Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576938 mal)

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« Antwort #1728 am: 21. März 2015, 21:58:41 »

Hl. Johannes Paul II.
«So entstand seinetwegen eine Spaltung in der Menge»

Im Paschageheimnis wird die Schranke des vielfachen Übels, in das der Mensch in seiner irdischen Existenz verstrickt ist, überschritten: Das Kreuz Christi lässt uns die tiefsten Wurzeln des Übels verstehen, die in die Sünde und den Tod hinabreichen, und wird so auch zu einem eschatologischen Zeichen. Erst in der endzeitlichen Erfüllung und in der endgültigen Erneuerung der Welt wird die Liebe in allen Auserwählten die tiefsten Quellen des Übels besiegen und als vollreife Frucht das Reich des Lebens, der Heiligkeit und der seligen Unsterblichkeit hervorbringen... In der endzeitlichen Vollendung wird sich das Erbarmen als Liebe offenbaren; in der Zeitlichkeit, in der menschlichen Geschichte, einer Geschichte von Sünde und Tod, muss sich die Liebe vor allem als Erbarmen offenbaren und vollziehen. Das messianische Programm Christi, sein Programm des Erbarmens, wird zum Programm seines Volkes, der Kirche. Im Mittelpunkt dieses Programms steht immer das Kreuz; denn in ihm erreicht die Offenbarung der erbarmenden Liebe ihren Höhepunkt. Christus ist als Gekreuzigter das Wort, das nicht vergeht (vgl. Mt 24,35), derjenige, der an der Tür steht und an das Herz jedes Menschen klopft (vgl. Offb 3,20), der dabei nicht über dessen Freiheit verfügt, sondern die Freiheit zur Liebe zu wecken sucht - nicht nur im Sinne einer Solidarität mit dem leidenden Menschensohn, sondern in bestimmtem Sinn auch als »Erbarmen«, das wir ihm ganz persönlich bezeugen. Konnte im Rahmen des messianischen Programms Christi, im Laufe der Offenbarung des Erbarmens durch das Kreuz, die Würde des Menschen mehr geachtet und erhoben werden als dadurch, dass er, der Erbarmen findet, zugleich »Erbarmen schenken« darf?

Enzyklika «Dives in misericordia», 8 (trad. © copyright Libreria Editrice Vaticana)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1729 am: 22. März 2015, 06:55:16 »

Joseph Kardinal Ratzinger
„Wenn es stirbt, bringt es reiche Frucht"

So heißt Christsein immerfort und zuerst dieses Sich-Losreißenlassen vom Egoismus dessen, der nur für sich lebt und das Eintreten in die große Grundorientierung des Füreinanderseins. All die großen Bilder der Heiligen Schrift meinen im Grunde dieses. Das Bild vom Pascha..., das Bild vom Exodus..., das mit Abraham anfängt und die ganz Zeit über ein Grundgesetz der Heiligen Geschichte bleibt: Alles will diese eine Grundbewegung des Sich-Lösens von dem bloßen Sein für sich selbst ausdrücken.
Am tiefsten hat es Christus der Herr ausgesagt in dem Gesetz des Weizenkornes, welches zugleich zeigt, dass dieses Grundgesetz nicht bloß die ganze Geschichte, sondern im voraus schon die ganze Schöpfung Gottes prägt: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, trägt es viele Frucht“ (Joh 12,24 f.).
Christus hat in seinem Tod und seiner Auferstehung das Gesetz des Weizenkorns erfüllt. Er ist in der Eucharistie, im Brote Gottes, wahrhaft zu der hundertfältigen Frucht geworden (vgl. Mt 13,8), von der wir noch immer leben. Aber in diesem Geheimnis der heiligen Eucharistie, in der er noch immer der wahrhaft und gänzlich Für-uns-Seiende ist, fordert er uns auf, Tag für Tag in dieses Gesetz einzutreten, das letztlich nur der Ausdruck für das Wesen der wahren Liebe ist...: hinauszugehen aus unserem Selbst, um dazusein für die anderen. Zuletzt ist die Grundbewegung des Christentums nichts anderes als die einfache Grundbewegung der Liebe, in der wir teilnehmen an der schöpferischen Liebe Gottes selbst.   

