Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666391 mal)

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« Antwort #4816 am: 01. März 2017, 06:35:52 »
Hl. Maximus von Turin (?-um 420), Bischof

Vierzig Tage, die uns zur Taufe im Sterben und in der Auferstehung Jesu Christi hinführen

„Zur Zeit der Gnade will ich dich erhören, am Tag der Rettung dir helfen“ (Jes 49,8). Der Apostel Paulus ergänzt dieses Zitat mit folgenden Worten: „Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung“ (2 Kor 6,2). Nun aber bitte ich euch,  dies selber zu bezeugen, denn die Tage der Erlösung sind da, jetzt ist in gewisser Weise die Zeit der geistlichen Heilbehandlung gekommen; nun können wir alle durch unsere Untugenden entstandenen Verunreinigungen versorgen, alle durch unsere Sünden entstandenen Wunden, wenn wir inständig den Arzt unserer Seelen darum bitten, wenn [...] wir keine seiner Vorschriften vernachlässigen [...]

Unser Arzt ist der Herr Jesus Christus, der gesagt hat: „Ich bin es, der tötet und der lebendig macht“ (Dt 32,39). Der Herr tötet zuerst, dann schenkt er neues Leben. Durch die Taufe vernichtet er in uns alle Neigungen zum  Ehebruch, Totschlag, Mord und Raub; dann lässt er uns wieder aufleben, als neue Menschen in immerwährender Unsterblichkeit. Wir sterben unseren Sünden, nämlich durch die Taufe, um dann durch den Geist des Lebens wieder lebendig zu werden [...] Überlassen wir uns geduldig unserem Arzt und Heiland, um wieder gesund zu werden. Alles, was er in uns an Unwürdigem, an durch die Sünde Verdorbenem, an schwärenden Wunden wahrnimmt, wird er zurechtstutzen, wegnehmen, abschneiden, und wird, nachdem er alle durch den Dämon verursachten Verwundungen vernichtet hat, nur noch das von uns übrig lassen, was Gott gehört.

Die grundlegende aller seiner Vorschriften besteht darin, sich vierzig Tage lang dem Fasten, dem Beten und dem Wachen zu widmen. Das Fasten heilt die Verweichlichung, das Beten ernährt die Seele bei ihrem Streben, das Wachen wehrt die Fallstricke des Feindes ab. Nach dieser, allen diesen Vorschriften gewidmeten Zeit, erreicht die, durch so viele Übungen gereinigte und erprobte Seele die Taufe. Sie schöpft neue Kraft, indem sie in die Wasser des Hl. Geistes hineintaucht: alles, was durch die zerstörerischen Flammen der Krankheiten verbrannt worden war, wird durch den Tau der himmlischen Gnade wiedergeboren [...] Durch eine neue Geburt werden wir eine neue Schöpfung.

Predigt 28, PL 57, 587s
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4817 am: 01. März 2017, 06:40:23 »
Buch Joel 2,12-18.

So spricht der Herr: Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen.
Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat.
Vielleicht kehrt er um und es reut ihn und er lässt Segen zurück, so dass ihr Speise- und Trankopfer darbringen könnt für den Herrn, euren Gott.
Auf dem Zion stoßt in das Horn, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus!
Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten, holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach.
Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester klagen, die Diener des Herrn sollen sprechen: Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten. Warum soll man bei den Völkern sagen: Wo ist denn ihr Gott?
Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Land und er hatte Erbarmen mit seinem Volk.

Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 5,20-21.6,1-2.

