Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664099 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #4456 am: 05. Dezember 2016, 06:59:27 »
Hl. Petrus Chrysologus (um 406-450), Bischof von Ravenna, Kirchenlehrer

„Was für Gedanken habt ihr im Herzen?“

Dank dem Glauben eines anderen sollte die Seele des Gelähmten noch vor seinem Leib heil werden. „Als Jesus ihren Glauben sah“, heißt es im Evangelium. Brüder, beachtet hier, dass Gott sich nicht um das kümmert, was Unvernünftige wollen, dass er nicht erwartet, bei Unwissenden Glauben vorzufinden [...] bei denen, die nicht gesund sind. Andererseits weigert er sich nicht, dem Glauben der Menschen zu Hilfe zu kommen. Dieser Glaube ist ein Geschenk der Gnade und stimmt mit dem Willen Gottes überein [...] In seiner göttlichen Güte versucht der Arzt Christus, Menschen, die sich dabei selbst im Weg stehen, ins Heil zu ziehen, solche, die an seelischen Krankheiten leiden, oder solche, die von der Last ihrer Sünden und Fehler an den Rand des Wahnsinns getrieben werden. Sie aber sträuben sich dagegen.

Liebe Brüder, wollten wir doch bloß der Lähmung unserer Seele auf den Grund gehen! Wir würden entdecken, dass die Seele, ihrer Kräfte beraubt, auf einem Sündenbett liegt. Das Wirken Christi in uns würde zu einer Quelle des Lichts. Wir würden begreifen, dass er jeden Tag unseren Mangel an Glauben für so schädlich hält, dass er uns hinzieht zu den heilsamen Arzneien und unserem widerspenstigen Willen entschieden Zügel anlegt. „Mein Kind“, sagt er, „deine Sünden sind dir vergeben!“ (vgl. Mk 2,5).

Predigt 50; PL 52,339
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4457 am: 05. Dezember 2016, 07:01:32 »
Buch Jesaja 35,1-10.

Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, die Steppe soll jubeln und blühen.
Sie soll prächtig blühen wie eine Lilie, jubeln soll sie, jubeln und jauchzen. Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr geschenkt, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Man wird die Herrlichkeit des Herrn sehen, die Pracht unseres Gottes.
Macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest!
Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott! Die Rache Gottes wird kommen und seine Vergeltung; er selbst wird kommen und euch erretten.
Dann werden die Augen der Blinden geöffnet, auch die Ohren der Tauben sind wieder offen.
Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, die Zunge des Stummen jauchzt auf. In der Wüste brechen Quellen hervor, und Bäche fließen in der Steppe.
Der glühende Sand wird zum Teich und das durstige Land zu sprudelnden Quellen. An dem Ort, wo jetzt die Schakale sich lagern, gibt es dann Gras, Schilfrohr und Binsen.
Eine Straße wird es dort geben; man nennt sie den Heiligen Weg. Kein Unreiner darf ihn betreten. Er gehört dem, der auf ihm geht. Unerfahrene gehen nicht mehr in die Irre.
Es wird keinen Löwen dort geben, kein Raubtier betritt diesen Weg, keines von ihnen ist hier zu finden. Dort gehen nur die Erlösten.
Die vom Herrn Befreiten kehren zurück und kommen voll Jubel nach Zion. Ewige Freude ruht auf ihren Häuptern. Wonne und Freude stellen sich ein, Kummer und Seufzen entfliehen.

Psalm 85(84),9-10.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der Herr dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - 5,17-26.

Eines Tages, als Jesus lehrte, saßen unter den Zuhörern auch Pharisäer und Gesetzeslehrer; sie waren aus allen Dörfern Galiläas und Judäas und aus Jerusalem gekommen. Und die Kraft des Herrn drängte ihn dazu, zu heilen.
Da brachten einige Männer einen Gelähmten auf einer Tragbahre. Sie wollten ihn ins Haus bringen und vor Jesus hinlegen.
Weil es ihnen aber wegen der vielen Leute nicht möglich war, ihn hineinzubringen, stiegen sie aufs Dach, deckten die Ziegel ab und ließen ihn auf seiner Tragbahre in die Mitte des Raumes hinunter, genau vor Jesus hin.
Als er ihren Glauben sah, sagte er zu dem Mann: Deine Sünden sind dir vergeben.
Da dachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer: Wer ist das, dass er eine solche Gotteslästerung wagt? Wer außer Gott kann Sünden vergeben?
Jesus aber merkte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was habt ihr für Gedanken im Herzen?
Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!
Im gleichen Augenblick stand der Mann vor aller Augen auf. Er nahm die Tragbahre, auf der er gelegen hatte, und ging heim, Gott lobend und preisend.
Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten voller Furcht: Heute haben wir etwas Unglaubliches gesehen.
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« Antwort #4458 am: 06. Dezember 2016, 05:58:56 »
Gebete, die Jesus Anne gelehrt hat

