Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663622 mal)

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« Antwort #5456 am: 02. Juli 2017, 06:02:25 »
Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891-1942), Karmelitin, Märtyrerin, Mitpatronin Europas

„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“

Der Heiland ist auf dem Kreuzweg nicht allein, und es sind nicht nur Widersacher um Ihn, die Ihn bedrängen, sondern auch Menschen, die Ihm beistehen: als Urbild der Kreuzesnachfolger aller Zeiten die Gottesmutter; als Typus derer, die ein ihnen auferlegtes Leid hinnehmen und seinen Segen erfahren, indem sie es tragen, Simon von Kyrene; als Vertreterin der Liebenden, die es drängt, dem Herrn zu dienen, Veronika. Jeder, der in der Folge der Zeiten ein schweres Schicksal im Gedanken an den leidenden Heiland geduldig trug oder freiwillige Sühneleistungen auf sich nahm, hat damit etwas von der gewaltigen Schuldenlast der Menschheit getilgt und dem Herrn Seine Last tragen helfen; vielmehr: Christus, das Haupt, leistet Sühne in diesen Gliedern Seines mystischen Leibes, die sich Ihm mit Leib und Seele für Sein Erlösungswerk zur Verfügung stellen.

Wir dürfen annehmen, daß der Ausblick auf die Getreuen, die Ihm auf Seinem Leidensweg folgen würden, den Heiland in der Ölbergnacht gestärkt hat. Und die Kraft dieser Kreuzträger kommt Ihm nach jedem Fall zu Hilfe. Die Gerechten des Alten Bundes sind es, die Ihn das Stück Weges vom ersten bis zum zweiten Fall begleiten. Die Jünger und Jüngerinnen, die sich während Seines Erdenslebens um Ihn scharten, sind die Helfer auf der zweiten Wegstrecke. Die Kreuzesliebhaber, die Er erweckt hat und immer aufs neue erwecken wird in der wechselvollen Geschichte der streitenden Kirche, das sind Seine Bundesgenossen in der Endzeit. Dazu sind auch wir berufen.

Kreuzesliebe. Einige Gedanken zum Fest des hl. Vaters Johannes vom Kreuz (24. November 1933), Geistliche Texte II (www.edith-stein-archiv.de)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5457 am: 02. Juli 2017, 15:37:48 »
 ;tffhfdsds

Die verstorbene Seele bleibt nach dem Tode noch 3 Tage bei ihrem Körper, bis dieser in geweihte Erde gesenkt wird, dann erst nimmt der hl.Schutzengel die Seele an die Hand für die Reise zu unserem Herrn Jesus Christus! Daher wurde früher in traditionell katholischen Gegenden drei Tage lang hintereinander von den Angehörigen zusammen mit der Gemeinde für den Verstorbenen in der Kirche gebetet, vom Läuten der Totenglocke bis zum Tag vor der Beerdigung, meistens der schmerzhafte Rosenkranz und der Wundenrosenkranz. Am Tage der Beerdigung betete die Gemeinde vor dem Requiem ebenfalls den Rosenkranz und dann auf dem Weg von der Kirche, wo das Requiem stattfand, bis zum Grab noch einmal. Nach der Einsenkung ins Grab wurde am Ende der Beerdigung für den nächsten teilnehmenden Gläubigen gebetet, der sterben muss.
Vier Wochen nach dem Tode war das Vier-Wochenamt für den Verstorbenen mit vorausgehendem Rosenkranz der Gemeinde für den Verstorbenen, sechs Wochen nach dem Tode das Sechs-Wochenamt, ebenfalls mit vorausgehendem Rosenkranz, damit hatte der Verstorbene seinen Gebets-Rucksack gefüllt bekommen, um am Throne Gottes nicht mit leeren Händen dazustehen und um ein gnädiges Urteil zu bekommen.
Früher hieß es, dass die Seele sechs Wochen nach dem Tode vor dem Throne Gottes erscheinen muss, um ihr Urteil zu empfangen!
Ein Jahr nach dem Tode war am Todestag des Verstorbenen das Jahrtagsamt wieder mit vorausgehendem Rosenkranz der Angehörigen und der Gemeinde, dann auch in den folgenden Jahren, oft 5 Jahre lang, dann war meistens Pause bis zum 10. Jahre, dann folgte das 10-Jahresamt, das war meistens der Abschluss, da man dann davon ausging, dass die Seele nun in des Himmels Herrlichkeit war!