Brüder! Wir sind Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!
Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.
Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr seine Gnade nicht vergebens empfangt.
Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade erhöre ich dich, am Tag der Rettung helfe ich dir. Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 6,1-6.16-18.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten.
Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut.
Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht,
damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
« Letzte Änderung: 01. März 2017, 06:44:44 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4818 am: 01. März 2017, 06:45:11 »
Hl. Suitbert (Swidbert) von Kaiserswerth

Glaubensbote, Klostergründer, Abt von Kaiserswerth

* in England
† im März 713 im heutigen Kaiserswerth nördlich Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen

Die Legende von Suitberts Geburt erzählt, wie ein Stern, zwei Strahlen aussendend, vor seiner Geburt auf das Lager seiner Mutter stürzte; Bischof Aidan von Lindisfarne deutete ihr den Traum: der Knabe, der zur Welt käme, sei berufen, in zwei Ländern - Gallien und Germanien - zu wirken.

In York wurde Suitbert als Schüler von Egbert ausgebildet. Mit 12 angelsächsischen Gefährten kam er 690 als Glaubensbote unter Willibrord in das südliche Friesland. 692/693 wählten ihn seine Gefährten zum Bischof, er kehrte in seine Heimat zurück und wurde von Wilfrid von York zum Missionsbischof geweiht. Nach erneutem Aufenthalt in Friesland wandte er sich dann aber - wie Kirchengeschichtsschreiber Beda Venerabilis berichtete - einer selbständigen Missionstätigkeit in dem von den Brukterern besiedelten Bereich an Ruhr und Lippe. Suitberts Arbeit blieb erfolglos - auch weil die einfallenden Sachsen seine Anlagen zerstörten. Er verlegte nun seine Tätigkeit auf fränkisches Gebiet und gründete 695 auf der ihm vom Majordomus der Merowinger, Pippin dem Mittleren, und dessen Frau Plektrudis geschenkten Rheininsel das Benediktinerkloster Swidbertswerth, das später Kaiserswerth genannt wurde, dem er als Abt vorstand.

Nach seinem Tod bildeten sich um den bald als heilig verehrten Suitbert zahlreiche Legenden. Traditionell wurde Suitbert auch als Apostel des Bergischen Landes bezeichnet, neuere Forschung hat aber erkannt, dass sich sein Einfluss nur auf die engere Umgebung seiner Gründung Swidbertswerth und die angrenzende Rheinebene erstreckt haben kann. Seine Gebeine liegen in einem kostbaren Schrein von 1264 in der Stiftskirche in Kaiserswerth.
« Letzte Änderung: 01. März 2017, 22:26:15 von Tina 13 »
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« Antwort #4819 am: 01. März 2017, 22:28:58 »
Hl. David von Menevia

Einsiedler, erster Bischof von Mynyw / Menevia

* um 520 an der St Brides Bay, in der heutigen Grafschaft Pembrokeshire in Wales
† 1. März 588, 589 oder 601 in Mynyw, dem heutigen St. David's in in Pembrokeshire in Wales

David wird in der walisischen Sprache Dewi genannt. Die wichtigste Informationsquelle über ihn ist die von dem walisischen Gelehrten Rhygyfarch um 1090 verfasste Biographie. Nach diesem Bericht wurde Dewi als Sohn von Adligen in der Nähe der St Brides Bay in der heutigen Grafschaft Pembrokeshire geboren. Er lebte als Einsiedler und strenger Asket in den Bergen von Wales. Nachdem er die Priesterweihe empfangen hatte, unternahm er Missionsreisen, die ihn schließlich in das Heilige Land führten, wo er zum Bischof geweiht wurde. Nach seiner Rückkehr nach Wales spielte er 560 und 569 eine führende Rolle in zwei Synoden, die sich gegen den Pelagianismus richteten, welcher die Erbsünde verneint.

