Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664255 mal)

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« Antwort #4584 am: 30. Dezember 2016, 15:04:47 »
Hl. Alfons Maria von Liguorio: Der Wille Gottes

Unsere ganze Vollkommenheit besteht darin, unseren über alles liebenswerten Gott zu lieben: die Liebe “ist das Band der Vollkommenheit” (Kol 3, 14). Nun, unseren Willen mit dem allheiligen Willen Gottes zu vereinigen: Das ist die ganze Vollkommenheit der göttlichen Liebe. Die hauptsächliche Wirkung der Liebe, so lehrt der hl. Dionysius, ist genau dies: Die Vereinigung der Willen, so daß bei denen, die sich lieben, nur mehr ein Wille bleibt. Je mehr also eine Seele dem göttlichen Willen geeint ist, um so größer wird ihre Liebe sein.
 
Ohne Zweifel sind Gott die Abtötungen, die Betrachtungen, die hl. Kommunionen, die Werke der Nächstenliebe wohlgefällig; aber unter welcher Bedingung sind sie es? Nur dann, wenn sie Seinen heiligen Willen als Richtschnur haben. Wenn dagegen bei all diesen Werken Sein heiliger Wille abwesend ist, so sagt man noch zu wenig, wenn man sagt: Er nimmt sie nicht an. Vielmehr sind sie Ihm ein Abscheu und Er bestraft sie. Stellen wir uns zwei Diener vor: Der eine ist den ganzen Tag in Bewegung, ohne einen Augenblick zu ruhen; aber er will nur nach seinem Kopf handeln. Der andere macht sich weniger Mühe, aber er gehorcht in allem. Wer von den beiden wird seinem Meister gefallen? Sicherlich der zweite und nicht der erste.
 
Wie könnten unsere Werke denn zur Ehre Gottes dienen, wenn sie nicht Seinem göttlichen Willen entsprechen würden? Nicht Opfer verlangt Gott, sagt der Prophet zu Saul, sondern die Ausführung Seines heiligen Willens. “Hat der Herr Wohlgefallen an Brandopfern und Opfergaben? Hat Er nicht vielmehr Wohlgefallen am Gehorsam gegenüber Seiner Stimme? Ihm zu widerstehen kommt dem Verbrechen des Götzendienstes gleich” (1 Kön 22, 23). Der Mensch, der danach strebt, seinem Eigenwillen zu folgen, ohne sich um den Willen Gottes zu kümmern, der begeht eine Art von Götzendienst; denn anstatt den göttlichen Willen anzubeten, ist es der eigene Wille, den er doch irgendwie anbetet.
 
Die größte Ehre also, die wir Gott geben können, ist dies: daß wir Seinen heiligen Willen erfüllen. Unser Erlöser ist auf diese Erde herabgekommen, um die Ehre Seines Vaters wiederherzustellen. Durch Sein Beispiel hat Er uns diese Lehre gegeben, die von allen die wichtigste ist! Höre, wie der hl. Paulus Ihn zu Seinem ewigen Vater sprechen läßt: “Nicht Opfer noch Gaben hast Du gewollt; aber Du hast mir einen Leib gegeben: Siehe, Gott, ich komme, um Deinen Willen zu erfüllen” (Hebr 10, 5‑7). Du hast die Opfer, die die Menschen Dir darbrachten, zurückgewiesen; Du willst, daß ich den Leib hinopfere, den Du mir gegeben hast: Hier, ich bin bereit, Deinen Willen zu erfüllen.
 
Daß Er auf diese Erde gekommen ist, um allein den Willen Seines Vaters zu erfüllen und nicht den Seinigen, dies erklärt Er mehrere Male: “Ich bin vom Himmel herabgestiegen, nicht um Meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der Mich gesandt hat” (Joh 4, 38). Welches Zeichen der Liebe gegenüber Seinem Vater wollte Er der Welt geben? Dieses Zeichen der Liebe war Sein Gehorsam gegenüber dem göttlichen Willen, der Ihm zum Opfer am Kreuz für das Heil der Welt bestimmte. Er sagte es im Ölgarten, als Er Seinen Feinden entgegenging, die kamen, um Ihn zu ergreifen und zum Tode zu führen: “Aber die Welt soll erkennen, daß Ich den Vater liebe und so handle, wie Mir der Vater aufgetragen hat. Stehet auf, wir wollen gehen” (Joh 14, 31). In gleich welchem Menschen will Er einen Bruder erkennen, unter der einzigen Bedingung, daß dieser den Willen Gottes tue: “Denn jeder, der den Willen Meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter” (Mt 12, 50).
 
Die Heiligen haben niemals ein anderes Ziel vor Augen gehabt, als den Willen Gottes zu erfüllen: Sie verstanden sehr gut, daß die Vollkommenheit einer Seele nicht anderswo liegt.
 
“Gott”, sagte der sel. Heinrich Suso, “verlangt nicht, daß wir große Erleuchtungen haben sollen; was Er will, das ist eine totale Unterwerfung unter Seinen Willen.”
 
Die hl. Theresia von Avila sagt: “Die einzige Absicht dessen, der sich dem Gebet hingibt, muß die sein, mutig daran zu arbeiten, seinen Willen dem Willen Gottes gleichförmig zu machen. Seien wir überzeugt, daß darin die höchste Vollkommenheit besteht, die man im geistlichen Leben erreichen kann. Wer sich in dieser Übung mehr hervortut, wird von Gott größere Gunsterweise empfangen und wird in seinem inneren Leben schneller vorwärts kommen.”
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4585 am: 30. Dezember 2016, 15:09:27 »
Wer war Padre Pio

Wer war Pater Pio?

Zum Download der vollständigen Texte bitte hier klicken.

Am 25. Mai 1887 regnet es heftig in Pietrelcina, einem Ort in der süditalienischen Provinz Benevent. Der Frühling hat sich verspätet. Trotzdem herrscht im Haus Nummer 27, an der Vico Stor-to Valla, freudige Stimmung. Die Eheleute Guiseppa de Nunzio und Grazio Forgiano halten ihr soeben geborenes jüngstes von acht Kindern in den Armen. Es ist ein Junge, und er wird schon am nächsten Morgen in der Kirche Santa Maria degli Angeli auf den Namen des heiligen Franz von Assisi getauft werden. Noch ahnt niemand in dem abgelegenen Dorf, daß den armseligen Bauersleuten Guiseppa und Grazio, die nicht einmal des Lesens und Schreibens mächtig sind, ein Sohn geschenkt wurde, vom dem in wenigen Jahrzehnten die ganze Welt sprechen wird.

Pater Pio ist geboren. Sein Weg scheint vorgezeichnet. Schon als Kind liebt er das Gebet, malt Kreuze auf den Boden, weiht sich dem heiligen Franziskus. Mit sieben Jahren wird er zum Schaf- und Ziegenhüten weggeschickt. Doch bald schon darf er bei einem Lehrer Unterricht nehmen. Denn seine Berufung ist klar erkennbar. Noch nicht 16 Jahre alt, tritt er am 6. Januar 1903 ins Noviziat der heimatlichen Kapuziner ein. Fortan führt er den Namen Fra Pio. Immer ist er kränklich. Er leidet viel. Trotzdem führt er ein asketisches Leben, verrichtet seine theologischen Studien und kann am 10. August 1910 im Dom von Benevent zum Priester geweiht werden.