Doch, es gab auch 15-Jahresämter und 20-Jahresämter für einzelne Verstorbene, meistens von Eltern für jung verstorbene Jugendliche oder von Frauen, die jung verwitwet waren und ihrem Mann die Treue hielten.
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« Antwort #5458 am: 02. Juli 2017, 15:45:11 »
 ;tffhfdsds

- Wie Dein Sonntag, so dein Sterbetag!

- Wer für Gott keine Zeit hat, für den hat Gott keine Ewigkeit !

GOTT weiß alles, er weiß auch schon jetzt, wie Du Dich bis zu Deinem Tod entscheiden wirst, und er weiß um Deinen Platz in der Ewigkeit! - Du weißt es aber nicht!

(Zeugen der Wahrheit)
« Letzte Änderung: 02. Juli 2017, 16:10:53 von Tina 13 »
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« Antwort #5459 am: 02. Juli 2017, 16:10:14 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

26. Juni 2017

Mein geliebtes Volk, Mein Herz schlägt unaufhörlich für jeden von euch ... Mich dürstet nach Seelen! Ich rufe euch immer wieder zum Gehorsam, doch ihr weigert euch. Ihr rebelliert ohne Unterlass, ohne euch hierbei zwangsläufig gegen Mich zu wenden, sondern indem ihr euch immer wieder neue Idole schafft und somit dem Untergang entgegengeht.

Ihr lebt in Ablehnung gegenüber Meiner Göttlichkeit. Ihr müsst keine großen Reden schwingen, denn schon durch euer Wirken und Handeln allein seid ihr beredsamer als die größten Rhetoriker.

Ständig sehe Ich, wie sich Mein Volk dem Widerstand gegen Meine Göttlichkeit unterwirft, um noch mehr Chaos zu stiften. Ich bin verwundert, wenn Ich sehe, mit welcher Leichtigkeit ihr euch freiwillig den heutigen Zeiten anpasst, um Mich zu verleugnen und eure Brüder und Schwestern zu verwirren. Dieses Verhalten zielt darauf ab, Boshaftigkeit und Ignoranz zu säen und somit eine wachsende Anzahl von Menschen ins Verderben zu führen. Die Boshaftigkeit geht mit schnellen Schritten dem Höhepunkt seiner Macht entgegen.

Mein Volk, wohin gehst du? Siehst du nicht die Ignoranz, die seit Jahrhunderten durch den Menschen selbst verbreitet wird? Es wurden alle Voraussetzungen geschaffen, damit sich der Mensch in diesen Zeiten dem Bösen öffnet und sich zunehmend von Gott abwendet.

Ihr versucht eure Fehler durch noch größere Fehler wiedergutzumachen. Die Sünde kennt keinen anderen Namen als die Sünde selbst. Doch wer seine Brüder und Schwestern dazu verleitet, Mich zu verleumden und sich dieser Verleumdung bewusst ist, mehrt die Sünde und dadurch auch die Verleumdung.

Mein Volk, die Barbarei, in der du lebst, ist nicht von heute auf morgen entstanden. Der Zerfall innerhalb der Menschheit hat schon vor langer Zeit begonnen. In diesen Zeiten tritt die Rebellion, der die Menschheit seit langem zugewandt ist, offen zutage. Der einzige Unterschied ist, dass die menschliche Degeneration bislang verborgen blieb und nun öffentlich gemacht wird.

Meine Kinder, so viele von euch werden zu Anhängern der totalen Degeneration! Jeder Bereich des Lebens ist aufgrund des Einflusses des Menschen von Degeneration und Widernatürlichkeit geprägt. Ignorante Götzendiener! So ist Mein Volk. Es tut so, als wären sie selber Götter.

