Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576095 mal)

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« Antwort #1168 am: 17. August 2014, 13:52:27 »
Viele Menschen, wie ihr wisst, glauben nicht mehr an das Allerheiligste Altarssakrament, an die sieben Sakramente. Sie sind abgefallen. Die größte Apostasie ist eingetreten. Ja, der ganze Himmel weint um die vielen, die in den ewigen Abgrund stürzen werden. Wie Schneeflocken werden sie dort hinein fallen, wo Heulen und Zähneknirschen sein wird. Niemand wird dann von dort befreit.

Mein Sohn ist das Alpha und das Omega in der Dreieinigkeit. Er ist der Herrscher der ganzen Welt, der Herrscher des Universums. In Seiner Allgewalt wird er kommen und wirken.

Nichts wird geschehen, ohne dass Ich, die liebste Himmlische Mutter, euch vorbereiten darf, wenn ihr Mich anfleht, wenn ihr euch an Mein Unbeflecktes Herz wendet. Dort werdet ihr Geborgenheit finden. Dort werde Ich euch zu Meinem Sohn, letztendlich zum Himmlischen Vater führen dürfen.

Ich bin die Mutter der Kirche. Ich bin auch die Mutter der ‚Schönen Liebe'. Die Göttliche Liebe wird euch umstrahlen, wenn ihr auf die Worte des Himmlischen Vaters achtet und sie befolgt. Warum sind viele so störrisch? Warum hören sie nicht auf die Worte des Himmels? Der Himmlische Vater erbarmt sich der ganzen Welt. Er fleht die Menschen an:

Kommt zu diesem Heiligen Opfermahl! Nur dieses Heilige Opfermahl im Tridentinischen Ritus bedeutet Meine Opfermesse. Nur dort wird sich Mein Sohn in diesen geweihten geheiligten Händen Meiner Priestersöhne, die auf Meine Worte hören, verwandeln lassen. Empfangt stets diese Heilige Kommunion kniend und in der Mundkommunion. Nur das wünsche Ich.

Ich möchte euch näher kommen, Meine geliebten Kinder, - so sagt jetzt Jesus Christus. Ihr, Meine geliebten Kinder, kommt zu Meiner Mutter. Sie wird euch zu Mir führen, zu diesem Hochheiligen Sakrament. Ihr habt Mich angebetet als den Sohn Gottes im Allerheiligsten Altarssakrament.

Ich, die Himmlische Mutter, habe euch hierhin geleitet, weil dort euer Mittelpunkt sein soll, euer Lebensinhalt und euer Ziel. Schaut nur auf das Ziel, die Ewigkeit. Denn die ewige Seligkeit ist für euch wichtig. nicht die irdischen Gelüste. Schaut nicht auf die weltlichen Dinge, denn sie sind vergänglich. Schaut in die Übernatur. Sie wird euch leiten, sie wird euch lenken, und Ich, die Himmlische Mutter, darf euch formen als eure liebste Mama. Stets habe Ich Sehnsucht nach euren Herzen und möchte euch verfügbar machen für Meinen Sohn in der Dreieinigkeit. Der Himmlische Vater wacht über euch. Er möchte euch alle - alle Seelen - um Sich scharen. Er fleht in der Dreieinigkeit um all die Seelen.

Ihr, Meine geliebten Kinder, betet, opfert und sühnt für die vielen Sakrilegien, die die heutigen Priester begehen, für diesen Abfall der Seelen, für diese Glaubenslosigkeit, ja, für diese Verspottung und Anfeindung.

Du, Meine geliebte Botin, wirst immer mehr angefeindet. Doch glaube daran: - dann bist du in der Wahrheit! Nimm alle Verspottungen, Krankheiten und Beschwerden auf dich und opfere sie dem Himmlischen Vater auf. Er wartet auf deine Verfügbarkeit. Du hast ihm deinen Willen übereignet. Klage nicht über deine Beschwerden und Krankheiten. Trage sie in Geduld. Ihr, Meine Geliebten und Auserwählten, auch ihr habt viel Leid zu tragen.