1916 darf Pater Pio auf eigenen Wunsch hin in das Kapuzinerkloster von San Giovanni Rotondo, einem bis dahin ziemlich verfallenen Gebäude, übersiedeln. Hier in der Einsamkeit des Gargano, 557 Meter über dem Meeresspiegel und umgeben von nur wenigen kleinen Bauerndörfern, beginnt das große Wunder dieses Gottesmannes.

Die Wundmale Christi

Es geschieht im Chor des Klosters Santa Maria delle Grazie in San Giovanni Rotondo. Wir schreiben den 20. September 1918, Freitag vor dem Fest des Heiligen Matthäus. Pater Pio befindet sich allein in der Kirche, betet inbrünstig und blickt auf das Kreuz. Plötzlich hat er hat eine Vision: Eine mysteriöse Gestalt, ans Kreuz geschlagen, erschreckt ihn. "Ich wäre gestorben, wenn der Herr nicht eingegriffen hätte, um mein Herz zu stützen, das mir aus der Brust zu springen schien", so Pater Pio selbst darüber. Als sich die Erscheinung auflöst, bemerkt er, daß seine Hände, seine Füße und seine Seite durchbohrt sind und Blut heraussickert. Ein Mönch findet den Stigmatisierten im Chor ausgestreckt auf dem Boden liegend. Man bringt ihn in seine Zelle. Die Oberen werden verständigt. Für Pater Pio beginnt eine schwere Zeit. In einem Brief, den er vier Wochen nach dem Ereignis an seinen Beichtvater, Pater Benedetto von San Marco in Lamis schreibt, berichtet er: "Stell Dir die Qual vor, die ich dabei erlitt und die ich andauernd empfinde, fast alle Tage. Die Wunde am Herzen blutet ständig, besonders von Donnerstagabend bis Samstag". Er bittet Gott, diese Zeichen von ihm zu nehmen, doch die Wundmale Christi bleiben ihm zeit lebens. Zu den Schmerzen um die Wunden kommen die zahllosen kirchlich angeordneten medizinischen Untersuchungen und viele Verleumdungen, er sei ein Schwindler, ein Hysteriker. Der Orden möchte die Geschehnisse geheimhalten. Doch die Nachricht von dem Pater mit den Wundmalen Christi verbreitet sich in Windeseile. Schon wenige Wochen später strömen erste Pilger nach San Giovanni Rotondo, um den "heiligen Pater" zu sehen. Ein Pilgerstrom der ständig wächst und bis heute nicht mehr abgebrochen ist.

Messe - Kommunion - Segen

Bald spüren die Pilger die "Heiligkeit" dieses Mönches auch im Gottesdienst. Während der heiligen Messe, scheint er dieser Welt entrückt; jeder Augenblick der Feier wird zu einem Hauch von Ewigkeit. Die heilige Kommunion, der Leib Christi, keiner reicht ihn ehrwürdiger als Pater Pio. Besondere Verehrung schenkt er der Muttergottes. Heilige und Schutzengel gehören wie selbstverständlich zu seiner Lebenswelt. Der stigmatisierte Mönch ist ein durch und durch mystischer Mensch. Und doch kümmert er sich auch um das Wohl der Menschen. Von den Spenden, die ihm die frommen Pilger bringen, läßt er eines der modernsten Krankenhäuser Süditaliens bauen, das "Haus zur Linderung der Leiden". Pater Pio wird für viele zum Scheidepunkt ihres Lebens: An ihm lernen sie wieder glauben. Obwohl er die Gebote Gottes bisweilen in barschem Ton einfordert, strömen doch Tausende und Abertausende zu ihm in den Beichstuhl. Er gilt als "Apostel des Beichtstuhls". Mit übernatürlichem Seelenblick empfängt er die Beichtenden. Wer Sünden verschweigt, wer heuchelt oder ihn nur auf die Probe stellen möchte, den jagt er hinaus ... bis dieser wiederkommt, reumütig und bereit, wirkliche Versöhnung mit Gott zu suchen. Täglich spendet Pater Pio, der selbst vielen teuflischen Anfeindungen ausgesetzt ist, priesterlichen Segen. Menschenmassen warten auf seinen Beistand, versprechen sich davon Heilung ihrer leiblichen und seelischen Krankheiten. Viele versuchen, sein Gewand zu berühren oder in seiner Wundmale getränkte Tüchlein zu ergattern. Dem Mönch freilich ist der Rummel um seine Person zuwider. Er möchte nur Werkzeug Gottes sein. Da er es aber so erfolgreich wie kein zweiter seiner Zeit ist, treten Neider und Mißgünstlinge auf. Selbst von Rom wird der Pater während mehrerer Jahre mit Sanktionen belegt. Gehorsam erträgt er die Auflagen, wohlwissend, daß all dies "Gottes Wille" ist.

Die Wunder

Gläubige, die aus aller Herren Länder nach San Giovanni reisen, berichten von wundersamen Heilungen und Geschehnissen durch Pater Pio. Etwa Giuseppe Carlotti, damals Sekretär der Vatikanischen Museen. Sein Vater leidet an einer unheilbaren Herzerkrankung. In seiner Not reist Carlotti zu Pater Pio. Der schickt ihn nach Hause zurück mit der Ermunterung:

"Machen Sie sich keine Sorgen!" Zu Hause angekommen, ist der Vater geheilt.

Auch die Fähigkeit der Bilokation -gleichzeitig an zwei Orten sein zu können - wird von dem Ordensmann mehrfach bezeugt. Seine prophetische Gabe ist legendär. Selbst Papst Johannes Paul II. soll bei einem Besuch in San Giovanni Rotonda 1947 eine einschlägige Erfahrung gemacht haben: Pater Pio prophezeit dem damals noch jungen polnischen Priester sowohl die Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche als auch das Attentat von 1981. Die Berichte über Wundertaten durch den Mönch vom Gargano nehmen ständig zu und in gleichem Maße der Pilgerstrom. Doch Pater Pio will weder Verehrung, noch den Anstrom von Wundersüchtigen und Neugierigen.  Er sucht Gläubige, Menschen,   die  bereit  sind  dem Evangelium zu folgen. So gründet er viele Gebets-Gemeinschaften und      nimmt Menschen, die, "den Willen Gottes" zu erfüllen trachten, als  seine "geistlichen Kinder"     an.

Täglich betet der Gottesmann für jeden einzelnen von ihnen und segnet sie. Als Pater Pio am 20. September 1968 81jährig stirbt, läßt er über zwölf Millionen "geistliche Kinder" zurück. Doch er verspricht allen, auch vom Himmel aus für sie zu bitten.

Rasch erkennt die Kirche, daß Pater Pio aus Pietrelcina ein wahren Gottesmann gewesen ist und ein Segen für die Kirche. Viele Menschen führte  dieser einfache   Mann   kraft   seiner Gottesnähe auf den Weg des Glaubens und zur Kirche zurück. Sie leitet den Seligsprechungsprozess ein. Am 18. Dezember 1997 erklärt der Heilige Stuhl Pater Pio aus Pietrelcina zum "Ehrwürdigen Diener Gottes" - eine Vorstufe der Seligsprechung.

Worte Padre Pios

·        Wer Bücher liest/ der sucht Gott/ wer aber betet und betrachtet, der findet ihn.

·        Das Gebet ist die beste Waffe. Es ist ein Schlüssel, der das Herz Gottes öffnet.

