Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578667 mal)

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« Antwort #2408 am: 30. September 2015, 05:45:44 »
Hl. Athanasius (295-373), Bischof von Alexandrien und Kirchenlehrer

Christus auf dem geraden Weg folgen

Eines Tages besuchten alle Mönche Antonius und baten ihn, das Wort an sie zu richten. Er sagte zu ihnen: […] Nun, wir haben es unternommen und uns auf den Weg der Tugend gemacht. Jetzt lasst uns weitermarschieren, um ans Ziel zu gelangen (vgl. Phil 3,14). Niemand blicke, wie die Frau des Lot (vgl. Gen 19,26), zurück, denn der Herr hat gesagt: „Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.“ Zurückblicken bedeutet nichts anderes als seinen Vorsatz zu ändern und erneut Geschmack zu finden an den Dingen dieser Welt. Fürchtet euch nicht, wenn man von Tugend spricht, und wundert euch nicht über dieses Wort. Denn die Tugend ist uns nicht fern: Sie wird nicht außerhalb von uns geboren; sie ist ganz und gar unsere Sache, und es ist einfach, sie zu erreichen, wenn wir wollen.

Die Heiden verlassen ihr Land und überqueren das Meer, um zu studieren. Wir aber haben es nicht nötig, unser Land zu verlassen, um ins Himmelreich zu kommen, noch übers Meer zu fahren, um die Tugend zu erwerben. Denn der Herr sagt: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch“ (Lk 17,21). Die Tugend bedarf allein unseres Willens, denn sie ist in uns und wird in uns geboren. Wenn die Seele sich die ihrer Natur gemäße geistige Rolle bewahrt, wird Tugend geboren. Die Seele befindet sich in ihrem natürlichen Zustand, wenn sie so verbleibt, wie sie geschaffen ist, sie ist ja sehr schön und sehr gut und gerade geschaffen. Deshalb fordert Josua, der Sohn des Nun, das Volk auf: „Neigt eure Herzen geradewegs dem Herrn zu, dem Gott Israels“ (Jos 24,23). Und Johannes der Täufer: „Macht gerade eure Straßen“ (Mt 3,3). Geraden Sinnes zu sein, das bedeutet für die Seele, ihre geistige Rolle zu bewahren, entsprechend dem, wie sie geschaffen ist. Wenn sie dagegen von ihrem geraden Weg abkommt und ihren naturgegebenen Zustand verlässt, spricht man von der Verderbnis der Seele. Die Sache ist doch gar nicht so schwierig [...] Wenn wir die Sache außerhalb suchen müssten, so wäre das wirklich schwierig; aber nachdem sie in uns ist, wollen wir uns vor unreinen Gedanken hüten und unsere Seele für den Herrn erhalten und bewahren, so als hätten wir ein Guthaben erhalten, damit er sein Werk wiedererkennt, wenn er unsere Seele so vorfindet, wie er sie geschaffen hat.

Das Leben des hl. Antonius, 19 – 20
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2409 am: 30. September 2015, 05:46:47 »
Buch Nehemia 2,1-8.

Im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahr des Königs Artaxerxes, nahm ich den Wein und reichte ihn dem König - mein Amt war es nämlich, für den Wein zu sorgen. Nie zuvor hatte der König mein Aussehen schlecht gefunden;
jetzt aber fragte er mich: Warum siehst du so schlecht aus? Du bist doch nicht etwa krank? Nein, du hast gewiss Kummer. Ich erschrak sehr;
dann sagte ich zum König: Der König möge ewig leben. Wie sollte ich nicht schlecht aussehen? Die Stadt, in der die Gräber meiner Väter sind, liegt in Trümmern und ihre Tore sind vom Feuer verzehrt.
Der König erwiderte: Was möchtest du also? Da betete ich zum Gott des Himmels;
dann sagte ich zum König: Wenn du, König, es für gut findest und wenn du deinem Knecht vertraust, so sende mich nach Juda, damit ich die Stadt wieder aufbaue, in der die Gräber meiner Väter sind.
Darauf fragte mich der König, während die Königin neben ihm saß: Wie lang soll deine Reise dauern? Wann kommst du zurück? Ich nannte ihm eine bestimmte Zeit; der König war einverstanden und ließ mich ziehen.
Ich sagte dem König noch: Wenn der König es für gut findet, dann gebe man mir Briefe mit an die Statthalter des Gebiets jenseits des Stroms, damit sie mich bis nach Juda durchreisen lassen;
ferner einen Brief an Asaf, den Verwalter der königlichen Wälder: Er soll mir Bauholz liefern für die Tore der Tempelburg, für die Stadtmauer und für das Haus, in das ich ziehen will. Der König bewilligte es mir, weil die gütige Hand meines Gottes über mir war.

Psalm 137(136),1-2.3-4.5-6.

An den Strömen von Babel,
da saßen wir und weinten,
wenn wir an Zion dachten.
Wir hängten unsere Harfen
an die Weiden in jenem Land.

Dort verlangten von uns die Zwingherren Lieder,
unsere Peiniger forderten Jubel:
«Singt uns Lieder vom Zion!»
Wie könnten wir singen die Lieder des Herrn,
fern, auf fremder Erde?

Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem,
dann soll mir die rechte Hand verdorren.
Die Zunge soll mir am Gaumen kleben,
wenn ich an dich nicht mehr denke,
wenn ich Jerusalem nicht zu meiner höchsten Freude erhebe.

Evangelium nach Lukas 9,57-62.

In jener Zeit als sie auf ihrem Weg weiterzogen, redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst.
Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.
Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben.
Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes!
Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen.
Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.


Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2410 am: 30. September 2015, 07:04:59 »
208. Verhärtete Seelen werden die „Warnung“ nicht leicht finden,

Meine innig geliebte Tochter, Meine Aufgabe, Seelen zu bekehren, nimmt jetzt an Intensität zu.
Bitte warne so viele, wie du kannst, damit sie ihre Seelen noch vor der „Warnung“ bereit machen.

Informiere alle jene Priester, Nonnen, Bischöfe und die Vertreter anderer Konfessionen, die an Meinen Ewigen Vater glauben, dass sie auf Mein Wort hören sollen. So viele Meiner Kinder befinden sich in einer solchen Finsternis, dass das Licht Meiner Göttlichen Glorie ihre Seelen verletzen wird. Sie werden wirklichen Schmerz fühlen, weil sie nicht im Stande sein werden, diesen großen Akt Meiner Barmherzigkeit auszuhalten.

Einige Menschen lächeln belustigt über diese Heiligen Botschaften. Das macht Mich traurig. Nicht weil sie nicht glauben, dass Ich auf diese Weise mit ihnen spreche, sondern weil sie nicht an Mich glauben wollen. Euch allen, die ihr euch um eure Lieben Sorgen macht, sage Ich: Bitte betet, dass die Reinigung, der sie während der „Warnung“ gegenüberstehen, sie letztendlich in Mein Herz bringen wird.

Ich bitte darum, dass alle Meine Anhänger sich jetzt selbst vor Satan schützen. Ihr müsst jede Ecke eures Hauses mit Weihwasser besprengen, ein Benediktuskreuz tragen und einen Rosenkranz nahe bei euch haben. Betet auch zum Heiligen Erzengel Michael. Satan und seine Armee von Anhängern werden alles tun, euch zu überzeugen, dass nicht Ich es bin, der spricht. Satan und seine Dämonen werden anfangen, euch zu quälen und schreckliche Zweifel in euren Geist zu legen. Ihr, Meine Kinder, könnt ihn stoppen, indem ihr Meinen Anweisungen folgt. Unglücklicherweise wird er den Geist schwacher Seelen so verdrehen, dass sie Mich vollkommen ablehnen.

Verhärtete Seelen werden die „Warnung“ nicht als leicht empfinden. Sie werden Einwendungen hinsichtlich der Art und Weise haben, wie sie Mich verletzt haben. Sogar die brennenden Feuer der Hölle, die sie während der „Warnung“ erfahren werden, werden nicht alle Zweifel an Meiner Existenz wegwischen.

Viele werden Lügen über die „Warnung“ verbreiten, nachdem sie stattgefunden hat. Sie, die Heiden, welche Sklaven von Satan sind, werden eine Lüge entwerfen, die sie überall verbreiten werden. Wissenschaftliche Argumente werden angeführt werden, um das Ereignis „wegzuargumentieren“. Sie wollen die Wahrheit nicht hören. Für sie muss gebetet werden. So stark hat Satan die Welt in seinen Griff genommen, dass Mein Name in der Öffentlichkeit nicht einmal gemurmelt werden wird. Auf Erden wird die Diskussion Meiner Existenz als ein peinliches Gesprächsthema angesehen.

Mein Name wird heutzutage hauptsächlich bei der Benutzung ordinärer Sprache ausgesprochen oder — schlimmer noch — durch „Ausrutscher der Zunge“ wie z. B. beim Fluchen. Aber hört Mir jetzt zu. Man wird Meinen Namen nach der „Warnung“ wiederum hören und er wird von denjenigen, die sich bekehren werden, nochmals anerkannt werden. Dann wird Mein Name verwendet werden, wenn sie, Meine Kinder, zu Mir beten.

Euer Geliebter Jesus

(Buch der Wahrheit)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2411 am: 01. Oktober 2015, 04:28:31 »
Buch Nehemia 8,1-4a.5-6.7b-12.

