Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577688 mal)

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« Antwort #2016 am: 02. August 2015, 23:16:53 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst

„Ich bin das Brot des Lebens“

Die Kirche lebt von der Eucharistie. Diese Wahrheit drückt nicht nur eine alltägliche Glaubenserfahrung aus, sondern enthält zusammenfassend den Kern des Mysteriums der Kirche. Mit Freude erfährt sie unaufhörlich, daß sich auf vielfältige Weise die Verheißung erfüllt: „Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt" (Mt 28, 20). In einzigartiger Intensität erfreut sie sich dieser Gegenwart jedoch in der heiligen Eucharistie, bei der Brot und Wein in Christi Leib und Blut verwandelt werden. Seitdem die Kirche, das Volk des Neuen Bundes, am Pfingsttag ihren Pilgerweg zur himmlischen Heimat begonnen hat, prägt dieses göttliche Sakrament unaufhörlich ihre Tage und erfüllt sie mit vertrauensvoller Hoffnung.

Mit Recht hat das Zweite Vatikanische Konzil verkündet, daß das eucharistische Opfer „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens" ist. „Die heiligste Eucharistie enthält ja das Heilsgut der Kirche in seiner ganzen Fülle, Christus selbst, unser Osterlamm und das lebendige Brot. Durch sein Fleisch, das durch den Heiligen Geist lebt und Leben schafft, spendet er den Menschen das Leben". Deshalb ist der Blick der Kirche fortwährend auf den Herrn gerichtet, der gegenwärtig ist im Sakrament des Altares, in dem sie den vollkommenen Ausdruck seiner unendlichen Liebe entdeckt.

Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“, §1 (© Liberia Editrice Vaticana)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2017 am: 03. August 2015, 07:30:21 »
Morgenröte - Botschaften

278. Klugheit und Torheit

29. Juni 2015; № 278
Jesus spricht:
Mein Kind, Gewalt und Ohnmacht sind noch nicht an der Eisspitze angekommen.
Es häufen sich Ungerechtigkeit und Zügellosigkeit.

Der Turm des Glaubens, wenn er wankt, wird er nicht stürzen.
Denn Ich, Jesus, halte ihn auf Meinen Händen.
So wie Ich viele Menschen auf Meinen Händen halte.

Es ist schon so vieles gesagt worden – gestern.
Es ist alles gesagt – heute – gestern – und auch morgen.
Und doch will Ich Meine Barmherzigkeit ausgießen über Mein ungläubiges Volk, um es zu retten aus den Fängen Satans.

Sie schließen ihre Augen und tun unrechte Dinge.
Sie verschließen ihre Herzen und tragen die Ungerechtigkeit zu anderen, um sie mitzureißen im Strom der Lüge.
Sie verschließen das Leben und treten heraus aus dem Leben, das Ich ihnen schenkte, um in „ihr“ Leben eintreten zu können:
Das Leben, das nicht in Meinen Geboten liegt.

Des Toren Dummheit schreit zum Himmel und lässt Hagel hernieder.
Des Klugen Handeln schwebt wie ein Feuer in Mein Herz und lässt den warmen Regen nieder.

Des Toren Dummheit wird groß geschrieben und klein gehandelt.
Des Klugen Worte sind klein geschrieben und erzielen das Dreifache.

Des Toren Nächte hüllen die Sünden ein auf dem Ruhelager.
Doch Meine Augen durchdringen selbst Mauer (Herzensmauer) und Stein.
Des Klugen Nächte bringen Schlaf und Ruhe und Meine Augen haften wohlwollend auf ihrem Lager.

Des Toren Reden gleicht einem zänkischen Weibe und einem stolzen Hahn, der seinen Schnabel nicht hält.
Des Klugen reden, gleicht einem Wasserfall bei glühender Hitze.

Des Toren Gewand lässt sich nicht reinigen; nur seine Einsicht trägt die Flecken davon.
Des Klugen Gewand lässt die Sterne verblassen, denn er schweigt, wenn er schweigen soll und seine Reden überzeugen im Bad der Wahrheit.

Des Toren Schwachheit fällt in die Lust.
Des Klugen Schwachheit fällt in Mein Herz.

Des Toren Streitsucht füllt den Garten mit Unrat.
Des Klugen Einsicht legt sich sichtbar auf den Tisch.

Des Toren falsche Reden gleicht einem brennenden Mantel.
Des Klugen Worte erhellt das Haus.