·        Der Angelpunkt der Vollkommenheit ist die Liebe. Jener/ der aus der Liebe lebt/ lebt in Gott; denn Gott ist die Liebe/ wie der heilige Apostel Johannes sagt.

·        Liebe Jesus. Habe keine Furcht! Hättest du auch alle Sünden dieser Welt begangen, Jesus wiederholt dir die Worte: Dir sind viele Sünden vergeben/ weil Du viel geliebt hast.

·        Bedenke/ daß der Teufel nur eine Tür zum Eintritt in unsere Seele hat: den Willen. Geheime und verborgene Türen gibt es nicht.

·        Ach, könnte ich doch den Schmerz vom Antlitz der Erde nehmen! Aber wer bin ich, daß ich tun will, was Gott nicht tut?

·        Demut und Liebe sind das Tragwerk; alle anderen Tugenden hängen von diesen ab. Die eine ist die unterste/ die andere die oberste: Die Festigkeit des ganzen Gebäudes hangt vom Fundament und vom Dach ab.

·        Ich gebe dem kein Bonbon/ der ein Abfuhrmittel braucht.

·        Habe Mut! Wer ist denn ohne Fehler? Mit gutem Willen kannst du dich allmählich bessern.

·        Lernt euere Fehler hassen. Aber in friedlichem Haß.

Träger der Wundmale Christi

Der Gottesmann trug 50 Jahre die Wundmale Christi

Als Pater Pio vor 80 Jahren, in der Nacht des 20. Septembers 1918, die sichtbaren Wundmale (Stigmata) Christi an Händen, Füßen und der Seite empfing, begann für ihn ein wahrer Kreuzweg. Nicht nur an den Schmerzen dieser Wunden litt Pater Pater Pio 50 Jahre lang entsetzlich; auch an gemeinen Verleumdungen, er wäre nur ein Schwindler. Dabei bestätigte die Wissenschaft und Medizin nach zahllosen eingehenden und oft quälenden Untersuchungen unzweideutig die Echtheit seiner Wunden.

Pater Pio ist der erste Priester, der die Wundmale Christi empfing. Er steht dabei in einer Reihe großer Heiliger. Der Ordengründer Franz von Assisi und die Kirchenlehrerinnen Katharina von Siena und Teresia von Avila sind die bekanntesten Vorgänger seiner Begnadung. Im Laufe der Geschichte gab es noch weit über einhundert andere Stigmatisierte, deren Wundmale jedoch von der Kirche offiziell (noch) nicht anerkannt sind. Die Kirche bestätigt zwar das Phänomen von Stigmata, erhebt es aber nicht zum Glaubenssatz.

Erlebnisse mit Pater Pio

Bei einem Ehepaar, das schon lange auf die Erfüllung ihres Kinderwunsches wartete, stellte der Arzt am 23. März 1989 endlich eine Schwangerschaft der Frau fest. Doch schon wenige Tage später traten Komplikationen auf. Der Arzt konnte schließlich auf dem Ultraschall das Kind nicht mehr finden und mußte erklären: "Ich gebe dieser Schwangerschaft keine Chance mehr!". Große Trauer erfaßte die Eltern. Der Mann ging zur Ostermesse und betete ganz intensiv zu Pater Pio, daß er doch eingreife. Im April ließen sich die Eheleute zu einem Besuch bei einer Naturheilerin überreden. Doch auch die sagte mit Bestimmtheit, die Frau sei nicht mehr schwanger. Trotzdem nahmen die Eltern eine Nachuntersuchung am 12. Mai beim Gynäkologen wahr. "Welch ein Wunder, welche Freude! Auf dem Ultraschallbild war es ganz deutlich wieder zu erkennen, unser Kind!", berichtet der Vater. Und weiter: "Im November 1989 erblickte unsere Franziska Maria Pia das Licht der Welt. Wir danken Gott und dem hochverehrten Pater Pio von ganzem Herzen!"

Ein Priester aus Südamerika wurde ins Kloster nach San Giovanni Rotondo versetzt. Dort bat er Pater Pio, wenn sein Vater einmal sterben müsse, möge er diesem doch beistehen.

Eines Tages sagte Pater Pio zu dem Priester: "Soeben ist ihr Vater in den Himmel eingegangen." Der Priester erwiderte: "Das kann doch nicht sein, er ist weder krank noch besonders alt." Kurze Zeit später jedoch kam ein Telegramm von seinen Schwestern aus Südamerika: "Vater gestorben, Brief folgt!" In dem Brief berichteten die Angehörigen, daß sich ihr Vater an jenem Morgen nicht wohl fühlte und länger im Bett blieb. Als eine Tochter nachsah, wie es dem Vater ging, sah sie, daß ein Pater in seinem Zimmer war und ihm die Sakramente spendete. Daraufhin lief sie zu ihrer Schwester und beklagte sich, weshalb man ihr nicht gesagt habe, daß bereits ein Pater zur Spendung der letzten Ölung gerufen wurde. Doch auch die Schwester wußte von nichts. Rasch gingen sie zusammen in das Zimmer des Vaters. Dort fanden sie jedoch nur noch den toten Vater vor. Als der Priester diesen Brief las, dachte er sofort: Dieser Pater, der bei meinem Vater war, das kann nur Pater Pio gewesen sein. Er schickte seinen Schwestern ein Foto von Pater Pio, und sie erkannten in ihm den Geistlichen, der beim sterbenden Vater war.

Im Jahre 1958 verschwand ein junger Mann aus Bozen plötzlich spurlos. Die verzweifelten Eltern beteten Tag und Nacht um die Hilfe des Himmels. Aber der Sohn tauchte trotz polizeilicher Suche nicht mehr auf. Nach fünf Tagen sah die Mutter im Traum einen alten Kapuzinerpater, der zu ihr sagte: "Dein Sohn lebt. Geh auf das Feld hinaus, dort befindet sich Dein Sohn. Er ist in großer Not. Sofort stand die Frau auf und ging mir ihrem Mann das Feld ab. In einer Mulde vernahmen sie klägliche Geräusche. Bei näherem Hinsehen fanden sie dort ihren völlig entkräfteten Sohn. Er war überfallen, gefesselt und liegengelassen worden. Zum Dank für die Rettung machte die Familie eine Wallfahrt zum Berg des Hl. Erzengels Michael im Gargano. Dort hörten sie, daß nur wenige Kilomenter entfernt, ein heiligmäßiger Kapuzinermönch, eben Pater Pio lebe. Sie fuhren zu ihm hin. Und als sie dort waren und Pater Pio sahen, erkannte die Mutter darin jenen Mönch wieder, der ihr im Traum erschienen war.

Die alte Mutter von Giorgio Bernucci, einem römischen Redakteur, hatte eine Thrombose bekommen. Die Ärzte gaben sie auf. Ein Kollege Bernuccis, Mario Cinelli, bot sich an, nach San Giovanni Rotondo zu reisen, um einen besonderen Segen für Bernuccis Mutter zu erbitten. In San Giovanni Rotondo versprach Pater Pio Cinelli für die Mutter seines Freundes zu beten. Von diesem Tag an ging es Frau Bernucci besser und schon in wenigen Wochen war sie wieder ganz gesund.

