Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4661922 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6280 am: 17. Januar 2018, 06:29:00 »
So wirst du neben meiner Mutter sein“

Ein Armer betete im Bewusstsein seiner Armut. Er sagte zu Gott:
„Ich bin nicht würdig, in dein Reich einzugehen, aber ich weiß, dass du aufgrund deines Erbarmens mir die Tür nicht verschließen kannst. Ich bitte um nicht mehr als nur um den letzten Platz.“
Und Jesus antwortete ihm: „Den letzten Platz gewähre ich dir, so wirst du neben meiner Mutter sein.“

Auszug aus Une année avec la Vierge Marie (Ein Jahr mit der Jungfrau Maria), Texte zusammengestellt von Olivier Bonnassies, Presses de la Renaissance, Paris 2009.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6281 am: 17. Januar 2018, 06:43:09 »
Erstes Buch Samuel 17,32-33.37.40-51.

In jenen Tagen sagte David zu Saul: Niemand soll wegen des Philisters den Mut sinken lassen. Dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen.
Saul erwiderte ihm: Du kannst nicht zu diesem Philister hingehen, um mit ihm zu kämpfen; du bist zu jung, er aber ist ein Krieger seit seiner Jugend.
Und David sagte weiter: Der Herr, der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Gewalt dieses Philisters retten. Da antwortete Saul David: Geh, der Herr sei mit dir.
David nahm seinen Stock in die Hand, suchte sich fünf glatte Steine aus dem Bach und legte sie in die Hirtentasche, die er bei sich hatte und die ihm als Schleudersteintasche diente. Die Schleuder in der Hand, ging er auf den Philister zu.
Der Philister kam immer näher an David heran; sein Schildträger schritt vor ihm her.
Voll Verachtung blickte der Philister David an, als er ihn sah; denn David war noch sehr jung, er war blond und von schöner Gestalt.
Der Philister sagte zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit einem Stock zu mir kommst? Und er verfluchte David bei seinen Göttern.
Er rief David zu: Komm nur her zu mir, ich werde dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren zum Fraß geben.
David antwortete dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Speer und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des Herrn der Heere, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast.
Heute wird dich der Herr mir ausliefern. Ich werde dich erschlagen und dir den Kopf abhauen. Die Leichen des Heeres der Philister werde ich noch heute den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren zum Fraß geben. Alle Welt soll erkennen, dass Israel einen Gott hat.
Auch alle, die hier versammelt sind, sollen erkennen, dass der Herr nicht durch Schwert und Speer Rettung verschafft; denn es ist ein Krieg des Herrn, und er wird euch in unsere Gewalt geben.
Als der Philister weiter vorrückte und immer näher an David herankam, lief auch David von der Schlachtreihe der Israeliten aus schnell dem Philister entgegen.
Er griff in seine Hirtentasche, nahm einen Stein heraus, schleuderte ihn ab und traf den Philister an der Stirn. Der Stein drang in die Stirn ein, und der Philister fiel mit dem Gesicht zu Boden.
So besiegte David den Philister mit einer Schleuder und einem Stein; er traf den Philister und tötete ihn, ohne ein Schwert in der Hand zu haben.
Dann lief David hin und trat neben den Philister. Er ergriff sein Schwert, zog es aus der Scheide, schlug ihm den Kopf ab und tötete ihn. Als die Philister sahen, dass ihr starker Mann tot war, flohen sie.

Psalm 144(143),1.2abc.9-10.

Gelobt sei der Herr, der mein Fels ist,
der meine Hände den Kampf gelehrt hat, meine Finger den Krieg.
Du bist meine Huld und Burg,
meine Festung, mein Retter,
mein Schild, dem ich vertraue.

Ein neues Lied will ich, o Gott, dir singen,
auf der zehnsaitigen Harfe will ich dir spielen,
der du den Königen den Sieg verleihst
und David, deinen Knecht, errettest.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 3,1-6.

