Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578545 mal)

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Offline Misericordia

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #2328 am: 13. September 2015, 16:10:35 »
(Botschaft an Eugenia Ravasio Teil 2)

An den Papst.

Vor allen anderen wende Ich Mich an dich, Meinen vielgeliebten Sohn, an dich, Meinen Stellvertreter, um in deine Hände dieses Werk zu legen, welches das erste von allen sein sollte und das, wegen der Angst, die der Teufel dem Menschen eingeflößt hat, erst in der jetzigen Zeit vollbracht werden wird.

Ach, Ich wünschte, du würdest das Ausmaß dieses Werkes begreifen, seine Größe, seine Weite, seine Tiefe, seine Erhabenheit. Würdest du doch die unermesslichen Wünsche erfassen, die Ich für die Menschheit der Gegenwart und der Zukunft habe!

Wenn du wüsstest, wie sehr Ich danach verlange, durch eine besondere Feier von den Menschen erkannt, geliebt und verehrt zu werden! Dieses Verlangen trage Ich in Mir seit aller Ewigkeit und seit der Erschaffung des ersten Menschen. Dieses Verlangen habe Ich verschiedene Male den Menschen gegenüber zum Ausdruck gebracht, vor allem im Alten Testament. Aber der Mensch hat es nie verstanden. Gegenwärtig lässt Mich dieses Verlangen alles vergessen, was vergangen ist, wenn es doch nur jetzt in Meinen Geschöpfen auf der ganzen Welt verwirklicht würde.

Ich lasse Mich zu dem armseligsten Meiner Geschöpfe herab, um mit ihr in ihrer Unwissenheit und durch sie mit den Menschen sprechen zu können, ohne dass sich jene der Größe des Werkes bewusst würde, das Ich unter ihnen vollbringen möchte.

Ich kann mit ihr nicht über Theologie reden, das ginge sicher fehl, sie würde nichts verstehen. Ich lasse dies zu, denn so kann Ich Mein Werk durch Einfachheit und Unschuld verwirklichen. Jetzt aber liegt es an dir, dieses Werk zu untersuchen und es so schnell wie möglich zur Ausführung zu bringen.

Um durch eine eigene Feier erkannt, geliebt und verehrt zu werden, verlange Ich nichts Außergewöhnliches. Was ich wünsche ist nur dies:

1. Ein Tag oder wenigstens ein Sonntag sei Meiner ganz ausdrücklichen Verehrung unter dem Namen: Vater der ganzen Menschheit geweiht. Für dieses Fest wünsche Ich eigene Texte für die Heilige Messe und das Offizium. Es ist nicht schwer, die Texte dazu in der Heiligen Schrift zu finden. Wenn ihr es vorzieht, dieses besondere Fest für Mich an einem Sonntag zu feiern, dann wähle Ich den ersten Sonntag im August; wenn ihr einen Wochentag nehmt, dann bevorzuge Ich, dass es immer der siebte dieses gleichen Monats sei.

2. Der ganze Klerus möge sich verpflichten, diese Form der Verehrung zu entfalten, und sich vor allem so einsetzen, dass die Menschen Mich kennenlernen können, wie Ich bin und wie Ich immer in ihrer Mitte sein werde, das heißt, als den zärtlichsten und liebevollsten Vater über alle Väter.

3. Ich wünsche, dass er Mir Eintritt verschafft in den Hospitälern, ja selbst in den Werkstätten und den Fabriken, in den Kasernen und in den Sitzungssälen der Staatsminister, schließlich überall, wo meine Geschöpfe sich befinden, und lebte dort auch nur ein einziger Mensch!

Das sichtbare Zeichen Meiner unsichtbaren Gegenwart soll ein Bild sein, das darauf hinweist, dass Ich dort wirklich gegenwärtig bin. So werden alle Menschen all ihre Tätigkeiten unter dem Blick ihres Vaters verrichten, und Ich Selbst werde Meine Augen auf Meinen Geschöpfen ruhen lassen, die Ich an Kindesstatt angenommen habe, nachdem Ich sie erschaffen hatte. So werden alle Meine Kinder gleichsam unter dem Blick ihres zärtlichen Vaters leben. Zweifellos bin Ich auch jetzt überall gegenwärtig, aber Ich wünschte, auf eine für die Sinne wahrnehmbare Weise dargestellt zu sein.

4. Während des Jahres sollen der Klerus und die Gläubigen gewisse Andachtsformen zu Meiner Verehrung üben, ohne dabei ihre gewöhnlichen Beschäftigungen zu beeinträchtigen. Meine Priester sollen furchtlos überallhin und in alle Nationen gehen und die Fackel Meiner Väterlichen Liebe zu den Menschen tragen. So werden die Seelen erleuchtet und gewonnen, nicht nur unter den Ungläubigen, sondern auch in allen Gruppierungen, die nicht zur wahren Kirche gehören. Ja, auch diese Menschen, die Meine Kinder sind, sollen diese Fackel vor sich leuchten sehen. Sie sollen die Wahrheit erkennen, auf dass sie sie umfangen und alle christlichen Tugenden üben.

5. Ganz besonders wünschte Ich, in den Seminarien, den Noviziaten, in den Schulen und Heimen verehrt zu werden. Alle, von den Kleinsten bis zu den Größten, sollen Mich erkennen können und Mich lieben als ihren Vater, ihren Schöpfer und ihren Erlöser.

6. Die Priester sollen sich dafür einsetzen, in der Heiligen Schrift nachzuforschen, was Ich schon früher gesagt habe und was bis jetzt unbeachtet geblieben ist bezüglich der Form der Verehrung, die Ich von den Menschen empfangen möchte. Sie sollen auch bemüht sein, dass Meine Wünsche und Mein Wille allen Gläubigen und allen Menschen bekannt werden, indem sie je nachdem aufführen, was Ich den Menschen im allgemeinen und den Ordensleuten im besonderen sagen werde. Sie sind die Seelen, die Ich Mir erwählt habe, um Mir große Verehrung zu erweisen, mehr als die Menschen in der Welt.

Sicher wird es Zeit brauchen, bis diese Wünsche, die Ich für die Menschheit gefasst und dir bekannt gemacht habe, umfänglich verwirklicht werden können. Eines Tages jedoch, mit Hilfe der Gebete und Opfer großherziger Seelen, die sich für dieses Werk Meiner Liebe hingeben, ja, eines Tages wird Mein Anliegen zu Meiner Zufriedenheit erfüllt sein. Ich werde dich segnen, Mein geliebter Sohn, und Ich werde dir das Hundertfache geben von allem, was du für Meine Verherrlichung tust.
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

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« Antwort #2329 am: 13. September 2015, 16:18:18 »
(Botschaft an Eugenia Ravasio Teil 3)

An den Bischof.

Auch an dich, Mein Sohn Alexander, möchte Ich ein Wort richten, damit Meine Wünsche in der Welt verwirklicht werden. Du sollst, zusammen mit dem Pater Spiritual des 'Kleinen Pflänzchens' Meines Sohnes Jesus, Wegbereiter dieses Werkes der besonderen Verehrung sein, die ich von den Menschen erwarte. Euch, Meinen Söhnen, vertraue Ich dieses Werk und seine so wichtige Zukunft an.

Redet eindringlich und macht bekannt, was Ich sagen werde, damit Ich von allen Meinen Geschöpfen erkannt, geliebt und verehrt werde; dann werdet ihr getan haben, was Ich von euch erwarte: Das heißt, Meinen Willen, und ihr werdet die Wünsche erfüllt haben, die Ich seit langem im Stillen bewahrt habe.

Für alles, was ihr zu Meiner Ehre tun werdet, werde Ich das Doppelte zu Eurem Heil und Eurer Heiligung tun. Schließlich werdet ihr im Himmel, und nur im Himmel, den großen Lohn erhalten, den Ich euch ganz besonders geben werde, sowie all jenen, die sich für diese Meine Absicht mühen werden.

Ich habe den Menschen für Mich erschaffen, und es ist wahrhaft recht, dass Ich dem Menschen Alles sei. Losgelöst von seinem Vater und Schöpfer wird der Mensch keine wahren Freuden genießen, denn sein Herz ist nur auf Mich hin geschaffen. Auch Meinerseits ist Meine Liebe zu Meinen Geschöpfen so groß, dass Ich keine Freude so verkoste wie die, mitten unter den Menschen zu sein.

Meine Glorie im Himmel ist unendlich groß, aber Meine Glorie ist noch viel größer, während Ich unter Meinen Kindern weile: Den Menschen der ganzen Welt. Meine Geschöpfe, euer Himmel ist für euch im Paradies mit Meinen Erwählten; denn dort oben im Himmel ist es, dass ihr in Mich versenkt sein werdet in immerwährender Anschauung und euch einer ewigen Glorie erfreuen werdet. Mein Himmel ist für Mich auf Erden bei euch allen, ihr Menschen! Ja, auf Erden und in euren Seelen ist es, dass Ich Meine Seligkeit und Freude suche. Ihr könnt Mir diese Freude schenken, und ihr seid das eurem Schöpfer und Vater sogar schuldig, der sich danach sehnt und es von euch erwartet.

Meine Freude darüber, mitten unter euch zu sein, ist nicht kleiner als jene, die Ich empfand, als Ich mit Meinem Sohn Jesus auf Seinem irdischen Weg war; Mein Sohn, das war Ich, Der Ihn gesandt hat. Er wurde empfangen durch den Heiligen Geist, Der auch Ich bin. In einem Wort: Immer war Ich es.

Meine Geschöpfe, indem Ich euch liebe wie Meinen Sohn – und Wir beide sind Eins – sage Ich zu euch wie zu Ihm: Ihr seid Meine vielgeliebten Kinder, an denen Ich Mein Wohlgefallen habe: Darum freue Ich Mich, mit euch zusammen zu sein und möchte bei euch bleiben. Meine Gegenwart unter euch ist wie die Sonne auf dem Erdreich. Wenn ihr wohl geneigt seid, Mich aufzunehmen, werde Ich euch ganz nahe kommen, Ich werde in euch Wohnung nehmen, Ich werde euch erleuchten, Ich werde euch mit Meiner unendlichen Liebe erwärmen.

Was euch betrifft, ihr Seelen im Zustand der Sünde, oder euch, die ihr in Unkenntnis seid über die Wahrheit der Religion, bei euch werde Ich nicht einziehen können. Aber Ich werde euch dennoch nahe sein, da Ich niemals aufhöre, euch zu rufen, euch einzuladen, die Schätze zu ersehnen, die Ich euch bringe, damit ihr das Licht seht und von der Sünde geheilt werdet.

Bald betrachte Ich euch mit Mitleid wegen dem unglücklichen Zustand, in dem ihr euch befindet; bald mit Liebe, um euch geneigt zu machen, den Lockungen der Gnade zu folgen. Ich verbringe manchmal Tage, sogar Jahre neben gewissen Seelen, um sie der ewigen Glückseligkeit vergewissern zu können. Sie verstehen nicht, dass Ich es bin, der auf sie wartet, der sie in jedem Augenblick des Tages anruft. Währenddessen werde Ich überhaupt nicht müde und finde trotzdem Meine Freude daran, euch nahe zu bleiben, immer in der Hoffnung, dass ihr eines Tages zu eurem Vater zurückkehrt und Mir wenigstens einige Beweise der Liebe erzeigt bevor ihr sterbt.

Da ist zum Beispiel ein Mensch, der nun bald sterben wird: Diese Seele ist für Mich immer wie der 'verlorene Sohn' gewesen. Ich habe diese Seele mit Gütern überhäuft, aber sie ging und verschleuderte diese Güter, diese unverdienten Geschenke ihres liebevollsten Vaters, und zudem beleidigte sie Mich schwer. Ich wartete auf sie; Ich folgte ihr überall hin, Ich gab ihr neue Gunstbezeigungen, solche wie gute Gesundheit und das Vermögen, das Ich sie durch ihre Arbeit erwerben ließ, so dass sie im Überfluss hatte. Viele Male umsorgte Meine Vorsehung sie von neuem. Sie lebte zwar im Überfluss, aber sie beachtete nichts als den traurigen Glimmer ihrer Laster, und ihr ganzes Leben wurde ein Gewebe von Verirrungen durch die gewohnheitsmäßige Todsünde. Aber Meine Liebe wird nie müde. Ich ging ihr dennoch nach; Ich liebte sie; und trotz der Ablehnung, die sie Mir entgegenhielt, war Ich damit zufrieden, geduldig neben ihr zu bleiben in der Hoffnung, dass sie vielleicht eines Tages auf Meine Liebe hören und zu Mir, ihrem Vater und ihrem Retter zurückkommen würde.

Schließlich rückt ihr letzter Tag näher; Ich schicke ihr eine Krankheit, damit sie zu sich finden und zu Mir, ihrem Vater zurückkehren könne. Doch die Zeit geht vorbei, und nun ist Mein Kind, 74 Jahre alt, zu seiner letzten Stunde gekommen. Ich bin wieder gegenwärtig, wie immer. Ich spreche zu ihm mit noch größerer Güte als bisher. Ich lasse ihm keine Ruhe; Ich rufe Meine Erwählten, für es zu beten, bis es die Verzeihung erbitte, die Ich ihm anbiete... In diesem Augenblick vor seinem letzten Atemzug öffnet es die Augen, erkennt seine Verirrungen und wie weit es sich vom wahren Weg, der zu Mir führt, verirrt hat. Es geht in sich, dann sagt es zu Mir mit einer Stimme, die so schwach ist, dass niemand in seiner Umgebung es verstehen kann:

"O mein Gott, jetzt sehe ich, wie groß Deine Liebe zu mir war, und wie ich Dich unablässig durch mein so schlechtes Leben beleidigt habe. Ich dachte nie an Dich, mein Vater und mein Retter. Nun siehst Du alles an; und für all dies Böse, das Du in mir siehst, und das ich in meiner Beschämung anerkenne, bitte ich Dich um Verzeihung. Und ich liebe Dich, o mein Vater und mein Retter!"

