Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578847 mal)

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« Antwort #2576 am: 06. November 2015, 06:35:51 »
Brief des Apostels Paulus an die Römer 15,14-21.

Meine Brüder, ich bin fest davon überzeugt, dass ihr viel Gutes tut, dass ihr reiche Erkenntnis besitzt und selbst imstande seid, einander zurechtzuweisen.
Um euch aber einiges in Erinnerung zu rufen, habe ich euch einen teilweise sehr deutlichen Brief geschrieben. Ich tat es kraft der Gnade, die mir von Gott gegeben ist,
damit ich als Diener Christi Jesu für die Heiden wirke und das Evangelium Gottes wie ein Priester verwalte; denn die Heiden sollen eine Opfergabe werden, die Gott gefällt, geheiligt im Heiligen Geist.
In Christus Jesus kann ich mich also vor Gott rühmen.
Denn ich wage nur von dem zu reden, was Christus, um die Heiden zum Gehorsam zu führen, durch mich in Wort und Tat bewirkt hat,
in der Kraft von Zeichen und Wundern, in der Kraft des Geistes Gottes. So habe ich von Jerusalem aus in weitem Umkreis bis nach Illyrien überallhin das Evangelium Christi gebracht.
Dabei habe ich darauf geachtet, das Evangelium nicht dort zu verkündigen, wo der Name Christi schon bekannt gemacht war, um nicht auf einem fremden Fundament zu bauen;
denn es heißt in der Schrift: Sehen werden die, denen nichts über ihn verkündet wurde, und die werden verstehen, die nichts gehört haben.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Evangelium nach Lukas 16,1-8.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ein reicher Mann hatte einen Verwalter. Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Vermögen.
Darauf ließ er ihn rufen und sagte zu ihm: Was höre ich über dich? Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung! Du kannst nicht länger mein Verwalter sein.
Da überlegte der Verwalter: Mein Herr entzieht mir die Verwaltung. Was soll ich jetzt tun? Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich.
Doch - ich weiß, was ich tun muss, damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.
Und er ließ die Schuldner seines Herrn, einen nach dem andern, zu sich kommen und fragte den ersten: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig?
Er antwortete: Hundert Fass Öl. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich gleich hin, und schreib «fünfzig».
Dann fragte er einen andern: Wieviel bist du schuldig? Der antwortete: Hundert Sack Weizen. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, und schreib «achtzig».
Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2577 am: 07. November 2015, 07:19:40 »
Hl. Willibrord

Glaubensbote bei den Friesen, erster Erzbischof von Utrecht

* um 658 in Northumbrien in England
† 7. November 739 in Echternach (?) in Luxemburg

Willibrord, der Apostel Frieslands, war Angelsachse, geboren um 658 in Northumbrien. Er kam um 690 mit elf Begleitern auf das Festland herüber. Seine Missionspredigt bei den Friesen war zunächst ohne Erfolg. Er begriff die Notwendigkeit, für seine Arbeit das Einverständnis der fränkischen Staatsgewalt und den Rückhalt beim Papst zu haben. 695 wurde er in Rom von Papst Sergius I. zum Bischof geweiht. Von Pippin II. erhielt er Utrecht als Bischofssitz. Um 700 gründete er das Benediktinerkloster Echternach (Luxemburg), das zum wichtigen Stützpunkt seiner Missionsarbeit wurde. Nach dem Tod Pippins II. war das ganze Werk Willibrords durch den Friesenkönig Radbod bedroht. Doch gelang es Willibrord, unter dem Schutz Karl Martells die Christianisierung Frieslands zu sichern. Er starb am 7. November 739 in Echternach.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2578 am: 07. November 2015, 07:28:35 »
Brief des Apostels Paulus an die Römer 16,3-9.16.22-27.

