Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577184 mal)

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« Antwort #1856 am: 10. Juni 2015, 07:06:50 »
Hl. Johannes Chrysostomus

„Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern um sie zu erfüllen“

Wollt ihr wissen, wie Jesus Christus, weit davon entfernt das Gesetz und die Propheten aufzuheben, diese vielmehr bestätigt und ergänzt hat? Was die Propheten angeht, so hat er das, was sie ankündigten, zunächst durch seine Werke bestätigt. So ist der Ausdruck, der sich beim hl. Matthäus ständig wiederholt, zu verstehen: „Damit das Wort des Propheten sich erfülle“…

Das Gesetz hat er auf dreifache Weise erfüllt. Erstens dadurch, dass er keine der gesetzlichen Vorschriften wegließ. Johannes dem Täufer gegenüber sagte er: „Nur so können wir die Gerechtigkeit ganz erfüllen“ (Mt 3,15); und zu den Juden: „Wer von euch kann mir eine Sünde nachweisen?“ (Joh 8,46)…

Er hat es, zweitens, dadurch erfüllt, dass er sich ihm um unseres Heiles willen unterstellen wollte. Welch ein Wunder! Indem er sich ihm unterstellte, hat er uns die Gnade vermittelt, es selber halten zu können. Der hl. Paulus sagt uns das mit folgenden Worten: „Christus ist das Ende des Gesetzes, und jeder, der an ihn glaubt, wird gerecht“ (Röm 10,4). Er sagt auch, dass der Retter die Sünde im Fleisch verurteilt hat, „damit die Forderung des Gesetzes an uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem Fleisch leben“ (Röm 8,4). Auch sagt er: „Setzen wir nun durch den Glauben das Gesetz außer Kraft? Im Gegenteil, wir richten das Gesetz auf“ (Röm 3,31). Das Gesetz war tatsächlich darauf ausgerichtet, den Menschen gerecht zu machen, aber es hatte nicht die Kraft dazu. Da nun kam Christus als das Ende des Gesetzes und wies uns den Weg zur Gerechtigkeit, also zum Glauben. So hat er, was die Absicht des Gesetzes war, erfüllt. Der Buchstabe des Gesetzes konnte den Sünder nicht gerecht machen, der Glaube an Christus wird ihn gerecht machen. Deshalb kann Jesus Christus sagen: „Ich bin nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben“.

Bei näherer Betrachtung bemerkt man eine dritte Weise der Erfüllung. Wie sieht diese aus? Sie besteht aus den Geboten selbst, die Christus geben sollte; sie sind weit davon entfernt, die mosaischen Gebote aufzuheben; sie sind deren folgerichtige Konsequenz und natürliche Ergänzung.

Homilien über St. Matthäus, Nr. 16
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1857 am: 11. Juni 2015, 06:46:28 »
Evangelium nach Matthäus 10,7-13.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel.
Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt.
Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst.
Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden.
Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1858 am: 11. Juni 2015, 23:18:59 »
Morgenröte - Botschaften

268. Schwert des Geistes

20. Mai 2015; № 268
(Jesus und die Mutter Gottes sind da und viele Heilige.)
Jesus spricht:
Mein Kind, wer auf Meine Worte hört, steht an Meiner Seite. Wer für Mich kämpft, setzt sich ein für die Wahrheit. Das Schlachtfeld vergrößert sich Stunde um Stunde.
Die Zahl der Treuen verringert sich Stunde um Stunde. Und doch füllt sich der Krug immer mehr mit klarem Wasser und kein Tropfen wird verloren gehen.

Die Mutter Gottes spricht:
Meine Kinder, schon in Fatima sagte ich euch: Betet den Rosenkranz!
Der Rosenkranz ist eure Rettung. Der Rosenkranz ist die Rettung vieler Nationen.

Tragt das Schwert der Wahrheit und kämpft im Namen meines Sohnes. Tragt das Schild des Glaubens, die Stiefel des Evangeliums, den Panzer der Gerechtigkeit, den Helm des Heils und kämpft für das Reich Gottes zur Ehre Gottes und zum Heil eurer Seele. Im Herzen sollt ihr Gott treu bleiben und mit dem Rosenkranz in euren Händen schlagt ihr Satan in die Flucht.