Das ganze Volk versammelte sich geschlossen auf dem Platz vor dem Wassertor und bat den Schriftgelehrten Esra, das Buch mit dem Gesetz des Mose zu holen, das der Herr den Israeliten vorgeschrieben hat.
Am ersten Tag des siebten Monats brachte der Priester Esra das Gesetz vor die Versammlung; zu ihr gehörten die Männer und die Frauen und alle, die das Gesetz verstehen konnten.
Vom frühen Morgen bis zum Mittag las Esra auf dem Platz vor dem Wassertor den Männern und Frauen und denen, die es verstehen konnten, das Gesetz vor. Das ganze Volk lauschte auf das Buch des Gesetzes.
Der Schriftgelehrte Esra stand auf einer Kanzel aus Holz, die man eigens dafür errichtet hatte.
Esra öffnete das Buch vor aller Augen, denn er stand höher als das versammelte Volk. Als er das Buch aufschlug, erhoben sich alle.
Dann pries Esra den Herrn, den großen Gott; darauf antworteten alle mit erhobenen Händen: Amen, amen! Sie verneigten sich, warfen sich vor dem Herrn nieder, mit dem Gesicht zur Erde.
Die Leviten erklärten dem Volk das Gesetz; die Leute blieben auf ihrem Platz.
Man las aus dem Buch, dem Gesetz Gottes, in Abschnitten vor und gab dazu Erklärungen, so dass die Leute das Vorgelesene verstehen konnten.
Der Statthalter Nehemia, der Priester und Schriftgelehrte Esra und die Leviten, die das Volk unterwiesen, sagten dann zum ganzen Volk: Heute ist ein heiliger Tag zu Ehren des Herrn, eures Gottes. Seid nicht traurig und weint nicht! Alle Leute weinten nämlich, als sie die Worte des Gesetzes hörten.
Dann sagte Esra zu ihnen: Nun geht, haltet ein festliches Mahl und trinkt süßen Wein! Schickt auch denen etwas, die selbst nichts haben; denn heute ist ein heiliger Tag zur Ehre des Herrn. Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.
Auch die Leviten beruhigten das ganze Volk und sagten: Seid still, denn dieser Tag ist heilig. Macht euch keine Sorgen!
Da gingen alle Leute nach Hause, um zu essen und zu trinken und auch andern davon zu geben und um ein großes Freudenfest zu begehen; denn sie hatten die Worte verstanden, die man ihnen verkündet hatte.

Psalm 19(18),8.9.10.

Die Weisung des Herrn ist vollkommen,
sie erquickt den Menschen.
Das Gesetz des Herrn ist verlässlich,
den Unwissenden macht es weise.

Die Befehle des Herrn sind richtig,
sie erfreuen das Herz;
das Gebot des Herrn ist lauter,
es erleuchtet die Augen.

Die Furcht des Herrn ist rein,
sie besteht für immer.
Die Urteile des Herrn sind wahr,
gerecht sind sie alle.

Evangelium nach Lukas 10,1-12.

In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.
Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.
Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs!
Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!
Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren.
Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!
Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt.
Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.
Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Straße und ruft:
Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch zurück; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe.
Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.



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« Antwort #2412 am: 01. Oktober 2015, 05:31:20 »
Litanei zu Vater Matteo dÁgnone, Exorzist (1563 – 1616)

Herr, erbarme dich unser -Herr erbarme dich unser
Jesus Christus, erbarme dich unser - Jesus Christus, erbarme dich unser
Herr, erbarme dich unser - Herr erbarme dich unser
Jesus Christus höre uns - Jesus Christus höre uns
Jesus Christus, erhöre uns - Jesus Christus, erhöre uns

Himmlischer Vater, der du Gott bist,            erbarme dich unser
Sohn, Erlöser der Welt, der du Gott bist,   erbarme dich unser               
Heiliger Geist, der du Gott bist,               erbarme dich unser
Heiligste Dreifaltigkeit, ein einziger Gott,   erbarme dich unser

Heiligstes Blut Jesu,      bedecke uns             
Heiligstes Blut Jesu,      reinige uns
Heiligstes Blut Jesu,      beschütze uns
Heiligstes Blut Jesu,      befreie uns
Heiligstes Blut Jesu,      überflute uns

Heilige Maria, die den Kopf des Satans zertreten hat,            bitte für uns
Heilige Maria, unverletzlich auf die Angriffe Satans,
Heilige Maria, welche uns gegen den Drachen beschützt,
Heilige Maria, Königin der Engel,
Unsere liebe Frau von der Befreiung,
Unsere liebe Frau vom Sieg,
Königin der Exorzisten,

Heiliger Erzengel Michael,
Hl. Joseph,
Heilige Apostel,
Heilige Märtyrer,
Heilige Exorzisten,

Vater Matteo, Freund Gottes,                               bitte für uns
Vater Matteo, Apostel der Passion Christi,
Vater Matteo, Anbeter der hl. Eucharistie,
Vater Matteo, Prediger der Himmelfahrt Mariens,
Vater Matteo, Heiligster Jünger des seraphischen Franziskus,
Vater Matteo, Exorzist mit der göttlichen Kraft,
Vater Matteo, Sieger über Satan,
Vater Matteo, Schrecken der Dämonen,
Vater Matteo, Machtvoller Wundertäter,
Vater Matteo, vom Geist der Propheten erfüllt,
Vater Matteo, erhabener Theologe,
Vater Matteo, Perle der Keuschheit,
Vater Matteo, Muster der Buße,
Vater Matteo, Beispiel des Gehorsams,
Vater Matteo, Freund der Armut,

Von der Macht und den Versuchungen Satans,                        befreie uns Vater Matteo
Von dämonischer Besessenheit,
Von den Geistern der Finsternis,
Von den Angriffen Satans,
Von den Angriffen der okkulten Meister und der Hexer,
Von unheilvollen Bindungen,
Von den Sekten und der Hexerei,
Von Spiritismus und Wahrsagerei,
Vom Satanismus und seinen Anhängern,
Von Verwünschungen und Verhexungen,
Von Krankheiten, die von Unheil stammen,
Von allen Gefahren,
Von allen seelischen Verletzungen,
Von all unsern körperlichen, seelischen und geistigen Gebrechen,
Von unsern Sorgen um die Familie,
Von den Hemmungen in unserem sentimentalen Leben,
Von unsern finanziellen und beruflichen Sorgen,
Von all unsern Ängsten, Zweifeln und Nöten,
Von unsern Schwachheiten, Sünden und unserm Elend,
Von der Verzweiflung und der Entmutigung,
Von Hass und Zwangsvorstellungen,
Von falschen Freunden und unheilvollen Personen,
Von der Gelegenheit zur Sünde,
Von den tückischen Fallstricken des Teufels,
Von der ewigen Verdammnis,

