und Treulosen. Könnten wir doch in der kommenden Welt auf die gleiche Weise vom Unkraut dieser Welt geschieden werden, eingegliedert in die große Schar derer, die in Christus, unserem Herrn, errettet sind. Er sei hochgelobt in Ewigkeit.

Homilie 26; PG 151,340-341
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« Antwort #2006 am: 28. Juli 2015, 17:52:43 »
Hl. Mutter Anna

Die Heilige Mutter Anna hat die Unbefleckt Empfangene Gottesmutter Maria geboren. Meine geliebten Kinder, kann das jemand verstehen, dass die Unbefleckt Empfangene Gottesmutter in ihrem Schoß empfangen wurde, im Schoß der Heiligen Mutter Anna? Könnt ihr das ergründen Meine geliebten Kinder? Könnt ihr das verstehen, was das bedeutet oder ist es ein überaus großes Geheimnis? Ja, Meine Geliebten, es bleibt ein Geheimnis. Wie so vieles im Glauben geheimnisvoll bleiben soll. Ihr sollt glauben, Meine Geliebten. Der Glaube zeugt davon, dass ihr nicht verlangt, Wunder zu sehen, sondern ihr glaubt, dass dieses Geheimnis weiterhin für euch ein Geheimnis bleibt. Der Glaube ist heute wichtig, Meine Geliebten. Wie sehr leide Ich unter dieser Glaubenslosigkeit, wie auch eure geliebte Mutter Anna. Sie bittet Mich, den Himmlischen Vater, Ich möge Mich dieser Katholischen Kirche erbarmen, die heute immer mehr zerstört wird, vor allen Dingen durch die Glaubenslosigkeit.

Müsst ihr alles verstehen, Meine geliebten Kinder oder glaubt ihr ohne zu sehen, ohne zu ergründen und ohne jemals das verstehen zu müssen, was ein Geheimnis bleiben soll? Könnt ihr die Heilige Eucharistie, dieses große Geheimnis, verstehen? Nein! Sie war nicht einmal für die liebe Gottesmutter zu verstehen. Die Heilige Mutter Anna hat die Gottesmutter in der Heiligen Ehe mit dem Heiligen Joachim erziehen dürfen. Die Gottesmutter war ihnen gehorsam. Sie hat sich nicht aufgelehnt, im Gegenteil, alles durfte die Heilige Mutter Anna ihr im Glauben beibringen. Die Gottesmutter hat dies in Ihrem Herzen bewahrt, denn Sie war heilig. Sie war ohne Erbsünde empfangen. Auch das könnt ihr nicht verstehen. Die liebe Heilige Mutter Anna hat es auch nicht verstehen können. Und doch hat sie geglaubt, dass aus ihr die Unbefleckt Empfangene geboren wurde. Sie lehrte sie alles, obwohl die Gottesmutter ihr von Anfang an in der Heiligkeit weit vorangeschritten war. Demütig hat die liebe Gottesmutter dies alles angenommen.

Die Heilige Mutter Anna ist für euch etwas ganz besonderes.

Das Gebet, das ihr an jedem Dienstag zu Ehren der Mutter Anna betet, hat besondere Gnaden. Es dringt in die Kirche ein.

Auch das könnt ihr nicht verstehen, welche Gnaden die liebste Mutter Anna an diesem Dienstag ausschütten darf. Das Mutter Anna Lied habt ihr in Ehren gehalten. An vielen Orten wird heute dieses Lied gesungen.

Sie ist auch die Patronin Schlesiens.

Und die Schlesier erfreuen sich ihrer. Dort ist die Verehrung der Heiligen Mutter Anna noch sehr vorhanden. Ihre Liebe zu Jesus Christus in der Dreieinigkeit war von Anfang an überaus groß. Überall machte sie sich bemerkbar: In ihrer Ehe mit dem Heiligen Joachim und in der Erziehung der liebsten Gottesmutter. "Die Liebe", sagte die Gottesmutter, "war für Meine Mutter und für Meinen Vater Joachim sehr wichtig. Die Liebe zum Dreifaltigen Gott wurde Mir immer und immer wieder gelehrt." Sie hat von ihrer Mutter, der Heiligen Mutter Anna, ablesen können, was die Liebe bedeutet. Die Heilige Mutter Anna hat die Liebe zum Dreifaltigen Gott immer wieder an die erste Stelle gesetzt. In der Liebe hat sie die Gottesmutter erzogen. Ja, sie konnte immer von ihren Augen ablesen, was die Heiligste Dreifaltigkeit bedeutete. Sie war ihrer liebsten Mutter Anna gehorsam.

