Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662257 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6104 am: 06. Dezember 2017, 20:43:19 »
Hl. Gaudentius von Brescia (?-nach 406), Bischof

Wegzehrung: „Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt“ (1 Kor 11,26)

Die Nacht, in der er ausgeliefert wurde, um gekreuzigt zu werden, hat uns Jesus als Erbe aus dem Neuen Bund das Unterpfand seiner Gegenwart hinterlassen. Dies ist die Wegzehrung auf unserem Weg. Wir werden durch sie gesättigt und gestärkt bis zu der Zeit, in der wir zu ihm kommen werden, wenn wir diese Welt verlassen. Deshalb sagte der Herr: „Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch“ (Joh 6,53). Er wollte das Sakrament seines Leidens bei uns lassen. Deshalb befiehlt er seinen treuen Jüngern, den ersten Priestern, die er für die Kirche eingesetzt hat, für immer dieses Geheimnis des ewigen Lebens zu feiern, und dies muss von allen Priestern der ganzen Weltkirche bis zu dem Tag erfüllt werden, an dem Christus vom Himmel wiederkommt. So haben wir alle, die Priester wie die Gläubigen, jeden Tag das Beispiel der Passion Christi vor Augen [...] „Kostet und seht, wie gut der HERR ist!“ (Ps 34(33),9).

Predigt 2
« Letzte Änderung: 06. Dezember 2017, 20:44:47 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6105 am: 07. Dezember 2017, 06:48:05 »
Maria, das große Geschenk Gottes an die Menschheit

„Im Brief an die Epheser erinnert uns der heilige Paulus daran, wie Gott uns in Christus erwählt hat vor der Erschaffung der Welt. Wenn wir unseren Verstand auf die Unbefleckte Empfängnis der Jungfrau und Gottesmutter Maria anwenden, dann kann es nur aus dieser Perspektive des Handelns Gottes von Ewigkeit her sein, vor aller Zeit, vor der Geschichte.
Maria wurde vor der Erbsünde bewahrt, weil Gott sich in der Menschheitsgeschichte von Anfang an die Möglichkeit vorbehalten wollte, seinen Heilsplan zu erfüllen. (…)  Es ist nicht das Böse, das wir tun, welches das Gute hervorbringt, das Gott tut, es ist vielmehr das Gute, das Gott getan hat, das in unseren Herzen die Reue erweckt über das Böse, das wir getan haben.
Die Jungfrau Maria tritt für die Sünder ein, weil sie eingeschrieben ist in diesen ewigen Heilswillen Gottes für die Welt. (…) Es ist also eine große Hoffnung für uns, wenn wir in der Person der Jungfrau Maria das Zeichen der vorauseilenden Vergebung erkennen, die wir erbitten, das Zeichen der Barmherzigkeit, die Gott uns schenkt, und der Macht Gottes, die in unserem Leben wirkt. „Bei Gott ist nichts unmöglich“ (Lk 1,37), sagt der Engel zu Maria, er kann sogar den Sündern seine Barmherzigkeit erweisen.“

Kardinal André Vingt-Trois, Erzbischof von Paris.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6106 am: 07. Dezember 2017, 07:01:27 »
Origenes (um 185-253), Priester und Theologe

Auf Christus, dem Fels, gegründet

Wenn ihr euch mutig den Versuchungen entgegenstellt, dann ist es nicht die Versuchung selbst, die euch treu und beharrlich macht, sondern sie enthüllt lediglich die Tugenden der Beharrlichkeit und der Tapferkeit, die bereits in euch waren, doch auf verborgene Weise. „Glaubst du“, spricht der Herr, „dass ich mit meinen Worten etwa ein anderes Ziel verfolgte, als das, deine Gerechtigkeit offenbar werden zu lassen?“ (vgl. Hiob 40,3 LXX). Und außerdem sagt er: „Ich habe dich Hunger leiden lassen, um dich erkennen zu lassen, von was du lebst“ (vgl. Dt 8,3‒5)

Auf die gleiche Art und Weise wird auch der Sturm das auf Sand gebaute Haus nicht fester machen. Wenn du also bauen willst, dann baue auf festem Grund. Wenn dann der Sturm anhebt, wird er das nicht umstürzen können, das auf Stein gebaut ist; doch allem, was auf Sand gebaut sein sollte, zeigt er umgehend, dass seine Fundamente nichts taugen. Deshalb: bevor der Sturm anhebt, die Orkanböen sich entfesseln, die Ströme über die Ufer steigen, also solange alles noch ruhig ist, sollten wir unsere ganze Aufmerksamkeit dem Fundament widmen, und dann unsere Wohnstatt mit den verschiedenen und soliden Steinen der Gebote Gottes errichten. Und wenn dann die Verfolgung anbricht und ein grausamer Sturm sich gegen die Christen erhebt, dann können wir zeigen, dass unser Grund auf Fels gebaut ist, auf Jesus Christus (1 Kor 3,11).

