Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578192 mal)

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« Antwort #2160 am: 26. August 2015, 22:01:43 »


Meine Kirche ist auf dem Punkt eine große Prüfung zu durchlaufen, die ihr Fundament erschüttern wird, sie aber nicht stürzen kann!

22. Januar 2015, 8.15 Uhr – Aufruf des Sakramentalen Jesus an Seine Hirten und an Seine Herde.

Friede sei mit euch Hirten und Schafe Meiner Herde. Viele Meiner Hirten haben sich an den Modernismus dieser Welt und an das Fleisch verloren. Das verletzt zutiefst Meinen Mystischen Leib, verkörpert durch Meine Kirche. Die Korruption, der Ungehorsam und die Sünden des Fleisches vieler Meiner Bevorzugten sind offene Wunden an Meiner Seite. Das Schisma ist am Kommen, im Innern Meiner Kirche gibt es Verwirrung; Meine Purpurträger sind gespalten. Meine Kirche ist auf dem Punkt eine große Prüfung zu durchlaufen, die ihr Fundament erschüttern wird, sie aber nicht stürzen kann! Die geistige Hekatombe (großes Opfer) nähert sich und viele Meiner Kinder werden den Glauben verlieren.

Oh, welchen Schmerz fühle Ich in Meinem Herzen, zu sehen, wie wenige von all Meinen Bevorzugten übrigbleiben, die Mir gestern Loyalität und Treue schworen! Die überwiegende Mehrheit wird Mir den Rücken kehren und Mich verraten wie Judas, wenn die Krise Meiner Kirche kommt. Mein Herz wird von neuem mit der Lanze der Undankbarkeit durchbohrt; Bluttränen schießen aus Meinen Augen, den Sitz Petri durch Meinen Widersacher besetzt zu sehen.

Jeden Tag nimmt der spirituelle Ungehorsam vieler Meiner Bevorzugten weltweit zu; in Europa sind heute viele Meiner Häuser Museen und viele andere wurden verkauft oder werden als Grabgewölbe verwendet, mit Beinhäusern um Asche aufzubewahren, oder als Orte, um andere Götter zu verehren. Wenn die Krise Meiner Kirche kommt, bleibt nur Mein Kontinent der Hoffnung fest, und es wird diese amerikanische Erde sein, von wo aus Ich Meine Neue Kirche errichten werde.

Oh, wie weh tut es Mir zu sehen, dass in vielen Meiner Häuser Meine Hirten das Amt der Eucharistie an Meine Laienkinder delegiert haben. Der Priester setzt sich und es sind die Laien, die kommen und Meinen Leib und Mein Blut an Meine Schafe austeilen, Meine Göttlichkeit schändend. Welche Trauer verursacht es Mir, all das zu sehen, die Art, wie ich durch Meine Bevorzugten verachtet werde, und die Art, wie Ich geschändet werde durch Hände ohne priesterliche Salbung! Oh Hirten Meiner Kirche, warum erlaubt ihr anderen, Mich zu geisseln, diesen Schimpf gegenüber Meiner Göttlichkeit! Wisst ihr nicht, dass diese Abscheulichkeit zu eurer und auch Meiner Laienkinder Verdammung führen kann? Millionen Seelen von Priestern und Laien gingen verloren durch das Schänden Meines Körpers und Meines Blutes! Viele andere sind in den Tiefen des Fegefeuers begraben, weil sie Mich unwürdig oder in die Hand empfingen. Ich sage euch, wenn ihr diesen Schimpf hier auf der Erde nicht wiedergutmacht, werdet ihr es morgen beklagen, wenn ihr in die Ewigkeit kommt.

Höre Mein Volk, Meine Herde: Die priesterliche Salbung ist die Gnade, die Mein Heiliger Geist Meinen Bevorzugten erteilt, damit sie mit Meiner Göttlichkeit bekleidet sind. Wenn Sie wüssten, wie groß es ist, Priester zu sein; Ich selbst benötige die priesterliche Salbung, um Mich in eurer Mitte lebendig zu machen. Die gesalbten Hände eines Priesters sind Meine Hände, die Meiner Herde Meinen Leib zu essen und Mein Blut zu trinken geben. Hört Mir zu: Ich habe keine außerordentlichen Ämter der Eucharistie eingesetzt, dass kommt nicht von Meiner Seite.