Auf dem Schlachtfeld liegt viel Blut und Leid, doch sollt ihr nicht verzagen und den Worten meines Sohnes und meinen Worten Glauben schenken.
Schon viele Male haben mein Sohn und ich die Menschen aufgerufen, zu beten und zu bitten für den Frieden in der Welt.

Meine Kinder!
Der Friede ist nahe und doch weit entfernt.
Der Tod ist noch näher und nicht mehr weit entfernt.
Es sind unsere gleichen Worte hier und überall, wo mein Sohn und ich Menschen bitten zu beten. Viel Schreckliches ist nicht geschehen durch eure Gebete.
Viel Trauriges geschieht jetzt noch überall auf der Erde, weil Satan tobt wie nie zuvor. Doch wer das Schwert des Geistes trägt, dem wird nichts geschehen.
Wahrheit, Liebe, Güte, Ausdauer, Geduld, Wachsamkeit – rufe ich euch zu. Sie sollen eure Begleiter sein.
Verliert sie nicht, sonst könnt ihr das Schwert des Geistes nicht tragen.

Mein Sohn und ich rufen euch auf:
Werdet nicht müde zu beten und zu bitten.
Werdet nicht müde zu glauben und zu hoffen.
Werdet nicht müde zu lieben und zu prüfen.
Denn Satan beschmutzt oft die Wahrheit, um die Menschen zu täuschen, um sie zu verwirren, um sie zu blenden, damit sie abfallen von der Wahrheit, die mein Sohn euch gab, durch Seine Gebote.

Meine Kinder!
Die Zeit ist zu kurz, um ständig unterwegs zu sein, um sich mit Unnützem zu befassen. Die Zeit ist zu kurz. Eure Zeit sollt ihr im Gebet verbringen und euer Leben in den Willen Gottes legen.
Fürchtet euch nicht. Auch wenn ich euch sage: Satan lauert, überall
wirft er in den kleinsten Dingen euch zu Boden, damit ihr vieles verliert und dadurch sein Werk größer werde.
Doch wer verbunden bleibt mit meinem Sohne und Wahrheit, Licht und Frieden in seinem Herzen trägt, wird nichts verlieren.

Immer und überall sendet Jesus Seine Heiligen des Himmels, damit sie euch stärken und trösten und ihr nicht alleine auf dem Schlachtfeld steht.

Nichts ist wertlos – was zur Ehre Gottes geschieht.
Nichts geht verloren – was zur Ehre Gottes geschieht.
Nichts bleibt vergessen – was zur Ehre Gottes geschieht.
Ob ihr still und leise im Verborgenen kämpft oder ob ihr laut und kraftvoll kämpft:
Alles füllt euren Baum, euren goldenen Baum in der Ewigkeit.
Alles füllt eure Krone, eure goldene Krone in der Ewigkeit.
Alles füllt das Herz Gottes mit Freude!
Alle eure guten Werke.
Freut euch, euer Lohn wird groß sein!

Noch ist der Kampf nicht zu Ende und das Schlachtfeld läuft über mit Gräueltaten,
Ungerechtigkeiten, Missetaten und Gotteslästerungen.
Doch schaut, meine lieben Kinder:
Gott baut auf eure Hilfe. Er will sie annehmen.
Kein Mensch kann es verstehen.
Erst in der Ewigkeit werdet ihr verstehen und erkennen, was eure Hilfe und euer Glaube bewirkt haben. Gott gibt und nimmt. Gott nimmt und gibt.

Meine Kinder!
Die Worte heute gab es schon gestern.
Und vorgestern lagen sie schon in der Gleichgültigkeit
bei vielen hohen, angesehenen Menschen.
Und auch heute ist vieles geblieben.
Große und Kleine verkünden Wahrheit und Liebe.