Gebet für die Priester

O Jesus, erbarme Dich der Priester. Sie sind in großer Not. Du weißt, wie diese Süchte sie bedrängen. Befreie sie davon. Du kannst es. Ich werde nicht nachlassen für sie zu opfern und zu sühnen. Gebrauche mich wie Du es möchtest, aber mache sie frei für ihre Aufgabe als Priester, dass sie als marianische und heiligmäßige Priester die Gemeinden führen können. Amen.
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« Antwort #4459 am: 06. Dezember 2016, 06:00:36 »
Gebete, die Jesus Anne gelehrt hat

Gebet zum Höchsten Gott

Wie unermesslich groß ist doch der liebende Gott. Warum verehren ihn so wenige Menschen? Glaubt an die Göttlichkeit, denn ohne Gott seid ihr ein Nichts. Alles, was ihr seid, kommt von Ihm. Alles, was wir tun, ist von seinem Willen abhängig. Wie gerne bin ich abhängig von dieser großen Gottheit. Nichts Schöneres gibt es, als Ihm Gehorsam zu erweisen. Er lenkt alles. Nicht wir vollbringen etwas. In Gott ist die volle Wirklichkeit. Jeder Augenblick ohne Ihn, ist verlorene Zeit.
O Herr, ich bin in keiner Weise würdig, diese Gnade zu empfangen von Dir. Sei mir armen Sünder barmherzig. Dich, den Höchsten Gott, darf ich Unwürdige schauen. Vor größter Ehrfurcht möchte ich erschauern und zur Erde sinken. Wie gerne lasse ich mich vor Dir, Du Höchster, auf die Knie fallen. Du bist es, der mich in aller Sanftmut zur Erde sinken lässt. Wie kann ich es wagen, auf die Menschen zu achten, wenn Du, o Höchster, zu mir armen Sünder kommst. In diesem Augenblick möchte ich für Dich sterben wollen. Jeder Augenblick in Deiner Heiligkeit ist ein unersetzlicher Moment.
Herr, Du weißt, dass ich Dich liebe, Du weißt alles, vergib mir meine Schuld. Immer möchte ich niederfallen und Dich anbeten und für die anderen, die Dir keine Ehre erweisen, Sühne leisten. Lob, Preis und Anbetung sei Dir, o ewig Liebender. Amen.
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« Antwort #4460 am: 06. Dezember 2016, 06:02:03 »
Gebet zur Gottesmutter

Liebste Gottesmutter, Du Stern der Hoffnung, ich bitte Dich für alle Anwesenden, dass sie den Mut des Heiligen Geistes bekommen, ihre Sünden ehrlich zu bekennen, damit sie den ganzen Weg, den Weg, den Jesus für sie vorgesehen hat, gehen können. Lasse sie nicht zurückblicken, damit es ein Weg der Freude und der Liebe des Göttlichen Herzens wird. Verbinde ihr Herz mit Deinem Herzen und führe sie alle zu Deinem Sohn. Stehe all ihren Verwandten bei, damit wieder Freude und Versöhnung einkehrt. Du bittest am Throne des Himmlischen Vaters. Dir, liebste Mama, wird der Vater im Himmel keinen Wunsch abschlagen, denn Deiner Heiligen Demut kann er nicht widerstehen. Amen.

Liebste Mutter, ich bitte Dich jetzt für unseren Heiligen Vater Benedikt XVI. Steh ihm bei und stärke ihn. Sende ihm alle Heiligen Engel, auch die Erzengel. Amen.
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« Antwort #4461 am: 06. Dezember 2016, 06:04:13 »
Gebet für unser Vaterland

Herr, unser Gott, Vater voll Erbarmen, aus unserer ausweglosen Not rufen wir zu Dir. Einst war unsere Heimat ein Bollwerk des echten katholischen Glaubens. Wir haben uns dieser großen Erbschaft nicht würdig erwiesen. Deine Lehre, Deine Gebote werden mit Füßen getreten. Die das Volk im Glauben führen sollten, erweisen sich oft genug als Verführer zu Irrlehren. Oft genug wird der Glaube im Religionsunterricht verfälscht, oft genug getraut man sich nicht mehr Deine Gebote, besonders das der Keuschheit, ungeschmälert zu verkünden: Unsere Jugend geht zugrunde.