Das ist das Werk Meines Widersachers durch die kirchliche Freimaurerei, die das Fundament Meiner Kirche untergraben will, um damit das priesterliche Amt zu beenden.

Es sind viele Gnaden, die verloren gehen, wenn ihr die Kommunion in die Hand empfangt oder sie von der Hand eines Laien empfangt. Es ist nicht dasselbe, wie wenn ihr sie von Seiten eines Priester erhaltet. Meine Laienkinder, von neuem sage Ich euch, es sind Meine Priester, an die Ich dieses Amt delegierte; es ist nicht an euch, Meine Göttlichkeit zu beleidigen, damit ihr nicht Gefangene der Schuld seid; geißelt Mich nicht mehr, indem ihr Mich berührt und austeilt, denn ihr seid nicht würdig für dieses Amt.

Ich bitte Meinen Vikar, die Hierarchie Meiner Kirche und Meine Priester, dass sie dieses abscheuliche Verbrechen stoppen. Keine außerordentlichen Minister der Eucharistie (Anmerkung: Kommunionhelfer) mehr! Übt eure Ämter aus, die Ich euch verliehen habe, und delegiert dieses Amt nicht an Meine Laienkinder, denn ihr seid die Hirten Meiner Herde, die direkt Verantwortlichen dieser Beleidigung Meiner Göttlichkeit.

Meine Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe. Ich Bin euer Brot des Lebens, der Sakramentale Jesus.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt.

(Enoch)
« Letzte Änderung: 27. August 2015, 17:04:40 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2161 am: 27. August 2015, 06:43:31 »
Didachè (zwischen 60-120), jüdisch-christliche Katechese

„Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht den Tag“

Gestärkt durch die Eucharistie, sprecht folgendes Dankgebet: „Wir danken dir, Heiliger Vater, für deinen heiligen Namen, den du in unsere Herzen eingesenkt hast, und für die Erkenntnis, den Glauben, die Unsterblichkeit, die du uns durch Jesus, deinen Diener, offenbart hast. Ehre sei dir in Ewigkeit. Amen!... Vor allem sagen wir dir Dank für deine Allmacht. Ehre sei dir in Ewigkeit. Amen! Denk an deine Kirche, Herr, befreie sie von allem Übel, und mach sie in deiner Liebe vollkommen. Versammle diese geheiligte Kirche von überall her in deinem Reich, das du ihr bereitet hast. Denn dir gehören Macht und Ehre in Ewigkeit. Amen! Die Gnade möge anbrechen und diese Welt vergehen. Amen! Wenn einer heilig ist, so komme er herbei; ist er es nicht, so übe er Buße! „Amen. Komm, Herr Jesus!“ (Offb 22,20) […]

Ja, „wacht“ über euer Leben; „legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen“ (Lk 12,35), „seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt“ (Mt 42f.). Kommt oft zusammen, um gemeinsam danach zu fragen, was euren Seelen nützt. Denn all die Zeit, in der ihr geglaubt habt, wird euch nichts nützen, wenn ihr am Ende nicht vollkommen geworden seid.

§ 10 und 16
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2162 am: 27. August 2015, 06:44:09 »
Psalm 90(89),3-4.12-13.14.17.

Du lässt die Menschen zurückkehren zum Staub
und sprichst: „Kommt wieder, ihr Menschen!“
Denn tausend Jahre sind für dich,
wie der Tag, der gestern vergangen ist,
wie eine Wache in der Nacht.

Unsere Tage zu zählen, lehre uns!
Dann gewinnen wir ein weises Herz.
Herr, wende dich uns doch endlich zu!
Hab Mitleid mit deinen Knechten!