(Die Mutter Gottes zeigt Gottgeweihte und einfache, unscheinbare Menschen.)
Falsche und Treue verkünden oft im Wechselbad der Gefühle und des Verstehens.
(Sie zeigt Menschen, die in Jesu Namen aufstehen, damit man sie beachte und bewundere, die aber nicht von Gott berufen sind.
Dann zeigt sie die Treuen, die ihren eigenen Willen an erster Stelle setzen.
Sie fahren mit ihren Booten kreuz und quer über das Meer.
Danach zeigt sie die wahren Treuen.
Sei fahren mit ihren Booten geradeaus, auch beim größten Sturme.
Die wahren Treuen der Heiligen Kirche haben die größten Feinde.
Man bewirft sie mit Steinen und Schmutz.)

Doch eines ist das Wichtigste und bleibt für Gott das Wertvollste:
Gebet und Glaube!
Gebet und Glaube sichtbar mit dem Schwert der Wahrheit zu tragen!

Ob im Geheimen, im einfachen Leben
oder im öffentlichen, oft beschwerlichen Leben:
Es zieht sich doch das Band des Vaters im Himmel um alle, um alle, die Ihm wahrhaftig dienen!
Gebet und Glaube ist Arbeit.
Gebet und Arbeit, Arbeit und Gebet ist Glaube.
Selig sind die Menschen, die vom Wein der Liebe trinken.
Sie werden nie mehr dürsten.
Das Wort meines Sohnes ist süßer als Wein und süßer als Honig.
Ihr werdet davon kosten am Tage eurer Begegnung mit meinem Sohne bis in alle Ewigkeit!

(Jesus kommt jetzt näher. Er lächelt sehr.
Er hat einen goldenen Kelch in Seinen Händen.
Im Kelch ist ganz unten Blut.
Darauf liegt Wasser. Darin sind goldene kleine Kreuze.
Darüber ist eine weiße Wolke.
Dann schwimmen drei Rosen im Kelch – rot, weiß, gold.
Jesus taucht den Kelch in das Herz der Mutter Gottes.
In ihrem Herzen schwimmen jetzt die drei Rosen.
Aus dem Herzen Jesu fallen jetzt drei Strahlen – rot, weiß, gold.
Jesus und die Mutter Gottes segnen die Menschen.
Zuerst die Gläubigen.
Dann segnen sie jene, für die die Gläubigen beten.
Dann segnen sie die ganze Welt.)

Die Mutter Gottes spricht:
Bleibt meinem Sohne treu!
Bleibt der heiligen katholischen Kirche treu!
Bleibt meinem Sohne treu und lebt und liebt Seine Gebote!
Ich danke euch meine Kinder!
Ich danke euch sehr!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/278-268-schwert-des-geistes
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« Antwort #1859 am: 12. Juni 2015, 05:47:24 »
Hl. Bonaventura

Das Herz, das die Menschen so geliebt hat

Du bist losgekauft worden, schau auf den, der für dich am Kreuz hängt… Die Weisheit Gottes wollte es so, dass die Lanze eines Soldaten seine Seite durchbohrte und öffnete. Es floss Blut und Wasser heraus (Joh 19,34). Aus dieser Quelle, zutiefst aus seinem Herzen, speist Christus die Sakramente der Kirche, die die Kraft haben, das Leben der Gnade zu spenden…; er gibt aus dieser „sprudelnden Quelle zu trinken, deren Wasser ewiges Leben schenkt“ (Joh 4,14).

Du, der du Christus liebst, erhebe dich also, „mach es wie die Taube, die an den Wänden der offenen Schlucht nistet“ (Jes 48,28), und höre dort nicht auf, wachsam zu sein „wie der Sperling, der sein Haus gefunden hat“ (Ps 84,4); wie die Turteltaube bring dort deine Jungen in Sicherheit und öffne die Lippen, um „Wasser zu schöpfen aus den Quellen des Heils“ (Jes 12,3). Da ist wirklich der Strom, der mitten in Eden entspringt und zu vier Hauptflüssen wird (Gen 2,10); der, verteilt auf die Herzen der Glaubenden, die ganze Erde tränkt und fruchtbar macht. Wer auch immer du bist, lauf in deiner Liebe zu Gott mit brennender Sehnsucht zu dieser Quelle des Lebens und des Lichtes, und rufe mit der ganzen Kraft deines Herzens: „Unbeschreibliche Schönheit Gottes in der Höhe, reinster Glanz des ewigen Lichtes; Leben, das allem, was lebt, Leben gibt; Licht, das jedem Licht Glanz verleiht und das der Vielfalt der Sterne, die von Anbeginn der Zeiten vor dem Thron deiner Gottheit leuchten, ihren unwandelbaren Glanz bewahrt!“

