Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575971 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #1248 am: 14. September 2014, 07:27:27 »
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Psalm 78(77),1-2.34-35.36-37.38a.38b.39.

Mein Volk, vernimm meine Weisung!
Wendet euer Ohr zu den Worten meines Mundes!
Ich öffne meinen Mund zu einem Spruch;
ich will die Geheimnisse der Vorzeit verkünden.
Wenn er dreinschlug, fragten sie nach Gott,
kehrten um und suchten ihn.
Sie dachten daran, daß Gott ihr Fels ist,
Gott, der Höchste, ihr Erlöser.
Doch sie täuschten ihn mit falschen Worten,
und ihre Zunge belog ihn.
Ihr Herz hielt nicht fest zu ihm,
sie hielten seinem Bund nicht die Treue.
Er aber vergab ihnen voll Erbarmen die Schuld
und tilgte sein Volk nicht aus.
Denn er dachte daran, daß sie nichts sind als Fleisch,
nur ein Hauch, der vergeht und nicht wiederkehrt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1249 am: 14. September 2014, 07:45:00 »
Morgenröte - Botschaften

216. Der kluge Verwalter

Sonntag, 7. September 2014; № 216
Jesus spricht:
Morgen blasen die Trompeter nicht in die Trompeten,
denn gestern trug man sie heimlich weg.
Nun holt man andere herbei
und bläst hinter dem Vorhang in die verborgenen, neuen Instrumente.

Es ging das Kamel durch die Wüste.
Sand, Staub, weite Ferne lag vor seinen Augen,
aber es gelang bis zum Ende der Wüste, weil es das Wasser speicherte.
Und so konnte es noch viel weiter gehen als es gehen wollte,
denn der Speicher wurde nicht leer
durch das Kluge, das sich in der Wahrheit wiegte.

Morgen kann man keine Beeren mehr sammeln,
denn die Körbe hat man fort getragen
und die Beeren liegen auf dem Boden, von den Würmern zerfressen.

Gestern lief das Huhn blind in den Hof des Glanzes.
Morgen liegt es im Wasser der Erkenntnis und kann nicht mehr aufstehen,
denn der Glanz war umhüllt von finsterer Macht.

Wenn der Herr des Hauses auf Reisen geht,
verschließt er nicht die wertvollen Schätze
und bringt sie so in Sicherheit, damit niemand sie stehle?

Nur der Dumme bleibt dumm,
wenn er sich nicht waschen lässt im klaren Wasser.
Und der Gerechte verliert seine Schuhe,
wenn er nicht die Schnürsenkel benutzt, die ihm Halt und Sicherheit bringen.
Und der Verbohrte, dessen Herz sich an seinen „eigenen Gesetzen“ festhält?
Er wird ins heiße Wasser geworfen, damit sein gefrorenes Herz auftaut,
und er es neu schmücken kann, mit Meinen Gesetzen.

Dumm ist – wer nicht Meine Gebote liebt.
Dumm ist – wer nicht Meine Gebote lebt.
Dummheit trifft Gerechtigkeit
und die Gerechtigkeit legt die Dummheit in die Barmherzigkeit,
nach der Reinigung.

Der Gerechte sei stets auf der Hut, damit er seine Schnürsenkel fest verschließe,
denn er könnte seine Schuhe verlieren.
Der Verbohrte, Eigensinnige, Stolze wird durch seine „eigenen Gesetze“ fallen.
Sie halten nicht bis zum Ende, denn Meine Gebote stehen vor seiner Tür.
Der Kluge hält sich fest an Meinen Worten
und seine Hände ergreifen nicht die Lüge.
So nimmt die Wahrheit in seinem Leben
den größten Platz in seinem Herzen ein
und alle Stürme und alle Gefahren können den Schatz nicht zerstören.