Sättige uns am Morgen mit deiner Huld!
Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsre Tage.
Es komme über uns die Güte des Herrn, unsres Gottes.
Lass das Werk unsrer Hände gedeihen,
ja, lass gedeihen das Werk unsrer Hände!
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« Antwort #2163 am: 27. August 2015, 06:44:46 »
Evangelium nach Matthäus 24,42-51.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht.
Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr eingesetzt hat, damit er dem Gesinde zur rechten Zeit gibt, was sie zu essen brauchen?
Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!
Amen, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen.
Wenn aber der Knecht schlecht ist und denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht!,
und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen, wenn er mit Trinkern Gelage feiert,
dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt;
und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Heuchlern zuweisen. Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.
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« Antwort #2164 am: 27. August 2015, 06:45:15 »
Erster Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher 3,7-13.

Brüder, wir wurden beim Gedanken an euch in all unserer Not und Bedrängnis durch euren Glauben getröstet;
jetzt leben wir auf, weil ihr fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn steht.
Wie können wir Gott euretwegen genug danken für all die Freude, die uns um euretwillen vor unserem Gott erfüllt?
Bei Tag und Nacht bitten wir inständig darum, euch wieder zu sehen und an eurem Glauben zu ergänzen, was ihm noch fehlt.
Gott, unser Vater, und Jesus, unser Herr, mögen unsere Schritte zu euch lenken.
Euch aber lasse der Herr wachsen und reich werden in der Liebe zueinander und zu allen, wie auch wir euch lieben,
damit euer Herz gefestigt wird und ihr ohne Tadel seid, geheiligt vor Gott, unserem Vater, wenn Jesus, unser Herr, mit allen seinen Heiligen kommt.
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« Antwort #2165 am: 27. August 2015, 06:58:05 »
Es steht schlimm um eure Welt!

Mein Kind. Da bist du ja. Es steht schlimm um eure Welt. Setze dich und schreibe und höre, wie schlimm es um euch steht, wenn ihr euch nicht bekehrt und den Weg zu Gott Vater durch Jesus findet!

Kinder, seid gewarnt, denn die Erde(nzeit), so wie ihr sie kennt, neigt sich ihrem Ende zu.

Ihr glaubt es nicht, ihr seht es nicht und schon gar nicht wollt ihr es wahr haben, aber es ist wahr, und Gott Vater schickt euch seit geraumer Zeit die Zeichen dafür, doch ignoriert ihr sie, tut sie ab und hört nicht auf IHN, der Allmächtig ist, doch ist eure Zeit hier, geliebte Kinder, nur noch von kurzer Dauer und dann, wenn es soweit ist, wenn Jesus kommt und eure Erde(nzeit) zu Ende geht, dann müsst ihr bereit für euren Retter sein, bereit für euren Erlöser, Jesus Christus, denn durch IHN wird euch das Neue Königreich geschenkt, ohne IHN aber seid ihr verloren!

So kehrt um und befreit euch aus der Seifenblase des Teufels, die nichts als Schein und Trug (Betrug(!)) ist!

Kommt zu Jesus, in Seine Heiligen Arme und LASST EUCH RETTEN! ER, der der Sohn des Allmächtigen ist, NIMMT EIN JEDES KIND MIT, DAS IHM SEIN JA GESCHENKT HAT!

So ruft es (euer JA) gen Himmel und ruft IHM, eurem Erlöser, entgegen! Öffnet euch für IHN, für Seine Liebe und betet und fleht! Ihr müsst eure Sünden bereuen, eure Fehltritte, die ihr getan habt, und ihr müsst bereuen!

Fleht um Gnade und Verzeihung und macht euch bereit! Ein JA genügt um den ersten Schritt zu setzen. Ein JA, Meine Kinder, aufrichtig und ehrlich gesprochen (mit dem Herzen), um nicht verlorenzugehen und als würdige und glückselige Kinder im Neuen Königreich Einlass zu finden.

