Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4386261 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #320 am: 31. Mai 2013, 06:42:03 »
Auszug aus Herrin der Seelen

FRONLEICHNAM

Am Gründonnerstag setzte Jesus die Heilige Eucharistie ein. Der Heiland machte nie einen Hehl daraus, dass Er unbedingt bei den Seelen bleiben wollte. Dieses Versprechen war für Ihn einfach Teil des Neuen Bundes: Gott setzt Sich Selber vor Seinen Geschöpfen gegenwärtig. Das ist bemerkenswert. Als Gott die ersten Menschenseelen erschuf, war Er für diese in wahrnehmbarer Form da, weil die ersten Seelen mit einer solchen mystischen Empfindung gerüstet waren, dass Sich Gott, von ihrer Wahrnehmung heraus betrachtet, dauernd in greifbarer Nähe befand. Durch die Erbsünde riss gleichsam das Band dieser spontan feststellbaren Einheit zwischen der Menschenseele und Gott. Mit dem Neuen Bund hat Gott dieses Band wieder herstellen wollen, und zwar in verschiedenen Hinsichten. Der Sohn Gottes kam ja:

die Seelen die Wahrheit der Göttlichen Gesetze in Erinnerung zu bringen, in der Absicht, dass die Seelen ihrem Gott erneut näher kommen können;
durch ein absolut vollendetes Leben von Liebe und Leiden die Erlösung der Seelen aufzuschlieβen, damit sie Gott näher kommen können;
Seine Kirche zu gründen, in welcher und durch welche Gott die Seelen auf eine besondere Art und Weise berühren kann, und zwar durch die Sakramente.
Am Gründonnerstag setzte Sich Jesus Christus, Gottes Sohn, im Allerheiligsten Sakrament gegenwärtig, und zwar für alle Zeiten. In dieser Einsetzung verbarg Gott immense Schätze der Erlösung für jede Seele, die sich danach sehnen würde, sich vor reiner Liebe ihren Gott “einverleiben zu können”. Das wunderbare Ereignis der Einsetzung der Heiligen Eucharistie als Vertretung der Gegenwart Gottes wurde noch am selben Abend – aus menschlicher Sicht betrachtet – “überschattet”, wegen der Leiden, die im Laufe der darauf folgenden etwa achtzehn Stunden vollbracht werden sollten.

Heute allerdings, gedenken wir auf feierliche Weise der Erfüllung der Göttlichen Verheiβung Seiner feststellbaren, ununterbrochenen Gegenwart bei uns. Zwar musste diese Verheiβung durch den Vollzug der erlösenden Leiden gekrönt und besiegelt werden, aber an sich gibt es kaum etwas Gröβeres als eine Liebe, die Gott dazu veranlasst, unbedingt bei den Geschöpfen bleiben zu wollen, die Ihm wegen der Unvollkommenheit ihrer Liebe zu Ihm so viel Kummer bereiten, und diesen selben Geschöpfen dazu noch den Umgang mit Seiner eucharistischen Gegenwart anzuvertrauen: Das Geschöpf darf, trotz seiner Sündhaftigkeit – d.h. trotz seiner Unfähigkeit, mit Gott unter allen Umständen so umzugehen, wie es das Gesetz der Liebe voraussetzt – die feststellbare Gegenwart seines Gottes genieβen und spürbar in sich aufnehmen (jede Seele), und sogar berühren (die Priester).

Im Grunde genommen lässt sich somit sagen, dass Sich Gott den Seelen völlig hingibt, sogar “ausliefert”. Ganz einmalig ist dies in dem Sinne nicht, dass Er Sich den Seelen ebenfalls auslieferte damit sie an Ihm Seine schrecklichen Leiden vollziehen. Gerade vor jener Auslieferung jedoch, lieferte Er Sich für alle Zeiten den Seelen aus im allerheiligsten Altarsakrament. Bemerkenswert: Gott macht Sich für alle Zeiten für die Seelen verfügbar, erreichbar, macht Sich ihnen sogar zur tastbaren Nahrung. Gleich darauf beweist Er die Wahrhaftigkeit dieser Verheiβung dadurch, dass Er Sich grenzenlos den Seelen ausliefert zwecks Vollziehung Seiner Leiden: Er legt wortwörtlich Sein Leben als Gott-Mensch in die Hände der Menschen. Jesus Christus hat uns beweisen wollen, dass Seine Liebe zu uns vollendet ist, dass Sein Vertrauen zu uns vollendet ist, und dass der freie Menschenwille tatsächlich unverletzlich ist, denn die Seele darf ihren Gott sogar in den Tod führen.