Predigten zum Lukasevangelium, Nr. 26, 4‒5
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6107 am: 07. Dezember 2017, 07:03:35 »
Buch Jesaja 26,1-6.

An jenem Tag singt man in Juda dieses Lied: Wir haben eine befestigte Stadt, zu unserem Schutz baute der Herr Mauern und Wälle.
Öffnet die Tore, damit ein gerechtes Volk durch sie einzieht, ein Volk, das dem Herrn die Treue bewahrt.
Sein Sinn ist fest; du schenkst ihm Ruhe und Frieden; denn es verlässt sich auf dich.
Verlasst euch stets auf den Herrn; denn der Herr ist ein ewiger Fels.
Er hat die Bewohner des hohen Berges hinabgestürzt, die hoch aufragende Stadt; er hat sie zu Boden geworfen, in den Staub hat er sie gestoßen.
Sie wird zermalmt von den Füßen der Armen, unter den Tritten der Schwachen.

Psalm 118(117),1-2.8-9.19-20.25-27a.

Danket dem Herrn, denn er ist gütig,
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.

Besser, sich zu bergen beim Herrn,
als auf Menschen zu bauen.
Besser, sich zu bergen beim Herrn,
als auf Fürsten zu bauen.

Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit,
damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.
Das ist das Tor zum Herrn,
nur Gerechte treten hier ein.

Ach, Herr, bring doch Hilfe!
Ach, Herr, gib doch Gelingen!
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn.
Wir segnen euch, vom Haus des Herrn her.
Gott, der Herr, erleuchte uns.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 7,21.24-27.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.
Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6108 am: 07. Dezember 2017, 20:55:28 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

1. Dezember 2017

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Mein mütterlicher Segen begleitet euch als unlöschbares Siegel Meiner Mutterschaft derjenigen, die sie annehmen. Die Heilige Dreifaltigkeit hat Mir den Titel 'Unsere Frau der letzten Zeiten' verliehen.

Ausnahmslos alle Menschen sind Meine Kinder. Ihnen reiche Ich Meine Liebe, Meine Führung, Meine Fürsprache, Meine Hände, um sie auf den sicheren Weg ins Ewige Leben zu geleiten.

Geliebte Kinder, da viele sich von Meinem Sohne, vom Willen Gottes und von Meiner Mutterschaft abwenden, sollen euch diese Rufe zum Nachdenken bewegen und dafür sorgen, dass nicht mehr Seelen verloren gehen.

Diese Generation hat erreicht, dass der Menschheit vom Himmel her und durch die Barmherzigkeit Gottes die Ereignisse offensichtlich verkündet werden, die auf den Moment der Prüfung hindeuten, welche sich bereits vollzieht. Dies ist keine Generation von niedriger Intelligenz, sondern eine Generation, die sich gegen Meinen Sohn und alles, was von Gott stammt, aufgelehnt hat, wodurch Gott in Vergessenheit geriet und sie den Täuschungen des Antichristen zum Opfer gefallen ist.

Ein jeder steht vor einer Waage, und in diesem Augenblick lasten Unglaube, Missachtung, Auflehnung, Unmoral, Respektlosigkeit, Mangel an Wohltätigkeit und Nächstenliebe auf ihr. Der Mensch legt seinen eigenen Hochmut, seine Ichbezogenheit, Überheblichkeit und Habgier, seinen Unglauben, seine Unkenntnis der Gesetze Gottes und seine Zuneigung zu allem, was das Böse ihm bietet, in die Waagschale.