Im gleichen Augenblick starb dieser Mensch und ist somit da vor Meinem Angesicht. Ich richte ihn mit Meiner Liebe als Vater, als den er Mich angerufen hat; und er ist gerettet. Er wird noch eine Zeitlang zur Sühne am Reinigungsort bleiben, danach wird er glücklich sein in alle Ewigkeit. Und nachdem Ich Mich während seines Lebens an der Hoffnung gefreut hatte, ihn nach seiner Reue zu retten, freue Ich Mich nun noch mehr zusammen mit Meinem Himmlischen Hof, dass sich meine Sehnsucht erfüllt hat, und dass Ich in alle Ewigkeit Sein Vater bin.

Was die Seelen anbelangt, die in Gerechtigkeit und in der Heiligmachenden Gnade leben, finde Ich Meine Seligkeit darin, in ihnen Wohnung zu nehmen. Ich schenke Mich ihnen. Ich vertraue ihnen den Gebrauch Meiner Allmacht an, und in Meiner Liebe finden sie eine Vorwegnahme des Paradieses in Mir, ihrem Vater und ihrem Erlöser!"
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(10.10.1994)

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« Antwort #2330 am: 13. September 2015, 16:21:50 »
(Botschaft an Eugenia Ravasio)

12. August 1932

Es beginnt am 12. August 1932. Eines Tages riss es der Teufel an sich und zerschnitt die Titelseite mit einer Schere.

"Soeben habe Ich eine Quelle Lebendigen Wassers offengelegt, die ab heute und bis ans Ende der Zeiten unerschöpflich sein wird. Zu euch, Meine Geschöpfe, komme Ich, um euch die innersten Tiefen Meiner leidenschaftlichen Vaterliebe für euch, Meine Kinder, entdecken zu lassen; Ich will, dass ihr Zeugen Meiner unendlichen und erbarmenden Liebe seid.

Es genügt Mir nicht, euch Meine Liebe gezeigt zu haben, Ich will euch dazu Mein Herz öffnen, aus dem eine erfrischende Quelle entspringen wird, an der alle Menschen wieder neu aufleben werden. Dann werden sie die Freuden verkosten, die sie bisher nicht gekannt hatten, wegen der ungeheuren Last einer übersteigerten Angst vor Mir, ihrem zärtlichen Vater.

Seit Ich den Menschen einen Retter versprochen habe, ließ Ich diese Quelle hervorsprudeln, und Ich ließ sie durch das Herz Meines Sohnes strömen, damit sie bis zu euch gelangt. Doch Meine unermessliche Liebe zu euch lässt Mich noch mehr tun, indem Ich Mein Innerstes eröffne, aus dem dieses Wasser des Heiles für Meine Kinder sprudelt, und Ich erlaube ihnen, umsonst all das zu schöpfen, was sie für Zeit und Ewigkeit brauchen.

Wollt ihr die Kraft dieser Quelle erleben, von der Ich euch spreche, dann lernt zuerst, Mich besser zu kennen und Mich zu lieben, so sehr, wie Ich es wünsche, das heißt, nicht nur als euren Vater, sondern als euren Freund und euren Vertrauten. Warum staunt ihr über das, was Ich euch sage? Habe Ich euch denn nicht nach Meinem Bild erschaffen? Ich habe euch nach Meinem Bild erschaffen, damit ihr es nicht seltsam findet, wenn ihr mit eurem Vater, eurem Schöpfer, eurem Gott redet und mit Ihm vertrauten Umgang habt, weil ihr durch Meine barmherzige Güte die Kinder Meiner Väterlichen und Göttlichen Liebe geworden seid.

Denn Mein Sohn ist in Mir und Ich bin in Ihm, in Unserer gegenseitigen Liebe, dem Heiligen Geist, der Uns verbindet durch dies Band der Liebe, das bewirkt, dass Wir der Eine sind.

Er, Mein Sohn, ist das Gefäß dieser Quelle; daher können die Menschen aus Seinem Herzen schöpfen, das immer bis zum Überfließen mit dem Wasser des Heiles gefüllt ist. Aber ihr müsst euch dieser Quelle vergewissern, die Mein Sohn euch erschließt, damit ihr euch davon überzeugen könnt, wie erfrischend und angenehm sie ist! So kommt zu Mir durch Meinen Sohn, und wenn ihr bei Mir seid, dann vertraut Mir eure Wünsche an. Ich werde euch diese Quelle zeigen und Mich zu erkennen geben, so wie Ich Bin. Wenn ihr Mich kennen werdet, wird euer Durst gestillt und ihr erfrischt sein! Eure Leiden werden geheilt sein; eure Ängste werden verschwunden sein; eure Freude wird groß sein und eure Liebe wird eine Ruhe finden, wie ihr sie bisher noch nie verkostet habt!

"Aber", so werdet ihr Mir sagen, "wie können wir zu Dir kommen?" Kommt zu Mir auf dem Weg des Vertrauens, nennt Mich euren Vater, liebt Mich im Geist und in der Wahrheit, und das wird genügen, dass dieses erfrischende und alles vermögende Wasser euren Durst stillen kann.

Doch wenn ihr wirklich wollt, dass es euch mit allem beschenke, was euch fehlt, um Mich zu erkennen und Mich zu lieben, und wenn ihr euch kalt und gleichgültig findet, dann ruft Mich nur mit dem liebevollen Namen 'Vater', und Ich werde zu euch kommen. Meine Quelle wird euch die Liebe schenken, das Vertrauen und alles, was euch fehlt, um immer von eurem Vater und Schöpfer geliebt zu sein.

Da Ich ja hauptsächlich danach verlange, Mich euch allen zu erkennen zu geben, damit ihr euch alle schon hier auf Erden Meiner Güte und Zärtlichkeit erfreuen könnt, sollt ihr Apostel sein bei jenen, die Mich noch nicht kennen, und Ich werde eure Arbeiten und Bemühungen segnen, indem Ich euch eine große Glorie bei Mir in der Ewigkeit bereite.

Ich bin der Ozean der Liebe, Meine Kinder. Hier ist ein weiterer Beweis Meiner Väterlichen Liebe, die Ich für euch alle hege, ohne Ausnahme, ganz gleich, welchem Alter, welchem Stand oder welcher Nation ihr angehört. Weder verschiedene gesellschaftliche noch religiöse Gruppierungen, weder Treue noch Untreue, weder Gläubige noch Gleichgültige schließe Ich aus. In diese Liebe schließe Ich alle vernunftbegabten Geschöpfe ein, die in ihrer Gesamtheit die Menschheit ausmachen.

Dies beweist es: Ich bin der Ozean der Liebe. Ich habe euch bekanntgemacht mit der Quelle, die Meinem Innersten entspringt, um euren Durst zu stillen; und nun, damit ihr kosten könnt, wie gütig Ich allen gegenüber bin, möchte Ich euch den Ozean Meiner allumfassenden Liebe zeigen, damit ihr alle euch mit geschlossenen Augen hineinstürzt; warum? Eingetaucht in diesen Ozean werden die Seelen, welche durch Laster und Sünden zu bitteren Tropfen geworden sind, das Übermaß der Bitterkeit verlieren in diesem Bad der Liebe. Sie werden besser aus ihm emporsteigen, glücklich darüber, dass sie gelernt haben, gut und von Liebe erfüllt zu sein. Wenn ihr selbst, durch Unwissenheit oder durch Schwäche wieder zurückfallt in den Zustand eines bitteren Tropfens, dann bin Ich wieder ein Ozean der Liebe, bereit, diesen bitteren Tropfen aufzunehmen, um ihn zu verwandeln in Liebe und Güte und um euch heilig zu machen, wie Ich es bin, Ich, euer Vater.

Wollt ihr, Meine Kinder, hier unten ein Leben in Frieden und Freude führen? Dann kommt und stürzt euch in diesen unermesslichen Ozean und bleibt darin wohnen für immer. Indem ihr fortzu euer Leben mit seiner Arbeit ganz und gar dazu nutzt, wird dasselbe Leben durch die Liebe geheiligt sein.

Was geschieht mit Meinen Kindern, die nicht in der Wahrheit sind? Ich will sie umso mehr einhüllen mit Meinen Väterlichsten Bevorzugungen, damit sie ihre Augen dem Licht öffnen, das in dieser Zeit sichtbarer denn je aufstrahlt.

Dies ist die Zeit der Gnade, vorhergesehen und erwartet von aller Ewigkeit her! Ich bin hier in Person, um mit euch zu reden; Ich komme als der zärtlichste und liebevollste Vater. Ich lasse Mich herab, Ich vergesse Mich, um euch zu Mir emporzuheben und euer Heil zu sichern.

Ihr alle, die ihr heute lebt und auch ihr, die ihr noch nicht geboren seid, die ihr aber noch leben werdet in allen Jahrhunderten bis zum Ende der Welt, denkt daran, dass ihr nicht allein lebt, sondern dass ein Vater über allen Vätern bei euch lebt, sogar in euch lebt; dass Er an euch denkt und euch einlädt, Anteil zu nehmen an den unfassbaren Vorzügen Seiner Liebe.

Nähert euch der Quelle, die immer aus Meinen Väterlichen Herztiefen entspringt. Kostet die Süße dieses heilbringenden Wassers, und sobald ihr seine ganze köstliche Macht über eure Seelen erfahren und so alle eure Bedürfnisse befriedigt habt, kommt und stürzt euch in den Ozean Meiner Liebe, um nur noch in Mir zu leben und euch selbst zu sterben, um ewig in Mir zu leben.

Schwester Eugenia vermerkte dazu: "Unser Vater hat mir in einem vertraulichen Gespräch gesagt: 'Die Quelle steht als Symbol für Mein Erkanntwerden, und der Ozean steht für Meine Liebe und euer Vertrauen. Wenn ihr an dieser Quelle trinken wollt, dann ergründet Mich, lernt, damit ihr Mich kennenlernt; und sobald ihr Mich kennt, stürzt euch in den Ozean Meiner Liebe, indem ihr euch Mir anvertraut mit einem Vertrauen, das euch verwandelt und dem Ich nicht widerstehen kann, sodass Ich euch eure Fehler verzeihen und euch mit den größten Gnaden erfüllen werde.'"

Weiterführung der Botschaft: Ich bin mitten unter euch. Selig jene, die diese Wahrheit glauben und die diese Zeit nützen, von der die Heilige Schrift folgendermaßen spricht: "Es wird eine Zeit kommen, in der Gott von den Menschen so verehrt und geliebt wird, wie Er es wünscht."

Daraufhin stellt die Schrift die Frage "Warum?", die sie so beantwortet: "Er allein ist würdig, in Ewigkeit verehrt, geliebt und gepriesen zu werden!"

Mose hat von Mir Selbst als erstes der Zehn Gebote diese Weisung erhalten, um sie den Menschen mitzuteilen: "Liebe Gott und bete Ihn an!"

Die Menschen, die schon gläubig sind, könnten Mir sagen: "Wir lieben Dich, seitdem wir auf der Welt sind, oder seit unserer Bekehrung; denn wir sagen oft im Gebet des Herrn: 'Vater unser im Himmel.'" Ja, Meine Kinder, es ist wahr, ihr liebt Mich und ihr ehrt Mich, wenn ihr den ersten Satz des Vaterunsers sprecht. Doch fahrt mit den anderen Bitten fort, und ihr werdet sehen: "Geheiligt werde Dein Name." – Wird Mein Name geheiligt? Fahrt fort: "Dein Reich komme!" – Ist Mein Reich gekommen?

Ihr verehrt, das ist wahr, mit ganzem Eifer das Königtum Meines Sohnes Jesus, und in Ihm ehrt ihr Mich! Doch werdet ihr eurem Vater diese große Ehre verweigern, Ihn 'König' zu nennen, oder wenigstens, Mich herrschen zu lassen, damit alle Menschen Mich kennenlernen und lieben könnten?

Ich wünsche, dass ihr dieses Fest des Königtums Meines Sohnes feiert als Wiedergutmachung der Beleidigungen, die Ihm zugefügt wurden vor Pilatus und auch seitens der Soldaten, die Seinen Heiligen und unschuldigen menschlichen Leib geißelten. Ich wünsche nicht, dass dieses Fest abgeschafft werde, sondern vielmehr, dass es mit Begeisterung und Eifer gefeiert werde; doch um diesen König wirklich kennenlernen zu können, muss man auch Sein Königreich kennenlernen!

Um nun in vollkommener Weise zu dieser doppelten Erkenntnis zu gelangen, muss man auch den Vater dieses Königs, den Schöpfer dieses Königreiches kennenlernen.

Wahrlich, Meine Kinder, die Kirche – jene Gemeinschaft, die Ich durch Meinen Sohn gründen ließ – wird Mein Werk vervollständigen, indem sie die Verehrung Dessen veranlassen wird, der ihr Urheber ist: Euer Vater und euer Schöpfer. Einige von euch, Meine Kinder, könnten Mir sagen: "Die Kirche ist unaufhörlich gewachsen, die Christen sind die größte Religionsgemeinschaft; dies ist doch Beweis genug, dass unsere Kirche vollständig ist!" Wisst, Meine Kinder, euer Vater hat immer über der Kirche gewacht, seit ihrem Ursprung; im Einvernehmen mit Meinem Sohn und dem Heiligen Geist wollte Ich sie unfehlbar durch Meinen Stellvertreter, den Heiligen Vater. Ist es derweil nicht wahr, dass die Christen, wenn sie Mich kennten, wie Ich wirklich bin, nämlich als den zärtlichen und barmherzigen, den gütigen und großmütigen Vater, dann würden sie mit größerer Vollkraft, unerschrocken, aufrichtig und ernsthaft diese Heilige Religion ausüben?

