Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575284 mal)

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« Antwort #1016 am: 12. Juni 2014, 05:06:44 »
Evangelium nach Matthäus 5,20-26.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern : Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein.
Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, daß dein Bruder etwas gegen dich hat,
so laß deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe.
Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du wirst ins Gefängnis geworfen.
Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1017 am: 12. Juni 2014, 05:28:27 »
*Bedeutung des Weihrauchs in der Liturgie*

Weihrauch ist in der katholischen Liturgie nicht nur Ausdruck von Festlichkeit, sondern besitzt auch eine vielfältige symbolische Bedeutung: So wie die drei Weisen dem Kind in der Krippe neben Gold und Myrrhe auch Weihrauch als Geschenk darbringen (Mt 2,11), bedeutet die Verwendung von Weihrauch im Gottesdienst Verehrung und Lobpreis. Von den 24 Ältesten, die vor dem Gottesthron niederknien und goldene Kränze darbringen, heißt es in der Offenbarung des Johannes: "Alle trugen Harfen und goldene Schalen voll von Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen." (Offb 5,8). "Aus der Hand des Engels stieg der Weihrauch mit den Gebeten der Heiligen zu Gott empor." (Offb 8,4). Ebenfalls mit dem Gebet wird der Weihrauch in Psalm 141 in Verbindung gebracht: "Mein Gebet steige zu dir auf, wie Weihrauch vor dein Angesicht." Der Weihrauch steht somit nicht nur für Ehrerbietung und Hingabe, sondern ist auch Symbol für die Bitten und Anliegen, mit denen die Menschen zu Gott kommen. Gleichzeitig ist er als "Duft der Erkenntnis Gottes" (2 Kor 2,14) Zeichen der Gegenwart Gottes und signalisiert dessen Anwesenheit. Eines der alten Gebete, die beim Gebrauch des Weihrauchs gesprochen wurden, beginnt mit den Worten: "Der Herr entzünde in uns die Glut seiner Liebe [...]" und zeigt an, dass alle Mitfeiernden einbezogen und zur Nächstenliebe aufgerufen sind. Im 2. Korintherbrief wird die Gemeinde selbst als "Christi Wohlgeruch" (2 Kor 2, 15) bezeichnet.

Weihrauch wird bei besonders feierlichen Gottesdiensten verwendet, bei Vespern, Prozessionen, und auch bei Beerdigungen. Im Sonntagshochamt wird an verschiedenen Stellen beräuchert (inzensiert): Zum Beginn des Gottesdienstes (Altarinzens), vor dem Evangelium (Inzens des Evangelienbuchs), zur Gabenbereitung (Inzens der Gaben) und zur Wandlung (Inzens des Leibes und des Blutes Christi). In manchen Gemeinden schließen sich an die Beräucherung der Gaben die Priester- und Volksinzens an. In Ostergottesdiensten werden zusätzlich Kreuz und Osterkerze beräuchert, in Andachten oder an Fronleichnam wird das Allerheiligste (Monstranz) inzensiert. Außerdem wird Weihrauch bei der Kirch-, Altar- und Glocken- weihe sowie Segnungen (z. B. Häusersegnung der Sternsinger) verwendet.

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« Antwort #1018 am: 12. Juni 2014, 06:26:56 »
+++ „Jesus Christus ... empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria“ +++


85. Warum ist der Sohn Gottes Mensch geworden?

Für uns Menschen und zu unserem Heil hat der Sohn Gottes durch das Wirken des Heiligen Geistes im Schoß der Jungfrau Maria Fleisch angenommen. Er wollte uns Sünder mit Gott versöhnen, uns seine unendliche Liebe kundtun, für uns Vorbild der Heiligkeit sein und uns „an der göttlichen Natur Anteil“ (2 Petr 1, 4) geben.

86. Was bedeutet das Wort „Inkarnation“?

„Inkarnation“ nennt die Kirche das Mysterium der wunderbaren Vereinigung der göttlichen und der menschlichen Natur in der einen göttlichen Person des Wortes. Um unser Heil zu wirken, hat der Sohn Gottes „Fleisch“ angenommen (Joh 1, 14) und ist wahrhaft Mensch geworden. Der Glaube an die Inkarnation ist ein Unterscheidungsmerkmal des christlichen Glaubens.

87. In welcher Weise ist Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch?

Jesus ist untrennbar wahrer Gott und wahrer Mensch in der Einheit seiner göttlichen Person. Er, der Sohn Gottes, „gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater“, ist ein wahrer Mensch geworden, unser Bruder, ohne damit aufzuhören, Gott, unser Herr, zu sein.