Die Blinden haben sich selbst zu Blinden gemacht,
denn sie haben nicht die Tücher von ihren Augen gerissen.
Die Tauben haben sich selbst zu Tauben gemacht,
denn sie haben allen Schmutz durch ihre Ohren zum Herzen getragen.
Die Gleichgültigen haben ihr Leben in der Jauche versenkt,
denn sie wollen nicht in Meinem Wasser baden.
Die Lauen haben sich selbst vom Schiff geworfen,
denn sie wollten nicht weiterkommen und auch nicht stehen bleiben
im Labyrinth der Trägheit und Faulheit.
Die Kreischenden wird man nicht mehr hören
und die Leisen wird man ewig sehen.
Die Treuen werden nichts verlieren.
Die Gottlosen werden nichts gewinnen.

Der treue Bauer säte auf seinem Acker die gute Saat aus.
Die Zeit brauchte Zeit, um die gute Ernte nach Hause zu holen.
Ein anderer Bauer säte nicht auf dem Acker aus,
sondern auf der Wiese, die so schön blühte, damit es viele sehen konnten.
Doch er vergaß den Samen zu bewässern.
Wo wird die größte Ernte sein?
Und ein anderer Bauer legte seine Arbeit nieder und zog in die Stadt.
Seinen Acker gibt es nicht mehr,
denn Unkraut und Disteln haben das Feld verschlungen.

Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert!
Ich werde jeden Menschen belohnen
nach seiner Arbeit auf seinem Lebensacker.
Große Ernte – Großer Lohn.
Kleine Ernte – Kleiner Lohn.
Keine Ernte – Kein Lohn.
Viele Gnaden gehen verloren bei den meisten Menschen.
Viele Äcker bleiben leer. Viele Äcker gehen verloren.
Viele Seelen sind leer. Viele Seelen gehen verloren.

Wenn Ich nur einen Gerechten finden würde,
welcher den Acker eines Nächsten bestellt.
Wie viel könnte gewonnen werden
und wie viele würden nicht verloren gehen?!
Wenn Ich nur eine treue Seele finden würde in jedem Hause.
Wie viel würden „alle“ gewinnen?!
Ja, die Treuen würden noch mehr gewinnen
und die Verlorenen würden nicht mehr verloren sein.

Alles Gute auf Erden – vermehrt sich mehr als das Tausendfache.
Euer Lohn im Himmel – bei Mir,
wird hunderttausend Mal mehr sein, als das Tausendfache.
Kommt und bewässert die vertrockneten Felder!

http://morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/225-216-der-kluge-verwalter
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1250 am: 14. September 2014, 07:48:46 »
Kreuzzuggebet (165) „Das Geschenk des Ewigen Lebens“

„Jesus, hilf mir, an Deine Existenz zu glauben.

Gib mir ein Zeichen, damit mein Herz Dir antworten kann.

Erfülle meine leere Seele mit der Gnade, die ich brauche, um meinen Geist und mein Herz für Deine Liebe zu öffnen.

Hab Erbarmen mit mir und reinige meine Seele von jeder Schandtat, die ich in meinem Leben begangen habe.

Verzeih mir, dass ich Dich abgelehnt habe, aber, bitte, erfülle mich mit der Liebe, die ich brauche, um des Ewigen Lebens würdig gemacht zu werden.

Hilf mir, Dich zu erkennen und Deine Gegenwart in anderen Menschen zu sehen, und erfülle mich mit der Gnade, die Handschrift Gottes in jedem schönen Geschenk zu erkennen, das Du der Menschheit gegeben hast.

Hilf mir, Deine Wege zu verstehen, und bewahre mich vor der Trennung (von Dir) und vor dem Schmerz der Finsternis, den ich in meiner Seele fühle. Amen.”
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1251 am: 14. September 2014, 17:43:38 »
Pater Amorth spricht von einer Zunahme der Besessenen

Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe.

«Wir Exorzisten, die wir den Bösen bekämpfen, sind nur wenige», erklärt der bekannte römische Pauliner-Pater, Gabriele Amorth. «Um dem Satan entgegenzutreten genügt Weihwasser und ein Kruzifix, aber um ihn endgültig zu besiegen, kann es 14 Jahre dauern.»— «Von 1986 bis heute, haben sich 12‘OOO Personen an mich gewandt.»