Es sind nicht nur diejenigen schuldig, die falschen Göttern dienen, sondern auch diejenigen, die es zulassen, als Götter verehrt zu werden, da ein solches Verhalten zu Hochmut und Arroganz führt. Sind es nicht die Kinder des Teufels, die Mein Volk vom rechten Weg abbringen? Sie haben sich der Verehrung von Götzen angeschlossen, anstatt eine solche Entwicklung zu verhindern. Undankbare Kinder! Ich opfere Mich für euch auf, doch ihr verleugnet Mich ständig.

Die gegen Mich gerichtete Boshaftigkeit, ist so stark, dass Feuer vom Himmel fallen wird. Und selbst dann, wird der Lügner nicht verstummen. So viel Boshaftigkeit wird sich vor Meinen Augen ereignen, so viel Ruchlosigkeit der Götzendiener wird um sich greifen, dass diese Generation in eine Phase großen Leids gestürzt werden wird.

Seht, wie viel Last ihr mit euch herumschleppt, wenn ihr Satan vertraut. Doch nicht nur Satan ist ein Lügner, sondern auch der Mensch selbst, der sich als Auserwählten betrachtet, ohne von Mir auserwählt worden zu sein.

Viele Angehörige Meines Volkes fühlen sich auserwählt, berufen, auserkoren, abseits der Sünder, obschon sie doch selbst Sünder sind, die ihre eigenen Fehler ignorieren! Sie begehen Verleumdungen gegen Mich und glauben, dass Ich es nicht sehe. Heuchler!

Mein Volk, du bist vom Hochmut besessen! Du bezeichnest Mich als deinen Gott, wobei du Buße tun solltest, bevor Ich dich dazu bringe, dich selbst zu erkennen.

Ich bin überrascht zu sehen, wie Mein Wort interpretiert und gleichzeitig ignoriert wird, da es nach den individuellen Bedürfnissen jedes Einzelnen interpretiert wird. O widerspenstiges Volk, wie sehr du doch darunter leiden wirst!

Hört auf Mich zu verleumden, ihr Narren. Wendet euch von den falschen Göttern ab, denen ihr euch auferlegt habt und von denjenigen, die sich ihnen freiwillig unterworfen haben, um euch die schändlichen Normen derer aufzuerlegen, die meinen, über Mir zu stehen.

Sie haben Meine Warnungen ignoriert und vergessen, dass wenn der Mensch großes Wissen erlangen möchte, er dazu neigt, seinen Geist aufzublähen, um sich über seine Brüder und Schwestern zu stellen. Warum fürchtet ihr Mich nicht?

Mein Volk hat sich von Mir abgewandt. Dieses Volk dient dem Irdischen und lebt daher für den Augenblick, während es Mein Gesetz missachtet, sich von allem Irdischen nährt und vom Irdischen selbst ausgespien wird.

Groß ist der Mensch, der sich wandelt, mit der Bereitschaft, nach Mir zu streben, Mich zu suchen, damit Ich ihn inmitten allen Übels, das ihn umgibt, beschütze.
Groß ist der Mensch, der angesichts der Degeneration der Menschheit nach Mir strebt.
Groß ist der Bescheidene, der nicht mit seinem Nächsten streitet, sondern Frieden schaffen möchte.
Groß ist der, der innehält, damit Ich zu ihm sprechen kann.

Gehört ihr, Meine Kinder, zu denjenigen, die sich in diesen Zeiten gewandelt haben? Gehört ihr zu denjenigen, die vom Irdischen abgelassen haben, oder zu denen, die in Trauer verharren?

Was bedeutet für euch der Begriff Gerechtigkeit und was bedeutet Gerechtigkeit in Meinem Sinne? Seid ihr Segen oder Fluch für eure Brüder und Schwestern? Verbreitet ihr Glück oder Unglück? Gehört ihr zu denjenigen, die mit den Augen des Körpers nach Mir suchen, da sie sich am Materiellen orientieren, um Mich zu finden?