Macht euch bereit, geliebte Kinder, und seht den Zeichen ins Gesicht! Habt keine Angst, denn Jesus ist da. ER ist bei euch, denn ER liebt euch, und wohl dem, der zu Erdenzeiten sein Leben mit IHM teilt! Wohl dem, der betet und bereut! Wohl dem, der sich vorbereitet auf seinen Erlöser und Herrn, denn seine Seele wird gerettet werden, und im Neuen Königreich wird er leben.

So macht euch bereit und wartet nicht mehr länger! Ich, euer Heiliger Bonaventura, bitte euch im Namen des Herrn: Bereitet euch vor, geliebte Kinder, denn nur so werdet ihr würdig werden. Amen.

Ich liebe euch. Meine Liebe zu euch ist groß, weiß Ich (doch) um die Verführungen des Teufels eurer Welt.

Hört auf Unser Wort in diesen Botschaften, denn es ist der Herr, der durch Uns alle spricht, es ist die Mission des Vaters, um Seine geliebten Kinder zu retten. Amen.

Euer Bonaventura. Amen.

Die Welt ist schwer, doch durch die Liebe zum Herrn wird alles leicht und tragbar. Amen. Sage es den Kindern der Welt. Amen.

Botschaft Nr. 1036, 19. August 2015

https://dievorbereitung.de/Botschaften/data1006-1040/1036.html
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« Antwort #2166 am: 27. August 2015, 17:02:44 »
 ;tffhfdsds

Warum glaubt der Mensch, und vor allem der fromme Mensch, dass er mehr wisse als Jesus Christus? Dass er intelligenter sei als Der, Der ihn erschaffen hat? Dass seine rationale Beurteilung aller Dinge, die von Christus kommen, Seine Gegenwart auslöschen könne? Die Arroganz und der Stolz des Menschen auf seine eigenen Fähigkeiten werden sein Untergang sein.
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« Antwort #2167 am: 27. August 2015, 21:52:20 »
Interview mit Kardinal Brandmüller: Befürworter für die Änderung der katholischen Lehre über die Ehe sind "Ketzer" — auch wenn es Bischöfe sind

von Maike Hickson

14. April 2015 (LifeSiteNews.com) - Kardinal Walter Brandmüller zählte zu den führenden kritischen Stimmen gegenüber Vorschlägen, die aus der vatikanischen Synode über die Familie kamen, welche die Untergrabung der katholischen Lehre über die Sakramente und Moral riskieren. Er war einer der fünf Kardinäle, die zum Buch „In der Wahrheit Christi bleiben“ beigetragen haben, das sich darauf konzentriert, Kardinal Walter Kaspers Vorschlag, jene, die in einer irregulären sexuellen Gemeinschaft leben, zur Kommunion zuzulassen, zu kritisieren.

Lifesitenews Mitarbeiter Frau Dr. Maike Hickson interviewte Kardinal Brandmüller im letzten Monat.

Lifesitenews: Können Sie für unsere Leser einmal klar die Lehre der katholischen Kirche präsentieren, wie sie über die Ehe und ihre Unauflöslichkeit über Jahrhunderte beständig gelehrt wurde?

Kardinal: Die Antwort kann im Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 1638-1642 gefunden werden.

Kann die Kirche wiederverheiratete Paare zur Heilige Kommunion zulassen, auch wenn ihre zweite Ehe in den Augen der Kirche nicht gültig ist?

Das wäre möglich, wenn die betreffenden Paare die Entscheidung treffen würden, in der Zukunft wie Bruder und Schwester zu leben. Diese Lösung ist besonders eine Überlegung wert, wenn die Betreuung von Kindern eine Trennung verbietet. Die Entscheidung für einen solchen Weg wäre ein überzeugender Ausdruck der Buße für den vorherigen und sich lang hinziehenden Ehebruch.

Kann sich die Kirche mit dem Thema der Ehe in einer pastoralen Weise befassen, die von der ständigen Lehre der Kirche abweicht? Kann die Kirche überhaupt die Lehre selbst ändern, ohne selbst in die Ketzerei zu fallen?