In jener Zeit als Jesus in eine Synagoge ging, saß dort ein Mann, dessen Hand verdorrt war.
Und sie gaben acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.
Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte!
Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen.
Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus, und seine Hand war wieder gesund.
Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6282 am: 17. Januar 2018, 06:56:23 »
Hl. Gertrud von Helfta (1256-1301), Benediktinerin

Man beobachtete Jesus, um ihn anklagen zu können

Zur Zeit des Gebetes sollst du dich ganz von Frieden und Liebe durchdringen lassen [...]; oh Friede Gottes, der alle Erkenntnis übersteigt (vgl. Phil 4,7), gefällig und angenehm, sanft und allem vorzuziehen; überall, wo du eindringst, herrscht unverwüstliche Sicherheit. Du allein hast die Macht, den Zorn des Herrschers zu bremsen; du zierst den Thron des Königs durch deine Milde; du erleuchtest das Reich der Herrlichkeit durch dein Erbarmen und deine Barmherzigkeit. Ich bitte dich inständig, nimm meine Sache in deine Hand – ich, schuldig und unwürdig [...] Schon steht der Gläubiger vor der Tür [...] und es ist nicht klug, mit ihm zu sprechen, denn ich habe nichts, womit ich meine Schuld bezahlen könnte. Allersüßester Jesus, mein Friede, wie lange wirst du schweigen? [...] Ich bitte dich inständig, wenigstens jetzt rede zu meinen Gunsten und sprich dieses liebevolle Wort: „Ich selbst werde sie loskaufen“. Du bist ja wirklich die Zuflucht aller Armen. Du gehst an niemandem vorbei, ohne ihm dein Heil zu schenken. Niemals hast du den von dir scheiden lassen, der sich zu dir geflüchtet hat, ohne dass er versöhnt wäre [...]

Ich bitte dich inständig, meine Liebe, mein Jesus, zu dieser Stunde des Tages wurdest du für mich gegeißelt, mit Dornen gekrönt, erbärmlich mit Leiden überhäuft. Du bist mein wahrhaftiger König, außer dir kenne ich niemand. Du hast dich zum Spott der Menschen gemacht, verstoßen und abstoßend wie ein Aussätziger (vgl. Jes 53,3), dass Judäa es zurückweist, dich als seinen König anzuerkennen (vgl. Joh 19,14–15). Dass doch wenigstens ich, durch deine Gnaden gestärkt, dich als meinen König anerkenne! Mein Gott, gibt mir diesen Unschuldigen, diesen so zärtlich Geliebten, meinen Jesus, der für mich so vollständig zurückgezahlt hat, „was er nicht geraubt hatte“ (vgl. Ps 68(69),5). Gib ihn mir, dass er die Stütze meiner Seele sei. Dass ich ihn in meinem Herzen empfange, dass er durch die Bitterkeit seiner Leiden und seiner Passion meinen Geist aufrichte [...].

Die geistlichen Übungen, § 7, Terz
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6283 am: 18. Januar 2018, 05:44:27 »
Hl. Alphons-Maria von Liguori (1696-1787), Bischof und Kirchenlehrer

„Alle, die ein Leiden hatten, drängten sich an in heran, um ihn zu berühren“

„Sagt den Verzagten: Seid stark, fürchtet euch nicht! [...] Er selbst kommt und wird euch retten“ (Jes 35, 4). Was der Prophet verkündet hat, ist in Erfüllung gegangen und deshalb darf auch jeder von uns frohlockend ausrufen: Freut euch, ihr Kinder Adams, freut euch, seid nicht mehr kleinmütig! Wenn ihr schwach seid und es nicht vermögt, so vielen Feinden zu widerstehen, so fürchtet euch dennoch nicht: Gott selber kommt und erlöst euch. Ja, Gott selbst ist auf die Erde gekommen und hat uns erlöst, indem er uns hinreichende Kraft mitgeteilt hat, alle Feinde unseres Heiles zu bekämpfen und zu besiegen. Auf welche Weise hat uns aber unser göttlicher Erlöser diese Kraft erteilt? Er ist aus einem Allmächtigen schwach geworden. Er hat unsere Schwachheit auf sich genommen und uns dadurch seine Stärke mitgeteilt. [...]