Was bedeutet für uns heute die Heilige Mutter Anna? Wir dürfen sie in dieser Glaubenslosigkeit der Kirche anrufen. Wir dürfen sie in unseren besonderen Anliegen anrufen.

Die Keuschheit war für sie ganz, ganz besonders wichtig.

Und da heute die Unzucht in die Katholische Kirche eingedrungen ist, betet ganz besonders zur Heiligen Mutter Anna. Sie hat eine sehr gute Ehe geführt mit dem Heiligen Joachim. Und die Gottesmutter konnte an Ihren Eltern ablesen. Immer ist die Liebe in Sie eingedrungen.

Die Liebe ist das Größte und das Höchste, was uns im Glauben beschert wird. Wie groß ist doch die Liebe. Sie wird alles überdauern. In den Glauben muss wieder die Liebe eingehen. Wenn ich den Nächsten liebe, so kann ich auch Gott lieben. Wenn ich aber meinen Nächsten ablehne, so ist die Gottesliebe fern. Viele verstehen das heute nicht. Viele Priester wollen es nicht mehr hören. Dabei müssten gerade diese Priestersöhne, die die Gottesmutter und auch die Heilige Mutter Anna ganz besonders geliebt hat, vorangehen in der Liebe, als Vorbild. Sie sollen wieder Vorbilder werden. Das können sie nur, wenn die Gläubigen von den Herzen der Priester entzündet werden. "Sie müssen viel mehr", so sagt die liebe Mutter Anna, "von der Liebe Jesu Christi sprechen." Überaus wichtig ist es, dass wir diese Heilige Mutter Anna im Herzen erwägen können. Ihr könnt darüber nachdenken, weil die liebste Mutter Gottes Ihre Mutter so sehr geliebt hat. Obwohl Sie die Gottesmutter war, hat Sie die Heilige Mutter Anna, die Sie geboren hat, sehr geliebt. Das können wir im Ganzen nicht verstehen, Meine geliebten Kinder. Die Gottesmutter, die Unbefleckt Empfangene, die von Anfang an auserwählt war, sollte im Gehorsam Ihrer liebsten Mutter Anna nicht nachstehen. Sie hat sie im Gehorsam geliebt. Vorbild war sie Ihr in jeder Hinsicht.

Und wie sah es bei unserer liebsten Heiligen Mutter Anna aus? Oft hat sie mit der Gottesmutter ein Zwiegespräch geführt über den Dreifaltigen Gott. Die liebste Gottesmutter hat alles verstanden, alles. Und so sollen auch wir in der heutigen Zeit zur lieben Mutter Anna gehen. Sie wird unsere Nöte verstehen und sie auch vor den Thron des Himmlischen Vaters bringen. Alles wird der Himmlische Vater aus ihren Händen entgegennehmen, weil Er sie ausersehen hat, die Mutter Jesu Christi, die Gottesmutter, zur Welt zu bringen.

Wie sehr wartet doch heute die Heilige Mutter Anna auf diesen Glauben, der wieder in die Katholische Kirche eindringen soll. Wie sehr bittet sie die Muttergottes, sie möge den Himmlischen Vater um Erbarmen und um Verzeihung aller schweren Sünden bitten.

Er möge viele Sühneseelen auserwählen, damit diese schweren Sünden in der heutigen Zeit getilgt werden.

Alles muss gesühnt werden. Die Sühne bedeutet in der heutigen Zeit: Viele Opfer und viel Gebet. Alles muss gesühnt werden. Es ist traurig, dass diese Glaubenslosigkeit immer stärker wird.

Das können wir nicht verstehen. Wir sagen: "Warum greift der Himmlische Vater nicht ein? Sieht Er das alles nicht, was in unserer Katholischen Kirche geschieht?" Bleibt Er stumm und machtlos? Nein! Das nicht. Er sieht alles. Nur wir dürfen diesen Zeitpunkt, den Er selbst erwählt, nicht bestimmen. "Seinen Zornesarm", so sagt die Mutter Anna, "hat Er sinken lassen." Ja, auch das stimmt. Nun wartet ihr auf den Eingriff des Himmlischen Vaters, Meine geliebten Gläubigen von nah und fern. Ihr könnt es nicht verstehen und werdet es auch nicht verstehen, warum Ich nicht eingreife, warum Ich diesen Zeitpunkt jetzt nicht wähle. Warum es so eine lange Zeit dauert, bis dieses Geschehen auf euch zukommt.

