Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663509 mal)

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« Antwort #4048 am: 10. September 2016, 06:20:30 »
Plage unserer Zeit: Gottvergessenheit!

Wenn das so weiter geht in unserer katholischen Weltkirche, wenn der Unglaube weiter zunimmt, wenn Irr- und Aberglauben ihren „Erfolgskurs“ fortsetzen, wenn die katholische Ordnung nicht mehr anerkannt und selbst von den auserwählten Dienern Gottes zur Seite geschoben wird, nur – um dem pilgernden Volk zu gefallen, wenn Wahrheit und Irrtum auf die gleiche Stufe gestellt werden, dann bricht alles zusammen und die Welt geht unter.
Die Mutter Gottes in Fatima hat immer wieder gefordert, die Weltweihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz endlich durchzuführen, aber Ihre Bitte wird Ihr bis heute von den Obersten Hirten verweigert. Folgen; Kriege; Glaubensverkündigungen mit seinen unzähligen Irrtümern; Zerfall bei der Geistlichkeit und Volk. Wo das Unbefleckte Herz Mariens nicht mehr regieren kann, wird Trostlosigkeit und Finsternis eintreten; wo das Allerheiligste Herz Jesu nicht mehr angebetet und verehrt wird, wird der Tod und das verderben um sich greifen. Millionen und Abermillonen Menschen werden durch ihren Verzicht auf die unendlichen Gnaden und göttlichen Gaben das Heil dereinst nicht schauen dürfen, sondern in den Feuerpfuhl geworfen werden.

Islam mit Gott Abrahams?
– Nein! Der Islam leugnet den Gottessohn.

„Wer den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht“ 1. Joh. 2,23!

In Rom, in der Basilika Santa Maria in Trastevere, saßen drei Imame der Hauptstadt in der ersten Reihe. Zwei von ihnen, Ben Mohamed Mohamed und Sami Salem, sprachen vom Ambo und rezitierten mehrfach den Koran. Dem Evangelium und der Predigt kehrten sie aber den Rücken zu und murmelten ein muslimisches Gebet, während die Katholiken das Glaubensbekenntnis beteten. In der Kathedrale von Bari rezitierte der sogenannte Imam Sharif Lorenzini auf Arabisch die erste Sure des Korans, in welcher der Unglaube der Christen mit folgenden Worten verurteilt wird: „Zeige uns den rechten Weg, den Weg jener, die du bevorzugt hast, nicht (den Weg) jener, die deinen Zorn verdient haben noch den jener, die abgeirrt sind.“
Was hier geschehen ist, ist auch bar jeder Vernunft, weil es keinen Grund dafür gibt, Muslime einzuladen, in einer katholischen Kirche zu beten und zu predigen. Die Initiative der französischen und der italienischen Bischöfe vermittelt den Eindruck, daß der Islam als solcher keine Verantwortung an der Strategie des Terrors trägt, als würden fanatische, aber kohärente Muslime weltweit nicht im Namen des Korans Christen massakrieren. Zu leugnen, wie es höchste Kirchenfürsten in Rom tun, daß ein religiöser Krieg im Gange ist, ist gerade so, als würde man leugnen, daß die Roten Brigaden in den 70er Jahren einen politischen Krieg gegen den Staat geführt haben.

(Text Startseite, hier)
« Letzte Änderung: 10. September 2016, 07:01:32 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4049 am: 10. September 2016, 07:42:48 »
Vision einer Christin am Morgen des 28.08.2016

Eine Christin namens Sonia hatte diese Vision am Sonntag, dem 28. Aug. 2016 morgens zwischen 6:00 und 8:00 Uhr.

Grüß Gott liebe Mitchristen,
Der Himmel war ganz hell, weiß bedeckt. Ich hörte einen Ton, so als würde sich ein Gewitter nähern.
Es waren dann Töne von mehreren Trompeten.
Der Hl.Geist sagte:
Wenn wir diese Töne hören, sollen wir so schnell als möglich nach Hausegehen oder fahren (wer auf der Arbeit ist oder außerhalb des Hauses).
Es wird nicht lange dauern, dass sich Dunkelheit über die Erde verbreitet. Während dieser Zeit wird es noch möglich sein, zur Familie nach Hause zu kommen. Wer als erstes zu Hause ist, zündet eine geweihte Kerze an und die Familie versammelt sich vor dem Altar um zu beten.
Sie dürfen nicht nach draußen schauen, weil Gott Vater die Endreinigung vollzieht.
Kurz nach dem Ertönen der Trompeten, wird sich die Muttergottes zum “Allerletzten Mal” am Himmel zeigen. Sie trägt einen dunkelblauen Mantel, bestickt mit goldenem Sichelmond und Sterne.
Die Muttergottes sagte: In diesen letzten Sekunden möchte Sie noch die Menschen zur Umkehr zum Vater bewegen, da Sie ja die Mutter aller ist und Sie keines Ihrer Kinder verloren gehen lassen will.

