Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660944 mal)

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« Antwort #3080 am: 09. März 2016, 12:45:12 »
Morgenröte - Botschaften

315. Was wird morgen sein?

11. Februar 2016; № 315
Jesus spricht:
Mein Kind! Die Erde zerspringt – sie ist überfüllt. Die Luft füllt sich und das Atmen fällt schwer. Die Felder versinken, weil das Unkraut alles verschlingt.

Die Wolken sinken nieder und die Augen schauen nach oben.
Freiheit wird tropfenweise verschlungen werden.

Angst und Elend liegen im Saum des Mantels.

Friede und Freude liegen im Wasser, das weit entfernt ist, weil in den schmutzigen Gewässern Schmutz und Unrat sind.

Die Erde zerspringt, fällt aus dem Rahmen.

Das Glas zerspringt, fällt auf den Boden und das Wasser, das in den Meeren liegt, trägt alles davon. Sie sagen: Umwelt gleicht nicht der früheren Umwelt. Macht gleicht nicht der früheren Macht.

Ich sage: Gleichgültigkeit gleicht nicht der früheren Gleichgültigkeit.
Die Erde zerspringt, wie das Glas, das man mit kochendem Wasser füllte. Die Erde bebt, wie der Herzschlag eines neuen Lebens.

Mein Kind! (Jesus ruft herzzerreißend.)
O Traurigkeit, o Herzeleid! Warum füllen sich die Herzen nicht mit kostbaren Dingen?

Mein Kind!
Wenn die Gottgeweihten sich nicht einigen, wird es keine Einigkeit geben, was die Wahrheit betrifft.

Mein Kind, Ich sagte schon vor vielen Jahren, - im Priesterstand gibt es keine Einigkeit. Ich habe sie auf eine Kutsche gesetzt, doch viele sind abgestiegen.

Sind ihrer Schwachheit gefolgt und auf andere Wagen gestiegen,
auf jene, die ohne Führer sind.
Ein Hirt und eine Herde – so soll es sein.Viele Herden und ein Hirte – so ist es gekommen. Was wird morgen sein? Was wird morgen sein, wenn sie die Heilige Eucharistie fortjagen, durch Veränderung und Gleichgültigkeit? Was wird morgen sein, wenn der Wein nicht mehr auf dem Altare steht, damit er sich in Blut verwandle?
Was wird morgen sein, wenn sie die Hostie nicht als Meinen Heiligsten Leib erkennen?
Was wird morgen sein, wenn die Gottgeweihten nicht ihre Hände reinigen, bevor sie Meinen heiligsten Leib berühren?
Was wird morgen sein, wenn die Priester segnen, ohne Glauben an Meine Gegenwart?
Was wird morgen sein, wenn sie alles in einen Topf werfen.
Werden sie das noch finden, was Ich ihnen gab?
Was wird morgen sein, wenn Meine Lebensspuren immer mehr verschwinden? Was wird morgen sein, wenn Mann und Frau nicht mehr eins werden? Was wird morgen sein, wenn Freizügigkeit und Moral Meine Gebote zerbrechen?

O welch eine Not, in der großen Not,
die sich immer mehr in größere Nöte legen wird.

Mein Kind! Der Kuchen misslingt. Man kann ihn nicht genießen,
weil die Zutaten ausgetauscht wurden.
Die Menschen sind und bleiben leer,
wenn sie sich nicht mit Meinen Geboten füllen.

O Traurigkeit, o Herzeleid im Himmel und auf Erden.
O gewaltiger Sturm, o schwere Zeit, auf Erden und im Feuer.

Mein Kind, was wird morgen sein?
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3081 am: 09. März 2016, 12:45:50 »
316. Wahre Reue

15. Februar 2016; № 316
Jesus spricht: Einmal gegessen, hält nicht lange an. Einmal ist oft zu wenig, weil die Menschen in schwerer Sünde leben und sie deshalb nicht aus der Tiefe ihres Herzens bereuen wollen.

