Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578196 mal)

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« Antwort #2136 am: 25. August 2015, 05:33:10 »
Hl. Johannes Eudes (1601-1680), Priester, Prediger, Ordensgründer

„Reinige zuerst das Herz“

O Gott, wie bewunderungswürdig ist deine Liebe zu uns. Du bist unendlich würdig, geliebt, gelobt und verherrlicht zu werden. Wir haben weder das Herz noch den Geist, die würdig wären, es zu tun. Deine Weisheit und Güte jedoch haben es uns ermöglicht: Du hast uns nämlich den Geist und das Herz deines Sohnes zu eigen gegeben, gemäß dem Versprechen, das du uns durch deinen Propheten gegeben hast: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ (Ez 36,26). Und damit wir auch wussten, welcher Art dieses neue Herz und dieser neue Geist waren, hast du hinzugefügt: „Ich lege meinen Geist“, also mein Herz, „in euch“ (V. 27). Nur Geist und Herz eines Gottes sind würdig, einen Gott zu lieben und zu loben; nur sie sind dazu in der Lage, ihn so zu loben und zu ehren, wie es recht ist. Deshalb hast du uns dein Herz gegeben, das Herz deines Sohnes Jesus, wie auch das Herz seiner göttlichen Mutter und die Herzen aller Heiligen und Engel, die alle miteinander nur ein einziges Herz sind, so wie Kopf und Glieder nur ein Leib sind (Eph 4,15) [...]

So entsagt also, Brüder, eurem eigenen Herzen, eurem eigenen Geist, eurem eigenen Willen und eurer Eigenliebe. Gebt euch Jesus hin, tretet ein in die unendliche Größe seines Herzens, das die Herzen seiner Mutter und aller Heiligen umschließt, und gebt euch selbst auf in den Tiefen seiner Liebe, Demut und Geduld. Wenn ihr also euren Nächsten liebt und einen Akt der Nächstenliebe setzen wollt, so liebt ihn und tut für ihn, was ihr ihm im Herzen schuldig seid. Wenn es darum geht, sich zu demütigen, so demütigt euch in der Demut seines Herzens. Wenn ihr gehorchen sollt, dann im Gehorsam seines Herzens. Wenn Lob, Anbetung und Dank an Gott gefordert sind, dann lobt und dankt Gott und betet ihn an, so wie es euch durch sein großes Herz gegeben ist... Was immer ihr auch tut, tut alles im Geist dieses Herzens, entsagt eurem Herzen und handelt in dem Geist, der in seinem Herzen lebt.

Bewunderungswürdiges Herz, Kap. 12
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2137 am: 25. August 2015, 05:34:12 »
Erster Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher 2,1-8.

Ihr wisst selbst, Brüder, dass wir nicht vergebens zu euch gekommen sind.
Wir hatten vorher in Philippi viel zu leiden und wurden misshandelt, wie ihr wisst; dennoch haben wir im Vertrauen auf unseren Gott das Evangelium Gottes trotz harter Kämpfe freimütig und furchtlos bei euch verkündet.
Denn wir predigen nicht, um euch irrezuführen, in schmutziger Weise auszunutzen oder zu betrügen,
sondern wir tun es, weil Gott uns geprüft und uns das Evangelium anvertraut hat, nicht also um den Menschen, sondern um Gott zu gefallen, der unsere Herzen prüft.
Nie haben wir mit unseren Worten zu schmeicheln versucht, das wisst ihr, und nie haben wir aus versteckter Habgier gehandelt, dafür ist Gott Zeuge.
Wir haben auch keine Ehre bei den Menschen gesucht, weder bei euch noch bei anderen,
obwohl wir als Apostel Christi unser Ansehen hätten geltend machen können. Im Gegenteil, wir sind euch freundlich begegnet: Wie eine Mutter für ihre Kinder sorgt,
so waren wir euch zugetan und wollten euch nicht nur am Evangelium Gottes teilhaben lassen, sondern auch an unserem eigenen Leben; denn ihr wart uns sehr lieb geworden.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2138 am: 25. August 2015, 05:34:42 »
Psalm 139(138),1-3.4-5.6-7.

Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir.
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
du bist vertraut mit all meinen Wegen.

Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge -
du, Herr, kennst es bereits.
Du umschließt mich von allen Seiten
und legst deine Hand auf mich.

Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen,
zu hoch, ich kann es nicht begreifen.
Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist,
wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2139 am: 25. August 2015, 05:40:08 »
Aufopferung des kostbaren Blutes durch die allerseligste Jungfrau Maria
In jeder Stunde und Sekunde, so oft mein Atem geht und mein Herz schlägt, möchte ich die Bitte aussprechen: Liebe Mutter Gottes, opfere Du mit Deinen reinsten Händen, dem himmlischen Vater das kostbare Blut und die Wunden und Verdienste Jesu Christi auf für die armen Seelen im Fegfeuer.
Liebe Mutter Gottes und reinste Jungfrau, opfere Du dem himmlischen Vater das kostbare Blut und die Verdienste Jesu Christi auf für die armen Sünder und zur Verhütung von Todsünden.
Liebe Mutter Gottes und meine Mutter, opfere Du dem himmlischen Vater das kostbare Blut und die Verdienste Jesu Christi auf, zur Tilgung meiner Sünden und Sündenstrafen.
Liebe Mutter Gottes und Schutzherrin der Kirche, opfere Du dem himmlischen Vater das kostbare Blut und die Verdienste Jesu Christi auf für die heilige Kirche und den Heiligen Vater, für die Diözese, für den Bischof und seine Anliegen. So oft in der ganzen Welt ein Fluch ausgesprochen, so oft Gott beleidigt, so oft eine Seele verführt wird, so oft möchte ich die Bitte aussprechen, erneuern.
Liebe Mutter Gottes, leiste Du dafür dem himmlischen Vater und dem göttlichen Herzen Jesu Anbetung und Genugtuung. Amen.
Heilige Mutter Gottes, opfere Du dem himmlischen Vater das Blut, die Wunden und das Herz Deines lieben Sohnes auf, für die Blutschuld aller Völker, für ein baldiges Ende aller entsetzlichen Kriege, für alle Witwen und Waisen, für die armen Gefangenen, für die Seelen der Gefallenen, für einen wahren Frieden, den nur Gott den Menschen und der Menschheit geben kann.

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« Antwort #2140 am: 25. August 2015, 05:42:02 »
Die Jungfrauengeburt: Ein dogmatisches Muss ? Vater Johannes Nothhaas

Im Anfang des Johannesevangeliums heißt es vom Logos, der johanneischen Bezeich­nung des Gottessohnes: „Er kam in sein Eigentum...". Das ist nach dem Zusammenhang hier der Kosmos( griech. „eis ta idia") Er kam zu den Seinen (griech. „ oi idioi") Er kam nicht aus dem Kosmos, sondern in den Kosmos. Er kam nicht aus den Menschen, sondern zu den Menschen. In seinem Kommen in den Kosmos und zu uns Menschen tritt er von außerhalb in den Rahmen menschlichen Seins in Raum und Zeit. Der Evangelist Johannes drückt diesen Eintritt des Gottessohnes mit den einfachen Worten aus: „Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns ..." (Joh 1,14). Es heiißt nicht: Das Fleisch wurde Wort, sondern, dass das Wort Fleisch wurde.
Mit dieser Aussage über seine Menschwerdung steht in engem Zusammenhang der Satz des Apostolischen Glaubensbebekenntnisses, dass Christus von der Jungfrau Maria geboren sei. Im Lukasevangelium heißt es:
„Der Engel... sprach zu Ihr (der Gottesgebärerin): ,Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten ; deshalb wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden"" (Lk 1,35). Diese Aussage des Neuen Testaments zu hinterfragen oder zu problematisieren, heißt, die Kompetenz der menschlichen Vernunft zu überschreiten und in das Offenbarungs­handeln Gottes interpretierend einzugreifen. Die Theologie darf hier so wenig wie an irgendeinem anderen Punkt die Frage aufwerfen, ob und wie dies möglich sei. Der Hinweis auf die Naturgesetze, nach denen eine Geburt aus einer Jungfrau unmöglich sei, ist ebenso unevangelisch wie der Hinweis auf Gottes Allmacht, der alles, also auch dies möglich sei. Die Aufgabe der Theologie ist nicht eine Begutachtung im Namen der Allmacht Gottes und ebenso wenig im Namen der Naturgesetze. Das Evangelium sagt uns nicht, was Gott kann, sondern was er tat, tut und tun wird. Dementsprechend hat sich auch die Theologie zu beschränken. Das Neue Testament sagt klar, dass die Mutter Jesu Christi eine Jungfrau war (Mt 1; 18,23,25).
Die Tatsache, dass Christus keinen irdischen Vater hat, weist über seine Stellung in Raum und Zeit hinaus auf seinen ewigen Ursprung hin. Die Tatsache, dass er aus einer Jungfrau geboren wurde, weist daraufhin, dass er wahrhaft Mensch ist.
Beides vereint ergibt seine gottmenschliche Existenz.
Seine Geburt aus der Jungfrau betont seine menschliche Natur (Immanenz ). Seine jenseitige Herkunft betont seine gött­liche Natur (Transzendenz).
Die jungfräuliche Geburt Jesu Christi unterstreicht, dass seine Menschwerdung nicht die Entstehung einer neuen Person mit sich brachte. Wenn ein Kind von Menscheneltern geboren wird, beginnt eine neue Person zu existieren. Doch Jesus, der Mensch gewordene Christus, ist kein anderer als die zweite Person der göttlichen Dreieinheit. Darum begann mit seiner Geburt keine neue Person zu existieren, sondern die Person des Gottessohnes, die vor allem Sein war, begann neben seiner göttlichen Seinsweise ein Dasein als Mensch.
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« Antwort #2141 am: 25. August 2015, 06:30:50 »
Marianisch leben!!!