Diese Generation hat das große Vermächtnis der Erlösung empfangen. Aus eben diesem Grund weiß sie es nicht wertzuschätzen und interpretiert es falsch. Während sie sich in Sicherheit wägt, klammerte sie sich an das Böse und hat Dinge erfunden, deren Einsatz ihr den größten Schaden zufügen würde, den man je gesehen oder gespürt hat.

Infolge der Fiktion von Videospielen und Kinofilmen, mit der ein Großteil dieser Generation aufgewachsen ist, mangelt es ihr an Realitäts- und Risikowahrnehmung. Daher wurde sie mittels der Fiktion eingefangen, damit der Teufel sein Ziel erreichen kann: Denn diese Generation glaubt, das Leben sei ein Spiel und sie werde im Augenblick, in dem sie es wünscht, die Fähigkeit haben, noch einmal von vorne anzufangen.

Die Unbewusstheit eines Menschen, dessen Bewusstsein durch den missbräuchlich angewandten freien Willen außer Kraft gesetzt wurde, ist die traurige Realität des heutigen Menschen, der inmitten der realen Welt in Unwirklichkeit lebt. Demnach erkennt er die realen Ereignisse nicht, die den Menschen zu einem endgültigen Wandel seines Tuns und Handelns drängen. Doch Meine Kinder gehorchen nicht. Daher nutzt der Böse die Schwäche des Menschen aus, um ihn zu täuschen und ihn glauben zu machen, dass alles gut sei.

Dies sind Zeiten der Verwirrung für Meine Kinder. Das Steuer wird herumgerissen und inmitten der aufbrausenden Wogen des Meeres der Weltlichkeit, finden sie keinen Halt, um die richtige Entscheidung zu treffen. Wer sich als Feind des Willens Gottes betrachtet, wird große und verheerende Frevel gegen die Gotteshäuser verüben. Liturgische Gefäße werden als Objekte verkauft, so als handelte es sich um wertlose Gegenstände, und Gotteshäuser werden in Orte von profanen Aufführungen umgewandelt.

Der Götzendienst des Menschen für den Menschen nimmt zu und Mein Sohn wird immer weiter in die Einsamkeit verbannt. Dem Volke Meines Sohnes mangelt es an Wahrheit, an Informationen und an Wissen. Aus diesem Grund haben die Feinde des Glaubens ihren teuflischen Plan nach und nach umgesetzt, bis zu diesem Augenblick, in dem der Mensch im Zuge der Toleranz gegenüber dem Bösen versklavt wurde, um schließlich dem Betrüger zu dienen.

Die Zeit des Schwankens ist gekommen. Meine Kinder unterscheiden nicht zwischen dem Willen Gottes und dem, was der imposante Mensch hervorgebracht hat. Daher lade ich euch ein, Meinen Rufen zu folgen. Ich rufe euch auf, die Heilige Schrift kennenzulernen, um nicht die Modernismen anzunehmen, die die Menschheit ins Verderben führen werden. Ihr handelt passiv gegenüber alledem, was euch auf den schlechten Weg führt. Ihr seid wie Schafe, die auf den Abgrund zulaufen.

Ihr, die ihr euch selbst als treu bezeichnet, sollt von Meinem Sohn Zeugnis geben. Ermuntert eure Brüder und Schwestern, fest an der Seite Meines Sohnes zu stehen.

Ihr seht, wie in jedem Augenblick große Veränderungen auf der ganzen Welt stattfinden. Der Kommunismus selbst schreitet langsam, doch mit festem Schritt voran. Er sorgt vor den Augen der Menschheit für Unterdrückung. Meine Kinder verhungern unter der Macht des Kommunismus. Sie sterben, da es ihnen nicht gestattet ist, frei zu reden. Doch was tut der Rest der Menschheit für seine Brüder und Schwestern?

Diejenigen, die die Offenbarungen des Himmels in diesen Zeiten verkünden, werden verfolgt, um euch alles vorzuenthalten, was Wir euch verkünden und um die Glaubwürdigkeit der Verkündigung des Göttlichen Wortes oder des Wortes dieser Mutter zu zerstören. In diesen Zeiten der Verwirrung ist die Zeit für den Bösen gekommen, der den Menschen das Gegenteil des Guten tun lässt, der sich darin gefällt. Meine armen Kinder, was seid ihr doch geistlich blind!

Der geistlich Blinde verharrt in diesem Moment in seiner Blindheit, um die Rufe aus dem Hause des Vaters nicht glauben zu müssen und ablehnen zu können und seinen falschen Göttern zugetan ist.