Eine der bekanntesten durch Pater Pio erwirkten Heilungen ist die des sizilianischen Mädchens Gemma di Giorgi. Diese Heilung gilt als anhaltendes Wunder. Das Kind wurde ohne Pupillen geboren und konnte so nie sehen. In ihrer Verzweiflung fuhr die Großmutter mit dem Kind zu Pater Pio. Und der versprach: "Ich sage Dir, Deine Enkelin wird wieder sehen!" Seither kann Gemma die Giorgio aus Ribera (Agrigento) sehen, obwohl sie nach wie vor keine Pupillen besitzt und es unter diesen Voraussetzungen eigentlich absolut unmöglich ist.

„Pater Pio wollte diesen Film“

Dem Schweizer Pfarrer und Filmemacher Hans Buschor verdankt die Nachwelt zahlreiche historische Filmaufnahmen von Pater Pio. Buschor drehte 1968 den weltweit verbreiteten Dokumentarfilm "Pater Pio - Vater von Millionen". Unser Redakteur Bernhard Müller fragte ihn, wie der Film entstand und wie es dazu kam, daß darin die letzte Heilige Messe mit Pater Pio aufgezeichnet ist.

PUR: Wann haben Sie Pater Pio zum ersten Mal getroffen?

Pfr. Hans Buschor: 1964 fuhr ich erstmals nach San Giovanni Rotondo und durfte erfahren, daß man nirgendwo auf der Welt die Feier der Hl. Messe so tief miterleben kann, wie bei Pater Pio. Das war zu einer Zeit, als ich beim Schweizer Fernsehen arbeitete. Als ich 1967 wieder in Italien war und sah, daß Pater Pio ziemlich krank war, entschloß ich mich, einen Film über ihn zu machen.

PUR: War es schwierig in San Giovanni zu drehen?

Pfr. Hans Buschor: Man kann sich das gar nicht vorstellen, wie schwierig es war, Aufnahmen von Pater Pio zu bekommen. Wir mußten x-mal zum Pater Guardian, bis wir ihn überhaupt einmal antreffen konnten, um nach einer Drehgenehmigung zu fragen. Und die dann zu bekommen, schien zunächst fast aussichtslos.

PUR: Wann konnten Sie Ihre ersten Aufnahmen machen?

Pfr. Hans Buschor: Am 20. Juli 1968 war ich mit meinem Team in San Giovanni Rotondo eingetroffen, und erst am 10. August durften wir nach langem Bitten und Warten eine Hl. Messe mit Pater Pio filmen. Wir hatten damals kein besonders großes Budget - es war lange vor der modernen Videozeit und das Filmmaterial war sehr teuer. Während der langen Wartezeit hatten wir Aufnahmen der umliegenden Umgebung gemacht, die wir für den Film benötigten. So hatten wir zur Pater-Pio-Messe nur noch 120 Meter Filmmaterial, was nicht ausreichte. Wir baten deshalb Pater Guardian, ein weiteres Mal drehen zu dürfen. Er vertröstete uns auf Weihnachten und erlaubte uns auch nicht eine Audienz mit Pater Pio zu filmen.

PUR: Wie lange blieben Sie in San Giovanni Rotondo?

Pfr. Hans Buschor: Wir blieben etwa fünf Wochen. Danach fuhren wir zurück. Ich besorgte neues Material und weitere Leute zur Verstärkung unseres Teams.

PUR: Wann kehrten Sie nach Italien zurück?

Pfr. Hans Buschor: Im September 1968. Fünf Tage vor dem Tod Pater Pios erhielten wir die Mitteilung: Morgen dürft ihr in der alten Sakristei Aufnahmen von ihm machen. Heute ist das Kloster froh, daß diese historischen Aufnahmen einer Audienz mit Pater Pio bestehen.

PUR: Wie kam es dazu, daß Sie ausgerechnet die letzte Hl. Messe mit Pater Pio filmen konnten? Pfr. Hans Buschor: Wir erhielten von Pater Guardian überraschend die Erlaubnis um 5.00 Uhr am Sonntag morgen, den 22. September 1968, ein feierliches Amt mit Pater Pio aufzunehmen. Das war, was damals niemand ahnen konnte, seine letzte Hl. Messe. Die Vorsehung hatte es so gefügt.

PUR: Sind Sie nach diesen Aufnahmen gleich abgereist?

Pfr. Hans Buschor: Nein. Wir wollten am Montagmorgen vor unserer Abreise noch einmal der Messe mit Pater Pio beiwohnen. Da haben wir gemerkt, daß etwas nicht stimmt. Und ein Pater sagte uns schließlich, Pater Pio sei in der vergangenen Nacht gestorben. Wir waren damit das erste Filmteam, daß nach dem Tode Pater Pios vor Ort war. Zum Glück hatten wir auch genügend Filmmaterial, um die ganze Beerdigung aufzunehmen. Ich bin sicher, daß Pater Pio diesen Film wollte, und daß wir deshalb genau zur richtigen Zeit in San Giovanni Rotondo waren.

PUR: Ihr Film über Pater Pio wurde ein weltweiter Erfolg.

Pfr. Hans Buschor: Ja. Er lief zunächst jahrelang in den Kinos. Es gab zusätzlich dutzende 16-mm-Kopien, für ungezählte Vorführungen in kleineren Sälen, Schulen usw. Danach wurden bis heute über 20.000 Videofilme in deutscher Sprache verkauft. Der Film wurde auch auf französisch, englisch, spanisch, polnisch und flämisch übersetzt.

PUR: Wie haben Sie Pater Pio persönlich erlebt?

Pfr. Hans Buschor: Für mich als Priester kann ich sagen: Das Mitfeiern der Hl. Messe mit Pater Pio war ein Erlebnis, das ich vorher und nachher in meinem Leben nicht mehr hatte. Bei einer stillen Hl. Messe, morgens um 5.00 Uhr, bei der nichts gesprochen wurde, habe ich die Nähe Gottes so gespürt, wie niemals sonst. Wenn man Pater Pio begegnete, hatte man irgendwie das Gefühl, vor Gott zu stehen.

PUR: Als Sie diesen außergewöhnlichen "Mann Gottes" auf Zelluloid festhielten, glaubten Sie da wirklich, etwas von dem "Wunderbaren" seines Lebens für die Nachwelt erhalten zu können? Pfr. Hans Buschor: Der Film hat eine Wirkung. Jedesmal wenn er irgendwo gezeigt wird, ist Pater Pio dabei. Nicht das Zelluloid wirkt, aber Pater Pio wird in den Herzen der Menschen gegenwärtig. Für uns ist das ein wichtiges Apostolat. Es kommt nur darauf an, ob die Menschen ihre Herzen öffnen.

PUR: Vielen Dank für das Gespräch!

Dokumentarfilm von Pfr. Prof. Hans Buschor über das Leben und Wirken des Kapuzinerpaters, der 50 Jahre im Kloster San Giovanni Rotondo/ltalien als Beichtvater, Seelenführer und Mann Gottes wirkte und Millionen Menschen aus aller Welt anzog. Der Film zeigt viele Originalaufnahmen aus seinem Leben, seine letzte heilige Messe und seine Beerdigung. Video, Farbe, 60 Min.

Beziehbar bei Fe-Medienverlag, Fr.-Wirth-Str. 4, D-88353 Kißlegg, Tel. 07563/92006 Fax: 3381
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4586 am: 31. Dezember 2016, 06:29:01 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

20. November 2016

Mein geliebtes Volk: Ich suche euch wie der Hirte seine Schafe. Ihr lebt in der Erwartung Meiner Ankunft.

