Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663451 mal)

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Offline Tina 13

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"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5584 am: 12. August 2017, 20:00:38 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

3. August 2017

Mein geliebtes Volk, die Liebe, die Ich von Meinem Volk empfange, ist Weihrauch, der vor Mir emporsteigt. Ich erwidere sie durch den Segen für Meine Kinder.

Ich betrachte jeden mit größter Liebe. Meine Barmherzigkeit ruft euch zum sofortigen Wandel auf. Ich rufe euch, nach dem Willen Gottes zu wirken und zu handeln.

Keines Meiner Kinder wird von Mir im Stich gelassen. Der Glaube muss vorherrschen. Ich bin der Gott der Liebe.

Ich verweigere Meinen Kindern Meinen Schutz nicht, doch bitte Ich Meine Kinder, sich nicht willkürlich von Mir zu entfernen. Stattdessen sollen sie Mich darum bitten, dass Ich sie nicht verlasse.

Ich erfülle Meine Kinder nicht gegen ihren Willen. Es zerreißt Mir das Herz, wenn Ich sehe, wie sie sich in ihr eigenes Verderben stürzen. Trotz alledem muss Ich abwarten, bis sie Mich freiwillig schauen und Mich anrufen.

Ich Bin der Gott des Friedens und Ich möchte, dass du, Mein Volk, an Meinem Frieden festhältst. Ich möchte nicht, dass ihr Kinder des Zorns seid, sondern dass ihr von Meinem Frieden erfüllt werdet.

Die seelische Gesundheit ist wichtig, um das nötige Gleichgewicht in diesem Moment der Verwirrung aufrechtzuerhalten. Die Seele ist gestört, wenn ihr zulässt, dass der Zorn von euch Besitz ergreift und euch antreibt, ohne jedwede Kontrolle, so dass ihr ungebührliche Verleumdungen gegen euren Nächsten aussprecht, wenn ihr ungebührliche Taten vollbringt, wenn ihr euch Meinem Wort widersetzt, wenn ihr das Gesetz Gottes vergesst, wenn ihr eurem Nächsten den Tod bringt, wenn ihr absichtlich beschließt, Mich zu ignorieren, wenn das menschliche Ich sich Meinen Bitten widersetzt.

Mein Volk, das Böse kann nicht mächtiger sein als Meine Liebe, doch der Mensch hält an der Ungebührlichkeit fest, wird so vom Bösen ergriffen und von einem Moment zum anderen von Mir getrennt.

Wie habe Ich euch aufgefordert, Mich zu schauen, auf dass ihr Mich akzeptiert und Mein Geist euch die nötige Weisheit schenke, das Böse hinter der Maske des Guten zu erkennen!

Ihr folgt Meinen Wünschen nicht und kommt vom Wege ab, wie ein Schiff, das vom Kurs abweicht. So begebt ihr euch in große Gefahr. Das Böse ist hinterlistig und nimmt jede erdenkliche Gestalt an. Seine Werke und Taten scheinen gut zu sein, doch tatsächlich sind sie es nicht. Da ihr dies nicht erkennt, werdet ihr zum Opfer des Bösen.

Es herrschen ernste Zeiten. In diesen Zeiten ist Eile geboten. Aus diesem Grund rufe Ich Meine Kirche auf, Mich zu ergründen. Es ist erforderlich, Mich zu erkennen, sich Mir anzunähern, auf dass eure Ängste euch nicht in die Fänge Satans treiben.

Mein Volk, fürchte dich nicht! Möge der Himmel dir alles schenken, was du brauchst, damit Mein Volk nicht angesichts des Bösen leidet, das ihm Nahrung und Wasser verwehren wird.

O, ihr kleingläubigen Menschen! Ihr fürchtet den, der euch Nahrung verwehrt, doch fürchtet ihr nicht den Verlust des ewigen Lebens. Ihr tut dies, weil ihr Mich nicht kennt. Gebe Ich euch etwa Steine, wenn ihr nach Brot verlangt? Nein! Ich Bin die unendliche Liebe.

