Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577537 mal)

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« Antwort #1976 am: 12. Juli 2015, 23:39:05 »
Was auf euch zukommt, wird schwer für so viele von euch werden!

Mein Kind. Schreibe, denn Mein Wort soll gehört werden:

Bekehrt euch, Kinder der Welt, und betet. Bittet Uns, eure Heiligen, damit Wir euch zur Seite stehen und helfen können! Jede Bitte, mit reinem Herzen gesprochen, wird erhört.

So bittet Uns und betet viel, denn euer Gebet "versetzt Berge", und es wird so dringend gebraucht.

Macht euch bereit, Kinder der Welt, denn was auf euch zukommt, wird schwer für so viele von euch werden.

Habt Mut, betet und vertraut und bittet Uns. Wir, eure Heiligen der Heiligen Gemeinschaft, stehen euch in allen Anliegen zur Seite. Amen.

In Liebe und in Zuversicht,

Eure Heilige Marina. Amen.

---

"Betet, Meine Kinder. Nur durch euer Gebet kann das schlimmste Übel noch abgewandt werden!

Folgt Meinem Ruf und betet. Amen.

Eure Mutter im Himmel.
Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen

http://www.dievorbereitung.de/Botschaften/data976-1005/990.html
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1977 am: 13. Juli 2015, 06:23:44 »
Hl. Johannes Chrysostomus

„Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf“

„Wer diesen Kleinen um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf“, sagt der Herr (Lk 9,48). Je geringer geachtet dieser Bruder ist, desto mehr ist Christus gegenwärtig. Denn wenn man einen berühmten Mann aufnimmt, tut man es oft aus reiner Geltungssucht; doch wer einen gering Geachteten aufnimmt, der tut dies aus reiner Gesinnung und für Christus. „Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“, sagt er und dann: „alles, was ihr für einen meinen geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“(Mt 25, 35.40). Da es sich um einen Gläubigen und einen Bruder handelt, und sei es der geringste von allen, tritt Christus mit ihm bei dir ein. Öffne ihm dein Haus, nimm ihn auf.

„Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten“. Also wird derjenige, der Christus aufnimmt, als Lohn die Gastfreundschaft Christi erhalten. Zweifele nicht an seinen Worten, schenke ihnen dein Vertrauen. Er selbst hat uns gesagt: „In ihnen bin ich es, der sich kundtut.“ Und damit du nicht daran zweifelst, benennt er die Bestrafung all jener, die ihn nicht aufnehmen und die Ehrung all jener, die ihn aufnehmen (Mt 25, 31ff). Er würde dies nicht tun, wenn er nicht persönlich durch das Wohlwollen oder die Verachtung betroffen wäre. „Du hast mich bei Dir aufgenommen; Ich werde dich im Reich meines Vaters aufnehmen. Du hast mich von meinem Hunger befreit; Ich werde dich von deinen Sünden befreien. Du hast mich in Fesseln gesehen; Ich werde dich deine Befreiung sehen lassen. Du hast mich im Fremden gesehen; Ich werde dich zum Bürger des Himmelreichs machen. Du hast mir Brot gegeben; Ich werde dir das Himmelreich als Erbe und als ganzen Besitz schenken. Du hast mir im Verborgenen geholfen; Ich werde dich aller Welt vorstellen und sagen, dass du mein Wohltäter bist und ich dein Schuldner.“

Predigten zur Apostelgeschichte n° 45 ; PG 60, 318
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« Antwort #1978 am: 13. Juli 2015, 06:38:38 »
 ;tffhfdsds

Psalm 124(123),1-2.3-4.5-6.7-8.
Hätte sich nicht der Herr für uns eingesetzt
- so soll Israel sagen -,
hätte sich nicht der Herr für uns eingesetzt,
als sich gegen uns Menschen erhoben,

dann hätten sie uns lebendig verschlungen,
als gegen uns ihr Zorn entbrannt war.
Dann hätten die Wasser uns weggespült,
hätte sich über uns ein Wildbach ergossen.

Dann hätten sich über uns die Wasser ergossen,
die wilden und wogenden Wasser.
Gelobt sei der Herr,
der uns nicht ihren Zähnen als Beute überließ.

Unsre Seele ist wie ein Vogel dem Netz des Jägers entkommen;
das Netz ist zerrissen, und wir sind frei.
Unsre Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
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« Antwort #1979 am: 13. Juli 2015, 21:05:59 »
Das schöne Herz

Ein junger Mann stand eines Tages auf einem Platz in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz der ganzen Stadt habe.
Viele Menschen versammelten sich um ihn und alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es hatte keinen Fleck und keine Fehler. Alle versammelten Menschen gaben ihm recht. Es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten.

Der junge Mann war sehr stolz und prahlte laut mit seinem schönen Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann auf und sagte:

„Dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines.“

Die versammelte Menge und der junge Mann schauten auf das Herz des alten Mannes. Dieses schlug kräftig, aber es war voller Narben. Es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken. An einigen Stellen waren tiefe Furchen und es fehlten sogar ganze Teile.

