Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4385722 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #496 am: 05. Oktober 2013, 10:49:22 »
-Meine Heiligen Tränen werden nun bald eure Erde bedecken.-

Meine Kinder, seid gewarnt! Die Lügen aus den Mündern derer, die vom Teufel geschickt wurden, werden nun ein noch nie dagewesenes Ausmaß annehmen! Sie werden euch eure Wahrheiten so verdrehen, dass ihr, wenn ihr nicht aufpasst und Meinem Sohn nicht die Treue haltet, nicht mehr wissen werdet, was richtig und was falsch ist! Alles ist so außerordentlich geschickt eingefädelt, dass ihr diesen Wirr-Warr und die Lügen, die die Wahrheit geschickt verdrehen, nur mit Hilfe des Heiligen Geistes eures Herrn durchschauen werdet.

Deshalb, Meine Kinder, betet zum und um den Heiligen Geist des Herrn, denn sonst werden schwere Zeiten auf euch zukommen, die euch am Ende, wenn dann Mein Sohn vom Himmel hoch zu euch stoßen wird, ihr IHN nicht erkennen werdet, IHN nicht annehmen werdet, als den, DER ER IST, denn ihr seid dem Tier, bzw. dessen Sohn, dem Antichrist gefolgt und habt seine Lügen wie Honig geleckt, und das Tier hat euch verdorben und mit Schleiern umlegt, so dass ihr die Wahrheit nicht mehr erkennen werdet!

Seid also auf der Hut und bereitet euch vor! Hört genau hin, was die "Hohen Herren" da zu euch sagen, denn wer Ohren hat, der wird es hören und wer Augen hat, der wird es sehen, dass alles, was euch nun stückchenweise abgeändert wird, nur dem einen Zweck, nämlich der Verleumdung und Entfernung Meines Sohnes, dient!


Kleiner Auszug aus Botschaft Nr. 288 28. September 2013

http://www.dievorbereitung.com/#!botschaft-nr288/cn1f
« Letzte Änderung: 07. September 2014, 21:29:31 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #497 am: 05. Oktober 2013, 10:52:05 »
Weihegebet an die Mutter Gottes – vom Heiligen Geist:

O, Mutter, vom Tau der großen Liebe,
nimm mein bereites Herz
und lege es in Dein unbeflecktes Herz.

O, meine himmlische Mutter,
versunken im Hochzeitsmahl der Liebe,
nimm all jene Herzen, die in meinem Herzen sind
und trage sie in Deinem reinen Herzen
zum Hochaltar der göttlichen Dreifaltigkeit.

O, meine liebe Mutter,
ich weihe mich Dir und alle meine Lieben,
jetzt, zu dieser Stunde, mit gläubigem Herzen.

Wiege mich – in Deinem Herzen.
Trage mich – in Deinem Herzen.
Beschütze mich – in Deinem Herzen.
Führe mich – in Deinem Herzen.

Das ist mein Lobgesang an diesem Tage:
„Ich danke Dir, himmlische Mutter Maria,
für dieses Geschenk der tiefsten Verbundenheit“.

Für immer Dein, für immer vereint,
durch diese Weihe,
die mich zu Jesus führt,
in Sein Reich der ewigen Herrlichkeit.

Das ist meine Bitte, die ich vertrauensvoll an Dich richte:
Mit Dir zu gehen – durch mein Leben.
Mit Dir – in Christus – auferstehen.
Amen.

Donnerstag, 26. September 2013; № 154

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/163-154-weihegebet-an-die-mutter-gottes
« Letzte Änderung: 07. September 2014, 21:29:50 von Tina 13 »
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« Antwort #498 am: 05. Oktober 2013, 21:29:58 »
*Der Schlusssegen in der Messe*

In der Messe, so wie wir sie heute kennen, ist es demnach in aller Regel so, dass der Hauptzelebrant nach den abschließenden Vermeldungen den Segen mit dem gleichen Gruß einleitet, wie er auch zu Beginn der Messe üblich ist.
Die Gemeinde antwortet auf den Ruf - "Der Herr sei mit euch" - wiederum mit: "Und mit deinem Geiste."
Dann folgt an Festtagen oder aus gegebenem Anlass ein ausführlicheres, oft dreiteiliges Segensgebet, das dann in die dreifaltige Segensformel mündet:
"Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist."
Dazu zeichnet der Priester mit der Hand das Kreuz in die Luft. Die Gemeinde antwortet mit "Amen".