Meine Kinder!
Behutsam und doch mit großen Schritten ziehe Ich die Sünder heraus aus ihrer Schwachheit, Unvernunft und Gleichgültigkeit,
wenn sie „Ja“ sagen zu Mir; wenn sie „Ja“ sagen und sich für die Freiheit entscheiden. Doch die meisten Menschen wollen keine Veränderung ihres Herzens, ihres Lebens, weil sie viel lieber in den Sünden baden und sich daran erfreuen. Es gibt kein Hindernis für Mich, doch sollen die Menschen ihre Herzen öffnen und in Reue zu Mir kommen. Ich werde sie herausziehen aus ihren Süchten und Sünden, wenn sie „Ja“ sagen; wenn sie die Freiheit des Leibes und der Seele erlangen möchten.

Mein Kind!
Die ersten zwei Gebote von den Zehn Geboten, die Ich den Menschen schenkte, sind die wichtigsten.
Wer die ersten zwei Gebote in völligem Gehorsam und Liebe lebt,
kann nicht mehr in Sünden baden und sich immer tiefer eingraben in die Dunkelheit, denn die Liebe schenkt und verschenkt Frieden und Reinheit und setzt sich nicht bewusst den Sünden aus, wo die Schwachheit am stärksten ist.
[vgl. auch Mk 12,29-31: „Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“. Wer also Gott liebt hat auch die Fähigkeit den Nächsten wirklich zu lieben.]

Es wird zu wenig gekämpft für sich selbst, denn wie können Menschen andere Menschen aus den Pfützen ziehen, wenn sie selbst gefesselt am Boden liegen? Zuerst muss der Mensch die eigene Freiheit erlangen – durch Meine Gebote –
und sich nicht hinwegsetzen über Meine Gesetze.
Nur so kann der Mensch anderen Menschen helfen:
Er muss zuerst selbst Befreiung erlangen.
Es muss zuerst selbst nach Hause finden.
Er muss zuerst selbst bereuen.
Er muss zuerst selbst sein Leben ändern und in Meiner Ordnung leben. Nur so kann der Mensch auch anderen Menschen helfen.

„Ich habe nur kleine Schwächen und Sünden“, – so sagen viele.
Meine Kinder, Ich aber sage euch:
Eure kleine Schwächen, so wie ihr sie bezeichnet, sind zu großen Bergen geworden und eure Sünden streifen die Wolken.
Wer nicht herabsteigt vom hohen Ross, wird sehr tief fallen.
Wer absteigt und bereut und sein Leben ändert,
wird nicht mehr so tief fallen können,
wenn er sich an Meinen Geboten festhält.
Sie schenken den Menschen Segen, Kraft, Stärke, Frieden und Freiheit.

Meine Kinder!
Viele klopfen an ihre Herzen – in kurzer Reue –, doch sie ändern nichts.
Zu groß sind die Berge ihrer Sünden,
die sie nicht ohne Meine Hilfe abtragen können.
Doch zu viele wollen nicht ihre Sünden vor Mir bekennen.
Zu viele zeigen wenig oder gar keine Reue.
Wer sich nicht helfen lässt von Mir, wird auch für andere keine große Hilfe sein,
weil der Segen fehlt, der in Meinen Geboten liegt.
Der Stolz vieler wird zerbrechen und ihre Gleichgültigkeit schwimmt davon, am Tage des Gerichtes.
Dann werden die Sündenberge zu Asche und die Asche muss hinaus aus der Seele, damit sie sich neu erheben kann.
Diese Reinigung wird für viele sehr lange und schmerzlich sein:
für jene, die ihre Herzen nicht öffneten für Meine Liebe und Meine Gebote.

Ohne Reue – keine Vergebung.
Ohne Vergebung – keine Befreiung.
Ohne Befreiung – kein Leben.

Sie gehen einher in schönen Gewändern.
Sie stellen sich gerne ins Licht.
Sie stehen weit oben, damit man sie sehe.
Sie beugen sich nieder, um Bewunderung zu ernten.
Sie sprechen in wohlgeformten Reden mit lieblicher Zunge.
Sie sagen ja zu Unrecht und nein zu Recht:
ohne Reue, ohne Verlangen nach der Wahrheit.