Die Leute starrten ihn an:

„Wie kannst du behaupten, dein Herz sei schöner?“

Der junge Mann schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und begann laut zu lachen:

„Du musst scherzen, dein Herz mit meinem zu vergleichen. Mein Herz ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.“

„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen.”

Die Menschen lauschten gespannt, als der Alte weitersprach:

„Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es meinen Mitmenschen und oft geben sie mir dann ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau gleich sind, habe ich einige Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen.

Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen. Erkennst du jetzt die wahre Schönheit?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.

Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Dann nahm er ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herzen des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich herzlich und Seite an Seite gingen sie weg – und ließen die betroffene schweigende Menge zurück.
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« Antwort #1980 am: 13. Juli 2015, 21:07:43 »
Und die Moral von der Geschicht - sein kein Frosch!

Versucht man einen Frosch in heißes Wasser zu setzen, wird er sofort wieder herausspringen. Obwohl Frösche Kaltblüter sind und ihre Körpertemperatur der Umgebung anpassen, spürt er unmittelbar die Gefahr für Leib und Leben. Ganz anders, wenn man einen Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser setzt und diesen ganz langsam erhitzt. Obwohl es für den Frosch darin immer unbequemer wird, bleibt er sitzen, passt sich an und harrt aus - so lange, bis es für einen Absprung zu spät ist und er verbrüht.

Nicht wenige von uns verhalten sich wie ein Frosch. Haben sie sich erst einmal akklimatisiert und mit ihrem Umfeld arrangiert, harren sie aus - obwohl sie durchaus bemerken, dass die Bedingungen um sie herum immer schlechter werden. Diese Frustrationstoleranz oder auch Veränderungsresistenz lässt sich auf zahlreiche Lebensbereiche übertragen.

Apropos Frösche: Eine Parabel hätte ich noch...

Fünf Frösche wollen zum Schwimmen an den See hüpfen. Sie fragen auch den kleinsten Frosch in ihrer Gruppe, ob er Lust habe, mitzukommen. „Klar!“, sagt der. Und so machen sie sich alle gemeinsam auf den Weg. Doch als sie die Straße überqueren, fällt der kleine Frosch in ein Schlagloch. Die anderen Frösche sagen: „Los, spring raus! Komm mit!“ Der kleine Frosch springt und hüpft, aber ohne Erfolg. Er sagt: „Das Schlagloch ist zu tief! So hoch kann ich nicht springen!“ Da feuern ihn die anderen noch mehr an. Doch es hat keinen Sinn. Der kleine Frosch gibt auf und die anderen Frösche hüpfen weiter zum See. Eine Stunde später kommt der kleine Frosch plötzlich nach. Die anderen fragen ihn erstaunt: „Wie hast du das geschafft? War das Schlagloch nicht zu tief?“ Da sagt der kleine Frosch: „Es kam ein Lastwagen angedonnert. Ich musste.“
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« Antwort #1981 am: 14. Juli 2015, 05:44:15 »
Hl. Gregor der Große (um 540-604), Papst und Kirchenlehrer

Jesus begann den Städten, die sich nicht bekehrt hatten, Vorwürfe zu machen

Stimmen wir ein in den Ruf Davids! Hören wir doch, wie er weint und vergießen wir mit ihm Tränen! Schauen wir ihm zu, wie er sich wieder aufrichtet, und freuen wir uns mit ihm: „Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld“ (Ps 51,3).

Stellen wir uns einen Schwerverletzten vor, der nackt im Staub liegt und nahe daran ist, den letzten Atemzug zu tun. Er verlangt nach einem Arzt, er stöhnt und bittet einen, der seinen Zustand erkennt, um Erbarmen. Nun aber ist die Sünde eine Verwundung der Seele. Der Verletzte bist du: So erkenne, dass dein Arzt in deinem Innern ist, und zeige ihm die Wunden, die dir deine Sünden geschlagen haben! Er soll das Stöhnen deines Herzens vernehmen; er, der jeden geheimen Gedanken kennt. Es sollen ihn deine Tränen anrühren; selbst wenn du ihn beharrlich suchen musst, so lass dein Seufzen aus der Tiefe deines Herzens aufsteigen zu ihm. Er soll von deinem Schmerz erfahren, und zu dir soll, wie zu David, gesagt werden: „Der Herr hat dir deine Sünde vergeben“ (2 Sam 12,13)…

„O Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld.“ Wer seine Schuld kleiner erscheinen lässt, weil er diese große Zärtlichkeit nicht kennt, der zieht auch wenig Zärtlichkeit auf sich. Ich selbst bin tief gefallen, ich habe mit vollem Wissen gesündigt. Du aber, allmächtiger Arzt, du korrigierst, die dich verachten; du belehrst, die ihre Sünde nicht erkennen wollen, und du vergibst denen, die sie dir eingestehen.   