„Herr! Wer vermag der Kraft deines Armes zu widerstehen?“, ruft Jesaja (vgl. 40,10). [...] Aber was tut der Sohn Gottes, da er sieht, dass der Mensch um der vielen Wunden willen, die ihm seine Sünden geschlagen, allzu schwach und ohnmächtig ist, um der Gewalt seiner Feinde zu widerstehen? Aus einem Starken und Allmächtigen wird er schwach und nimmt die körperlichen Schwachheiten der Menschen auf sich, um dem Menschen durch seine Verdienste die Stärke des Geistes zu erlangen [...]  Er wird ein Kind [...] Endlich am Ende seines Lebens erblicken wir Jesus sogar im Garten Gethsemane mit Stricken gebunden, aus denen er sich nicht loswinden kann; wir sehen ihn im Richthaus des Pilatus an eine Säule gefesselt, um gegeißelt zu werden; wir sehen ihn mit dem Kreuz auf den Schultern, das er aber vor Schwäche nicht weiter tragen kann, und unter dessen Last er darum am Wege oft zu Boden sinkt; wir sehen ihn an das Kreuz geheftet mit Nägeln, von denen er sich nicht zu befreien vermag [...] Wenn wir also schwach sind, so vertrauen wir auf Jesus, und wir werden alles vollbringen. „Ich vermag alles in dem, der mich stärkt“, sagt der Apostel Paulus (vgl. Phil 4, 13), das heißt nicht durch meine Kraft, sondern durch jene Kraft, welche mir mein Erlöser durch seine Verdienste erworben hat.

5. Erwägung über das große Geheimnis der Menschwerdung des ewigen Wortes
« Letzte Änderung: 18. Januar 2018, 05:45:19 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6284 am: 18. Januar 2018, 05:53:00 »
Erstes Buch Samuel 18,6-9.19,1-7.

In jenen Tagen als die Israeliten nach Davids Sieg über den Philister heimkehrten, zogen die Frauen aus allen Städten Israels König Saul singend und tanzend mit Handpauken, Freudenrufen und Zimbeln entgegen.
Die Frauen spielten und riefen voll Freude: Saul hat Tausend erschlagen, David aber Zehntausend.
Saul wurde darüber sehr zornig. Das Lied missfiel ihm, und er sagte: David geben sie Zehntausend, mir aber geben sie nur Tausend. Jetzt fehlt ihm nur noch die Königswürde.
Von diesem Tag an war Saul gegen David voll Argwohn.
Saul redete vor seinem Sohn Jonatan und vor allen seinen Dienern davon, dass er David töten wolle. Sauls Sohn Jonatan aber hatte David sehr gern;
deshalb berichtete er David davon und sagte: Mein Vater Saul will dich töten. Nimm dich also morgen früh in acht, verbirg dich in einem Versteck!
Ich aber will zusammen mit meinem Vater auf das Feld hinausgehen; dort, wo du dich versteckt hältst, werde ich stehenbleiben und mit meinem Vater über dich reden, und wenn ich etwas erfahre, werde ich dir Bescheid geben.
Jonatan redete also zugunsten Davids mit seinem Vater und sagte zu ihm: Der König möge sich doch nicht an seinem Knecht David versündigen; denn er hat sich ja auch nicht an dir versündigt, und seine Taten sind für dich sehr nützlich gewesen.
Er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und den Philister erschlagen. Der Herr hat durch ihn ganz Israel viel Hilfe gebracht. Du hast es selbst gesehen und dich darüber gefreut. Warum willst du dich nun versündigen und unschuldiges Blut vergießen, indem du David ohne jeden Grund tötest?
Saul hörte auf Jonatan und schwor: So wahr der Herr lebt: David soll nicht umgebracht werden.
Jonatan rief David und berichtete ihm alles. Dann führte Jonatan David zu Saul, und David war wieder in Sauls Dienst wie vorher.

Psalm 56(55),2-3.9-10a.10b-11.12-13.