Die Lügen versteinern die Herzen.
Die Lügen täuschen die Herzen.
Die Lügen verändern die Herzen.

Meine Kinder!
Einsicht und Reue – Ich sagte es schon oft – werden die Herzen verändern. Kommt zu Mir, damit Ich durch eure Reue Befreiung schenke, damit ihr eure Zeit auf Erden zu Meiner Ehre und zu eurem Heil nutzt.

Ich danke euch, Meine Kinder!
Jeder Mensch ist es wert, von Mir geliebt zu werden.
Wenn er Meinem Ruf folgt und in Liebe sein Leben lebt, wird er alles gewinnen,mdenn die Ewigkeit besitzt alles.
Ewiges Leben.
Ewige Freude.
Ewige Liebe.
Ewigen Frieden.
Ewige Heiligkeit.
Alles besitzt die Ewigkeit,
denn Ich bin ALLES!
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« Antwort #3082 am: 09. März 2016, 12:46:49 »
317. Betet den Rosenkranz

21. Februar 2016; № 317
Jesus spricht:
Sie gehen von Ort zu Ort, von Platz zu Platz, mit viel Mühe und Schweiß, und legen sich unter das Fenster, das geöffnete Fenster.
So kann Sturm und Regen durch das Fenster ziehen. Hinein in die Stube, in die warme Stube. Oft liegt der Sturm im Orkan und der Regen peitscht nieder. Das Feuer erlischt und die Stube bleibt kalt.

Mein Kind!
Die Gefahren des Herzens, sind weitaus größer, als andere Gefahren.
Die Dunkelheit lauert bei allen Menschen.
Vermehrt bei den sündigen Menschen,
bei den verblendeten, gleichgültigen und gierigen Herzen.
Viele Seelen haben schon lange Satan die Türe geöffnet.
So ist das Feuer immer kleiner geworden
und bei vielen brennt schon lange kein Feuer mehr.
In den Stuben ist es kalt. In den Herzen brennt kaum noch Mein Feuer der Liebe.

Die Zeit, in der die Kinder der Erde zusammen in Frieden leben, ist noch weit weg. Die Zeit, in der man Mein Wort verkündete, liegt am Wegesrand und rinnt als kleines Bächlein leise und still, durch des Menschen Herzen. Wohin richten sich die blinden Augen, denen Ich Mein Licht gab? Wohin richten sich die erkalteten Herzen, denen Ich den Samen der Liebe gab?

Mein Kind.
Dreifaltig ist Mein Wort: scharf wie ein Schwert, fest wie die Säule, darauf die Heilige Kirche steht.
(Jesus zeigt viele Säulen. Sie ragen aus dem tobenden Meere. Sie brechen zusammen. Eine Säule bleibt stehen, darauf steht eine große Kirche. Im Innern der Kirche brennt das Herz Jesu. Flammen schlagen aus den Fenstern und Türen der Kirche und durchdringen das Meer. Dann sieht man die Erde im Meer und die Flammen durchdringen die ganze Erde.)
Dreifaltig ist Meine Liebe: brennend wie ein Flammenmeer, dass die ganze Erde verschmelzen möchte. Dreifaltig ist Meine Barmherzigkeit: züchtigend im gerechten Meer, das die Menschen erneuern wird.

Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind, die Waffen der Menschen sind verrostet.
(Die Mutter Gottes hält viele Rosenkränze in der rechten Hand.)
Viele haben sie weggeworfen oder gar in des Feindes Haus getragen, um sie dort zu vernichten.
Das liebende Herz, das barmherzige Herz, will mit dem Rosenkranz Gottes Herz um Gnaden bitten, damit die große Flut nicht hereinbricht, in der Nacht, in der stillen Nacht, und die Menschen fortträgt auf das traurige Feld, auf das vertrocknete Feld, und sie nicht leer vor Gott, dem Höchsten, stehen.

