Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576676 mal)

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« Antwort #1560 am: 01. Januar 2015, 11:22:09 »
Brief des Paulus an die Galater 4,4-7.

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt,
damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen.
Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater.
Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1561 am: 02. Januar 2015, 08:28:57 »

Predigt dem Hl. Hippolyt von Rom
« Ich bin nicht der Messias »

Lasst uns voll Ehrfurcht das Mitleid eines Gottes verehren, der gekommen ist, die Welt zu erretten und nicht, um sie zu verurteilen. Johannes, dem Vorläufer des Meisters, war dieses Geheimnis bis dahin verborgen gewesen. Als er hörte, dass Jesus wahrhaft der Herr ist, rief er allen, die kamen, um sich taufen zu lassen, zu: „ ‚Ihr Schlangebrut‘, warum schaut ihr unverwandt auf mich? Nicht ich bin der Christus. Ich bin der Diener nicht der Meister. Ich bin ein einfacher Untertan, nicht der König. Ich bin ein Schaf, nicht der Hirte. Ich bin ein Mensch, nicht ein Gott. als ich zur Welt kam, habe ich die Unfruchtbarkeit meiner Mutter geheilt, und nicht etwa ihre Jungfräulichkeit fruchtbar gemacht; ich wurde von unten herausgezogen und bin somit nicht aus den Höhen herabgestiegen. Ich habe die Zunge meines Vaters gefesselt (Lk 1,20), und habe nicht die göttliche Gnade ausgebreitet... ich bin unwürdig und ganz klein, aber nach mir kommt derjenige, der vor mir war (Joh 1,30).“ „Er kommt nach mir, innerhalb der Zeit; davor aber, war er bereits im unerreichbaren und unaussprechlichen Licht der Gottheit. ‚ Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.‘(Mt 3,11). Ich bin abhängig; er ist frei. Ich der Sünde unterworfen, er vernichtet die Sünde. Ich lehre das Gesetz, er bringt das Licht der Gnade. Ich predige als Sklave, er erlässt Gesetze als Meister. Ich ruhe auf dem Boden, er in den Himmeln. Ich taufe mit der Taufe der Umkehr, er schenkt die Gnade der Kindschaft. ‚er wird euch mit Geist und Feuer taufen‘. Warum erweist ihr mir Ehre? Ich bin nicht der Christus.“

Predigt aus dem 4. Jahrhundert zur Epiphanie; Die heilige Theophanie PG 10, 852



Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1562 am: 02. Januar 2015, 14:59:04 »
Mt 18,1-4 In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.

Mt 18,6-10 Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde. Wehe der Welt mit ihrer Verführung! Es muss zwar Verführung geben; doch wehe dem Menschen, der sie verschuldet. Wenn dich deine Hand oder dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Es ist besser für dich, verstümmelt oder lahm in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen und zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden.    Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Es ist besser für dich, einäugig in das Leben zu gelangen, als mit zwei Augen in das Feuer der Hölle geworfen zu werden.    Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.

Lk 17,1-2 Er sagte zu seinen Jüngern: Es ist unvermeidlich, dass Verführungen kommen. Aber wehe dem, der sie verschuldet. Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen, als dass er einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt.   

Mk 9,42   Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.   
« Letzte Änderung: 25. Januar 2015, 22:32:32 von Tina 13 »
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« Antwort #1563 am: 03. Januar 2015, 15:21:32 »
Johannes Chrysostomus
« Seht das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt »

„Seht das Lamm Gottes“ spricht Johannes der Täufer. Jesus spricht nicht, es ist Johannes der Vorläufer der alles ausspricht. Bei uns handelt der Bräutigam auch so: Er spricht noch nicht mit der Braut, aber er stellt sich vor und bewahrt das Schweigen. Andere kündigen ihn an und stellen ihm seine Braut vor: Wenn sie erscheint, geht er nicht selbst auf sie zu, sondern nimmt sie aus den Händen eines anderen entgegen. Doch sobald er sie auf diese Weise durch einen anderen entgegengenommen hat, verbindet er sich so innig mit ihr, dass sie sich nicht mehr an die erinnert, die sie verließ, um mit ihm zu gehen. Das ist es, was sich im Hinblick auf Jesus Christus ereignet hat. Er ist gekommen, um sich mit der menschlichen Natur zu vermählen; er selbst hat nicht gesprochen, er hat sich nur vorgestellt. Johannes ist es, der Freund des Bräutigams, (Joh 3,29), der in seine Hände die der Braut gelegt hat – mit anderen Worten: das Herz derjenigen Menschen, die er mit seinen Predigt überzeugt hat. Sodann hat Jesus Christ sie in Empfang genommen und sie mit so vielen Gütern beschenkt, dass sie nicht mehr zu demjenigen zurückgekehrt sind, der sie hergebracht hatte... Johannes ist der Einzige, der ihn dem Volk als Gegenwärtigen offenbart. Weil er allein bei seiner Vermählung mit der Kirche anwesend war, erhält er den Titel „Freund des Bräutigams“. Er ist es, der alles getan, alles vollbracht hat; indem er den Blick auf den herankommenden Messias richtete, bezeugt er: „Seht das Lamm Gottes“. So zeigte er, dass er ihn nicht allein nur mit der Stimme, ihn vielmehr auch mit seinen Augen bekundete. Er verehrte den Sohn Gottes und - indem er ihn anschaute - erbebte sein Herz vor Freude. Um ihn zu verkündigen, öffnet er nicht zuerst den Mund: er bewundert ihn voller Staunen. Somit legt er das Geschenk dar, für das Jesus gekommen ist, um es der Welt zu bringen, nach der Verwendung des Wortes „Lamm. Johannes sagt nicht: „es muss hinwegnehmen“ oder „es hat hinweggenommen“, sondern „Es ist es, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“: nicht nur zur Zeit seiner Passion, sondern immerfort. Es gibt sich nur ein einziges Mal als Opfer für die Sünden der Welt hin, aber durch diese Hingabe reinigt es für immer das Denken der Sünder.

Predigt zum Evangelium nach Johannes, Nr. 18
« Letzte Änderung: 25. Januar 2015, 22:32:59 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1564 am: 03. Januar 2015, 22:35:22 »
Tiefe des Glaubens (Morgenröte Botschaften)

1. Januar 2015, Hochfest der Gottesmutter Maria (Gottesgebärerin); № 238
(Die Mutter Gottes trägt ein weißes Gewand mit goldenem Gürtel, einen goldenen Mantel und eine goldene Krone.)

Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind, hörst du den Ruf aus der Ferne?
Es scheint, als komme er von weit her,
doch ist dieser Ruf im Atem der Gegenwart Gottes!

Meine Kinder!
Im neuen Jahr bin ich noch näher an eurer Seite,
weil mein Sohn es wünscht.
Ich bin nie von euch gegangen,
so wie auch mein Sohn stets an eurer Seite ist.
Doch will ich euch noch näher kommen,
damit die Sorgen und Nöte euch nicht erdrücken.

Es ertönen die Posaunen: Doch ihr sollt euch nicht ängstigen.
Es wehen starke Stürme: Doch ihr braucht euch nicht zu fürchten.
Es fliehen die Vögel: Doch ihr braucht nicht zu fliehen.

Denn ich bin euch, nahe mit meinem geliebten Sohne.
Ich habe meinen Mantel ausgebreitet über meine Kinder
und eure Herzen schlagen in meinem Herzen, im Takt des Vertrauens.

Meine Kinder!
Es tragen viele Menschen weiße Schürzen,
doch darunter befinden sich Larven und Käfer.
Deshalb bitte ich euch – seid wachsam!
Öffnet nicht jedem die Türe,
denn viele Menschen tragen Lügen in eure Häuser
und beschmutzen eure Herzen mit Unwahrheit.
Betet für jene,
die sich als Freunde ausgeben, aber eure Feinde sind.
Es ist das Wertvollste, was ihr für eure Nächsten tun könnt.
Für sie zu beten.
So werdet ihr erkennen, was sich unter ihren Schürzen verbirgt.
Ob sie euch schaden oder ob sie euch gut gesinnt sind.

Meine Kinder!
Sie alle liegen in meinem Herzen.
Ja, auch jene, die die Gebote meines Sohnes missachten.
Doch will ich in meine geliebten Kinder,
in die Herzen von meinen geliebten Kindern, die Wachsamkeit legen!
Denn Satan geht einher mit schönen Gewändern,
um meine Kinder zu täuschen, um sie zu verwirren,
damit sie vom wahren Weg abkommen.
Und jene, die meinen Sohn schon gefunden haben, will er blenden,
damit sie nicht jene erkennen,
die unter ihren weißen Schürzen Ungeziefer versteckt halten.