„Ewiger, unzugänglicher Strom, klar und ruhig, dessen Quelle den Augen aller Sterblichen verborgen ist, abgründige Tiefe, grenzenlose Höhe, Weite ohne Maß, ungetrübte Reinheit! Aus dir fließt ‚der Strom, der die Gottesstadt erquickt’ (Ps 46,5)… damit wir dir Lobeshymnen singen, ‚in Jubel und Danksagung’ (Ps 41,5), denn wir wissen aus Erfahrung: ‚Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht schauen wir das Licht’ (Ps 36,10).“

Der Baum des Lebens, 29-30,47
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« Antwort #1860 am: 12. Juni 2015, 06:47:32 »
*Die Mutter Jesu – die erste Charismatikerin*

Wir vernachlässigen die Verehrung der Muttergottes aufgrund von Einflüssen anderer Kirchen. Die Verehrung der Mutter Gottes stellt die Spezialität der katholischen Kirche und ebenso der katholischen Charismatik dar. Ich verstehe nicht, warum die anderen Kirchen, ja selbst Mitglieder der katholischen Kirche, so heftig gegen Maria vorgehen, sie hat ihnen doch überhaupt nichts böses getan, ganz im Gegenteil, sie bemüht sich doch stets, allen zu helfen. Habt eine große Verehrung zur Mutter Gottes. Als der Engel ihr erschien, um ihr die frohe Botschaft zu verkünden, erkundigte sie sich bei ihm, wie ihre Empfängnis ohne Mitwirkung eines Mannes geschehen solle, und sie erhielt vom Engel die folgende Erklärung: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.“ (Lk 1,35)

Maria hat als Allererste den Heiligen Geist empfangen, und somit können wir sie als die erste Charismatikerin bezeichnen. Wenn wir die erste Charismatikerin nicht verehren, wie sollen dann aus uns gute Charismatiker werden?

Wir beten die Mutter Gottes nicht an, wie die anderen Kirchen es uns gerne unterstellen, sondern wir beten lediglich zu ihr. Elisabeth wurde bei der Ankunft Mariens dann als nächste vom Heiligen Geist erfüllt, und sagte zu Maria: „Du bist gesegnet unter den Frauen.“ Diese Worte hat der Heilige Geist durch Elisabeth gesprochen. Gott hat Maria auserwählt, um an unserer Erlösung mitzuwirken.

Kleiner Auszug aus dem Buch von P. Joseph K. Bill „Jesus liebt dich“
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« Antwort #1861 am: 12. Juni 2015, 06:49:10 »
Schmunzel, ich bin auch Mitglied in der Neuevangelisation.

 ;xdysaa



Atme in uns, Heiliger Geist

Atme in uns, Heiliger Geist. Brenne in uns, Heiliger Geist.
Wirke in uns, Heiliger Geist, Atem Gottes, komm!

Komm, Du Geist, durchdringe uns. Komm, Du Geist kehr bei uns ein.
Komm, Du Geist, belebe uns, wir ersehnen Dich.

Atme in uns, Heiliger Geist. Brenne in uns, Heiliger Geist.
Wirke in uns, Heiliger Geist,  Atem Gottes, komm!

Komm, Du Geist, der Heiligkeit. Komm, Du Geist der Wahrheit.
Komm, Du Geist, der Liebe, wir ersehnen Dich.

Atme in uns, Heiliger Geist. Brenne in uns, Heiliger Geist.
Wirke in uns, Heiliger Geist,  Atem Gottes, komm!

Komm, Du Geist, mach Du uns eins. Komm, Du Geist erfülle uns.
Komm, Du Geist, und schaff uns neu, wir ersehnen Dich.
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« Antwort #1862 am: 12. Juni 2015, 21:42:24 »
Morgenröte - Botschaften

269. Es gibt nur einen Gott!

Pfingstmontag, 25. Mai 2015; № 269
(Die Mutter Gottes und der heilige Josef mit der heiligen Bernadette sind hier. Eine weiße Taube fliegt um sie herum. Dann über die ganze Erde.)

