Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578727 mal)

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« Antwort #2464 am: 15. Oktober 2015, 06:34:36 »
Hl. Gregor von Nazianz (330-390), Bischof und Kirchenlehrer

„Sie begannen, ihn hartnäckig zu bedrängen“

Es gab eine Zeit, in der derjenige, den du jetzt gering achtest, über dir gestanden hat; er, der jetzt Mensch ist, war von Ewigkeit her vollkommen. Er war im Anfang, ursprungslos. Dann setzte er sich den Banalitäten dieser Welt aus … allein, um dich zu retten; dich, der ihn beleidigt; dich, der Gott gering achtet, weil er deine ungehobelte Natur angenommen hat […]

Er war in Windeln gewickelt, aber bei seiner Auferstehung befreite er sich von seinem Leichentuch. Er lag in einer Krippe – aber von Engeln verherrlicht, von einem Stern angekündigt, von drei Weisen aus dem Morgenland angebetet […] Er musste nach Ägypten fliehen, aber befreite dieses Land vom Aberglauben der Ägypter. Er hatte „keine schöne und edle Gestalt“ (Jes 53,2) vor seinen Feinden, für David aber war er der „schönste von allen Menschen“ (Ps 44,3), und auf dem Berg leuchtete er wie die Sonne (Mt 17,1f.). Als Mensch wurde er getauft; aber als Gott wusch er unsere Sünden ab; er hatte keine Reinigung nötig, aber er wollte das Wasser heiligen. Als Mensch wurde er versucht; aber als Gott, der „die Welt besiegt hat“ (Joh 16,8), triumphierte er […] Er litt Hunger, aber er nährte als „Brot des Lebens“ (Joh 6,48) Tausende. Er litt Durst, aber rief: „Wer Durst hat, komme zu mir und trinke“ (Joh 7,37). Er kannte Müdigkeit, wurde aber zum Ruheplatz aller, die „sich plagen und schwere Lasten zu tragen haben“ (Mt 11,28) […] Er ließ sich „Samariter und von einem Dämon Besessenen“ (Joh 8,48) nennen; aber er ist es, der den Mann rettete, der unter die Räuber gefallen war (Lk 10, 29f.) und der die Dämonen in die Flucht schlägt […] Er wurde zu einem Schundpreis verkauft, aber kaufte die Welt zurück, und zwar teuer: mit seinem eigenen Blut.

Wie ein Schaf führt man ihn zum Sterben, er aber führt Israel – und heute die ganze Erde – auf gute Weide (Ez 34,14). Er ist stumm wie ein Lamm, ist aber das Wort, das von der Stimme desjenigen angekündigt war, der in der Wüste ruft (Mk 1,3). Er war schwach und verwundet; er aber ist es, der alle Krankheiten und Leiden heilt (Mt 9,35). Er wurde auf dem Holz erhöht und festgenagelt; er aber stellt uns durch den Baum des Lebens wieder her […] Er stirbt, aber macht lebendig und vernichtet den Tod. Er wird begraben, aber er ersteht vom Tode und befreit durch seine Auffahrt in den Himmel die Seelen aus der Unterwelt.

3. theologische Abhandlung
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2465 am: 15. Oktober 2015, 06:43:42 »
Brief des Apostels Paulus an die Römer 3,21-30a.

Brüder! Jetzt ist unabhängig vom Gesetz die Gerechtigkeit Gottes offenbart worden, bezeugt vom Gesetz und von den Propheten:
die Gerechtigkeit Gottes aus dem Glauben an Jesus Christus, offenbart für alle, die glauben. Denn es gibt keinen Unterschied:
Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.
Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus.
Ihn hat Gott dazu bestimmt, Sühne zu leisten mit seinem Blut, Sühne, wirksam durch Glauben. So erweist Gott seine Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden, die früher, in der Zeit seiner Geduld, begangen wurden;
er erweist seine Gerechtigkeit in der gegenwärtigen Zeit, um zu zeigen, dass er gerecht ist und den gerecht macht, der an Jesus glaubt.
Kann man sich da noch rühmen? Das ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das der Werke? Nein, durch das Gesetz des Glaubens.
Denn wir sind der Überzeugung, dass der Mensch gerecht wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes.
Ist denn Gott nur der Gott der Juden, nicht auch der Heiden? Ja, auch der Heiden,
da doch gilt: Gott ist «der Eine».

Psalm 130(129),1-2.3-4.5-6ab.

Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir:
Herr, höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu,
achte auf mein lautes Flehen!

Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten,
Herr, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung,
damit man in Ehrfurcht dir dient.

Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele,
ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf den Herrn
mehr als die Wächter auf den Morgen.

Evangelium nach Lukas 11,47-54.