Frage an Pater Amorth:

Waren Hitler und Stalin auch vom Teufel besessen?

Amorth: Sicher waren sie das. Der ganze Nationalsozialismus stand unter dem Einfluss des Teufels. Der Dämon hat Hitler suggeriert, was zu tun ist. Auch Marx war vom Teufel besessen.



Frage an Pater Amorth: Ist der Rocker Marilyn Manson vom Teufel besessen?

Amorth: Aber sicher! Und wie!

Frage an Pater AmortH: Haben Sie ihn getroffen?

Amorth: Nein, aber ich habe seine Texte gelesen. Sie sind voller sublimer Nachrichten, wenn man sie rückwärts liest. Sie verherrlichen Satan, «Du bist mein Gott», heisst es da. Sie verherrlichen den Selbstmord und plädieren für eine Welt ohne Moral.

Frage an Pater Amorth: Warum operieren in Italien über 300 Exorzisten – und in der Schweiz traut sich niemand, darüber zu sprechen?

Amorth: Nach den Hexenverfolgungen wagte drei Jahrhunderte lang niemand mehr, Exorzismus zu praktizieren. Deutschsprachige Theologen fingen sogar an, die Exorzismen von Jesus Christus zu leugnen. Das hat die Bischöfe und Geistlichen zusätzlich entmutigt. In Italien hingegen hat 1972 die Rede von Papst Paul VI. das Eis gebrochen. Ausserdem haben meine Bücher, Interviews und Fernsehauftritte viel bewegt.


Frage an Pater Amorth: Welche Rolle spielt Maria im Kontext der Besessenheit?

«Maria ist die universale Gnadenmittlerin. Sie übt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Teufel aus. Die erste Nachricht über Maria finden wir im Protoevangelium: «Feindschaft setze ich zwischen dich und der Frau...» (Gen 3,15). Wenn wir Maria anrufen, dann ärgern wir die Schlange mehr als durch die Anrufung Christi. Denn der Teufel wird mehr gedemütigt, wenn er durch ein Geschöpf als durch den Schöpfer besiegt wird.»


Frage an Pater Amorth: Besteht die Gefahr einer Exorzismus-Hysterie?

«Wie bei so vielen Dingen besteht die Gefahr von Hysterie auch beim Exorzismus. Aber das ist kein Grund, den Exorzismus zu tabuisieren. Den Leuten zu sagen, dass sie rechtzeitig zur Krebs-Vorsorge gehen sollen, kann vereinzelt Panik auslösen. Dennoch glaube ich, dass der grössere Fehler darin besteht, die Leute unwissend zu halten. Ich bin überzeugt, dass uns die Angst vor der Angst nicht davon dispensiert, die Wahrheit zu sagen.»


Dennoch ist festzuhalten, dass der Exorzismus als Instrument zur Befreiung eines Menschen erst an siebter Stelle steht. Folgende Maßnahmen gehen ihm im Kampf gegen den Teufel voraus:

Leben in der Gnade Gottes

Beichte

HI. Messe

Kommunion

eucharistische Anbetung

Gebete (Psalmen und Rosenkranz)

Exorzismus und andere Sakramente»


Frage an Pater AmortH. Was ist der Unterschied zwischen einem Priester und einem Laien im Kampf gegen den Teufel?