Heiliger Geist, mit deiner Liebe,                       erfülle uns
Heiliger Geist, mit deiner Unterscheidungsgabe,
Heiliger Geist, mit deinem Licht,
Heiliger Geist, mit deiner Kraft,
Heiliger Geist, mit deiner Heiligkeit,
Heiliger Geist, mit deiner Freude,
Heiliger Geist, mit deinem Frieden,

Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt, Herr verzeihe uns.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt, Herr erhöre uns.
Lamm Gottes, das du hinwegnimmst die Sünden der Welt, Herr erbarme dich unser.

Bitte für uns, Vater Matteo, auf dass wir würdig werden der Verheißungen Jesu Christi.

Lasset uns beten:
Wir loben dich, oh Gott, für den Sieg deines Sohnes Jesus Christus. Wir loben dich für unsere Mutter, die allerseligste Jungfrau Maria, und für unseren mächtigen Fürsprecher, Vater Matteo dÁgnone. Durch ihre Fürsprache, gewähre uns, die Befreiung der Übel, die uns bedrängen, befreie uns von der Finsternis und den Gefahren für Seele und Leib, damit wir in der Freiheit der Kinder Gottes leben können. Amen.
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« Antwort #2413 am: 01. Oktober 2015, 05:34:44 »
29. September: Der heilige Erzengel Michael (Wer ist wie Gott)

Der heilige Erzengel Michael ist der glorreiche Streiter gegen die Mächte der Finsternis.

Von den Engeln machen wir uns im Allgemeinen eine verkehrte Vorstellung. Schuld daran sind vielfach Bilder, auf denen die Engel im langen weißen Kleid, mit weiten Flügeln, frisch frisiert, zart und zierlich dargestellt sind, zuckersüß und puppenhaft. In Wirklichkeit sind die Engel alles andere als das. Man denke nur einmal an die Namen der vier mittleren von den neun Engelheeren. Nach dem Bericht der Heiligen Schrift erschlug ein einziger Engel in einer einzigen Nacht die gesamte Erstgeburt der Ägypter. Ein anderer Engel streckte in einer Nacht einhundertfünfundachtzigtausend Assyrier nieder. Weiter heißt es in der biblischen Geschichte von dem Engel auf Bethlehems Fluren, dass ihn die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete, und von dem Osterengel wird berichtet, dass sein Antlitz wie der Blitz war. Loderndes Feuer nennt sie die Heilige Schrift. In den Engeln wohnen unerhörte Herrlichkeiten und unvorstellbare Kräfte.

Es war im Anfang der Schöpfung, noch gab es keinen Menschen und keine Erde. Da erschuf Gott in wunderbarer Pracht die neun Chöre der Engel, zahlreicher und glänzender als die Sterne am Himmel, vollkommen und schön. Kaum war es jedoch geschehen, da erhob sich Luzifer, einer der herrlichsten Fürsten im himmlischen Heer, und stieß die schlimmen Worte aus: „Zum Himmel will ich aufsteigen, über die Sterne des Himmels will ich meinen Thron erheben, dem Höchsten will ich gleich sein.“ So sprach Luzifer, und viele Engel stimmten ihm zu.

Es war eine offene Empörung, ein Aufstand gegen den Schöpfer, ein unbegreiflicher Übermut. Zunächst trat eine Stille ein, wie vor einem Gewitter, drückend und atemberaubend, aber dann erscholl eine Stimme, die Stimme eines einzigen Engels. Die Stimme klang, als brausten tausend Orgeln zugleich auf, als stürzten tausend Berge krachend zusammen. Nur drei kurze Worte sprach der Engel: „Mi cha El“ – „Wer ist wie Gott?“ Diese drei Worte waren wie ein Signal. Ein Kampf begann, wie es auf der Erde nie einen gab und nie geben wird. Ungeheure, unvorstellbare Kräfte prallten aufeinander. „Michael und seine Engel stritten gegen den Drachen, und der Drache samt seinen Engeln erhob sich im Gegenstreit, aber sie gewannen nicht die Oberhand, und ihre Stätte war ab jetzt nicht mehr im Himmel. Und es wurde hinab geworfen der große Drache, die alte Schlange, welche Satan genannt wird.“

Der Engel aber, dessen Stimme den Kampf eröffnete und bis zum Sieg führte, wird seitdem nach seinem Schlachtruf Michael genannt, Sankt Michael, der unüberwindlich starke Held im Heer Gottes bis zum Ende der Welt.

Man muss nämlich wissen, dass der Kampf, der sich zu Beginn der Schöpfung abspielte, noch nicht beendet ist. Unsichtbar setzt er sich fort, und um jeden Menschen tobt der ununterbrochene Krieg zwischen Michael und Luzifer, zwischen den guten und den bösen Engeln, zwischen Gott und Satan. Erst dann wird der Kampf zu Ende sein, wenn sich nach einem letzten gewaltigen Streit am Jüngsten Tag die Pforten der Hölle für immer schließen und nie mehr öffnen werden. Dann erst wird Friede sein.

