Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662450 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6048 am: 23. November 2017, 05:16:52 »
Erstes Buch der Makkabäer 2,15-29.

In jenen Tagen kamen die Beamten, die vom König den Auftrag hatten, die Einwohner zum Abfall von Gott zu zwingen, in die Stadt Modeïn, um die Opfer durchzuführen.
Viele Männer aus Israel kamen zu ihnen; auch Mattatias und seine Söhne mussten erscheinen.
Da wandten sich die Leute des Königs an Mattatias und sagten: Du besitzt in dieser Stadt Macht, Ansehen und Einfluss und hast die Unterstützung deiner Söhne und Verwandten.
Tritt also als erster vor und tu, was der König angeordnet hat. So haben es alle Völker getan, auch die Männer in Judäa und alle, die in Jerusalem geblieben sind. Dann wirst du mit deinen Söhnen zu den Freunden des Königs gehören; auch wird man dich und deine Söhne mit Silber, Gold und vielen Geschenken überhäufen.
Mattatias aber antwortete mit lauter Stimme: Auch wenn alle Völker im Reich des Königs ihm gehorchen und jedes von der Religion seiner Väter abfällt und sich für seine Anordnungen entscheidet -
ich, meine Söhne und meine Verwandten bleiben beim Bund unserer Väter.
Der Himmel bewahre uns davor, das Gesetz und seine Vorschriften zu verlassen.
Wir gehorchen den Befehlen des Königs nicht und wir weichen weder nach rechts noch nach links von unserer Religion ab.
Kaum hatte er das gesagt, da trat vor aller Augen ein Jude vor und wollte auf dem Altar von Modeïn opfern, wie es der König angeordnet hatte.
Als Mattatias das sah, packte ihn leidenschaftlicher Eifer; er bebte vor Erregung und ließ seinem gerechten Zorn freien Lauf: Er sprang vor und erstach den Abtrünnigen über dem Altar.
Zusammen mit ihm erschlug er auch den königlichen Beamten, der sie zum Opfer zwingen wollte, und riss den Altar nieder;
der leidenschaftliche Eifer für das Gesetz hatte ihn gepackt und er tat, was einst Pinhas mit Simri, dem Sohn des Salu, gemacht hatte.
Dann ging Mattatias durch die Stadt und rief laut: Wer sich für das Gesetz ereifert und zum Bund steht, der soll mir folgen.
Und er floh mit seinen Söhnen in die Berge; ihren ganzen Besitz ließen sie in der Stadt zurück.
Damals gingen viele, die Recht und Gerechtigkeit suchten, in die Wüste hinunter, um dort zu leben.

Psalm 50(49),1-2.5-6.14-15.

Der Gott der Götter, der Herr, spricht,
er ruft der Erde zu
vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.
Vom Zion her, der Krone der Schönheit,
geht Gott strahlend auf.

„Versammelt mir all meine Frommen,
die den Bund mit mir schlossen beim Opfer."
Die Himmel sollen seine Gerechtigkeit künden;
Gott selbst wird Richter sein.

„Bring Gott als Opfer dein Lob,
und erfülle dem Höchsten deine Gelübde!
Rufe mich an am Tag der Not;
dann rette ich dich, und du wirst mich ehren."

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 19,41-44.

In jener Zeit, als Jesus näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie
und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen.
Es wird eine Zeit für dich kommen, in der deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen, dich einschließen und von allen Seiten bedrängen.
Sie werden dich und deine Kinder zerschmettern und keinen Stein auf dem andern lassen; denn du hast die Zeit der Gnade nicht erkannt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6049 am: 23. November 2017, 05:33:20 »
Hl. Klemens I., römischer Gemeindevorsteher, Märtyrer, Apostolischer Vater

* um 50 in Rom
† 97 (oder 101) in Rom (?) oder in Chersones, heute Ruinen bei Sewastopol auf der Halbinsel Krim in der Ukraine (?)

Klemens war der dritte oder vierte Bischof von Rom. Irenäus schreibt um 185, Klemens habe noch die Apostel gesehen und mit eigenen Ohren ihre Predigt und Lehre gehört. Ob dieser Klemens der Mitarbeiter des Apostels Paulus war, der in Phil 4, 3 genannt wird, ist nicht sicher, aber möglich. Berühmt wurde Klemens durch einen Brief, den er im Namen der Kirche von Rom an die Kirche von Korinth schrieb und der in einer Bibelhandschrift des 5. Jahrhunderts erhalten ist. Er kann als das früheste Zeugnis für das Autoritätsbewusstsein der römischen Kirche gelten. Klemens soll als Märtyrer gestorben sein, doch fehlen sichere Nachrichten.