Worte der Gottesmutter , Anne Sühneseele . 9. Mai 2009
« Letzte Änderung: 17. August 2014, 13:55:23 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1169 am: 18. August 2014, 06:43:46 »

Hl. Clemens von Alexandrien


„Wenn du … willst“

Der junger Mann spürt sehr wohl: Wenn auch an seiner Tugendhaftigkeit nichts fehlt, so fehlt doch noch etwas seinem Leben. Deshalb kommt er und bittet den einzigen um dieses Leben, der es ihm zugestehen kann. Er ist sich sicher, dass er die Vorschriften des Gesetzes befolgt, und doch sucht er den Sohn Gottes auf. Er wechselt von einer Art zu glauben zu einer anderen. Die Haltetaue des Gesetzes schützen ihn nur ungenügend gegen das Schlingern. Er ist voller Unruhe, verlässt diesen unsicheren Ankerplatz und wirft im Hafen des Retters Anker. Jesus wirft ihm nicht vor, gegen irgendeinen Gesetzesartikel verstoßen zu haben, sondern liebt ihn, angetan von der Beflissenheit eines guten Schülers (Mk 10,21). Und doch erklärt er ihn für noch unvollkommenen…: Er ist ein guter Arbeiter für das Gesetz, aber zu träge für das ewige Leben. Das ist ohne Zweifel schon etwas; „das heilige Gesetz“ wirkt wie ein Lehrer (Röm 7,12; Gal 3,24), der durch Einschüchterung in Zucht hält und hinführt zu den erhabenen Geboten Jesu und seiner Gnade. „Denn Christus ist das Ende des Gesetzes und jeder, der an ihn glaubt, wird gerecht“ (Röm 10,4). Jesus ist kein Sklave, der Sklaven macht, für ihn ist Sohn, Bruder, Miterbe, wer den Willen des himmlischen Vaters tut (Röm 8,17; Mt 12,50)… Der Ausdruck „wenn du … willst“ lässt auf verblüffende Weise die Freiheit des Jünglings erkennen: er hat freie Wahl, er ist Herr seiner Entscheidungen. Der Geber aber ist Gott, weil er der Herr ist. Er gibt allen, die sich von ganzem Herzen danach ausstrecken, die ihre ganze Kraft darauf verwenden, dass das Heil durch ihre eigene Entscheidung herbeigeführt wird. Gott ist ein Feind der Gewalt, er zwingt niemanden, sondern gibt denen Gnade, die sich darum bemühen; er bietet sie denen an, die sie haben wollen, und öffnet denen, die anklopfen (Mt 7,7).

« Letzte Änderung: 18. August 2014, 07:58:27 von Tina 13 »
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« Antwort #1170 am: 18. August 2014, 06:46:40 »

Sel. Karl Leisner

am 12. August feiert die Kirche das Fest des Seligen Karl Leisner.

Wie der Priester jede heilige Messe feiern soll, sagt ein schöner lateinischer Sinnspruch: "Sicut prima, sicut inica, sicut ultima". Zu Deutsch: Der Priester soll jede heilige Messe feiern wie seine erste, also wie seine Primiz, wie seine letzte und wie seine einzige. Für den Seligen Karl Leisner ist dieser Spruch Realität geworden, denn der junge Münsteraner Priester konnte nach seiner Priesterweihe, die er im Konzentrationslager Dachau empfing, tatsächlich nur eine einzige heilige Messe feiern, bevor er starb.

Karl Leisner wurde am 28. Februar 1915 in Rees geboren. Seine Familie zog später nach Kleve, wo Leisner bis 1934 die Schule besuchte. Während seiner Schulzeit wurde Karl ein begeistertes Mitglied der katholischen Jugendbewegung seiner Zeit. Wandern und Lagerfeuerromantik, Gemeinschaftsleben, aber auch innige Feiern der Liturgie mit einer echten Christusleidenschaft kennzeichneten die damalige katholische Jugendarbeit. Trotz äußerer Ähnlichkeit gerade in der Betonung von Sport und Gemeinschaft lehnte die katholische Jugend den aufkeimenden Nationalsozialismus entschieden ab. Statt der Ideologie der Volksgemeinschaft zu verfallen, fühlte man sich dem weltumspannenden Gottesvolk zugehörig. Dem "Führer" wollte Karl Leisner nicht folgen, sondern Christus, dem König.

 ;ghjghg
« Letzte Änderung: 03. September 2014, 12:33:28 von Tina 13 »
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« Antwort #1171 am: 19. August 2014, 00:03:54 »
Sag Ja!

10. August 2014; № 212

Jesus spricht:
Ich bin es, der Herr aller Meere, des Himmels und aller Gewalten!
Noch ist die Zeit nicht gekommen, um zu gebieten dem Dorn der Lüge.
Noch ist die Zeit gefüllt mit so vielem, was das Herz nicht braucht.
Es ist „wenig“ was die Seele verändert und doch ist es so viel, das das jetzige verschwinden lässt und alles füllt durch das Wenige, das alles sein wird und kann.