Vom Sinn des Christseins (München, Kösel-Verl., 2. Aufl. 1966; S. 47-48)
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« Antwort #1730 am: 23. März 2015, 16:28:24 »

Hl. Augustinus
„Auch ich verurteile dich nicht. Geh, und sündige von jetzt an nicht mehr“

„Einer nach dem anderen ging fort.“ Es blieben nur noch zwei übrig, die Erbärmliche und der Erbarmende. Der Herr hatte sie mit dem Pfeil der Gerechtigkeit getroffen, wollte auch ihren kleinlauten Rückzug nicht weiter verfolgen und wandte seinen Blick von ihnen ab „und bückte sich wieder und schrieb auf die Erde“. Die Frau stand alleine noch da, alle anderen waren gegangen; da blickte er zu ihr auf. Wir haben die Stimme der Gerechtigkeit gehört, hören wir jetzt die Stimme der Güte… Die Frau war darauf gefasst, von dem bestraft zu werden, in dem man keine Sünde finden konnte. Er aber, der seine Feinde mit der Stimme der Gerechtigkeit in ihre Schranken verwiesen hatte, hob seinen Blick zu ihr auf und fragte sie: „Hat dich keiner verurteilt?“ Sie antwortete: „Keiner, Herr.“ Da sagte er zu ihr: „Auch ich verurteile dich nicht.“ Du hast wohl Angst gehabt, dass ich dich verurteile, weil du an mir keine Sünde siehst; aber auch ich verurteile dich nicht. Was soll das heißen, Herr? Du leistest also der Sünde Vorschub? Nein, ganz und gar nicht. Achte auf das, was folgt: „Geh, und sündige nicht mehr.“ Der Herr hat sehr wohl verurteilt: aber die Sünde, nicht den Sünder… Sie sollen aufpassen, die am Herrn die Güte lieben, sie sollen seine Wahrheit fürchten… Der Herr ist gütig, der Herr ist langmütig und barmherzig, aber er ist auch gerecht und wahrhaftig (Ps 86,15). Er gibt dir Zeit, dich zu bessern, du aber willst die Zeit des Aufschubs lieber genießen, anstatt dich zu erneuern. Gestern warst du gemein: so sei heute gut; den heutigen Tag hast du schlecht gelebt: dann verhalte dich morgen anders. Das ist der Sinn der Worte, die er an die Frau richtet: „Auch ich verurteile dich nicht. Was deine Vergangenheit angeht, hast du jetzt Frieden; sei aber in Zukunft auf der Hut. Auch ich verurteile dich nicht; ich habe, was du getan hast, ausgelöscht; achte auf das, was ich geboten habe, damit du erhältst, was ich verheißen habe.“

Predigten zum Evangelium nach Johannes, Nr. 33,5-8
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« Antwort #1731 am: 23. März 2015, 21:39:49 »
Noch wisst ihr nicht, wie groß der Zorn des Vaters ist!

Mein Kind. Sage den Kindern der Welt, sie mögen beten. Nur durch euer Gebet könnt ihr noch größte Übel und Katastrophen abhalten, denn der Zorn des Vaters wird bald losbrechen, und wehe denen, die nicht Jesus treu sind, wehe denen, die sich dem Teufel verschrieben haben, wehe denen, die lau sind, wehe denen, die sich nicht zu Jesus bekannt haben, sich nicht vorbereitet haben, nicht auf das Heilige Wort vertraut haben, Jesus gelästert und blasphemiert haben!

Oh Kinder, noch wisst ihr nicht, wie groß der Zorn des Vaters ist!

Fürchtet euch davor, denn nichts ist gewaltiger als der Zorn des Herrn, des Vaters, EURES SCHÖPFERS, der mit ansehen muss, wie ihr Seinen Sohn missachtet, entehrt, Seinen Heiligen Leib schändet, respektlos und furchtlos IHM gegenüber!

Seid gewarnt, denn der Zorn des Herrn und Vaters ist groß! Er wird euch ereilen sobald er losbricht, und NIEMAND wird sich vor ihm verstecken können! Fürchtet nicht die Übel der Welt, denn sie sind nichts gegen den Zorn des Vaters, dessen Maß nun voll ist und Sein Zorn auf die Erde kommen wird!

Fürchtet euch, Kinder, denn die Gewalten sind groß, die losbrechen werden, und nur wer Jesus aufrichtig liebt und gehorsam ist, wird diese Gewalten überstehen!

Fürchtet nicht die Welt des Teufels, sondern fürchtet euch vor eurem Gott! Mit Gebet haltet ihr den Teufel auf, seine üblen Taten ab, denn der Vater schützt euch!

Fürchtet euch also vor IHM, eurem Schöpfer, denn das Maß ist voll, und wenn die Barmherzigkeit der Gerechtigkeit weicht, wehe dem, der sich nicht zu Jesus bekannt hat, seine Sünden nicht bereut, sich nicht gereinigt hat!

Wehe dem, der gottesfern gelebt hat und weder Seinen Geboten noch Jesu Lehren geachtet hat!