«Um diesen Unterschied zu verstehen, müssen wir beachten, dass der Teufel auf zwei Arten wirkt: durch die gewöhnliche und durch die aussergewöhnliche Beeinflussung des Menschen. Die gewöhnliche Art der dämonischen Einflussnahme auf unser Leben sind die Versuchungen, während der Teufel für seine aussergewöhnlichen Handlungen unheilbringende Kräfte benützt. Die richtige Unterscheidung, die weder im Kirchenrecht noch im alten römischen Rituale zu finden war, findet sich jetzt im jüngst publizierten Katechismus der Katholischen Kirche. Dieser spricht von der diabolischen Besessenheit einerseits und von Übeln diabolischen Ursprungs andererseits. Das ist eine wichtige Unterscheidung, denn während erstere eher selten ist, kommen Übel diabolischen Ursprungs häufiger vor.— Gegen die gewöhnlichen Versuchungen benützen Priester und Laien die gleichen Mittel, und natürlich können ihnen auch beide erliegen. Der Kampf gegen ausserordentliche Beeinflussungen des Teufels betrifft den Priester stärker, weil sich seine Tätigkeit, die Menschen zum Heil zu führen, ja schon an und für sich gegen den Teufel richtet. Zu den ersten Pflichten des Priesters gehört das Predigen und Beichtehören. Die Beichte ist das Sakrament, welches dem Teufel die Seelen entreisst. Darum dürfen wir uns nicht wundern, dass es der Teufel auf gute Beichtväter wie z.B. den Pfarrer von Ars, Padre Pio, Don Calabria... abgesehen hat.


Frage an Pater Amorth: Kann jeder Getaufte Befreiungsgebete sprechen?

«Jawohl. Denn Christus hat an jeden Christen die Verheissung gerichtet:

«...und durch die, welche zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben...» (Mk 16,17). Im 1 .-3. Jh. waren alle Gläubigen Exorzisten. Aber sie sprachen, um genau zu sein, keine Exorzismen, sondern Befreiungsgebete. Dagegen ist der Exorzismus ein von der Kirche eingesetztes Sakramental, das von einem durch den Bischof beauftragten Priester ausgeübt wird. Ein Laie kann aufgrund der kirchlichen Anordnung keine Exorzismen ausüben (diese Norm könnte auch verändert werden). Ein Laie, der Befreiungsgebete spricht, handelt im Namen Christi und macht vom allgemeinen Priestertum aller Gläubigen Gebrauch. Der vom Bischof beauftragte Priester handelt zusätzlich im Namen der Kirche und hat deshalb bei gleichen Voraussetzungen sicher die grössere Macht. Aber wir müssen beachten, dass der Herr kein Formalist ist. Ein Laie, der die Befreiungsgebete mit mehr Glauben spricht als ein Priester, hat mehr Macht als dieser. Erinnern wir uns an die HI. Katharina von Siena, welche die Besessenen empfing, die von den Exorzisten ihrer Zeit nicht geheilt werden konnten. Sie betete über sie und verschaffte ihnen Befreiung.

Frage an Pater Amorth: Durch welche Ritzen der Persönlichkeit kann sich der Teufel einschleichen?

«Satan benützt 4 Wege, um von einer Person Besitz zu ergreifen:

1. Die Erlaubnis Gottes, z.B. bei Heiligen, die von Dämonen besessen waren.

2. Eine Verfluchung, die auch ohne den aktiven Beitrag der besessenen Personen wirksam werden kann. Diese Menschen sind Opfer ohne Schuld. Freilich wirkt eine Verfluchung viel seltener, wenn der Betroffene im Stand der Gnade ist, betet und regelmässig die Sakramente empfängt.

3. Die anhaltende Todsünde. Der Einfallsort des Teufels ist hier offensichtlich. Das beste biblische Beispiel dafür ist Judos Iskariot. Wie oft wird Jesus versucht haben, Judas von seinen Mängeln zu reinigen. Judas war ein Dieb, und als er sich entschloss, Jesus zu verraten, sagt das Evangelium: «Und der Satan ergriff Besitz von Judas» (Lk 22,3). Wiederholt habe ich es mit Personen zu tun gehabt, die im Zustand der eingewurzelten Sünde lebten. Ein Rauschgifthändler hatte unter Drogeneinfluss ein Mädchen vergewaltigt und an einem bewaffneten Überfall teilgenommen. Er kam zu mir, um seiner Mutter und seiner Schwester, die ihn begleiteten, eine Freude zu machen. Ich hatte keine 30 Sekunden über ihn gebetet, da fiel er schon in Trance und begann fürchterlich zu schreien. Sofort brach ich den Exorzismus ab und sagte ihm, dass er von einem Dämon besessen sei. Er antwortete mir: «Das weiss ich, und es ist mir recht, weil ich es so haben will.»

