Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577659 mal)

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« Antwort #1984 am: 16. Juli 2015, 06:16:14 »
Hl. Aelred von Rievaulx (1110-1167), englischer Zisterzienserabt

„Mein Joch ist leicht“

Wer über das harte Joch des Herrn klagt, hat möglicherweise noch nicht das Joch der weltlichen Begierde abgestreift; und wenn doch, so hat er sich, zu seiner größeren Schande, diesem Joch von neuem unterworfen. Nach außen tragen diese Leute das Joch des Herrn, aber innerlich laden sie sich die Last weltlicher Sorgen auf die Schultern. Sie verbuchen die Mühen und Schmerzen, die sie sich selbst auferlegen, zu Lasten des Joches des Herrn... Was das Joch des Herrn angeht, so ist es „sanft und seine Last ist nicht schwer“.

Was gibt es in der Tat Süßeres, Herrlicheres, als sich - durch die Verachtung, die man der Welt gegenüber aufbringt - über sie erhoben zu sehen, und durch ein ganz und gar friedliches Gewissen diese ganze Welt sich zu Füßen zu sehen? Man sieht nichts, was man sich wünschen; nichts, was man fürchten könnte; nichts, was man meiden müsste; nichts, was einem weggenommen werden könnte; nichts Böses, was einem jemand zufügen könnte. Der Blick des Herzens richtet sich auf „das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe, das im Himmel für uns aufbewahrt ist“ (1Petr 1,4). Mit einer gewissen Seelengröße hält man nicht viel von den weltlichen Reichtümern: sie vergehen. Oder von der Fleischeslust: sie ist unrein. Oder von weltlicher Pracht: sie verblasst. Mit Freuden nimmt man das Wort des Propheten auf: „Alles Sterbliche ist wie das Gras, und all seine Schönheit ist wie die Blume auf dem Feld: das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit“ (Jes 40,6-8)... In der Liebe, und nur in der Liebe wohnt die echte Ruhe, die echte Süße, denn sie ist das Joch des Herrn.

Spiegel der Liebe, I, 30-31
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1985 am: 16. Juli 2015, 06:34:03 »
„O Mutter der Erlösung, komme dieser Mission zur Hilfe. Hilf uns, Gottes Restarmee, Satan abzuschwören. Wir bitten dich, zerschmettere den Kopf des Tieres mit Deiner Ferse und räume alle Hindernisse in unserer Mission, Seelen zu retten, beiseite. Amen.”
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« Antwort #1986 am: 17. Juli 2015, 06:44:06 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Das neue Gesetz „geschrieben nicht auf Tafeln aus Stein, sondern in Herzen von Fleisch“ (2 Kor 3,3)

Liebe Brüder, betrachtet das große Mysterium der Harmonie und der Verschiedenheit der beiden Gesetze und der beiden Völker. Die Alten feierten Ostern nicht im vollen Licht, sondern im Schatten dessen, was kommen sollte (Kol 2,17), und fünfzig Tage nach dem Osterfest…, hat Gott ihnen auf dem Sinai das Gesetz gegeben, das er eigenhändig niedergeschrieben hat… Gott stieg mitten im Feuer auf den Sinai hinab, versetzte das Volk, das sich fernhielt, in Angst und schrieb mit seinem Finger das Gesetz auf Stein, nicht in die Herzen (Ex 31,18). Als jedoch der Heilige Geist auf die Erde herabkam, waren die Jünger alle am gleichen Ort versammelt, und statt sie von einem Berg aus zu erschrecken, trat er in das Haus, in dem sie versammelt waren (Apg 2,1f.). Zwar kam vom Himmel her ein Lärm, wie wenn ein Sturm daher fährt; dieser Lärm hat aber niemand erschreckt.

Ihr habt den Lärm gehört, schaut auch auf das Feuer; denn auf dem Berg gab es diese beiden Phänomene auch: den Lärm und das Feuer. Auf dem Sinai war das Feuer von Rauch umgeben; hier aber ist es von strahlender Klarheit: „Es erschienen ihnen“, sagt die Schrift, „Zungen wie von Feuer“. War das ein Feuer, das Angst auslöste? Keineswegs! „Diese Zungen verteilten sich auf jeden von ihnen“ … Lauscht dieser Zunge, die redet, und begreift, dass es der Geist ist, der schreibt, und zwar nicht auf Stein, sondern in die Herzen. So hat euch also „das Gesetz des Geistes und des Lebens“, das ins Herz und nicht auf Stein geschrieben ist, „freigemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8,2). Dieses Gesetz des Geistes und des Lebens ist in Christus, in dem in aller Wahrheit das Paschafest gefeiert worden ist.