In der Geschichte der Menschheit gab es die Sünde, doch nie zuvor war sie so groß wie heute. Es gab auch schon früher Gotteslästerungen, doch nicht in dem Ausmaß wie heute. Der Mensch hatte sich auch früher schon von Gott abgewandt, doch nicht so wie er es jetzt tut. Die bösen Taten und Werke des Menschen sind über das hinaus gegangen, was er sich hätte vorstellen können und in diesem Moment möchte er sich nicht darüber Rechenschaft geben, dass er nicht in die Vergangenheit zurückkehren kann, weil er sich an das Böse gewöhnt hat und sich daher nicht bekehren will.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, betet, Kinder, betet für Frankreich. Das Land wird dem Terror zum Opfer fallen.

Betet, Kinder, betet für Mittelamerika, denn es wird erschüttert werden und Kolumbien wird infolge seines fehlenden Gehorsams gegenüber den Rufen Meines Sohnes Hunger leiden. Die Guerilla unterzeichnet nicht die Wahrheit, sondern stellt Bedingungen. Dieses Land wird Sühne leisten müssen.

Betet, Kinder, betet für die Vereinigten Staaten. Der Mensch rebelliert gegen alles und möchte sich nichts auferlegen lassen. Betet, das Land der Freiheit wird erschüttert und das Symbol der Freiheit von feindlichen Mächten attackiert werden.

Mein Sohn ist Liebe und daher gewährt er dem Menschen die Möglichkeit, sich zu läutern. Die Menschheit erblasst angesichts der zahllosen Verluste in allen Bereichen, aber trotzdem wird der Mensch ungehorsam bleiben und noch mehr leiden. Infolge menschlichen Hochmuts wird er dem Leiden Namen und Ausreden geben, um nicht hinzunehmen, dass er Böses tut.

Die Wogen des Meeres geißeln die Menschheit ohne Unterlass. Der Mensch wird an einem sonnigen Tage vom Wasser überrascht werden. Es werden Parasiten kommen, die die Nahrung des Menschen in einem Augenblick verderben werden. So werden Hungersnöte und Dürreperioden zu besorgniserregenden Problemen für große Nationen werden.

Diese Menschheit wird das Unerwünschte sehen. Sie wird geläutert werden, um sich auf die Zweite Wiederkunft Christi vorzubereiten, bei der der Friede allerorten regieren und der Mensch dem Willen Gottes folgen und nicht länger von der Heiligen Dreifaltigkeit oder dieser Mutter getrennt sein wird, da er eins mit seinem Vater im Himmel sein wird.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, der Friedensengel kommt, um zu euch zu sprechen, zu den "... Menschen guten Willens" (Lk 2,14) und zu denen, die nicht geglaubt haben, damit sie sich angesichts des Wortes der Wahrheit bekehren werden. Meine Kinder werden dafür dankbar sein, dass sie sich von den rechten Lehren Meines Sohnes nicht abgewandt haben und Gott treu ergeben waren.

Schaut Mich an Kinder, Ich wache über euch, damit nicht mehr Seelen verloren gehen! Schaut Mich an Kinder, wandelt nicht länger in Finsternis, wo ihr die rechten und erquickenden Gaben Meines Sohnes nicht sehen könnt! Dient nicht dem Bösen. Seid Geschöpfe des Guten, der Liebe Gottes und Besitzer dessen, woran es der Welt mangelt: Weisheit und Urteilsvermögen.

Kinder Meines Herzens, Ich segne euch mit Meiner Liebe. Ich segne euch mit Meiner Mutterschaft. Ich segne euch und liebe euch. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6109 am: 08. Dezember 2017, 05:58:56 »
Warum das Dogma der Unbefleckten Empfängnis?