88. Was lehrt in diesem Zusammenhang das Konzil von Chalkedon (451)?

Das Konzil von Chalkedon lehrt, „unseren Herrn Jesus Christus als ein und denselben Sohn zu bekennen; derselbe ist vollkommen in der Gottheit, und derselbe ist vollkommen in der Menschheit; derselbe ist wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch aus vernunftbegabter Seele und Leib; derselbe ist der Gottheit nach dem Vater wesensgleich und der Menschheit nach uns wesensgleich, ‚in allem uns gleich außer der Sünde’ (Hebr 4, 15). Derselbe wurde einerseits der Gottheit nach vor den Zeiten aus dem Vater gezeugt, andererseits der Menschheit nach in den letzten Tagen unsertwegen und um unseres Heiles willen aus Maria, der Jungfrau und Gottesgebärerin, geboren.“

89. Wie drückt die Kirche das Mysterium der Inkarnation aus?

Sie drückt es aus, indem sie bekräftigt, dass Jesus Christus wahrer Gott und wahrer Mensch ist. Er hat zwei Naturen, die göttliche und die menschliche, die nicht miteinander vermischt, sondern in der Person des Wortes vereint sind. Alles an der Menschennatur Jesu – Wunder, Leiden und Tod – ist deshalb seiner göttlichen Person zuzuschreiben, die durch die angenommene menschliche Natur handelt.

„O eingeborener Sohn und Wort Gottes, obwohl unsterblich, hast du dich um unseres Heiles willen gewürdigt, Fleisch anzunehmen von der heiligen Gottesmutter und allzeit jungfräulichen Maria ...; du bist Einer der heiligen Dreifaltigkeit, mit dem Vater und dem Heiligen Geist verherrlicht; rette uns!“ (Byzantinische Liturgie des hl. Johannes Chrysostomus).

90. Hatte der Mensch gewordene Sohn Gottes eine Seele mit einer menschlichen Erkenntnis?

Der Sohn Gottes hat einen von einer vernunftbegabten menschlichen Seele belebten Leib angenommen. Mit seinem menschlichen Verstand hat Jesus vieles durch Erfahrung gelernt. Doch auch als Mensch hatte der Sohn Gottes eine innige und unmittelbare Kenntnis Gottes, seines Vaters. Er durchschaute auch die geheimen Gedanken der Menschen und wusste voll und ganz um die ewigen Ratschlüsse, die zu enthüllen er gekommen war.

Katechismus
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« Antwort #1019 am: 12. Juni 2014, 06:34:56 »
91. Wie stimmen der göttliche und der menschliche Wille des Fleisch gewordenen Wortes überein?

Jesus hat einen göttlichen Willen und einen menschlichen Willen. Während seines Erdenlebens wollte der Sohn Gottes als Mensch das, was er als Gott zusammen mit dem Vater und dem Heiligen Geist zu unserem Heil beschlossen hatte. Der menschliche Wille Christi folgt seinem göttlichen Willen, ohne zu widersprechen und sich zu widersetzen, oder besser, er ordnet sich diesem unter.

92. Hatte Christus einen wahren menschlichen Leib?

Christus hat einen wahren menschlichen Leib angenommen, durch den der unsichtbare Gott sichtbar wurde. Aus diesem Grund kann Christus auf heiligen Bildern dargestellt und verehrt werden.

93. Was bedeutet das Herz Jesu?

Jesus hat uns mit einem menschlichen Herzen gekannt und geliebt. Sein Herz, das um unseres Heiles willen durchbohrt wurde, ist das Symbol jener unendlichen Liebe, mit der er den Vater und jeden Menschen liebt.

94. „Empfangen durch den Heiligen Geist“: Was bedeutet dieser Ausdruck?

Er bedeutet, dass die Jungfrau Maria den ewigen Sohn durch das Wirken des Heiligen Geistes und ohne Zutun eines Mannes in ihrem Schoß empfangen hat: „Der Heilige Geist wird über dich kommen“ (Lk 1, 35), sagte ihr der Engel bei der Verkündigung.

95. „Geboren von der Jungfrau Maria“: Warum ist Maria wirklich die Mutter Gottes?

Maria ist wirklich die Mutter Gottes, denn sie ist die Mutter Jesu (Joh 2, 1; 19, 25). Der nämlich, den sie durch den Heiligen Geist empfangen hat und der wirklich ihr Sohn wurde, ist der ewige Sohn Gottes, des Vaters. Er selbst ist Gott.