Des Toren Eifersucht lässt das Gesicht anschwellen.
Des Klugen Freiheit lässt den Neid verbrennen.

Gestern, heute und auch morgen ist der Tor ein Narr, weil er das, was er besitzt, nach unten trägt.
Gestern, heute und auch morgen ist der Kluge reich, weil er das, was er besitzt, nach oben trägt – in Mein Reich!

Zwei Bauern gehen zu einem Feld.
Der erste Bauer springt in die Mitte des Feldes, damit er sieht, wo die größte Frucht liegt.
Der zweite Bauer bleibt zuerst unten stehen. Dann arbeitet er sich hoch, erntet kleine und große Früchte, bis er am Ende des Feldes angekommen ist.
Welcher Bauer ist der Tor?
Und welcher Bauer ist der Kluge?

Gestern, heute und auch morgen:
Wird falsch geerntet oder gar keine Frucht nach Hause gebracht.
Das Schiff der Dunkelheit bringt keine Ernte nach Hause.
Das Schiff der Lauen bringt verfaulte Ernte nach Hause.
Das Schiff der wahren Treuen bringt reichlich Ernte nach Hause.

Des Toren Zunge entzückt nur die Dummen und mit Meinem Schwert wird sie gespalten.
Des Klugen Zunge hält sich zurück und wird mit Meinem Schwert getragen.

Achtung und Ehrfurcht vor dem Leben, das Ich gab, sie gingen verloren.
Man hat Neues gefunden im Schatten der Sünde.
Nun vermehren sie ständig ihre Sünden im Schweinetrog.
Was daraus entsteht – hat keine Seele.
Nach Meinem Heiligsten Willen handeln sie nicht.
Weil sie sonst „ihre Freiheit“ verlieren würden.

Die Wachsamkeit und die Liebe gingen verloren!

In der Wachsamkeit liegt die wahre Freiheit.
Die wahre Freiheit deckt alle Lügen auf.
So fällt der Irrtum in den Sand.
Man kann ihn nicht finden. Wird ihn nicht mehr besitzen.
Und die Liebe wächst in der Wahrheit und im Glauben, und wird reichliche Frucht bringen.
Wo Neid, Zwietracht und Eifersucht herrscht, wird das Gute eingemauert und das Böse nistet sich ein.
Beim ersten Sturm bäumt sich das Böse noch mehr auf und das Gute, das in den Mauern liegt, wird erstickt.
Die Freiheit strömt aus dem Rachen Satans, die Freiheit des Verderbens und viele fangen sie auf.
Auf ihren Händen wächst Eiter und in den Herzen erlischt das Licht.
Sie kleiden sich nicht mit der Kleidung, die Ich ihnen gab.
Sie kleiden sich mit Rauch und verfaulter Erde.

Des Toren Nahrung sind Laster und Lügen.
Des Klugen Nahrung sind Meine Gebote.

Des Toren Zeichen sind verfaulte Früchte.
Des Klugen Zeichen sind Glaube, Hoffnung, Liebe.

Wer von den verfaulten Früchten isst – wird erbärmlich sterben.
Wer vom Glauben und von der Hoffnung sich ernährt und Meine Gebote der Liebe befolgt – wird die Wahrheit im Lichte des Himmels schauen.

Des Toren Gleichgültigkeit lässt das Messer der Dunkelheit aufleuchten.
Des Klugen Freiheit lässt das Schwert des Geistes aufleuchten.

Wie gewonnen das Vergängliche, das nichts bringt,
das Verdorbene, das Unnütze, so wird deine Seele einst vor Mir stehen:
leer – verdorben – unnütz.
Wie gewonnen das Wahre, das viel bringt, das Vermehrende, das Wertvolle,
so wird deine Seele einst vor Mir stehen:
gefüllt – reich – frei – und wertvoll.

Wo wenig ist – kommt wenig dazu.
Wo nichts ist – kommt nichts dazu.
Wo viel ist – kommt viel dazu.
Ich sagte es euch schon öfters, doch wie schnell wird vergessen das Gute, das viel bringt?
Und wie schnell wird gegessen das Böse, das nichts bringt?
Der Tor bestimmt seine Zeit.
Der Kluge bestimmt keine Zeit, denn er legt sich in Meine Hände.