Es bedarf nur einem „Ja“ zu Mir, dem ewigen Gott.
Es bedarf nur einem „Nein“ zum alten Leben.
Es bedarf nur einem Ruf nach Mir.
Es bedarf nur einem Atemzug der Reue.
Es bedarf nur einem einfachen „Ja“, um sich in Mein Herz zu legen und Ich verändere den Menschen durch Meine Fülle.
Ich reinige, verändere und mache einen neuen Menschen aus dem alten Menschen.

Als Ich die Apostel rief, welche Ich berufen hatte Mir zu folgen, habe Ich ihnen die wahre Freiheit versprochen und sie haben durch ihr „Ja“ ihr altes Leben verlassen, um Mir zu folgen.
Auch heute rufe Ich den Menschen zu.
Auch heute warte Ich auf euer „Ja“.
Auch heute verspreche Ich die wahre Freiheit und das ewige Leben.
Wer Mein Jünger sein will, wird sein altes Leben verlassen und das neue Leben kann durch sein „Ja“ beginnen.

Ich möchte allen Menschen helfen, doch warte Ich – auf ihr „Ja“.

Auszug aus Morgenröte Botschaften

http://morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/221-212-sagt-ja
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« Antwort #1172 am: 20. August 2014, 06:13:37 »

Hl. Augustinus
Das ewige Leben ist die Belohnung

Die Gerechten, die zu Beginn auf der Welt waren, wie z.B. Abel und Noach, waren sozusagen Berufene der ersten Stunde, und sie werden das Glück der Auferstehung zur selben Zeit wie wir erfahren. Andere Gerechte nach ihnen, Abraham, Isaak, Jakob und alle, die in jener Zeit lebten, waren Berufene der dritten Stunde, und sie werden das Glück der Auferstehung zur selben Zeit wie wir erfahren. Genau so wird es sein mit den übrigen Gerechten: mit Mose, Aaron und all denen, die mit ihnen in der sechsten Stunde gerufen worden waren. Dann die Gerechten, die auf sie folgten, die heiligen Propheten, die zur neunten Stunde berufen worden waren: sie werden sich desselben Glücks wie wir erfreuen. Am Ende der Welt wird den Christen, gleichsam als den Berufenen der elften Stunde, zusammen mit jenen das Glück der Auferstehung zuteil. Allen wird dieses Glück gemeinsam zuteil. Beachtet jedoch, wie lange Zeit die ersteren darauf warten müssen. So werden sie dieses Glück nach einer langen Periode, wir jedoch nach kurzer Zeit vorfinden. Obwohl es uns zusammen mit den anderen geschenkt wird, kann man trotzdem sagen, dass wir die ersten sein werden, da wir ja auf unsere Belohnung, unser Glück nicht so lange warten müssen. Beim Empfang der Belohnung werden wir alle gleichgestellt sein: die Ersten, als wären sie die Letzten, und die Letzten, als wären sie die Ersten… Denn die Silbermünze, sie ist das ewige Leben.

Predigt Nr. 87, 1.4-6; PL 38,530-533



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« Antwort #1173 am: 20. August 2014, 06:17:16 »
Was damals geschah (Heroldsbach)

Von Pater Pio wird berichtet, dass er gegenüber Pilgern, die ihn in San Giovanni Rotondo über Heroldsbach befragt haben, positive Aussagen über die Erscheinungen gemacht haben soll. Eine seine Antworten soll gelautet haben: "Bittet sie, die Rosenkönigin. Sie wird euch alles gewähren."

Eine ihrer letzten Botschaften richtete die Muttergottes an alle Pilger in Heroldsbach:

"Wenn hier gebetet wird, werde ich immer bei euch sein."

Die Dämonen sagten durch Anneliese Michel: "das Sch...loch da oben in Heroldsbach ist auch echt...dort ist sie auch." Ferner sagten sie noch, dass Heroldsbach einmal der größte Wallfahrtsort Deutschlands wird.

