Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578669 mal)

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Offline Tina 13

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #2440 am: 07. Oktober 2015, 23:07:22 »
Morgenröte - Botschaften

293. Äußerliche Veränderungen

9. September 2015; № 293
Jesus ist sehr ernst und traurig. Er spricht:
Mein Kind, überall ist Not. Ich sagte es schon.
Doch sie entfernen sich immer mehr von der Wahrheit.
Priester, Bischöfe, Kardinäle: Sie alle entfernen sich immer mehr von Meinem Wort.
Austausch ist gegeben.
Denn die Zeit wird genommen, um Neues zu entdecken und zu fördern.

Mein Kind!
Die Flüsse laufen über. (Jesus zeigt viele Flüsse, kleine und große.)
Es wird geschehen. (Die Flüsse verfärben sich. Wasser wird zu Blut. Es steigt hoch.)
So wie es geschrieben steht. (Die Flüsse laufen über.)
Denn es kommt aus Meinem Munde.
Blumen verwelken, das verschmutzte Wasser wird nicht ausgetauscht.
Die Ernte ist sehr klein, denn es wurde nicht mit Meinem Wort gedüngt.
Die Häuser haben Risse, weil man sie nicht auf festen Boden gestellt hat.
Die Herzen sind krank:
Krank vor Neid, Eifersucht und Missgunst.
Krank durch Gewalt und Gleichgültigkeit.
Die Flüsse laufen über und alles wird fortgeschwemmt:
Was nicht in Meinem Namen aufgebaut wurde.
Was nicht in Meinem Namen gedüngt wurde.
Was nicht in Meinem Namen gefestigt wurde.

Mein Kind!
Die Zeit legt sich in eine Zeit, die über die vergangene Zeit weint.
Ich sagte euch schon oft, die Zeit hat keine Zeit.
Die alte Zeit verweht und die neue Zeit vergeht.
Es ist nicht alles recht, was recht erscheint.
Es ist nicht alles schlecht, was schlecht erscheint.
Wer die Nöte, die eigenen und die Nöte vieler zu Mir bringt,
den werde Ich herausziehen aus seiner Not, wenn er es wünscht.
Damit die Menschen, jene die da sind, das Gute mit dem Guten vermehren.

Mein Kind, Ich sagte schon,
man will Meine Geheimnisse zerstören
und die eigenen Wünsche über Meine Gebote stellen.
(Jesus zeigt, dass viele Gottgeweihte die Heilige Eucharistiefeier verändern wollen und die Beichte abschaffen möchten. Das Kreuzzeichen sieht man kaum noch und auch die Achtung vor dem Allerheiligsten geht immer mehr und mehr verloren.)

Mein Kind,
schau auf die Häuser dort, wo Ich wohne.
Man will Mich vertreiben dort, wo Ich noch wohne.
Damit man Platz gewinne für das Neue, das den Menschen schadet.
Man beschmutzt Mein Haus durch Ablehnung und Missachtung der Ordnung.

Die Mutter Gottes spricht auch sehr traurig:
Veränderungen im Äußerlichen,
aber im Innern wollen sie sich nicht verändern.
Sie wollen nicht mehr glauben.
Sie wollen ihre Freiheit ausbreiten, im Hause meines Sohnes.

Mein Kind,
schau wo die Priester keine Veränderung leben,
sondern in demütiger Haltung das unblutige Kreuzesopfer meines Sohnes feiern.
Gehe dort nicht hin, wo Geschrei und Aufmerksamkeit in den ersten Reihen liegen.
Glaube heißt Freude – sich im Herzen freuen,
aber in tiefster Achtung meinem Sohne begegnen,
dort, wo Er gegenwärtig ist im Allerheiligsten.
Glaube heißt – hören auf die Worte, die mein Sohn verkündete,
und in Demut und mit aufrichtigem Herzen dem heiligen Messopfer beiwohnen;
mit Herzensfreude zu danken – Gott für Seine Liebe und Barmherzigkeit.
Sie erheben ihre Hände, aber nicht zur Ehre Gottes, sondern um den Menschen zu gefallen.