Anfang und Ende – Gestern und Heute.
Wo stehst „Du“? Auf welcher Seite, auf welchem Schiff?
Auf dem Schiff der Dunkelheit? Auf dem Schiff der Lauen?
Oder auf dem Schiff der wahren Treuen?

Bedenke, o Mensch, deine Zeit. Die Zeit rinnt davon:
Schneller wie das Wasser durch deine Hände rinnt;
Schneller wie die Kerze erlischt;
Schneller wie ein Herz schlag.
Bedenke, o Mensch.
Erde zu Erde – Staub zu Staub – Dunkelheit zu Dunkelheit – Licht zum Licht.
Die Motten schwirren um das Licht. Doch das Licht wird nicht minder.
Wenn es für die Wahrheit leuchtet, die Motten können ihm nicht schaden.

Der Weg des Glaubens ist geschmückt mit Dornen und Rosen.
Der Weg des Verderbens ist geschmückt mit vertrockneten Blumen.
Sie besetzen viele Länder.
Doch wenn der Wind der Wahrheit sich erhebt – zerfallen sie.
Sie wehen davon. Man kann sie nicht mehr finden.

Staub zu Staub. Leben zu Leben.
Hoffnung trägt den Staub davon.
Der Samen der Liebe und des Glaubens trägt die Seele in das ewige Leben.

Glaube, Hoffnung und Liebe sind das Gewand des Barmherzigen und Gerechten.
Das Kreuz ist der Träger der Seelen die Mir nachfolgen!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/288-278-klugheit-und-torheit
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2018 am: 03. August 2015, 07:34:23 »
Hl. Beda Venerabilis (um 673-735), Mönch und Kirchenlehrer

„Ich will sie in die Wüste hinausführen und sie umwerben“ (Hos 2,16)

Matthäus gibt mehr Erklärungen als Markus über die Art und Weise ab, wie Jesus von Mitleid mit der Menge ergriffen wurde, wenn er sagt: „er hatte Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken“. Denn Mitleid mit den Armen und denjenigen zu haben, die keinen Hirten besitzen, heißt im Grunde, ihnen den Weg der Wahrheit zu eröffnen, indem man sie lehrt; heißt ihre physischen Krankheiten zu heilen, indem man sie pflegt, aber es bedeutet auch, ihnen zu essen zu geben, wenn sie Hunger haben und sie dadurch zu ermuntern, die Großzügigkeit Gottes zu rühmen. Das ist es, was Jesus getan hat...

Doch hat er auch den Glauben der Menge auf die Probe gestellt, und als er ihn geprüft hatte, gab er die ihm entsprechende Belohnung. Denn er hatte sich ja an einen einsamen Ort begeben, um festzustellen, ob die Leute ihm folgen würden. Und sie sind ihm gefolgt. Sie haben in großer Eile den Weg in die Wüste angetreten, nicht etwa indem sie auf Esel ritten oder auf Karren saßen, sondern zu Fuß, und mit diesem persönlichen Bemühen haben sie gezeigt, wie sehr sie um ihr Heil besorgt waren.

Im Gegenzug nahm Jesus diese erschöpften Menschen bei sich auf. Als Heiland und Arzt voller Macht und Güte lehrte er die Unwissenden, heilte die Kranken und speiste die Hungernden und zeigte dadurch, wie glücklich er über diese vertrauensvolle Liebe der Gläubigen ist.

Kommentar zum Evangelium nach Markus, 2; CCL 120, 510-511
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« Antwort #2019 am: 04. August 2015, 07:00:49 »
 ;ghjghg

"Alles wird in Erfüllung gehen, was in der geheimen Offenbarung des Hl. Johannes steht. Bis zum letzten Schriftwort werden alle Prophetien erfüllt. Meine Kinder, ihr geht mit mir den Leidensweg bis nach Golgotha, und dieser Weg ist nicht einfach. Bindet euch fest ans Kreuz und lasst nicht nach im ständigen Gebet. Erneut möchte Ich wiederholen: ‚Das Rosenkranzgebet ist die Himmelsleiter und schon viele Wunder haben sich dadurch erfüllt.' (Worte der Gottesmutter, 13. Feb. 2009, Anne, Sühneseele)
« Letzte Änderung: 04. August 2015, 07:03:16 von Tina 13 »
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« Antwort #2020 am: 04. August 2015, 07:29:09 »
Kurz vor seiner Wahl zum Papst sprach Johannes Paul II. die berühmten Worte:

“Wir stehen nun vor der größten historischen Konfrontation, die die Menschheit je erlebt hat. Ich glaube nicht, dass die breite Masse der amerikanischen Gesellschaft oder der christlichen Gemeinde sich dessen in vollem Umfang bewusst ist. Wir erleben jetzt die letzte Konfrontation zwischen Kirche und Antikirche, zwischen Evangelium und Anti-Evangelium.” Nur wenige Jahre zuvor hatte Papst Paul VI. der Welt mitgeteilt: “Der Schwanz des Teufels arbeitet auf die Zersetzung der katholischen Welt hin. Die Finsternis Satans ist in die gesamte katholische Kirche eingedrungen und hat sich bis in die höchsten Ränge verbreitet. Die Apostasie, der Glaubensabfall, hat sich in der ganzen Welt ausgebreitet und ist bis in die obersten Ränge der Kirche vorgedrungen.”
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« Antwort #2021 am: 04. August 2015, 19:49:44 »
Morgenröte - Botschaften

279. Das kleine Licht

1. Juli 2015, Fest des Kostbaren Blutes; № 279
Die Mutter Gottes spricht:
Das Weiße ist nicht mehr weiß.
Das Schwarze ist nicht mehr schwarz.

Das Dunkle hat sich in das Helle gelegt und weil das Helle nicht aufstand, sind beide verschwommen.

Oft kann man nicht gleich die Dunkelheit erkennen und das Licht, weil sich so vieles vermischt hat.
Es werden gute Dinge getan und mit Schwachheit und Egoismus verbunden.
Es werden schlechte Dinge getan und mit dem Guten, was dem Menschen leicht fällt, geziert.

Meine Kinder!
Wie kann man ein weißes Tuch auf schmutzigen Händen tragen, ohne das Tuch zu beschmutzen?
Und wie kann man gutes Fleisch essen, wenn das Öl verdorben ist?

Meine Kinder!
Auf dem Meere sind das Boot der Dunkelheit, das Boot der Wahrheit und das Boot der Lauen.
Mein Sohn sagte euch: „Es gibt nur noch zwei Boote.“.
Man kann nicht mehr von einem Boot auf das andere springen, so wie es gefällt.
Das gefällt Gott wohl nicht!
Deshalb, meine Kinder: Wascht vorher eure Hände, bevor ihr das weiße Tuch berührt und werft das verdorbene, ranzige Öl aus eurem Hause, damit das Fleisch, das ihr esst, euch nicht schadet.

Meine Kinder!
Viele Herzen sind mit Unnützem gefüllt und zuwenig mit Glauben, Hoffnung und Liebe.
Der Graben ist mit Wasser gefüllt und versickert in der vertrockneten Erde.
Und die Tränke ist leer.
Das Brot ist innen hohl und das Glas ist zersprungen.
Die Kirche füllt sich mit Menschen und die Herzen bleiben leer.
Auf der Wiese werden Büsche herausgerissen mit den blühenden Blumen und Steine herbeigetragen, die das Alte ersticken.
So kann und wird nur Unkraut wachsen.
Auf dem Hof ist es leer.
Der Bauer und seine Frau sind weggezogen.
Neue Nachbarn sind gekommen.
Es ist still geworden. Kein Leben mehr.
Keine Kinder mehr im Haus, die mit Vater und Mutter den Hof zieren.
Der Wasserhahn ist jetzt verrostet. Es wurde kaum Wasser geholt.
Die Haustür ist mit Spinnweben überzogen. Der Boden ist mit Käfer übersät.
An den Wänden sitzt der Schimmel. Die Fenster sind zersprungen.
Keine Stelle mehr im Hause, wo ein Licht brennt.
Kein warmer Ofen, der wärmt. Keine Ordnung im Hause.
Kein Wasser, das alles reinigt und den Durst löscht.
Hier soll mein Sohn wohnen?
Er wird kommen und das Haus reinigen, damit das Licht darin wohne!

Reinigung an Leib, Geist und Seele ist wie ein großes Feuer, das vorher sich klein entzündete.
Reinigung an Leib, Geist und Seele ist wie ein großer, gefüllter Krug, der vorher leer war.