4. Kontakte mit satanischen Sekten, Magiern, Hexern, teuflischen Bluthunden, Okkultismus, Spiritismus... Wenn jemand solchen Dingen nachgeht, öffnet er dem satanischen Einfluss und der Besessenheit Tür und Tor.»

Frage an Pater Amorth: Glauben Sie, dass der Teufel real gegenwärtig sein kann?

Satan ist ein wirkliches, persönlichgeistiges Wesen. Er gehört zu den Abertausenden von Gott geschaffenen Engeln. Wie alle Engel war der Teufel einst glücklich und gut, erlag dann aber einer Versuchung. Es steht fest, dass sich Satan und seine Anhänger aus eigener Schuld in Dämonen verwandelten, weil sie sich nicht in den Dienst Christi stellen wollten. Die Dämonen sind persönliche Wesen, weil sie Freiheit und Willen besitzen. Sie sind geistige Wesen, reine Geister, weil sie keine Seele und keinen Leib haben wie der Mensch. Darum benützen sie manchmal den Körper der Menschen.»

Frage an Pater Amorth: Warum glauben die Leute nicht mehr an den Teufel?

«Ich persönlich bezweifle, dass die Leute heute nicht mehr an den Teufel glauben. Der Teufel existiert — und wie! Die Civiltà Cattolica (angesehene Zeitschrift der Jesuiten) hat auf einem Kongress eine Studie mit erschütternden Zahlen vorgestellt: ca. 12 Millionen Italiener wenden sich an Kartenleser, Zauberer, Hexer, satanische Sekten... Sie zahlen 100 Fr. für eine Antwort oder einen Rat und mehrere 1000 Fr. für eine Behexung.» Das ist ja ein Riesengeschäft. Wie kann man so etwas erklären? Wenn der Glaube abnimmt, nimmt der Aberglaube auch unter gebildeten Leuten zu. Heute existieren in Rom über 100 satanische Sekten. In Europa gibt es einen grossen spirituellen Niedergang. Der Glaube schwindet. Die Zahl der Kirchgänger fällt ins Bodenlose. Ich betrachte die Europäer als ein Volk von getauften Heiden. Scheidung, Abtreibung, Auflösung der Familien: eine Katastrophe.»

« Letzte Änderung: 14. September 2014, 17:54:45 von Tina 13 »
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« Antwort #1252 am: 14. September 2014, 17:55:59 »
BEFREIUNGSGEBET KOSTBARES BLUT JESU – EIN WIRKSAMER EXORZISMUS FÜR DEN PRIVATGEBRAUCH

(NACH PATER MARIAKUMAR SVD)

Zu Beginn kann man beten:

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Alle Engel und Heiligen, ihr Throne und Mächte, Heilige Erzengel und mein lieber Schutzengel. Seliger Johannes Paul II., Heiliger Pfarrer von Ars und all ihr Priester, die ihr schon im Himmel seid, mein lieber Namenspatron, (evtl. noch einen Lieblingsheiligen einfügen oder so, wie es der Heilige Geist eingibt), betet mit mir zusammen. Vervollkommned mein Gebet, ganz besonders auch du, liebe Gottesmutter Maria.

Im Namen Jesu, durch die Macht des kostbaren Blutes Jesu, durch die Macht des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu, durch die Macht des auferstandenen Herrn, der zur Rechten des Vaters sitzt, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, Kraft der Autorität, die mir von Jesus und durch die Macht seines kostbaren Blutes gegeben wurde:

widersage ich allen Kräften des Bösen, dir mir schaden wollen und weise sie ab. Unterwerft euch dem Herrn Jesus und kehrt nie mehr zu mir zurück!
Möge der Herr Jesus dich, Satan, und alle deine Dämonen mit seinen Füßen zertreten und dich in die bodenlose Grube werfen, denn ich bin ein Kind des Vaters. Ich bin ein Teil des mystischen Leibes Christi. Ich bin in meinem Leib zur Auferstehung berufen. Ich bin durch das kostbare Blut Jesu freigekauft worden, damit ich in meinem Leib Gott verherrliche. Deshalb hast du, Satan, keine Rechte über mich, über meine Familie und mein Haus. Ich und mein Haus werden dem Herrn dienen!