Auf welcher Seite mag da wohl unser Platz sein? Bei Michael oder bei Luzifer? Wir wollen auf der Seite Michaels stehen! Deshalb ist es gut und wichtig, dass wir oft ein Gebet zum heiligen Erzengel Michael sprechen.

„Großer Fürst der himmlischen Heere, heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf gegen alles Böse. Komm den Menschen zu Hilfe, die Gott nach seinem Bild erschaffen hat und die Christus so teuer erkauft hat. Dich verehrt die Kirche als Wächter und Beschützer. Dir übergab der Herr die Seelen der Erlösten, dass du sie geleitest zur himmlischen Freude. Bitte den Gott des Friedens, er möge den Bösen vernichten, damit er nicht weiter die Menschen bedroht und der Kirche schadet. Bring unsere Gebete vor den himmlischen Vater, damit wir Barmherzigkeit erlangen. Amen.“
24.3.Der heilige Erzengel Gabriel, Bote Gottes
Dreimal am Tag läutet die Aveglocke, um die Gläubigen zu erinnern, jenes Gebet zu verrichten, das wir nach seinen Anfangsworten den „Engel des Herrn“ nennen. Es ist aber dieser Engel des Herrn der heilige Erzengel Gabriel, welcher der allerseligsten Jungfrau neun Monate vor dem Weihnachtsfest die frohe Botschaft brachte, dass sie die Mutter des Christkinds werden solle. Gabriel ist überhaupt jener Engel, der immer dann von Gott ausgesandt wurde, wenn es sich um Botschaften handelte, die den Erlöser betrafen.

Zum ersten Mal geschah es bereits lange vor der Geburt des Heilandes. Es erschien Gabriel nämlich dem Propheten Daniel im Gebet und kündete ihm an, dass nach siebzigmal sieben Jahren der Messias kommen werde, damit „der Frevel getilgt, der Sünde ein Ende gemacht, die Bosheit gesühnt, das Gesicht und die Prophezeiung erfüllt und der Heilige der Heiligen gesalbt werde“.

Zum zweiten Mal wurde der Erzengel Gabriel ausgesandt, um im Tempel zu Jerusalem dem Priester Zacharias die Geburt des Vorläufers Jesu, des heiligen Johannes des Täufers, anzumelden. Er tat es mit den Worten: „Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört. Elisabeth, deine Frau, wird dir einen Sohn schenken, und du sollst ihn Johannes nennen.“ Als Zacharias bei diesen Worten zweifelte, hat der Engel ihn gemahnt und gesagt: „Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen. Siehe, du sollst stumm sein und nicht reden können bis zu dem Tag, da dieses eintritt.“ So sprach der Engel zu Zacharias, und Zacharias blieb stumm bis zu dem Tag, an dem Johannes geboren wurde.

Sechs Monate nach diesem Vorfall schlug dann die große Gnadenstunde, als nämlich der Erzengel Gabriel von Gott ausgesandt wurde in eine Stadt in Galiläa zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann namens Josef aus dem Hause Davids, und der Name der Jungfrau war Maria. Ihr, der Hochgebenedeiten, überbrachte der Engel jene frohe Botschaft, nach der sich die Menschen seit vielen tausenden von Jahren sehnten und über die sich Himmel und Erde seitdem und bis in alle Ewigkeit freuen werden, jene Botschaft, dass Maria als jungfräuliche Mutter dem Christkind das Leben schenken soll. Nie hat es eine frohere Botschaft gegeben.

Weitere Nachrichten über den Erzengel Gabriel enthält die Heilige Schrift nicht, aber die Legende weiß noch etwas mehr von ihm, denn nach der Legende war es wieder Gabriel, der in der Heiligen Nacht, von der Herrlichkeit des Herrn umleuchtet, den Hirten auf freiem Feld die frohe Botschaft von der Geburt des Christkinds überbrachte, und als er es getan hatte, erschien bei ihm eine große Schar des himmlischen Heeres, alle in strahlendes Licht getaucht, und dann begann Gabriel mit herrlichem Klang in der Stimme das Gloria, und alle Engel stimmten jubelnd ein: „Ehre, Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!“, und wenn die einen weiter sangen: „und Friede den Menschen auf Erden!“, begannen die anderen wieder mit: „Ehre, Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!“ und so fort, bis nach einer langen Weile die Engel wieder in den Himmel zurückkehrten und der Gesang ferner und leiser klang und schließlich verstummte.

Gabriel war es nach der Legende auch, der den heiligen Josef in der Nacht weckte und ihm ausrichtete, dass er mit dem Kind und seiner Mutter nach Ägypten fliehen solle, und wieder war er es, der die Heilige Familie aus der Fremde in die Heimat nach Nazaret zurück rief. Später hat Gabriel den lieben Heiland im Garten Getsemani gestärkt, als sein Schweiß wie Blutstropfen zur Erde rann, und schließlich hat Gabriel am Ostermorgen den Stein vom Grab Jesu weggewälzt. Da war sein Aussehen wie ein Blitz, und seine Kleider waren weiß wie Schnee, und als die frommen Frauen kamen, um den Leichnam des Herrn zu salben, hat Gabriel zum letzten Mal eine Botschaft verkündet, die wirklich frohe Botschaft, dass Jesus Christus wahrhaft auferstanden ist.