Allerdings lehrte Jesus uns in diesem Vorgang auch, dass Gott Sich sogar einer sündhaften Anwendung des freien Menschenwillens bedienen kann um Seinen Heilsplan dessen Vollendung wesentlich näher zu bringen:

Der freie Menschenwille führte den Gott-Menschen in den Tod, Gott Seinerseits vollzog gerade auf jenem Akt Sein Mysterium zur Erlösung der Seelen;
Nun darf der Menschenwille frei darüber entscheiden, wie er mit seinem Gott in den Sakramenten umgeht. Gott Seinerseits hat Sich zum Ziel gesetzt, gerade durch jene Berührung den freien Menschenwillen in Seinen erlösenden und heiligenden Willen hinüberflieβen zu lassen.
Liebe, alles nur Liebe... Wo Gott auch immer erscheint und wirkt, wird die Saat der vollendeten Liebe ausgestreut und versucht sie, oft quer durch den Felsboden der menschlichen Härte als Blume wahren Lebens aufzuschieβen. Dies alles heiβt nicht, dass Gott es billigt wenn die Menschenseele ihren freien Willen auf irgendwelche Weise einsetzt, die Seinem Heilsplan nicht dient oder die nicht mit Seinem Willen übereinstimmt. Es liefert allerdings den untrüglichen Nachweis für die Vollkommenheit Seiner Liebe, Seiner Weisheit und Seiner Macht, dass Er alles daran setzt, aus jeglicher Äuβerung der Finsternis Licht zu bereiten. Für den Menschenwillen ist dies keine Einladung zur Sünde oder Untugend, sondern ein Zeichen der Hoffnung für die Seele guten Willens. Heute ist ein geeigneter Tag, uns mal über das alles Gedanken zu machen.

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« Letzte Änderung: 04. September 2014, 12:39:14 von Tina 13 »
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« Antwort #321 am: 31. Mai 2013, 06:44:53 »
MARIÄ HEIMSUCHUNG.   31. Mai.   (aus Herrin der Seelen)

TOTUS TUUS, MARIA !

Es ist ein Tag Himmlischer Freude wenn die Gottesmutter bei der Seele zu Besuch kommt. Wenn Maria die Seele besucht, bringt Sie unvermeidlich ebenfalls den kleinen Jesus, die Mensch gewordene Gottheit, und den Heiligen Geist mit in die Seele herein. Die junge Heilige Jungfrau scheute keine Mühe um Ihre Verwandte Elisabeth zu besuchen: Es kostete Sie eine lange Reise durch eine schwierige Landschaft. Im Grunde genommen war Sie hier Botschafterin von Gottes Vorsehung, die durch Sie Elisabeth gleichzeitig zwei Dinge deutlich machte, wobei wir Elisabeth als Vertreterin der Menschenseele in deren Beziehung zu Christus und Seiner Mutter betrachten dürfen:

dass Sie die Mutter des seit langem erwarteten Messias, des Christus, vom Sohn Gottes, war;
dass Sie die gesegnete Brücke war, derer Sich Gott bediente um den Vorläufer des Messias vom Heiligen Geist in seiner Berufung bestätigen zu lassen, und zwar während sich dieser Vorläufer noch im Mutterschoβ befand.
Die Gottesmutter bringt hier somit den Messias und Seinen Vorläufer miteinander in Berührung während sich jeder der beiden noch im Mutterschoβ befindet.

Maria erfüllt in Ihrem Besuch bei Elisabeth eine bemerkenswerte Rolle: Sie zeigt Sich als:

Diejenige, die Gott in Seiner Fülle zu einer Seele bringen kann (Sie trägt den Messias in Ihrem Schoβ);

Diejenige, die ein Göttliches Zeichen für die wahre Lebensberufung einer Seele setzen kann. Maria erinnert jede Seele daran, dass es ein wesentlicher Teil ihrer Lebensaufgabe ist, Christus zu verkündigen, so wie Johannes der Täufer dies tat;

Diejenige, die von Gott zu einer einmaligen Rolle und einem einmaligen Einfluss innerhalb Seines Heilsplans gerufen worden ist, und die deswegen von jeder Seele mit einem ausreichend seelischen Wachstum würde selig gepriesen werden;

Diejenige, die der Seele die Vollkommenheit in den Tugenden vorleben kann (Sie wohnt drei Monate lang bei Elisabeth um dieser Letztgenannten in einer Verfassung vollkommener Selbstverleugnung in allem beizustehen, und Sie zeigt dabei Ihrer Gastfrau wie eine Seele in vollkommener Verschmelzung mit Gottes Herzen heilige Werke vollbringen kann in einer Atmosphäre der Besinnlichkeit und der salbenden Stille).