Mein Kind, der Wunsch, meine Bitte, ist größer denn je:
Meine Kinder auf Erden mögen mit bereiten und gläubigen Herzen
den Rosenkranz beten. Mein Kind, ich sagte schon an vielen Orten: Betet den Rosenkranz, damit der Friede die Welt regiere. [vgl. Botschaft № 201] Damit die Liebe die Erde überflute und nicht versinke, in Gewalt und Gleichgültigkeit.
Es sind so viele Seelen befleckt. Sie waschen sich nicht rein.
Sie stehen ohne Reue mit beiden Füßen auf Erden, doch werden sie fallen, jeden Halt verlieren, am Tage des Gerichtes.

(Jetzt öffnet sich weit das Herz der Mutter Gottes. Sie lächelt sehr.) Die kleine Armee, die kleine Armee – es sind die Rosenkranzbeter. Sie retten viele Seelen vor dem ertrinken.
Sie retten viele Seelen vor dem ewigen Tode, denn ihr Glaube und ihre Treue, ihre Hilfsbereitschaft, liegen im Feuer des barmherzigen Herzens Gottes.

Gottes Macht bedarf niemanden, doch liegt es im heiligsten Willen Gottes, die Menschen mit einzubeziehen für die Rettung so vieler,
die sonst für immer verloren gehen würden.

Es liegt im tiefinnersten barmherzigen Herzen der Dreifaltigkeit –
das Geheimnis der Seelenrettung durch gläubige Menschen.

Mein Kind, durch Menschen, die arm sind, reich zu werden: Wer vermag dies zu verstehen?
Auf Erden in beschränkter Weise. Im Himmel als Schauung eines von vielen Geheimnissen, in unterschiedlicher Tiefe, so wie Gott es schenken will. Liebe und Friede: Sie sind der Schlüssel zum Paradies. Glaube und Treue: Sie sind die Stufen zum Paradies.
Hoffnung und Gebet: Sie sind die größte Waffe, die einzige Waffe, die zum Paradies führt.

Glaube, Hoffnung und Liebe – bringen Frieden. Den Frieden, den mein Sohn den Menschen schenkte, den so viele verloren haben.
Nur mein Sohn kann den Menschen den wahren Frieden schenken.
Glaube, Hoffnung und Liebe: Sie sind das Segel auf dem Schiff des Friedens, das euch nach Hause führt.
Auf dem dornigen Weg [der Weg des Erdenlebens] mit dem Licht der Wahrheit stets zu bleiben, wird euch ewigen Frieden und Heiligkeit schenken.

Was kann der Mensch noch wichtigeres, wertvolleres gewinnen,
als einen Platz im Himmel, in ewiger Freude und Glückseligkeit,
in der Heimat, zu Hause bei Gott, für immer.
Was kann der Mensch, noch wichtigeres, wertvolleres gewinnen?
Nichts steht darüber.
Nichts steht darunter.
Nichts an der Seite.
Denn im Himmel ist die Vollkommenheit in der Heiligkeit verschmolzen, im Himmel am Throne zu sein, am Dreifaltigen Herzen, bis in alle Ewigkeit. Was kann der Mensch besitzen? Ewige Freude. Ewige Heimat. Ewige Heiligkeit. Was will der Mensch besitzen?

Meine Kinder!
Sehnt euch nach Heiligkeit – nach ewiger Heiligkeit.
Sehnt euch nach Freiheit – nach ewiger Freiheit.
Sehnt euch nach Freude – nach ewiger Freude.
Und Gott wird euch beschenken durch das barmherzige Herz meines Sohnes und durch euren Glauben, durch eure Hoffnung auf die Verheißungen und durch die Liebe.
Gott will und wird euch alles schenken, was kein Mensch auf Erden euch schenken kann:
Seine göttliche Liebe.
Seine barmherzige Liebe.
Seine heilige Liebe.
Was kann der Mensch noch wertvolleres gewinnen?