Ist es nicht wahr, Meine Kinder, wenn ihr wüsstet, dass ihr einen Vater habt, der an euch denkt und der euch mit unendlicher Liebe liebt, dann würdet ihr euch entsprechend mehr und mehr bemühen, eure christlichen Pflichten, sowie selbst die bürgerlichen, treuer zu erfüllen, um gerecht zu sein und Gott wie den Menschen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen?

Ist es nicht wahr: Wenn ihr diesen Vater kennen würdet, der euch alle ohne Unterschied liebt und der, ohne Unterschied, ein jedes bei dem schönen Namen 'Kind' ruft, dann würdet ihr Mich lieben wie zärtliche Kinder; und die Liebe, die ihr Mir schenkt, würde sie sich dann nicht durch Meinen Ansporn zu einer tatkräftigen Liebe entfalten, die sich auf die übrige Menschheit erstreckt, die diese Gemeinschaft der Christen noch nicht kennt, und noch weniger Den, der sie erschaffen hat und der ihr Vater ist?

Wenn jemand zu all diesen Seelen reden würde, die ihrem Aberglauben ausgeliefert sind; oder zu vielen anderen, die Gott anrufen, weil sie wissen, dass es Ihn gibt, ohne aber zu wissen, dass Ich ihnen nahe bin; wenn man ihnen sagte, dass ihr Schöpfer auch ihr Vater ist, der an sie denkt und Sich ihrer annimmt, der sie in so vielen Leiden und Verlassenheiten mit inniger Liebe umgibt: Man würde die Bekehrung selbst der Hartnäckigsten erlangen, und diese zahlreichen Bekehrungen wären auch dauerhafter, das heißt echt.

Wenn gewisse Leute das Werk der Liebe, wofür ich mitten unter die Menschen komme, kritisch betrachten, werden sie Grund zur Beanstandung finden und sagen: "Aber seitdem die Missionare in die fernen Länder gekommen sind, haben sie zu den Ungläubigen doch nur von Gott, von Seiner Güte, von Seiner Barmherzigkeit geredet; was sollen sie denn jetzt noch mehr sagen, was sie nicht schon immer gesagt hätten?"

Meine Missionare sprechen nach wie vor so weit und so tief von Gott, wie sie selbst Mich kennengelernt haben. Aber Ich versichere euch, ihr kennt Mich nicht so, wie Ich bin. Daher komme Ich, um Mich Selbst bekanntzumachen als Vater aller und als den zärtlichsten aller Väter, um die Liebe, die ihr Mir entgegenbringt, die aber durch Angst verfälscht ist, zu vervollkommnen.

Ich komme, um Mich Meinen Geschöpfen ähnlich zu machen und dadurch die Vorstellung, die ihr von einem erschreckend gerechten Gott habt, zu berichtigen. Denn Ich sehe, wie die Menschen ihr Leben durchlaufen, ohne sich ihrem einen und einzigen Vater anzuvertrauen; Er möchte sie wissen lassen, dass es Seine einzige Sehnsucht ist, ihren Weg durch das Erdenleben zu erleichtern, um ihnen dann im Himmel ein vollendet Göttliches Leben zu schenken.

Darin habe Ich einen Beleg, dass die Seelen Mich nicht tiefer kennen, als ihr Mich nicht tiefer kennt, ohne das Maß der Vorstellung zu übersteigen, die ihr von Mir habt.

Doch jetzt, da Ich euch diese Erleuchtung schenke, bleibt in diesem Licht und tragt das Licht zu allen; dies wird eine mächtige Hilfe sein, viele Bekehrungen zu erlangen und sogar, wenn möglich, die Pforten der Hölle zu verschließen, denn Ich erneuere hier Mein Versprechen, dessen Erfüllung niemals ausbleiben kann, und dies verspreche Ich:

Alle, die Mich von Herzen mit dem Namen 'Vater' anrufen, sei es auch nur ein einziges Mal, werden nicht verloren gehen, sondern sind des ewigen Lebens in der Gemeinschaft der Erwählten sicher.

Und ihr, die ihr zu Meiner Ehre arbeiten und euch darum bemühen werdet, dass Ich erkannt, verehrt und geliebt werde, Ich versichere euch, dass euer Lohn groß sein wird, denn Ich würdige alles, auch euren kleinsten Einsatz, und Ich vergelte es euch hundertfach in der Ewigkeit.

Wie Ich euch schon gesagt habe, soll man die Liturgie in der Heiligen Kirche abrunden, indem man auf ganz besondere Weise den Urheber dieser Gemeinschaft ehrt, Den, der kam, um sie auch ins Leben zu rufen und Den, der ihre Seele ist, nämlich den einen Gott in drei Personen: Vater, Sohn und Heiligen Geist. Solange diese drei Personen nicht ausgesprochen in einer je eigenen Liturgie verehrt werden, sowohl in der Kirche, als auch auch in der ganzen Menschheit, solange mangelt dieser Gemeinschaft etwas. Einigen Seelen erlaubte ich schon, diesen Mangel zu spüren, doch die meisten waren zu ängstlich und entsprachen Meinem Aufruf nicht. Andere hatten zwar den Mut, an rechter Stelle darüber zu reden, doch angesichts von Schmach und Misserfolg gaben sie auf.

Jetzt ist Meine 'Stunde' gekommen. Ich komme Selbst, um den Menschen, Meinen Kindern, das zu erklären, was sie bis jetzt noch nicht vollkommen verstanden haben. Ich komme Selbst und bringe das brennende Feuer des Gesetzes der Liebe, damit Ich mit seiner Hilfe die gewaltige Eisschicht, die die Menschheit umschließt, schmelzen und in ihrer Wirkung aufheben kann.

O geliebte Menschheit! 0 ihr Menschen, die ihr Meine Kinder seid; kommt heraus, durchbrecht die Fesseln, mit denen euch der Teufel bisher gebunden hielt durch die Angst vor einem Vater, der nichts als Liebe ist! Kommt, tretet frei herzu, ihr habt alle das Recht auf eine enge Verbindung mit eurem Vater; weitet euer Herz, bittet Meinen Sohn, damit Er euch Meine Wohltaten an euch immer besser begreifen lasse.

O ihr, die ihr Gefangene des Aberglaubens und teuflischer Gesetze seid, brecht aus, aus dieser tyrannischen Sklaverei und kommt zur Wahrheit der Wahrheiten. Erkennt Den, der euch erschaffen hat und der euer Vater ist. Geht nicht hin und beansprucht, von euren Rechten Gebrauch zu machen, indem ihr jenen Anbetung und Verehrung zollt, die euch zu einem bisher unnützen Leben verführt haben, sondern kommt zu Mir; Ich erwarte euch alle, denn alle seid ihr Meine Kinder.

Und ihr, die ihr im wahren Licht seid, sagt jenen, wie angenehm es ist, in der Wahrheit zu leben! Zudem sagt diesen Christen, diesen geliebten Geschöpfen, Meinen Kindern, wie wohltuend es ist, daranzudenken, dass es einen Vater gibt, der alles sieht, der alles weiß, der allem vorsorgt, der unendlich gut ist, der leicht zu verzeihen weiß, der nur ungern und zögernd bestraft. Sagt ihnen schließlich, dass Ich sie im Unbill des Lebens nicht im Stich lassen werde.

Ich werde sie nicht verlassen in Trauer und Kummer des Lebens, allein und ohne Verdienst; sie sollen zu Mir kommen: Ich werde ihnen helfen, Ich werde ihre Last erleichtern, Ich werde ihr so bitteres Leben versüßen und sie mit Meiner Väterlichen Liebe berauschen, um sie zu beglücken für Zeit und Ewigkeit. Und ihr, Meine Kinder, die ihr den Glauben verloren habt und in der Finsternis lebt, erhebt eure Augen, und ihr werdet ein strahlendes Licht sehen, das euch erleuchten wird.

Ich bin die Sonne, die erleuchtet, die wärmt und die neu erwärmt, seht her und erinnert euch daran, dass Ich euer Schöpfer, euer Vater, euer alleiniger und einziger Gott bin. Weil Ich euch liebe, komme Ich, um Mich von euch lieben zu lassen, damit ihr alle gerettet werdet.

Ich wende Mich an alle Menschen der ganzen Welt und lasse den Aufruf Meiner Väterlichen Liebe widerhallen; diese unendliche Liebe, die Ich euch zu erkennen geben möchte, ist andauernde, bleibende Wirklichkeit. Liebt, liebt, liebt immer, aber seht auch zu, dass dieser Vater geliebt werde, damit Ich von jetzt an allen den Vater mit der leidenschaftlichsten Liebe zu euch offenbaren kann.

Und ihr, Meine vielgeliebten Kinder, ihr Priester und Ordensleute, Ich betraue euch verbindlich damit, diese Väterliche Liebe, die Ich für die Menschen und besonders für euch hege, bekannt zu machen. Ihr seid zum Arbeiten angehalten, damit Mein Wille Sich in den Menschen und an euch verwirkliche. Nun liegt es in diesem Willen, dass Ich erkannt, verehrt und geliebt werde. Lasst Meine Liebe nicht lange warten, denn Ich dürste zu arg danach, geliebt zu werden!

Seht! Dies ist das unter allen bevorzugte Jahrhundert! Lasst euch diese Bevorzugung nicht entgehen; seid ehrfürchtig darauf bedacht, dass sie euch nicht wieder entzogen werde! Die Seelen brauchen gewisse Göttliche Berührungen, und die Zeit drängt. Fürchtet nichts, Ich bin euer Vater. Ich werde euch bei euren Bemühungen und eurer Arbeit helfen. Ich gebe euch immer Kraft, und Ich lasse euch schon hier auf Erden den Frieden und die Freude der Seele kosten, indem Ich euren Dienst und eure Werke der Hingabe fruchtbar mache: Ein unschätzbares Geschenk, denn die Seele, die im Frieden und in der Freude lebt, erfreut sich eines Vorgeschmacks des Himmels, während sie den ewigen Lohn erwartet.

Meinen Vikar, den Pontifex Maximus, Meinen Stellvertreter auf Erden, habe Ich ausgestattet mit einem ganz besonderen Interesse am Apostolat der Missionen in den fernen Ländern, und vor allem mit sehr großem Eifer, damit die Verehrung des Heiligsten Herzens Meines Sohnes Jesus weltweit werde. Jetzt vertraue Ich ihm das Werk an, das zu vollbringen der gleiche Jesus auf die Erde gekommen ist: Mich zu verherrlichen, indem Er Mich bekannt macht, wie Ich wirklich bin, wie Ich es nun allen Menschen, Meinen Geschöpfen und Meinen Kindern sage.

Wenn die Menschen verstünden, das Herz Jesu mit all Seinen Wünschen und Seiner Herrlichkeit zu durchdringen, sie würden erkennen, dass es Seine brennendste Sehnsucht ist, den Vater zu verherrlichen, Den, der Ihn gesandt hat. Vor allem will Er Ihm nicht eine verminderte Verherrlichung überlassen, wie es bis jetzt gehandhabt worden ist, sondern die volle Verherrlichung, die dem Menschen möglich ist und die er Mir schuldet als seinem Vater und Schöpfer, mehr noch: Als dem Urheber seiner Erlösung!

Was Ich von ihm verlange, das kann er Mir auch geben: Sein Vertrauen, seine Liebe, seinen Dank. Ich verlange nicht danach, erkannt, verehrt und geliebt zu werden, weil Ich auf Mein Geschöpf oder seine Anbetung angewiesen wäre; es ist einzig, um es zu retten und um es an Meiner Glorie teilnehmen zu lassen, dass Ich Mich zu ihm herablasse. Auch nehmen Meine Güte und Meine Liebe wahr, dass eine große Anzahl der Lebewesen, die Ich aus dem Nichts hervorgebracht und wahrhaft an Kindesstatt angenommen habe, in Gefahr sind, mit den Dämonen in das ewige Unglück zu stürzen, sodass sie das Ziel ihrer Erschaffung verfehlen und für Zeit und Ewigkeit zugrunde gehen!

Wenn Ich Mir etwas wünschte, besonders in dieser gegenwärtigen Zeit, so ist es einfach eine wachsende Glut im Eifer der Gerechten, was eine echte und dauerhafte Bekehrung sehr erleichtern wird, sowie die Umkehr der 'verlorenen Söhne' in das Haus ihres Vaters, vor allem auch der Juden und all der anderen, die auch Meine Geschöpfe und Meine Kinder sind; wie die von der Kirche Getrennten, die vom Glauben Abgefallenen, die Freimaurer, die armen Ungläubigen, die Gotteslästerer und die verschiedenen Sekten und Geheimbünde. Gelegen oder ungelegen, diese ganze Welt soll wissen, dass es einen Gott und einen Schöpfer gibt. Diesen Gott, der in zweifacher Weise zu ihrer Unwissenheit sprechen wird, kennen sie nicht; sie wissen nicht, dass Ich ihr Vater bin.

Glaubt Mir, ihr, die ihr auf Mich hört beim Lesen dieser Worte: Wenn alle Menschen, die unserer Katholischen Kirche fern sind, von diesem Vater, der sie liebt, der ihr Schöpfer und ihr Gott ist, sprechen hörten, von diesem Vater, den es danach verlangt, ihnen das Ewige Leben zu schenken: Ein großer Teil dieser Menschen, selbst der eigenwilligsten, käme zu diesem Vater, von dem ihr ihnen sprechen würdet.

Wenn ihr nicht unmittelbar zu ihnen gehen könnt, um so mit ihnen zu sprechen, dann sucht nach Mitteln und Wegen: Es gibt ihrer tausende, direkte wie indirekte; setzt sie mit dem Geist der wahren Nachfolge und glühendem Eifer in die Tat um. Ich verspreche euch, dass eure Anstrengungen innert kurzem, durch eine Gnade, von großem Erfolg gekrönt sein werden. Macht euch zu Aposteln Meiner Väterlichen Güte, und durch den Eifer, den Ich euch allen geben werde, werdet ihr stark sein und mächtig in der Wirkung auf die Seelen.