Brüder! Grüßt Priska und Aquila, meine Mitarbeiter in Christus Jesus,
die für mich ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt haben; nicht allein ich, sondern alle Gemeinden der Heiden sind ihnen dankbar.
Grüßt auch die Gemeinde, die sich in ihrem Haus versammelt. Grüßt meinen lieben Epänetus, der die Erstlingsgabe der Provinz Asien für Christus ist.
Grüßt Maria, die für euch viel Mühe auf sich genommen hat.
Grüßt Andronikus und Junias, die zu meinem Volk gehören und mit mir zusammen im Gefängnis waren; sie sind angesehene Apostel und haben sich schon vor mir zu Christus bekannt.
Grüßt Ampliatus, mit dem ich im Herrn verbunden bin.
Grüßt Urbanus, unseren Mitarbeiter in Christus, und meinen lieben Stachys.
Grüßt einander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Gemeinden Christi.
Ich, Tertius, der Schreiber dieses Briefes, grüße euch im Namen des Herrn.
Es grüßt euch Gaius, der mich und die ganze Gemeinde gastlich aufgenommen hat. Es grüßt euch der Stadtkämmerer Erastus und der Bruder Quartus.
Die Gnade Jesu Christi, unseres Herrn, sei mit euch allen! Amen.
Ehre sei dem, der die Macht hat, euch Kraft zu geben - gemäß meinem Evangelium und der Botschaft von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung jenes Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten unausgesprochen war,
jetzt aber nach dem Willen des ewigen Gottes offenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht wurde, um alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen.
Ihm, dem einen, weisen Gott, sei Ehre durch Jesus Christus in alle Ewigkeit! Amen.

Psalm 145(144),2-3.4-5.10-11.

Ich will dich preisen Tag für Tag
und deinen Namen loben immer und ewig.
Groß ist der Herr und hoch zu loben,
seine Größe ist unerforschlich.

Ein Geschlecht verkünde dem andern den Ruhm deiner Werke
und erzähle von deinen gewaltigen Taten.
Sie sollen vom herrlichen Glanz deiner Hoheit reden;
ich will deine Wunder besingen.

Danken sollen dir, Herr, all deine Werke
und deine Frommen dich preisen.
Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden,
sollen sprechen von deiner Macht.

Evangelium nach Lukas 16,9-15.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich sage euch: Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es mit euch zu Ende geht.
Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den großen.
Wenn ihr im Umgang mit dem ungerechten Reichtum nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen?
Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann euer wahres Eigentum geben?
Kein Sklave kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.
Das alles hörten auch die Pharisäer, die sehr am Geld hingen, und sie lachten über ihn.
Da sagte er zu ihnen: Ihr redet den Leuten ein, dass ihr gerecht seid; aber Gott kennt euer Herz. Denn was die Menschen für großartig halten, das ist in den Augen Gottes ein Greuel.
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« Antwort #2579 am: 07. November 2015, 07:29:28 »
Hl. Gregor von Nazianz (330-390), Bischof und Kirchenlehrer

„Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen“

Es muss dir bewusst sein, woher dein Leben kommt, dein Atem, dein Verstand und das Kostbarste: deine Gotteserkenntnis; woher deine Hoffnung auf das Himmelreich und die Hoffnung, die Herrlichkeit Gottes zu schauen – von der du jetzt, wie in einem Spiegel, nur rätselhafte Umrisse wahrnimmst, die du dann aber in ihrer ganzen Reinheit und in ihrem ganzen Glanz sehen wirst (1Kor 13,12). Wie kommt es, dass du Kind Gottes und Miterbe Christi (Röm 8,16-17) bist und selber, wenn ich so sagen darf – ein Gott? Woher kommt das alles und durch wen?

Oder, um mit Unwichtigerem fortzufahren, mit Dingen die man sieht: von wem ist es dir geschenkt worden, dass du die Schönheit des Himmels sehen kannst, den Lauf der Sonne, den Zyklus des Mondes, die unzähligen Sterne – und dazu die Harmonie und Ordnung, die sie lenkt? [...] Wer hat dir den Regen geschenkt, den Ackerbau, die Lebensmittel, die Künste, die Gesetze, das Gemeinwesen, ein gesittetes Leben, einen vertrauten Umgang mit Deinesgleichen?

Ist es nicht Er, der – vor allem anderen und als Gegenleistung für all seine Geschenke – will, dass du die Menschen liebst? Sollen wir dann unsere Brüder verleugnen, wo doch Er, unser Herr und Gott, sich nicht schämt, unser Vater genannt zu werden? Nein, meine Brüder und Freunde, wir wollen keine unredlichen Verwalter der Güter sein, die uns anvertraut sind!

