Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577254 mal)

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« Antwort #1864 am: 13. Juni 2015, 07:48:58 »
Hl. Maximilian Kolbe (1894-1941), Franziskaner, Märtyrer

„Siehe da, deine Mutter“ (Joh 19,27)

Bemühen wir uns darum, den Herrn Jesus mit dem Herzen der Unbefleckten zu lieben, ihn mit ihrem Herzen zu empfangen, ihn mit der ihr eigenen Haltung zu loben, ihn um Verzeihung zu bitten, zu danken, selbst wenn wir ihn nicht verstehen. Doch das ist die Wirklichkeit. Mit ihrem Herzen, mit ihrer Haltung loben wir den Herrn Jesus. Wenn wirklich sie es ist, die durch uns Jesus liebt und verherrlicht, dann sind wir ihre Helfer.
Sie allein wird uns lehren, wie der Herr Jesus geliebt sein will, besser noch als alle Bücher und alle Lehrmeister. Sie lehrt uns, ihn so zu lieben, wie sie ihn liebt. Und alle unsere Anstrengungen sollen dahin gehen, dass sie allein den Herrn Jesus mit unserem Herzen liebt.
Einzig die Seele, die von der Gottesliebe ganz erfüllt ist, kann sich von all dem befreien, was sie besetzt hält. Alles konzentriert sich auf die Liebe Gottes. Wer aber liebt den armen und gekreuzigten Jesus, der in der Krippe liegt, mehr als die allerseligste Mutter! Niemand in der Welt, selbst nicht unter den Engeln, hat so brennend den Herrn Jesus geliebt und liebt ihn so, wie die Gottesmutter...
Die Unbefleckte ist die volle Entfaltung der göttlichen Liebe in unseren Seelen und das Hilfsmittel, uns dem Herzen Jesu zu nähern.

Konferenzen, gehalten am 5. Juli 1936, am 3. und 4. September 1937, am 14. Mai 1936
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1865 am: 13. Juni 2015, 15:40:39 »
Erstes Buch Samuel 2,1bcde.4-5ab.6-7.8.

Mein Herz ist voll Freude über den Herrn,
große Kraft gibt mir der Herr.
Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
denn ich freue mich über deine Hilfe.

Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot,
doch die Hungrigen können feiern für immer.

Der Herr macht tot und lebendig,
er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf.
Der Herr macht arm und macht reich,
er erniedrigt, und er erhöht.

Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub
und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;
er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
einen Ehrenplatz weist er ihm zu.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1866 am: 14. Juni 2015, 16:38:00 »
Hl. Petrus Chrysologus

«Ist es aber gesät, dann geht es auf und wird größer als alle anderen Gewächse»

Brüder, ihr habt gehört, dass das Himmelreich in seiner ganzen Größe mit einem Senfkorn verglichen wird... Ist das alles, was die Gläubigen sich erhoffen? Alles, was die Getreuen erwarten?... Ist es das, was „kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat? Was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist“? Ist es das, was der Apostel Paulus ankündigt und was Gott im unaussprechlichen Heilsmysterium denen bereitet hat, die ihn lieben (1 Kor 2,9?) Lassen wir uns durch die Worte des Herrn nicht aus der Fassung bringen. Denn wenn wirklich „das Törichte an Gott weiser ist als die Menschen, und das Schwache an Gott stärker als die Menschen“ (1 Kor 1,25), dann ist dieses ganz Kleine, das Gott gehört, herrlicher als die ganze, weite Welt.

Könnten wir nur dieses Senfkorn in unser Herz einpflanzen, so dass es zum großen Baum der Erkenntnis (Gen 2,9) wird! Ein Baum, der zu seiner ganzen Höhe heranwächst, um unser Denken zum Himmel emporzuheben, und der alle Verzweigungen der Intelligenz sich ausbreiten lässt...

Christus ist das Himmelreich. Einem Senfkorn gleich, wurde er in ein Gartenbeet ausgesät, den Leib der Jungfrau. Er ist gewachsen und wurde zum Baum des Kreuzes, der die ganze Erde bedeckt. Als er durch die Passion zermalmt war, haben seine Früchte reichlich Würze entwickelt, um ihren Wohlgeschmack und ihr Aroma auf alle Lebenden zu übertragen, die ihn berühren. Denn solange das Weizenkorn unversehrt ist, bleibt seine Wirksamkeit verborgen. Das Korn entfaltet jedoch seine ganze Kraft, wenn es zermalmt ist. Deshalb wollte Christus, dass sein Leib zermalmt wird, damit seine Kraft nicht verborgen bleibt... Christus ist König; denn er ist der Ursprung aller Macht. Christus ist das Himmelreich; von ihm geht aller Glanz seines Reiches aus.   