Das mangelnde Bewusstsein der Menschheit führt zu Gewalt unter den Menschen und diese Gewalt breitet sich wie eine Seuche von einem Land zum anderen aus, bis sie nicht mehr zu kontrollieren ist. Ihr werdet sehen, wie schwierig es für den unterdrückten Menschen ist, ohne alles Nötige überleben zu können. Doch wenn ihr den Glauben in euch tragt, wie ein Senfkorn, wird es euch an nichts mangeln, um überleben zu können, sofern dies Mein Wille ist.

Einige Meiner Kinder haben keine schweren Zeiten durchgemacht. Sie kennen nicht das Gefühl von Hunger, kennen nicht das Gefühl von Unterdrückung, kennen nicht das Gefühl von Verzweifelung, wenn es ihnen zur Bekämpfung des Leids an allem Nötigen mangelt. Meine Mutter gab und wird euch Heilmittel geben, die in der Natur zu finden sind und mit denen ihr Krankheiten lindern und besiegen könnt.

Zögert nicht länger, sie einzusetzen, sucht sie, sucht sie in eurer Nähe, wartet nicht bis zum letzten Augenblick ab. Die Seuche breitet sich schleichend und von der Menschheit unerkannt aus. Ihr habt die Gaben, sie zu bekämpfen. Ich lasse Mein Volk nicht allein.

Mein Volk, der Mond und die Sonne haben einen großen Einfluss auf die Erde und damit letztendlich auch auf euch.

Betrachtet die aktuellen Ereignisse nicht als irrelevant, ganz gleich, wie klein diese auch sein mögen. Sie wirken sich auf den Menschen und die Erde selbst aus. Ohne jegliches Bewusstsein sieht die Menschheit, welch spektakuläre Dinge sich ereignen.

Mein Volk muss Meinen Rufen gegenüber aufgeschlossen sein. Es darf sich der Erlösung nicht immerzu verweigern. Wie hat diese Generation sich gegen das Leben gewandt? Wie kam es dazu, dass sie die Gabe des Lebens verachtet? So viele Menschen missbilligen das größte Geschenk, das der Mensch besitzt: die Gabe des Lebens!

Ihr straft euch selbst, wenn ihr die Verleumdung gegen Meinen Heiligen Geist gutheißt. Das Blut der Unschuldigen sickert in den Boden ein, wodurch die Erde, so als hätte sie Galle getrunken, schwer erschüttert wird. Die Sünde des Menschen zieht große Himmelskörper an, die für die Erde zur Gefahr werden. Das Böse zieht das Böse an. Das Gute stößt das Böse ab.

Wandelt euch! Ich schenke euch das Ewige Leben, doch ihr lehnt es ab. O Mein Volk, wie viele gute Taten hast du in deinem Leben vollbracht? Nicht das Gebet allein gereicht dir zum Vorteil. Was hast du für deinen Nächsten getan? Wie hast du ihn unterstützt? Und wie viele Werke der Barmherzigkeit trägst du in deinen Händen, um sie Mir darzubringen?

Um würdige Kinder zu sein, reicht es nicht, nur zuzuhören oder zu empfangen. Ihr müsst geben, müsst darbringen, müsst Meine Lehren in die Tat umsetzen. Mein Wirken und Handeln steht nicht still, sondern trägt immerzu reiche Früchte für Meine Kinder. Mein Volk ist ein Volk der Werke, die in unermesslicher Weise verrichtet werden können, da sie aus Meiner Liebe erwachsen.

Geliebte Kinder, betet für Frankreich. Die Klagerufe enden nicht.

Kinder, betet für Chile, denn dieses Land wird erschüttert.

Geliebte Kinder, betet für die Vereinigten Staaten. Meine Kinder werden leiden.

Geliebte Kinder, betet, mächtige Vulkane werden ausbrechen.

Geliebte Kinder, betet für Costa Rica, denn es leidet.

Kehrt Meinem Wort nicht den Rücken zu. Verinnerlicht die Heilige Schrift und diese Verkündung Meines Wortes.

Meine Mutter begleitet und wird Mein Volk in Zeiten größter Verfolgung begleiten, unter der es leiden wird, da es sich für das Böse entschieden, sich der Zügellosigkeit hingegeben und das Gesetz Gottes usurpiert hat. Mein Volk wird von demselben Bösen verfolgt werden, das sich auch in Meiner Kirche eingenistet hat. Meine Priester müssen das Gebet hingebungsvoll ausführen und Meine Mutter um ihren Schutz bitten.