Heute will die Mutter Christi jede(n) von uns besuchen um die so heilvolle Rolle, zu welcher Sie von Gott für alle Zeiten gerufen war, auch in unserem Leben zu erfüllen. Um dies alles zu tun, bemüht Sie Sich, eine schwierige Reise durch die vielen Barrieren seitens unserer menschlichen Schwächen, unserer weltlichen Anhänglichkeiten, unserer Zweifel, unserer Neigungen um den unterschiedlichsten Untugenden nachzugeben usw., anzutreten. Lassen wir die Gastfreundschaft aufbringen, Ihr die Gelegenheit zu bieten, in uns Ihr heiliges Vorbild vorzuleben. Solange wir Ihr dies ermöglichen, wird Sie Sich unbemerkt durch den Tempel unserer Seele bewegen, und diesen mit dem Atem des Heiligen Geistes erfüllen.

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« Letzte Änderung: 04. September 2014, 12:39:29 von Tina 13 »
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« Antwort #322 am: 01. Juni 2013, 06:20:54 »

Hl. Athanasius
„Wer hat dir die Vollmacht gegeben, das zu tun?“

Die Person gewordene Weisheit Gottes, sein eingeborener Sohn, hat alles geschaffen und Wirklichkeit werden lassen. Ein Psalm sagt ja: „Mit Weisheit hast du alle Werke gemacht“ (104,24)... Wie unser Menschenwort ein Abbild des Wortes, das Gottes Sohn ist, darstellt, so ist auch unsere Weisheit ein Abbild des Wortes, das die Weisheit in Person ist (vgl. Joh 1,1). Da wir in ihr die Fähigkeit zu denken und zu erkennen besitzen, werden wir fähig, die schöpferische Weisheit in uns aufzunehmen, dank derer wir ihren Vater erkennen können. „Denn wer den Sohn hat, hat auch den Vater“ (1 Joh 2,23), und: „Wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat“ (Mt 10,40)... „Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten“ (1 Kor 1,21). Seitdem will Gott nicht mehr durch Abbildungen und Schatten der Weisheit erkannt werden, wie es in alten Zeiten war. Nun wollte er, dass die wahre Weisheit in Person Fleisch annehme, Mensch werde und den Kreuzestod sterbe, damit künftig alle, die glauben, durch den Glauben an diese fleischgewordene Weisheit gerettet würden. Diese Weisheit ist also die Weisheit Gottes. Ehemals ließ sie sich durch ihr den geschaffenen Dingen eingeprägtes Abbild erkennen... und auf diese Weise ließ sie auch den Vater erkennen. Später ist die Weisheit, die das Wort ist, Fleisch geworden, wie der hl. Johannes sagt (1,14). Nachdem sie „den Tod entmachtet“ (1 Kor 15,26) und die Menschheit errettet hat, hat sie sich selber deutlicher offenbart und eben damit auch den Vater. Das ließ ihn sagen: „Gib dich ihnen zu erkennen, dich, den einzigen wahren Gott, und Jesus Christus, den du gesandt hast“ (Joh 17,3). Die ganze Welt ist also voller Erkenntnis seiner. Denn es gibt nur eine Erkenntnis, die Erkenntnis des Vaters durch den Sohn und die Erkenntnis des Sohnes, die vom Vater ausgeht. Der Vater findet seine Freude am Sohn, und der Sohn freut sich ebenso am Vater, so dass er sagen kann: „Ich war seine Freude Tag für Tag und spielte vor ihm alle Zeit“ (Spr 8,30).
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« Antwort #323 am: 01. Juni 2013, 06:22:05 »
Psalm 19(18),8.9.10.11.

Die Weisung des Herrn ist vollkommen, sie erquickt den Menschen. Das Gesetz des Herrn ist verläßlich, den Unwissenden macht es weise.
Die Befehle des Herrn sind richtig, sie erfreuen das Herz; das Gebot des Herrn ist lauter, es erleuchtet die Augen.
Die Furcht des Herrn ist rein, sie besteht für immer. Die Urteile des Herrn sind wahr, gerecht sind sie alle.
Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge. Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.
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« Antwort #324 am: 02. Juni 2013, 22:59:33 »
Der Name des Herrn ist heilig

2142 Das zweite Gebot schreibt vor, den Namen des Herrn zu achten. Wie das erste Gebot gehört es zur Tugend der Gottesverehrung und bestimmt insbesondere unseren Wortgebrauch in heiligen Dingen.