Die Reinigung folgt nach der Erkenntnis.
Nach der Erkenntnis folgt die Einsicht.
Nach der Einsicht die Reue.
Nach der Reue die Reinigung.
Sie alle befinden sich in einem gefüllten Glas.
Wenn man nicht das ganze Glas leer trinkt, bleibt etwas im Glas zurück, was dann dem Menschen fehlt.
Deshalb ist die Reue so wichtig, damit die Einsicht sich niederlegen kann und mit der Erkenntnis zur Reinigung geht.

Meine Kinder!
So viele Menschen reinigen täglich ihren Leib. Aber nicht ihre Herzen.
Ihre Seelen sind verstaubt und dadurch wächst oft der Turm der Dunkelheit in ihren Herzen.

Wenn mein Sohn kommt, wird Er euch reinigen!
In einer Weise, die ihr nie gekannt habt.
Dieser Schmerz lässt viele Seelen noch tiefer fallen und andere höher stellen.
Doch bei vielen wird ein Feuer entstehen, das sie verbrennen wird.
Wohin wird ihre Seele wandern? Die verbrannte Seele?
Mein Kind, sage meinen Kindern:
Sie mögen doch das Schlechte hinauswerfen aus ihren Herzen.
Viele sagen: „Bei mir ist alles in Ordnung. Ich mache alles richtig.“
Sie sind so von sich überzeugt, dass sich die Räder überschlagen und der Karren stürzt den Berg hinab und zerbricht in viele Teile.

Mein Kind!
Loben wir doch Gott und danken wir IHM für Seine unendliche Liebe und Barmherzigkeit!

Mein Kind!
Der Schatten liegt im tiefsten Schatten und manches Licht ist nur ein schwaches Licht.
Doch weit in der Welt verstreut, an verschiedenen Orten, gibt es noch das helle, wärmende Licht.
Und diese oft kleinen, verborgenen Lichter, werden zu einem großen Lichtstrahl, welcher in das göttliche, gütige, barmherzige Herz Gottes fällt und mit den flehentlichen Bitten der Heiligen des Himmels vereint, sind sie die wahren Schätze auf Erden, die Kleinen, oft im Verborgenen lebend.
Diese sich [zu Gott] bekennenden Menschen in der Welt, sie alle treten für die Wahrheit ein und kämpfen für die Ehre Gottes!
Das ist ein großer Lichtstrahl, der den Schatten vertreibt.

Viele kleine Lichter stehen im Kampfe gegen das große Heer der dunklen Mächte.
Auch wenn auf dem Schlachtfeld mehr Dunkelheit als Licht zu sehen ist.
So ist doch das Licht, das Licht des Vaters im Himmel, das größte, stärkste, gewaltigste Licht der ganzen Welt!
Denn Er, Gott der Höchste, erschuf das Licht!
Und niemand wird es je auf Erden löschen können. Niemals!
Auch wenn die Unterwelt noch so tobt.
Auch wenn die Gleichgültigkeit der Menschen auf Erden so viele Lichter löscht.
Es wird immer das Licht geben.

Das Licht des Vaters wohnt in den Lichtern der Erde.
Das Licht des Höchsten brennt in den Herzen der wahren Treuen.
Das Licht, das ewige Licht, legt sich auf die Erde nieder, auf die vertrocknete Erde,
damit ein Feuer entstehe und der Regen einsetzen kann.
Denn die vertrocknete Erde soll nicht im Schatten liegen, sondern im Licht sich wiegen und reiche Frucht bringen.

Meine Kinder!
Das Weiße soll strahlend weiß werden
und das Dunkle vertreiben durch das Licht, das aus dem Heiligsten Herzen Meines Sohnes entströmt!
Wachsamkeit, Einsicht, Reue, Erkenntnis, Reinigung liegen im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe!

Meine Kinder, folgt dem Ruf meiner Liebe und erkennt die Zeichen der Zeit.
Ich danke euch, meine Kinder! O wie sehr ich euch liebe!
(Die Mutter Gottes neigt sich nach vorne und schaut die Menschen so liebevoll an. Man kann es nicht beschreiben.)
O wie sehr ich euch liebe! Ihr könnt es nicht erahnen.
Denn meine Liebe ruht im Herzen des Höchsten.