Homilie 14, über die Liebe zu den Armen, § 23-25; PG 35,887
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« Antwort #2580 am: 07. November 2015, 07:37:42 »
 ;tffhfdsds

"Ihr behauptet, Meine geliebten Priestersöhne, ihr kennt die Bibel. Ich, der Himmlische Vater, sage euch, ihr kennt die Bibel nicht, denn ihr verfolgt Meine geliebten Boten. In der Bibel steht deutlich (Kapitel 5, 10-12): "Selig, die Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen, denn ihrer ist das Himmelreich. - Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch alles Böse gegen euch reden um meinetwillen. - Freuet euch und frohlocket, denn euer Lohn ist groß im Himmel. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren." Hier steht es schwarz auf weiß, Meine geliebten Priestersöhne, dass ihr Meine Boten verfolgt, dass ihr sie verachtet, dass ihr ihnen die Ehre nehmt, ja, dass ihr sie sogar hasst. Glaubt ihr dennoch, dass ihr die Bibel kennt? Nein! Ihr lest weder die Bibel noch kennt ihr sie, obwohl ihr allen anderen sagt: "Wir haben die Bibel und wir benötigen keine Botschaften." Diese Botschaften sind von Mir, dem Himmlischen Vater und enthalten die volle Wahrheit. Ich sage euch, dass Ich der gerechte und wahre Gott bin. Glaubt ihr, dass ihr Meine Boten verachten könnt und dennoch gerettet werdet? Ihr müsst euch bekehren, Meine geliebten Priestersöhne. Immer noch warte Ich auf eure Umkehr."

(Worte von Gottvater, 1. Nov. 2015, Anne, Sühneseele)
« Letzte Änderung: 07. November 2015, 23:35:19 von Tina 13 »
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« Antwort #2581 am: 07. November 2015, 23:33:49 »
Würdet ihr das Weltgeschehen nur in seiner Ganzheit sehen...

Mein Kind. Schreibe und höre, denn es ist wichtig, was Ich euch zu sagen habe:

Ihr lebt in der Endzeit, doch seht ihr es nicht. Würdet ihr das Weltgeschehen nur in seiner Ganzheit sehen können, ihr würdet erkennen, dass nicht mehr viel Zeit auf eurer Erde verbleibt.

Geschickt vertuscht der Teufel seine Untaten und hält fern von euch, was wirklich geschieht. Er proportioniert euch kleine Teile seiner Untaten als Gut(es), und ihr fallt auf ihn herein, weil ihr euch nicht um das Gesamtbild kümmert.

Kinder, wacht auf und seht, was bereits geschieht! Was ihr berichtet bekommt sind ausgewählte und zensierte Berichte in euren Medien und Zeitungen. So fallt nicht länger auf die Lügen herein! Glaubt nicht länger den Teilwahrheiten, denn sie verzerren euer Bild des Gesamtgeschehens und lassen euch die Wahrheit nicht erkennen! Zusammenhänge SEHT IHR NICHT, denn DER TEUFEL LÄSST ES NICHT ZU!

So wacht auf, findet zu Meinem Sohn, zu eurem Jesus, und beginnt die Lüge zu durchschauen, die Schleier zu heben und der Wahrheit ins Gesicht zu schauen! Gleichzeitig bereitet euch vor und eure Kleinen, damit weder ihr noch sie verlorengehen, wenn das Ende über euch wie Donnerschlag und Paukenklang hereinrollt.Die Warnung wird vorausgehen, geliebte Kinder, DANN MÜSST IHR BEREIT SEIN! Amen.

Ich liebe euch. Alle Botschaften, die Wir euch schenken, dienen zu eurem Seelenheil.

Lest sie aufmerksam und immer wieder, denn in ihnen findet ihr die Anleitung für euch und eure Lieben!

Nutzt die Gebete, die Wir euch geschenkt haben und BETET SIE!