Ich rufe euch auf, betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet.
Betet aus der Tiefe eures Herzens, damit Satan keine Macht über euch hat.
Nichts soll oberflächlich sein – nichts!
Es soll aus der Tiefe eures Herzens kommen – alles Gute.
Alles, was ihr tut, denkt oder redet,
alles soll aus eurem tiefen, liebenden Herzen kommen.
Was auf der Oberfläche lebt,
wird von Satan noch mehr mit seinem Schmutz vermehrt.

Meine Kinder!
Ihr braucht so wenig, denn mein Sohn vermehrt es – das Gute.
Doch soll es aus der Tiefe eures Glaubens –
aus der Tiefe eurer Hoffnung –
aus der Tiefe eurer Liebe kommen.
So vermehren sich die guten Tugenden,
durch die Gnade und Barmherzigkeit Gottes.
Wenn ihr aber euren Glauben, eure Hoffnung und eure Liebe
auf der Oberfläche des Meeres schwimmen lasst,
kann Satan euch viel mehr rauben.
Und seine Machenschaften legen sich nieder
und versuchen das wenig Gute zu ersticken.

Liebe Kinder,
fürchtet euch nicht!
Ihr sollt euch nicht ängstigen,
sondern meinen Sohn Jesus,
meinen Bräutigam, den heiligen Josef,
und mich anrufen.
So werden wir niemals unsere Hilfe verweigern.
Nein, es geschehen viele Dinge, die euch zum Heil dienen,
auch wenn ihr es nicht bemerkt.

Meine Kinder!
Lasst uns auch in diesem Jahr das Kreuz der Liebe tragen.
Lasst uns zusammen Gott loben
und Ihm danken für Seine große Liebe und Barmherzigkeit!
(Die Mutter Gottes wird ganz strahlend. Ihr Mantel leuchtet jetzt in den Farben des Regenbogens. Sie ruft voller Freude.)

Der Name des Herrn sei gepriesen!

Ich danke euch. Ich liebe euch.
Eure himmlische Mutter liebt euch sehr!

In all eurer Not, in all eurer Freude, in all eurer Hoffnung,
bin ich an eurer Seite.
Alle Tage eures Lebens!

Immer schlägt Mein Herz der Liebe – für Euch!
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« Antwort #1565 am: 04. Januar 2015, 07:45:01 »

Hl. Guerric von Igny
"Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen..."

Ihr seid zusammengekommen, Brüder, um das Wort Gottes zu hören. Gott aber hat etwas Besseres für uns vorgesehen: Heute ist uns geschenkt, das Wort Gottes nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, wenn „wir uns nur aufmachen nach Bethlehem und sehen das Wort, das der Herr hervorgebracht hat und uns zeigt“ (Lk 2,15)...
Denn obwohl der Glaube vom Hören kommt (Röm 10,17), so kommt er doch viel leichter und schneller noch vom Sehen, wie wir durch das Beispiel dessen belehrt werden, dem gesagt wurde: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du“ (Joh 20,29), du, der du ungläubig gewesen warst beim Hören... Gott aber, der in allem unserer Schwerfälligkeit Rechnung tragen wollte, hat sein Wort, das er zuerst hörbar gemacht hatte, heute für uns auch sichtbar, ja greifbar gemacht, so dass einige von uns sagen konnten: „Was von Anfang an war und was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und mit unseren Händen betastet haben, das verkünden wir vom Wort des Lebens“ (1 Joh 1,1)...
Findet sich aber unter uns ein Bruder, der keine Lust mehr hat, so will ich seine Ohren lieber nicht länger ermüden mit unserem verachtenswerten Gerede. Er soll nach Bethlehem gehen! Er soll dort schauen das Wort Gottes, das „zu schauen die Engel sich sehnen“ (1 Petr 1,12), und „das der Herr uns zeigt“ (Lk 2,15). Er soll sich im Herzen vorstellen: das Wort Gottes, das lebendige und wirksame (Hebr 4,12), wie es dort in der Krippe liegt.

5. Ansprache für Weihnachten, 1-2



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« Antwort #1566 am: 04. Januar 2015, 21:09:17 »
Der Liebe Gott schickt uns unser ganzes Leben lang "Pakete"

http://gloria.tv/media/fCGqGTcXsNZ

Ein Mann kommt nach dem Sterben in der Ewigkeit an, er wird von Petrus in Empfang genommen, so hat es der Mann auch erwartet, denn er hält sich für einen guten Christen, da kommt das erste was ihn irritiert.