Diese Zeit des spirituellen Wachstums, in der ihr Mir näher kommt, ist klar für diejenigen, die das Bewusstsein darüber haben, dass Ich sie angesichts eines nahenden großen Übels vorbereite, damit sie eins mit dem Willen Gottes werden, der alles geschaffen hat, und damit sie mit spiritueller Überzeugung widerstehen.

Ich habe Mich angekündigt, damit ihr vorbereitet seid und Mich mit großzügigem und im Herzen reinen Geiste erwartet. Ich habe Meine Zweite Wiederkunft angekündigt.

Meine Kinder werden durch sich selbst verwirrt, Ich habe euch gesagt, dass Ich nicht kommen werde, ohne dass zuvor die Apostasie kommt und der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, sich offenbart. Warum lasst ihr euch täuschen? Ihr wartet angstvoll auf das, was nicht aus Meinem Willen stammt, sondern aus dem Willen des Menschen. Ich werde kommen, wenn ihr es am wenigsten erwartet, da ihr zunächst Kriegsgerüchte hören werdet und der Krieg sich konkretisiert, wenn sich Nation gegen Nation erhebt und wenn Seuchen und Hunger größer sind als die heutigen. Ihr werdet von Friedensverträgen hören, aber dieser Frieden wird wegen Verrats nicht zustande kommen.

Die Verwirrung ist für alle Meine Kinder sichtbar. Diese leiden bis die menschliche Willkür stürzt; einige entscheiden, nicht umzukehren; diese sind die Vollstrecker ihrer Brüder. Das Böse wird die Erde regieren, schwache Herzen werden zu Verbündeten des Bösen und Beute des Teufels, damit sich erfüllt, was geschrieben steht.

Mein geliebtes Volk, betet für Spanien, es wird überrascht und diejenigen, die Mich nicht lieben, werden Mein Volk plagen, Meine Tempel leeren und sich furchtlos, aber mit großer Bosheit gegen die Meinen werfen.

Mein geliebtes Volk, betet für die Vereinigten Staaten, sie werden stark erschüttert. Die Gesellschaft verfällt in Chaos, Blut wird vergossen werden.

Mein geliebtes Volk, betet für Peru und Chile, diese geliebten Völker werden erschüttert werden und stark leiden.

Mein geliebtes Volk, ihr seid der mystische Leib Meiner Kirche, erachtet nicht als gut, was nicht gut ist. Trübes Wasser kann, wenn es nicht sorgfältig betrachtet wird, als reines Wasser passieren, daher müsst ihr den Blick schärfen und die Sinne wachsam halten, damit der ganze Leib in ständiger Alarmbereitschaft verbleibt.

Betet für die Vereinigten Staaten von Amerika, die Ungerechtigkeit wird in diesem Land erlebt werden. Rassenkämpfe kehren zurück, die Unordnung wird sich wie eine Seuche verbreiten.

Betet Kinder, betet, der Vulkan Ätna wird euch überraschen. Betet, Kinder, betet, die Erde wird weiter beben.

Es werden menschliche Taten geschehen, die Mein Volk in früher Zeit erzittern ließen, menschliche Diskriminierungen in großem Umfang.

Mein Volk wurde mit Phrasen überflutet, die Satan verehren und zur Übernahme der Erde und Meiner Geschöpfe aufrufen, durch laute Musik von Heavy Rock-Gruppen und anderen Musikrichtungen, in denen Menschen in unkontrollierte Zustände geraten und sich dem Bösen ausliefern, der von ihnen Besitz ergreift. Musikgruppen verwenden satanischen Gesten, um Meine Kinder mit den Zeichen der Anhänger Satans zu überfluten.

Mein Volk, wach auf! Musik ist nicht das, was sie zu sein scheint, prüft die Zeichen, Gesten, Worte, mit denen die Musik Meinem Volk präsentiert wird, sie täuschen euch, um euch vom wahren Weg abzulenken und in die Reihen Satans einzufügen. Ruft Satan nicht an, mit diesem Akt öffnet ihr ihm die Tür, damit er in euer Leben eindringt, lasst nicht zu, Teil der Beute zu werden, die der Teufel einigen Wesen anvertraut hat, damit sie den Sinn des Lebens und der Treue zu Mir verzerren. Folgt unter keinen Umständen dem menschlichen Idol.

Hütet euch vor denjenigen, die sagen: "Ich bin der Christus." Viele werden in Meinem Namen kommen und die Menschheit täuschen.

Mein geliebtes Volk, ihr müsst euch Meinem Handeln anschließen, die Ungerechtigkeit verachten und den Frieden lieben. Bevorzugt nicht diejenigen, die sich rühmen, vereint euch mit den Bescheidenen und Einfachen im Herzen, in sie lege Ich Mein Wort. Glaubt nicht, die gesamte Wahrheit zu besitzen, seit nicht impulsiv, seid friedfertig. Einige Meiner Kinder sehen die Dunkelheit nicht, weil sie in ihr leben, sie lehnen daher das Licht ab, weil sie es nicht kennen.

Mein geliebtes Volk: Mein Engel des Friedens kommt euch zu Hilfe und sucht die Menschen, die reinen Herzens sind, um sie zu rufen. Mein Engel des Friedens kommt, um die unterdrückten Herzen zu öffnen, um die Herzen aus Stein zu erweichen, um denjenigen zu helfen, die gerettet werden wollen.

Erhebt weiterhin die spirituellen Sinne mit der Ausübung des geistlichen Tastsinns. Betet, dass Meine Lehren nicht auf unfruchtbaren Boden fallen. Dieser Sinn muss in die Praxis übernommen werden.

Das Leben des Menschen ist wie ein Kreislauf, der in ständiger Bewegung bleibt. Von innerhalb dieses Kreislaufes verbleiben die Sinne als Emanationen (Ausströmungen), die der Mensch an seine Umgebung – so wie Licht an seine Brüder – abgibt. Das Herz und der Körper schlagen weiter und so werden sich die guten oder schlechten Gefühle in jedem von euch zeigen.

Die Bedeutung des geistigen Tastsinns werdet ihr in der Zuneigung erkennen, die beeinflusst werden von dem, was von euren Brüdern und von der Umgebung zu euch dringt und durch das, was sie vom Leben erwarten. Um korrekt zu sein, muss Zuneigung aus einem neuen Herzen heraus entstehen und dieses neue Herz erhält ihr, wenn ihr euch Mir in der Umwandlung hingebt.

Kinder, ihr müsst verhindern, andere mit der in der Perversion gründenden Selbstgerechtigkeit zu beurteilen, denn der Mensch neigt normalerweise zur Lüge, missachtet die Wahrheit und das Verhalten hängt von der Zuneigung ab.

Zu diesem Zeitpunkt hat die Menschheit die Zuneigung begraben, eure Mitmenschen sind Behinderung oder Segen, und es gibt eindeutig zwei Wege: erneut das Gute oder das Böse, die Liebe oder der Hass, die Freude oder die Spannung, die Langeweile oder die Handlung. Dies ist der Grund, warum Ich euch zur inneren Erneuerung mit großzügigem Geiste aufrufe, damit ihr von Mir wünscht, dass Ich euer Handeln in jedem Moment heilige, angesichts des brennenden Wunsches, in Meinem Willen zu leben.