Das Geschehen ist euch vorausgesagt. Jetzt kommt es auf euren Glauben an, auf euer Vertrauen. Je tiefer ihr glaubt und vertraut, umso mehr kann Ich, der Himmlische Vater, euch gewähren. Es fällt euch oft schwer, wenn ihr nichts seht und nichts in dieser Katholischen Kirche geschieht, was diesen schweren Sünden und Freveltaten Einhalt gebietet. Das könnt ihr nicht verstehen. Den Eingriff eures Himmlischen Vaters müsst ihr ganz allein Mir überlassen. Ich Bin der Allgewaltige, der Allmächtige, der Allwissende Gott in der Dreieinigkeit. Die Mutter Anna hat im Gehorsam alles in ihrem Herzen erwogen und sie wird es auch heute tun. Im Gehorsam hat sie alles angenommen. Oft war es für sie sicherlich schwer, doch sie strebte nach Heiligkeit. Das Streben nach Heiligkeit muss wieder in die Katholische Kirche eindringen. Wenn ihr betet, opfert und sühnt, dann schreitet ihr auf dem Heiligkeitsweg voran. Wenn ihr Opfer bringt, auch wenn ihr nichts versteht und in diesem Nicht-Verstehen den Glauben weitergebt, denn er setzt das Vertrauen in euch voraus, dann seid ihr auf dem Heiligkeitsweg.

Vertrauen, Meine Geliebten, erwarte Ich heute von euch, ein tiefes Vertrauen, so, wie die Heilige Mutter Anna Mir, dem Dreieinigen Gott, vertraut hat, dass in ihrem Schoß die Unbefleckt Empfange Gottesmutter geboren wird. In ihrem ganzen Leben konnte sie es nicht verstehen und ergründen. Und doch hat sie geglaubt. Nie hat sie den Unglauben, der manchmal in ihrem Herzen Platz nehmen wollte, weitergegeben. Dann hat sie ganz besonders gebetet und gefleht.

Der Böse greift um sich, Meine Geliebten. Er will in euren Herzen Zwietracht säen. Er will den Unglauben in euch eindringen lassen. Der Böse ist listig. Oft könnt ihr es nicht erkennen, wenn der Böse um sich greift und die Wahrheiten als Lüge darstellt. Die Lügen werden heute in der Katholischen Kirche als Wahrheiten verbreitet. Der Böse wird sich darüber freuen, wenn man das glaubt. Doch wir setzten unseren wahren Glauben dagegen. Es gibt nur einen einzigen wahren Glauben und das ist der Katholische und Apostolische Glaube, den Jesus Christus selbst gelehrt hat. Er ist für diesen Glauben gestorben, denn aus Seiner Seitenwunde ist die Heilige Kirche geflossen, diese Heilige Katholische Kirche. Was ist heute davon übriggeblieben, könnten wir sagen.

Man hat versucht, diese Kirche bis zur Unkenntlichkeit zu zerstören. Man macht sie gleich mit anderen Religionen, mit anderen Glaubensgemeinschaften.

Wie Ich sagte, meine geliebten Vaterkinder, gibt es eben nur diese Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche, an die ihr glaubt und die ihr bekennt und bezeugt. Und dafür danke Ich euch. Ihr seid nicht müßig, in jeder Lage Opfer zu bringen. Ihr seid bereit, das Kreuz auf euch zu nehmen, wie es auch die Heilige Mutter Anna getan hat. Tut es ihr gleich. Das Kreuz auf euren Schultern und der Glaube in eurem Herzen, so schreitet weiterhin voran auf dem Weg der Heiligkeit. Dann wird euch nichts geschehen können, denn der Böse kann euch nichts anhaben. Er wird versuchen, euch zu stürzen, doch ihr seid geschützt. Alle Engel sind bei euch, die euch jederzeit den Schutz gewähren. Die liebe Gottesmutter ist ebenfalls bei euch. Sie liebt euch, Ihre Marienkinder und lässt euch nie allein wie auch eure Heilige Mutter Anna euch nicht alleine lässt.