Ich werde immer bei euch und in euch sein: Wenn zwei von euch miteinander reden, werde Ich unter euch sein; wenn ihr zahlreicher seid, werde Ich in eurer Mitte sein. So werdet ihr das reden, was Ich euch eingeben werde, und in denen, die euch zuhören, werde Ich die notwendige Bereitschaft wirken. So werden die Menschen durch die Liebe gewonnen und für alle Ewigkeit gerettet werden.

Bezüglich der Mittel zu Meiner Verehrung, wie Ich sie wünsche, verlange Ich von euch nichts anderes als großes Vertrauen. Glaubt nicht, dass Ich von euch strenge Bußübungen und Abtötungen erwarte, sodass Ich beispielsweise wünschte, ihr solltet barfuß gehen, euch mit dem Gesicht zur Erde niederwerfen oder euch mit Asche bestreuen, usw.; nein, nein! Ich wünsche und liebe es, dass ihr im Verhalten zu Mir euren Platz des Kindes einnehmt, in Einfachheit und Vertrauen Mir gegenüber! Euch gegenüber werde Ich allen alles sein wie der zartfühlendste und liebevollste Vater. Ich werde Mich euch allen vertraut machen, indem Ich Mich an alle verschenke und Mich klein mache, damit ihr groß werden könnt für die Ewigkeit.

Der größte Teil der Ungläubigen, der Gottlosen und der verschiedenen Gruppierungen verharrt in seiner Gottlosigkeit und Ungläubigkeit, weil sie glauben. Ich verlangte Unmögliches von ihnen, dass sie sich Meinen Befehlen unterwerfen müssten, so, wie Sklaven einem erbarmungslosen Meister, der in seiner Macht prunkt und in seinem Hochmut verharrt, unzugänglich seinen Untertanen gegenüber, um sie zu Respekt und Ergebenheit zu zwingen. Nein, nein, Meine Kinder! Ich weiß Mich tausendmal kleiner zu machen, als ihr es ahnt!

Was ich jedoch fordere, ist die treue Erfüllung Meiner Gebote, die Ich Meiner Kirche gegeben habe, damit ihr wie vernünftige Geschöpfe seid und euch nicht durch eure Unbeherrschtheit und eure schlechten Neigungen den Tieren angleicht; schließlich, damit ihr diesen Schatz wahren könnt, der eure Seele ist, und die Ich euch in voller Göttlicher Schönheit schenkte, mit welcher Ich sie wieder bekleidet habe!

Dann handelt von nun an – wie Ich es wünsche – nach den Richtlinien, die Ich euch bereits gegeben habe, um Mich durch eine besondere Feier zu ehren. Könntet ihr doch daraus Meinen Willen verstehen, dass Ich euch viel schenken und euch weitgehend an Meiner Macht und Glorie teilhaben lassen möchte, einzig, um euch glücklich zu machen und euch zu retten, und um euch Meinen einzigen Wunsch zu offenbaren: Euch zu lieben und in Gegenseitigkeit von euch geliebt zu sein.

Wenn ihr Mich mit kindlicher und vertrauensvoller Liebe liebt, werdet ihr auch Meiner Kirche und Meinen Stellvertretern liebevolle und ergebene Ehrerbietung entgegenbringen. Nicht einen Respekt wie den, welchen ihr jetzt habt, und der euch von Mir fernhält, weil Ich euch Furcht einflösse; diese falsche Ehrfurcht, die ihr jetzt habt, ist eine Ungerechtigkeit, die ihr der Gerechtigkeit antut, was eine Verletzung der empfindlichsten Stelle Meines Herzens bedeutet: Eine Vergesslichkeit, ja Verachtung Meiner Väterlichen Liebe zu euch.

Was Mich am meisten bei Meinem Volk Israel betrübt hat, und was Mich bei der heutigen Menschheit wieder betrübt, das ist diese falsch verstandene Ehrfurcht Mir gegenüber. Der Feind des Menschengeschlechtes hat sich ihrer erfolgreich bedient, um sie in Götzendienst und Spaltung umschlagen zu lassen. Er bedient sich ihrer weiterhin, und er wird sich ihrer immer gegen euch bedienen, um euch von der Wahrheit Meiner Kirche und von Mir zu entfernen. Oh, lasst euch nicht mehr vom Feind verführen; glaubt an die Wahrheit, die euch soeben enthüllt wird und schreitet weiter im Lichte dieser Wahrheit!

Ihr, Meine Kinder, die ihr euch außerhalb der Katholischen Kirche befindet, ihr sollt wissen, dass ihr nicht von Meiner Väterlichen Liebe ausgeschlossen seid. Ich richte einen zärtlichen Anruf an euch, denn ihr seid auch Meine Kinder! Wenn ihr bis jetzt in den Fallen lebtet, die der Teufel euch gestellt hat, dann erkennt, dass er euch getäuscht hat. Kommt zu Mir, eurem Vater, und Ich werde euch mit Liebe und Freude empfangen!

Auch ihr, die ihr keine andere Religion kennt als diejenige, in welche ihr hineingeboren seid und diese Religion ist nicht die wahre, öffnet eure Augen: Hier ist euer Vater, Er, der euch erschaffen hat und der euch retten will. Ich komme zu euch, um euch die Wahrheit zu bringen und mit ihr das Heil. Ich weiß, dass ihr Mich nicht kennt und nicht wisst, dass Ich nichts anderes von euch verlange, als dass ihr Mich als Vater und Schöpfer und auch als Erlöser kennenlernt. Wegen dieser Unwissenheit könnt ihr Mich nicht lieben; lernt daher, dass Ich euch nicht so fern bin, wie ihr glaubt!

Wie könnte Ich euch allein lassen, nachdem Ich euch durch Meine Liebe erschaffen und an Kindesstatt angenommen habe! Ich folge euch überall hin, Ich beschütze euch in allem, damit aus allem Meine große Freigebigkeit zu euch hervorgehe, auch wenn ihr Meine unendliche Güte vergesst; eine Vergesslichkeit, die euch sagen lässt: "Es ist die Natur, die uns so ausgestattet hat, die uns leben und sterben lässt." Jetzt ist die Zeit der Gnade und des Lichtes! Anerkennt daher, dass Ich der einzig wahre Gott bin!

Um euch in diesem und im anderen Leben das wahre Glück zu schenken, wünsche Ich, dass ihr das tut, was Ich euch in diesem Licht antrage. Jetzt ist die rechte Zeit – der Augenblick ist günstig, lasst euch die Liebe nicht entgehen, die sich eurem Herzen in derart spürbarer Weise anbietet. Als Mittel wünsche Ich von euch allen die Mitfeier der Heiligen Messe gemäß der Liturgie; das ist Mir sehr lieb! Weiter werde Ich euch mit der Zeit andere kleine Gebete angeben, aber Ich möchte euch nicht überfordern! Das Wesentliche wird sein, Mich zu ehren wie Ich es euch gesagt habe, indem ihr ein Fest zu Meiner Verherrlichung einsetzt, und indem ihr Mir dient in der Einfachheit der wahren Kinder Gottes eures Vaters, des Schöpfers und Erlösers des ganzen Menschengeschlechtes.

Seht dies als weiteres Zeugnis Meiner Väterlichen Liebe zu den Menschen; Meine Kinder, Ich werde nicht die ganze Größe Meiner unendlichen Liebe aussprechen, denn es genügt euch, die Heilige Schrift zu öffnen sowie das Kruzifix, den Tabernakel und das Allerheiligste Altarsakrament zu betrachten, damit ihr verstehen könnt, bis zu welchem Punkt Ich euch geliebt habe!

Um euch indessen die Notwendigkeit aufzuzeigen in der ihr seid, Meinen Willen für euch zufriedenzustellen, und damit Ich von nun an mehr erkannt und besser geliebt werde, will Ich euch aufmerksam machen auf einige der zahllosen Bezeugungen Meiner Liebe zu euch; das will Ich, bevor Ich diese paar Worte abschließe, welche erst das Fundament Meines Werkes der Liebe unter den Menschen sind.

Solange der Mensch nicht in der Wahrheit lebt, verkostet er in Wirklichkeit nicht die wahre Freiheit: Ihr meint, in der Freude und im Frieden zu sein, ihr Meine Kinder, die ihr außerhalb des wahren Gesetzes lebt, für dessen Erfüllung Ich euch erschaffen habe; aber im Grunde eures Herzens spürt ihr, dass da weder wahrer Friede noch wahre Freude in euch ist, und dass ihr nicht in der wahren Freiheit Dessen seid, der euch erschaffen hat und der euer Gott, euer Vater ist.

Ihr aber, die ihr im wahren Gesetz lebt, oder vielmehr, die ihr versprochen habt, diesem Gesetz zu folgen, das Ich euch zur Festigung eures Heiles gegeben habe, seht, wie eure Unvollkommenheit euch zum Bösen geführt hat! Ihr habt euch durch euer schlechtes Verhalten vom Gesetz entfernt. Glaubt ihr etwa, glücklich zu sein? Nein. Ihr spürt, dass euer Herz nicht im Frieden ist. Meint ihr, wenn ihr euer Vergnügen und rein menschliche Freuden sucht, würde euer Herz volle Erfüllung finden? Nein! Lasst Mich euch sagen, dass ihr nie in der wahren Freiheit noch im wahren Glück leben werdet, solange ihr Mich nicht als Vater anerkennt und euch nicht Meinem süßen Joch unterwerft, um wahre Kinder Gottes, eures Vaters zu sein! Warum? Weil Ich euch nur auf das eine Ziel hin erschaffen habe, nämlich: Mich zu kennen, Mich zu lieben und Mir zu dienen, wie das einfache und vertrauensvolle Kind seinem Vater hilft!

Einst, im Alten Testament, verhielten sich die Menschen wie Tiere; sie hatten sich kein Merkmal bewahrt, das ihre Würde als Kinder Gottes, ihres Vaters anzeigte. Daher musste Ich Mich in einer manchmal erschreckenden Strenge zeigen, um sie erkennen zu lassen, dass Ich sie zu der großen Würde der Kinder Gottes erheben wollte. Später, als Ich sah, dass einige von ihnen vernünftig genug waren, endlich zu erkennen, dass es notwendig war, einige Unterschiede zwischen ihnen und den Tieren festzulegen, da begann Ich, sie mit Wohltaten zu überschütten, um ihnen den Sieg über jene zu erlauben, die immer noch nicht ihre eigene Würde erkennen und bewahren konnten. Und als ihre Zahl anstieg, sandte Ich ihnen Meinen Sohn, geschmückt mit aller Göttlichen Vollkommenheit, denn Er war der Sohn eines vollkommenen Gottes. Er kam, um ihnen die Pfade der Vollkommenheit zu bahnen. Durch Ihn habe Ich sie in Meine unendliche Liebe hineingenommen als wahre Söhne und Töchter, und seither habe Ich euch nicht mehr nur 'Geschöpfe' genannt, sondern 'Söhne' und 'Töchter'.

Ich habe euch mit dem wahren Geist des Neuen Gesetzes ausgestattet, der euch nicht nur von den Tieren unterscheidet wie die Menschen des Alten Gesetzes, sondern euch über diese Menschen des Alten Bundes erhebt. Ich habe euch alle zur Würde der Kinder Gottes erhöht; ja, ihr seid Meine Söhne und Töchter, und ihr dürft Mir sagen, dass Ich euer Vater bin. Aber unterlasst es nicht, Mir auch dementsprechend zu vertrauen, denn ohne dieses Vertrauen werdet ihr nie wahrhaft frei sein.

Alles in allem geht es Mir darum, euch begreifen zu lassen, dass Ich durch dieses Werk der Liebe komme, um euch machtvoll zu helfen, die tyrannische Versklavung abzuwerfen, die eure Seelen gefangenhält, und um euch die wahre Freiheit verkosten zu lassen; daraus entspringt die wahre Glückseligkeit, verglichen mit der alle Freuden der Welt nichts sind. Erhebt euch alle zu dieser Würde der Kinder Gottes und wisst eure Größe zu schätzen, und Ich werde mehr denn je euer liebevollster und barmherzigster Vater sein.

Ich bin gekommen, euch mit diesem Werk der Liebe den Frieden zu bringen. Wenn jemand Mich ehrt und sich Mir anvertraut, werde Ich einen Strahl des Friedens auf ihn fallen lassen in allen seinen Widerwärtigkeiten, seinen Schwierigkeiten, seinen Leiden und seinen Kümmernissen allerart, vor allem, wenn er Mich anruft und Mich liebt als seinen Vater.

Wenn die Familien Mich ehren und Mich lieben als ihren Vater, werde Ich ihnen Meinen Frieden senden und mit ihm Meine Vorsehung. Wenn die Arbeiter, alle Gewerbetreibenden und anderswie Schaffenden Mich anrufen und Mich ehren, werde Ich ihnen Meinen Frieden, Meine Kraft geben und Mich ihnen als guter und barmherziger Vater erweisen.

Wenn man Mich in der ganzen christlichen Gesellschaft anruft und ehrt, werde Ich Meinen Frieden schenken. Ich werde Mich als liebevollster Vater erzeigen, und durch Meine Macht werde Ich den Seelen das ewige Heil sichern.

Wenn die ganze Menschheit Mich anruft und Mich ehrt, werde Ich Meinen Geist des Friedens wie erquickenden Tau auf die ganze Menschheit herabkommen lassen. Wenn alle Nationen als solche Mich anrufen und Mich ehren, wird es keine Zwietracht und keine Kriege mehr geben, denn Ich bin der Gott des Friedens, und wo Ich bin, gibt es keinen Krieg.

Wollt ihr über euren Feind siegen? Ruft Mich an, so werdet ihr siegreich über ihn triumphieren. Zum Abschluss: Ihr wisst, dass Ich alles vermag durch Meine Allmacht. Wohl denn! Diese Allmacht biete Ich euch allen an, damit ihr euch ihrer bedient für Zeit und Ewigkeit. Ich werde Mich immer als euer Vater erzeigen, voraugesetzt, dass ihr euch als Meine Kinder erweist.