Die Zeit rückt näher, da unsere Heimat ein Land ohne Priester, ohne hl. Messe sein wird. Wir bekommen es, wir haben es nicht anders verdient. Doch Deine Allmacht, Deine Barmherzigkeit, Deine Liebe geben uns Mut, Dich um das Außerordentliche zu bitten: Greife ein, o Gott, greife ein. Dir ist alles möglich. Rette unserer Heimat die Religion, ehe noch der Rest zugrunde geht. Gib den wenigen Rufern in der Wüste Kraft und vertrauen in ihrer aussichtslos scheinenden Aufgabe. Mit den heiligen Aposteln rufen wir: ‚Herr, rette uns, wir gehen zugrunde'. Unberührt von Spott, Hohn und Verleumdung hören wir nicht auf, Dich zu bitten: SCHENKE UNS WIEDER EIN KATHOLISCHES VATERLAND!
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« Antwort #4462 am: 06. Dezember 2016, 06:35:43 »
Weihegebet zum Heiligen Erzengel Michael

O du großer Himmelsfürst, treuester Verteidiger der Kirche Gottes, heiliger Erzengel Michael, siehe, wir kommen täglich mehr in Bedrängnis. Der Kampf, den du im Himmel begonnen, tobt weiter auf dieser Erde. Der große Abfall von Gott reißt immer mehr Seelen in den höllischen Abgrund. Die heilige Kirche wird nicht nur von außen verfolgt, sondern, was noch weit gefährlicher ist, von Feinden im Innern zerstört. Der Weinberg des Herrn ist verwüstet.

In demütigem Vertrauen auf deine Güte und die Macht deiner Hilfe komme ich deshalb zu dir in Begleitung meines Schutzengels, um mich dir zu übergeben. Sei du mein besonderer Schutzpatron und Fürsprecher. Verteidige mich in allen Angriffen des bösen Feindes, besonders im Kampf gegen alle Versuchungen im Glauben und in der Reinheit und bewahre mich vor dem Verderben der Sünde. Erhalte meiner Seele in der Sterbestunde den Frieden und führe mich sicher ins himmlische Vaterhaus. Amen.
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« Antwort #4463 am: 06. Dezember 2016, 06:50:41 »
Hl. Nikolaus, Metropolit von Myra, Wundertäter

* um 280 / 286 in Patara, heute Ruinen bei Kalkan(?) in der Türkei
† zwischen 345 und 351 in Myra, heute Demre in der Türkei

Nikolaus, der Bischof von Myra (Kleinasien), im Osten und Westen viel verehrt, lebte wahrscheinlich im 4. Jahrhundert. Nachrichten über sein Leben sind aus späterer Zeit und wenig gesichert, müssen aber deshalb nicht falsch sein. Er habe das Artemis-Heiligtum in Myra zerstört. In der Christenverfolgung unter Galerius 310 sei er verhaftet und gefoltert worden und bleibend entstellt geblieben. Auf dem Konzil von Nizäa habe er gegen die arianische Irrlehre gekämpft und seinen auf seiten der Arianer stehenden Freund Theognis von Nizäa (dessen Teilnahme historisch belegt ist) überzeugt.

Der Mangel an geschichtlichen Nachrichten rief zahlreiche Legenden hervor, denen gemeinsam ist, dass Nikolaus sich für die Armen und Benachteiligten einsetzte, sodass man annehmen darf, dass dies ein charakteristischer Zug seines Lebens war.

Kaiser Justinian (527-565) errichtete zu seiner Ehre eine Kirche in Konstantinopel, und spätestens ab dann war seine Verehrung im Osten weit verbreitet. Im Westen entwickelte sich sein Kult erst ab dem 9. Jahrhundert, er erfuhr eine stärkere Verbreitung durch die aus Byzanz stammende Kaiserin Theophanu (Gemahlin Ottos II) und weiteren Aufschwung ab 1082, als seine Reliquien durch Kaufleute gestohlen und nach Bari (Apulien) gebracht wurden.

Die heutigen Nikolaus- und Weihnachtbräuche stammen aus späterer Zeit (ab ca. 16. Jahrhundert) und sind vermischt mit vorchristlichen Elementen; sie haben mit dem historischen hl. Nikolaus nichts zu tun.
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La Salette 1846



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