„Der über alle Worte erhabene Gott, dessen Wege Erbarmen und Wahrheit, dessen Wille die Allmacht ist, dessen Weisheit machtvoll wirkt von einem Ende bis zum anderen und in Milde alles lenkt, sah von Ewigkeit her das unheilvolle Verderben des ganzen Menschengeschlechtes infolge der Sünde Adams voraus.
In seinem geheimnisvollen, der Welt verborgenen Ratschluss, beschloss er aber, das erste Werk seiner Güte durch die Menschwerdung des Wortes auf eine noch unbegreiflichere Weise zu ergänzen. Denn der Mensch, der entgegen seinen liebevollen Absichten durch die List des Teufels in Schuld geraten war, sollte nicht zugrunde gehen und das, was durch den ersten Adam gefallen war, sollte durch den zweiten Adam, seinen Sohn Jesus Christus, weit glücklicher wieder aufgerichtet werden.
Darum wählte er von Anfang an und vor aller Zeit schon für seinen eingeborenen Sohn eine Mutter aus, und bestimmte, dass er von ihr in der seligen Fülle der Zeiten als Mensch geboren werden sollte; ihr wandte er mehr als allen anderen Geschöpfen seine besondere Liebe zu und fand an ihr allein sein höchstes Wohlgefallen.“
 
Papst Pius IX.

Bulle Ineffabilis Deus Nr.1 – 8. Dezember 1854
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2017, 06:00:42 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6110 am: 08. Dezember 2017, 06:44:28 »
Hl. Bonaventura (1221-1274) Franziskaner, Kirchenlehrer

Als Jesus Fleisch angenommen hat durch Maria

Endlich war „die Fülle der Zeit gekommen“ (Gal 4,4):
Am sechsten Schöpfungstage war der Mensch erschaffen worden, indem er aus Erde durch die Kraft und Weisheit der Hand Gottes gebildet wurde. Dem entspricht, dass am Beginn des sechsten Zeitalters der Erzengel Gabriel zur Jungfrau gesandt wurde, und nachdem diese ihre Zustimmung gegeben hatte, der Heilige Geist über sie kam, wie göttliches Feuer, das ihren Geist entflammte und ihren Leib vollkommen rein und heilig machte. „Die Kraft des Allerhöchsten überschattete sie“, damit sie eine solche Glut überhaupt ertragen konnte. Durch das Wirken dieser Kraft wurde sogleich der Leib [Jesu] gebildet, die Seele erschaffen und zugleich beides mit der Gottheit in der Person des Sohnes geeint. So sollte ein und derselbe Gott und Mensch sein, wobei jede Natur ihre Eigenart bewahrt.

O wenn du doch, und sei’s auch noch so wenig, nachfühlen könntest, was für ein gewaltiger Feuerbrand da vom Himmel fiel, welche Erfrischung zuteil wurde, welcher Trost sich ergoss, wie die jungfräuliche Mutter hier erhöht, wie das Menschengeschlecht hier geadelt wurde, wie sehr sich die Majestät herabgeneigt hat!
Wenn du hören könntest, wie die Jungfrau jubelnd singt,
wenn du mit deiner Herrin ins Bergland [von Judäa] aufsteigen,
die liebevolle Umarmung der Unfruchtbaren und der Jungfrau sehen könntest,
und den Gruß, in dem der kleine Knecht den Herrn, der Herold den Richter, die Stimme das WORT erkannte:
Ich glaube, dann würdest du mit der seligen Jungfrau in süßer Melodie jenes heilige Lied singen: „Meine Seele preist die Größe des Herrn“,
und du würdest, wie der kleine Prophet, aufspringen vor Freude über die wunderbare jungfräuliche Empfängnis und voll Jubel anbeten!

Baum des Lebens, Die erste Frucht, 3 (übersetzt von Marianne Schlosser, St. Ottilien 2012)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6111 am: 08. Dezember 2017, 06:50:40 »
Buch Genesis 3,9-15.20.

Nachdem Adam von Baum gegessen hatte, rief Gott, der Herr, ihm zu und sprach: Wo bist du?
Er antwortete: Ich habe dich im Garten kommen hören; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.
Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?
Adam antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben, und so habe ich gegessen.
Gott, der Herr, sprach zu der Frau: Was hast du da getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt, und so habe ich gegessen.
Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.
Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf, und du triffst ihn an der Ferse.
Adam nannte seine Frau Eva - Leben -, denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Brief des Apostels Paulus an die Epheser 1,3-6.11-12.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott;
er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen,
zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn;
Durch ihn sind wir auch als Erben vorherbestimmt und eingesetzt nach dem Plan dessen, der alles so verwirklicht, wie er es in seinem Willen beschließt;
wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher auf Christus gehofft haben.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,26-38.

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
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La Salette 1846



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