Gebe diese Botschaft weiter, damit alle Menschen sich vorbereiten können.
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« Antwort #4050 am: 10. September 2016, 07:43:40 »
Kleine Kinder, mit dem Ende des Barmherzigkeitsjahres beginnen die Tage der Bedrängnis für die Menschheit!

6. September 2016, 14.20 Uhr – Aufruf von Maria Rosa Mystica an die Menschheit.

Kleine Kinder Meines Herzens, der Friede Meines Herrn sei mit euch allen und Mein mütterlicher Schutz begleite euch immer.

Das Jahr der Barmherzigkeit geht zu Ende und die immense Mehrheit ist geistig immer noch erschlafft. Dieses Jahr der Gnade geht vorbei, das der Himmel euch geschenkt hat, damit euch vergeben werde und wenn die Tage der Gerechtigkeit kommen, werdet ihr zum Himmel um Barmherzigkeit schreien und weinen, aber es wird schon niemand mehr sein, der auf euch hört. Das Jahr der Barmherzigkeit endet, aber es kann nicht ohne die Warnung vergehen; deshalb schenkte euch Mein Vater dieses Jahr der Verzeihung, damit ihr euch darauf vorbereiten konntet und auch euren Durchgang in die Ewigkeit aushalten könnt.

Oh Menschheit, ihr wisst nicht, was euch erwartet; es kommen Tage des Chaos, der Verzweiflung und geistigen Dunkelheit; all jene, die geistig nicht vorbereitet sind, laufen Gefahr sich zu verlieren! Die Warnung kommt mitten in der Drangsal und die immense Mehrheit wird erfasst werden ohne vorbereitet zu sein. Welche Traurigkeit fühle ich als Mutter im Herzen, so viele zu sehen, die heute sind und morgen nicht mehr sein werden.

Diese Menschheit beachtet die Aufrufe des Himmels nicht, sie denken das sei Fanatismus und dass Gott nicht strafe, denn gemäß vielen ist Gott Liebe und Barmherzigkeit. Kleine Kinder, Gott ist barmherzig, aber Er ist auch gerecht; Barmherzigkeit und Gerechtigkeit ist Sein Heiliger Name. Glaubt ihr, dass ihr Sünden und Sünden begehen könnt und eure Wohnstätte werde der Himmel sein? Oh, wie irrig sind jene, die so denken, denn mit diesen Gedanken wird das was euch erwartet, der ewige Tod sein! So wie ihr auf dieser Welt eine Strafe bekommt, wenn ihr ein Delikt begeht, genauso ist es in der Ewigkeit! Gott gibt jedem nach seinen Werken, die Bösen werden ins ewige Feuer geworfen und die Gerechten werden in die ewige Herrlichkeit gehen.

Kleine Kinder, mit dem Ende des Barmherzigkeitsjahres beginnen die Tage der Bedrängnis für die Menschheit. Deshalb bitte Ich euch, nützt diese Tage der Barmherzigkeit vollständig aus, die euch der Himmel schenkt, damit ihr die größtmögliche Anzahl Ablässe bekommt und dehnt sie auch auf eure Verwandten aus, die am weitesten von Gott entfernt sind, damit wenn die Warnung kommt ihre Seelen in der Ewigkeit nicht verloren gehen. Betet Meinen Heiligen Rosenkranz und bittet für die Bekehrung dieser undankbaren und sündigen Menschheit, denn es nähern sich Tage großer Dunkelheit.

Kleine Kinder, bleibt im Frieden Meines Herrn. Es liebt euch eure Mutter, Maria Rosa Mystica.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt, kleine Kinder.