Von einem, der noch dabei war:
Wegen Heroldsbach kam ein Geheimbote aus Rom
Immer wieder haben im Laufe der Jahre herausragende katholische Priester versucht, die Verurteilung der Erscheinungen von Heroldsbach aufheben zu lassen. Die Bitten um eine neue Prüfung der Vorgänge liegen in Rom. So bemüht sich auch Prof. D.Dr. Georg Siegmund (+ 4.6.89), Fulda, nicht nur um eine Klärung, er bat Papst Johannes Paul II. auch um Aufhebung der Exkommunikation, unter der heute noch zehn Gläubige zu leiden haben. Ein Seelsorger, dessen Arbeit wir seit Jahren gut kennen, schrieb 1981 an Kardinal Ratzinger einen Brief, aus dem wir zitieren:
"Dann habe ich noch eine zweite Sache auf dem Herzen, die ich auch schon 30 Jahre unter strengem Schweigegebot in mir trage. Und dies ist das so leidenschaftlich bekämpfte und verurteilte charismatische Ereignis von Heroldsbach-Thurn, in der Nähe von Erlangen-Forchheim. Hier bin ich zwar nicht Hauptzeuge, aber ich habe doch bei meinen etwa 25 Besuchen dort Gelegenheit gehabt, vieles zu beobachten und zu erfahren. Ich möchte nur einige eintscheidende Punkte anführen:

1) Das Hauptverhör der Kinder hielt H.H. Weihbischof Dr.Dr.Dr. Landgraf mit dem Schlußurteil: Noch so jung (die Kinder waren 9-11 Jahre) und schon vom Glauben abgefallen, schon vom Glauben abgefallen!"

2) Die entscheidenden "Aussagen" von H. Pfarrer Gailer und von Prof. Walz (Dogmatiker) wurden vom selben Weihbischof Landgraf unter der stärksten Drohung von öffentlicher Suspension und Absetzung in ungerechtester Weise unter moralischem Zwang abgerungen. (Beide Zeugen schon gestorben). Mit diesen zwei erzwungenen Unterschriften flog der Weihbischof nach Rom und erwirkte dort die negative Entscheidung.

3) Von Bamberg schickte man einen (gefügigen) Geistlichen nach Konnersreuth, um von Therese Neumann einen Entscheid zu erhalten. Man stellte ihr (im gehobenen Zustand?) die Frage: "Wie steht es mit Heroldsbach?" Antwort: "Heroldsbach ist teils Menschenwerk, teils Teufelswerk."
Dazu:
a) Wie glauben nun die Gegener einer charismatischen Sache dennoch an so was, wenn sie die eine gegen die andere ausspielen wollen?
b) Die Fragestellung war, falls wirklich ehrlich, total falsch. Man hätte dann schon fragen müssen: "Sind die Erscheinungen der Muttergottes in Heroldsbach vom Geiste Gottes gewirkt und in diesem Sinne echt?"
c) Die Antwort war aber auch dennoch wahr. Denn "es stand" mit Heroldsbach als solchem wirklich schlecht, d.h. es war wegen der Bekämpfung und falschen Berichte der Verurteilung nahe. Und da wirkten in der Tat listige Menschen und böse Geister zusammen, ganz entsprechend dem apokalyptischen Bild von der Sonnenfrau und dem gleich daneben sich zeigenden siebenköpfigen Feuerdrachen, der die Frau und ihr Kind zu verschlingen, zu vernichten drohte und heute noch droht. Gerade die Erscheinung auch des Bösen in Heroldsbach ist ein Zeichen der Echtheit. Dieser rühmte sich dort auch: "Ich werde dieser Dame noch alles zerzausen." Und das besorgte er gründlich.

4) Das großartige "Sonnenwunder" in Heroldsbach am 8. Dezember 1949, am Schlußtag der öffentlichen Novene zu Ehren der Immaculata in der Michaelskirche zu Bamberg, wo der Erzbischof Kolb die Schlußpredigt halten sollte und etwas zu spät kam, daher auf den Einzug verzichtete, sofort die Kanzel bestieg und begann: "Meine lieben Diözesanen, ihr seid von eurem Bischof gewohnt, dass er pünktlich ist. Aber diesmal glaubte ich, einen Grund zu haben. Denn als ich am Domberg den Wagen besteigen wollte, erreichte mich noch ein Telephon von Prof. Walz aus Heroldsbach mit der Meldung eines wunderbaren Ereignisses am Himmel, das an die zwanzigtausend Menschen miterlebten und das eine unleugbare Bestätigung darstelle. Ihr erwartet daher alle von eurem Bischof ein Wort über Heroldsbach. Laßt mir noch einige Tage zur Prüfung; doch ich kann euch heute schon sagen: "Mein Urteil wird positiv ausfallen." Was aber in den folgenden Tagen in Bamberg Trauriges vor sich ging, wie Loge und Hölle und Feigheit der "Hirten", der "Mietlinge" zusammenspielten, ist das schwärzeste Kapitel in der Geschichte der Kirche von Bamberg und darüber hinaus.