Kommt an meine Hand!
Kommt an mein Herz und ich führe euch zum Licht, damit ihr Licht werdet auf Erden.
„Ein kleines Licht“, das großes bewirken kann.
Ich danke euch!
Ich liebe euch!
Ich danke euch!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/289-279-das-kleine-licht
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« Antwort #2022 am: 04. August 2015, 19:51:22 »
Origenes (um 185-253), Priester und Theologe

Die Nacht des Glaubens

Wenn wir eines Tages von unabwendbaren Prüfungen heimgesucht werden, sollten wir uns erinnern, dass Jesus uns geboten hat, ins Boot zu steigen und dass er will, dass wir ihm voraus „zum anderen Ufer“ übersetzen. Denn für diejenigen, die niemals von den Wellen und dem Gegenwind erprobt worden sind, ist es unmöglich dorthin zu gelangen. So sollten wir, wenn wir uns von zahlreichen und ermüdenden Problemen umgeben sehen, wenn wir wegen unserer Unfähigkeiten schon vom Kurs halten ganz erschöpft sind, uns vorstellen, dass sich unser Boot dann in der Mitte der aufgewühlten See befindet, von Wellen durchgeschüttelt, die gerne mitansehen würden, wie wir „im Glauben“ oder einer anderen Tugend  „Schiffbruch erleiden“ (1 Tim 1,19). Und wenn wir sehen, wie der Atemzug des Bösen über dem, was wir unternehmen, einbricht, stellen wir uns vor, dass dies die Zeit des Gegenwindes ist.

Wenn wir dann - inmitten in der Bedrängnis - über viele Stunden in dieser dunklen Nacht, die in Zeiten der Prüfungen das Zepter führt, ausgeharrt haben, wenn wir nach unseren besten Kräften gekämpft haben, indem wir uns bemühten, keinen „Schiffbruch im Glauben“ zu erleiden..., sollten wir gewiss sein, dass am Ende der Nacht, wenn „die Nacht vorgerückt ist, und der Tag nahe ist“ (vgl. Röm 13,12), der Sohn Gottes über die Wellen hinweg zu uns kommen wird, um für uns das Meer zu besänftigen.

Kommentar zum Evangelium nach Matthäus, Buch XI, Kap. 6
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« Antwort #2023 am: 05. August 2015, 08:12:04 »
Hl. Hilarius (um 315-367), Bischof von Poitiers und Kirchenlehrer

«Meine Tochter wird von einem Dämon gequält»

Diese kanaanäische Frau bedarf selber nicht mehr der Heilung, da sie Christus als Herrn und Sohn Davids bekennt. Aber sie bittet um Hilfe für ihre Tochter, das heißt für die große Zahl von Heiden, die von unreinen Geistern beherrscht und gefangengehalten werden. Der Herr sagt nichts, und mit seinem Schweigen respektiert er das den Israeliten zugesagte Heilsprivileg... Er trägt in sich den geheimnisvollen Ratschluss seines Vaters und gibt deshalb zur Antwort, er sei nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Damit sollte in aller Deutlichkeit festgestellt werden, dass die Tochter der Kanaanäerin das Symbol für die Kirche ist... Es geht nicht darum, dass das Heil nicht auch den Heiden geschenkt würde; aber der Herr war gekommen in sein Eigentum und zu den Seinen (Joh 1,11). Und er wartete auf die ersten Anzeichen von Glauben des Volkes, von dem er abstammte; die anderen sollten nachher durch die Predigt der Apostel gerettet werden...

Und damit wir verstehen, dass das Schweigen des Herrn einer zeitlichen Erwägung entspringt und nicht etwa ein von ihm gewolltes Hindernis ist, fügt er hinzu: „Frau, dein Glaube ist groß!“ Er wollte damit sagen, dass diese sich ihres Heils bereits sichere Frau Glauben hatte, noch dazu einen Glauben inmitten von Heiden, wo die Stunde schon nahe war, dass sie, wie das Mädchen, befreit würden von jeglicher Form der Knechtung durch unreine Geister. Und die Bestätigung dafür lässt nicht lange auf sich warten: denn nach der Vorabbildung des heidnischen Volkes in der Tochter der Kanaanäerin stellten sich die von verschiedenartigen Krankheiten geknechteten Menschen dem Herrn dar in den vielen Menschen, die zu ihm auf den Berg kamen (Mt 15,30). Das sind Ungläubige – das heißt kranke Menschen –, die von Gläubigen zur demütigen Anbetung geführt werden und denen das Heil zuteil wird, indem sie die Chance ergreifen, sich im Glauben einzuüben, indem sie Gott loben und preisen und ihm nachfolgen.

Kommentar zum Evangelium nach Matthäus, 15; SC 258
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