Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576021 mal)

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« Antwort #1344 am: 20. Oktober 2014, 07:04:08 »
 kz12)

O mein Jesus, verwandle mich in dich, kraft deiner Liebe, damit ich ein würdiges Werkzeug zur Verkündigung deiner Barmherzigkeit werde (TB 783).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1345 am: 20. Oktober 2014, 20:00:34 »
Psalm 100(99),2.3.4.5.

Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.
Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.



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« Antwort #1346 am: 20. Oktober 2014, 20:06:20 »

Sel. John Henry Newman
„Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern“

„Seht euch also vor und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist“ (Mk 13,33). So wollen wir diese Frage sehr ernst nehmen, sie ist direkt an uns gerichtet: Was bedeutet wachbleiben und auf Christus warten? „Seid wachsam, denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen … Das sage ich euch allen: Seid wachsam!“ (Mk 13,35-37)… Viele machen sich ganz offen über die Religion lustig …, schauen wir aber auf die Stilleren, die Gewissenhaften. Es sind gute Menschen, sie praktizieren ihren Glauben in einem gewissen Sinn und bis zu einem gewissen Grad, aber sie sind nicht wach … Sie begreifen nicht, dass sie dazu berufen sind, „Fremde und Gäste auf Erden zu sein“ (Hebr 11,13), dass ihr irdisches Schicksal und ihre irdischen Güter wie zufällig zu ihrem Dasein gehören und sie in Wirklichkeit nichts besitzen … Es gibt keinen Zweifel darüber, dass viele Mitglieder der Kirche so leben und nicht dazu bereit wären, nicht dazu fähig, den Herrn, wenn er kommt, sogleich aufzunehmen … Wie erschütternd und bedeutsam es doch für uns ist, dass er uns selber genau auf diese Gefahr hingewiesen hat …, die Gefahr, es zuzulassen, dass seine Jünger sich mit allen möglichen Begründungen von ihm abwenden! Er schützt sie vor aller Aufwiegelei, allen Verlockungen dieser Welt, lässt sie im Voraus wissen, dass die Welt nicht bereit sein wird, wenn er kommt. Er bittet sie innig, sich nicht auf die Welt einzulassen. Er warnt sie mit dem Beispiel des Reichen, dem nachts Rechenschaft für seine Seele abverlangt wird; mit dem Beispiel des Knechtes, der isst und trinkt (Lk 12,45); mit dem Beispiel der törichten Jungfrauen (Mt 25,2)… Der Hochzeitszug des Gemahls zieht majestätisch vorüber, die Engel sind da, die vollkommen gewordenen Gerechten, die Kinder, die heiligen Kirchenlehrer, die Heiligen in weißen Kleidern, die durch ihr Blut gereinigten Märtyrer …: seine Gemahlin hat sich bereit und schön gemacht (Offb 19,7) – aber viele von uns schlafen immer noch.

Predigt „Wachsam sein“, PPS, Bd. 4, Nr. 22, passim



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« Antwort #1347 am: 21. Oktober 2014, 06:43:14 »
"Wisset, dass, wenn dieses Erwachen beginnt, die Macht Gottes zu spüren sein wird, wenn Gottes Gerechtigkeit sich aus der Asche erhebt, und wenn ein Leuchtturm Leben zurückbringt in das ausgedörrte Feld, das vom Teufel in einem verwelkten Zustand zurückgelassen sein wird.

Meine Stimme wird gehört werden, und viele werden schockiert sein, wenn dieser Tag beginnt.
Sie wird sich wie Donner heraus schälen und jeder rechtschaffene Mensch wird sein Knie beugen und Gott preisen.

Ich komme an erster Stelle wegen jener, die Meiner Barmherzigkeit am wenigsten würdig sind. Sie sind es, die die eigentlich letzten sein sollten, wegen der Art, wie sie Mich behandelt haben. Und doch werden sie als Erste in Mein Königreich gewunken werden. Die Gerechten werden als Letzte kommen. Die Bösen werden zurückgelassen werden.

Kein Stein wird auf dem anderen bleiben, bis zur letzten Sekunde, und denjenigen, die um Meine Barmherzigkeit schreien, wird sie gegeben werden. Diejenigen, die Mir fluchen, werden verflucht werden."

(Worte Jesu aus 1242 Buch der Wahrheit)
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« Antwort #1348 am: 21. Oktober 2014, 06:44:15 »

Johannes Tauler
„Haltet euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet“

Diese Worte wollen sagen: Ihr sollt wach und aufmerksam sein, da ihr den Zeitpunkt nicht kennt, zu dem der Herr von der Hochzeit kommt … Denn sobald eine Regung des Stolzes, der Selbstgefälligkeit oder des Eigenwillens den Menschen überkommt, ist der Feind schon da und kassiert den Lohn der guten Werke. Liebe Kinder! Wie oft werdet ihr Leuten begegnen, die Großes vollbracht haben … und sich einen großen Namen gemacht haben … denen der Dünkel aber alles geraubt hat … Sie gelten noch weniger als die anderen, die Armen und Einfachen, die keiner schätzt wegen ihres Äußeren und ihrer Taten. Weil sich diese Ärmsten in Demut erniedrigen, werden sie über die Anderen gestellt … Seid also umsichtig und wachsam: Mit offenen Augen werdet ihr die reine Wahrheit sehen … „Legt eure Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen.“ Dabei gibt es dreierlei zu beachten. Erstens: die Hüften müssen straff gegürtet sein wie bei einem, den man eng an der Leine hält, um ihn auch gegen seinen Willen führen zu können, oder auch wie ein gezäumtes Pferd …, diese Hüften stehen für sinnliche Freuden, die gefesselt und gezügelt werden müssen … Zweitens: in euren Händen müsst ihr brennende Lampen tragen, also Werke der Liebe. Eure Hände dürfen niemals aufhören, wahre und herzliche Nächstenliebe zu üben … Drittens: ihr müsst den Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit zurückkommt … „Er wird sie zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen; er wird sich gürten und sie bedienen.“ Die Hochzeit, von der der Herr kommt, findet im Innersten der Seele statt, im Seelengrund, da wo sich das edle Abbild befindet. Wie nahe die Seele da ihrem Gott ist und Gott ihr, und welch wunderbares Werk Gott da vollbringt! Wie sehr er das genießt und sich darüber freut! Das überragt alles Fühlen und Verstehen, und doch weiß und verspürt der Mensch davon nichts.