5) Dies besagt die Antwort, die die Kinder von der Muttergottes hörten: "Kinder, sagt den Leuten, sie sollen viel für die Bischöfe und Priester beten, denn viele Diener meines göttlichen Sohnes sind bloß mehr Beamte".

6) Ich war persönlich bei H.H. Erzbischof Kolb und legte ihm einen ganzen Stoß von eidlichen Aussagen von Erwachsenen, gerade auch über das Sonnenwunder, auf den Tisch. Er antwortete: "Unser Urteil ist fertig, daran wird nichts mehr geändert", und schob es mir zurück. Ich war etwa eine dreiviertel Stunde bei ihm. Am Schluß war er vom Heiligen Geist erleuchtet und sagte zu mir: "Nun Padre, von uns zwei überzeugt einer den anderen nicht. Nun bitten wir aber die Muttergottes von Heroldsbach, dass sie uns beide segne, Sie, der Sie an sie glauben, und mich, der ich nicht an sie glaube."

Diesen Ausspruch erfuhr von mir auch Papst Pius XII. noch, dem ich kurz vor seinem Tod einen lateinisch abgefassten Bericht über Heroldsbach zukommen lassen konnte. Ich adressierte diesen an Schwester Pasqualina, die mir prompt nach etwa sechs Tagen antwortete: "Ich habe gute Gelegenheit gehabt, dem Heiligen Vater persönlich Ihren Brief zu übergeben." Er ist etwa 4-6 Wochen später gestorben. Von ihm erhielt ich keine Antwort mehr.

Ob mein Schreiben im Vatikan irgendwo noch liegt? Ich habe aber zwei Aussprüche von Pius XII. sicher erfahren. Zu einem Mitbruder von mir sagte er unter vier Augen, damals als unser letzter Ordenskardinal Rossi starb, den dieser Bruder als Krankenwärter pflegte: "Frater Raphael, euer Kardinal war einer der wenigen, der die Dinge so ausführte, wie ich sie ihnen auftrage. Ich habe kaum drei Personen im Vatikan, auf die ich mich verlassen kann." Einen zweiten Ausspruch weiß ich als gewiss. Ein junger Schweizer Missionspater kam nach Afrika und Pius XII. rief ihn bei seiner Durchfahrt in Rom zu sich, um zu hören, was man in der Schweiz alles sage. Am Schluß sagte der Papst: "Sie glauben nicht, wie einsam ich hier im Vatikan bin." Wenn dies schon ein Pius XII. sagen musste!

Ein ähnlicher Fall ist H.H. Pfarrer Reuther, von dem der Vorgänger von Erzbischof Kolb, der ihn geweiht hatte, einmal sagte: "Hätte ich zehn solche Priester, dann könnte ich meine ganze Erzdiösese erneuern." Pfarrer Reuther wurde wegen seiner von den Nazis erlittenen Mißhandlungen frühzeitig emeritiert und lebte dann im kleinsten Häuschen von Bamberg. Er wurde ebenfalls wegen seiner positiven Einstellung für die Sache der Muttergottes von Heroldsbach schwerstens bedrängt und verleumdet. Man ging so weit, dass man dem Arzt des Krankenhauses, wo er schwer krank lag, verbot, ihm eine Spritze zu geben, die ihm gewöhnlich sein Hausarzt mit bester Wirkung gab. Der Arzt bekannte ihm später: "Mir wurde gesagt, ich dürfe Ihnen keine Spritze geben, man wolle sehen, wie lange er es aushält." Man tat ihn bereits ins Sterbezimmer. Doch seine Freunde beteten die ganze Nacht bei der Muttergottes auf dem Berge von Heroldsbach, und in der Frühe erschien Pfarrer Reuther in der Krankenhauskapelle und las die Messe - zum erschreckenden Staunen des Arztes und der Schwestern. Da erst gestand ihm der Arzt, was ihm aufgetragen war. Pfarrer Reuther lebte noch über 12 Jahre.