Über die sieben Bußpsalmen; PL 79,581
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« Antwort #1982 am: 15. Juli 2015, 06:00:33 »
Hl. Hilarius (um 315-367),

„Niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will“

Vom Vater kommt alles, was existiert. In Christus und durch Christus ist er der Ursprung von allem. Dazu empfängt er, was er ist, nicht von anderswo her, sein Sein kommt aus ihm selbst… Er ist unendlich, weil er nicht an irgendeinem Ort ist, sondern weil alles in ihm ist… Er ist immer vor der Zeit, die Zeit kommt von ihm. Wenn dein Denken ihn verfolgt und du glaubst, an den Begrenzungen seines Seins angekommen zu sein, wirst du ihn  immer wieder finden; denn während du dich unablässig auf ihn zubewegst, liegt das Ziel, das du anstrebst, in immer noch weiterer Ferne… Das ist die Wahrheit über das Mysterium „Gott“, so stellt sich das unbegreifliche Wesen des Vaters dar… Um es wiederzugeben, kann das Wort nur schweigen; es zu ergründen ist dem Denken nicht möglich; es zu erfassen, ist die Intelligenz zu beschränkt.

Und doch gibt das Wort Vater sein Wesen wieder: er ist ganz Vater. Denn er empfängt eben nicht, wie die Menschen, das Vatersein. Er ist der ewig Ungezeugte… Erkannt wird er nur vom Sohn, da „niemand den Vater erkennt, nur der Sohn, und der, dem der Sohn es offenbaren will“, „niemand erkennt den Sohn, nur der Vater.“ Beide kennen einander, und das gegenseitige Erkennen ist vollkommen. Da also „niemand den Vater erkennt, nur der Sohn“, so lasst uns vom Vater nur das denken, was der Sohn uns von ihm offenbart hat. Er allein ist der „treue Zeuge“ (Offb 1,5).

Es ist besser, an den Vater zu denken als von ihm zu reden. Denn Worte können seine Vollkommenheit nicht wiedergeben… Wir könnten nur seine Herrlichkeit erkennen, indem wir uns von ihm ein bestimmtes Bild machen und versuchen, es in unserer Vorstellungskraft zu präsentieren. Aber die menschliche Sprache spürt ihr Unvermögen, und Worte geben die Wirklichkeit nicht so wieder, wie sie ist… Und so müssen wir darauf verzichten, Gott begrifflich zu erfassen, auch wenn wir ihn erkennen. Keine Worte könnten Gott beschreiben, so wie er ist, oder seine Größe in Worte kleiden… Wir müssen an ihn glauben, versuchen ihn zu verstehen und ihn anzubeten: damit sprechen wir von ihm.

Die Dreieinigkeit 2, 6-7
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« Antwort #1983 am: 15. Juli 2015, 20:44:36 »
Ich, eure liebste Himmlische Mutter, spreche heute als Rosa-Mystika zu euch. Es ist ein großer Tag für Mich, denn es ist der besondere Tag, der 13. Juli, der Mir, der Rosa-Mystika, geweiht ist. In jedem Monat am 13. wiederholt ihr eure Weihe an Mich, der Rosa-Mystika. So ist dieser 13. Juli ein besonderer Tag.

Ich, als Himmlische Mutter, als Rosa-Mystika, führe dich immer tiefer in diesen mystischen Glauben hinein.

Das größte Geheimnis ist die Heilige Eucharistie - die größte Mystik.

Ihr glaubt, ihr seht nichts. Ein Priester, in dessen Händen sich dieses kleine Stückchen Brot in den Leib Jesu Christi verwandelt, muß glauben. Er sieht nichts und gibt sich doch in dieses Geheimnis hinein. Er wird in diesem Augenblick zu einem Christus. Christus ist in ihm. Er wirkt in ihm. Er lässt sich verwandeln. Kein Priester wäre in der Lage, in seinen zwei geheiligten Fingern dieses Brot in Jesus Christus zu verwandeln. Nein, dieses Geheimnis wird niemand verstehen. Und doch muß ein Priester ein großer Glaubender sein.

Denn auch Ich, eure Mutter, habe das größte Leid als größte Mystikerin, ertragen müssen. Und ihr seid Meine Kinder, Meine Marienkinder. Das Leid wird euch nicht zum Unglück, nein, es bedeutet euer größtes Glück. Auch das könnt ihr nicht verstehen. Wie kann das Leid Glück bedeuten? Weil ihr im Leid mit Meinem Sohn Jesus Christus am tiefsten verbunden seid. Ihr steht unter Seinem Kreuz und ihr seid mit dem Leiden Jesu Christi am Kreuz vereint. Was an Seinem Leiden noch fehlt, das ersetzt ihr. Auch das ist nicht erklärbar. Darum lehnen so viele Priester diese Botschaften des Himmlischen Vaters ab. Alles wollen sie erklären und alles, meinen sie, ist für sie machbar.

Doch der Glaube ist nicht machbar. Er bleibt immer das größte Geheimnis in eurem ganzen Leben.

Worte der Gottesmutter, Anne Sühneseele, 13. Juli 2015
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La Salette 1846



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