Es ist einleuchtend, dass die pastorale Praxis der Kirche nicht im Gegensatz zu der verbindlichen Lehre stehen noch diese einfach ignoriert werden kann. In gleicher Weise könnte ein Architekt vielleicht eine überaus schöne Brücke bauen. Allerdings, wenn er nicht die Gesetze der Statik beachtet, riskiert er den Zusammenbruch seiner Konstruktion. In gleicher Weise hat jede pastorale Praxis dem Wort Gottes zu folgen, wenn sie nicht erfolglos sein soll. Eine Änderung der Lehre, des Dogmas, ist undenkbar. Wer das dennoch bewusst tut oder eindringlich verlangt, ist ein Ketzer — auch wenn er den Römischen Purpur trägt.

Ist nicht die ganze Diskussion über die Zulassung von Wiederverheirateten zur Heiligen Eucharistie auch Ausdruck der Tatsache, dass viele Katholiken nicht mehr an die Realpräsenz glauben und eher glauben, dass sie in der Heiligen Kommunion ohnehin nur ein Stück Brot empfangen?

In der Tat gibt es einen unlösbaren inneren Widerspruch in einer Person, die den Leib und das Blut Christi empfangen und sich mit Ihm vereinigen will, während er in derselben Zeit bewusst Sein Gebot missachtet. Wie soll das funktionieren? Paulus sagt in dieser Angelegenheit: "Wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich sein Gericht. Aber: Sie haben Recht. Bei weitem nicht alle Katholiken glauben an die Realpräsenz Christi in der Hostie. Man kann diese Tatsache bereits an der Art und Weise sehen, wie viele — auch Priester – ohne Kniebeuge am Tabernakel vorbeigehen.

Warum gibt es heute in der Kirche einen so starken Angriff auf die Unauflöslichkeit der Ehe? Eine mögliche Antwort könnte sein, dass der Geist des Relativismus in die Kirche eingetreten ist, aber es muss noch mehr Gründe geben. Könnten Sie einige nennen? Und sind nicht alle diese Gründe ein Zeichen für die Glaubenskrise in der Kirche selbst?

Natürlich, wenn gewisse moralische Normen, die allgemein gültig gewesen sind, immer und überall nicht mehr anerkannt werden, so wird sich jeder sein eigenes Moralgesetz machen. Das hat zur Folge, dass man tut, was man will. Es kann die individualistische Herangehensweise an das Leben hinzugefügt werden, welche das Leben als eine einzige Chance zur Selbstverwirklichung sieht — und nicht als Auftrag des Schöpfers. Es ist offensichtlich, dass solch eine Haltung Ausdruck eines tief verwurzelten Glaubensverlustes ist.

In diesem Zusammenhang kann man feststellen, dass es in den letzten Jahrzehnten wenig Diskussion über die Lehre von der gefallenen menschlichen Natur gegeben hat. Der vorherrschende Eindruck war, dass der Mensch, alles in allem gut sei. Aus meiner Sicht hat dies zu einer laxen Haltung gegenüber der Sünde geführt. Nun, da wir das Ergebnis einer solch laschen Haltung sehen — eine Explosion unmenschlichen Verhaltens in allen möglichen Bereichen des menschlichen Lebens —, sollte dies für die Kirche kein Grund sein, zu erkennen, dass die Lehre von der gefallenen menschlichen Natur bestätigt wurde, und kein Grund sein, sie deshalb wieder zu verkünden?

Das ist wahr, in der Tat. Das Thema "Erbsünde" mit ihren Folgen, die Notwendigkeit der Erlösung durch Leiden, Tod und Auferstehung Christi wurde weitgehend unterdrückt und ist für eine lange Zeit in Vergessenheit geraten. Allerdings kann man den Lauf der Welt — und das eigene Leben — ohne diese Wahrheiten nicht verstehen. Es ist unvermeidlich, dass dieses Ignorieren der wesentlichen Wahrheiten zu moralischem Fehlverhalten führt. Sie haben Recht: Man sollte endlich wieder zu diesem Thema predigen, und das mit Klarheit.