Mein Kind, die Kirche ist der Leib Christi.
Der Altar – das Herz meines Sohnes.
Und so sollte dort gewirkt und geliebt werden: In feierlicher Weise.
Das Brot wird zum Leib meines Sohnes.
Der Wein wird zum Blute meines Sohnes.
Und mit diesem Wissen, das die Wahrheit trägt,
sollten die Gottgeweihten, die mein Sohn berufen hat, ihren Dienst mit größter Ehrfurcht erfüllen.
Mein Kind,
wenn man das Kreuz wegnimmt, es fortträgt …
(Die Mutter Gottes weint, sie spricht nicht mehr. Lange hält sie inne. Sie schaut immer wieder zu den Gottgeweihten und in die Kirchen hinein. Viele Kirchen sind so leer. Auch in den Kirchen, wo viele Menschen sind, ist oft viel Leere. Viele Priester tagen keine Priestergewänder mehr.)
Dann spricht die Mutter Gottes weiter:
Dies ist nicht im Willen Gottes.
Sie spricht jetzt ganz ehrfurchtsvoll:
Denn das Kreuz ist das Zeichen der Dreifaltigen Liebe.
Gott sandte Seinen Sohn durch den heiligen Geist.
Das Kreuz ist das Zeichen der Dreifaltigen Liebe.

Meine Kinder!
Zieht nicht mit dem Strom der Mehrheit, die sich gegen meinen Sohn stellt.
Bleibt unter dem Kreuz. Haltet aus – in aller Not
und zieht mit dem Kreuz durch euer Leben.
Legt es nicht ab. Werft es nicht weg.
Schaut auf das Kreuz meines Sohnes,
denn das Kreuz ist und war und bleibt eure Rettung.

Meine Kinder!
Man versucht das Kreuz zu verbrennen,
doch wird es auch im größten Feuer nicht verbrennen.
Man versucht das Kreuz zu zerbrechen,
doch wird man es, auch nicht im größten Sturme, zerbrechen können.
Man versucht das Kreuz durch anderes zu ersetzen,
doch wird man das Kreuz nicht vertreiben können – niemals.
Meine Kinder,
ich breite meinen Mantel aus und hülle euch ein im Sturme der Zeit.
Fürchtet euch nicht,
denn Jesus, mein Sohn, hat Seine Kinder gezeichnet
mit dem Siegel des Glaubens, mit dem Kreuz, Mit dem Heiligen Kreuz der Liebe!

(Jesus und die Mutter Gottes: Beide tragen heute weiße Gewänder. Darauf sind viele Blutstropfen.)

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/303-293-aeusserliche-veraenderungen
« Letzte Änderung: 07. Oktober 2015, 23:11:30 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2441 am: 07. Oktober 2015, 23:09:19 »
Morgenröte - Botschaften

294. Freunde und Feinde

20. September 2015; № 294
Jesus spricht:
Mein Kind!
Viele gehen auf leisen Sohlen durch die Nacht,
doch ihre Herzen schlagen nicht im Einklang mit Meinen Geboten.
Am Tage gehen sie auf ihre Felder mit glänzenden Gewändern
und am Abend sind ihre Hände nicht schmutzig.
Mittags ruhen sie mitten auf den Feldern, damit man sie dort sehe.
Doch sie arbeiten nicht. Nicht für die wahre Lehre der Kirche.
Viele Seelen, die um das Feld gehen, betrachten dieses Treiben, doch es kümmert sie nicht.
Manche Seelen wenden sich an mich in ihrer Traurigkeit,
doch die anderen werfen sie hinaus,
weil sie alleine bestimmen wollen, was gut ist und bleiben soll
und was veraltet ist und verändert werden soll.

Mein Kind!
Wer kann die Tage zählen, bis die größte Not hereinbricht
und alle Felder überschwemmt, die wenig gute Ernte trugen
und die Felder, die nur schlechte Ernte hervorbrachten?
In vielen Dingen wird gezählt und verteilt,
doch wird nicht richtig gezählt und verteilt.
Es wird das Meer sich spalten.
Die eine Seite wird sich schwarz färben und die andere Seite – blutrot.
In der Mitte, wo das Meer sich spaltet, ist ein heller Strahl
aus Meines Herzens Mitte entströmt,
um die Treuen, die wahren Treuen, zu stärken und zu führen aus aller Not.