2143 Unter allen Offenbarungsworten nimmt der geoffenbarte Name Gottes eine einzigartige Stellung ein. Gott vertraut seinen Namen jenen an, die an Ihn glauben. Er gibt sich ihnen im Mysterium Seiner Person zu erkennen. Diese Preisgabe des Namens ist ein Zeichen des Vertrauens und der Freundschaft. „Der Name des Herrn ist heilig.“ Darum darf der  Mensch ihn nicht missbrauchen.  Er soll ihn in schweigender, liebender Anbetung im Gedächtnis behalten. Er darf ihn nur gebrauchen, um Gott zu preisen, zu loben und zu verherrlichen.

(Katechismus)
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« Antwort #325 am: 05. Juni 2013, 07:07:04 »
Heilig, heilig, heilig, heilig ist der Herr.
Heilig, heilig, heilig, heilig ist nur Er.
Er, der nie begonnen, Er der immer war,
Ewig ist und waltet, sein wird immer dar.

Ewig, ewig, ewig, ewig quillt Sein Wort.
Weise, weise, weise, weise wirkt es fort.
Seiner Weisheit Quelle strömet reich und klar,
Lenkt den Lauf der Welten, fest und wunderbar.
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« Antwort #326 am: 06. Juni 2013, 07:09:28 »
2144 In der Ehrfurcht vor dem Namen Gottes äußert sich die Ehrfurcht, die man dem Mysterium Gottes selbst und allem Heiligen schuldet. Der Sinn für das Heilige gehört zur Tugend der Gottesverehrung.

„Sind Scheu und Ehrfurcht christliche Gefühle oder nicht? Niemand kann vernünftigerweise daran zweifeln. Es sind die Gefühle, die wir - und zwar ganz intensiv - hätten, wenn wir den erhabenen Gott schauten. Es sind tatsächlich die Gefühle, die wir haben sollen, wenn wir seiner Gegenwart bewußt werden. In dem Maß, als wir glauben, daß er zugegen ist, müssen wir sie haben. Sie nicht haben, heißt, sich nicht bewußt sein, nicht glauben, daß er zugegen ist" (J. H. Newman, par. 5,2).

2145 Der Gläubige soll den Namen des Herrn bezeugen, indem er furchtlos seinen Glauben bekennt [Vgl. Mt 10,32; 1 Tim 6,12]. Predigt und Katechese sollen von Anbetung und Achtung gegenüber dem Namen des Herrn Jesus Christus durchdrungen sein.

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« Antwort #327 am: 06. Juni 2013, 14:24:30 »
Der Name des Herrn ist heilig.

2146 Das zweite Gebot verbietet den Mißbrauch des Namens Gottes, das heißt jeden unziemlichen Gebrauch der Namen Gottes, Jesu Christi, aber auch der Jungfrau Maria und aller Heiligen.

2147 Versprechen, die man jemandem im Namen Gottes macht, bringen die Ehre, Zuverlässigkeit, Wahrhaftigkeit und Autorität Gottes ins Spiel. Sie müssen unbedingt eingehalten werden. Wer sie nicht hält, mißbraucht den Namen Gottes und erklärt Gott gleichsam zum Lügner [Vgl. 1 Joh 1,10.]

2148 Gotteslästerung ist ein direkter Verstoß gegen das zweite Gebot. Sie besteht darin, daß man - innerlich oder äußerlich - gegen Gott Worte des Hasses, des Vorwurfs, der Herausforderung äußert, schlecht über Gott redet, es in Worten an Ehrfurcht vor ihm fehlen läßt und den Namen Gottes mißbraucht. Der hl. Jakobus tadelt jene, „die den hohen Namen [Jesu] lästern, der über euch ausgerufen worden ist" (Jak 2,7). Das Verbot der Gotteslästerung erstreckt sich auch auf Worte gegen die Kirche Christi, die Heiligen oder heilige Dinge. Gotteslästerlich ist es auch, den Namen Gottes zu mißbrauchen, um verbrecherische Handlungen zu decken, Völker zu versklaven, Menschen zu foltern oder zu töten. Der Mißbrauch des Namens Gottes zum Begehen eines Verbrechens führt zur Verabscheuung der Religion.

Gotteslästerung widerspricht der Ehrfurcht, die man Gott und seinem heiligen Namen schuldet. Sie ist in sich eine schwere Sünde [Vgl.  [link] CIC, can. 1369].

2149 Flüche, die den Namen Gottes ohne gotteslästerliche Absicht mißbrauchen, sind ein Mangel an Ehrfurcht vor dem Herrn. Das zweite Gebot untersagt auch den magischen Gebrauch des Namens Gottes.

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