Ich bitte den Herrn um Verzeihung für alle Sünden meiner Vorfahren. Ich übergebe sie alle Jesus am Kreuz und stellvertretend für meine Vorfahren, Eltern und Verwandten verzeihe ich allen, die sie verletzt haben. Ebenso bitte ich um Verzeihung für alle meine eigenen Sünden und fasse den festen Vorsatz, all denjenigen zu verzeihen, die mich verletzt haben. Möge das kostbare Blut unseres Herrn Jesus Christus uns von all unseren Sünden reinigen und uns von den Fesseln des Nichtvergebens, von Flüchen und Sünde befreien.

Ich widersage dem Geist der Selbstsucht und des Eigenwillens, des Trotzes und der Selbsterhöhung, der Unabhängigkeit von Gott und der Ablehnung, des Ungewolltseins und des Zweifels, des Ungehorsames, der Auflehnung und des Glaubensabfalls, der Häresie und der Blasphemie! Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist des Zornes und der Verbitterung, der Abneigung und des Hasses, des Grolles und des Nichtverzeihens, der Rache und des Mordes. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist der Angst und der Sorge, der Anspannung und der Mutlosigkeit, der Schüchternheit und der Bedrücktheit, des Frustes und der Enttäuschung, der Verzweiflung und des Selbstmordes. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist der Furcht, des Schreckens und des Schocks, der Minderwertigkeitskomplexe und der Nervosität. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist der Wolllust und der Selbstbefriedigung, der Homosexualität und der Unzucht, des Ehebruchs, der Vergewaltigung und des Inzests, der Prostitution, der tierischen Triebe und der Verführung. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist der Wolllust, die zu mir kommt durch Gedanken, Worte und Handlungen, durch meine Augen, die Nase und die Zunge, durch den Tastsinn, durch die Hände, Füße und die Geschlechtsorgane. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist der Weltlichkeit, der Sinnenlust und des Vergnügens, der Abhängigkeit von Alkohol, Rauchen und Tabak, von Drogen, Glücksspielen, Musik und Videos. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist der Anhänglichkeit an Personen und Dinge. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist der Geltungssucht, des Strebens nach Namen, Berühmtheit, Macht, Stellung, Reichtum, dem Geist des Geizes und des materiellen Besitzes. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist der Faulheit, der Genusssucht und der Völlerei. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist des Stolzes, der angeberischen Arroganz, der Selbstüberschätzung, der Vorurteile, des ungesunden Wettbewerbes, der Eifersucht, der eitlen Selbstverherrlichung, des sich Vergleichens und der Parteilichkeit. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist der Götzenanbetung, der Hexerei und Zauberei, der schwarzen und weißen Magie, des Aberglaubens, des Okkultismus, der Esoterik und der New-Age-Bewegung und all den Kräften des Bösen, die mich dadurch in Besitz genommen haben, zum Beispiel durch die Verehrung falscher Götter, aufgrund des Besuchs nichtchristlicher Kultstätten, durch Astrologie, Hellseherei, Numerologie, Channeling, durch Horoskoperstellen und Horoskop allgemein und Handlesen, durch Totenbefragung und den Gebrauch von Glücksamulette, von Tarotkarten und Mandalas, durch Pendeln, Yoga, Zen-Meditation, Reiki, Chakras, Tischrücken, Bach-Blüten, I Ching, automatisches Schreiben und Geistheilung, durch Geistführer, Rückführung in ein früheres Leben, durch das Aufbewahren okkulter Gegenstände im Haus und durch ähnlich okkulte Praktiken. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist des Richtens über andere, dem Geist des Verurteilens, der Anklage, des Verantwortlichmachens anderer, des Rufmordes, der Erniedrigung anderer, des Streites, des unehrenhaften Redens und der Misshandlung. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist der Täuschung und des Betruges, der Hinterhältigkeit und der Heuchelei, der Lüge, der Schmeichelei und der Bestechung, der Ungerechtigkeit und des Diebstahls. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Ich widersage dem Geist des Unglaubens, des Sakrilegs, des Atheismus, des Zweifels, des Materialismus und des Konsums. Weicht von mir, unterwerft euch dem Herrn Jesus Christus und kehrt nie wieder zu mir zurück!