Die Mutter Gottes spricht:
Meine Kinder!
Bittet den Herrn der Arbeiter um gute, treue Arbeiter,
damit die Ernte, die gute Ernte, sich vermehre und nicht zugrunde gehe;
damit das Meer sich nicht teilt in schmerzvoller Weise
und nicht so viele Seelen verloren gehen.
Sammelt Vorräte (Sie meint geistige Vorräte.)
und füllt eure Kammern mit Glauben, Hoffnung, Liebe und guten Werken.
Und betet!
Wie wird der Herr euch finden? In welcher Haltung?
Wo ihr Gutes tut? Oder das Böse?
Vermehrt das Gute, indem ihr eure Herzen befreit von den Sünden
und in Freiheit, die wahre Freiheit besitzt.
Vermehrt das Gebet, indem ihr für die Menschen betet,
für jene, die gegen meinen Sohn ziehen
und jene, die sich nicht mit meinem Sohne vereinen wollen.

Freunde und Feinde – betet für sie!

Mein Kind!
Viele haben keine Freunde oder gar wenige Freunde
und ihre Feinde umlagern sie, wie die Wölfe in finsterer Nacht.
Man hört sie, doch kann man sie oft nicht gleich sehen.
Bete für die Kaltherzigen!
Kein Feuer der Liebe lässt sie umkehren.
Nur das Feuer meines Sohnes kann sie reinigen im gerechten Bad,
das alles Schmerzliche übersteigt.

Meine Kinder!
Ihr, die ihr die kleine Herde der wahren Treuen seid,
euch bitte ich als Königin des Friedens und der Liebe:
Betet für die Feinde der Heiligen Kirche.
Betet für den Frieden in der Welt.
Das Meer spaltet sich und sie werden sterben –
unvorbereitet, uneinsichtig –,
denn die Gleichgültigkeit hat sie durch ihr ganzes Leben getragen.

Meine Kinder!
Die Rosen tragen jetzt Dornen.
Aber wenn ihr in das Reich meines Sohnes kommt,
werden eure Rosen keine Dornen mehr tragen.
Es werden goldene Rosen sein,
denn mein Sohn gibt euch mehr als das Tausendfache dazu.
Wer hier auf Erden die wahren Schätze liebt,
wird im Himmel mehr als das Tausendfache erhalten.

Meine Kinder, haltet euch fest an den Perlen der Liebe.
(Die Mutter Gottes hält einen goldenen Rosenkranz hoch. Das Kreuz ist rot.
Man sieht ein Schiff, darauf sind Menschen die den Rosenkranz beten.
Auf dem Meer sind Menschen. Sie drohen zu ertrinken.
Die Menschen auf dem Schiff ziehen viele auf das Schiff.
Der Rosenkranz ist ihre Rettung.)
Sie tragen euch, schützen euch und retten viele Seelen.
Ich danke euch, meine Kinder!
Ich tröste euch mit dem Ruf:
Mein Sohn hat für jene einen besonderen Platz bereitet, die Seinem Rufe folgen
und auf Seine Worte hören durch die Gebote, die Er schenkte.

Meine Kinder!
Ich schenke euch meine Liebe, die im Dreifaltigen Herzen brennt
im vermehrten Maße: für alle, die glauben, hoffen und lieben!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/304-294-freunde-und-feinde
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2442 am: 07. Oktober 2015, 23:10:42 »
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« Letzte Änderung: 07. Oktober 2015, 23:12:45 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2443 am: 08. Oktober 2015, 06:43:24 »
Hl. Thomas von Aquin (1225-1274), Dominikaner, Theologe und Kirchenlehrer

Beten entspricht dem Menschen

Gemäß der Vorsehung Gottes ist allem Seienden die Möglichkeit gegeben, an das Ziel zu gelangen, das seiner Natur entspricht. Auch die Menschen haben, um das zu erlangen, was sie sich von Gott erhoffen, ein Mittel bekommen, dass der Verfasstheit des Menschen angepasst ist. Diese Verfasstheit will, dass der Mensch sich des Bittens bedient, um von einem anderen zu erhalten, was er sich erhofft, vor allem dann, wenn der, an den er sich wendet, der Überlegene ist. Deshalb wird den Menschen empfohlen zu bitten, um von Gott das zu erhalten, was sie sich erhoffen. Aber die Notwendigkeit des Bittens ist unterschiedlich: es kommt darauf an, ob man etwas von einem Menschen oder von Gott bekommen möchte.