96. Was bedeutet „unbefleckte Empfängnis“?

Gott hat Maria aus Gnade von aller Ewigkeit her auserwählt, die Mutter seines Sohnes zu werden. Um diese Sendung zu erfüllen, wurde sie unbefleckt empfangen. Das bedeutet, dass Maria durch die Gnade Gottes und im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi von ihrer Empfängnis an vor der Erbsünde bewahrt worden ist.

97. Wie wirkt Maria am göttlichen Heilsplan mit?

Durch die Gnade Gottes ist Maria während ihres ganzen Lebens frei von jeder persönlichen Sünde geblieben. Sie ist die „voll der Gnade“ (Lk 1, 28), die „Ganzheilige“. Als der Engel ihr verkündet, dass sie den „Sohn des Höchsten“ gebären werde (Lk 1, 32), gibt sie im „Gehorsam des Glaubens“ (Röm 1, 5) frei ihre Zustimmung. Sie schenkt sich ganz der Person und dem Werk ihres Sohnes Jesus hin und macht sich aus ganzem Herzen den göttlichen Heilswillen zu eigen.

98. Was bedeutet die jungfräuliche Empfängnis Jesu?

Es bedeutet, dass Jesus einzig durch die Kraft des Heiligen Geistes, ohne Zutun eines Mannes im Schoß der Jungfrau empfangen wurde. Er ist Sohn des himmlischen Vaters der göttlichen Natur nach und Sohn Marias der menschlichen Natur nach, eigentlich jedoch Sohn Gottes in beiden Naturen, da er nur eine einzige Person ist, nämlich die göttliche.

99. In welchem Sinn ist Maria „allzeit Jungfrau“?

In dem Sinn, dass sie „Jungfrau geblieben ist, als sie ihren Sohn empfing, Jungfrau, als sie ihn gebar, Jungfrau, als sie ihn trug, Jungfrau, als sie ihn an ihrer Brust nährte, allzeit Jungfrau“ (hl. Augustinus). Wenn in den Evangelien von „Brüdern und Schwestern Jesu“ die Rede ist, handelt es sich deshalb gemäß einer in der Heiligen Schrift gebräuchlichen Ausdrucksweise um nahe Verwandte Jesu.

100. In welcher Weise ist die geistliche Mutterschaft Marias universal?

Maria hat einen einzigen Sohn, Jesus. Aber in ihm erstreckt sich ihre geistliche Mutterschaft auf alle Menschen, die zu retten er gekommen ist. Gehorsam an der Seite des neuen Adam, Jesus Christus, ist die Jungfrau die neue Eva, die wahre Mutter der Lebenden, bei deren Geburt und Erziehung in der Ordnung der Gnade sie mit mütterlicher Liebe mitwirkt. Als Jungfrau und Mutter ist sie das Inbild der Kirche, ist sie Kirche im Vollsinn.

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« Antwort #1020 am: 12. Juni 2014, 22:54:23 »
101. In welchem Sinn ist das ganze Leben Christi Mysterium?

Das ganze Leben Christi ist Offenbarungsgeschehen. Was im irdischen Leben Jesu sichtbar ist, verweist auf sein unsichtbares Mysterium, vor allem auf das Mysterium seiner Gottessohnschaft: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Joh 14, 9). Überdies ist das ganze Leben Christi Heilsmysterium, auch wenn das Heil in seiner Fülle vom Kreuz und von der Auferstehung kommt. Alles, was Jesus getan, gesagt und gelitten hat, war nämlich dazu bestimmt, den gefallenen Menschen zu retten und wieder in seine Berufung als Kind Gottes zu versetzen.

102. Wie wurden die Mysterien Jesu vorbereitet?

Zunächst gibt es eine lange, viele Jahrhunderte dauernde Hoffnung, die wir während der liturgischen Feier des Advent wieder aufleben lassen. Über die dunkle Ahnung hinaus, die Gott in das Herz der Heiden legte, hat er das Kommen seines Sohnes vorbereitet durch den Alten Bund bis zu Johannes dem Täufer, dem letzten und größten der Propheten.

103. Was lehrt das Evangelium über die Mysterien der Geburt und der Kindheit Jesu?

An Weihnachten offenbart sich die Herrlichkeit des Himmels in der Schwäche eines Kindes. Die Beschneidung Jesu ist Zeichen seiner Zugehörigkeit zum jüdischen Volk und Vorzeichen unserer Taufe. Bei der Epiphanie wird der König und Messias Israels allen Völkern geoffenbart. Bei seiner Darstellung im Tempel kommt es in Simeon und Anna zur Begegnung der ganzen Erwartung Israels mit seinem Erlöser. Die Flucht nach Ägypten und die Ermordung der unschuldigen Kinder künden an, dass das ganze Leben Christi unter dem Zeichen der Verfolgung stehen wird. Seine Rückkehr erinnert an den Auszug aus Ägypten und stellt Jesus als den neuen Mose dar: Er ist der wahre und endgültige Befreier.