(Enoch)
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« Antwort #4051 am: 12. September 2016, 21:42:02 »
Maria-Mariä Namen

Im Jahre 1513 erhielt die Diözese Cuenca in Neukastilien in Spanien die Erlaubnis zur Feier eines Festes zu Ehren des heiligen Namens Mariä. Bald baten auch andere Diözesen um dieses Vorrecht. Nach dem Sieg über die Türken bei Wien 1683 wurde der Tag durch Papst Innozenz XI. als Fest für die ganze Kirche eingeführt: Am 15. August hatte sich Polenkönig Jan III. Sobieski zusammen mit Karl V. Leopold von Lothringen, Maxilmilian Emanuel von Bayern, dem Markgrafen von Baden und dem Prinzen von Sayoyen mit einem Heer von 65.000 Mann den dreimal so starken Türken, die seit zwei Monaten Wien belagerten, entgegengestellt und dabei das Banner der Gottesmutter vorangetragen. Am 12. September 1683 kam es zur entscheidenden Schlacht, in der die Türken vernichtend geschlagen wurden. Noch im gleichen Jahr bestimmte Papst Innozenz XI. die Feier des Festes Mariä Namen am Sonntag nach Mariä Geburt für die ganze katholische Kirche.

Papst Pius X. verlegte das Fest auf den 12. September, den Siegestag. Im römischen Generalkalender von 1970 wurde dieses Fest gestrichen, da es eine Doppelung zum Fest Mariä Geburt darstellt. Im Diözesankalender für das deutsche Sprachgebiet blieb es wegen des historischen Bezugs zum Sprachgebiet erhalten, v.a. in Österreich wird dieses Fest noch heute begangen. 2001 wurde der Tag als Gedenktag wieder in den Römischen Generalkalender aufgenommen.

Früher hatten die Armen an diesem Tag das Recht, auf den Feldern liegen gebliebenes Korn zu sammeln.
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« Antwort #4052 am: 12. September 2016, 21:43:36 »
Basileios von Seleukia (?-um 468), Bischof

Sprich nur ein Wort

„Herr, mein Diener liegt danieder, er ist gelähmt und leidet sehr. Auch wenn er Sklave ist, so ist doch jeder, den dieses Übel heimsucht, Mensch. Schau nicht auf die Niedrigkeit deines Sklaven, sondern vielmehr auf die Größe des Übels“; so in etwa sprach der heidnische Hauptmann; und was erwiderte die Allerhöchste Güte? „Ich komme zu dir und ich werde ihn heilen. Aus Mitleid mit den Menschen bin ich selbst Mensch geworden, bin doch für alle gekommen und werde keinen einzigen geringschätzen. Ich werde ihn gesund machen.“ Wegen seiner unverzüglichen Antwort, spornt Christus den Glauben noch weiter an: „Herr, ich bin nicht würdig, dass du eintrittst unter mein Dach.“ Siehst du, wie der Herr einem Jäger gleich, den im Geheimen verborgenen Glauben hervorgelockt hat? „Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden. Auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Genauso habe ich deine Machtfülle kennen gelernt. Von der Macht ausgehend, die ich besitze, habe ich die Fülle der Macht erkannt, die weit größer ist als meine. Ich sehe doch die Armeen der Geheilten, ich sehe die Truppen der Wundertaten, die auf deine Befehle warten. Sende sie gegen die Krankheit aus, sende sie aus, so wie ich meine Soldaten aussende.“

Jesus war voller Bewunderung und sagte: „Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden.“ Der Fremde, der nicht Berufene, der nicht dem Volk des Bundes Angehörende, der nicht Anteil an den Wundern des Moses gehabt hatte, der nicht in seine Gesetze eingewiesen worden war, der nicht die Worte der Propheten kannte hat die anderen durch seinen Glauben übertroffen.

Predigt über den Hauptmann; PG 85, 235f.
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« Antwort #4053 am: 12. September 2016, 21:45:38 »
Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 11,17-26.33.

Brüder! Wenn ich schon Anweisungen gebe: Das kann ich nicht loben, dass ihr nicht mehr zu eurem Nutzen, sondern zu eurem Schaden zusammenkommt.
Zunächst höre ich, dass es Spaltungen unter euch gibt, wenn ihr als Gemeinde zusammenkommt; zum Teil glaube ich das auch.
Denn es muss Parteiungen geben unter euch; nur so wird sichtbar, wer unter euch treu und zuverlässig ist.
Was ihr bei euren Zusammenkünften tut, ist keine Feier des Herrenmahls mehr;
denn jeder verzehrt sogleich seine eigenen Speisen, und dann hungert der eine, während der andere schon betrunken ist.
Könnt ihr denn nicht zu Hause essen und trinken? Oder verachtet ihr die Kirche Gottes? Wollt ihr jene demütigen, die nichts haben? Was soll ich dazu sagen? Soll ich euch etwa loben? In diesem Fall kann ich euch nicht loben.
Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot,
sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!
Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!
Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
Wenn ihr also zum Mahl zusammenkommt, meine Brüder, wartet aufeinander!