„In Liebe hat der Herr uns angenommen. Wegen der Liebe, die er zu uns trug, hat unser Herr Jesus Christus für uns sein Blut hingegeben nach Gottes Willen, sein Fleisch für unser Fleisch, sein Leben für unser Leben.“

„So wahr Gott lebt und so wahr der Herr Jesus Christus lebt und der Heilige Geist - das ist der Glaube und die Hoffnung der Auserwählten -: Wer in steter Bereitwilligkeit unbeirrt die Satzungen und Gebote Gottes hält, wird seinen Platz und Namen unter denen haben, die durch Jesus Christus gerettet werden. Durch ihn sei dem Vater die Ehre, immer und ewig. Amen.“ (Klemens von Rom, Brief an die Kirche von Korinth)
« Letzte Änderung: 23. November 2017, 05:33:55 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6050 am: 23. November 2017, 05:43:45 »
Maria und die Intellektualisierung des Glaubens…

Hundertvierzehn im Laufe dieses Jahres neu ernannte Bischöfe wurden am 14. September 2017 in Rom von Papst Franziskus empfangen.
Am 8. April diesen Jahres traf ich Bischof Xavier Malle, den ernannten Bischof der Diözese Gap et d‘Embrun (Frankreich), der ebenfalls an dieser Begegnung mit dem Papst teilnahm. Zum Thema „Kultur und Volksfrömmigkeit“, das der Papst ansprach, bemerkte Bischof Xavier Malle:
„Es berührt mich auch, wenn der Heilige Vater über die Volksfrömmigkeit spricht, er lässt bei diesem Thema nicht locker. Es ist wahr, dass man in Frankreich den Glauben ein wenig intellektualisiert hat und man abschätzig auf die Gesten der Leute schaut, die kommen, um die Grotte in Lourdes zu berühren, oder die sich mit dem Öl von Laus bekreuzigen.
Die Nähe zu den Menschen zeigt sich auch in dem Respekt vor diesen Gesten der Volksfrömmigkeit. Es ist wahr, dass es auch für uns junge Bischöfe nicht immer leicht ist, die richtige Einstellung dazu zu finden. Die Leute sind so glücklich uns zu sehen, man muss sie gewähren lassen, auch sich von den Menschen berühren lassen. Das ist ein Zeichen von Hochherzigkeit und nicht von Stolz.

Übersetzung aus dem Französischen: fr.Aleteia
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6051 am: 24. November 2017, 05:42:16 »
Hl. Augustin Schoeffler, Priester, Glaubensbote in West-Tongkin, Märtyrer

* 22. November 1822 in Mittelbronn in Lothringen in Frankreich
† 1. Mai 1851 in Son-Tay in Annam, dem heutigen Tonkin in Vietnam

Augustin Schoeffler studierte in Pont-à-Mousson und Nancy, wirkte ab 1847 als Glaubensbote im Westen von Tonkin im heutigen Vietnam und wurde dort als Opfer der Christenverfolgung zusammen mit vielen anderen Missionaren enthauptet.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6052 am: 24. November 2017, 05:44:56 »
Erstes Buch der Makkabäer 4,36-37.52-59.

In jenen Tagen sagten Judas der Makkabäer und seine Brüder: Unsere Feinde sind nun vernichtend geschlagen. Wir wollen nach Jerusalem hinaufziehen, den Tempel reinigen und ihn neu weihen.
Das ganze Heer versammelte sich also und zog zum Berg Zion hinauf.
Am Fünfundzwanzigsten des neunten Monats - das ist der Monat Kislew - im Jahr 148 standen die Priester früh am Morgen auf
und brachten auf dem neuen Brandopferaltar, den sie errichtet hatten, Opfer dar, so wie sie das Gesetz vorschreibt.
Zur gleichen Zeit und am selben Tag, an dem ihn die fremden Völker entweiht hatten, wurde er neu geweiht, unter Liedern, Zither- und Harfenspiel und dem Klang der Zimbeln.
Das ganze Volk warf sich nieder auf das Gesicht, sie beteten an und priesen den Himmel, der ihnen Erfolg geschenkt hatte.
Acht Tage lang feierten sie die Altarweihe, brachten mit Freuden Brandopfer dar und schlachteten Heils- und Dankopfer.
Sie schmückten die Vorderseite des Tempels mit Kränzen und kleinen Schilden aus Gold; sie erneuerten die Tore und auch die Nebengebäude, die sie wieder mit Türen versahen.
Im Volk herrschte sehr große Freude; denn die Schande, die ihnen die fremden Völker zugefügt hatten, war beseitigt.
Judas fasste mit seinen Brüdern und mit der ganzen Gemeinde Israels den Beschluss, Jahr für Jahr zur selben Zeit mit festlichem Jubel die Tage der Altarweihe zu begehen, und zwar acht Tage lang, vom fünfundzwanzigsten Kislew an.