Wenn die Bitte sich an einen Menschen richtet, muss sie vor allem den Wunsch und den Bedarf des Bittenden ausdrücken. Sie muss das Herz dessen, den man bittet, so anrühren, dass es nachgibt. Nun sind diese beiden Elemente aber nicht mehr angebracht, wenn das Gebet sich an Gott richtet. Beim Beten soll es nicht unsere Sorge sein, unsere Wünsche und Bedürfnisse vor einen Gott zu bringen, der alles weiß. Der Psalmist sagt zu Gott folgendes: „All mein Sehnen, Herr, liegt offen vor dir“ (Ps 38,10). Und im Evangelium lesen wir: „Euer Vater weiß, was ihr braucht“ (Mt 6,8). Auch handelt es sich nicht darum, den Willen Gottes durch menschliche Worte dahingehend zu beeinflussen, dass er will, was er zuerst nicht wollte; denn im Buch Numeri steht: „Gott ist kein Mensch, der lügt, kein Menschenkind, das etwas bereut“ (23,19).

Compendium theologiae, II, Kap. 1
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2444 am: 08. Oktober 2015, 06:44:20 »
Buch Maleachi 3,13-20a.

Was ihr über mich sagt, ist kühn, spricht der Herr. Doch ihr fragt: Was sagen wir denn über dich?
Ihr sagt: Es hat keinen Sinn, Gott zu dienen. Was haben wir davon, wenn wir auf seine Anordnungen achten und vor dem Herrn der Heere in Trauergewändern umhergehen?
Darum preisen wir die Überheblichen glücklich, denn die Frevler haben Erfolg; sie stellen Gott auf die Probe und kommen doch straflos davon. -
Darüber redeten die miteinander, die den Herrn fürchten. Der Herr horchte auf und hörte hin, und man schrieb vor ihm ein Buch, das alle in Erinnerung hält, die den Herrn fürchten und seinen Namen achten.
Sie werden an dem Tag, den ich herbeiführe - spricht der Herr der Heere -, mein besonderes Eigentum sein. Ich werde gut zu ihnen sein, wie ein Mann gut ist zu seinem Sohn, der ihm dient.
Dann werdet ihr wieder den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem, der Unrecht tut, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.
Denn seht, der Tag kommt, er brennt wie ein Ofen: Da werden alle Überheblichen und Frevler zu Spreu, und der Tag, der kommt, wird sie verbrennen, spricht der Herr der Heere. Weder Wurzel noch Zweig wird ihnen bleiben.
Für euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und ihre Flügel bringen Heilung.

Psalm 1,1-2.3.4.6.

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut,
wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.

Evangelium nach Lukas 11,5-13.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote;
denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!,
wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben?
Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht.
Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet,
oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet?
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.


Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2445 am: 08. Oktober 2015, 22:37:43 »
*Worte Jesu zur Ökumene*

Ich möchte, dass die evangelischen Christen wieder zu Meiner Kirche zurückfinden durch Meine himmlische Mutter. Sie ist die Mutter der Kirche, ja der ganzen Welt. Das ist die von Mir verstandene Ökumene.

Wir sollen uns nicht als katholische Christen ihnen annähern und nicht mit ihnen paktieren, so wie es im Augenblick in fast allen Gemeinden der katholischen Kirche geschieht. Ich bin nur in Meiner Kirche mit Leib und Seele anwesend. Wer nicht in diesem Glauben ist, solle Mich auch nicht ehrfurchtslos empfangen. Wenn so etwas geschieht in Meiner Kirche, bin Ich NICHT anwesend.

Diese evangelischen Christen sollten von den Priestern über Meine wahre Lehre unterrichtet werden und zunächst zu Mir in die Heilige Beichte kommen. Wenn sie diese verweigern und keinen Wunsch verspüren, sich in Meine Kirche aufnehmen zu lassen, so möchte Ich nicht, dass sie Mich in der Heiligen Kommunion empfangen. Diese Handlung empfinde Ich als SCHWERE SÜNDE.

Sie ist eine grobe Verunehrung Meiner Heiligsten Eucharistie, Meines Leibes und Blutes. DIE PRIESTER werden es einmal vor Mir verantworten müssen.
Ich liebe sie alle so sehr und Mein Herz wird immer wieder aufs Neue betrübt. Sage Meine Bitten weiter und sei gehorsam und demütig.