Psalm 40(39),7-8.9-10.17.

An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen,
Brand- und Sündopfer forderst du nicht.
Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt;
darum sage ich: Ja, ich komme.
In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.

Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude,
deine Weisung trag' ich im Herzen.
Gerechtigkeit verkünde ich in großer Gemeinde,
meine Lippen verschließe ich nicht; Herr, du weißt es.

Alle, die dich suchen, frohlocken;
sie mögen sich freuen in dir.
Die dein Heil lieben, sollen immer sagen:
Groß ist Gott, der Herr.

Evangelium nach Lukas 7,1-10.

In jener Zeit als Jesus seine Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein.
Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr schätzte.
Als der Hauptmann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ältesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten.
Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erfüllst;
denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut.
Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst.
Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden.
Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.
Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden.
Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Diener gesund war.
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« Antwort #4054 am: 13. September 2016, 16:34:58 »
Hl. Johannes Chrysostomus

Patriarch von Konstantinopel, Kirchenvater
* gegen 350 in Antiochia, heute Antakya in der Türkei
† 14. September 407 in Pityus in Kolchis, dem heutigen Sochumi in Georgien

Johannes mit dem Beinamen Chrysostomus (Goldmund), der große Prediger und Seelsorger, wurde gegen 350 in Antiochien geboren. Ein heidnischer Philosoph, der die Mutter des Johannes kennen gelernt hatte, rief aus: „Was für wunderbare Frauen findet man bei den Christen!“ Johannes studierte ausgiebig antike Rechtswissenschaft und Rhetorik. 369 empfing er die Taufe, 374 schloss er sich für einige Jahre einer Eremitengruppe auf einem Berg in der Nähe von Antiochien an. 386 wurde er Priester; bald wurde er durch seine Predigten berühmt, die geradezu einen politischen Machtfaktor darstellten. 397 wurde er als Patriarch nach Konstantinopel geholt. Er lebte weiterhin einfach wie ein Mönch, predigte, erklärte die Heilige Schrift, sorgte für die Armen und die Kranken.

Er verkaufte die Luxusgegenstände im Bischofspalast, um die Hungrigen zu speisen, und brachte die Finanzen der Kirche unter rigorose Kontrolle. Ebenso befahl er, die Kirchen dann zu öffnen, wenn das arbeitende Volk sie besuchen konnte. Diese Maßnahmen brachten ihm Ansehen beim Volk, aber die Missgunst der Wohlhabenden und des Klerus.

Er mahnte zur häufigen Kommunion, aber auch zur Ehrfurcht vor den göttlichen Mysterien. Seine Seelengröße zeigte Johannes im Leiden. Die Kaiserin fühlte sich be­troffen, als der Bischof gegen den Luxus der reichen Damen predigte, und betrieb seine Absetzung. Sie hatte Erfolg, und Johannes musste in die Verbannung gehen. Zwar konnte er bald zurückkehren, aber eine zweite Ausweisung war endgültig. Johannes wurde nach Armenien verbracht und sollte von dort an das Ostufer des Schwarzen Meeres transportiert werden. Unterwegs starb er an Erschöpfung; seine letz­ten Worte waren: „Gott sei für alles gepriesen!“ Das war am 14. Sep­tember 407.

Die Anmaßung

„Es gibt nichts Schlimmeres als die Anmaßung. Sie nimmt den Menschen die vernünftige Überlegung und zieht ihnen den Ruf der Albernheit zu, ja sie bringt sie so weit, dass sie völlig unvernünftig werden.“ (Johannes Chrysostomus)
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« Antwort #4055 am: 13. September 2016, 23:32:20 »
So will Gott seine Mutter ehren

Man bittet Gott um viele Dinge und erhält sie nicht. Man bittet Maria um viel und man erhält es. Warum ist das so? Nicht weil Maria mächtiger ist als Gott aber Gott will dadurch seine Mutter ehren.

Hl. Alfons Maria von Liguori
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La Salette 1846



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