Was wünsche Ich Mir anderes durch dieses Werk der Liebe, als dass Ich Herzen finde, die Mich verstehen können? Ich bin die Heiligkeit, wovon Ich die Vollkommenheit und die Fülle besitze; und diese Heiligkeit, deren Urheber Ich bin, gebe Ich euch durch Meinen Heiligen Geist und durch die Verdienste Meines Sohnes. Ich stelle sie in euren Seelen wieder her. Durch Meinen Sohn und den Heiligen Geist komme Ich zu euch, in euch, und in euch suche Ich Meine Ruhe.

Für einige Seelen bedeuten diese Worte: "Ich komme in euch", ein Geheimnis, aber sie sind kein Geheimnis. Denn nachdem Ich Meinem Sohn die Einsetzung der Heiligsten Eucharistie aufgetragen hatte, habe Ich Mir vorgenommen, jedesmal zu euch zu kommen, wenn ihr die Heilige Hostie empfangt!

Nichts hinderte Mich jedoch daran, selbst vor der Einsetzung der Heiligen Eucharistie in euch zu kommen, denn nichts ist Mir unmöglich! Aber der Empfang dieses Sakramentes ist leicht zu verstehen und erklärt euch, wie Ich in euch komme!

Wenn Ich in euch bin, gebe Ich euch auf viel unmittelbarer Weise das, was Ich besitze, vorausgesetzt, dass ihr Mich darum bittet. Durch dieses Sakrament vereinigt ihr euch mit Mir aufs innigste, und innerhalb dieser Trautheit verströmt das Überfließen Meiner Liebe in eurer Seele die Heiligkeit, die Ich besitze. Ich durchflute euch mit Meiner Liebe; so braucht ihr Mich nur um die Tugenden und Vervollkommnungen zu bitten, derer ihr bedürft und seid sicher, dass jeweils dann, wenn Gott im Herzen Seines Geschöpfes ruht, euch nichts verweigert wird.

Nun, da ihr den Ort Meiner Ruhe begreift, möchtet ihr Mir diese nicht gewähren? Ich bin euer Vater und euer Gott; werdet ihr es wagen, Mir dies zu verweigern? Oh, lasst Mich nicht durch eure Grausamkeit einem Vater gegenüber leiden, der euch um dieses einzige Geschenk für Sich bittet, um euch durch dieselbe Gnade mit allen Wohltaten zu überschütten. Sucht Seelen, die sich selbstlos zu Meiner Ehre und Verherrlichung hingeben und Mir dieses Ruhen gewähren können.

Ich bin die wahre Quelle des Gesetzes, und ihr müsstet das Abbild davon sein. Und da Ich euch soeben darin bekräftigt habe, dass dies ein Gesetz der Liebe ist, sollt ihr Apostel voller Liebe sein, um liebesfähige und zartfühlende Seelen zu suchen für Mein Reich der Liebe unter allen Menschen.

Meine Kinder, Ich bin der Urquell aller Gnaden und aller Wohltaten; darüber hinaus bin Ich abgrundtiefe Liebe. Habt ihr den unendlichen Ozean Meiner Barmherzigkeit in Betracht gezogen? Kommt jetzt, schaut, erwägt diese unergründliche Tiefe Meiner Liebe! Kurzum: Ich will euch jetzt nichts weiter davon sagen, denn nicht jetzt in diesen Seiten werde Ich das Tiefste Meines Herzens ausgießen.

Mit der Zeit werden die Menschen, Meine Kinder, das finden, was Ich, ihr Vater, ihnen sagen will; dann nämlich, wenn die Mitteilung dieser Seiten von ihnen angenommen sein wird, indem sie diese Botschaft mit Aufmerksamkeit und Liebe lesen: Sodann werde Ich ihnen Mich Selbst mitteilen; sie werden Meine göttliche und wirkliche Gegenwart wahrnehmen, die sie glücklich und ihres Vaters sicher machen wird. Und dies wird sich zunehmend verwirklichen, wann der Stellvertreter Meines Sohnes auf Erden Meinem Wunsch entsprochen haben wird.

Wenn Ich ein Sein aus dem Nichts ziehe, das Ich aus dem Staub, dem Element der Erde nehme, um daraus einen Menschen zu erschaffen, dann gebe Ich ihm etwas sehr Großes, etwas, das von Mir kommt: Das ist die Seele, der Geist. Auch wenn der Mensch zur Welt kommt, ist er schon so groß, denn er trägt in sich diesen Schatz der Schönheit, der von Gott kommt und diese Seele göttlich macht.. Da der Mensch durch Mich erschaffen ist, muss er auch aus Mir leben. Ohne Mich könnte er nicht leben, er wäre wie der Fisch ohne Wasser; Meine Liebe in ihm ist es, die ihm in jedem Augenblick das Leben schenkt. Um ihn zu erhalten, gebe Ich ihm die Luft, den Regen, die Sonne, die Wärme, die Kälte; Ich ernähre ihn, Ich bekleide ihn, und vieles mehr. Auf der geistlichen Ebene tue Ich das gleiche für ihn: Ich gebe ihm alle Sakramente, die Gebote, die Gebete, das Heilige Opfer, ebensogut wie Hilfen in Fülle, zu denen Mich Meine Liebe angeregt hat.

Erkennt doch daraus, oh Menschen, dass alles, wirklich alles, euch von Mir zukommt. Was hätte Mich dazu bewegen können, dies alles zu tun, wenn nicht Meine Liebe, Meine unendliche. Liebe zu euch?! Seht jetzt, Ich verlasse Meine Glorie, Ich komme und Ich mache Mich klein, um mit euch, Meinen Kindern, vertrauteren Umgang zu haben, denn Mich dürstet nach Liebe. Ich sehne Mich danach, euch immer mehr zu bereichern, Ich biete euch neue Gnaden an und Ich zeige euch jene auf, die ihr euch entgehen lasst ohne irgendeinen Gewinn für eure Seelen, weil ihr Meine Güte und Meine Liebe viel zu gering einschätzt.

Alles, was Ich tue, Meine Kinder, tue Ich es nicht, weil Ich euch leidenschaftlich liebe? Wisset, dass ihr alles braucht, und dies alles kommt euch einzig von Mir her zu. Ich möchte in das Geheimste dieser Tiefe nicht weiter vordringen; denn wenn Ich euch die Fülle Meiner Liebe zu euch offenbarte, würdet ihr euch vor dem größten Mysterium unter allen Mysterien befinden.

Folgert schließlich aus all dem, dass ihr mehr in Meine Liebe hineingetaucht seid als der Fisch ins Wasser und wisst eure Abhängigkeit von Mir zu erkennen, indem ihr sagt: "Ich komme von Gott, meinem Vater, und ich kehre wieder zu Ihm zurück, denn ich gehöre einzig Ihm allein."

Bevor Ich diese Botschaft beende, will Ich einen Wunsch an eine gewisse Anzahl geweihter Seelen in Meinem Dienst richten. Diese Seelen, das seid ihr, Priester und Ordensleute. Ihr seid Meinem Dienst geweiht, sei es in der Kontemplation, sei es in den Werken der Nächstenliebe und des Apostolates. Meinerseits bedeutet dies eine Bevorzugung Meiner Güte; eurerseits heißt dies Treue zu eurer Berufung durch euren guten Willen.

Dies ist Mein Wunsch: Ihr, die ihr leichter versteht, wozu Ich die Menschheit auffordere, bittet Mich, bis dass Ich das Werk Meiner Liebe in allen Seelen vollbringen kann. Ihr kennt alle Schwierigkeiten, die es zu besiegen gilt, um nur eine Seele zu gewinnen! Nun gut, Ich zeige euch das Wirkmittel, das es euch erleichtern wird, Mir ihrer sehr viele zu gewinnen: Dieses Mittel besteht genau darin, dafür zu sorgen, dass Ich von den Menschen erkannt, geliebt und verehrt werde.

Vor allem wünsche Ich, dass ihr als erste damit beginnt. Welche Freude für Mich, in erster Linie einzuziehen in die Häuser der Priester und Ordensleute!

Welche Freude, Mich als Vater mitten unter den Kindern Meiner Liebe zu finden! Mit euch, Meinen Vertrauten, werde Ich Mich unterhalten wie mit Freunden. Ich werde für euch der verschwiegenste Vertraute sein! Ich werde euer Alles sein, der euch für alles genügt! Ich werde vor allem der Vater sein, der eure Wünsche entgegennimmt, der euch mit Seiner Liebe, Seinen Wohltaten, Seiner alles umfangenden Zärtlichkeit zum Überströmen erfüllt!

Verweigert Mir diese Freude nicht, die Ich mitten unter euch zu verkosten wünsche! Ich werde sie euch hundertfach zurückschenken; und da ihr Mich ehrt, werde auch Ich euch ehren, indem Ich euch eine große Glorie in Meinem Königreich bereite!

Ich bin die Quelle allen Lichtes: Wo dieses Licht eindringt, wird das Leben, das Brot und die Seligkeit sein. Dieses Licht erleuchtet den Pilger, den Zweifelnden, den Unwissenden; es wird euch alle erleuchten, oh ihr Menschen, die ihr in dieser Welt voller Finsternis und Laster lebt. Hättet ihr Mein Licht nicht, würdet ihr in den Abgrund des ewigen Todes fallen! Schließlich wird dies Licht die Wege zur wahren katholischen Kirche erhellen für ihre armen Kinder, die noch Opfer des Aberglaubens sind.

Ich werde Mich als Vater jener erweisen, die am meisten auf Erden leiden, der armen Aussätzigen und ihresgleichen! Ich werde Mich als Vater all jener Menschen erweisen, die verwahrlost und von der ganzen menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen sind. Ich werde Mich als Vater der Heimgesuchten, der Kranken, vor allem jener in Todesnot erweisen. Ich werde Mich als Vater aller Familien, der Waisen, der Witwen, der Gefangenen, der Arbeiter und der Jugend erweisen. Ich erweise Mich als Vater in all euren Bedürfnissen. Schließlich werde Ich Mich als Vater der Staatsoberhäupter, als Vater ihrer Nation erweisen!

Und alle werdet ihre Meine Güte spüren, alle werdet ihr Meinen Schutz erfahren, alle werdet ihr Meine Allmacht sehen! Empfangt Meinen Väterlichen und Göttlichen Segen, ihr alle. Amen!

Im besonderen Mein Sohn und Stellvertreter. Amen! Im besonderen Mein Sohn, der Bischof. Amen! Im besonderen Mein Sohn, dein Pater Spiritual. Amen! Im besonderen Meine Töchter, deine Mütter. Amen! Und die ganze Kongregation Meiner Liebe. Amen! Und die ganze Kirche und der ganze Klerus. Amen! Einen ganz namentlichen Segen an die Kirche am Reinigungsort. Amen! Amen!"
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« Antwort #2331 am: 13. September 2015, 16:33:01 »
Gott Vater Gebet

Gott Vater gewährt viele Gnaden, besonders für die Familie, sowie für den inneren Frieden auf die Fürbitte von Madre Eugenia durch das Gebet "Gott ist mein Vater", das der Vater selbst ihr gegeben hat. Madre Eugenia sagte, dass nur schon der Titel des Gebetes "Gott ist mein Vater" ein volles Gebet ist; sie empfahl uns, es oft untertags zu wiederholen: Gott ist mein Vater, denn sie betonte, dass der Vater sehr zufrieden und erfreut ist über Sein Kind, das Ihn liebevoll "Mein Vater" nennt.


Gott ist mein Vater

Mein Vater im Himmel, wie wohltuend und heilsam ist es, zu wissen: Du bist mein Vater, und ich bin Dein Kind. Vor allem, wenn es dunkel ist in meiner Seele, und mein Kreuz zu schwer wird, dann spüre ich, wie notwendig es für mich ist, Dir immer wieder zu sagen: "Vater, ich glaube an Deine Liebe zu mir!"

Ja, ich glaube, dass Du mir Vater bist in jedem Moment meines Lebens und, dass ich Dein Kind bin!
Ich glaube: Du liebst mich mit unendlicher Liebe!
Ich glaube: Tag und Nacht wachst Du über mir; ohne Deine Zustimmung fällt kein Haar von meinem Haupte!
Ich glaube: Du, Allweiser, weißt besser als ich, was gut ist für mich!
Ich glaube: Du, Allmächtiger, kannst auch das Böse zum Guten wenden!
Ich glaube: Du, Allgütiger, lässt denen, die Dich lieben, alle Dinge zum Besten gereichen; und selbst unter Händen, die schlagen, küsse ich Deine heilende Hand!
Ich glaube! Doch festige in mir den Glauben, die Hoffnung und die Liebe!

Lehre mich, zeitlebens Deine Liebe als Wegweiserin in allem und jedem anzusehen. Lehre mich, mich ganz Dir zu überlassen, wie sich ein kleines Kind den Armen seiner Mutter überlässt.

Vater, Du weißt alles, Du siehst alles, Du kennst mich besser, als ich mich selbst kenne, Du vermagst alles und Du liebst mich! Mein Vater, weil Du willst, dass wir Dich um alles bitten, komme ich vertrauensvoll zu Dir, um Dich mit Jesus und Maria zu bitten: (Bitte um eine besondere Gnade.)

Vereint mit ihren Heiligsten Herzen bringe ich Dir in diesem Anliegen alle meine Gebete, Opfer und Verzichte dar, all mein Handeln und mehr Treue in der Erfüllung meiner Aufgaben.

Schenke mir das Licht, die Kraft und die Gnade Deines Heiligen Geistes! Stärke mich in diesem Geist, so dass ich Ihn niemals verliere, Ihn nicht betrübe und Seine Stimme in mir nicht schwäche.