Meine Mutter wird als Arche des Neuen Bundes Mein Volk führen, verteidigen und ihren Schutzmantel über ihm ausbreiten. Fürchtet euch nicht: "Ich Bin der, der Ich Bin." (2. Mose 3,14)

Mein geliebtes Volk, Ich liebe dich, Ich segne dich. Entferne dich nicht, komm baldmöglichst zu Mir zurück. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5585 am: 12. August 2017, 22:58:58 »
Deuteronomium 6,4-13.

Mose sprach zum Volk; er sagte: Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.
Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen.
Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.
Du sollst sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck auf deiner Stirn werden.
Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Stadttore schreiben.
Und wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land führt, von dem du weißt: er hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen, es dir zu geben - große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast,
mit Gütern gefüllte Häuser, die du nicht gefüllt hast, in den Felsen gehauene Zisternen, die du nicht gehauen hast, Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast -, wenn du dann isst und satt wirst:
nimm dich in acht, dass du nicht den Herrn vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus, geführt hat.
Den Herrn, deinen Gott, sollst du fürchten; ihm sollst du dienen, bei seinem Namen sollst du schwören.

Psalm 18(17),2-3.4.50.47.51ab.

Ich will dich lieben, Herr, meine Stärke,
Herr, du mein Fels, meine Burg, mein Retter,
mein Gott, meine Feste, in der ich mich berge,
mein Schild und sicheres Heil, meine Zuflucht.

Ich rufe: Der Herr sei gepriesen!,
und ich werde vor meinen Feinden gerettet.
Darum will ich dir danken, Herr, vor den Völkern,
ich will deinem Namen singen und spielen.

Es lebt der Herr! Mein Fels sei gepriesen.
Der Gott meines Heils sei hoch erhoben.
Seinem König verlieh er große Hilfe,
Huld erwies er seinem Gesalbten.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 17,14-20.

In jener Zeit trat ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie
und sagte: Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn! Er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden. Immer wieder fällt er ins Feuer oder ins Wasser.
Ich habe ihn schon zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen.
Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir!
Dann drohte Jesus dem Dämon. Der Dämon verließ den Jungen, und der Junge war von diesem Augenblick an geheilt.
Als die Jünger mit Jesus allein waren, wandten sie sich an ihn und fragten: Warum konnten denn wir den Dämon nicht austreiben?
Er antwortete: Weil euer Glaube so klein ist. Amen, das sage ich euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5586 am: 13. August 2017, 21:47:08 »
Origenes (um 185-253), Priester und Theologe

„Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn“

Wenn wir uns gut gehalten haben während der langen Stunden der dunklen Nacht, die in den Augenblicken der Prüfung herrscht, wenn wir unser Bestes getan haben im Kampf [...] dann können wir sicher sein, dass gegen Ende der Nacht, „wenn die Nacht vorgedrungen und der Tag nicht mehr fern ist“ (vgl. Röm 13,12), der Gottessohn, auf den Wellen gehend, zu uns kommen wird. Wenn wir ihn so erscheinen sehen, werden wir von Furcht ergriffen bis zu dem Augenblick, wo wir klar erkennen, dass es der Erlöser ist, der zu uns gekommen ist. Wir glauben noch, ein Gespenst zu sehen, wir schreien vor Angst, doch er wird sofort zu uns sagen: „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“

Vielleicht werden diese aufmunternden Worte in uns einen Petrus erstehen lassen, der auf dem Weg der Vollkommenheit ist und der aus dem Boot steigen wird, sicher, der Prüfung entkommen zu sein, die ihn erschütterte. Zuerst lässt sein Wunsch, Jesus entgegenzueilen, ihn auf den Wassern gehen. Doch weil sein Glaube noch wenig gefestigt und er selbst im Zweifel ist, wird er den starken Wind bemerken, er wird Angst bekommen und beginnen, unterzugehen. Doch er entkommt diesem Unglück, denn er ruft mit lauter Stimme Jesus zu: „Herr, rette mich!“ Und sobald dieser andere Petrus seinen Ruf auch nur beenden konnte: „Herr, rette mich!“, streckt ihm das Wort selbst die Hand entgegen, um ihm zu helfen, und es ergreift ihn in dem Augenblick, wo er unterzugehen droht, tadelt ihn seines kleinen Glaubens und seiner Zweifel wegen. Bedenke hingegen, dass [Jesus] nicht sagte: „Ungläubiger“, sondern „Kleingläubiger“, und dass geschrieben steht: „warum hast du gezweifelt?“, das heißt: „Du hast ein wenig geglaubt, doch du hast dich hinabziehen lassen in die andere Richtung.“ Und darüber steigen Jesus und Petrus in das Boot, der Wind lässt nach und die Mitfahrer beten Jesus an, nachdem sie erkannten, welchen Gefahren sie entronnen sind, indem sie sagen: „Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.“ Diese Worte sprechen nur die wirklich nahen Jünger Jesu im Boot.