Predigt 98, 1-2
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« Antwort #1867 am: 14. Juni 2015, 23:40:14 »
Die große Spaltung hat bereits begonnen!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Da bist du ja. Bitte sage Unseren Kindern heute, dass die große Spaltung bereits begonnen hat und dass immer mehr Ungerechtigkeiten euer Weltgeschehen -euer Leben- nun ereilen werden.

Habt Mut, Meine Kinder, und haltet durch. Es sind die letzten Prüfungen, bevor Mein Sohn, euer Jesus, "wiederkommen" wird, um die zu erheben, die IHM treu und ergeben sind.

Betet, Meine Kinder, denn euer Gebet wird dringendst gebraucht, ist unablässlich und schenkt euch die Kraft, die ihr braucht, um diese "Tage" durchzustehen.

Habt Mut, Meine Kinder, Mein Sohn wird immer bei euch sein. Amen.

In tiefer Liebe,
Eure Mutter im Himmel.
Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

Botschaft Nr. 961
07. Juni 2015

https://dievorbereitung.de/Botschaften/data941-975/961.html
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« Antwort #1868 am: 15. Juni 2015, 06:58:50 »
Hl. Irenäus von Lyon

„Das vollkommene Gesetz, das Gesetz der Freiheit“ (Jak 1,25)

Christus sagt: „Wer dir das Hemd wegnimmt, dem gib auch deinen Mantel; wenn dir jemand etwas wegnimmt, verlang es nicht zurück. Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen“ (Mt 5,40; Lk 6,30-31). So wollen wir uns nicht betrüben wie Leute, die man gegen ihren Willen enteignet hat, sondern im Gegenteil uns freuen, wie Leute, die frohen Herzens gegeben haben, weil wir ja dem Nächsten lieber etwas absichtslos geben, als es ihm unter Zwang abzutreten. Weiter sagt Christus: „Wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm“. So folgen wir ihm nicht wie ein Sklave, sondern gehen ihm voraus als freier Mensch. In allem lädt dich Christus also ein, dich deinem Nächsten nützlich zu machen, ohne auf seine Bosheit zu achten, und dabei deiner Güte die Krone aufzusetzen. So lädt uns Christus ein, dem Vater ähnlich zu werden „der seine Sonne aufgehen lässt über Bösen und Guten und regnen lässt über Gerechte und Ungerechte“ (Mt 5,45).

Das alles tut nicht einer, der das Gesetz abschaffen will, sondern einer, der es um unsretwillen erfüllt und erweitert (Mt 5,17). Der Dienst in Freiheit ist ein größerer Dienst. Unser Befreier stellt uns eine tiefere Unterwerfung und Hingabe an ihn anheim. Denn er hat uns nicht aus den Zwängen des alten Gesetzes befreit, damit wir uns von ihm trennen..., sondern damit wir noch reichlicher seine Gnade empfangen und so ihn noch mehr lieben, und damit wir, weil wir ihn noch mehr lieben, von ihm mit einer umso größeren Herrlichkeit beschenkt werden, wenn wir für immer in der Gegenwart seines Vaters sein werden.

Adversus haereses, IV, 13, 3
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« Antwort #1869 am: 16. Juni 2015, 06:42:33 »
Isaak der Syrer

„Er lässt die Sonne aufgehen über Bösen und Guten“

Mach die Güte Gottes bekannt. Denn während du unwürdig bist, leitet er dich, und während du ihm alles schuldest, verlangt er nichts von dir zurück. Und für die kleinen Dinge, die du tust, beschenkt er dich mit großen. Sag also nicht, Gott sei nur gerecht. Denn nicht im Hinblick auf das, was du tust, offenbart er seine Gerechtigkeit. Wenn David ihn einen Gott der Gerechtigkeit und des Rechts nennt (Ps 32,5), dann offenbart uns sein Sohn, dass er vielmehr gut und sanft ist: „Er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen“ (Lk 6,35).