Wehe dem, der sich nicht in Jesus gefestigt hat, denn er wird zweifach "untergehen"! Verloren an den Widersacher, versklavt, belogen und benutzt, und verloren im Zorn Gottes, vor dem es kein Entrinnen gibt, sobald die Barmherzigkeit der Gerechtigkeit weicht!

Macht euch Jesus JETZT zum Freund, sonst seid ihr verloren, denn schon bald bricht das Ende über euch herein, und das "Licht Gottes" werdet ihr verlieren. Es wird keine zweite Chance mehr für euch geben, soseid schlau und bereitet euch vor.

Überlegt gut, wo ihr "leben" wollt: In ewiger Dunkelheit in Folter und Qual und Schmerz oder im Licht des Herrn, das euch Frieden schenkt und eine Ewigkeit voller Glück und Erfüllung.

Seid nicht dumm! Werft eure Ewigkeit nicht fort!

Wählt gut, Meine Kinder! Nur Jesus ist euer Weg, einen anderen gibt es nicht. So lauft zu IHM, bekennt euch zu IHM und schenkt IHM euer JA, damit ihr nicht verlorengeht und kein Zorn Gottes euch treffen mag.

Überlegt nicht länger, sondern bekennt euch, Meine Kinder. Ein JA genügt, um den ersten Schritt zu tun.Amen. So sei es.

Wir Heiligen stehen euch zu Diensten, doch müsst ihr Uns im Gebet um Hilfe bitten. Amen.

In Liebe,Euer Bonaventura, der traurig auf euch Erdenkinder blickt, so vernebelt, so verschleiert, so verirrt seid ihr, dass ihr die Wahrheit nicht seht, so viele leiden, weil sie Jesus nicht kennen, andere steuern freudig auf die Hölle zu, wieder andere sind dem Teufel hörig- Kinder, ihr "schaufelt euch selbst euer Grab"!

Findet zu Jesus, denn nur ER ist euer Weg. Amen.

Botschaft Nr. 874
10. März 2015

https://dievorbereitung.de/Botschaften/data841-875/874.html


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« Antwort #1732 am: 23. März 2015, 22:14:09 »
Morgenröte - Botschaften

254. Drei Herzen für Dich

7. März 2015; № 254
Herz-Marien-Samstag:
Die Mutter Gottes kommt mit vielen Engeln.
Sie leuchtet sehr.
Sie trägt ein strahlendweißes Gewand und eine goldene Krone.
Die Engel – es sind sehr viele – sind sehr groß.
Sie tragen leuchtende, durchschimmernde Gewänder.
Die Mutter Gottes spricht ganz liebevoll.
Es scheint, als würde sie singen.

Die Mutter Gottes spricht:
Es schlagen drei Herzen – für Dich.
Es schlagen drei Herzen – für mich.

Es ruft die Gottheit – zu Dir.
Es ruft die Gottheit – zu mir.

Es bluteten die Wunden – für Dich.
Es bluteten die Wunden – für mich.

Ein jedes Herz ist es wert,
weil Gottes Liebe sich nach jedem verzehrt.

Es schlagen drei Herzen – für Dich.
Mit meinem vereint – ewiglich.

Der Wind der Liebe – trägt Dich gern,
vom Leben – zum ewigen Leben beim Herrn.

Es schlagen drei Herzen in mir.
Sie werden einst schlagen in Dir.

Wenn Deine Seele heimwärts zieht
und das Wunder der Liebe nun sieht.

Es schlagen Drei Herzen für Dich!
Mit meinem vereint – ewiglich!

(Die Mutter Gottes schwebt mit den Engeln über die Erde
und berührt die Herzen der Menschen.)

http://morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/264-254-drei-herzen-fuer-dich
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« Antwort #1733 am: 24. März 2015, 06:46:52 »