Der Schlusssegen Jesu durch den Priester! Er möchte alle Menschen der ganzen Welt segnen. So steht der Priester geistig dabei wie über der Welt, durch seine Hand segnet die Hand des himmlischen Vaters, segnet die Liebeskraft des heiligen Geistes, segnet Jesus mit seinem Erlösungskreuz alle Geschöpfe zur Heimholung in des Himmels Herrlichkeit mit ewigem, die Seelen durch und durch erfüllenden himmlisch-göttlichen Frieden!


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« Antwort #499 am: 05. Oktober 2013, 22:13:44 »
Weltweihe und Fatima Feier
 
am 13. Oktober 2013 um 17.00 Uhr (MEZ)
 
WELTWEITER AUFRUF ZUM GEBET!
 
Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!
 
Wir folgen den Bitten der Gottesmutter und Jungfrau Maria von Fatima und rufen Weltweit am 13. Oktober 2013 um 17.00 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) alle Christen sowie alle Kinder Gottes auf, den Heiligen Rosenkranz (wer möchte, auch den ganzen Psalter) in brüderlicher Gemeinschaft, in den Kirchen, Gebetsgruppen oder auch alleine Zuhause zu beten.
Durch diese gemeinsame weltweite Gebetskette stellen wir uns unter den Schutz der Muttergottes.
 
Die Mitglieder der weltweiten Gebetskette werden in der Zeit von 17.00 – 18.00 Uhr von einem Marianischen Priester gesegnet und während der Fatima Feier der Heiligen Jungfrau Maria übergeben.
 
Zusätzlich kann jeder das persönliche Weihegebet an die Muttergottes von Fatima beten und sich unter den Schutzmantel der Heiligen Jungfrau Maria stellen!



Weihegebet vom Seligen Johannes Paul II. am Petersplatz, 25. März 1984
 
"Darum, o Mutter der Menschen und Völker, die du alle ihre Leiden und Hoffnungen kennst und mit mütterlichem Herzen an allen Kämpfen zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis Anteil nimmst, die unsere heutige Welt erschüttern, höre unser Rufen, das wir unter dem Antrieb des Heiligen Geistes direkt an dein Herz richten; umfange mit deiner Liebe als Mutter und Magd des Herrn diese unsere Welt, die wir dir anvertrauen und weihen, erfüllt von der Sorge um das irdische und ewige Heil der Menschen und Völker. In besonderer Weise überantworten und weihen wir dir jene Menschen und Nationen, die dieser Überantwortung und Weihe besonders bedürfen.
 
"Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter"! Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten!"
 
"Vor dir, o Mutter Christi, vor deinem Unbefleckten Herzen, möchten wir uns heute zusammen mit der ganzen Kirche mit jener Weihe vereinen, durch die dein Sohn aus Liebe zu uns sich selber dem Vater geweiht hat, indem er sprach: "Ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind" (Joh 17,19). Wir wollen uns in dieser Weihe für die Welt und für die Menschen mit unserem Erlöser verbinden; in seinem göttlichen Herzen findet eine solche Weihe die Kraft, Verzeihung zu erlangen und Sühne zu leisten.
Die Kraft dieser Weihe dauert durch alle Zeiten und umfängt alle Menschen, Völker, Nationen; sie überwindet alles Böse, welches der Fürst der Finsternis im Herzen des Menschen und in seiner Geschichte zu wecken vermag und in unseren Zeiten auch tatsächlich geweckt hat.
Wie tief empfinden wir das Bedürfnis nach dieser Weihe für die Menschheit und für die Welt, für unsere heutige Welt: der Weihe, die wir in Einheit mit Christus vollziehen. Das Erlösungswerk Christi muss ja durch die Kirche an die Welt vermittelt werden.
Sei  gepriesen über alle Geschöpfe, du Magd des Herrn, die du dem göttlichen Ruf in vollkommenster Weise gefolgt bist.
 Sei gegrüßt, die du mit der erlösenden Weihe deines Sohnes auf das engste verbunden bist!
Mutter der Kirche! Erleuchte das Volk Gottes auf den Wegen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe! Erleuchte besonders die Völker, deren Weihe und Überantwortung du von uns erwartest. Hilf uns, die Weihe Christi für die gesamte Menschheitsfamilie der heutigen Welt in ganzer Wahrheit zu leben!
Wenn wir dir, o Mutter, die Welt, alle Menschen und Völker anvertrauen, so vertrauen wir dir dabei auch diese Weihe der Welt an und legen sie in dein mütterliches Herz.
 
