Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576483 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #1504 am: 10. Dezember 2014, 06:37:33 »
Buch Jesaja 40,25-31.

Mit wem wollt ihr mich vergleichen? Wem sollte ich ähnlich sein?, spricht der Heilige.
Hebt eure Augen in die Höhe, und seht: Wer hat die Sterne dort oben erschaffen? Er ist es, der ihr Heer täglich zählt und heraufführt, der sie alle beim Namen ruft. Vor dem Allgewaltigen und Mächtigen wagt keiner zu fehlen.
Jakob, warum sagst du, Israel, warum sprichst du: Mein Weg ist dem Herrn verborgen, meinem Gott entgeht mein Recht?
Weißt du es nicht, hörst du es nicht? Der Herr ist ein ewiger Gott, der die weite Erde erschuf. Er wird nicht müde und matt, unergründlich ist seine Einsicht.
Er gibt dem Müden Kraft, dem Kraftlosen verleiht er große Stärke.
Die Jungen werden müde und matt, junge Männer stolpern und stürzen.
Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1505 am: 10. Dezember 2014, 22:35:19 »
„Gestern riefen sie: Ans Kreuz mit Ihm!
Heute rufen sie: Hinweg mit ihnen!
Wer nicht mit ihnen zieht, hat schon verloren. (Das ist die Einstellung der Feinde.)
Es gilt allen Menschen: den Gleichgültigen, den Unwissenden – allen Schichten und auch jenen, die ihr Kreuz tragen mit tiefem Glauben an Mich, dem Herrn und Schöpfer.
Was gestern viel war, hat sich heute vermehrt. (Unglaube.)
Was gestern wenig war, hat sich heute verringert. (Glaube.)
Die Gräber werden zu Massengräbern.
Das Unrecht füllt den Schlund Satans und lässt Mein Herz beben vor Traurigkeit.
Es ist wie es ist – weil die meisten Menschen es so wollten und wollen.
Doch wehe ihnen – wehe ihren Müttern und Vätern!
Was haben sie ihren Kindern gelehrt?
Und die Unschuldigen, die Erniedrigten in dieser schweren Zeit?
Einst werde Ich sie erheben in Meinem Reiche und sie zu den Heiligen Märtyrer stellen.

Meine Kinder!
Weinet nicht, denn Ich habe den Tod überwunden!
Betet! Und bittet Gott um Verzeihung für die Feinde der Heiligen Kirche, für die Feinde Meines Vaters im Himmel, damit doch nicht so viele verloren gehen mögen.
Selbst bei den Gläubigen sitzen Meine Verräter!
Es sind gar viele.“

(Worte Jesu, aus Morgenröte Botschaften, 27. November 2014; № 231)
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« Antwort #1506 am: 11. Dezember 2014, 05:47:12 »
Hl. Augustinus

„Alle Propheten und das Gesetz; bis zu Johannes, haben (über diese Dinge) geweissagt.“

Bis zu Johannes dem Täufer lieferten das Gesetz und die Propheten Vorabbildungen, deren Zweck es war, Kommendes anzukündigen. Die Sakramente des Neuen Bundes, also die Sakramente unserer Zeit, bezeugen jedoch die Ankunft dessen, was die Alten ankündigten. Und Johannes war von allen Vorläufern Christi derjenige, der ihn aus nächster Nähe ankündigte. Denn alle Gerechten und Propheten der vorhergehenden Jahrhunderte wollten die Erfüllung dessen erleben, was sie für die Zukunft, deren Schleier ihnen der Heilige Geist bereits gelüftet hatte, schon erkannt hatten. Jesus der Herr sagt selber: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört“ (Mt 13,17). Deshalb sagte man von Johannes dem Täufer, er sei „mehr als ein Prophet“ und „es habe unter allen Menschen keinen größeren gegeben als ihn“ (Mt 11,9-11). Denn die Gerechten der ersten Zeiten waren ja nur darin bevorzugt, dass sie Christus ankündigen durften; Johannes der Täufer aber hatte die Gnade, ihn anzukündigen, als er noch nicht da war, und ihn schließlich, als er da war, zu sehen. Er hat den vor Augen gehabt, den die Anderen sehen wollten. Deshalb gehört seine zeichenhafte Taufe noch zur Ankündigung des kommenden Christus, allerdings erst als die Zeit der Erwartung schon zu Ende ging. Bis zu Johannes hatte es Vorhersagen zum ersten Kommen des Herrn gegeben; jetzt, nach Johannes, wird das Kommen Christi nicht mehr vorhergesagt, es wird verkündigt.