Wie kannst du an der bloßen Gerechtigkeit Gottes festhalten, wenn du das Gleichnis vom Lohn der Arbeiter liest? „Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht, ich will dem Letzten ebensoviel geben wie dir. Oder bist du neidisch, weil ich gütig bin?“ (Mt 20,13-15). Wie können wir bloß sagen, dass Gott gerecht ist, wenn wir das Gleichnis vom verlorenen Sohn lesen, wie er in einem ausschweifenden Leben die Reichtümer seines Vaters verschleudert hat? Oder wie der Vater auf die bloße Zerknirschung hin, die der Sohn zeigte, diesem entgegenlief, ihm um den Hals fiel und ihm seinen ganzen Besitz zur Verfügung stellte... (Lk 15,11 ff.)? Es ist nicht irgendjemand, der uns derlei über Gott sagt, so dass wir Zweifel haben könnten: Es ist sein Sohn selber. Er selbst hat von Gott dieses Zeugnis abgelegt. Wo ist also die Gerechtigkeit Gottes? Sie findet sich in dem Wort: „Christus ist für uns gestorben, als wir noch Sünder waren“ (Röm 5,8). Wenn Gott sich auf Erden mitfühlend zeigt, dann wollen wir darauf vertrauen, dass er es von Ewigkeit an ist.

Aszetische Abhandlungen, 1. Reihe, Nr. 60
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« Antwort #1870 am: 16. Juni 2015, 06:49:36 »
Ihr könnt es euch nicht vorstellen, was eure Seele nach dem "Ableben" erwartet!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Setze dich zu Mir und höre, was Ich, deine dich liebende Mutter im Himmel, heute den Kindern der Erde zu sagen habe:

Eure Welt vergeht. Viele Zeichen hat der Vater euch bereits gesandt. Ihr schaut "blind" zu, denn ihr wollt die Wahrheit nicht erkennen. Ihr "verkriecht" euch in Äußerlichkeiten, in Weltlichem und in Vergnügung, oft nur, damit die Wahrheit AN EUCH VORBEIGEHEN MÖGE OHNE EUCH ZU BERÜHREN, ZU BEHAFTEN, DOCH KINDER, WIRD SIE EUCH ALLE EINHOLEN, UND ES WIRD KEIN ZURÜCK MEHR FÜR EUCH GEBEN, WENN IHR EUCH JETZT NICHT BEKEHRT!

Kinder, seid gewarnt, denn das Spiel dieser Welt ist teuflisch! Ihr werdet belogen und hintergangen, ihr werdet arglistig in eine Richtung geführt, doch ihr wollt es nicht wahrhaben, seht die Verbindungen nicht und tut alles als banal ab! Ihr schaufelt euch euer "Grab" in der Hölle des Teufels, ohne es auch nur zu bemerken!

Alle Wege, DIE NICHT MEIN SOHN SIND, führen euch zu Seinem Widersacher! Ewiges Leid wird euch ereilen, doch tut ihr auch das als unwahr ab und sündigt weiter, in der Überzeugung, euer Leben sei nicht sündig, sondern modern und somit normal! Kinder, ihr werdet Leid erfahren, wenn ihr euch nicht zu Meinem Sohn bekehrt!

Ich rufe euch auf umzukehren, geliebte Kinder, damit eure Ewigkeit "schön" wird und eure Seele nicht ewiges Leid erfährt. Ihr könnt es euch nicht vorstellen, was eure Seele -euch- nach dem "Ableben" erwartet. So hört auf Meinen Ruf und kehrt um, damit ihr nicht verlorengeht und eure Seele -ihr- das ewige Heil erfährt. Amen.

In Liebe,
Eure Mutter im Himmel.
Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

Botschaft Nr. 963
10. Juni 2015


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« Antwort #1871 am: 17. Juni 2015, 05:37:49 »
Hl. Augustinus

„Wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist“

In die eigenen Kammer gehen: das bedeutet, sich in sein Herz zurückziehen. Glücklich, wer Freude an derlei Rückzug ins eigene Herz haben kann, ohne dabei auf Ungemach zu stoßen…
Beklagenswert, wer beim Rückzug in sich selbst befürchten müsste, durch bitteren Disput mit seinem Umfeld wieder gewaltsam zurückgehalten zu werden. Aber noch unglücklicher muss einer sein, der es nicht wagt, sich in sein Gewissen zurückzuziehen aus Angst, durch Gewissensbisse daraus wieder vertrieben zu werden.

Wenn du mit Freude in deinem Herzen wohnen willst, dann reinige es. „Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen“ (Mt 5,8). Räume weg aus deinem Herzen den Schmutz der Begehrlichkeit, die Flecken des Geizes, das Geschwür des Aberglaubens; tilge den Frevel, die bösen Gedanken, die Hassgefühle, dabei meine ich nicht nur die Gefühle deinen Freunden gegenüber, sondern sogar die, die deinen Feinden gelten. Schaff all das weg, dann kehr in dein Herz zurück, und du wirst glücklich sein.

2. Abhandlung zu Psalm 33, §8; PL 36,312
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La Salette 1846



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