Predigt 77, zum Fest eines Bekenners



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« Antwort #1349 am: 21. Oktober 2014, 16:07:39 »
Was sagt die Hl.Schrift zur Ehescheidung?

HI. Schrift:
“Wer seine Frau entläßt und eine andere heiratet, bricht die Ehe. Wer eine Geschiedene heiratet, bricht die Ehe.” (Mt. 19, 9)
“Die Frau soll sich nicht vom Manne trennen. Falls sie sich aber getrennt hat, bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich. Ebenso darf der Mann die Frau nicht verstoßen.” (1 Kor 7, 10-11)
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« Antwort #1350 am: 22. Oktober 2014, 06:42:20 »

Hl. Guerric von Igny
„Haltet euch bereit“

„Ich setze große Hoffnung auf dein Wort“ (Ps 119,81 Vg)… Wenn ich auf Gott hoffe, wenn ich sogar von Hoffnung überflutet werde, dann fügt sich Hoffnung an Hoffnung, selbst wenn Prüfung auf Prüfung folgt und Aufschub auf Aufschub. Denn ich bin sicher, „dass er schließlich kommt und uns nicht täuscht“. „Deshalb werde ich auf ihn warten, selbst wenn er auf sich warten lässt; denn er wird zweifellos kommen und nicht lange zögern“ (Hab 2,3), nicht über den festgelegten und rechten Zeitpunkt hinaus. Wann ist der rechte Zeitpunkt da? Wenn die volle Zahl unserer Brüder erreicht ist (Offb 6,11), wenn die Zeit der Barmherzigkeit, die der Reue gewährt wird, verstrichen ist. Jesaja erklärt uns, warum der Herr das Gericht verschiebt: „Wenn der Herr wartet, dann deshalb, um euch Gnade zu erweisen; denn er wird verherrlicht dadurch, dass er euch verschont. Der Herr ist ein gerechtet Gott; selig sind alle, die ihn erwarten“ (30,18). Wenn du weise bist, dann sieh zu, wie du die Pause nützen kannst, die sich diesem Aufschub verdankt. Bist du ein Sünder, so wird sie dir zur Buße gegeben und nicht, um achtlos dahinzuleben. Bist du heilig, so um noch heiliger zu werden und nicht, um im Glauben nachzulassen. Denn „wenn der Knecht denkt: mein Herr kommt noch lange nicht zurück!, und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen; wenn er isst und trinkt und sich berauscht, dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungläubigen zuweisen“… Wirklich warten auf den Herrn heißt: den Glauben an ihn bewahren, auch wenn wir des Trostes seiner Gegenwart beraubt sind; dem Versucher nicht erliegen, sondern gespannt auf die Wiederkehr des Herrn warten. Das sagt der Herr durch den Propheten Hosea: „Mein Volk wird gespannt auf meine Rückkehr warten“ (Hos 11,7 Vg). „Gespannt“ ist ein gutes, zutreffendes Wort, es bedeutet zwischen Himmel und Erde ausgespannt sein: Die himmlischen Güter sind noch nicht erreichbar, ebenso wenig aber soll man den irdischen anhangen.

1. Predigt zum Advent, 2-3; SC 166



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« Antwort #1351 am: 22. Oktober 2014, 22:07:58 »
Heute, am 22. Oktober ist der Gedenktag unsers hl. Papstes Johannes Paul II., so möchten wir durch ein Zitat an diesen großen Papst und Heiligen erinnern:

In der Tat: Es ist Jesus, den ihr sucht, wenn ihr vom Glück träumt; Er ist es, der auf euch wartet, wenn euch nichts von dem zufriedenstellt, was ihr vorfindet; Er ist die Schönheit, die euch so anzieht; Er ist es, der euch provoziert mit jenem Durst nach Radikalität, der euch keine Anpassung an den Kompromiss erlaubt; Er ist es , der euch dazu drängt, die Masken abzulegen, die das Leben verfälschen; Er ist es, der in euren Herzen die wahreren Entscheidungen herausliest, die andere am liebsten ersticken würden. Jesus ist es, der in euch etwas entfacht: die Sehnsucht, aus eurem Leben etwas Großes zu machen; den Willen, einem Ideal zu folgen; die Ablehnung, euch von der Mittelmäßigkeit verschlingen zu lassen ; den Mut, euch in Demut und Treue darum zu mühen, euch selbst und die Gesellschaft besser zu machen, damit sie menschlicher und geschwisterlicher werde.

Aus der Ansprache Papst Johannes Paul II. bei der Vigilfeier des Weltjugendtages am 19. August 2000 in Rom.
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La Salette 1846



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