In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch! Ihr errichtet Denkmäler für die Propheten, die von euren Vätern umgebracht wurden.
Damit bestätigt und billigt ihr, was eure Väter getan haben. Sie haben die Propheten umgebracht, ihr errichtet ihnen Bauten.
Deshalb hat auch die Weisheit Gottes gesagt: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden, und sie werden einige von ihnen töten und andere verfolgen,
damit das Blut aller Propheten, das seit der Erschaffung der Welt vergossen worden ist, an dieser Generation gerächt wird,
vom Blut Abels bis zum Blut des Zacharias, der im Vorhof zwischen Altar und Tempel umgebracht wurde. Ja, das sage ich euch: An dieser Generation wird es gerächt werden.
Weh euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel der Tür zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, die hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert.
Als Jesus das Haus verlassen hatte, begannen die Schriftgelehrten und die Pharisäer, ihn mit vielerlei Fragen hartnäckig zu bedrängen;
sie versuchten, ihm eine Falle zu stellen, damit er sich in seinen eigenen Worten verfange.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2466 am: 15. Oktober 2015, 22:13:59 »
MARIA KÖNIGIN des Himmels

Das Neue Testament spricht ihr diesen Ehrentitel nirgends ausdrücklich zu; Maria wird aber selig gepriesen (Lk 1,45) und Gesegnete unter allen Frauen genannt (Lk 1,42). Maria stammt aus königlichem Geschlecht und wird Mutter des Friedensfürsten, dessen Herrschaft kein Ende hat, geheissen; darauf weisen die Tageslesung Jes 9,5 und das Tagesevangelium Lk 1,33 ausdrücklich hin.
Die königliche Würde Marias war schon in der frühen Christenheit selbstverständlich und erfuhr in unserm marianischen Jahrhundert die Bestätigung. Eine Zeichnung aus dem 2. Jh. in den Priscillakatakomben stellt Maria in der Tracht der damaligen Kaiserinnen dar, das Christuskind den drei Weisen zeigend. Die Ehrentitel Herrscherin aller Sterblichen, Herrin aller Geschöpfe, Heilige Königin, glückselige Königin, wurden ihr von Kirchenvätern verliehen (Ephrem der Syrer (t 373), Johannes v. Damaskus (t 373), Ildefons v. Toledo (t 373). Als Königin des ganzen Menschengeschlechtes besang sie Andreas v. Kreta (geb. 660). Der HI. Kirchenlehrer Petrus Canisius (t­1597) pries auf vielfache Weise ihr Königtum, bei Grignion v. Montfort (t 1716), bei Alphons v. Liguori (t 1787) und in den Schriften vieler anderer Heiliger wird Maria Herrin und Königin genannt. Die Kirche in ihren Hymnen und Liturgien, die Päpste in ihren Rundschreiben grüssen Maria als die glorreiche Herrscherin und aller Welten Königin (Pius IX.: Königin des Himmels und der Erde; Leo XIII.: Königin und Herrscherin des Weltalls; Pius XII.: Königin der Welt).
Maria Krönung : Weil Maria die demütigste und vollkommenste Dienerin des Herrn auf Erden war, wurde sie zur Mutter Gottes auserwählt und nach ihrem Tod in den Schoss der Heiligsten Dreifaltigkeit aufgenommen und mit der himmlischen Krone gekrönt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2467 am: 15. Oktober 2015, 22:23:24 »
„Ihr wisst aus der heiligen Schrift:
Zu jeder Zeit, wenn der Mensch sündigte und sich gegen GOTT auflehnte, sandte ER Mahner und Propheten, um die Menschheit aufzurütteln und sie zur Umkehr zu rufen! Kam ich nicht bereits schon zu den unschuldigen Kindern in Fatima und in Lourdes?
Ja, ich zeigte ihnen, was geschieht, wenn Seelen verloren gehen! Sie taten Busse und nahmen zur Rettung vieler Menschen grosse Opfer auf sich!
Es wird nicht den Weisen und Klugen gegeben. Nein! Den Kleinen wird es offenbart! Und auch heute ist es so. Ja, auch heute hat der HERR wieder Rufer, Mahner und Propheten auf der ganzen Welt verteilt. Aber auch sie werden verfolgt.“
(Worte der Gottesmutter, 14. August 2014, Myrtha-Maria Sühneseele)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2468 am: 15. Oktober 2015, 22:30:06 »
Morgenröte - Botschaften

156. Füllt eure Herzenskammer!

5. Oktober 2013, Fest der hl. Schwester Faustina; № 156
(Jesus, die Mutter Gottes und der heilige Josef tragen weiße Gewänder.
Sie halten goldene Gefäße in ihren Händen.
Während Jesus spricht, streut Er goldene Blätter von Seinem Gefäß auf die Erde.)
Jesus spricht:
Liebe Kinder, jede gute Tat, jedes gute Wort, jeder gute Gedanke füllt eure Kammern, eure Herzenskammer, mit wahrem Reichtum!
Meine Kinder, als Ich auf Erden lebte, sprach Ich von Liebe und Frieden, von Umkehr und Reue.
Das gilt auch heute noch!
Wenn ihr an eure Brust klopft, tut dies nicht leichtfertig, sondern mit aufrichtiger Reue und Buße.

Wer auch immer zu Mir kommt, wäre seine Seele noch so weit von Mir entfernt,
den werde Ich mit dem Geist der Liebe und des Friedens füllen!