Sei mir gnädig, Gott, denn Menschen stellen mir nach;
meine Feinde bedrängen mich Tag für Tag.
Täglich stellen meine Gegner mir nach;
ja, es sind viele, die mich voll Hochmut bekämpfen.

Mein Elend ist aufgezeichnet bei dir.
Sammle meine Tränen in einem Krug,
zeichne sie auf in deinem Buch!
Dann weichen die Feinde zurück
an dem Tag, da ich rufe.

Ich habe erkannt:
Mir steht Gott zur Seite.
Ich preise Gottes Wort,
ich preise das Wort des Herrn.

Ich vertraue auf Gott und fürchte mich nicht.
Was können Menschen mir antun?
Ich schulde dir die Erfüllung meiner Gelübde, o Gott;
ich will dir Dankopfer weihen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 3,7-12.

In jener Zeit zog sich Jesus mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa,
aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat.
Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.
Denn er heilte viele, so dass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren.
Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist der Sohn Gottes!
Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6285 am: 18. Januar 2018, 06:41:48 »
Die Jungfrau Maria bittet uns, „ihr Unbeflecktes Herz“ zu lieben

Am 18. Januar 1840 „erschien die Gottesmutter“ Justine Bisqueyburu (1817- 1903) aus Mauléon in den Pyrenäen (Frankreich), einer Postulantin der Töchter der christlichen Liebe vom hl. Vinzenz von Paul, die im Konvent von Blangy sur Bresle bei Versailles (Frankreich) lebte. Die Erscheinung forderte Justine auf „ihr Unbeflecktes Herz“ zu lieben.
Am 8. Februar 1840 erschien ihr Maria wieder und überreichte ihr das „grüne Skapulier“, ein katholisches Sakramentale, das mit den Schwestern des Hl. Vinzenz von Paul verbunden ist. Es ist nicht mit dem Skapulier des Unbefleckten Herzens Mariä zu verwechseln, das die Herz-Mariä-Missionare (Claretiner) haben.       
Weitere Erscheinungen folgen: am 15. August und 13. September 1841 (in Versailles), am 13. Mai 1842 und am 8. September 1846 (wiederum in Versailles). 1855 geht Schwester Justine nach Konstantinopel, um dort die Verwundeten aus dem Krimkrieg zu pflegen, danach von 1858 bis 1867 nach Algerien, wo sie als Oberin des Militärkrankenhauses von Dey tätig ist.
Papst Pius IX. genehmigte das grüne Skapulier 1870.

Quellen:  B. D. Attwater, A Dictionary of Mary, New York, P.J. Kennedy and Sons, 1956 ; « Bisqueyburu, Justine », Marienlexikon, t. I, 1988, 496 ; Däniken, 305 ; Ernst, 1989, 97 ; Gamba, 1999, 389-390 ; Hierzenberger, 1993, 193-194 ; M.-E. Mott, The Green Scapular, Emmitsburg, Saint Joseph College, 1942 ; D. Sharkey, The Woman Shall Conquer, Libertyville, Franciscan Marytown Press, 1976 ; Turi, 389. P.S.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6286 am: 19. Januar 2018, 06:49:16 »
Jesus und Maria pilgern in Vorbereitung auf den WJT in Panama 2019

Das Pilgerkreuz und die Marienikone Salus Populi Romani, zwei Symbole der Weltjugendtage (WJT), wurden am Samstag, dem 11. November 2017, den kirchlichen Autoritäten von Haiti übergeben: „Das Weltjugendtagskreuz kommt heute zu uns, in einem Augenblick, da die Jugend voller Bedrängnis in eine Zukunft schaut, die aussichtslos erscheint“, erinnerte der Prälat.
„Das Pilgerkreuz ist das Zeichen des Sieges Christi über alles, was uns daran hindert, in der Würde der Gotteskinder zu leben: die Sünde, das Elend, der Tod“, sagte der haitianische Kardinal Chibly Langlois in seiner Predigt. Er lud die Jugendlichen ein, durch dieses Kreuz auf Jesus zu schauen und auf die Jungfrau Maria, die das Herzstück dieses WJT bildet.