Mein Vater, darum bitte ich Dich im Namen Deines Sohnes Jesus! Und Du, Jesus, öffne mir Dein Herz, lege das meine hinein und bringe es zusammen mit dem Herzen Mariens unserem Göttlichen Vater dar. Erlange mir die Gnade, die ich notwendig habe.

Göttlicher Vater, rufe alle Menschen zu Dir. Die ganze Welt möge Deine Väterliche Güte und Deine Göttliche Barmherzigkeit verkünden! Sei mein zärtlicher Vater und beschütze mich überall wie den Stern Deines Auges. Gib, dass ich immer würdig sei, Dein Kind zu heißen: Erbarme Dich meiner!
Göttlicher Vater, liebreiche Hoffnung unserer Seelen, alle Menschen mögen Dich erkennen, verehren und lieben!
Göttlicher Vater, unendliche Güte, die sich über alle Völker ergießt, alle Menschen mögen Dich erkennen, verehren und lieben!
Göttlicher Vater, erquickender Tau der Menschheit, alle Menschen mögen Dich erkennen, verehren und lieben!
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« Antwort #2332 am: 13. September 2015, 16:40:33 »
Die Warnung

 Conchita: Die Warnung, die uns die Gottesmutter schicken wird, wird wie eine Strafe sein, um die Guten Gott noch näher zu bringen und die anderen zu warnen. Worin diese Warnung bestehen wird, kann ich nicht preisgeben. Die Gottesmutter hat mir nicht den Auftrag gegeben, es zu sagen. Und auch nicht mehr darüber. Gott möchte, daß wir dank dieser Warnung besser werden und daß wir weniger Sünden gegen ihn begehen.

Conchita: Wenn ich nicht auch die nächste Strafe kennen würde, so würde ich sagen daß es keine ärgere Strafe als die Warnung geben kann. Alle Menschen werden Angst haben, aber die Katholiken werden es mit mehr Ergebung tragen als die anderen. Es wird nur von ganz kurzer Dauer sein.

Conchita: Die Warnung ist eine Sache, die direkt von Gott kommt. Alle Menschen auf der ganzen Erde werden sie sehen können, egal wo immer sie sich auch gerade befinden sollten. Es wird wie die Offenbarung unserer Sünden sein. Gläubige und Ungläubige Menschen aller Erdteile werden sie sehen und spüren ...

Conchita: Wenn der Papst von einer Reise nach Moskau zurückkehrt werden die Verhältnisse anbrechen, die dazu führen, daß Gott eine Warnung schicken wird.

Conchita: Alle Nationen und alle Menschen werden es gleich spüren. Niemand kann ihm entgehen. Und die Ungläubigen selbst werden die Angst vor Gott spüren. Selbst, wenn du dich in dein Zimmer einschließt und die Fensterflügel schließt, kannst du ihm nicht entgehen, du wirst es trotzdem sehen und spüren.

Conchita: Ich glaube, das beste wäre es, wenn wir in diesem Moment in einer Kirche in der Nähe des Allerheiligsten sein könnten. Jesus würde uns die Kraft geben, es besser zu ertragen.

Frage: Könntest Du beschreiben, wie die Warnung sein wird?

Mari Loli: Wir werden sie in uns selbst fühlen, und es wird absolut klar sein, daß sie von Gott kommt. Wir werden den Schmerz fühlen, den wir Gott mit unseren Sünden zufügen.

Frage: Hast Du jemals mit Conchita über die Daten der Warnung (von der du das Jahr weißt) und des Wunders, das sie kennt, gesprochen? Kannst du uns eine ungefähre Zeitangabe machen für die Spanne zwischen diesen beiden Ereignissen, so daß sich die Leute vorbereiten können, zum Wunder zu gehen?

Mari Loli: Ich habe nie mit Conchita über diese Daten gesprochen. Die Zeitspanne von der Warnung bis zum Wunder wird kürzer sein als ein Jahr.

Frage: Kennst Du das genaue Datum der Warnung?

Mari Loli: Nein. Das einzige, was ich weiß, ist das Jahr.

Frage: Was ist mit den inmitten der Luft anhaltenden Flugzeugen? 'Sahst' du es oder wurde dir davon etwas gesagt?

Mari Loli: Die Heiligste Jungfrau sagte mir, daß alle Maschinen und Motoren zu einem Stillstand kommen werden.

Frage: Hast Du irgendwelche Ratschläge für die Leute, so daß sie sich auf dieses Ereignis vorbereiten können?

Mari Loli: Sie mögen viel Buße tun, viele Opfer bringen und das Allerheiligste Altarssakrament jeden Tag besuchen, wenn sie dazu in der Lage sind, und den Rosenkranz täglich beten.

Frage: Kannst Du uns sagen, wie die Warnung sein wird?

Jacinta: Die Warnung ist etwas, das zuerst in der Luft überall in der Welt gesehen und unmittelbar in das Innere unserer Seelen übertragen werden wird. Sie wird nur eine ganz kurze Zeit dauern, aber es wird sehr lange scheinen wegen ihrer Wirkung in uns. Sie wird für das Wohl unserer Seelen sein, damit wir in uns selbst unser Gewissen sehen ... das Gute und das Böse, das wir getan haben. Dann werden wir eine große Liebe fühlen zu unseren himmlischen Eltern und für alle unsere Beleidigungen um Vergebung bitten.

Frage: Wird die Warnung von allen Leuten empfunden werden, ungeachtet ihres Glaubens?

Jacinta: Die Warnung ist für jedermann, weil Gott unser Heil (unsere Rettung) will. Die Warnung geschieht, um uns Ihm näherzubringen und unseren Glauben zu vermehren. Deshalb sollte man sich auf diesen Tag vorbereiten, aber nicht, indem man ihn mit Furcht erwartet; denn Gott schickt uns nichts um der Furcht willen, sondern vielmehr mit Gerechtigkeit und Liebe, und Er tut es für das Wohl aller Seiner Kinder, damit sie ewige Glückseligkeit genießen können und nicht verloren gehen.

Bei einem Besuch von Conchita bei Pater Pio habe dieser ihr gesagt, bzw. aufgeschrieben: "Das große Wunder wird von Gott durch viel Blut über Europa erkauft werden."
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« Antwort #2333 am: 13. September 2015, 16:49:35 »
Das Wunder

 Schon 1961 kündete die heilige Jungfrau an, daß Sie durch Gott ein weiteres großes Wunder wirken werde. Es wird bedeutender sein als das Sonnenwunder vom 13. Oktober 1917 in Fatima. Es wird aber nur in Garabandal und Umgebung zu sehen sein. Kranke, die das Wunder miterleben, werden gesund werden, Ungläubige sich bekehren. Conchita weiß den Zeitpunkt, jedoch nicht das Datum. (Conchita fragte einst Albrecht Weber, wann sich etwas Bestimmtes ereignen würde – was bis zum heutigen Tage noch aussteht.) Erst acht Tage zuvor darf sie das Wunder bekanntgeben. Soviel durfte sie allerdings sagen: "Es wird an einem Donnerstag um 20.30 Uhr sein. Dieser Tag wird in etwa mit einem für die Christenheit bedeutenden Ereignis zusammenfallen und mit dem Festtag eines Heiligen (Märtyrers), der indirekt mit der heiligen Eucharistie in Zusammenhang steht." Nach dem Wunder wird am Erscheinungsort, bei den Pinien, ein dauerndes Zeichen zurückbleiben, welches man im Fernsehen übertragen und fotografieren kann. Man wird es aber nicht berühren können.

Conchita: Es wird das größte Wunder sein, das Christus für die Menschheit jemals gewirkt hat. Es wird nicht den Schatten eines Zweifels bleiben, daß es von Gott kommt und zwar zum Besten der Menschen.

Frage: Sie haben gesagt, daß das Wunder von Garabandal mit einem großen kirchlichen Ereignis zusammenfallen werde. Können Sie uns dazu etwas sagen?

Conchita: Ja, ich weiß, welches dieses Ereignis ist. Es ist ein in der Kirche einzigartiges Ereignis, das selten vorkommt und sich auch noch nicht ereignet hat, solange ich auf der Welt bin. Es ist weder ein neues Ereignis, noch etwas Wunderbares, sondern nur selten (aber es ist nicht die Verkündigung eines Dogmas) – das die ganze Kirche betrifft.

Frage: Wie werden Sie das Wunder ankündigen?

Conchita: Um Mitternacht, acht Tage vor dem Wunder. Ich werde Joey, die Radiostationen, das Fernsehen und viele andere Personen in der Welt anrufen, von denen ich weiß, daß sie mir helfen werden, die Nachricht schnell zu verbreiten. Ich bin nicht unruhig. Ich weiß, daß, wenn die Hl. Jungfrau euch dort haben will, ihr auch dort sein werdet.

Frage: Was hat die Hl. Jungfrau bezüglich Joey zu Ihnen gesagt?

Conchita: Sie hat gesagt, daß Joey im Augenblick des Wunders neue Augen haben wird und daß er auf dauernde Weise sehen wird. (Das erste, das Joey mit seinen neuen Augen sehen wird, wird das Wunder sein.)

Frage: Was weißt Du über das Wunder? Wie wird es sein?

Marie Loli: Das einzige, was ich weiß, ist, daß es in weniger Zeitdistanz als ein Jahr nach der Warnung sein wird. (Marie-Loli wusste das von Conchita, denn zu ihr hat es die Allerseligste Jungfrau nicht gesagt. Deshalb, richtig ist: Innerhalb eines Jahres nach der Warnung wird das Wunder sein. Ob damit ein Kalenderjahr oder die Frist eines Jahres (12 Monate) gemeint ist, wurde ausdrücklich nicht gesagt. Conchita hat das betont.)

Frage an Marie-Loli oder Conchita?: Würdest Du bitte die Auskunft wiederholen betreffend den Zeitraum der Monate, innerhalb denen wir das Wunder erwarten dürfen?

Conchita: März bis Mai. (Ein anderes Mal sagte sie: Februar bis Juni.)

Frage: Du sollst der Welt eine Ankündigung machen acht Tage, bevor das Wunder geschieht. Weißt Du, wie Du dies tun wirst?

Conchita: Ich weiß es nicht. Ich denke mir, daß ich an diesem Tag es in der bestmöglichen Art sagen werde, so daß alle jene, die fähig sind zu gehen, davon erfahren.

Frage: Was sagte Unsere Liebe Frau über die Kranken an jenem Tag? Wenn Unsere Liebe Frau sagt, "Kranke werden geheilt werden", sind dann damit auch die geistig, gefühlsmäßig und seelisch kranken Leute gemeint?

Conchita: Die Worte der Jungfrau sind diese: "Kranke werden geheilt und Ungläubige werden bekehrt."

Frage: Wegen der Millionen von Menschen, die für das Wunder in Garabandal erwartet werden, sagte Unsere Liebe Frau je etwas über dieses riesige Heer von Leuten, die vorhaben, schon mehrere Tage vorher dort zu sein? Viele sind besorgt, wie sie es schaffen sollen mit ihrer Nahrung und den Toiletten-Einrichtungen. Hast du dazu irgendeinen Kommentar?

Conchita: "Sorgt euch nicht darum, ich mache alles. Gott wird allen, auch den Schwerstkranken so viel Kraft und Schutz geben, daß sie durch die Reise zum Wunder keinen Schaden nehmen werden", sagte die Muttergottes.

Frage: Was ist mit dem Papst, der das Wunder sehen soll?

Conchita: Die Jungfrau sagte, daß er es sehen werde, von dem Ort, an dem er auch immer sein werde.

Muttergottes: Es wird das größte Wunder sein, das Jesus jemals für die Menschen gewirkt haben wird und wird zugleich das letzte sein bis zum Ende der Zeiten.
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #2334 am: 13. September 2015, 17:01:35 »
Das Strafgericht

Conchita: Die Strafe hängt davon ab, ob die Menschheit die Botschaft und das Wunder der heiligen Jungfrau beachtet oder nicht. Ich habe die Strafe gesehen. Was ich euch versichern kann, ist, daß es schlimmer ist, als wenn wir in Feuer eingeschlossen sind, schlimmer wie Feuer über uns, und Feuer unter uns. Ich weiß nicht wieviel Zeit nach dem Wunder vergeht, bevor Gott sie sendet.

Im Januar 1965 erhielt Conchita auch folgende Mahnung: ... für die Überlebenden wird das neue Reich Gottes gegründet werden, und die Menschheit wird Ihm wieder dienen wie in den Zeiten, die der großen Verderbnis vorausgingen. Welches Unglück, wenn sich die Menschen nicht bekehren werden, alles bleiben sollte, wie es heute ist, oder wenn die Menschheit noch mehr Schuld auf sich laden würde.
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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #2335 am: 13. September 2015, 17:06:18 »
Geheimnis Maria


Ich bin die einzige Menschenseele, die ab ihrer Empfängnis bis in die Ewigkeit nie anders als absolut vollkommen gewesen ist. Aus diesem Grunde entspricht es vollkommen Gottes Gesetz, dass Ich in den letzten Zeiten Herrin über alle Seelen sein soll. Die Vorbereitung der Menschheit auf den Übergang zum Reich Gottes auf Erden muss durch eine Menschenseele geleitet werden. Dies ist die Herrschaft, die Mir in die Hände gelegt worden ist: Die Vollendung der Erlösung in den Seelen und die Herrschaft über alle Seelen und über alle Quellen der Zerstörung für die Wurzeln von Gottes Reich auf Erden.

Dies alles ist unter Meine Füße gelegt worden, damit eine Menschenseele die Menschheit zu ihrem Ursprung bei Gott zurückführt. Daher ist Mir alle Macht gegeben. Die Seelen müssen dem Allerhöchsten ihr Verlangen nach dieser Gnade der Gnaden erkennbar machen, indem sie sich vor Meinen Füßen niederwerfen und bekennen, dass Ich ihre Herrin bin.