Herr Jesus Christus, wasche mich rein mit deinem kostbaren Blut, ganz besonders mein Herz, mein Unbewusstsein, mein Unterbewusstsein, meine Gedanken, mein Gewissen, meine Erinnerungen und meine Vorstellungen, meine Gefühle, meinen Verstand und meinen Willen.

Herr Jesus Christus, wasche mich mit deinem kostbaren Blut. Wasche mein Gehirn, mein Nervensystem, das Blut in meinen Adern, mein Fleisch, meine Knochen und meine inneren Organe.

Herr Jesus, wasche mich mit deinem kostbaren Blut. Wasche meine Augen, Ohren und Nase, meinen Tastsinn, meinen Mund und meine Zunge, meine Hände, Füße und meine Geschlechtsorgane.

Sende mir vom Vater den Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit, den Geist der Heiligkeit.

Gott Heiliger Geist, verleihe mir deine sieben Gaben: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht.

Erfülle mich mit deinen Früchten: mit Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit und Keuschheit.

Salbe mich mit den charismatischen Gaben: dem Wort der Wahrheit, der Erkenntnis und der Prophetie, der Unterscheidung der Geister, der Gabe, Kranke zu heilen, der Gabe der Wunderkräfte, der Gabe der Glaubenskraft, der Gabe des Dienens, der Gabe der Zungenrede und diese zu deuten und allen anderen Gaben, um die christliche Gemeinschaft aufzubauen zur Ehre des Vaters. Amen


Wichtiger Hinweis:
Dieses Gebet kann täglich gebetet werden. Wer die Möglichkeit hat, dieses Gebet vor dem Allerheiligsten oder vor dem Tabernakel zu beten, der sollte dieses Gnadengeschenk annehmen.
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« Antwort #1253 am: 15. September 2014, 06:36:29 »

Hl. Johannes Chrysostomos
„Bei dem Kreuz Jesu stand seine Mutter“

Siehst du, wie wunderbar der Sieg ist? Siehst du, welchen Gewinn das Kreuz gebracht hat? Soll ich dir jetzt etwas sagen, das noch wunderbarer ist? Höre, wie dieser Sieg zustande gekommen ist, und du wirst noch mehr staunen. Was dem Teufel zum Sieg verholfen hat, genau das ließ Christus zum Herrn über ihn werden. Er hat ihn mit den Waffen geschlagen, die der Teufel verwendet hatte. Höre, wie das vor sich ging. Eine Jungfrau, Holz und Tod: Das sind die Symbole der Niederlage. Die Jungfrau war Eva, denn sie war noch nicht mit dem Manne eins geworden; das Holz war der Baum; und der Tod die Strafe, die Adam sich zugezogen hatte. Aber siehe da, dafür sind die Jungfrau, das Holz und der Tod, diese Zeichen der Niederlage, zu Zeichen des Sieges geworden: statt Eva – Maria; statt Holz der Erkenntnis von Gut und Böse – das Holz des Kreuzes; statt Adams Tod – der Tod Christi. Siehst du, dass der Teufel durch dasselbe besiegt wurde, was ihm den Sieg verschafft hatte? Mit dem Baum hatte er Adam besiegt; mit dem Kreuz hat Christus den Teufel besiegt. Der Baum wies den Weg in die Hölle; das Kreuz ließ jene, die in die Hölle hinabgekommen waren, wieder zurückkommen. Überdies diente der Baum dazu, den Menschen, der sich seiner Nacktheit schämte, zu verbergen; das Kreuz hingegen hat einen nackten, aber siegreichen Mann vor den Augen aller erhöht… Das ist das Wunderbare, was das Kreuz für uns vollbracht hat. Es ist das Siegeszeichen, das gegen den Teufel aufgerichtet ist, das gegen die Sünder gezogene Schwert, das Schwert, mit dem Christus die Schlange durchbohrt hat. Das Kreuz ist der Wille des Vaters, der Ruhm des eingeborenen Sohnes, die Freude des Heiligen Geistes, der Glanz der Engel, die Garantie der Kirche, der Stolz des hl. Paulus (Gal 6.14), der Schutzwall der Erwählten, das Licht der ganzen Welt.