O Unbeflecktes Herz, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden, das so leicht in den Herzen der heutigen Menschen Wurzel fasst und dessen unermessliche Auswirkungen über dem heutigen Leben lasten und den Weg in die Zukunft zu versperren scheinen.
Von Hunger und Krieg: befreie uns!
Von Atomkrieg, unkontrollierter Selbstzerstörung und jeder Art des Krieges: befreie uns!
Von den Sünden gegen das Leben des Menschen von seinen Anfängen an: befreie uns!
Vom Hass und von der Missachtung der Würde der Kinder Gottes: befreie uns!
Von jeder Ungerechtigkeit im sozialen, nationalen und internationalen Leben: befreie uns!
Von leichtfertiger Übertretung der Gebote Gottes: befreie uns!
Vom Versuch, in den Herzen der Menschen sogar die Wahrheit von Gott zu ersticken: befreie uns!
Vom Verlust des Bewusstseins von Gut und Böse: befreie uns!
Von den Sünden gegen den Heiligen Geist: befreie uns, befreie uns!
 
Höre, Mutter Christi, diesen Hilfeschrei, in welchem das Leid aller Menschen zu dir ruft, das Leid ganzer Völker! Hilf uns mit der Kraft des Heiligen Geistes, alle Sünde zu besiegen: die Sünde des Menschen und die "Sünde der Welt", die Sünde in jeglicher Form.
Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unermessliche Heilskraft der Erlösung: die Macht der erbarmenden Liebe! Möge sie dem Bösen Einhalt gebieten! Möge sie die Gewissen wandeln! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung!".

Seliger Papst Johannes Paul II., 25.03.1984

http://www.internetgebetskreis.com/news/weltweiter-aufruf-zum-gebet-intiiert-durch-priester-des-internetgebetskreises/

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« Antwort #500 am: 06. Oktober 2013, 10:00:03 »
Seeschlacht von Lepanto

Die Seeschlacht von Lepanto fand am 7. Oktober 1571 im Ionischen Meer vor dem Eingang zum Golf von Patras im heutigen Griechenland statt. Die christlichen Mittelmeermächte, organisiert unter Papst Pius V., mit Spanien an der Spitze, errangen hier einen überraschenden Sieg über das Osmanische Reich. Oberbefehlshaber auf der Seite der Heiligen Liga von 1571 war Don Juan de Austria, auf osmanischer Seite Kaptan-ı Derya Ali Pascha, der in der Schlacht fiel. Sie ist die Seeschlacht mit den meisten an einem Tag Gefallenen.
Die Eroberung der bis dahin venezianischen Insel Zypern durch die Osmanen unter Piyale Pascha und Lala Kara Mustafa Pascha kurze Zeit zuvor, am 1. August 1571, war der Anlass für die christlichen Mächte, die direkte Konfrontation mit der osmanischen Flotte zu suchen. Unter dem Eindruck dieses Ereignisses einigten sich die Republik Venedig und Spanien, eine gemeinsame Flotte in das östliche Mittelmeer zu entsenden.

1571 umfasste die osmanische Kriegsflotte 500–600 Galeeren mit mehr als 150.000 Mann Besatzung

Die Schlacht wurde südlich der ehemaligen Insel Koutsilaris vor dem Eingang zum Golf von Patras ausgetragen. Vor der Schlacht formierten sich die Schiffe der Heiligen Liga bei der kleinen Insel Oxia, um von dort in einem strategischen Verbund gegen die gegnerischen Verbände vorzugehen. Am Morgen des 7. Oktober 1571, einem Sonntag, steuerten die beiden Flotten bei ruhiger See und klarer Sicht aufeinander zu. Don Juan de Austria, auf der Galeere La Real („Die Königliche“), führte 206 Galeeren in die Schlacht. Ihm unterstanden 40.000 Matrosen und Ruderer sowie 28.000 Soldaten. Die meisten Galeeren verfügten über eine große Kanone am Bug und vier kleinere, flankierende Geschütze. Die Flotte des Sultans war noch größer: Insgesamt zählte sie 208 Galeeren mit Kanonen sowie weitere 120, zumeist kleinere Schiffe.