Die Marienikone Salus Populi Romani, die Papst Johannes Paul II., der Initiator der WJT, 2003 hinzufügte, ist das Zeichen der mütterlichen Gegenwart Marias, die an der Seite der Jugendlichen steht. Sie sind gerufen, Maria wie der Apostel Johannes in ihr Leben aufzunehmen.
Das Pilgerkreuz und auch das Marienbild Salus Populi Romani, Symbole des WJT, haben im November alle Diözesen Haitis besucht, bevor sie am 25. November 2017 an die Dominikanische Republik weitergegeben wurden.
Diese Pilgerschaft hat zum Ziel, die Jugendlichen der Region, vor allem die von Haiti, zur Teilnahme am WJT in Panama zu ermutigen, der vom 22. bis 27. Januar 2019 stattfindet.

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« Letzte Änderung: 20. Januar 2018, 23:47:59 von Tina 13 »
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« Antwort #6287 am: 19. Januar 2018, 19:13:25 »
Hl. Makarius der Ägypter (der Ältere)

Einsiedler, Priester
* um 300 in Ägypten
† um 390 im Kloster Abu Makar in der Sketischen Wüste in Ägypten

Makarius stammte aus einem Ort im Nildelta in der Nähe des heutigen Kairo. Schon früh hatte er sich zurückgezogen und im Alter von etwa 30 Jahren eine Höhle in der Sketischen Wüste in Oberägypten bezogen, wo er 60 Jahre lang mit zwei Brüdern und mit Gott lebte und betete. Seine Vollkommenheit, sein Glaube und seine Weisheit sprachen sich herum, sein Verständnis, sein Mitgefühl und seine Milde waren sprichwörtlich. Seine Einsiedelei wurde Mittelpunkt hilf- und ratsuchender Menschen, auch viele Mönche suchten in seiner Nähe zu leben. Um ihnen zu entkommen, grub er eigenhändig eine verzweigten Stollen und eine Höhle, damit ihn niemand finde.

Sein Bischof nötigte Makarius, Priester zu werden, weil das Licht nicht unter den Scheffel gehöre. Er wurde ein viel geachteter Prediger, galt als Wunderheiler und mit der Fähigkeit der Weissagung begabt. Das um 360 von ihm gegründete Kloster in der Sketischen Wüste zog bald schon über 4000 Mönche an. Einem Priester, der die Armenkasse des Bischofs stehlen wollte, drohte er schwere Krankheit an; der ließ sich nicht von seinem Vorhaben abbringen und erkrankte tatsächlich an Lepra. Als ein Besucher die Auferstehung Christi anzweifelte, erweckte Makarius einen Griechen namens Miles von den Toten. Eines Tages fand er in der Wüste den Schädel eines heidnischen Priesters: auf Makarius' Frage erzählte der ihm, dass die Menschen in der Hölle durch ein Gebet zu Gott Erleichterung bekommen könnten. Einer von einem lüsternen Mann in eine Stute verwandelten Frau gab er das menschliche Aussehen zurück.

Makarius lebte in einer Zeit, in der sich das Christentum einerseits stürmisch durch das ganze römische Reich ausdehnte, andererseits aber auch im beginnenden Mönchswesen eine geistige Vertiefung erlebte. Seine Regeln für das Mönchtum hatten Einfluss weit über Ägypten hinaus, er wurde schon zu Lebzeiten der Große genannt.

In der Überlieferung wurden die Nachrichten über Makarius zum Teil mit denen über andere gleichnamige Mönche vermischt. Die Tradition schreibt ihm 50 Homilien zu.

Die Koptische Kirche feiert am 3. Januar die Weihe der Kirche des nach Makarius benannten Klosters in der sketischen Wüste, des Klosters Abu Makar, durch Patriarch Benjamin von Alexandria und am 12. August die Rückführung der Reliquien dorthin zur Zeit von Michael V., dem 71. Patriarchen von Alexandria.
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La Salette 1846



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