„Nein im Himmel bist du noch nicht“, sagt Petrus, schaut ihn aber freundlich an, „du bist erst im Bereich davor. Hier geht es um Reinigung. Du wirst 3 Jahre hier bleiben, hier ist dein Zimmerschlüssel, die 10. Tür rechts, da wohnst du“.

Ein bisschen enttäuscht, aber auch nicht unglücklich, immerhin ist er nicht in der Hölle gelandet, geht er zur 10. Tür rechts. Den Schlüssel steckt er rein, er passt, er dreht ihn um, er drückt die Klinke, sie bewegt sich, aber die Tür geht nicht richtig auf, nur 1 cm geht sie auf. Ein starker Widerstand ist dahinter.
Mit Mühe schaut er durch den kleinen Spalt, das ganze Zimmer scheint mit großen und kleinen Päckchen vollgestopft zu sein, bis zur Tür.

Verwundert geht er zu Petrus, der kommt mit und es gelingt ihm mit Mühe ein schmales Päckchen rauszuziehen, „da steht deine irdische Adresse drauf“, sagt er, „abgesandt vor 20 Jahren - mit dem Stempel zurückgekommen - Annahme verweigert -. Deshalb wurde es hier für dich gestapelt. Und die vielen anderen Pakete auch.“

„Aber was soll das, was ist das?“ fragt der ehemalige Erdenbewohner. „Ja“, sagt Petrus „das alles sind Impulse, Ratschläge, Sendungen, Gnadenpäckchen, die Gott dir über viele Jahrzehnte geschickt hat, aber du hat sie nie angenommen!" "Annahme verweigert, steht jeweils drauf oder Empfänger nicht zu Hause, schau mal rein was das war und wenn dich das jetzt schmerzt und in den nächsten Tagen dieser Gedanke in dir wie Feuer brennt, was habe ich da verpasst? dann erfährst du was mit Fegefeuer gemeint ist. - Aber Kopf hoch!“ versucht Petrus, den Geknickten zu trösten.

„Das ist nur vorübergehend, der Himmel wartet dann schon auf dich, nimm den Schmerz an und freu dich auf das was danach kommt.“
« Letzte Änderung: 05. Januar 2015, 00:37:41 von Tina 13 »
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« Antwort #1567 am: 05. Januar 2015, 01:07:15 »

Wilhelm von Saint-Thierry
„Ihr werdet den Himmel geöffnet sehen“

Wenn es schon genügt, dass auf Erden zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind, um dich mitten unter ihnen zu wissen (Mt 18,20)..., was soll man dann erst von dem Ort sagen, an dem du alle Heiligen versammelt hast, die „den Bund mit dir schlossen beim Opfer“ und die geworden sind wie „die Himmel, die deine Gerechtigkeit künden“? (Ps 50,5-6)
Der Jünger, den du liebtest, war nicht der Einzige, der den Weg zum Himmel gefunden hat; nicht für ihn allein „war eine Tür geöffnet am Himmel“ (Offb 4,1). Du selber hast ja allen verkündet: „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden“ (Joh 10,9). Du bist also die Tür, und nach dem, was du hinzufügst, öffnest du allen, die hineingehen wollen.
Aber was nützt es uns, hier auf Erden zu sehen, dass am Himmel eine Tür offen ist, wenn wir keine Möglichkeit haben, hinaufzusteigen? Der hl. Paulus gibt uns dazu die Antwort: „Wenn er aber hinaufstieg, dann stieg er auch zur Erde herab“ (Eph 4,9). Wer ist er? Die Liebe. Es ist tatsächlich die Liebe, die aus unseren Herzen zu dir hinaufsteigt, weil es auch die Liebe ist, die von dir zu uns herabgestiegen ist. Du bist zu uns herabgestiegen, weil du uns geliebt hast; wenn wir dich lieben, können wir zu dir hinaufsteigen. Du hast gesagt: „Ich bin die Tür“: So bitte ich dich in deinem Namen, öffne dich vor uns! Dann sehen wir deutlicher, zu welcher Wohnung du die Tür bist, und wann und wem du sie öffnest.


Meditative Predigten, VI, 5-7; SC 324
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La Salette 1846



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