Don Juan hatte sich für eine mehrere Kilometer breite Schlachtlinie aus vier Geschwadern entschieden. Neben einem Zentrum bestand sie aus zwei wendigen Flügeln. Dahinter hatte er ein viertes Geschwader als Nachhut, bestehend aus 38 Galeeren, platziert. Die Front war somit in ihrer Gesamtheit in drei Hauptabschnitte aufgeteilt: einen südlichen, einen mittleren sowie einen Nordabschnitt. Die sechs großen venezianischen Galeassen wurden im Norden und in der Mitte eingesetzt. Sie waren ein wichtiger Grund für den Sieg der Heiligen Liga, da sie mit ihren Kanonen größere Kaliber abfeuern konnten und wegen der hohen Bordwand nur äußerst schwer zu entern und zu kapern waren. Bestückt waren sie am Bug mit neun größeren Kanonen und sie waren (im Gegensatz zu den Galeeren) auch an den Seitenwänden mit Geschützen bewaffnet. Dadurch waren sie im Nahkampf fähig, auch Schiffe, die zum Entern längseits gingen zu beschießen.

Ali Pascha, der Oberbefehlshaber der Türken, hatte seine Schiffe ebenfalls in drei Geschwader und eine Reserveeinheit aufgeteilt. Seine Schlachtreihe war mehr als 1000 Meter länger als die der Christen. Das Zentrum befehligt Ali Pascha selbst, ebenso wie Don Juan de Austria das der Heiligen Liga.

Um 9.30 Uhr ließ Don Juan, nach dem Gottesdienst für die Flotte, von Bord seines Flaggschiffes Real eine Signalkanone abfeuern. Ali Pascha antwortete von Bord seines Flaggschiffes Sultana in gleicher Weise. Daraufhin begann die Schlacht. Um 10.00 Uhr kam leichter Westwind auf, und beide Nordflügel bewegten sich vorwärts. Um 10.20 Uhr bezogen zwei Galeassen vor dem zentralen christlichen Geschwader Stellung. Um 10.30 Uhr eröffneten zwei weitere venezianische Galeassen, vor dem Nordflügel stationiert, das Feuer. Bereits mit dem dritten Schuss versenkten sie eine türkische Galeere. Die Feuerkraft der Galeassen schlug tiefe Breschen in die feindliche Schlachtordnung. Im Zentrum und besonders am Nordflügel kamen viele türkische Galeeren vom Kurs ab, ihre Ruderer waren entweder verwundet oder tot.

Um 10.40 Uhr prallten die Geschwader am Nordflügel aufeinander und die Galeeren verhakten sich ineinander. Am Nordflügel der christlichen Flotte führte der venezianische Admiral Antonio Barbarigo das Kommando. Die meisten christlichen Soldaten waren mit Arkebusen bewaffnet, schweren Schusswaffen, deren Bleikugeln sogar starke Rüstungen durchdringen konnten. Die meisten türkischen Soldaten kämpften hingegen noch mit Pfeil und Bogen. Da der enge Golf keinen Platz für raumgreifende Manöver ließ, wurde im Grunde im Nahkampf ohne Strategie oder Taktik, Schiff gegen Schiff, Mann gegen Mann gekämpft.

Um 11.00 Uhr kreisten fünf türkische Galeeren das venezianische Flaggschiff ein, und türkische Soldaten enterten das Flaggschiff der Republik San Marco. Admiral Agostino Barbarigo, der das Visier seines Helms geöffnet hatte, um sich besser Gehör zu verschaffen, wurde von einem türkischen Pfeil im rechten Auge getroffen und tödlich verletzt. Als sie den feindlichen Befehlshaber fallen sahen, verstärkten die Türken ihren Sturm auf die Galeere. Nur mit größter Mühe konnten die Venezianer ihr Schiff halten, bis ihnen eine Galeere aus dem Reservegeschwader zu Hilfe kam. Der Kampf entlang der gesamten Schlachtlinie tobte erbittert weiter, bis es der Liga nach und nach gelang, die türkischen Galeeren gegen die nahen Klippen zu drängen. Viele Türken sprangen daraufhin von Bord und versuchten, schwimmend das Land zu erreichen.