Die Mutter Gottes spricht sehr traurig:
Ich bin die Mutter der Armen, Einsamen und Verlassenen, die arm, einsam, und verlassen sind von den Menschen, aber reich an Schätzen, die noch im Verborgenen, in der Ewigkeit liegen.

Meine Kinder!
Die Armut im Herzen verbirgt den wahren Reichtum.
Das einfache, arme Herz erbt den ewigen Reichtum.

Die Hügel sind gewachsen, doch die Berge bedecken die Hügel.
Das Ufer sieht man nicht mehr. Nur das Meer hört man rauschen.
Ringsherum fließt das Wasser und es steigt immer höher.
Weit in der Ferne, wo die Wiesen Blumen tragen, kann das Wasser des Meeres die Erde nicht bewässern.
Nur der Regen von oben kann alles verändern!
Viele Blumen tragen viele Blüten und der Wind und der Sturm können sie nicht zerbrechen.
Noch viel mehr Blumen gibt es auf der Wiese – ohne Kraft und Leben.
Es scheint, als würden sie standhalten im Sturme der Nacht.
Ihre Blüten leuchten nicht und ihre Stängel sind nicht mit klarem Wasser gefüllt.
Sie werden zerbrechen, denn sie haben schon lange keine Wurzeln mehr.

Mein Kind!
Es gibt nur einen Gott!
Doch viele haben sich andere Götter nach Hause geholt.
Sie essen und trinken mit ihnen an einem Tisch.
Und nachts legen sie ihre Häupter auf das vertrocknete Stroh.
In jedem zweiten Haus liegt das Kreuz am Boden.
Man hat es abgehängt – es zertreten oder gar weggeworfen.
(Sie zeigt, es sind nicht nur jene, die Gott kennen.)

Das Kreuz – daran mein Sohn gehangen.

Sein Leben – Seinen Tod – Seine Auferstehung:
Man will es vergessen. Man will es eintauschen. Man will es nicht besitzen.
In vielen Häusern legt sich die Sünde der Unzucht, wie ein Mantel, um die Herzen und hält die Menschen gefangen, weil sie es so wollen.
In vielen Häusern verleugnet man Gott!
In vielen Häusern vergisst man Gott!
In vielen Häusern verachtet man Gott!
In vielen Häusern ist kein Leben mehr. Der Tod ist eingekehrt.

Mein Kind!
Dies alles wollen sie nicht hören, weil Vergnügen und Unzucht sich die Hände reichen.
Mein Kind!
Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen.
Gott liebt die Menschen! Nicht ihre Sünden.
Und ihr sollt Seine Gebote lieben!
Mein Kind!
Die Kirche, der Leib meines Sohnes, wird mit Füßen getreten.
Der Eisberg wächst Stunde um Stunde.
Wie lange noch?
Wenn das Eis schmilzt, wird die Welt überflutet.
Und wer nicht im Boot der Wahrheit sitzt, wird untergehen und sterben.
Mann und Frau, von Gott gegeben, sollen Eins werden.
Damit die Frucht wachse und neue Frucht bringe.
Eins und Eins – lässt neues Leben hervorbringen.
So, wie es Gott schon immer schenkte und noch schenkt.

Mein Kind!
Diese Worte der Wahrheit wird den meisten nicht gefallen, weil sie noch mehr Freiheit wollen.
Sie wollen bestimmen. Sie wollen herrschen.
Über Gottes Worte sich erheben.

Mein Kind!
Alle Gottgeweihten sollen auf der Seite meines Sohnes stehen.
(Die Mutter Gottes zeigt, es sind so wenige Gottgeweihte, die so leben wie es Gott gefällt.)

Alleine – weil sie von Gott berufen sind – alleine zu leben.
Und doch nicht alleine – durch ihre Brüder und Schwestern, die sie mittragen im Gebet und guten Werken.