Anti-donatistische Abhandlung „Gegen die Briefe des Petilianus“, Buch 2, § 87



« Letzte Änderung: 17. Januar 2017, 14:36:07 von Tina 13 »
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« Antwort #1507 am: 12. Dezember 2014, 06:36:35 »
Hl. Clemens von Alexandria

„Die Weisheit Gottes hat recht bekommen“: Gott ruft uns zur Umkehr

Wohl niemand wird von den Ermahnungen der Heiligen so angesprochen wie von den Ermahnungen des Herrn selbst, dessen ganze Liebe den Menschen gehört; denn der Rettung des Menschen gilt all sein Sinnen und Trachten. Um die Menschen ihre Rettung ans Herz zu legen, ruft er ja: „Das Reich Gottes ist nahe“ (Mt 1,15). Er ist darum bemüht, die Menschen, die zu ihm kommen, zu bekehren. Auf die gleiche Weise macht sich der Apostel des Herrn zum Sprachrohr für die Stimme Gottes: „Der Herr ist nahe; achtet darauf, dass ihr nicht überrascht und mit leeren Händen angetroffen werdet (vgl. Phil 4,5; Thess 5,4). Ihr aber, habt ihr so wenig Angst, oder vielmehr: seid ihr so ungläubig, dass ihr weder dem Herrn noch Paulus glaubt, der doch für Christus in Ketten gelegt war? (Phil 1,13) „Kostet und seht, wie gütig der Herr ist!“ (Ps 34,9) Der Glaube wird euch den Weg weisen, die Erfahrung euch lehren, die Schrift wird euch wie ein Lehrer leiten. Sie spricht zu euch: „Kommt ihr Kinder, hört mir zu! Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen“, und wenn wir dann schon glauben, sagt sie noch: „Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht? (Ps 34,12-13) – Wir werden sagen: Das sind wir, wir lieben das Gute und eifern dem Guten nach. – Hört doch „ihr Fernen“, hört, „ihr Nahen“ (Jes 57,19). Das Wort hat sich vor niemandem verborgen; es ist Licht für alle. Es leuchtet allen Menschen; dem Licht ist keiner ein Fremder. Eilen wir also auf das Heil zu, auf die Wiedergeburt. Werden wir, die so zahlreich sind, schnell eine einzige Herde (Joh 10,16); lasst uns in der Nachfolge des einen Christus nach der Einheit der vielen Stimmen streben! Wenn ihre Dissonanz und Zerstreuung der göttlichen Harmonie unterworfen ist; werden sie schließlich einen einzigen Wohlklang ergeben. Und der Chor, der auf seinen Herrn, auf das Wort, hört, wird dann seinen Frieden erst finden, wenn er sagen kann: „Abba, Vater“ (Mk 14,36).

Protreptikos 9, 87-88; SC 2



« Letzte Änderung: 17. Januar 2017, 14:35:53 von Tina 13 »
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« Antwort #1508 am: 13. Dezember 2014, 10:05:13 »
Hl. Ambrosius

„Er wird mit dem Geist und der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen“ (Lk 1,17)