Predigt 155,6
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« Antwort #1987 am: 17. Juli 2015, 06:45:54 »
Die Sünde der Abtreibung

Ich sammle alle Meine Kinder an vielen Orten, um im Gebet so vieles zu bewirken. Ja, ihr geht vor die Abtreibungskliniken, vor die Arztpraxen, um die Ärzte zu bewegen, doch endlich aufzuhören mit dem morden. Diese Mütter haben so ein großes Leid zu tragen, wenn sie ihre eigenen Kinder umgebracht haben. Sie können sich nach der Abtreibung, nach dem Mord, nicht mehr erholen. Sie suchen Hilfe und eilen zu vielen Therapeuten, die ihnen nicht helfen können. Ich wünschte, dass sie zu Mir kommen würden, zur Himmlischen Mama. (19. Dezember 2007)

Heute sollten noch mehr Seelchen gerettet und in den Himmel eingeführt werden. Sie waren im Vorhimmel und haben auf dieses, euer Gebet, gewartet, um einkehren zu können in den Himmel. Es ist erforderlich, dass man für diese kleinen Seelchen betet. Wie viele wurden abgetrieben! Wie viel Seelchen haben einen qualvollen Tod erlitten! Wie viel Mütter sind jetzt betrübt, dass sie diese, ihre Kinder, getötet haben. Ich werde als Mutter, wenn sie Mich anrufen, sie trösten wollen, denn Ich, als Himmlische Mutter, leide auch in diesen kleinen Seelchen, die man so qualvoll umgebracht hat.

Wenn es doch viele Mütter geben würde, die im letzten Augenblick sich bewusst werden, dass sie ihr Kind austragen wollen und Ja sagen zu ihrem Kind, auch wenn es in Sünde gezeugt wurde. Ich, als Himmlische Mutter, würde sie in jedem Augenblick trösten, denn Mein Sohn in der Dreieinigkeit ist Herr über Leben und Tod und wünscht nicht, dass man diese Kinder ermordet. Er ist der Herrscher aller Geschöpfe.

Bedenkt, ihr geliebten Mütter, bevor ihr diesen Mord begeht, dass Ich, als Himmlische Mutter, darunter leiden muss. Ich bin auch Mutter und Ich habe den Gottessohn geboren. Ich möchte euch allen helfen und euch beistehen. Ruft Mich an! Ich werde euch allen Schutz des Himmels erbitten und für euch eine reumütige Beichte vorbereiten. (17. September 2008)

Und das größte Leid ist das Leid der unschuldigen Kinder. Millionen von Kindern werden im Mutterleid bestialisch ermordet. Habt ihr das bedacht an diesem Tag? Sind diese kleinen Kinder nicht unschuldig. Und doch müssen sie diese vielen Morde im Mutterleib erleiden und sie können nicht aufbegehren. Diese Ärzte, die dieses noch heute vollziehen, morden täglich und wissen nicht um ihre Schuld und was sie dem höchsten Gott in der Dreieinigkeit, dem Herrscher der Welt und des ganzen Universums, antun. Steht nicht der große Gott über allem? Und diese kleinen Kinder müssen alles erleiden und sind unschuldig. (28. Dezember 2008)

(Anne, Sühneseele)

http://gloria.tv/media/uWVwHRAAcYW
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« Antwort #1988 am: 18. Juli 2015, 07:37:58 »
Hl. Gregor von Nazianz (330-390), Bischof und Kirchenlehrer

„Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe“

Das Wort Gottes ist ewig, unsichtbar, unergründlich, körperlos, Sein vom Sein, Licht vom Licht, Quelle des Lebens und der Unsterblichkeit, exakte Wiedergabe des Urbilds, unauslöschliches Zeichen, Abbild des Wesens des Vaters (Hebr 1,3), dessen Absicht und Gedanke: Es geht auf sein Abbild zu (Gen 1,27). Es nimmt Fleisch an, um das Fleisch zu retten; es wird eins mit einer vernunftbegabten Seele, um meine Seele zu retten; es will Gleiches durch Gleiches reinigen und wird ganz Mensch, außer der Sünde… Das Wort, das die Anderen reich macht, wird arm, denn es nimmt die Armseligkeit meines Fleisches an, damit ich selber reich werde durch seine Göttlichkeit (2 Kor 8,9). Das Wort, das die Fülle selber ist, demütigt sich, entäußert sich eine Zeitlang seiner eigenen Glorie, damit ich Anteil bekomme an seiner Fülle.

Was für ein Reichtum an Güte! Welch großes Geheimnis, das mir zum Vorteil gereicht! Ich habe das Abbild empfangen, und ich habe es nicht bewahrt. Das Wort hat mein Fleisch angenommen, um das Abbild zu retten und das Fleisch unsterblich zu machen. Es verbindet sich ein zweites Mal mit uns, in noch viel erstaunlicherer Weise als das erste Mal… Der Mensch sollte geheiligt werden durch einen Mensch gewordenen Gott; er sollte unseren Tyrannen niederstrecken, uns befreien und zu sich zurückholen, durch seinen Sohn, zur Ehre des Vaters. So erweist sich der Sohn in allem gehorsam, um den Heilsplan des Vaters auszuführen.