Der heilige Erzengel Gabriel ist also tatsächlich der Engel des Herrn, der stets dann von Gott ausgesandt wurde, wenn es sich um Botschaften handelte, die den Erlöser betrafen. Daran denke man, sooft man den „Engel des Herrn“ betet.
24.10.Der heilige Raphael, Erzengel (Arznei Gottes)
Einst hatte ein fremder König das Reich Israel erobert und alle Juden, Männer, Frauen und Kinder, als Sklaven in sein Land verschleppt. Unter den Gefangenen befand sich ein Mann mit Namen Tobias, seine Frau hieß Anna, und der einzige Sohn wurde nach dem Vater ebenfalls Tobias genannt. Alle drei waren gute Leute, gläubige Israeliten, die sich auch um arme Menschen kümmerten. Fast das ganze Vermögen schenkten sie her, so dass sie selbst arm wurden. Und trotzdem ließ es Gott als Prüfung zu, dass der Vater ausgerechnet bei einem Dienst an armen Leuten blind wurde.

In dieser großen Not erinnerte sich der alte Tobias, dass er einmal einem Bekannten, der in der fernen Stadt Rages wohnte, Geld geliehen hatte. Da beschloss er den Sohn hinzuschicken, damit er das Geld zurückhole. Der junge Tobias aber wusste nicht den Weg nach Rages, und gerade als er sich bei den Nachbarn erkundigen wollte, kam am Haus ein gleichaltriger junger Mann vorbei. Die beiden grüßten sich und kamen ins Gespräch. Da stellte es sich heraus, dass der Fremde ebenfalls nach Rages reisen wollte. Außerdem sagte er, dass er den Schuldner kenne und sein Haus sogar mitten in der Nacht mit geschlossenen Augen finden könne.

Da freuten sich alle, und nachdem der alte Tobias dem jungen Tobias Ratschläge erteilt hatte, machten sich die jungen Männer, von den Segenswünschen des Alten begleitet, auf die Reise. Kaum aber waren sie eine Viertelstunde gegangen, da sauste etwas wie der Wind hinter ihnen her, und sie sahen, dass es der Haushund war, der sich im letzten Augenblick losgerissen hatte und hinter ihnen her stürmte. Es war ein Spitz, ein weißer Spitz mit schöner spitzer Schnauze, mit lustigen spitzen Ohren, mit klugen Augen und mit einem prachtvoll gerollten Schwanz, der wie eine Fahne hoch im Wind stand. Es war also ein reinrassiger Spitz. Unbeschreiblich war die Freude des Hundes, dass es ihm geglückt war, auszureißen und mitzureisen, denn nichts tun Hunde lieber als laufen und rennen. Und so lief und rannte damals der Spitz, dass er mit seinem Hin und Her den weiten Weg wenigstens dreimal gemacht hat.

Die jungen Männer unterhielten sich gut, und weil ein sich unterhaltender Wanderfreund wie ein Wagen mit schnellen Pferden ist, kamen sie gut voran. Am Abend des ersten Tages lagerten sie unter freiem Himmel am Tigris, und als Tobias ein Fußbad nahm, geschah es, dass plötzlich vor ihm ein großer Fisch aus dem Wasser tauchte und nach ihm schnappte. Hui, da schrak er zusammen. Laut rief er den Gefährten zu Hilfe. Der aber sagte: „Greif zu und zieh den Fisch ans Land!“ Ermutigt tat Tobias, wie er ihm gesagt hat. Nachdem sie den Fisch getötet hatten, nahm ihn der Reisebegleiter kunstgerecht auseinander und briet ihn ebenso kunstgerecht auf dem Lagerfeuer. Beide aßen davon, und auch Spitz bekam seinen Teil ab. Nur die Leber und die Galle des Tieres bewahrten sie auf, denn der Begleiter erklärte, sie seien ein gutes Heilmittel für kranke Augen. Tobias solle damit nach der Rückkehr die Augen des blinden Vaters bestreichen, dann werde er wieder sehen.

Nach dem Essen legten sich beide nieder und schliefen gut, während Spitz Wache hielt. Am anderen Morgen zogen sie frischgestärkt und froh weiter. Am Abend des zweiten Reisetages fanden sie bei einem Bauern gastliche Aufnahme und wurden beim Essen von der Tochter des Hauses namens Sara sehr gut bedient. Auf einmal gab der Begleiter seinem Schützling einen Schupps und flüsterte ihm zu: „Du, schau dir die Sara einmal gut an, ich glaube, sie ist die Richtige für dich.“ Tobias schaute also Sara an, und Sara schaute Tobias an, und sie erkannten auf den ersten Blick, dass sie füreinander bestimmt waren, und kamen schnell überein, bald zu heiraten. Während die Vorbereitungen für die Hochzeit getroffen wurden, holte der Begleiter, um Tobias in seinem jungen Glück nicht zu stören, die Schuldsumme in Rages ab. Dann wurde die Hochzeit gefeiert, und alle begaben sich auf den Rückweg. Spitz war natürlich stets weit voraus.