Kommentar zum Matthäusevangelium, 11,6; PG 13, 919
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5587 am: 13. August 2017, 21:50:54 »
Erstes Buch der Könige 19,9a.11-13a.

In jenen Tagen kam Elija zum Gottesberg Horeb. Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten. Doch das Wort des Herrn erging an ihn:
Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben.
Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln.
Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.

Psalm 85(84),9-10.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der Herr dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 9,1-5.

Brüder! Ich sage in Christus die Wahrheit und lüge nicht, und mein Gewissen bezeugt es mir im Heiligen Geist:
Ich bin voll Trauer, unablässig leidet mein Herz.
Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind.
Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen,
sie haben die Väter, und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus, der über allem als Gott steht, er ist gepriesen in Ewigkeit. Amen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 14,22-33.

Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte, forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken.
Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg.
Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind.
In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See.
Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst.
Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme.
Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu.
Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich!
Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5588 am: 14. August 2017, 22:41:50 »
Ich verspürte den zarten Duft Mariens in meiner Nähe

Wir leben in Sainte-Anne-d'Auray (Westfrankreich). Mit 17 Jahren praktizierte ich den Glauben schon seit einiger Zeit nicht mehr. Aber trotzdem empfing ich am Ende das Sakrament der Firmung in einer wunderbaren Ausgießung des Hl. Geistes. Bei dieser Bekehrung spielte meine Mutter eine wichtige Rolle durch ihr Beispiel und vor allem, weil sie mich für Eine Minute mit Maria einschrieb. Zuerst war ich über die täglichen Mitteilungen verärgert, aber nach und nach berührte mich die Liebe, die sie verströmten und die Kraft Mariens, die ich bis dato nicht beachtet hatte.
 
Ich brach damals zu einer Reise durch Frankreich auf, ohne Geld, und lebte einen Monat lang von der Vorsehung Gottes, auf der Suche nach der Begegnung mit meinen Schwestern und Brüdern und der Muttergottes Maria. (…) In Notre-Dame du Laus, einem französischen Marienwallfahrtsort, wurde ich von der Gnade des Duftes berührt; ich verspürte den zarten Duft Mariens in meiner Nähe. Ich sah mein Leben an mir vorbeiziehen und überall entdeckte ich die Liebe Gottes.  Während eine Tränenflut aus mir hervorbrach, erinnerte ich mich der Worte Marias, die meine Mutter mir immer wieder gesagt und die ich nicht verstanden hatte: „Wenn ihr wüsstet, wie sehr Gott euch liebt, würdet ihr vor Freude weinen.“ Ich verstand, dass das neue Herz, dass Gott mir gegeben hatte, kein anderes Herz ist als das des Heiligsten Herzens Jesu, und dass ich es von nun an hüten musste!
 
 
Swann Cimbé-Brianceau


Nach seiner Bekehrung machte Swann, der in diesem Jahr 20 wird, im Juli 2017 eine Tour durch Europa. Dabei lebte er von der Vorsehung Gottes. Die Hauptetappenziele waren die europäischen Marienheiligtümer, um Maria für seine Bekehrung zu danken.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5589 am: 14. August 2017, 22:44:53 »
Eine untypische, in der Geschichte einmalige Erscheinung

Die vierte Erscheinung der Muttergottes in Fatima, Portugal, am 13. August 1917, ist weniger bekannt als die vom 13. Juli oder 13. Oktober. Sie verdient es jedoch gekannt zu werden, denn sie ist untypisch und in der Geschichte einzigartig.
 