Dewi soll viele Kirchen überall in Südwales gegründet haben. Ein ihm zugeschriebenes Bußbuch war seit dem 8. Jahrhundert auch auf dem Kontinent verbreitet. Sein Grab in St David's - dem ehemaligen Mynyw / Menevia -, war bis zur Reformation ein bedeutender Wallfahrtsort. 966 wurden Gebeine von Menevia nach Glastonbury überführt, im 10. Jahrhundert wurde von den Walisern das Eingreifen Dewis und der Heiligen von Britannien in den Kampf zur Vertreibung der Engländer erfleht.
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« Antwort #4820 am: 01. März 2017, 22:43:46 »
Hl. Albinus, Bischof von Angers

* um 496
† 554

Albinus war Augustiner-Chorherr bei Angers, wurde Abt im Kloster Tincillacense in Westfrankreich und 529 Bischof von Angers. Er stellte die religiöse Zucht in seiner Diözese wieder her und wurde durch Wundertaten bekannt.
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« Antwort #4821 am: 02. März 2017, 18:51:00 »
Privatbotschaft vom 2. März 2017

„Liebe Kinder! Mit mütterlicher Liebe komme ich, um euch zu helfen, mehr Liebe zu haben, und das bedeutet mehr Glauben. Ich komme, um euch zu helfen, die Worte meines Sohnes mit Liebe zu leben, damit die Welt anders sein werde. Daher, Apostel meiner Liebe, versammele ich euch um mich herum. Schaut mich mit dem Herzen an, sprecht zu mir wie zu eurer Mutter von euren Schmerzen, Leiden, über eure Freuden. Ersucht mich, dass ich meinen Sohn für euch bitte. Mein Sohn ist barmherzig und gerecht. Mein mütterliches Herz wünscht sich, dass auch ihr so werdet. Mein mütterliches Herz wünscht sich, dass ihr, Apostel meiner Liebe, allen um euch mit eurem Leben von meinem Sohn und mir erzählt, so dass die Welt anders werde, so dass Einfachheit und Reinheit zurückkehren, so dass der Glaube und die Hoffnung zurückzukehren. Deshalb, meine Kinder, betet, betet, betet mit dem Herzen, betet mit Liebe, betet mit guten Werken. Betet, dass alle meinen Sohn kennenlernen, so dass sich die Welt verändert, so dass die Welt gerettet wird. Lebt mit Liebe die Worte meines Sohnes. Richtet nicht, sondern liebt einander, so dass mein Herz siegen kann. Ich danke euch."
Aus dem Kroatischen ins Deutsche übersetzt von Vikica Dodig, Marija Vasilj und Schwanhild Heintschel-Heinegg.

Poruka preko vidjelice Mirjane od 02. ožujka, 2017.

"Draga djeco, majčinskom ljubavlju dolazim vam pomoći da imate više ljubavi, a to znači više vjere. Dolazim vam pomoći živjeti s ljubavlju riječi moga Sina kako bi svijet bio drukčiji. Zato vas, apostoli moje ljubavi, okupljam oko sebe. Gledajte me srcem, govorite mi kao majci o svojim bolima, patnjama, o svojim radostima. Tražite da molim svoga Sina za vas. Moj Sin je milostiv i pravedan. Moje majčinsko srce bi željelo da i vi budete takvi. Moje majčinsko srce bi željelo da vi, apostoli moje ljubavi, svima oko sebe svojim životom govorite o mome Sinu i meni, kako bi svijet bio drukčiji, da bi se vratila jednostavnost i čistoća, da bi se vratila vjera i nada. Zato, djeco moja, molite, molite, molite srcem, molite s ljubavlju, molite dobrim djelima. Molite kako bi svi upoznali moga Sina, kako bi se svijet promijenio, da bi se svijet spasio. Ljubavlju živite riječi moga Sina. Ne sudite, već ljubite jedni druge kako bi moje srce moglo pobijediti. Hvala vam."

Information zur Seherin Mirjana:

Die Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo hatte die täglichen Erscheinungen vom 24.6.1981 bis 25.12.1982. An diesem Tag hat ihr die Muttergottes das zehnte Geheimnis anvertraut und gesagt, dass sie ihr ganzes Leben lang jährlich eine Erscheinung haben werde, und zwar am 18. März, ihrem Geburtstag.