Der Willen des Menschen verirrt sich bezüglich der eigenen Wünsche, und wegen des Ungehorsams des Menschen haben die Neigungen dazu geführt, dass der Mensch blind wird, ihn verstummen lässt, taub macht und eine geistige Lähmung bewirkt. Meine Kinder, wenn niemand erlaubt, dass das Verständnis des Menschen durch Meinen Geist erleuchtet wird, erkennt ihr weder die wahren Freuden Meines Königreichs noch versteht ihr sie.

Meine Lieben, ihr müsst aus der Verleugnung treten, denn deswegen versteht ihr Mich nicht, kennt ihr Mich nicht und liebt ihr Mich nicht. Ihr könnt nicht vorwärts gehen und euch weigern, Mein Wort zu verstehen, mit dieser Begründung: "Ich verstehe nicht, Ich begreife das Wort Gottes nicht." Damit der geistig Blinde sieht, benötigt er die heilende Kraft Meines Wortes; er muss Mein Gesetz befolgen und zu Mir kommen, ohne zu erwarten, die gleiche Wahrnehmung zu finden, die er über die Schöpfung oder über die Anordnungen Meines Hauses hat.

Die Gefühle der Zuneigung des Menschen befinden sich an letzter Stelle der Welt. Ihr habt euch euer eigenes Schema darüber geschaffen, wie Mein Tun und Mein Handeln ist und ihr seid im Unmittelbaren blockiert, in dem, was für eure Augen sichtbar ist, und ihr verachtet das, was von Meinem Haus kommt.

Die Umwandlung Meiner Kinder kommt, indem sie Mich kennenlernen, damit Ich sie verwandle und sie Mich in Geist und Wahrheit kennen wollen. Alles erreicht die erwartete Schönheit, wenn ihr eure Zuneigung zu Mir aufrecht hält.

Der Weise ist gütig, friedlich, barmherzig und – sehr wichtig – er richtet nicht.

Mein geliebtes Volk: Läutert weiter den Tastsinn, bedenkt, dass die körperliche Berührung den Neigungen im Herzen des Menschen entspricht, der nicht verzweifelt, sondern hofft, ohne gebrochen zu werden. Ihr verbindet den Tastsinn mit dem Gefühl über die konkrete Wahrnehmung von etwas, dies ist jedoch nicht richtig. Die geistige Berührung führt Meine Kinder dazu, in der Hoffnung auf das Heil zu leben und das Ziel der letzten Begegnung in einer Ekstase der Liebe zu suchen, die der Mensch Mir ständig im Kampf jedes Augenblicks anbietet. Mein Volk will das Falsche und daher wird es korrumpiert und bewahrt sich weder die Hoffnung noch den Glauben in Mein Wort.

Geliebte Kinder, weckt auch weiterhin das Geschenk des Tastsinns. Mit dem klaren Bewusstsein und in Hoffnung getaucht geht Mein Volk im Gehorsam.

 

Erster Tag der fünften Woche

Ich biete das Geschenk des Tastsinns an diesem Tag den Heiligsten Herzen Jesu und Maria.

Ich biete dieses Geschenk des Tastsinns in diesem Augenblick für die Herrlichkeit Gottes und für das Heil der Seelen.

In jeder gegenwärtigen Handlung bleiben meine Gefühle der Zuneigung wachsam, um nicht anzuhäufen, was dem Tastsinn gefällt, zur Sünde führt und die Heiligsten Herzen beleidigt.

Gib mir die Kraft, meinen Tastsinn zu befreien, und ihn zum Wohl meiner Seele und dem meines Bruders einzusetzen.

Ich flehe Dich an, gesegnete Mutter, Mich als Schüler(in) anzunehmen, mein Leben zu führen und meinen Weg auf eine Begegnung mit Deinem Sohn auszurichten.

 

Beim Erwachen opfere ich auf

Ich besitze die Neigung zum Guten. Von diesem Moment an biete ich meine ständige Bemühung an, damit dieses Geschenk dazu geführt wird, spiritueller zu sein, dem Willen Gottes meines persönlichen Heils Vorrang zu geben.

Ich schlage vor, Meine Neigungen der Gelegenheiten zur Sünde zu befreien, immer den göttlichen Zweck zu suchen, mich nur an das Gute zu erinnern, das mir jeder Bruder gegeben hat und in der Schöpfung an die Größe des ewigen Vaters.

Ich will nicht wieder mit dem Tastsinn sündigen, ich übergebe ihn den Heiligen Herzen, damit Du, Mein Herr mich als Deine Kreatur von der Sünde enthebst.

Ich will nicht, dass das, was ich bin, weiterhin falsche Neigungen hervorruft noch die Wohltaten Gottes ablehnt, durch die ich im Zustand der Gnade verbleiben.

Heilige Herzen, seid die Stütze Meiner Neigungen, damit sie mich dazu bringen, nur das Gute zu behalten.

Ich halte meinen freien Willen zurück und unterwerfe ihn sofort und widme ihn den Heiligen Herzen, damit sie mich von der Gelegenheiten der Schuld befreien und so dieses Gefühl formen, damit meine Neigungen nur dazu führen werden, was für das Wohl meiner Seele und der meine Brüder gut ist.

Dieser Tastsinn schmeckt wie das Reinigende Wasser der Liebe, das von den Heiligen Herzen kommt. Amen.

 

Mittag

Wiederholung der Bemühungen des Morgens mit der Gottesmutter und Aufzeichnung von Schwächen.

 

Vor dem Schlafengehen

Ich danke den Heiligsten Herzen Jesu und Maria zu, die mir beistehen in dieser Absicht, ein besseres Kind Gottes zu sein.

Vater unser, drei Ave Maria und Gloria.

 

Kinder, kommt zu Mir und übergebt Mir euer Leben. Vergesst nicht, Meine Kinder, dass der Tastsinn die Gefühle anlockt, aber nicht alles, was dem Tastsinn gefällt, ist erlaubt. Gold glänzt, aber Gold ist nicht das Glück des Menschen. Ich segne euch. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #4587 am: 31. Dezember 2016, 07:27:05 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

17. November 2016

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Mein Herz beherbergt euch alle, damit ihr in der wahren Liebe verbleibt. Wendet euch nicht vom Weg ab, den Ich euch zu gehen bitte; erlaubt Mir, bei Meinem Sohn Fürsprache zu halten, bleibt an Meiner Hand. Jeder der Meinen wird von seinen Weggefährten beschützt: den Engeln, die ihn warnen, wenn er Gefahr läuft, sich falsch zu verhalten.

Kinder, für den persönlichen und später den gemeinschaftlichen spirituellen Fortschritt ist es notwendig, dass jedes Meiner Kinder nach innen schaut, so schmerzlich es auch sein möge, um die Wahrheit dessen zu sehen, wie ihr handelt. Ihr seid in der Lage, nach innen zu schauen und zu korrigieren, was ihr im Leben korrigieren müsst, insbesondere im Hinblick auf das menschliche Selbst und den Umgang mit anderen.

Der Mensch würde nicht ständig Böses tun, würde er aufhören, das Böse nicht immer nur bei seinen Brüdern auszumachen, sondern sich ein für alle Mal selber im Licht der Wahrheit zu betrachten.

Wenn der Mensch sich innerlich in Geist und Wahrheit betrachtet, findet er Meinen Sohn tief im Inneren, der dort auf euch wartet, um euch ein tieferes Wissen um die Liebe Gottes und die Aufgaben des Menschen als Gottes Kinder zu verleihen.