Jene, die heute Satan in allen Verlockungen der Welt anbeten, werden zu Meinen Füßen Meine Macht verherrlichen. So ist es verfügt. Für viele aber wird die Erkenntnis Meiner Herrschaft über den Fürsten der Welt zu spät kommen, weil sie sich gegen diese Erkenntnis weiterhin widersetzen, wie ihr Herr dies selbst von Anfang an getan hat. Sage den Seelen, dass sie nur zu Meinen Füßen Erlösung finden. Es ist Gott Selbst, der alle Seelen zu Meinen Füßen haben will. (4. Februar 2006)

 

Ich lasse dich Meinen himmlischen Namen mit den Ohren deiner Seele hören, damit du fühlen kannst, welche unendliche Macht von ihm ausgeht. Du hörst ihn so, wie er in Meiner Muttersprache ausgesprochen wurde, aber du hörst ihn unmittelbar aus dem Herzen Gottes strömen.

Mein Name ist Träger einer ungekannten Macht. Er setzt sich aus einer Folge von Tönen zusammen, die zusammen wahrhaftig Göttliche Kräfte erwecken. Das Wort 'Myriam' oder 'Maria' bildet an sich bereits ein vollwertiges Gebet; denn es erweckt das Herz Gottes in der Fülle Seiner Majestät. Eigentlich ist dieses Wort 'Myriam' oder 'Maria' gar kein menschliches Wort, es ist von Gott Selbst erschaffen worden. Das Wort trägt mehrere Bedeutungen, unter anderen 'Meer der Gnaden', 'Ozean der Macht', 'Ozean der Schönheit'. Mein Name bringt eigentlich den Überfluss Göttlicher Eigenschaften zum Ausdruck, die in Mir versammelt sind. Er birgt in sich den Schlüssel Meines Ursprungs: Er deutet an, dass Ich unmittelbar aus dem Herzen Gottes entstanden bin, von Eigenschaften erfüllt, die Mich mit einer Natur ausstatten sollten, die unendlich näher zum Göttlichen als zum Menschlichen steht. (21. Juni 2006)

 

Die Gottheit hatte Mich schon lange Zeit vor Meiner Empfängnis in Ihren Gedanken. Ich sollte die vollkommene Frau werden, die absolute Krönung der Menschheit, die Frau, in der sämtliche Züge und Elemente der vollständigen, vollkommenen Heiligkeit und Schönheit vertreten und vollendet sein sollten.

Zu der von Gott geplanten Zeit wurde Meine Seele unbefleckt empfangen, und neun Monate später wurde Ich im Fleisch geboren. Die Engel besangen dieses Ereignis wie die Morgendämmerung der Erlösung der Menschheit. Das Kind Maria war die fleischgewordene Heiligkeit, die zum ersten Mal seit Adam und Eva vor ihrem Sündenfall all dasjenige verkörperte, was an Göttlichen Eigenschaften in einem menschlichen Körper in die Welt kommen konnte.

In der Stunde Meiner Geburt wurde die ganze Schöpfung von einem Licht durchstrahlt, dass sogar die Hölle ins Zittern versetzte. Satan wusste, dass die Menschheit irgendwann mal erlöst werden sollte. Es war ihm jedoch weder bekannt, dass das soeben in Nazareth geborene Mädchen, deren Geburt solche Kräfte in der Schöpfung in Bewegung setzte, diejenige war, die den Messias, den Sohn Gottes, als Mensch zur Welt bringen sollte, noch, dass Sie diejenige war, die ihm als Königin und Herrin über alles gezeigt worden war, als er noch ein Engel und Ich Selbst noch nichts anderes als ein Keim in Gottes Gedanken war. Von diesem kleinen Mädchen ging eine so einmalige Macht und Schönheit aus, dass sämtliche Teufel größter Verwirrung zum Opfer fielen. (...)

O, wenn die Seelen wüssten, welche Macht von Mir von der Stunde Meiner Geburt an ausging. Lediglich durch Meine Gegenwart auf der Welt wurde Gottes Herz unaufhörlich gezwungen, Ströme von Gnaden über die Welt auszugießen. Ohne Meine Anwesenheit würde die Welt unter dem zerstörenden Einfluss der Sünden untergegangen sein. Niemals in der Geschichte der Menschheit hat eine Seele bereits als Neugeborene eine derartige, überwältigende Macht ausgeübt.

Du siehst alle diese Engel um Mich herum kniend nieder liegen. Es war ihnen bekannt, dass Ich ihre Herrin war. Sie waren in Erwartung Meiner Befehle. Du sollst wissen, dass Ich schon als Neugeborene vollkommen war und die Fähigkeit besaß, bewusst zu denken, zu fühlen und innerlich zu den Engeln und zu allen Seelen zu sprechen. Schon damals erteilte Ich den Engeln Befehle; denn Ich besaß die angeborenen Kenntnisse über Meine Eigenschaft als ihre Herrin und über die Tatsache, dass Ich eine absolute und unantastbare Macht über sie besaß. Ich erfuhr auch, dass sie allen Meinen Worten blitzartig gehorchten, dass sie alle Meine Wünsche im Nu erfüllten und dass sie gleichsam untereinander um Meine Gunst wetteiferten. Ich sah die Engel mit den Augen Meiner Seele, und regelmäßig nahm Ich sie auch tatsächlich in sichtbarer Gestalt wahr. Sehr oft kam es vor, dass Ich, als Ich noch ein kleines Mädchen war, Engel zu Meinen Füßen liegen sah. Sie dienten Mir, so wie Sklaven das tun.

Die Kenntnis über Meine Auserwählung wurde Mir nicht auf einmal in ihrer Fülle bewusst. Gott brachte Mir diese Kenntnis allmählich ins Bewusstsein. So wusste Ich als kleines Mädchen nicht, dass Ich die Mutter des Messias werden sollte. Allerdings wusste Ich, dass Meine Macht außerordentlich und einmalig war. Ich bin die Morgendämmerung vom Reich des Lichtes, das mit Jesus Christus endgültig zu blühen anfangen sollte. Dies sollte sogar buchstäblich verstanden werden; denn mit Meiner Geburt begann ein blendendes Licht die Schöpfung zu durchstrahlen. (Maria schenkt mir jetzt eine neue Vision...)

Bei der Schöpfung des ersten Menschenpaares badete die ganze Schöpfung in einem blendenden Licht. Beim Sündenfall, als die Erbsünde begangen wurde, kam ein Schleier der Dämmerung über die Schöpfung, wodurch die Wahrnehmung von Gottes Licht durch die Seelen nebelhaft wurde. Bei Meiner Geburt durchstrahlte ein neues blendendes Licht die Schöpfung. Meine Geburt war die Morgendämmerung nach einer Nacht, die Jahrhunderte lang gedauert hatte.

Mit der Geburt Christi aus Meinem Leib sollte die Sonne wirklich aufgehen, um beim Kreuzestode ihren höchsten Stand zu erreichen. Die Menschheit hat dies jedoch nie wahrnehmen können, weil Satan Unmengen von Staub in Form von unzähligen Versuchungen, Irreführungen und Irrlehren in die Seelen ausgeschüttet hat. Indem sie diesen Versuchungen und Irreführungen Folge leisteten, haben die Seelen diesen Staub zu dichten Wolken werden lassen. Nur heilige Seelen haben es vermocht, diese Phänomene zu spüren.

Ich bin der abgeschlossene Garten der Gottheit. Ich bin der einzige Mensch, der sowohl körperlich als seelisch die Fülle Gottes hat berühren dürfen. Eine uneingeschränkte Macht ist Mir gegeben worden, weil Ich damit einverstanden war, Mein ganzes Leben in den Dienst von Gottes Heilsplan zu stellen. Siehe, Gott respektiert Seine eigene Schöpfung grenzenlos. Er hat dem Menschen einen freien Willen geschenkt und betrachtet diesen als heilig und unantastbar, auch wenn der freie Wille von allen Seelen bei jeder begangenen Sünde missbraucht wird. Aus diesem Grunde hat Er auch in tiefstem Respekt für Meinen Willen gefragt, ob Ich die Mutter Seines Sohnes werden wollte, sogar dann, wenn dies für Mich bedeuten sollte, dass Ich Mein ganzes Leben und alle menschlichen Bedürfnisse vollkommen verleugnen sollte, um die allerhöchste Heiligkeit zu bewahren, die notwendig war, die Mutter Gottes sein zu können.

Als Dank für Meine Zustimmung gab Er Mir eine uneingeschränkte Macht über sämtliche Geschöpfe. Ich war vorherbestimmt, die Macht in die Hände zu bekommen; denn daher war auch Luzifer, der spätere Satan, gezwungen gewesen, zutiefst zu Meinen Füßen niederzuknien. Diese Macht war für Mich alleine vorbestimmt.

Die Fülle des Rechtes, diese Macht anzuwenden, erhielt Ich aber bei Meinem Jawort. Das ist die vollkommene Liebe Gottes, Seine Treue gegenüber den Seelen. Vollkommene Heiligkeit ist auch die Erfüllung von Versprechen durch die Jahrhunderte hindurch. Deshalb siehst du jetzt das mächtigste Mädchen, das je geboren wurde (Maria sagt dies, weil diese Offenbarung gesprochen wird, während eine Vision läuft), die Fleisch gewordene Herrin über alles.

Satan bemerkte Meine ungewöhnliche Heiligkeit. Völlig verdutzt und neidisch sah er, wie Mir Engel zu Füßen lagen und welche Macht Ich über sie ausübte. (Mit diesen Worten verweist Maria auf eine Reihe von Visionen, die Sie mir früher geschenkt hat und in denen das Verhalten von Engeln gegenüber Ihr gezeigt wurde.) Gleich richtete er gegen Mich seine Angriffe, die bald immer verwegener wurden. Er musste auch seine Machtlosigkeit Mir gegenüber feststellen. Trotzdem bleibt er in Bezug auf Meine wahre Natur verwirrt und im Ungewissen, weil Meine Demut ihn irreführte. Er konnte nicht verstehen, dass eine Frau, die eine so zerschmetternde Macht besaß, diese Macht nicht dazu anwendete, über die ganze Welt zu herrschen zu Ihrem eigenen Nutzen und Vorteil. Ich habe Meine Macht tatsächlich kaum sichtbar angewandt. Dies hat Satan dazu veranlasst, daran zu zweifeln, dass Ich überhaupt die Herrin sein könnte, zu deren Füßen er eines Tages aufs Tiefste gedemütigt werden soll. Erst beim Kreuz von Golgatha hat er diesbezüglich Gewissheit erhalten. (8. September 2006)

 

Betrachte die tiefe Bedeutung Meines hochheiligen Namens. Er schließt in sich Meine wahre Berufung: Maria Augustissima Regina Imperatrix Animarum (Maria, höchsterhabene Königin und Herrscherin über die Seelen.) Das Aussprechen dieser fünf Wörter nacheinander bildet bereits ein außergewöhnlich kräftiges Gebet. (3. Oktober 2006)

 

Der Samstag ist Mir geweiht. Der Tag Meiner Unbefleckten Empfängnis war ein Samstag. Der Tag Meiner größten Schmerzen war ebenfalls ein Samstag. Während des Alten Bundes verehrten die Juden die Arche des Bundes, eine Art von Tabernakel, in dem sie das Symbol von Gottes Wahrheit aufbewahrten. Bei Meiner Unbefleckten Empfängnis wurde Ich dazu vorherbestimmt, die lebendige Arche des Neuen Bundes zu werden: Ich sollte den lebendigen Gott Selber in Meinem Leib tragen. Diese Vorherbestimmung erfolgte bei der Empfängnis Meiner Seele als das Meisterwerk von Gottes Schöpfungstaten. Deshalb sollte der Samstag für alle Jahrhunderte eine außergewöhnliche Heiligung erhalten. Selig die Seelen, die den Samstag ehren als den Tag der Verherrlichung des Neuen Bundes, und als den Tag der Königin der Stille und der heiligen Tugend. (14. Juli 2007)

 

Der Samstag ist der Tag der Verherrlichung der großen Göttlichen Mysterien. Weil der Allerhöchste das tiefe Wesen und den Kern Seiner großen Mysterien in Mir zusammengebracht und viele von diesen an einem Samstag zu ihrer Vollendung geführt hat, ist jeder Samstag Mein Tag. Aus diesem Grunde drücke Ich das wahrnehmbare Siegel Meiner Herrschaft in die Seelen, die in einer besonderen Weise Mein Besitz und Eigentum sind, und die von Mir zu einer Berufung vorherbestimmt sind, die von Mir, und durch Mich von Gottes Herrlichkeit Zeugnis ablegen soll. (27. Oktober 2007)

 

Nach Meiner vollkommenen Weihe im Tempel in Jerusalem lebte Ich während zwölf Jahren Tag und Nacht im Tempel. Dies erfolgte nicht einfach so. Zwölf ist eine Zahl, welche auf ein vollkommenes Ganzes hinweist. Aus diesem Grunde setzte sich das Israel des Alten Bundes aus 12 Stämmen zusammen, wählte Jesus 12 Jünger, hat die Gottesstadt 12 Tore, setzt sich Meine himmlische Leibwache aus 12.000 Engeln zusammen, bin Ich mit 12 Sternen gekrönt als Symbol für Meine Macht, wurde der jüdische Junge im Alter von 12 Jahren zum vollwertigen Mitglied des Gottesvolkes und lebte Ich 12 Jahre lang im Tempel. Diese Zahl weist auf die Vollkommenheit Meiner Weihe hin, zumal da Gott Selber die Zeitdauer dieser Phase verfügt hatte und Mein verborgenes Leben nach 12 Jahren in ein Leben außerhalb der Tempelmauern umgestaltet wurde. Meine Seele war ein Tempel an sich; denn Ich habe immer in himmlischer Hochzeit mit Gott und ohne jegliche Verbindung mit der Welt gelebt. (21. November 2007)

 

Mein Name ist von Gott Selbst erschaffen und inspiriert. Er ist Träger einer Macht, die kein Mensch durchschauen kann. Die allertiefste Bedeutung von 'Myriam' ist 'Ozean Gottes'. Der Allerhöchste hat diese Töne mit Bedeutungen geladen, die auf sämtliche Eigenschaften Gottes hinweisen: Ozean von Macht, Ozean von Tugenden, Ozean der Gnaden, Ozean von Herrlichkeit, Ozean von Schönheit, Ozean von Heiligkeit, Ozean von Liebe und noch viele andere Bedeutungen.