Die hohe Zahl der Abtreibungen vor allem im Westen haben großen Schaden angerichtet, nicht nur für die getöteten Babys, sondern auch für die Frauen (und Männer), die sich entschieden haben, ihr Kind zu töten. Sollten die Prälaten der Kirche nicht eine starke Haltung einnehmen zu dieser schrecklichen Wahrheit und versuchen, das Gewissen jener Frauen und Männer zu schütteln, auch im Interesse ihre eigenen Rettung? Und hat die Kirche nicht die Pflicht, die Kleinen mit Nachdruck zu verteidigen, die sich nicht wehren können, weil ihnen nicht einmal zu leben erlaubt wird? "Lasst die Kleinen zu mir kommen."

Hier kann man sagen, dass die Kirche, vor allem unter den letzten Päpsten als auch unter den Heiligen Vater Franziskus, keinen Raum lässt für Zweifel an dem verabscheuungswürdigen Charakter der Tötung ungeborener Kinder im Mutterleib. Dies gilt zweifellos auch für alle Bischöfe. Eine andere Frage ist es jedoch, ob und in welcher Form die Lehre der Kirche im öffentlichen Raum gesehen wurde und präsentiert worden ist. Hier könnte die Hierarchie sicherlich mehr tun. Man denke nur an die Beteiligung von Kardinälen und Bischöfen bei Pro-Life-Märschen.

Welche Schritte würden Sie der Kirche empfehlen, den Ruf zur Heiligkeit zu stärken und den Weg zu zeigen, wie man Heiligkeit erreichen kann?

Man muss auf jeden Fall das Evangelium in einer Weise predigen, die für die spezifische Situation passend ist. In welcher Form dies geschehen kann, hängt von den konkreten Umständen ab. Es öffnet sich ein ganzes Feld für kreative Phantasie.

Was würden Sie zu den jüngsten Aussagen von Bischof Franz-Josef Bode sagen, dass die katholische Kirche sich immer den "Lebenswirklichkeiten" der Menschen von heute anpassen und ihre Morallehre entsprechend ausrichten muss? Ich bin sicher, dass Sie als Kirchenhistoriker andere Beispiele aus der Kirchengeschichte vor Augen haben, wo die Kirche von außen unter Druck gesetzt wird, die Lehre Christi zu ändern. Könnten Sie einige nennen, und wie die Kirche in der Vergangenheit auf solche Angriffe reagier hat?

Es ist völlig klar und auch nicht neu, dass die Verkündigung der Lehre der Kirche der konkreten Lebenssituation der Gesellschaft und des Einzelnen angepasst werden muss, wenn die Botschaft gehört werden soll. Doch gilt dies nur für die Art und Weise der Verkündigung und überhaupt nicht für ihren unantastbaren Inhalt. Eine Anpassung der Morallehre ist nicht akzeptabel. "Passt euch nicht der Welt an", sagte der Apostel Paulus. Wenn Bischof Bode etwas anderes lehrt, befindet er sich im Widerspruch zur Lehre der Kirche. Ist er sich dessen bewusst?

Ist es der deutschen katholischen Kirche gestattet, in der Frage der Zulassung von wiederverheirateten Paaren zu der heiligen Eucharistie ihre eigenen Wege zu gehen und dabei unabhängig von Rom zu entscheiden, wie es Reinhard Kardinal Marx nach dem jüngsten Treffen der Deutschen Bischofskonferenz ausgesprochen hat?

Die bekannten Aussagen von Kardinal Marx stehen im Widerspruch zum Dogma der Kirche. Sie sind in pastoraler Hinsicht unverantwortlich, denn sie setzen den Gläubigen der Verwirrung und dem Zweifel aus. Wenn er denkt, dass er auf nationaler Ebene einen unabhängigen Weg gehen kann, gefährdet er die Einheit der Kirche. Es bleibt bestehen: Die bindende Norm für die gesamte Lehre und die Praxis der Kirche sind ihre klar definierten Glaubenslehren.
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La Salette 1846



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