Meine Kinder, in diesem Moment, in dem die falschen ideologischen Strömungen vorherrschen, seid ihr aufgerufen, auf die Verwirrung zu achten, in der ihr lebt. Was sie euch an neuen geistigen ideologischen Strömungen bieten, um Meinen Sohn durch Praktiken der Konzentration oder Entspannung unabhängig vom Zustand der Seele zu finden, ist etwas völlig Falsches.

Ihr müsst Meinem Sohn folgen und in Ihm finden, was die Welt euch nie geben wird. Zu dieser Zeit sind weite Teile der Kirche Meines Sohnes durch die Freimaurerei und die Illuminati überflutet und Mein Herz schmerzt angesichts der Unverträglichkeit dieser Geheimgesellschaften mit der Religion, die Mein Sohn gegründet hat.

Leitende Positionen in der Kirche Meines Sohnes befinden sich in der Macht der Freimaurer, die eine große Verwirrung über die Annahme von Regeln im Widerspruch zu Gottes Gesetz entfesseln. Diese Praktiken haben den Rauch Satans in die Kirche Meines Sohnes getragen, um Macht zu übernehmen und ihre wahren Zwecke zu verbergen.

Meine Kinder müssen die Heilige Schrift kennen, um den Unterschied zwischen dem wahren Weg zu Meinem Sohn und den verschiedenen falschen Wegen zu erkennen, die sie zur Anbetung des Leibes, der Schöpfung und Satans führen.

Vergesst nicht, dass der Dämon in diesem Moment alle seine Tentakeln ausstreckt, um euch angreifen, ohne wahrgenommen zu werden. Der Gestank des Feindes der Seele strömt durch die Strassen der Städte und verbreitet Hass und Verwirrung bei der Menschheit, die orientierungslos ist, auf verschiedene Stimmen hört, von Augenblick zu Augenblick in Fehlern versinkt, in der Ablehnung und im Handeln gegen die Gebote.

Das Böse ist in die Menschheit eingedrungen und hat eine undenkbare Stufe der Macht innerhalb der Religion der Völker erreicht: wirtschaftliche, soziale, politische und moralische Macht, es hat sich die Lauheit Meiner Kinder zu eigen gemacht und nimmt sie unter dem Aspekt der Brüderlichkeit mit, weder wahre Christen noch wahre Kinder Gottes zu sein.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, ihr müsst euch darauf vorbereiten, nicht betrogen und zum Bösen geführt zu werden. Lernt Meinen Sohn kennen, lernt den Willen Gottes für Sein Volk kennen, ihr könnt nicht glauben, dass ihr sicher seid, wenn ihr nicht nach dem Gesetze Gottes, den Sakramenten und weiteren Werken der Barmherzigkeit handelt.

Die Veränderung in euch beginnt durch die Erkenntnis des eigenen Handelns. Erfolgt diese Bestätigung nicht, geht ihr in Ketten, die euch an das Böse binden. Es gibt keinen neuen Menschen, ohne dass er sich selbst als stolzer und schwacher Sünder bekannt hat und um Gottes Hilfe bittet. Seid bereit, neue Menschen zu sein, durch die Göttliche Liebe erneuert.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, die Menschheit weigert sich, sich mit Meinem Sohn zu vereinen, der Komfort, der ihr das Böse bietet, entfernt sie vom Mysterium des Kreuzes.

Sie verachten die Gabe des Sehens durch Verleugnung, dass das Böse heute in der Menschheit lebt. Sie handeln nicht gut und verpflichten sich nicht für eine deutliche Veränderung hin zum richtigen Handeln. Sie verspotten diejenigen, die sich bemühen, im Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes zu leben.

Der Gestank der Sünde der Menschheit hat dazu geführt, dass die Erde an mehreren Orten auf der Welt kollabiert, sie will nicht weiterhin die ständige Sünden der Menschen ertragen.

Die Schwäche vor der Sünde zeigt sich einmal mehr in der Geschichte des Menschen, die Abweichung vom Gesetz Gottes zeigt sich in der geistigen Lauheit einer großen Anzahl von Menschen.

Die Termine für die Warnung, das Wunder, die Bestrafung, für Katastrophen, die Tage der Finsternis und die Wiederkehr Meines Sohnes laufen wie der Wind durch die ganze Welt. Mensch Gottes, bereite dich vor als wäre dies der letzte Tag, an dem du lebst!

Seid nicht wie die Heuchler, die erwarten, geprüft zu werden, um Vergebung zu bitten und so der Strafe für ihre Sünden zu entgehen, sie vergessen, dass Gott die kleinsten ihrer Gedanken, ihrer Werke und Taten kennt.

Mein Sohn wird ohne Vorwarnung kommen und sein Volk einnehmen und ihm erlauben, sich selbst zu prüfen. Ihr müsst euch der Dringlichkeit des Augenblicks bewusst sein, nicht wie die Narren, die die Zeichen dieser Zeit leugnen, um die Naiven zu täuschen.

"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen und von ganzer Seele und mit all deinen Gedanken" (Mt 22,37) und "...und den Nächsten wie dich selbst" (Mt 22,39). Das heil der Seelen unterliegt weiterhin den gleichen Anforderungen, ohne Veränderung im Gesetz, ohne Veränderung in der Substanz der Lehre ohne Veränderung des Wortes Gottes. Meine Lieben, empfangt Meinen Sohn gebührend vorbereitet.

Wir rufen euch zu einem inneren Wandel auf, um empfänglich für die Erleuchtung des Geistes zu werden, damit ihr die Dinge nicht nur von Außen seht, sondern in ihrer Essenz. In diesem Blick auf die Essenz sucht die Seele Gott in einer ständigen Bewegung zum Höheren hin.

Meine Lieben, die Zeit läuft schnell und Ich muss euch sagen, dass sich die Erde mit Sicherheit schneller dreht; und da der Augenblick kürzer ist, vergehen die Wochen schneller, ohne dass ihr es merkt. Daraus ergibt sich die Dringlichkeit der inneren Veränderung, denn die Ereignisse nähern sich mit großer Geschwindigkeit.

Das Böse hat verheerende Auswirkungen auf die Häuser der religiösen Ausbildung. Das Böse zerstreut den Geist des Menschen, es zerstört die Familien, das Böse beschleunigt den Krieg in seiner Ganzheit, das Böse entfernt den Menschen von Gott, indem es ihm alle Möglichkeiten der Sünde bietet und er so in einer konstanten Lüge lebt.

Der Mann kleidet sich wie die Frauen, wobei dies ein weiteres Zeichen für den Moment ist, in dem ihr lebt. So lebte man in Zeiten von Sodom und Gomorra, in Verderbtheit. Frauen suchen das Vergnügen des Fleisches und bieten sich schamlos an. Gebt die Schuld dem Bösen, daher erwähne Ich das Böse, aber es ist nicht das Böse an sich, sondern die Hingabe des Menschen an alles, was schlecht ist und die Entfernung der Menschen vom Gesetz Gottes: Dies hat dem Dämon die Tür geöffnet, damit er den Menschen zerstöre und der Mensch die Schöpfung. Kinder, dies ist bereits geschehen, in diesem Moment erhält der Mensch die Früchte seines Wahnsinns.

Alles, was geschieht, wurde von den Horden des Teufels vorbereitet, der die persönliche Prüfung der Seelen (Warnung) ahnt und seinen Angriff beschleunigt, um die Seelen zu gewinnen. Ihr Lieben, es ist sicher, dass sich die Warnung vor den Toren der Menschheit befindet, also tut Busse, gebt keinen Anlass zum Verlust der Seele.