Was stellt Fasten anderes dar als Wesen und Abbild des Himmels? Fasten ist Stärkung der Seele, Nahrung für den Geist. Fasten ist Leben der Engel, Tod der Sünde, Vernichtung der Fehler, Arznei zum Heil, Wurzel der Gnade, Grundlage der Keuschheit. Mit dem Fasten als Leiter kommt man schneller zu Gott. Elija stieg auf ihr empor, bevor er es in dem Wagen tat. Und während er zum Himmel fuhr, hinterließ er seinem Jünger das Erbe der Nüchternheit und Enthaltsamkeit (vgl. 2 Kön 2,11-15). In dieser Kraft und dieser Gesinnung des Elija ist Johannes gekommen (Lk 1,17). In der Wüste fastete auch er, und Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung (Mt 3,4). Daher sah man in ihm, der durch seine Selbstbeherrschung über die Begrenztheit menschlicher Möglichkeiten hinausgewachsen war, nicht einen Menschen, sondern einen Engel. Über ihn lesen wir: „Ihr habt sogar mehr gesehen als einen Propheten. Er ist der, von dem es in der Schrift heißt: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg vor dir bahnen“ (Mt 11,9-10; Ex 23,20). Wer hätte durch menschliche Kraft auf einem feurigen Wagen mit feurigen Pferden im Wirbelsturm zum Himmel emporfahren können [so wie Elija], wenn nicht einer, der die Beschaffenheit des menschlichen Leibes durch die Kraft des Fastens so umgestaltet hat, dass sie unvergänglich wird?

Elija und das Fasten; PL 14,697



« Letzte Änderung: 17. Januar 2017, 14:35:42 von Tina 13 »
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« Antwort #1509 am: 14. Dezember 2014, 06:38:40 »
Hl. Augustinus

„Er sollte Zeugnis ablegen für das Licht“

Auf welche Weise ist Christus gekommen? Er ist als Mensch erschienen. Da er auf eine Weise Mensch war, dass Gott in ihm verborgen war, wurde ihm ein außergewöhnlicher Mann vorausgesandt, um den Menschen die Erkenntnis zu ermöglichen, dass er, Christus, mehr als ein Mensch wäre… Wer war der nun, der auf diese Weise Zeugnis geben sollte für das Licht? Dieser Johannes war ein bemerkenswerter Mensch, hochbegabt, hochbegnadet, hohen Ranges. Bewundere ihn, aber so wie man einen Berg bewundert: der Berg verbleibt in der Dunkelheit, solange ihn nicht das Licht umstrahlt: „Er war nicht selbst das Licht“. Halte nicht den Berg für das Licht; zerschelle nicht an ihm, da findest du keine Hilfe. Was soll man denn sonst bewundern? Den Berg, aber als Berg. Erhebe dich zu dem, der diesen Berg beleuchtet. Der Berg ragt in die Höhe, um als erster die Strahlen der Sonne aufzunehmen und sie in deine Augen weiterzuleiten… Es heißt auch von unseren Augen, sie seien Lichter; und doch: wenn wir nachts oder tagsüber, wenn die Sonne nicht aufgeht, keine Lampe anzünden, dann machen wir die Augen vergeblich auf. Johannes selber war Finsternis, bevor er Licht empfing; er wurde erst Licht, als er angestrahlt wurde. Er wäre, wie die Anderen, Finsternis geblieben, hätte er nicht die Strahlen des lichtes empfangen. Und wo ist denn das Licht selber, „das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet“? (Joh 1,9) Wenn er, das Licht, jeden Menschen erleuchtet, dann hat er auch Johannes erleuchtet, von dem er offenbart werden wollte… Er kam für die Schwachen im Geiste, für die verwundeten Herzen, für Seelen mit kranken Augen…, für Menschen, die ihn nicht direkt zu sehen vermochten. Er erleuchtete Johannes mit seinen Strahlen. Johannes bekannte, dass er selber erleuchtet worden war, und machte so den bekannt, der Licht spendet, den, der erleuchtet, den, der Quelle jeder Gabe ist.

Predigten über das Evangelium nach Johannes, Nr. 2, § 5-7



« Letzte Änderung: 17. Januar 2017, 14:35:31 von Tina 13 »
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« Antwort #1510 am: 14. Dezember 2014, 07:03:07 »
 ;tffhfdsds

Evangelium nach Lukas 1,46-48.49-50.53-54.

In jener Zeit sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1511 am: 14. Dezember 2014, 18:24:39 »
  /*l52

Joh 14,6   Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.   
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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