Mein Volk, die, und nur die, welche reinen Herzens sind, werden Mich schauen. Daher müssen die Menschen zunächst ihren Blick reinigen und Mich anschließend dank des Augenwassers der Liebe im Inneren ihres Herzens schauen. Mein Volk ... es gibt nur wenige, die Ich als geliebte Kinder Meines Volkes bezeichnen kann.

Diese Zeiten sind für das Schicksal der Menschheit von entscheidender Bedeutung. Ihr wisst es und dennoch ignoriert ihr es.

Gebt euch nicht dem Bösen hin, vor dem Ich euch gewarnt habe. Findet zu innerer Ruhe und sucht Mich augenblicklich.

Ich lehne Meine Kinder nicht ab. Ich lehne denjenigen, der Mich sucht, nicht ab. Ich lehne denjenigen, der Mich braucht und seine Sünden erkennt, nicht ab.

Kommt her zu Mir, ihr, die ihr von der Weltlichkeit und ihren Machenschaften genug habt ...
Kommt her zu Mir, ihr, die ihr verfolgt werdet ...
Kommt her zu Mir, ihr, die ihr Fehler begangen habt ...
Kommt her zu Mir, ihr, die ihr euch Sekten wider Meines Willens angeschlossen habt ...
Kommt her zu Mir, ihr, die ihr leidet ...
Kommt her zu Mir, ihr, die ihr einsam seid ...
Kommt her zu Mir, ihr, die ihr Meine Rufe ignoriert. Kommt mit reuigem Herzen und Ich werde euch annehmen, erleuchten und beschützen.

Betet, Meine Kinder, betet, auf dass Mein Heiliger Geist eure Herzen erfülle.
Betet, Meine Kinder, betet für Deutschland, denn es wird unter dem Terrorismus und den Naturgewalten leiden.
Betet, Meine Kinder, betet. Ich rufe euch auf zum Weltgebetstag des Heiligen Rosenkranzes für den Frieden in Venezuela.
Betet, Kinder, Spanien leidet unter den Verleumdungen gegen Meine Kirche.
Betet, Meine Kinder, Kolumbien wird erschüttert.

Mein Volk, so wie Meine Kinder im Schlamm der Unreinheit versinken, so wird auch die Erde unter dem Einfluss der Weltlichkeit dem Untergang geweiht sein.

Mein Volk ist treu und aufrichtig. Es lässt sich nicht aus der Fassung bringen, auch wenn die Welt aus den Fugen gerät. Stattdessen betet es beständig weiter, im Wissen, dass Ich Meine Kinder nie im Stich lasse. Ich bin treu und aufrichtig.

Ich segne euch in diesen Zeiten, in denen Mein Volk auf die Probe gestellt wird. Ich segne das Herz, auf dass es von Meiner Liebe erfüllt werde. Ich segne den Blick, die Gedanken, das Gehör, auf dass Meine Rufe alle Meine Kinder erfüllen. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.

 

Kommentar des Mediums

Brüder und Schwestern, der Weltgebetstag beginnt am Mittwoch, den 28. Juni um 18.00 Uhr Ortszeit und dauert nach der Weisung Gottes 8 Tage bis einschließlich Mittwoch, den 5. Juli.
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« Antwort #5460 am: 02. Juli 2017, 16:33:37 »
Hl. Wiltrud erste Äbtissin (?) in Hohenwart

* in Thaur in Österreich
† 1081 in Hohenwart bei Schrobenhausen in Bayern

Wiltrud, Tochter des Grafen von Thaur, gründete zusammen mit ihrem Bruder, Graf Ortolf, in der zu ihrem Besitz gehörenden Burg bei Hohenwart ein Benediktinerinnenkloster, dessen Kirche 1074 geweiht wurde. Der Grundbesitz des Klosters reichte bis nach Tirol. Wiltrud soll die erste Äbtissin gewesen sein.