(Die Mutter Gottes breitet ihren goldenen Mantel aus. Ihr Gewand ist weiß. Am Saum des Mantels sind viele rote Flammen. Die Flammen berühren die Menschen, dann segnet sie die Menschen. Bei den Gläubigen sind die Flammen größer.)

(Morgenröte Botschaften)
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« Antwort #3083 am: 10. März 2016, 06:32:22 »
Hl. John Ogilvie

Priester, Ordensmann, Märtyrer
* um 1580 in Keith in Schottland
† 10. März 1615 in Glasgow in Schottland

John wurde als Sohn eines Calvinisten geboren, der Vater war Beamter am Hof von Maria Stuart. Er besuchte hervorragende Schulen, auch in Regensburg, konvertierte mit 17 Jahren zum Katholizismus und trat mit 19 Jahren in den Jesuitenorden ein. Er arbeitete dann in Wien und Graz, bis er 1610 in Paris zum Priester geweiht wurde. Heimlich reiste er nach Schottland zurück, war als Hauslehrer in Edinburgh tätig und besuchte Katholiken im Gefängnis. 1614 wurde John verraten und auf Anweisung des protestantischen Erzbischofs in Glasgow verhaftet. Er verfasste einen Bericht mit dem Titel "Relatio incarcerationis", "Bericht aus dem Kerker" über seine Verhaftung und die im Gefängnis erlittenen Foltern, der nach draußen geschmuggelt werden konnte. In einem Gerichtsverfahren wurde er wegen Hochverrats zum Tod verurteilt; er wurde erhängt und gevierteilt.
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« Antwort #3084 am: 10. März 2016, 06:33:31 »
Hieronymus (347-420), Priester, Bibelübersetzer und Kirchenlehrer

Wenn ihr Mose glauben würdet, müsstet ihr auch mir glauben; denn über mich hat er geschrieben

Paulus verkündet das „Geheimnis der verborgenen Weisheit Gottes, die Gott seit ewigen Zeiten vorausbestimmt hat“ (1 Kor 2,7). Gottes Weisheit ist aber Christus, denn Christus ist „Gottes Kraft und Gottes Weisheit“ (1 Kor 1,24). [...] Der im Geheimnis Verborgene war aber von Ewigkeit her vorausbestimmt. Vorausbestimmt und vorhergezeigt war er im Gesetze und in den Propheten.

Deshalb wurden die Propheten auch „Seher“ genannt (1 Kön 9,9), weil sie den schauten, den die anderen nicht sehen konnten. Abraham hat seinen Tag gesehen und frohlockte (Joh 8,56). Dem Ezechiel öffneten sich die Himmel (Ez 1,1), die dem sündhaften Volke verschlossen blieben. David singt: „Öffne mir die Augen für das Wunderbare an deiner Weisung!“ (Ps 119,18). Denn das Gesetz ist geistig zu deuten (vgl. Röm 7,14), und es bedarf zu seinem Verständnis besonderer Erleuchtung. Erst wenn Gottes Antlitz sich enthüllt hat, können wir Gottes Herrlichkeit schauen.

Die Apokalypse weist auf ein mit sieben Siegeln verschlossenes Buch hin [...] Wie viele gibt es nicht heute, die sich für wissend halten! Greifen sie aber zu diesem versiegelten Buche, dann können sie es nicht öffnen, bis der es erschließt, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, was niemand verschließt, und verschließt, was niemand öffnet (Off 3,7). In der Apostelgeschichte begegnet uns der heilige Eunuch [...] der den Propheten Jesaja las [...] doch war ihm Christus fremd, den er im Buche, ohne es zu wissen, verehrte. Da kam Philippus und lehrte ihn Jesus kennen, der im Buchstaben verborgen lag (Apg 8,27.30f.) [...]  All diese Dinge habe ich nur kurz gestreift, damit Du begreifst, dass Du ohne Führer und Wegweiser beim Studium der Hl. Schrift den richtigen Pfad nicht finden kannst.