Das alles verweist auf Meine ewige Berufung, auf die Absicht, in der Gott Meine Seele erschaffen hat: Ich bin der Ozean, in den Sich der Allerhöchste Selber ausgeschüttet hat. Die Seele, die aus Mir trinkt, trinkt aus Gottes Herzen und labt sich an all demjenigen, was aus Gott strömt und was von einer geschaffenen Seele aufgenommen werden kann. Begreife das Bild richtig: Deine Herrin ist der Ozean Gottes. Deshalb lade Ich dich so oft dazu ein, dich 'in Mich versinken zu lassen'. (3. Dezember 2007)

 

Wie Ich es dir früher bereits gesagt habe, ist der August der Monat Meiner Verherrlichung. Unermesslich große Dinge hat Gott in jenem Monat an Mir zustande gebracht. Es gibt Seelen, die immer noch nicht begriffen haben oder die nicht akzeptieren, dass Maria das größte Wunderwerk Gottes ist. Genau aus diesem Grunde zeige Ich Mich dir bei besonderen Gelegenheiten in königlichen Gewändern: Diese symbolisieren die Fülle der Gnade, mit der Mich der Allerhöchste bekleidet hat.

Seelen Meines Herzens, die Herrin aller Seelen ist das größte Geschenk, das Gott der Menschheit seit dem erlösenden Tode Jesu am Kreuz und Seiner Auferstehung gibt.

Weshalb doch bleiben Herzen in einem so hohen Ausmaß geschlossen, dass sie weder begreifen noch fühlen, was Meine Eigenschaft als die Herrin aller Seelen wirklich für die Seelen und für die Welt bedeutet? Diese Verkündigung ist so groß, so überwältigend, so von Gottes Macht und Herrlichkeit erfüllt, dass manche Seelen heftig vom Gegner Gottes angegriffen werden, sobald sie diese in Erfahrung bringen. Möge dies den Seelen gegenüber bestätigen, zu welcher mächtigen Waffe gegen die Finsternis Mich der Allerhöchste in Meiner Eigenschaft als die Herrin aller Seelen gemacht hat.

Ich bin kein Ersatz für Christus. Ich verweise gerade auf Seine Gottheit, indem Ich der Menschheit zeige, was Gott für eine Seele bereit hält, wenn sie sich total Christus hingibt, so wie Ich es vollkommen getan habe. Keine Seele war jemals mehr eins mit dem Erlöser als Ich. Gott hat in Mich alles ergossen, was eine erschaffene Seele irgendwie enthalten und tragen kann. Ich wiederhole, dass Ich nicht um Meinetwillen verehrt werden will, sondern dass in Mir die unendliche Größe und Herrlichkeit Gottes und Seine großen Taten, einschließlich des Erlösungsmysteriums, gepriesen werden sollen.

Diejenigen, die sich verweigern, die Herrin aller Seelen zu akzeptieren, weil sie meinen, Sie schiebe Jesus Christus zur Seite, irren gewaltig. Ich betone ein für allemal: Maria, die Herrin aller Seelen, ist von Gott dazu berufen, Seinen Heilsplan in den Seelen zu vollenden. Das ist der einzige Sinn Ihrer Berufung, Ihrer einmaligen Größe und Ihrer einmaligen Macht. Die Herrin aller Seelen stellt Sich Selbst nicht als ein Endziel an sich dar, Sie verkörpert kraft Göttlicher Gnade die absolute Krönung von Gottes Heilsplan. Sie ist das goldene Tor zum Reich Gottes auf Erden. Ihre Berufung ist es, in den Seelen die Werke Christi zu vollenden.

Selig die Seelen, die dieses Geschenk der Geschenke aus Gottes Hand akzeptieren; denn in ihnen werde Ich diesen Monat die wahre Liebe zum Blühen bringen.

Seelen, das Wunder, das Gott an Mir in Meiner Eigenschaft als die Herrin aller Seelen vollzogen hat, übersteigt jeden menschlichen Verstand. Wie wunderbar jedoch ist dieses Wunder, wenn es sich in einem vollkommen geöffneten Herzen entfalten kann. Die Fähigkeit, Mich so zu akzeptieren, wie Ich wirklich bin, als die Herrin aller Seelen, ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Seele im Begriff ist, etwas von der Tiefe der Göttlichen Liebe zu erfassen.

Jede Seele, die Mich mit dem Herzen betrachtet, fühlt, wer und was Ich wirklich bin. Die Seele, die Mich nicht als die Herrin aller Seelen akzeptiert, verleugnet die Krone von Gottes Werken. Für diese Seele ist Jesus Christus umsonst gestorben und auferstanden. Es gibt keine größere Verherrlichung Gottes und keine größere Liebe zu Gott als diese, dass die Seele Mich akzeptiert als die Herrin aller Seelen kraft Göttlicher Gnade; denn in Mir will Gott Satan zeigen, was die Fülle der Göttlichen Macht in einer erschaffenen Seele zu tun vermag.

Gott hat Mich zur Herrin aller Seelen gemacht und hat Mich zu diesem Zweck mit einmaligen Eigenschaften bekleidet, damit Ich in diesen Letzten Zeiten die Seelen zu ihrer Endbestimmung führen kann: Zur Wiedergeburt des irdischen Paradieses in sich selbst. Die Seele muss zu dem Zweck neu geboren werden, aus Mir. Gott hat in Seiner unfehlbaren Weisheit diese außergewöhnlichen Dinge für diese Letzten Zeiten aufbewahrt, weil die Morgendämmerung Seines Endsieges durch 'die Frau' erst jetzt angebrochen ist. Die Seele, die Mich in der Fülle Meines Wesens und Meiner Eigenschaften in ihr Herz schließt, schließt Gott und die Werke Gottes in ihr Herz. Die Seele kann ihren Gott nicht richtig lieben, wenn sie Mich nicht so akzeptiert, wie Gott Mich hat werden lassen: In Meiner Größe, wie Er sie in dieser Zeit den Seelen hat verkündigen wollen. (1. August 2008)

 

Weil Meine Vermählung mit Gott vollkommen war, wurde Mir all das Seine völlig zuteil, einschließlich Seiner erlösenden Leiden. Aufgrund eines Göttlichen Mysteriums lag ein vollkommenes Überflieβen zwischen dem Herzen Jesu und Meinem eigenen Herzen vor, litt Ich alle Schmerzen Jesu mit Ihm in Meinem eigenen Herzen und hatte Ich ebenfalls Teil an Seinen körperlichen Leiden, insoweit Gott dies erlaubte. Als Symbol für die Fruchtbarkeit Meiner Vermählung mit dem Erlöser war Ich auf Golgatha drei Sekunden lang körperlich tot: Als der Soldat Seine Lanze durch das Herz Jesu stieß, wurde Mein eigenes Herz mit dem Schwert der Schmerzen durchstochen und verließ das physische Leben drei Sekunden lang Mein Herz. Mein eigener Körper war ganz und gar gebrochen. In diesem Herzstillstand während drei Sekunden wurde Meine vollendete Einheit mit dem Göttlichen Erlöser von Gott besiegelt. So hat Er es gewollt. Mein vollkommen reiner Körper war dazu vorherbestimmt, im wahrsten Sinne des Wortes nie dahinzuscheiden. Ich musste allerdings auf symbolische Weise den Tod erleiden, und zwar während der von Gott verfügten Dauer von drei Herzschlägen, um anzudeuten, dass die Einheit mit der totalen Selbstaufopferung Christi – bis in den Tod – vollendet war und dass Meine Vermählung mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit vollkommen war. Seelen, aus diesem Grunde bin Ich in Wahrheit die Miterlöserin mit Christus, dem Göttlichen Erlöser. (10. April 2009)

 

Als Ich damals in Lourdes erschien, tat Ich dies in einer abgelegenen Grotte, an einem Ort, wo sogar Schlangen hausten. Ich gab Mich als 'die Unbefleckte Empfängnis' bekannt. Ich trug ein weißes Kleid, einen weißen Schleier und einen blauen Gürtel. Meine beiden Füße waren jeweils mit einer Rose bekleidet. In Meinen Händen trug Ich den Rosenkranz.

Seelen, begreift doch, was Ich euch auch ohne Worte habe sagen wollen. Seit der Erbsünde ist jede Seele eine Grotte an einem abgelegenen Ort: Eine verdüsterte und mehr oder weniger kalte Höhle mit steinernen Wänden. Die Seele lebt unter der ständigen Versuchung, sich in den steinernen Mantel weltlicher Gedanken und Gefühle zu hüllen, lässt nur sporadisch einen Strahl von Gottes Licht bis in den Kern ihres Wesens vordringen und verliert sehr leicht die Wärme der wahren Liebe. Darüber hinaus liegt die Seelengrotte abgelegen, von Gott entfernt, in das Weltliche zurückgezogen, wie in eine Welt, die nicht mehr mit dem Herzen Gottes in Verbindung steht. Regelmäßig wird sie von Schlangen heimgesucht, die sich sogar in ihr einnisten möchten, als Symbol für die Versuchungen und für die Tatsache, dass die Seele zum Aufenthaltsort Satans wird.

In dieser Grotte erschien Ich, um anzudeuten, dass eine neue Ära angebrochen war: Die Ära, in der Maria Ihre wahre Berufung im Kern der Menschenseele entfalten wird. Ich gab Mich als 'die Unbefleckte Empfängnis' bekannt, um Satan zu verkünden, dass Ich jede Seele guten Willens, die Mich in sich herrschen lässt, in den Zustand vor der Erbsünde zurückführen würde, in den Zustand der makellosen Verfassung der Seele, die eins mit dem Herzen Gottes war.

Ich trug ein weißes Kleid, um darauf hinzuweisen, dass die Herrin der Seelengrotte mit der höchsten Reinheit bekleidet ist. Mein weißer Schleier wies nach, dass der Geist der vollkommen reinen Seele mit Göttlichem Licht umhüllt ist und keinen einzigen düsteren Gedanken hegt. Der blaue Gürtel weist darauf hin, dass sich die vollkommene Seele mit dem absolut vollendeten Himmlischen Frieden gürtet. Ich habe dir früher bereits anvertraut, dass himmelblau die Farbe des vollendeten Friedens ist und dass aus diesem Grunde der Schöpfer die Erde mit einem blauen Firmament überwölbt hat, als Symbol für die Tatsache, dass die Erde dazu bestimmt war, Gottes Reich zu sein.

Jeder Meiner Füße war mit einer Rose geziert. Unter Meinen Füßen siehst du ein steinernes Plateau der Grotte, um anzudeuten, dass alles Weltliche Meiner Macht unterzogen ist und von der Seele zu Meiner Fußbank gemacht werden soll, damit Ich Meine uneingeschränkte Herrschaft über die Finsternis und alle ihre Werke frei entfalten kann.

Die Rose symbolisiert die Liebe. Es ist durch die vollendete Himmlische Liebe, dass Ich die Seele zu Gott zurück führe und dass Ich Satan unter Meinem Fuß zu Boden niederdrücken werde; denn seine Werke sind die absoluten Gegenpole der Liebe und aller ihrer Auswirkungen, und nur die Liebe besitzt die Macht, alle Finsternis zu verbannen. In der Liebe strahlt Gottes Licht und das Göttliche Leben. Dort, wo sie herrscht, wird dasjenige, was tot ist, aber für Gott brauchbar, zum Leben geweckt, und dasjenige, was sich selbst für den Tod entschieden hat – wie Satan und sein Gefolge, – völlig unwirksam gemacht.

Als Ich Meine liebe Tochter Bernadette bat, die Erde umzuwühlen, und Ich dort eine Quelle entspringen ließ, wollte Ich damit andeuten, dass Ich in jeder Seele, die bereit sein würde, an sich zu arbeiten, eine Quelle des Göttlichen Lebens aufschließe. Bernadette machte sich durch diese Handlung zum Gegenstand des Gespötts. Tatsächlich, die Seele, die den Mut hat, auf Meine Einladung hin an sich zu arbeiten, wird das Unverständnis der Welt ernten, aber sie wird vollkommen gewaschen werden im Wasser des Göttlichen Lebens, das in ihr entspringen wird, und Ich werde sie in eine Quelle des Heils und der Heilung für viele verwandeln, so wie Ich es in Lourdes vorabgebildet habe. An sich selbst zu arbeiten, heißt, die Erde aller weltlichen Einflüsse zur Seite zu schieben, um im Seelenboden den Keim der Heiligkeit wieder für das Licht Gottes zugänglich zu machen, das diesen Keim zum Blühen bringen muss.

Der Rosenkranz in Meinen Händen war ein Aufruf, nicht nur zum Beten des Rosenkranzes, sondern zu einer Wiedergeburt des Verlangens der Seele, sich jeden Augenblick des Tages und der Nacht mit Gott in Verbindung zu setzen. Gebet ist das Bauen einer Brücke zwischen der Seele und ihrem Schöpfer, es bedeutet, sich der Beseelung mit dem Göttlichen Leben aufzuschließen, ebenso wie allen Winken, mit denen die Göttliche Vorsehung die Seele zu den Wegen zurück ruft, die zum Tor des Paradieses führen. (28. April 2009)
...Kinder, Jesus hat mich als Regenbogen zwischen die Erde und den Himmel gestellt, und ich werde stets meinen Schutz über euch am Leben erhalten....
(10.10.1994)

 

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