Erstes Buch der Chronik 29,10b-11a.11b-12a.12b-13.

Gepriesen bist du, Herr,
Gott unseres Vaters Israel,
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Dein, Herr, sind Größe und Kraft,
Ruhm und Glanz und Hoheit;
dein ist alles im Himmel und auf Erden.

Herr, dein ist das Königtum.
Du erhebst dich als Haupt über alles.
Reichtum und Ehre kommen von dir;
du bist der Herrscher über die ganze Schöpfung.

In deiner Hand liegen Kraft und Stärke;
von deiner Hand kommt alle Größe und Macht.
Darum danken wir dir, unser Gott,
und rühmen deinen herrlichen Namen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 19,45-48.

In jener Zeit ging Jesus in den Tempel und begann, die Händler hinauszutreiben.
Er sagte zu ihnen: In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.
Er lehrte täglich im Tempel. Die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die übrigen Führer des Volkes aber suchten ihn umzubringen.
Sie wussten jedoch nicht, wie sie es machen sollten, denn das ganze Volk hing an ihm und hörte ihn gern.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6053 am: 24. November 2017, 05:49:30 »
Römisches Messbuch

Präfation am Jahrestag der Kirchweihe

Die Kirche als Tempel Gottes

In Wahrheit ist es würdig und recht,
dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott,
immer und überall zu danken.
Zu deiner Ehre wurde dieses Haus errichtet,
in dem du deine pilgernde Kirche versammelst,
um ihr darin ein Bild deiner Gegenwart zu zeigen
und ihr die Gnade deiner Gemeinschaft zu schenken.
Denn du selbst erbaust dir einen Tempel aus lebendigen Steinen.
Von allen Orten rufst du deine Kinder zusammen
und fügst sie ein in den geheimnisvollen Leib deines Sohnes.
Hier lenkst du unseren Blick auf das himmlische Jerusalem
und gibst uns die Hoffnung, dort deinen Frieden zu schauen.
Darum preisen wir dich in deiner Kirche
und vereinen uns mit allen Engeln und Heiligen
zum Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit:
Heilig ...
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6054 am: 24. November 2017, 06:47:33 »
Das Heiligste in der Monstranz wird nicht mehr angebetet und gepriesen. Wo bleibt da der katholische wahre Glaube?

Viele Priester stehen am Abgrund.

Christus wird einmal alle Seine Priester fragen : "Wart ihr Priester für Mich, oder wart ihr Priester für euch?" und da sie wissen was sie tun, kennen sie auch die Antwort.

Was ist aus Seiner Kirche geworden?!

Jesus Christus ist Herr und Gott !

Die Weisheit predigt auf offener Straße, auf freien Plätzen läßt sie ihre Stimme erschallen.

Kommt und lasst uns den Herrn anbeten.

Nicht der Blick auf den Priester ist wichtig, sondern der gemeinsame Blick auf den Herrn.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6055 am: 25. November 2017, 22:31:03 »
Hl. Pacianus von Barcelona (?-um 390), Bischof

„Das Leben ist Christus“ (vgl. Phil 1,21)

Wir werden nicht mehr sterben. Selbst wenn unsere Körper zerfallen, werden wir in Christus leben, so wie er es selbst gesagt hat: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt“ (Joh 11,25). Dessen können wir gewiss sein; der Herr bezeugt es, dass Abraham, Isaak, Jakob und alle Heiligen Gottes leben. Gerade über sie sagte er: „Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn leben sie alle.“ Und der Apostel Paulus sagt von sich: „Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn“ (Phil 1,21‒23) [...]

Das ist es also, lieber Brüder, was wir glauben und „wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen“ (1 Kor 15,19). Das Leben auf dieser Erde ist, für wilde oder zahme Tiere und Vögel, wie ihr selbst seht, mal länger oder mal kürzer wie das unsrige. Doch nur dem Menschen gebührt das, was ihm Christus durch den Hl. Geist gegeben hat, nämlich das ewige Leben, doch unter der Voraussetzung, dass wir die Sünde meiden. Denn der Tod ist die Folge von Sünde und er wird durch die Tugend vermieden; das Leben wird von der Sünde bedroht und von der Tugend beschützt. „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn“ (Röm 6,23).

Homilie über die Taufe, 6; PL 13
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La Salette 1846



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