Seit dem 2. August 1987 hört Mirjana an jedem 2. des Monats die Stimme der Muttergottes. Seit einigen Jahren sieht sie die Muttergottes auch und betet mit ihr für die Menschen, die die Liebe Gottes noch nicht erfahren haben.

Die Botschaften vom 2. des Monats werden als "Privatbotschaft" bezeichnet, da sie sich vorrangig an die Seherin Mirjana und an die jeweils bei der Erscheinung anwesenden Personen richten - anders als beispielsweise die Botschaften vom 25. jeden Monats an die Seherin Marija, die jeweils an die ganze Welt gerichtet sind.
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« Antwort #4822 am: 02. März 2017, 23:19:44 »
Hl. Agnes von Böhmen, Klostergründerin und Äbtissin in Prag, Ordensgründerin

* 20. Januar 1211 (?) in Prag in Tschechien
† 6. März 1282 (?) daselbst

Anezka war die Tochter des böhmischen Königs Ottokar I., der seine Tochter als Mittel zum politischen Zweck gebrauchte. Noch als Kind verlobte er sie mit Boleslaw von Schlesien und überließ sie ihrer zukünftigen Schwiegermutter zur Erziehung, die sie den Zisterzienserinnen von Stift Trebnitz anvertraute. Als ihr Bräutigam starb, versuchte der Vater sie dem zukünftigen Thronerben aufzudrängen, dem späteren Heinrich IV. Doch dann warben der deutsche Kaiser Friedrich II. und der englische König um die böhmische Prinzessin und ihr Vater verlobte sie gegen ihren ausdrücklichen Willen mit dem deutschen Kaiser; erst durch die Fürbitte des Papstes konnte sie Friedrich II. überreden, sie wieder freizugeben. Sie wollte Elisabeth von Thüringen nacheifern; mit Klara von Assisi stand sie in Briefkontakt.

1234 legte Anezka ihre Krone ab und trat den Klarissinnen bei. Ihren Bruder, der inzwischen König geworden war, bat sie, nahe bei ihrer Wohnung ein Franziskanerinnenkloster zu bauen, dessen Äbtissin sie später wurde. Um dieses klösterliche Zentrum herum bildeten sich weitere Gemeinschaften, Pflegestellen, Waisenhäuser und Heimatlosenasyle. Sie gründete das Hospital von Prag und daneben die Salvatorkirche.
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« Antwort #4823 am: 02. März 2017, 23:21:52 »
Hl. Klara von Assisi (1193 o. 1194-1253), Ordensgründerin

2. Brief an Agnes von Prag, 18−23 (Klaraquellen 2013)

Den armen Christus schaue!

[…] umfange als arme Jungfrau den armen Christus! Schau auf ihn, der um Deinetwillen verachtet worden ist, und folge Du ihm als eine, die in dieser Welt verachtet wird um seinetwillen! Deinen Bräutigam, schöner als alle Menschenkinder (Ps 45(44),3), der um Deines Heiles willen der Geringste der Menschen wurde, verachtet, zerschlagen, am ganzen Körper vielmals gegeißelt, in Todesnot am Kreuz verscheidend: ihn, edle Königin, blicke an, betrachte ihn, schau auf ihn, in Sehnsucht, ihm ähnlich zu werden!

Wenn Du mit ihm leidest, wirst Du mit ihm herrschen,
wenn Du mit ihm trauerst, wirst Du Dich mit ihm freuen,
wenn Du mit ihm am Kreuze der Bedrängnis stirbst,
wirst Du mit ihm im Glanz der Heiligen die himmlischen Wohnungen besitzen,
und Dein Name wird im Buch des Lebens aufgezeichnet werden,
und er wird ruhmreich sein unter den Menschen.

Daher wirst Du auf immer und in alle Ewigkeit anstelle irdischer und hinfälliger Güter die Herrlichkeit des himmlischen Reiches (2 Tim 4,18) erwerben, statt der vergänglichen die ewigen Güter, und Du wirst leben in Ewigkeit.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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