Dieses Fest habt ihr heute an einem Sonntag begangen. Deshalb sollte es besonders gefeiert werden, auch in anderen Kirchen, die noch das Tridentinische Heilige Opfermahl hochhalten und es niemals vergleichen mit der Mahlgemeinschaft, denn die Mahlgemeinschaft ist kein Ersatz für das Tridentinische Heilige Opfermahl. Man macht es gleich und meint, man kann einmal das Tridentinische Opfermahl feiern und gleichzeitig auch die Mahlgemeinschaft. So sagt es dieses II. Vatikanische Konzil. Nein, Meine Kinder, das kann nicht sein. Es ist nicht möglich. Ihr könnt dies bereits mit eurem Verstand ergreifen. Einzig und allein ist der Wille für euch ausschlaggebend. Ich will glauben! Ich bete die Allerheiligste Dreifaltigkeit in Meinem Herzen an und rufe die liebe Mutter Anna, ganz besonders am heutigen Tag, zu Hilfe. Sie wird bei mir sein. Sie wird mich vor allem beschützen und sie wird auch auf meinem Glaubensweg mit mir gehen.

Die Heilige Katholische Kirche wird nie untergehen, auch wenn der Böse immer wieder versucht, sie weiterhin zu zerstören und auch Anhänger dafür findet. Viele können heute nicht mehr glauben, weil sie keine Vorbilder haben.

Die Heilige Mutter Anna ist ein Vorbild für alle. Sie hat in ihrem Herzen den Glauben bewahrt. Im Gehorsam hat sie alles angenommen. Sie konnte es nicht erfassen, aber sie hat geglaubt. Das, was sie nicht ergründen konnte, das hat sie trotzdem geglaubt.

Nie, Meine geliebten Kinder, sollt ihr diese Heilige Mutter Anna aus den Augen verlieren. Weiterhin soll sie Vorbild für euch sein, ein großes Vorbild.

Ich danke euch allen, dass ihr Meine Heilige Mutter Anna, die die Mutter Meines Sohnes Jesus Christus geboren hat, so verehrt. Sie ist euch im Glauben und in der Liebe vorangegangen. Sie hat nicht gefragt: "Verstehe ich alles oder glaube ich blind?" Ihr sollt alles in eurem Herzen erwägen, was ihr nicht verstehen könnt und dann geht zur lieben Mutter Anna. Legt es in ihr glaubendes und liebendes Herz, dann wird euch der Böse nichts anhaben können, denn euer Glaube kann nicht verdreht werden. Der Böse ist der Verdreher des Glaubens. Die Wahrheit ist für ihn Lüge. Und für euch, Meine geliebten Kinder, ist der wahre Glaube, die Wahrheit. Und eine Wahrheit kann man nicht verdrehen. Sie ist die Wahrheit und bleibt immer die Wahrheit.

Heute möchte man in der Katholischen Kirche sogar die Lüge als Wahrheit hinstellen, leider, Meine geliebten Kinder. Aber das lasst ihr nicht zu durch euer Gebet und durch euren ständigen wahren Glauben. Verlasst euch auf eure Liebe. Die Liebe soll in euren Herzen wachsen, dann wächst auch der Glaube. Liebet eure Feinde, auch die, die euch verfolgen und betet für sie. Sie haben euer Gebet dringend nötig. Nehmt euer Kreuz auf euch, auch wenn man euch Böses nachsagt. Betet ganz besonders für die Feinde, dann seid ihr im wahren Glauben und könnt voranschreiten und eure Seele nimmt keinen Schaden. Die Liebe, glaubt daran, Meine Geliebten, bleibt immer das Größte und das Ausschlaggebende und dazu gehört auch die Feindesliebe.

Viele haben in der heutigen Zeit vergessen, für die Feinde zu beten. Sie werden verachtet und verfolgt und sie glauben, dass sie den Feinden das gleiche antun müssen. Nein! Das sagt nicht euer wahrer Katholischer Glaube. Ihr müsst vieles im Glauben ertragen lernen. Fest soll euer Taufbund stehen, so fest wie eine Säule. Und diese Säule ist der Glaube, der Glaube an den Dreieinigen Gott.

Immer wieder möchte Ich Mich heute wiederholen, Meine geliebten Vaterkinder und Marienkinder, weil es überaus wichtig ist, in der heutigen Zeit weiterhin zu glauben, dass euer Himmlischer Vater alles erwirken kann. Ich bleibe immer der Allgewaltige, der Allmächtige und Allwissende Vater im Himmel in der Dreieinigkeit. An der Liebe sollt ihr ablesen, an der Liebe des anderen und an eurer Liebe.