104. Welche Lehre bietet uns das verborgene Leben Jesu in Nazaret?

Während des verborgenen Lebens in Nazaret verbleibt Jesus im Schweigen eines gewöhnlichen Daseins. So ermöglicht er uns, in der Heiligkeit eines alltäglichen Lebens, das aus Gebet, Einfachheit, Arbeit und familiärer Liebe besteht, in Gemeinschaft mit ihm zu sein. Seine Unterordnung unter Maria und Josef, seinen Pflegevater, ist ein Bild seines Sohnesgehorsams gegenüber dem Vater. Maria und Josef nehmen das Mysterium Jesu im Glauben an, auch wenn sie es nicht immer verstehen.

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« Antwort #1021 am: 13. Juni 2014, 04:45:41 »

Paul VI.
«Gott schuf den Menschen nach seinem Bild..., als Mann und Frau schuf er sie» (Gen 1,27)

Wie die Heilige Schrift uns zeigt, war die Ehe schon, bevor sie ein Sakrament wurde, eine große Realität der Welt: «Gott schuf den Menschen nach seinem Bild; als Abbild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.» Man muss immer wieder zu dieser ersten Seite der Bibel zurückkehren, wenn man verstehen will, was das ist, was das sein soll: ein menschliches Paar, ein Heim… Die Dualität der Geschlechter ist von Gott gewollt, damit der Mann und die Frau zusammen Abbild Gottes seien und wie er Quelle des Lebens: «Seid fruchtbar und mehrt euch, erfüllt die Erde und macht sie euch untertan» (V 28). Eine aufmerksame Lektüre der Propheten, der Weisheitsbücher, des Neuen Testaments zeigt uns übrigens die Bedeutung dieser grundlegenden Realität, und wir verstehen, dass sie nicht auf ein körperliches Begehren zu reduzieren ist…, sondern sie lässt uns die einander ergänzenden Werte von Mann und Frau entdecken, die Größe und die Schwäche der ehelichen Liebe, ihre Fruchtbarkeit und ihre Öffnung auf das Geheimnis des göttlichen Liebesplanes hin. Diese Lehre hütet heute deren ganzen Wert und schützt uns gegenüber den Versuchungen einer schädlich übersteigerten Erotik… Der Christ weiß es: Die menschliche Liebe ist von ihrem Ursprung her gut, und da sie, wie alles, was im Menschen ist, durch die Sünde verwundet und deformiert ist, findet sie in Christus ihr Heil und ihre Erlösung… Wie viele Paare haben in ihrem ehelichen Leben den Weg der Heiligkeit gefunden, in dieser Lebensgemeinschaft, die als einzige auf ein Sakrament gegründet ist! Werk des Heiligen Geistes: Die Wiedergeburt aus der Taufe macht aus uns «eine neue Schöpfung», aufgerufen, «auch ein dem entsprechend neues Leben zu führen» (vgl. Tit 3,5; Gal 6,15; Röm 6,4). In dieser großen Aufgabe, alles in Christus zu erneuern, wird die – ebenfalls gereinigte und erneuerte - Ehe zu einer neuen Realität, zu einem Sakrament des Neuen Bundes. Und hier, an der Schwelle des Neuen Testamentes, ähnlich wie am Beginn des Alten, erhebt sich ein Paar. Aber während Adam und Eva zur Ursache des Übels wurden, das sich über die ganze Welt ausgebreitet hat, sind Josef und Maria der Gipfel, von dem aus sich die Heiligkeit über die ganze Erde ergießt.

Ansprache am 04/05/1970 an die Gemeinschaften Unserer Lieben Frau (© copyright Libreria Editrice Vaticana)
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« Antwort #1022 am: 14. Juni 2014, 06:18:58 »

;tffhfdsds

Evangelium nach Matthäus 5,33-37.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast.
Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron,
noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel für seine Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs.
Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen.
Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.
« Letzte Änderung: 17. Juni 2014, 07:54:49 von Tina 13 »
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« Antwort #1023 am: 14. Juni 2014, 14:29:00 »
O Jesus, in der Hostie verborgen, mein süßer Meister und treuer Freund, o wie glücklich ist meine Seele, dass ich so einen Freund habe, der mich stets begleitet; ich fühle mich nicht einsam, obwohl ich abgesondert bin. Jesus, Hostie, wir kennen uns - und das genügt mir (TB 877).

Tagebuch Hl. Faustina
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