Alles mit Maria tun

Man soll alle Handlungen mit Maria verrichten, d. h. die allerheiligste Jungfrau sich zum vollkommenen Vorbild nehmen bei allem, was man zu tun hat.
« Letzte Änderung: 25. August 2015, 06:49:00 von Tina 13 »
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« Antwort #2142 am: 25. August 2015, 06:41:35 »
Die großen Männer der letzten Zeiten werden durch Maria Großen wirken

Mann darf auch überzeugt sein, dass Gott gegen Ende der Zeit, vielleicht eher als man meint, große vom Heiligen Geist und vom Geist Mariens erfüllte Männer erwecken wird, denen Maria die große Gnade vermitteln wird, große Wunder in der Welt zu wirken, um die Sünde zu zerstören und das Reich Jesu Christi, ihres Sohnes, auf dem zertrümmerten Reich der verdorbenen Welt wiederherzustellen.

Ja gerade durch diese Andacht zur allerheiligsten Jungfrau, werden diese heiligen Männer alles zustande bringen.
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« Antwort #2143 am: 25. August 2015, 06:51:27 »
WEIHEGEBET AN JESUS CHRISTUS DURCH MARIA nach dem hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort

Herr Jesus Christus,
ewige menschgewordene Weisheit, wahrer Gott und wahrer Mensch, ich bete dich an in deiner ewigen Herrlichkeit beim Vater und in deiner Menschwerdung im Schoß der Jungfrau Maria.

Ich danke dir, dass du in die Welt gekommen bist, als Mensch unter Menschen, und Knechtsgestalt angenommen hast, mich aus der Knechtschaft der Sünde zu befreien.

Ich preise dich voll Dankbarkeit, weil du in liebendem Gehorsam Maria untertan warst, um mich zu deinem treuen Jünger zu machen.

Aber ich bin undankbar und untreu gewesen und habe mein Wort gebrochen, das ich in der Taufe gegeben habe. Ich bin nicht wert, Kind Gottes zu heißen.

Darum nehme ich meine Zuflucht zu Maria, deiner Mutter, und vertraue mich ihrer Fürsprache und Barmherzigkeit an. Mit ihrer Hilfe erhoffe ich die Vergebung meiner Sünden und bleibende Verbundenheit mit dir, der menschgewordenen Weisheit.

Sei gegrüßt, Maria, lebendiger Tabernakel Gottes! In dir hat die ewige Weisheit gewohnt, damit Engel und Menschen sie anbeten.

Sei gegrüßt, Königin des Himmels und der Erde! Dir sind alle Geschöpfe untertan.

Sei gegrüßt, du sichere Zuflucht der Sünder! Jeder, der sich an dich wendet, erfährt deine Barmherzigkeit. Erfülle mein Verlangen nach der göttlichen Weisheit, und nimm an, was ich dir weihe!

Maria, im Bewußtsein meiner Berufung als Christ erneuere ich, N. N., heute in deine Hände mein Taufgelübde. Ich widersage für immer dem Teufel, seiner Pracht und seinen Werken. Ich weihe mich Jesus Christus, um mit ihm mein Kreuz zu tragen alle Tage meines Lebens in Treue zum Willen des Vaters.

In Gegenwart des ganzen himmlischen Hofes erwähle ich dch heute, o Maria, zu meiner Mutter und Königin. Dir weihe und schenke ich als dein Gut und Eigentum meinen Leib und meine Seele, all meinen äußeren und inneren Besitz, ja selbst den Wert all meiner guten Werke, der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen.

Ganz und voll, ohne jede Ausnahme, sollst du das Recht haben, über mich und all das Meine nach deinem Gutdünken zu verfügen, in Zeit und Ewigkeit, zur größeren Ehre Gottes.

Maria, nimm an meine Hingabe und bring sie vor deinen Sohn, der mich mit deiner Mitwirkung erlöst hat! Aus deinen Händen nehme er meine Ganzhingabe entgegen.

Hilf mir, meine Weihe zu leben im liebenden Gehorsam deines Sohnes als Antwort auf die große Sendung, die Gott dir anvertraut hat! Mutter der Barmherzigkeit, erbitte mir die wahre Weisheit Gottes und mach mich bereit, dein mütterliches Wirken anzunehmen!

Hilf mir, du treue Jungfrau, forme mich zu einem wahren Jünger deines Sohnes, der menschgewordenen Weisheit!

Du, meine Mutter und mein Vorbild! Mit dir werde ich Christus immer ähnlicher werden und die Herrlichkeit des Himmels erreichen. Amen.


Freie Übertragung des Weihegebetes des hI. Ludwig Maria Grignion de Montfort (Die Liebe zur Ewigen Weisheit, Nr. 223-227) von P. H. J. Jünemann, Montfortaner. in: Das Goldene Buch, neu übersetzt und bearbeitet von P. H. J. Jünemann, Montfortaner, Fribourg 1996, S. 143-147.

 
http://www.kath-zdw.ch/maria/hl.ludwig.grignion.html
« Letzte Änderung: 25. August 2015, 06:53:19 von Tina 13 »
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