Daheim sorgten sich die alten Eltern über das lange Ausbleiben des Sohnes. Täglich ging die Mutter auf einen nahen Berg, um Ausschau zu halten. Endlich erblickte sie ihn in der Ferne und lief heim, um dem blinden Vater Bescheid zu geben. Als sie es tat, war der Spitz schon da, bellte laut vor Freude, sprang immer wieder hoch, leckte nach den Händen, und sein Schwanz flatterte wie eine Fahne im Sturm. In diesem Augenblick traten die Heimgekehrten ein, und alle freuten sich. Der junge Tobias bestrich die Augen des Blinden mit der Leber und der Galle des Fisches, und nach einer halben Stunde konnte der Vater wieder sehen.

Als man dann den Begleiter mit reicher Gabe beschenken wollte, lehnte er dankend ab und sagte, er sei der Engel Raphael, extra von Gott gesandt, den jungen Tobias auf der Reise zu beschützen. Nun habe er den Auftrag ausgeführt und wolle wieder heim in den Himmel. Bei diesen Worten entschwand er den Blicken, und vier gute Menschen blieben im hellen Glück zurück. Nur Spitz ließ die Ohren hängen und zog den Schwanz ein, denn zutiefst hatte er den lieben Reisegefährten in sein Hundeherz eingeschlossen. Erst drei Tage später fraß er wieder.

Seit jener Zeit ist der heilige Erzengel Raphael der Patron der Reisenden.

29.9.Der heilige Alarich (auch: Adalrich, Adelrich, Alaricus, Adalricus),
Einsiedler von der Insel Ufenau bei Zürich,
+ 29.9.973 – Fest: 29. September 

Von jeher haben viele fromme Seelen das beschauliche Leben in stiller Einsamkeit den Annehmlichkeiten und dem Gepränge der Welt vorgezogen, um, ganz in Gott versenkt, das einzig Notwendige nicht aus den Augen zu verlieren und nach möglichster Vollkommenheit zu streben. Zu diesen gottinnigen Seelen müssen wir auch den heiligen Alarich rechnen, der seinem Namen „reich an Adel“ alle Ehre gemacht hat.

Alarichs Vater war der regierende Herzog Burkhard von Schwaben, Graf von Buchhorn, Rheintal und dem oberen Thurgau, seine Mutter Regulinde stammte aus dem angesehenen Geschlecht der Grafen von Nellenburg. Die fromme Mutter flößte ihren drei Kindern Burkhard, Bertha und Alarich eine gründliche Gottes- und Nächstenliebe ein. Ihre Bemühungen wurden mit dem schönsten Erfolg gekrönt, besonders bei ihrem Liebling Alarich, dessen tiefes Gemüt sich frühzeitig den göttlichen Dingen zuwandte und an religiösen Übungen größere Freude fand, als an dem geräuschvollen Treiben der Welt. Frühzeitig keimte in ihm der heilige Entschluss, auf die Freuden und den Glanz seiner hohen Stellung zu verzichten und in stiller Einsamkeit seine Tage gänzlich Gott zu weihen.

Sobald Alarich nach vielen Bitten die Einwilligung seiner lieben Eltern erlangt hatte, begab er sich auf die unwirtliche Insel Ufenau im Zürichsee und baute sich dort eine armselige Einsiedlerhütte. Von aller Welt geschieden, widmete er sich Tag und Nacht dem Gebet und frommen Betrachtungen. Seine kärgliche Nahrung erhielt er wahrscheinlich von dem nahegelegenen Pfäffikon. Wenn aber der See stürmte und jede Annäherung an die Insel unmöglich machte, soll ihm sein Schutzengel das nötige Brot gebracht haben.

Nur ein einziges Mal verließ Adalrich seine liebe Zelle, um im Auftrag Gottes ein Werk der christlichen Nächstenliebe zu üben. Er wurde nämlich von Gott zu der heiligen Klausnerin Wiborata geschickt, die in der Nähe von St. Gallen ein höchst strenges und abgetötetes Leben führte, um sie vor übermäßiger Strenge zu warnen. Eilends suchte er die fromme Klausnerin auf und belehrte sie im Auftrag Gottes: „Jeder Baum kann nur so lange sein frisches Grün erhalten, nur so lange Knospen treiben und Früchte tragen, als seine Wurzeln sich von der Erde ernähren. Werden aber die Wurzeln von der nährenden Erde losgerissen und entblößt, dann stirbt der Baum ab. Wisse also, dass Gott dich ermahnt, das Fasten zu mäßigen, damit dein Leib wieder erfrischt und kräftig werde, seinen Dienst wahrzunehmen.“

Als Alarichs Oheim, der heilige Abt Eberhard, über der Zelle des heiligen Meinrad eine Kirche und daneben ein prächtiges Kloster errichtete und Ordensgenossen nach der Regel des heiligen Benedikt um sich sammelte, bat auch Alarich um das Ordenskleid und um Aufnahme in das Kloster Einsiedeln. Gern wurde er aufgenommen und gewann durch seinen Eifer in Befolgung der Ordensregeln, durch seine tüchtigen Kenntnisse und die Liebenswürdigkeit seines Charakters eine solche Hochachtung, dass ihn der Abt mit der Verwaltung des Kirchenschatzes betraute.