Homilie Nr. 45, zu Ostern; PG 36,633
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« Antwort #1989 am: 18. Juli 2015, 07:40:55 »
 ;tffhfdsds

Psalm 136(135),1.23-24.10-12.13-15.

Danket dem Herrn, denn er ist gütig,
denn seine Huld währt ewig!
Der an uns dachte in unsrer Erniedrigung,
denn seine Huld währt ewig,
und uns den Feinden entriss,
denn seine Huld währt ewig.

Der die Erstgeburt der Ägypter schlug,
denn seine Huld währt ewig,
und Israel herausführte aus ihrer Mitte,
denn seine Huld währt ewig,
mit starker Hand und erhobenem Arm,
denn seine Huld währt ewig.

Der das Schilfmeer zerschnitt in zwei Teile,
denn seine Huld währt ewig,
und Israel hindurchführte zwischen den Wassern,
denn seine Huld währt ewig,
und den Pharao ins Meer stürzte samt seinem Heer,
denn seine Huld währt ewig.
« Letzte Änderung: 18. Juli 2015, 23:36:22 von Tina 13 »
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« Antwort #1990 am: 19. Juli 2015, 22:53:09 »
Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395), Mönch und Bischof

„Er hatte Mitleid mit ihnen, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben"

„Wohin führst du deine Herde zum Weiden“, o guter Hirt, der du sie zur Gänze auf deinen Schultern trägst? Denn das menschliche Geschlecht im Ganzen ist ein einziges Schaf, das du auf deine Schultern genommen hast. Zeige mir den Ort deiner Weide, lasse mich um die Wasser deiner Erquickung wissen, führe mich zum fetten Gras, rufe mich bei meinem Namen, damit ich deine Stimme höre, ich, der ich dein Schaf bin – damit deine Stimme für mich das ewige Leben sei.

Ja, „sage es mir, du, den mein Herz liebt“. So nenne ich dich, denn dein Name ist über alle Namen, unaussprechlich und unerreichbar für alle Geschöpfe, denen Verstand gegeben wurde. Doch gerade dieser Name, er bezeugt mein Empfinden für dich, er drückt deine Güte aus. Wie sollte ich dich nicht lieben, der du mich geliebt hast, obwohl ich ganz verbrannt war; der du mich so geliebt hast, dass du dein Leben gegeben hast für die Schafe, deren Hirte du bist. Es ist unmöglich, sich eine größere Liebe vorzustellen: dass du dein Leben gegeben hast um meines Heiles willen.

Lasse mich also wissen, „wohin du deine Herde zum Weiden führst“, damit ich die Weide des Heils finden kann, um mich an der himmlischen Nahrung satt essen zu können, von der jeder Mensch essen muss, wenn er ins Leben eingehen will; wenn er zu dir laufen will, der du die Quelle bist, und in langen Zügen das göttliche Wasser trinken will, das du sprudeln lässt für die, die Durst haben. Dieses Wasser ergießt sich aus deiner Seite, seitdem die Lanze dort die Wunde geöffnet hat. Und jeder, der davon trinkt, wird zu einer sprudelnden Quelle ewigen Lebens.

(Zitierte Bibelstellen: Hld 1,7; Lk 15,5; Ps 23; Joh 10,3; Hld 1,7; Phil 2,9; Hld 1,5; Joh 10,11; 15,13; 19,34; 4,14)

Homilien zum Hohenlied
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« Antwort #1991 am: 20. Juli 2015, 21:59:32 »
Hl. Petrus Chrysologus (um 406-450), Bischof von Ravenna, Kirchenlehrer

„Hier ist einer, der mehr ist als Jona“

Jona selber rät dazu, ihn vom Schiff zu werfen: „Nehmt mich und werft mich ins Meer“, sagt er (Jona 1,12), und das weist auf die frei gewählte Passion Jesu des Herrn hin. Warum haben wohl die Matrosen auf diese Anordnung gewartet? Wenn das Heil aller den Tod eines Einzigen erforderlich macht, überlässt man die Entscheidung über seinen Tod ihm selbst…

Und so wartet man in dieser Geschichte, die Geschichte des Herrn deutlich vorabgebildet, auf die Willensäußerung dessen, der sterben soll, damit sein Tod nicht eine hingenommene Notwendigkeit, sondern ein Akt der Freiheit ist: „Ich habe Macht, mein Leben hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir“, sagt der Herr (Joh 10,18). Denn wenn Christus seinen Geist aufgegeben hat (Joh 19,30), so nicht deshalb, weil ihm sein Leben entflieht. Wer den Geist aller Menschen in Händen hält, konnte seinen eigenen Geist nicht verlieren. Der Prophet sagt: „Mein Leben halte ich ständig in der Hand“ (Ps 119,109), und an anderer Stelle: „In deine Hände lege ich meinen Geist“ (Ps 31,6; Lk 23,46).

Predigt 3; PL 52,303-306
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La Salette 1846



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