Didaktische Briefe - 53. An den Priester Paulinus
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« Antwort #3085 am: 10. März 2016, 06:34:22 »
Buch Exodus 32,7-14.

In jenen Tagen sprach der Herr zu Mose: Geh, steig hinunter, denn dein Volk, das du aus Ägypten heraufgeführt hast, läuft ins Verderben.
Schnell sind sie von dem Weg abgewichen, den ich ihnen vorgeschrieben habe. Sie haben sich ein Kalb aus Metall gegossen und werfen sich vor ihm zu Boden. Sie bringen ihm Schlachtopfer dar und sagen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben.
Weiter sprach der Herr zu Mose: Ich habe dieses Volk durchschaut: Ein störrisches Volk ist es.
Jetzt lass mich, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und sie verzehrt. Dich aber will ich zu einem großen Volk machen.
Da versuchte Mose, den Herrn, seinen Gott, zu besänftigen, und sagte: Warum, Herr, ist dein Zorn gegen dein Volk entbrannt? Du hast es doch mit großer Macht und starker Hand aus Ägypten herausgeführt.
Sollen etwa die Ägypter sagen können: In böser Absicht hat er sie herausgeführt, um sie im Gebirge umzubringen und sie vom Erdboden verschwinden zu lassen? Lass ab von deinem glühenden Zorn, und lass dich das Böse reuen, das du deinem Volk antun wolltest.
Denk an deine Knechte, an Abraham, Isaak und Israel, denen du mit einem Eid bei deinem eigenen Namen zugesichert und gesagt hast: Ich will eure Nachkommen zahlreich machen wie die Sterne am Himmel, und: Dieses ganze Land, von dem ich gesprochen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es für immer besitzen.
Da ließ sich der Herr das Böse reuen, das er seinem Volk angedroht hatte.

Psalm 106(105),19-20.21-22.23.24.

Sie machten am Horeb ein Kalb
und warfen sich vor dem Gussbild nieder.
Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein
gegen das Bild eines Stieres, der Gras frisst.

Sie vergaßen Gott, ihren Retter,
der einst in Ägypten Großes vollbrachte,
Wunder im Lande Hams,
Furcht erregende Taten am Schilfmeer.

Da fasste er einen Plan, und er hätte sie vernichtet,
wäre nicht Mose, sein Erwählter, für sie in die Bresche gesprungen,
so dass Gott sie im Zorn nicht vertilgte.
Sie verschmähten das köstliche Land;
sie glaubten seinen Verheißungen nicht.

Evangelium nach Johannes 5,31-47.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Wenn ich über mich selbst als Zeuge aussage, ist mein Zeugnis nicht gültig;
ein anderer ist es, der über mich als Zeuge aussagt, und ich weiß: Das Zeugnis, das er über mich ablegt, ist gültig.
Ihr habt zu Johannes geschickt, und er hat für die Wahrheit Zeugnis abgelegt.
Ich aber nehme von keinem Menschen ein Zeugnis an, sondern ich sage dies nur, damit ihr gerettet werdet.
Jener war die Lampe, die brennt und leuchtet, und ihr wolltet euch eine Zeitlang an seinem Licht erfreuen.
Ich aber habe ein gewichtigeres Zeugnis als das des Johannes: Die Werke, die mein Vater mir übertragen hat, damit ich sie zu Ende führe, diese Werke, die ich vollbringe, legen Zeugnis dafür ab, dass mich der Vater gesandt hat.
Auch der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat über mich Zeugnis abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme gehört noch seine Gestalt je gesehen,
und auch sein Wort bleibt nicht in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat.
Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; gerade sie legen Zeugnis über mich ab.
Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu haben.
Meine Ehre empfange ich nicht von Menschen.
Ich habe erkannt, dass ihr die Liebe zu Gott nicht in euch habt.
Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, und doch lehnt ihr mich ab. Wenn aber ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, dann werdet ihr ihn anerkennen.
Wie könnt ihr zum Glauben kommen, wenn ihr eure Ehre voneinander empfangt, nicht aber die Ehre sucht, die von dem einen Gott kommt?
Denkt nicht, dass ich euch beim Vater anklagen werde; Mose klagt euch an, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt.
Wenn ihr Mose glauben würdet, müsstet ihr auch mir glauben; denn über mich hat er geschrieben.
Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie könnt ihr dann meinen Worten glauben?
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« Antwort #3086 am: 10. März 2016, 06:37:22 »
"So groß ist Meine Liebe, dass Ich euch jede beliebige Sünde verzeihen werde, außer der ewigen Sünde, die das Wort Gottes verflucht.