Alarichs Mutter hatte sich nach dem Tod ihres Gemahls Burkhard mit dem fränkischen Herzog Hermann vermählt, der auch das Herzogtum Schwaben vom Kaiser Otto I. zum Lehen erhielt. Nach dem Tod ihres zweiten Gemahls entschloss sich die verwitwete Regulinde, gänzlich der Welt zu entsagen und sich in die kleine Klause auf der Insel Ufenau zurückzuziehen, die ihr Sohn zwanzig Jahre bewohnt und mit dem Glanz seiner Heiligkeit erfüllt hatte. Sie baute dort eine Kapelle zu Ehren des heiligen Bischofs Martinus, und als sie erkannte, dass dies kleine Gotteshaus für die vielen zerstreuten Christen der Umgegend nicht mehr genügte, begann sie den Bau einer größeren Kirche. Aber bevor sie ihr schönes Werk vollendet sah, starb sie selig im Herrn am 20. August 956, betrauert von allen, die ihr edles Herz kannten, besonders von den Armen, denen sie so viele Wohltaten erwiesen hatte.

Um das begonnene Werk seiner Mutter auszuführen, kehrte Alarich auf seine liebe Insel Ufenau zurück, und übernahm, als die neue Pfarrkirche zu Ehren der Apostelfürsten Petrus und Paulus von dem heiligen Bischof Konrad von Konstanz eingeweiht worden war, die Seelsorge für die Umwohner des mittleren Sees. Dort waltete er noch vierzehn Jahre seines Amtes zur Ehre Gottes und zum Heil der ihm anvertrauten Herde, und zog sie durch die Kraft seiner Rede, durch die Heiligkeit seines Lebens und die Gabe der Wunder mächtig zu Gott.

Als ihm Gott sein nahes Ende offenbarte, ließ er den Abt Gregor von Einsiedeln zu sich kommen, empfing aus dessen Hand die heilige Wegzehrung und entschlief sanft am 29. September 973. Nach reiflicher Prüfung der vielen Wunder, die auf die Fürbitte Alarichs geschahen, wurde er im Jahr 1141 unter die Zahl der Heiligen versetzt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #2414 am: 01. Oktober 2015, 12:32:00 »
Alle vorausgesagten Geschehnisse sind am Anfang festgelegt worden und bilden einen Teil von Gottes Plan, um den Bund zu vollenden, um Seine Kinder endlich zu sammeln, damit sie in Harmonie in Seinem Göttlichen Willen leben können.

Tröstet euch, ihr alle, denn Mein Vater wird in die bösen Handlungen derer eingreifen, die alle Nationen kontrollieren wollen, und Er wird sie totschlagen — jene, die es wagen, Seinen Kindern etwas zuleide zu tun.

Während Meine Botschaften eine Mischung aus Traurigkeit, Angst und Frustration bringen — bringen sie auch Hoffnung, weil sie viel Umkehr bewirken. Der Plan Meines Vaters ist den meisten von euch unbekannt.

Was ihr verstehen müsst, ist Folgendes: Sein Plan wird all Seine Feinde vernichten. Indem Er zulässt, dass alle diese Prüfungen stattfinden, wird Er die Menschheit endlich aus der Knechtschaft der Sünde befreien. Seid geduldig. Seid ruhig. Denn bald werden euch endlich Freude, Liebe und Frieden gehören in Ewigkeit.

Euer euch liebender Erlöser
Jesus Christus

Auszug aus 917. Ich komme euretwegen, um euch mitzunehmen zu Meinem Vater. Ich komme, um Seinen Göttlichen Willen zu erfüllen und den Bund zu vollenden.

http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2013/0917.htm
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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #2415 am: 01. Oktober 2015, 12:32:56 »
566. Jungfrau Maria: Sehr bald werden in der Welt große Veränderungen beginnen.
Mittwoch, 26. September 2012, 16:40 Uhr

Mein Kind, sehr bald werden in der Welt große Veränderungen ihren Anfang nehmen.

Es ist Zeit, dass der Plan der Erlösung in allen Völkern in die Herzen der Menschen eingeführt wird.
So viele Menschen werden erschüttert sein von der Wahrheit dessen, woher sie kommen und wie sie sich in den Augen Gottes retten müssen.

So unvorbereitet sind Gottes Kinder für diese großen Ereignisse. Es geschieht aufgrund der Liebe Gottes für alle Seine Kinder, dass ihr jetzt gewarnt werdet.

Ignoriert diese Warnzeichen … auf eigene Gefahr. Lacht oder spottet über dieses Göttliche Eingreifen, welches stattfinden wird, um die Herzen der Menschen in das Herz Gottes zu führen, … und ihr werdet leiden.
Kinder, ihr müsst jederzeit wachsam bleiben. Die Zeichen vom Himmel und das Wunder des Göttlichen Eingreifens rücken näher mit jeden Tag.

Betet, dass euch die Gnaden gegeben werden, eure Herzen für die große Barmherzigkeit Meines geliebten Sohnes, Jesus Christus, zu öffnen.

Alle Wege öffnen sich, um Gottes Kinder zurück zum Zufluchtsort Seines Heiligsten Herzens zu rufen.

Eure geliebte Mutter
Mutter der Erlösung
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La Salette 1846



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