Hl. Athanasius
„Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin“

Es könnte jemand fragen: „Wenn Christus seinen Leib für alle dem Tod ausliefern sollte: Warum hat er ihn nicht einfach verlassen wie ein Mensch? Warum ist er so weit gegangen, ihn kreuzigen zu lassen? Man könnte ja sagen, dass es für ihn angebrachter gewesen wäre, seinen Leib in Würde bestatten zu lassen, als die Schmach eines solchen Todes zu erleiden." Dieser Einwand ist zu menschlich. Was mit dem Retter geschah, ist wahrhaft göttlich und aus mehreren Gründen seiner Gottheit würdig. Zunächst weil die Menschen wegen der Schwäche ihrer Natur vom Tod ereilt werden; sie haben nicht lange Bestand, sie verfallen mit der Zeit. Sie werden von Krankheiten heimgesucht, und wenn ihre Kraft am Ende ist, sterben sie. Der Herr aber ist nicht schwach; er ist die Kraft Gottes, das Wort und das Leben selbst. Wenn er seinen Leib sozusagen privat, in einem Bett, nach Menschenart hinterlassen hätte – man hätte gedacht, …an ihm sei nichts, was andere Menschen nicht auch hätten… Krankheit passte nicht zum Herrn, der ja die Krankheiten anderer heilte… "Warum hat er den Tod nicht beseitigt, so wie er die Krankheit beseitigt hat?" Weil er ja gerade dafür einen Leib hatte, und wie hätte er denn sonst auferstehen können? „Aber", könnte einer sagen, „er hätte sich, um seinen Leib ganz unsterblich zu bewahren, dem Anschlag seiner Feinde entziehen sollen." Dieser eine soll wissen, dass auch solcherlei nicht zum Herrn passte. Wie es nicht angemessen war, dass das Wort Gottes, das das Leben selbst ist, seinen Leib durch eigenes Tun dem Tod auslieferte, so wenig war es angemessen, dass er dem Tod durch die Hand anderer aus dem Weg ging… Eine solche Haltung war keineswegs ein Zeichen der Schwäche des Wortes, sondern ließ erkennen, dass er Retter und Leben war… Der Retter kam nicht, um seinen Tod, sondern den der Menschen zu vernichten.

Über die Inkarnation des Wortes, 21,22
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« Antwort #1734 am: 25. März 2015, 06:34:29 »

Hl. Maximilian Kolbe
„Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und danach handeln“ (Lk 8,21)

Gott möchte sich bei seinen Werken immer irgendwelcher Werkzeuge bedienen... Gott, der uns den freien Willen gegeben hat, möchte, dass wir ihm frei dienen als seine Werkzeuge, im Zusammenklang unseres Willens mit dem seinen, so wie es in gleicher Weise die allheilige Mutter getan hat, als sie sagte: „Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort“. Das Wort „mir geschehe“ muss immer auf unseren Lippen widerhallen, denn zwischen dem Willen der Unbefleckten und unserem Willen muss immer völlige Harmonie herrschen. Wie aber müsste das aussehen? Lassen wir uns von Maria führen, und wir werden nichts zu fürchten haben.

Konferenz vom 13.06.1933
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« Antwort #1735 am: 26. März 2015, 06:21:12 »

Hl. Irenäus von Lyon
„Abraham sah meinen Tag und freute sich“

„Euer Vater Abraham jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte. Er sah ihn und freute sich.“ Was bedeutete das? „Abraham glaubte dem Herrn, und der Herr rechnete es ihm als Gerechtigkeit an“ (Gen 15,6; Röm 4,3). Zuerst glaubte er, dass er der Schöpfer des Himmels und der Erde ist, der einzige Gott; und dann, dass er seine Nachkommen so zahlreich machen würde wie die Sterne am Himmel (Gen 15,5). Paulus sagt das gleiche: „Ihr werdet als Lichter in der Welt leuchten“ (Phil 2,15). Mit vollem Recht verließ er alle seine Verwandten auf dieser Welt, folgte dem Wort Gottes, wurde zusammen mit dem Wort ein Fremder, um zusammen mit dem Wort, dem Sohn Gottes, Mitbürger zu werden (vgl. Eph 2,19). In gleicher Weise verließen die Apostel, diese Nachkommen Abrahams, ihr Fischerboot und ihren Vater und folgten dem Wort (Mt 4,22). Und wir, die wir den gleichen Glauben haben wie Abraham, wir nehmen unser Kreuz auf uns, wie Isaak das Holz, und folgen diesem gleichen Wort (Gen 22,6; Mt 16,24). Denn in Abraham hatte der Mensch es schon gelernt und sich daran gewöhnt, dem Wort Gottes zu folgen. In seinem Glauben hat Abraham nämlich dem Gebot des Wortes Gottes gehorcht und nicht gezögert „seinen einzigen, geliebten Sohn“ Gott als Opfergabe zu geben (Gen 22,2), damit auch Gott seinen geliebten, einzigen Sohn für seine ganze Nachkommenschaft als Opfergabe gebe zu unserer Erlösung (Röm 8,32). Und da Abraham ein Prophet war und im Geist den Tag der Ankunft des Herrn voraussah und auch den Zweck seiner Passion, nämlich das Heil für sich und für alle, die, wie er, an Gott glaubten, da wurde er von großer Freude erfasst. Christus der Herr war also dem Abraham kein Fremder, da er ja seinen Tag sehen sollte. Und als einer, der sein Wissen vom Wort hatte, kannte Abraham auch den Vater des Herrn und glaubte an ihn… Deshalb sagte er: „Ich erhebe meine Hand zum Herrn, dem Höchsten Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde“ (Gen 14,22).

Gegen die Irrlehren, IV, 5, 3-5; SC 100
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La Salette 1846



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