Predigt über das Wort „Friedhof“ und das Kreuz für den Karfreitag, 2; PG 49,396



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« Antwort #1254 am: 15. September 2014, 20:04:41 »
Frage an Pater Amorth 2010: Gibt es Satanisten im Vatikan?

Pater Amorth: "Ja, auch im Vatikan gibt es Mitglieder satanischer Sekten.” Und wer ist darin verwickelt? Handelt es sich um Priester oder einfache Laien? „Es sind Priester, Monsignori und auch Kardinäle!“ Verzeihung Don Gabriele, aber woher wissen Sie das? „Ich weiß es von den Personen, die es mir mitteilten, weil sie Gelegenheit hatten es direkt zu wissen. Es wurde mehrfach vom Teufel während eines Exorzismus gestanden.“

Ist der Papst darüber informiert? „Natürlich ist er informiert worden! Er macht, was er kann. Es ist eine erschütternde Sache. Bedenken sie, daß Benedikt XVI. ein deutscher Papst ist. Er kommt von einem Volk, das solche Dinge entschieden ablehnt. In Deutschland gibt es daher praktisch kaum Exorzisten, und dennoch glaubt der Papst daran. Ich hatte drei Mal Gelegenheit mit ihm zu sprechen, als er noch Präfekt der Glaubenskongregation war. Und wie er daran glaubt! Er sprach mehrere Male öffentlich darüber. Er empfing uns als Vereinigung von Exorzisten und hielt uns auch einen schönen Vortrag in dem er uns ermutigte und unser Apostolat lobte. Und vergessen wir nicht, daß auch Johannes Paul II. über den Teufel sprach und sehr häufig über den Exorzismus.“

Also stimmt es, was Paul VI. sagte: „Der Rauch Satans ist in die Kirche eingedrungen“? Padre Amorth: „Es ist leider wahr, denn auch in der Kirche gibt es Adepten satanischer Sekten. Jene besondere Aussage über den ‚Rauch Satans‘ sagte Paul VI. am 28. Juni 1972. Da dieser Satz einen enormen Skandal auslöste, widmete er am 15. November dem Teufel eine ganze Mittwochs-Generalaudienz mit sehr starken Sätzen. Er brach damit das Eis und lüftete den Schleier des Schweigens und der Zensur, die seit zu langer Zeit herrschten, doch es hatte keine praktischen Folgen. Es brauchte einen wie mich, der nichts zählte, um Alarm zu schlagen und praktische Konsequenzen zu erreichen.“
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #1255 am: 16. September 2014, 06:22:00 »
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Pater Amorth erzählt über seinen besonderen Schutz:

Selbst Mutter Teresa sei exorziert worden, in ihren letzten Jahren..."Natürlich! Es gibt Heiliggesprochene, die noch auf ihrem Totenbett von Dämonen förmlich überfallen wurden. Ihr Leben lang konnten sie sich zur Wehr setzen, aber am Ende des Lebens nutzt der Dämon die Schwäche aus. Selbst mein Meister, der mich in den Exorzismus eingeführt hat, ist in seinen letzten Lebensmomenten stark von Dämonen heimgesucht worden." Das heißt, selbst Sie, Don Gabriele... "Natürlich nicht. Aber Kardinal Poletti hat mich, als er mich zum Exorzisten ernannte, der Madonna empfohlen. Der Dämon hat mir oft gesagt, ich sei zu gut beschützt, bei mir sei nichts zu machen. Nichts Außergewöhnliches. Denn die alltäglichen Versuchungen gibt es natürlich weiterhin."
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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