(25. Juli 2004: Anne, Sühneseele)
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« Antwort #2446 am: 09. Oktober 2015, 06:34:44 »
Hl. Irenäus von Lyon (um 130 - um 208), Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer

„Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen“

Weil er Gott gefallen hatte, wurde Henoch lebendig in den Himmel versetzt und war so die Vorabbildung der Aufnahme der Gerechten in den Himmel. Auch Elias wurde, so wie er war, bei lebendigem Leib entrückt (vgl. 2Kö 2,11) und stellte so eine Vorankündigung dessen dar, wie geistgeführte Menschen in den Himmel aufgenommen werden. Deren Körper bedeuteten keinerlei Hindernis für eine derartige Entrückung und Aufnahme: denn es sind dieselben Hände, die sie ursprünglich (Gen 2,7) gestaltet haben und durch die sie jetzt entrückt und in den Himmel versetzt worden sind. Denn seit Adam haben sich Gottes Hände daran gewöhnt, das von ihnen geformte Werk zu leiten, zu halten, zu tragen und es dorthin zu verbringen und ihm dort den Platz zuzuweisen, wohin und wo sie wollten. Welcher Platz wurden dem ersten Menschen zugewiesen? Ohne Zweifel war es das Paradies, sagt doch die hl. Schrift: „Dann legte Gott in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte“ (Gen 2,8). Und daraus ist der Mensch, weil er nicht gehorchte, vertrieben worden, vertrieben in unsere Welt...

Hält es jemand wirklich für unmöglich, dass Menschen so lange leben wie die ersten Patriarchen? Oder glaubt jemand, dass Elia nicht lebendig entrückt worden ist, sondern sein Leib auf dem feurigen Wagen verbrannte? Dann möge er bedenken, dass Jona, der ins tiefe Meer geworfen und im Bauch des Fisches eingeschlossen war, auf Anordnung Gottes heil und wohlbehalten ans Ufer zurückgeworfen wurde. Hananja, Asarja und Mischaël, die in einen siebenfach beheizten Feuerofen geworfen worden waren, wiesen keinerlei Verletzungen auf, und nicht einmal Brandgeruch haftete ihnen an (Dan 3,27). Wenn die Hand Gottes ihnen geholfen und in ihnen so außerordentliche, mit der menschlichen Natur unvereinbare Dinge bewirkt hat – was ist dann daran erstaunlich, wenn an denen, die entrückt worden sind, dieselbe Hand, den Willen des Vaters vollziehend, etwas Außerordentliches bewirkt hat? Diese Hand ist doch der Sohn Gottes (vgl. Dan 3,25).

Adversus haereses V, 5,2
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« Antwort #2447 am: 09. Oktober 2015, 06:40:33 »
Buch Joel 1,13-15.2,1-2.

Legt Trauer an und klagt, ihr Priester! Jammert, ihr Diener des Altars! Kommt, verbringt die Nacht im Trauergewand, ihr Diener meines Gottes! Denn Speiseopfer und Trankopfer bleiben dem Haus eures Gottes versagt.
Ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus! Versammelt die Ältesten und alle Bewohner des Landes beim Haus des Herrn, eures Gottes, und schreit zum Herrn:
Weh, was für ein Tag! Denn der Tag des Herrn ist nahe; er kommt mit der Allgewalt des Allmächtigen.
Auf dem Zion stoßt in das Horn, schlagt Lärm auf meinem heiligen Berg! Alle Bewohner des Landes sollen zittern; denn es kommt der Tag des Herrn, ja, er ist nahe,
der Tag des Dunkels und der Finsternis, der Tag der Wolken und Wetter. Wie das Morgenrot, das sich über die Berge hinbreitet, kommt ein Volk, groß und gewaltig, wie es vor ihm noch nie eines gab und nach ihm keines mehr geben wird bis zu den fernsten Geschlechtern.

Psalm 9(9A),2-3.6.16.8-9.

Ich will dir danken, Herr, aus ganzem Herzen,
verkünden will ich all deine Wunder.
Ich will jauchzen und an dir mich freuen,
für dich, du Höchster, will ich singen und spielen.

Du hast die Völker bedroht, die Frevler vernichtet,
ihren Namen gelöscht für immer und ewig.
Völker versanken in der Grube, die sie selber gegraben;
im Netz, das sie heimlich gelegt, hat ihr Fuß sich verfangen.

Der Herr aber thront für ewig;
er stellt seinen Thron auf zum Gericht.
Er richtet den Erdkreis gerecht,
er spricht den Völkern das Urteil, das sie verdienen.

Evangelium nach Lukas 11,14-26.

In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.
Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.
Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein.
Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.
Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil.
Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.
Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
Ein unreiner Geist, der einen Menschen verlassen hat, wandert durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.
Und wenn er es bei seiner Rückkehr sauber und geschmückt antrifft,
dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.


Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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