Der 2. Juli war der Tag von Wiltruds Bestattung. Das Kloster wurde durch die Säkularisation 1803 aufgelöst, seit 1876 befinden sich die Gebäude im Besitz der von Johann Evangelist Wagner gegründeten Stiftungen.
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« Antwort #5461 am: 02. Juli 2017, 21:39:47 »
Psalm 89(88),2-3.16-17.18-19.

Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

Wohl dem Volk, das dich als König zu feiern weiß!
Herr, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich über deinen Namen zu jeder Zeit,
über deine Gerechtigkeit jubeln sie.

Denn du bist ihre Schönheit und Stärke,
du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte.
Ja, unser Schild gehört dem Herrn,
unser König dem heiligen Gott Israels.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 6,3-4.8-11.

Brüder! Wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, sind auf seinen Tod getauft worden.
Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben.
Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.
Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn.
Denn durch sein Sterben ist er ein für allemal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott.
So sollt auch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 10,37-42.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist - amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
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« Antwort #5462 am: 03. Juli 2017, 06:32:44 »
Hl. Thomas, Apostel, Glaubensbote in Indien (?), Märtyrer (?)

* in Galiläa (?) in Israel
† 72 in Kalamina, d.i. Mailapur, der heutige Stadtteil Mayilapuram in Madras / Chennai in Indien (?)

Thomas, dessen aramäischer Name „Zwilling“ bedeutet, war einer der Zwölf. Im Johannesevangelium wird er als Grübler und Zweifler dargestellt (vgl. Joh 11, 16; 14, 5; 20, 24-29). Er erhielt, als er die Abschiedsrede Jesu unterbrach, die große Antwort: „Ich bin der Weg und die Wahrheit uns das Leben“ (Joh 14, 6). Er ist es, der das klarste Bekenntnis zum auferstandenen Herrn abgelegt hat (Joh 20, 28), nachdem er zunächst die Nachricht von der Auferstehung Jesu nicht hatte glauben wollen. - Nach der Legende soll er später in Indien missioniert haben und dort als Märtyrer gestorben sein. Im 3. Jahrhundert wurden seine Reliquien nach Edessa überführt. Ephräm der Syrer (vgl. 9. Juni) hat ihn durch Hymnen verherrlicht.
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« Antwort #5463 am: 03. Juli 2017, 06:42:38 »
Hl. Anatolius von Konstantinopel

Patriarch von Konstantinopel, Märtyrer (?)

* in Alexandria in Ägypten
† 3. April 458 (?) in Konstantinopel, dem heutigen Ístanbul in der Türkei

Anatolius bekämpfte in Ephesus - heute Ruinen bei Selçuk - den Häretiker Nestorius, den Begründer des Nestorianismus, in Konstantinopel den Häretiker Eutyches. Der Häretiker Dioscurus hat dann seine Ernennung zum Patriarchen befördert und auf Unterstützung gehofft; aber nach der Wende, die durch den Tod des Kaisers Theodosius II. 450 eintrat, passte sich Anatolius der neuen Situation an: auf Verlangen von Papst Leo I. hielt er 450 in Konstantinopel eine Synode ab, auf der er den Lehrbrief Leos anerkennen und die Verurteilung von Eutyches wiederholen ließ. Dioscurus erhielt in Anatolius einen Gegner, der ihn und seine Anhänger beim Konzil von Chalcedon verdammte. Während und nach dem Konzil vertrat Anatolius die in Leos Lehrbrief festgelegte und von der Synode formulierte abendländische Lehre von den zwei Naturen Christi.

Daniel der Stylite heilte den Patriarchen der Überlieferung nach von einer tödlichen Krankheit. Nach manchen Überlieferungen starb Anatolius durch die Hand der Häretiker, die er nach anfänglicher Sympathie bekämpft hatte. Andere beschuldigen ihn, mit diesen gemeinsame Sache gemacht zu haben. Mit dem Papst trat er in ergebnislose Verhandlungen um die kirchliche Gleichstellung Neu- und Altroms.
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La Salette 1846



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