Mein Kind!
Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen, durch seine eigenen Gebote, die sich nicht mit den Geboten Gottes vereinen.
Gott liebt die Menschen.
Aber viele Menschen haben Gott verlassen, damit sie auf ihrem Weg der Freiheit
essen und trinken können: wo und wie sie wollen.
Und nicht mehr in der Ordnung am Altare, als Gottgeweihter stehen brauchen.
Sie haben den wahren Weg verlassen. Viele von ihnen.
Und haben selbst neue Wege gefunden, die nicht im Willen Gottes liegen.

Die Kuh gebärt ein Kalb.
Der Ochse rennt davon und schlägt sein Zelt im Dickicht des Waldes auf.
Damit das verborgen bleibe, was nicht in der Ordnung liegt.
Der Mensch gebärt keinen Mensch nach Gottes Heiligem Willen, weil Eins und Eins nicht mehr Eins sind.

(Die Mutter Gottes zeigt, dass den Menschen etwas fehlt, wenn sie nicht auf dem natürlichen Weg gezeugt wurden. Es ist, als hätten sie keine Seele.)

Der Mensch folgt dem leeren Menschen
und einer wird sterben und der andere wird alles verlieren.
Der Mensch legt sich ins warme Nest, wo Eiter das Kissen füllt
und Herz, Verstand und Seele füllen sich immer mehr mit Lügen.
Der Brunnen bringt kein Wasser hervor, solange man Steine hineinwirft.
Und das Ei bringt kein Leben hervor, solange Eins und Eins in andere Richtungen gehen.
Es folgt der Untergang, denn die Berge der Sünden wachsen und das Wasser der Gerechtigkeit wird alles überfluten.
Vorher werden sie kämpfen – immer mehr – für ihre Wünsche, was sie schon lange für ihre Freiheit tun, die nicht im Willen Gottes liegt.

Mein Kind!
Sodom und Gomorra sind untergegangen – und neu aufgestanden.
In einem Maße der Traurigkeit für uns – die noch nie gewesen.

Mein Kind!
Es wird ihnen nicht gefallen.
Die Worte der Wahrheit sind für sie wie Ketten, die sich um ihre Herzen und Hände ziehen.
Langsam stieg das Wasser – das verseuchte Wasser und nur wenige wollten es sehen.
Jetzt ist das verseuchte Wasser so hoch, dass man es nicht mehr forttragen kann.
Meine Augen und mein Herz schmerzen, wegen dem faulenden, stinkenden Wasser, das ständig steigt und Gott beleidigt.

Meine Kinder!
Ich will euch nicht erschrecken und es soll euch nicht ängstigen, was ich euch heute sage:
Seht die Dringlichkeit des Gebetes!
Ich rufe euch alle auf: Betet für die Verirrten!
Viele finden nicht mehr nach Hause zur Wahrheit, zur wahren Freiheit, die in den Geboten Gottes liegt.
Im Monat Juni gedenkt doch meines Sohnes Blutes, und Seiner Heiligen Wunden, daraus Sein Blut floss
und legt die Verirrten in das Hochheilige Blut meines geliebten Sohnes!
Es schmerzt Ihn sehr.
Die vielen Lügen. Die vielen Sakrilegien. Die vielen Bosheiten.

Meine Kinder,
betet den Siegeskreuzweg.
Mein Sohn liebt es sehr – wenn ihr ihn betet.
Viele werden gerettet, und sind schon gerettet worden, durch diesen Kreuzweg
und durch viele andere Gebete, die ihr mit Glauben gebetet habt.
Ich danke euch!
Ich danke euch!
Haltet durch!
Auch, wenn der Wind noch mehr Kälte bringt.
Auch, wenn der Sturm noch mehr Verwüstung bringt.
Haltet durch – und fürchtet euch nicht!

(Der heilige Josef segnet die Menschen. Die weiße Taube fliegt über die Gottgeweihten. Die heilige Bernadette streut Blumen – bunte Blumen – in die Herzen der Menschen.)

Wir danken euch!
O meine Kinder – kommt und betet mit mir!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/279-269-es-gibt-nur-einen-gott
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« Antwort #1863 am: 13. Juni 2015, 07:46:31 »
Evangelium nach Lukas 2,41-5
 
Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem.
Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach.
Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten.
Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten.
Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.
Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen.
Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.
Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte.
Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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