Und so möchte Ich euch heute, an diesem Sonntag, am Fest der Heiligen Mutter Anna, mit ihr und der Heiligen Muttergottes und allen Engeln und Heiligen segnen in der Dreieinigkeit, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Dienstagsgebet zur Heiligen Mutter Anna

Aus dem tiefsten Grunde meines sündigen Herzens grüße ich dich, o hochgebenedeite Mutter Anna.
Mit diesem Herzensgruß wünsche ich dir Glück zu allen Gnaden, die dir der liebe Gott an diesem Tag erwiesen hat.
Gebenedeit sei der Dienstag, an dem du zum Trost der armen Sünder als ein klares Morgenrot in deiner Geburt aufgegangen bist.
Gebenedeit sei der Dienstag, an dem du als ein vollkommener Mond, voller Tugend und Verdiensten, deinen seligen Geist aufgegeben hast.
So hat Christus alle zu segnen versprochen, die dich am Dienstag ehren und dich in ihren leiblichen und seelischen Nöten anrufen.
Darum ehre ich dich, St. Anna, an diesem heutigen Dienstag und rufe dich aus dem Grunde meines Herzens an. Komme mir zu Hilfe in meinen leiblichen und geistigen Nöten und leiste mir Trost.
O du selige Großmutter Jesu! In deinem Namen lobte ich Gott wegen deiner glückseligen Geburt und deinem glorwürdigen Hinscheiden aus dieser Welt.
Demütig bitte ich dich: Nimm mich unter die Zahl deiner lieben Kinder auf und schließe mich in dein treues mütterliches Herz. Dann werde ich dich immerdar in meinem Herzen verschlossen halten und dich nie mehr verlieren.
Das liebe Jesuskind verknüpfe unsere Herzen mit einem starken Liebesband. Deine liebe Tochter Maria erhalte unsere Liebe in Zeit und Ewigkeit. Amen.

3 Vater unser, 3 Ave Maria

(26. Juli 2015, Anne, Sühneseele)



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« Antwort #2007 am: 29. Juli 2015, 09:01:22 »
Sel. John Henry Newman (1801-1890), Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England

Marta sagt zu ihm:  „Ja, Herr, ich glaube es"

Christus kam, um Lazarus aufzuerwecken, doch der Glanz dieses Wunders wird unmittelbarer Anlass zu seiner Verhaftung und Kreuzigung sein (vgl. Joh 11,46ff.) [...] [Jesus] fühlte es sehr wohl, dass der auferweckte Lazarus das Leben aus seinem eigenen Opfer schöpfte. Er meinte, selbst in die Grabhöhle hinabzusteigen, aus der er seinen Freund herauskommen ließ. Er fühlte, dass Lazarus leben, er selbst aber sterben musste. Paradoxe Situation! Bei Marta sollte ein Festessen stattfinden (vgl. Joh 12,1f.), doch die Ausrichtung des letzten Paschamahls würde ihm zukommen. Doch Jesus wusste, dass dieses Paradox das Gesetz war, unter dem seine Freiheit stand: War er nicht aus dem Schoß des Vaters gekommen, um den Menschen von der Sünde zu befreien und jeden, der glaubt, aus seinem Grab sich erheben zu lassen wie seinen Freund Lazarus, ihn ins Leben zurückzuholen, und nicht nur zeitweilig, sondern für immer? [...]

Und im Angesicht dieses einzigartigen Ausblicks voller Erbarmen sagt Jesus zu Marta: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, selbst wenn er gestorben ist. Wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben.“ Begreifen wir dieses Wort das Trostes, das im Himblick auf unseren eigenen Tod und den unserer Freunde gesagt ist: Dort, wo der Glaube an Christus ist, da ist Christus leibhaftig gegenwärtig. „Glaubst du das?“ fragt er Marta. Da, wo ein Herz wie Marta antworten kann: „Ja, ich glaube es.“, da ist Christus gegenwärtig. Obwohl unsichtbar, steht er dabei, selbst an unserem eigenen Totenbett oder am Grab eines geliebten Menschen. Sein Name sei gepriesen! Niemand kann uns diese Sicherheit nehmen. Wir sind durch seinen Heiligen Geist genauso sicher, dass er da ist, wie wenn wir ihn vor uns sähen. Nach unserer Erfahrung dessen, was Lazarus widerfahren ist, zweifeln wir keinen Augenblick daran, dass er uns stets begleitet und uns zur Seite steht.

PPS, Bd. 3, Nr. 10
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La Salette 1846



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