Betet Meine Kinder, betet, hoch oben seht ihr das Feuer, das sich um die Erde bewegt.

Betet Meine Kinder, betet für die Vereinigten Staaten, die Macht der wirtschaftlich Starken wird die Nation überraschen. Rassenunruhen werden nicht auf sich warten lassen. Dieser Boden wird erzittern.

Betet, Kinder, für Russland, der Wolf lauert im Schafspelz.

Betet, Meine Kinder, betet für Dänemark, es wird beben.

Betet Meine Kinder, für Italien, es wird vom Terrorismus überrascht werden.

Diese Generation wird Zeugin der Worte Meines Sohnes auf dem Ölberg sein.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, diese Zeit darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, sondern im Bewusstsein, wie viel das Ewige Leben wert ist. Und indem ihr Meinem Sohn ähnlich werdet, schaut t nach oben, blickt nach oben, ihr werdet überrascht sein.

Die Mühe verdoppelt sich für den, der Meinem Sohn dienen will und er muss in Treue dienen. Der Laue wird aus dem Munde Gottes ausgespeit werden. Vereint euch, helft euch, seid lebendige Zeugen der Liebe Meines Sohnes.

Ich segne euch in Meinem Herzen. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #4588 am: 31. Dezember 2016, 14:31:00 »
Die Erzengel

Die Namen der 7  Erzengel sind: Michael, Gabriel, Raphael, Uriel, Jehudiel, Barachiel und Salathiel. Als 8. Erzengel Jeremiel.

Michael ist bereit, um die Seelen in Empfang zu nehmen;
Raphael ist Begleiter der Wanderer und sagt zu: ich heile die Kranken;
Jehudiel verspricht denen, die Gott loben, verleihe ich den Lohn;
Sealthiel zitiert aus dem Dies irae: "Gebeugt flehe ich zu dir!";
Barachiel fleht: "Helfer, verlass uns nicht!";
Uriel zeigt an, wie die Liebe flammt in Feuerglut;
Gabriel verkündigt: "Der Heilige Geist wird über dich kommen".
« Letzte Änderung: 31. Dezember 2016, 14:36:15 von Tina 13 »
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« Antwort #4589 am: 31. Dezember 2016, 14:41:59 »
Hl. Silvester I., Papst

* in Rom
† 31. Dezember 335 daselbst

Silvester I. wurde wohl noch vor Beginn der Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian im Jahr 284 zum Priester geweiht; er trat sein Amt als römischer Bischof im Jahr 314 an, sein Vorgänger war Miltiades (310-314).

Von Silvesters Leben wissen wir sehr wenig, wenn man von den Legenden absieht, die man aber in diesem Fall vernachlässigen kann, da sie nachweislich den historischen Gegebenheiten widersprechen. Silverster war der erste heilige Papst, der nicht als Märtyrer gestorben ist; die Christenverfolgung hatte zu Beginn seines Pontifikats schon aufgehört, denn Konstantin der Große hatte bereits 313 das sogenannte Toleranzedikt von Mailand erlassen, das dem Christentum im Römischen Reich die gleichen Rechte wie anderen Religionen einräumte.

Silvester nahm am Konzil von Nicaea 325 nicht teil - er wolle die Apostelgräber nicht allein lassen -, ließ sich aber von zwei Presbytern vertreten. Dass ihm die Apostel am Herzen lagen, ersieht man daraus, dass er der erste war, der über dem Grab des Apostels Petrus eine Kirche errichten ließ.

Beigesetzt wurde er in der Priscillakatakombe in der Via Solaria Nova, aber wegen der Langobardeneinfälle wurden seine Gebeine im 8. Jahrhundert in die nach ihm benannte Kirche San Silvestro in Capite überführt, wo sie auch heute noch ruhen.

Sein Gedenktag wird auch in den orthodoxen Kirchen, zu unterschiedlichen Daten, begangen. Im westlichen Europa ist der Name Silvester zum Synonym für den letzten Tag des Jahres geworden, auch wenn immer weniger Menschen dabei an den hl. Papst Silvester denken.     
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« Antwort #4590 am: 31. Dezember 2016, 14:47:20 »
Hl. Leo der Große (?-um 461), Papst und Kirchenlehrer

„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“

Heute, geliebte Brüder, ist unser Herr geboren: freuen wir uns! An dem Tag, an dem das Leben geboren wird, ist es nicht gestattet traurig zu sein. Dieser Tag macht die Angst vor dem Tod zunichte und erfüllt uns, weil er uns die Ewigkeit verheißt, mit Freude. Alle dürfen an dieser Fröhlichkeit teilnehmen, alle haben ein und denselben Grund zur Freude. Denn unser Herr ist gekommen, um Sünde und Tod zu vernichten [...] und alle Menschen zu befreien. Der Heilige möge frohlocken, denn der Sieg ist bald sein. Der Sünder möge sich freuen, denn es wird ihm Vergebung angeboten. Der Heide fasse Mut, denn er ist zum Leben gerufen. Als die Fülle der Zeit gekommen war, wie sie die unergründliche Vorsehung Gottes festgesetzt hatte, da nahm der Sohn Gottes tatsächlich unsere Menschennatur an, um sie mit ihrem Schöpfer zu versöhnen [...]

Der Logos, das Wort Gottes, das Gott und Sohn Gottes ist, das im Anfang bei Gott war, durch das alles und ohne das nichts geworden ist − es wurde Mensch, um die Menschen vor dem ewigen Tod zu retten. Er hat sich erniedrigt und unsere bescheidene Menschennatur angenommen, ohne dass dadurch seine Majestät geschmälert worden wäre. Er blieb, was er war, und wurde, was er nicht war: so hat er unsere knechtliche Lebensform mit seiner Lebensform − eines Wesens mit Gottvater − vereint [...] Die Majestät bekleidet sich mit Niedrigkeit, Kraft mit Schwäche, Ewigkeit mit Sterblichkeit: wahrer Gott und wahrer Mensch, in Einheit mit dem einzigen Herrn, einziger Mittler zwischen Gott und den Menschen (1 Tim 2,5) [...]

So wollen wir, geliebte Brüder, Gott dem Vater Dank sagen durch seinen Sohn im Heiligen Geist. Denn in seinem tiefen Mitleid mit uns, in seiner Liebe zu uns hat er sich unser erbarmt. Als wir infolge unserer Sünden tot waren, hat er uns durch Christus zu neuem Leben erweckt. Er wollte, dass wir in ihm eine neue Schöpfung sind, ein neues Werk seiner Hände (Eph 2,4−5; 2 Kor 5,17) [...] Christ, werde dir deiner Würde bewusst!

1. Predigt zur Geburt des Herrn; PL 59,190
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« Antwort #4591 am: 31. Dezember 2016, 14:48:13 »
Erster Johannesbrief 2,18-21.

Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.
Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten.
Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es.
Ich schreibe euch nicht, dass ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, dass ihr sie wisst und dass keine Lüge von der Wahrheit stammt.

Psalm 96(95),1-2.11-12.13.

Singet dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
es brause das Meer und alles, was es erfüllt.
Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes

Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
wenn er kommt, um die Erde zu richten.
Er richtet den Erdkreis gerecht
und die Nationen nach seiner Treue.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 1,1-18.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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