Zur gleichen Zeit befahl Ali Pascha, mit der Sultana direkten Kurs auf Don Juans Flaggschiff La Real zu nehmen. Innerhalb kürzester Zeit drängten sich in diesem Treffen über 30 Galeeren auf engstem Raum aneinander. Die Elitekrieger des Sultans, die Janitscharen, kämpften an vorderster Front gegen die Leibtruppen Don Juans. Don Juan selbst wurde bei der Abwehr der Entertruppen am Bein verletzt. Seine Leibwachen zogen ihn aus dem Kampfgetümmel und brachten ihn in Sicherheit. Der venezianische Vizekommandeur, Sebastiano Venier, selbst erst kurz zuvor von de Austria degradiert, eilte dem Oberkommandierenden zu Hilfe. Hunderte Kämpfer waren nun in einen blutigen Nahkampf verwickelt. Den Spaniern gelang es, die Türken zurückzudrängen. Sogar Rudersklaven sollen freigelassen und bewaffnet worden sein, um beim Angriff der Türken das Schiff zu halten.

Erste Truppen enterten nun ihrerseits die Sultana. Ali Pascha wurde von einer Kugel in die Stirn getroffen. Daraufhin erlahmte der Widerstandswille seiner Truppen, und die Sultana wurde erobert. Ali Paschas Kopf wurde abgeschlagen und weithin sichtbar hochgehalten.

Ein Geschwader vom türkischen Südflügel versuchte noch, dem Zentrum zur Hilfe zu kommen, aber es war zu spät. Um 13.20 Uhr waren im Zentrum der Schlachtlinie alle türkischen Galeeren erobert oder versenkt worden, und unzählige Soldaten des Sultans waren gefallen.

Am Südflügel hatte sich die Lage zwischenzeitlich zum Vorteil der Türken entwickelt. Hier war es dem Vizebefehlshaber der osmanischen Flotte, Uludsch Ali, gelungen, die ihm gegenüber stehenden Verbände der Heiligen Liga nach und nach aufzureiben. Seine kampferprobten Männer konnten die dortigen christlichen Streitkräfte, hauptsächlich Malteser, in die Defensive drängen und schließlich das Flaggschiff der Malteser erobern. Der Oberbefehlshaber der Malteserflotte wurde dabei getötet, ebenso wie viele weitere Ritter des Malteserordens. Don Juan erhielt Nachricht von der kritischen Situation am Südflügel und ließ umgehend einen großen Verband auf den Südflügel schwenken. Als Uludsch Ali dies sah, war ihm klar, dass die Schlacht verloren war. Um nicht eingeschlossen zu werden, gab er den Befehl zum Durchbruch durch die Reihen des Gegners. Mit etwa 30 Schiffen gelang es ihm, sich abzusetzen und mit seinem Verband um den Peloponnes herum nach Konstantinopel zu segeln, wo er dem Sultan Selim II. die von ihm erbeutete große Flagge der Malteser übergab. Er erhielt vom Sultan den Ehrennamen „Kilic“ (Schwert) und war daraufhin als Kilic Ali Pascha bekannt.