Ich werde euch immer verzeihen, wie sehr ihr Mich oder Meine Diener, die gesandt sind, um euch zu retten, auch kreuzigt.

Seit Meiner Kreuzigung hat die Menschheit Mein Eingreifen nicht auf solch eine Art und Weise erlebt wie jetzt, wo Ich euch das Buch der Wahrheit bringe.

Diejenigen, die berufen sind, sowie diejenigen von euch, die von Anbeginn der Zeit auserwählt worden sind, werden wie Löwen sein.

Mut wird euch vonseiten des Himmels gegeben werden, und ihr werdet diesen benötigen, wenn ihr den Hass überwinden müsst, der euch entgegengebracht werden wird."

Worte Jesu aus 1069 Buch der Wahrheit
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« Antwort #3087 am: 10. März 2016, 06:42:10 »

"Der Tag, an dem Ich in Meiner Göttlichen Barmherzigkeit komme, wird der Tag der Erleuchtung sein. Ihr werdet sofort wissen, dass Ich euch in eine Zeit völliger Preisgabe gebracht habe, in der nichts, was ihr getan habt, von euch ausgeblendet werden kann. Für jeden Akt der Schwäche eurerseits, werdet ihr den Schmerz Meines Leidens empfinden, der euer eigener Schmerz werden wird. Die Reue, die ihr fühlen werdet, wird nur so stark sein wie euer Glaube an Mich. So viele von euch werden erkennen, was ihr tun müsst, um von Mir angenommen zu werden. Aber einige von euch werden die Erleuchtung des Gewissens leugnen, wegen der Distanz zwischen uns, zu der ihr es habt kommen lassen.

Den Stolzen und Arroganten unter euch, die ihr während der „Warnung“ euer Gesicht vor Mir verbergen werdet, habe Ich Folgendes zu sagen: Habt keine Angst, denn ihr seid Mein. Weil ihr ein Kind Gottes seid, nach Seinem Abbild geschaffen, werde Ich euch große Barmherzigkeit zeigen. Fürchtet nicht denjenigen, der euch liebt — fürchtet nur denjenigen, der euch verachtet, denn er, der Teufel, ist euer größter Feind. Weist Mich zurück, und ihr werdet von Meinem größten Widersacher versklavt werden; aber wenn ihr ihn zurückweist, dann wird euch Meine Macht umfassen, euch schützen und euch sicher in Mein Königreich bringen. Ich gebe euch diese Informationen, damit ihr wisst, dass, wenn Ich sage, dass dies geschehen werde, es auch geschehen wird. Und wenn dieser Tag kommt, dann müsst ihr an Meine Worte denken. Fürchtet Mich nicht, denn was ist da zu fürchten? Wenn Ich Mein Leben für euch gegeben habe, warum dann würdet ihr dem Teufel euer Leben geben wollen, der nur die Zerstörung eurer sterblichen Seele sucht?

Es gibt nur einen Weg, den ihr einschlagen könnt, und das ist der Weg zu Mir, euren lieben Heiland und Erlöser. Ich bin euer Sicherheitsnetz. Lauft nicht weg von eurem Heil. Denkt immer an Mein Erbarmen, Meine Liebe und Meine Große Barmherzigkeit. Meine Göttliche Barmherzigkeit ist dafür da, dass sie angenommen wird."

( Worte Jesu aus 1298, Buch der Wahrheit )
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