Zum einen zeichnet sie sich durch die Anzahl von Zeugen aus. Bereits am 13. Juli waren außergewöhnlich viele Menschen gekommen: etwa 5000. Am 18. August waren es zwischen 18 und 20.000 Personen, eine beachtliche Zahl. Zum Vergleich: in Lourdes betrug die Höchstzahl am 4. März 1858 um die 8000 Personen.
 
Aber was diese Erscheinung von allen Anderen unterscheidet, ist die Tatsache, dass es eine Erscheinung ohne Seher war, ein einzigartiger Fall in der Geschichte der Erscheinungen. An diesem Tag waren die Seherkinder nicht anwesend, weil die Zivilbehörden sie eingesperrt hatten. Darum sahen Tausende alle äußeren Zeichen, die während der vorherigen Erscheinungen zu sehen waren: den ankündigenden Blitz, begleitet von zwei mächtigen Donnerschlägen; danach eine kleine Wolke über der Steineiche und das sich verändernde Tageslicht.
 
Diese äußeren Zeichen, die Tausende von Menschen ohne die Anwesenheit der Seherkinder wahrnahmen, sind ein einzigartiges Faktum, das den Erscheinungen von Fatima einen besonderen Platz gibt.
 
Yves de Lassus
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5590 am: 14. August 2017, 23:35:38 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

Durch sein Leiden hat Christus unsere Schuld für uns bezahlt

Welcher Mensch könnte sich durch sein eigenes Blut loskaufen, wenn Christus doch sein Blut vergossen hat zur Erlösung aller? Gibt es einen Menschen, dessen Blut gleich wertvoll wäre wie das Blut Christi […], der, und nur er, durch sein Blut die Welt mit Gott versöhnt hat? Gibt es ein erhabeneres Opfer, einen besseren Mittler als den, der sich selber zum inständigen Bittsteller für die Sünden aller gemacht und sein Leben als Lösegeld für uns hingegeben hat?

Wir dürfen also nicht nach einer individuellen Sühne oder Erlösung suchen; denn das als Lösegeld für alle vergossene Blut ist das Blut Christi. Durch dieses Blut hat uns der Herr Jesus losgekauft, er allein hat uns mit dem Vater versöhnt. Er hat sein mühsames Werk zu Ende geführt, denn er hat unsere Mühsal auf sich genommen, er, der sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28) […] Der Mensch kann also zu seiner Erlösung keine Beitrag in Form von Sühne leisten; denn das Blut Christi hat ihn ein für alle Mal von der Sünde rein gewaschen; er ist damit aber nicht von der Pflicht entbunden, sich um ein geregeltes Leben zu bemühen und darum, sich nicht von den Geboten des Herrn zu entfernen. Zeit seines Lebens wird er sich unaufhörlich um sein ewiges Leben abmühen, aus Angst, eines endgültigen Todes zu sterben – wo er doch schon vom Tod losgekauft ist!

Kommentar zu Psalm 48,14-15; CSEL 64, 368
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5591 am: 14. August 2017, 23:50:57 »
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 17,22-27.

In jener Zeit, als Jesus und seine Jünger in Galiläa zusammen waren, sagte Jesus zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert werden,
und sie werden ihn töten; aber am dritten Tag wird er auferstehen. Da wurden sie sehr traurig.
Als Jesus und die Jünger nach Kafarnaum kamen, gingen die Männer, die die Tempelsteuer einzogen, zu Petrus und fragten: Zahlt euer Meister die Doppeldrachme nicht?
Er antwortete: Doch! Als er dann ins Haus hineinging, kam ihm Jesus mit der Frage zuvor: Was meinst du, Simon, von wem erheben die Könige dieser Welt Zölle und Steuern? Von ihren eigenen Söhnen oder von den anderen Leuten?
Als Petrus antwortete: Von den anderen!, sagte Jesus zu ihm: Also sind die Söhne frei.
Damit wir aber bei niemand Anstoß erregen, geh an den See und wirf die Angel aus; den ersten Fisch, den du heraufholst, nimm, öffne ihm das Maul, und du wirst ein Vierdrachmenstück finden. Das gib den Männern als Steuer für mich und für dich.
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