Nach fünfeinhalb Stunden Kampf war die Schlacht für die Heilige Liga gewonnen. 117 feindliche Galeeren waren erbeutet, mehr als 30.000 gegnerische Soldaten getötet. 8000 Tote zählten die Verbündeten, allein 4800 davon aus Venedig. Etwa 8000 Verwundete wurden nach der Schlacht gezählt. Die Heilige Liga verlor nur 13 ihrer Schiffe. Die osmanische Flotte setzte 30 ihrer Schiffe selbst auf Grund, über 60 weitere wurden versenkt. 12.000 christliche Rudersklaven wurden von den eroberten Galeeren befreit. Damit war der Nimbus der Unbesiegbarkeit der osmanischen Mittelmeerflotte gebrochen.
Der Sieg der Heiligen Liga war psychologisch sehr wichtig, konnte aber nicht ausgenutzt werden, da kein ausreichendes Landheer zur Verfügung stand. Die Schlacht hatte insofern große Bedeutung, als mit diesem Sieg der Mythos der unbesiegbaren Osmanen gebrochen war. Zum ersten Jahrestag der muslimischen Niederlage am 7. Oktober 1571 wurde 1572 das Rosenkranzfest eingeführt, um die Fürsprache der Jungfrau Maria während der Schlacht zu unterstreichen. Der Tag des Sieges bleibt bis heute der katholische Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Sieg, später in Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz umbenannt. Die Venezianer wollten Konstantinopel direkt angreifen, um die aktuelle Schwäche des Feindes direkt auszunutzen. Doch Philipp II. wollte von einer Entscheidungsschlacht gegen die Türken nichts wissen. Im Mai 1572 starb Pius V., der energischste Verfechter und Rückhalt des Bündnisses. Damit zerbrach die Allianz endgültig. Venedig stand nun wieder allein dem osmanischen Großreich gegenüber. Nun suchte man, auch aus Angst vor einem Rachefeldzug der Türken und in Hinblick auf die gegenseitige Abhängigkeit in Handelsfragen, einen Ausgleich mit der Hohen Pforte.

Die osmanische Flotte hatte schon binnen Jahresfrist ihre Verluste ausgeglichen, baute über 150 Kriegsgaleeren neu und verfügte insgesamt wieder über 250 Galeeren. Ebenso ließ der Oberbefehlshaber der Flotte über 20.000 Arkebusen anfertigen. Der Großwesir Sokollu Mehmed Pascha zeigte sich von der Niederlage unbeeindruckt, als er dem venezianischen Botschafter in Konstantinopel den Unterschied zwischen Eurer und unserer Niederlage diktierte:

Indem wir Euch das Königreich Zypern entrissen haben, haben wir Euch einen Arm abgetrennt. Indem Ihr unsere Flotte besiegt habt, habt Ihr uns nur den Bart abrasiert. Der Arm wächst nicht wieder nach, aber der Bart wächst nun umso dichter.
Bereits 1574 eroberten die Osmanen Tunis. Dennoch war der osmanische Traum von einer Weltmacht zur See mit der Niederlage von Lepanto zerstört. Auch konnte der Verlust so vieler erfahrener Kommandeure, Kapitäne und Seeleute auf türkischer Seite für sehr lange Jahre nicht kompensiert werden.

Venedig schloss bereits im März 1573 einen Separatfrieden mit dem Sultan. Um die alten Privilegien im Levantehandel zu sichern, machten die Venezianer trotz des Sieges von Lepanto weitreichende Zugeständnisse. Die Republik ließ alle türkischen Gefangenen ohne Lösegeldzahlung frei und zahlte dem Sultan eine stattliche Kriegsentschädigung. Zypern blieb türkisch.

Die Schlacht vor Lepanto führte zu einer Bereinigung der Einflusssphären im Mittelmeer. Die Osmanen beschränkten sich danach auf die Sicherung ihrer Vormachtstellung im östlichen Teil, während spanische, maltesische und italienische Flotten das westliche Mittelmeer unter sich aufteilten – allerdings bis ins frühe 19. Jahrhundert bedroht von den Korsaren der Barbareskenstaaten in Nordafrika, die aus den dortigen osmanischen Provinzen hervorgingen.
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« Antwort #501 am: 06. Oktober 2013, 13:49:25 »
Betet jeden Tag zum Heiligen GEIST, dass ER euch den Weg weist und euch Stärke und Weisheit verleiht für den Kampf in der Finsternis !
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« Antwort #502 am: 06. Oktober 2013, 13:50:31 »
 ;tffhfdsds

Gott vergisst nie, uns zu helfen, wenn die Zeit da ist und
wenn wir von unserer Seite alles getan haben, was wir konnten.

(Hl. Vinzenz von Paul)
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« Antwort #503 am: 06. Oktober 2013, 16:37:28 »
Das Konzil von Saragossa (380) erklärte: "Exkommuniziert sei jeder, der es wagt, die Heilige Kommunion mit der Hand zu empfangen." Das wurde durch die Synode von Toledo bestätigt.
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La Salette 1846



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