Vom Pfarrer Bartholomäus Reuther (vielfach bloss "Bartl" geheißen) müssen meines Wissens auch in Rom Berichte aufliegen. Nach dem Tode von Pius XII. sagte er zu mir: "Jetzt darf ich es dir sagen. Bisher war ich Pius XII. zum Schweigen hierüber verpflichtet: Ich hatte direkt von Rom aus, nach dem offiziellen Verbot und dem negativen Entscheid, den Geheimauftrag, weiterhin die Sache in Heroldsbach zu beobachten, selbst auf die Gefahr hin, von Bamberg suspendiert zu werden. Ich musste nach Vereinbarung zu bestimmten Zeiten meine Berichte abgeben. Hierzu kam ein Geheimbote von Rom nach München, wo wir uns trafen und unsere Berichte und Aufträge austauschten." Da sagte er mir auch, dass er seinen letzten Bericht fast zur selben Zeit ablieferte, da ich meinen Bericht an den Papst persönlich schickte.
"Herr Kardinal, ich bin bei meinen KZ-Verhören, der berüchtigte Freisler war mein Richter, nicht so angebrüllt worden wie von einem deutschen Bischof wegen Heroldsbach. Verzeihen Sie, wenn ich das sage im Vertrauen."

 ;ghjghg. Heroldsbach ist ein Ort der Gnade und ein Segen für uns.
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« Antwort #1174 am: 20. August 2014, 06:24:22 »

Der heilige Josef spricht:

‚Heute’ leben sie – so sagen sie.
Und morgen? – Es kümmert sie nicht.
Heute sind sie schon tot.

Und morgen werden sie nicht auferstehen,
um das verheißene Erbe zu erlangen.
Sondern noch tiefer fallen. In den ewigen Abgrund der Hölle.

Gott setzt Zeichen!
Gott ruft in eure Mitte!
Warum verschließt ihr Ohren und Herz?

Im Buche steht geschrieben:

Selig, die ihr Herz und ihre Seele
mit dem Zeichen des Siegels schmücken.
Sie werden nach Hause finden durch das Licht, das sie trugen
in der Laterne.
So ist und bleibt es.
Das Licht führt zum himmlischen Licht!
Das Dunkel führt zur nie endenden Dunkelheit.
Die Laterne trägt euch
und führt euch nach Hause, in die ewige Herrlichkeit!
Ich bin der heilige Josef und bin an eurer Seite, wenn ihr mich anruft.
Ich helfe euch das Licht der Liebe, die Laterne der Ewigkeit zu tragen!
Heute ist es noch möglich.
Morgen vergeht der Schein und es gibt kein zurück mehr.


Auszug aus Morgenröte - Botschaften
161. Nehmt eurer Licht
http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/170-161-nehmt-eurer-licht
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« Antwort #1175 am: 21. August 2014, 06:01:47 »

Johannes Tauler
„Kommt zur Hochzeit“

„Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig“. Sie aber wollten nicht kommen. „Der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden“: Die verwunderliche Betriebsamkeit und dauernde Hetze, die die Welt umtreiben, trifft man leider nur allzu oft überall an. Was es da an Kleidung, Nahrung, Gebäuden und vielen anderen Dingen gibt, ist so üppig, dass es einem schwindlig wird: Die Hälfte würde völlig ausreichen. Dieses Leben sollte nur ein Durchgang zur Ewigkeit sein… Mit aller Gewalt müssen wir uns von dieser hektischen Betriebsamkeit und dem Überangebot lossagen, von allem, was nicht absolut notwendig ist, und uns sammeln, unserer Berufung folgen und bedenken, wo und auf welche Weise der Herr uns gerufen hat: den einen zur Betrachtung, den anderen zur Tat, und einen Dritten… zur inneren Ruhe, in das tiefe Schweigen des göttlichen Dunkels, in die Einheit des Geistes. Auch die Letzteren hat Gott manchmal zum Handeln berufen, nach außen wie nach innen, so wie es ihm beliebt; der Mensch aber gibt nicht Acht auf seinen Ruf… Wenn der Mensch, der nach innen zu edlem und gelassenem Schweigen berufen ist, sich daher ständig aller Werke der Nächstenliebe enthält, so wäre das nicht gut; und heute sind leider diejenigen sehr selten, die außerordentliche Werke der Nächstenliebe vollbringen wollen… Im Evangelium wird berichtet, dass der Herr einen seiner Gäste beim Gastmahl ohne Hochzeitsgewand angetroffen hat… Das Gewand, das diesem Geladenen fehlte, ist die reine, wahre, göttliche Liebe, die echte Absicht Gott zu suchen, die alle Eigenliebe ausschließt, alles, was Gott nicht gemäß ist, und die nichts will als Gott… Zu denen, die sich selber suchen, sagt unser Herr: „Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen?“ Sie trachteten mehr nach den Gaben Gottes als nach Gott selbst.

Predigt 74, zu Ehren der hl. Cordula



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La Salette 1846



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