Betet immer in den Anliegen Meines Heiligen Sohnes und für den Frieden in den Herzen aller Kinder Gottes der Welt.

Bittet den Vater, ER möge die Zeit verkürzen, denn das, was noch kommen soll, ist nichts im Vergleich zu dem, was schon war.

So betet und fleht zum Vater im Himmel, denn ER wird euer Gebet/eure Gebete erhören, und kein Kind, das IHN wirklich liebt, wird verlorengehen. Amen.

Gehet nun, Meine Kinder, und bereitet euch vor. Im Früh(en)jahr werdet ihr die Zeichen erkennen. Seid bereit, Meine Kinder, denn das Ende ist nah. Amen.

"Legt euch Vorräte an, Meine Kinder. Ihr werdet sie brauchen. Amen."

Eure Mutter im Himmel.
Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung mit Jesus. Amen.

Botschaft Nr. 1093, 31. Oktober 2015


https://dievorbereitung.de/Botschaften/data1076-1105/1093.html
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« Antwort #2582 am: 08. November 2015, 14:00:18 »
Sel. Johannes Duns Skotus

Ordensmann, Priester, Theologe

* 1265 (oder 1266) in Duns (?) in Schottland
† 8. November 1308 in Köln in Nordrhein-Westfalen

Johannes besuchte die Schule der Franziskaner und trat dem Orden bei. Er studierte Theologie in Oxford, wurde 1291 zum Priester geweiht und war als Lehrer in Oxford, dann in Paris, schließlich in Köln tätig. Johannes entwickelte die Lehre von der unbefleckten Empfängnis Marias. Er gilt als bedeutender Theologe und trägt den Ehrentitel Doctor subtilis, scharfsinniger Lehrer; Martin Heidegger nannte ihn den Philosophen der Zukunft.

Johannes wurde in der Kölner Minoritenkirche bestattet.
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« Antwort #2583 am: 08. November 2015, 14:00:58 »
Hl. Willehad

Glaubensbote in Friesland, erster Bischof von Bremen

* um 740 in Northumbrien in England
† 789 in Blexen an der Weser, heute Stadtteil von Nordenham in Niedersachsen

Willehad wurde vermutlich einem Kloster zur Erziehung übergeben und dann an der von seinem Verwandten Alkuin geleiteten Domschule in York ausgebildet. 765 ließ er sich von einer Synode, die König Alhred von Northumbrien einberufen hatte und die die Missionierung der Friesen und Sachsen beschloss, entsenden. Als Priester kam er 772 nach Friesland und war zunächst in Dokkum tätig, wo 20 Jahre zuvor Bonifatius erschlagen worden war; auch Willehad konnte hier nur mit Glück einem Mordanschlag entkommen. 780 wurde er von Karl dem Großen zur Mission unter den Sachsen in das Gebiet zwischen Weser und Ems geschickt, wo Willehad Priester bestellte und Kirchen erbaute. Beim Sachsenaufstand unter Herzog Widukind (Wittekind) 782 musste er aber fliehen, seine Gefährten Folkard, Attroban, Benjamin, Emming, Gerwald und Grisold kamen ums Leben.

Willehad ging 782 nach Rom, war dann ab 785 für zwei Jahre im Kloster Echternach, mit dessen Abt Beornrad und dessen Gründer Willibrord er enefalls verwandt war. Nach der Bekehrung Widukinds 785 nahm er seine Missionsarbeit an der Weser wieder in Angriff. In Worms 787 zum Bischof geweiht, ging er nach Bremen, das das erste Bistum auf sächsischem Boden wurde, und weihte dort 789 den Dom.

Bischof Ansgar erhob 860 Willehads Gebeine, übertrug sie in den neuen Bremer Dom und verfasste ein Verzeichnis der von Willehad gewirkten Wunder. Ihm wurden 18 Kirchen und Kapellen vom Norden Jütlands bis ins südliche Niedersachsen geweiht. Zusammen mit Karl dem Großen gilt er als Gründer der Stadt Bremen.

Willehads Biographie entstand nach neuerer Forschung wohl nicht im Kloster Echternach, sondern wurde von einem Kleriker in Bremen verfasst.
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La Salette 1846



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