Wer zu Mir kommt, ist bereit umzukehren.
Wer zu Mir kommt, soll mit Reue und kindlichem Vertrauen sich an Mein barmherziges Herz schmiegen.

So werden all jene Seelen, die arm, einsam und hungrig sind, reich und satt werden, durch Meine Liebe und Gegenwart!

Oh, könntet ihr Mein Herz sehen, wie weit es sich öffnet für die armen Sünder, die nach Hause finden. Oh, könntet ihr die Freude des Himmels verspüren, wenn eine verirrte Seele auf Erden sich voller Reue an die Brust klopft und Gott, den Vater des Himmels, um Barmherzigkeit anfleht!

Selig die Menschen, die auf Gottes Barmherzigkeit vertrauen. - Ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Menschen, die voller Reue an ihre Brust klopfen und Gott um Befreiung bitten. - Sie werden einst Gott schauen.
Selig die Menschen, die das Geschenk der Befreiung lieben. - Sie werden von Mir gereinigt, durch die Lossprechung ihrer Sünden.
Selig die Menschen, die oft diese Gnade des Himmels nutzen. - Sie werden den wahren Frieden finden.
Selig die Menschen, die Meinen Worten folgen. - Sie werden nicht zugrunde gehen.
Selig die Menschen, die Meine Worte leben. - Sie werden an Meinem Tische sitzen.
Selig die Menschen, die Mich lieben mit aufrichtigem, kindlichen Herzen. -
Ich selbst werden ihnen die Krone des ewigen Lebens schenken.
Selig die Menschen, die eintreten für die Wahrheit und den Frieden. - ICH – JESUS – Sohn Gottes, werde für sie eintreten, wenn ihre Stunde gekommen ist.

Ja, selig sollt ihr leben und selig sollt ihr sterben, damit ihr die Heiligkeit erlangt.
Dies ist der einzig wahre gottgefällige Weg: Selig leben, um selig zu sterben.
Ewig – in Heiligkeit leben!

Meine lieben Kinder!
Ich rufe euch alle auf, Meine Gebote, wie einen kostbaren Schatz, in euren Herzen zu bewahren.

Einst ging Ich durch die Tore des Himmels auf die Erde nieder,
um in der Auserwählten, Reinen und Unbefleckten zu wohnen:
Die Mutter aller – hinterließ Ich, [vgl. Joh 19,26-27]
damit man das Reine, Unbefleckte Herz Mariens verehre!
Darin Ich, Jesus, wohnte.
Einst werdet und sollt ihr in Reinheit das Tor der Liebe betreten, um hindurch zu gehen in die ewige Herrlichkeit!

Ich hinterließ euch das Kostbarste, das Wertvollste, das Reinste, damit ihr durch SIE – MARIA – den Gnadenschatz der Heiligkeit nicht verlieren möget!

(Während der heilige Josef spricht, streut Er goldene Funken von seinem Gefäß auf die Erde.)

Der heilige Josef spricht:
Sie ist, war und bleibt:
Die Sonne der ewigen Dreifaltigkeit, der Mond der Gottheit, der Stern des flammenden Meeres, das reine, makellose Wesen, das Gott erschuf.

Damit der Sohn darin wohne.
Und ER, sie – MARIA – allen Menschen, als Königin und Mutter hinterlassen konnte. Es war und ist Gottes Plan gewesen. Und so ist Sein Plan für die Menschen: „Durch Maria zu Seinem Sohne, Durch Jesus zu Maria!“

Durch das Unbefleckte Herz Mariens auf der Seite des wahren Lebens,
wie auf Erden, so im Himmel.

(Während die Mutter Gottes spricht, streut sie goldene Rosenblätter auf die Erde. Ihre Stimme und ihre Augen sind voller Liebe. Weich und ganz zart.)

Liebe Kinder!
Ich freue mich schon auf den Tag der Weihe.
Freut auch ihr euch, mit Mir.
Ich werde euch voller Liebe umarmen, so wie ich meinen Sohn voller Liebe umarmte, als Er geboren wurde.
Ich trage jeden einzelnen in Meinem Herzen.
Nie werde ich meine Umarmung lösen, denn eine liebende Mutter lässt ihre Kinder nicht alleine.
Ob in Trübsal, Angst und Not, oder in Freude, - mein Herz schlägt für jeden.
Wer meinen Sohn verehrt, für den schlägt Mein Herz in besondere Weise.
Wer sich meinem Herzen weiht, steht mit seinem Namen
tief eingeschrieben in meinem Herzen.

So bin ich voller Freude in meinem Herzen, trotz aller Traurigkeit in der Welt.
Ja, heute bin ich mit dem heiligen Josef und meinem geliebten Sohne
im Tal der Freude. Weil der Tag der Weihe so nahe liegt.

Liebe Kinder, nutzt diesen Tag und lebt diesen Tag, als wäre es ein wahrer Festtag für euch, denn im Himmel ist große Freude und noch viel mehr Freude ist im Herzen der Dreifaltigkeit!

So rufe ich euch zu:
Bleibt Meinem Sohne treu!
Bleibt den Geboten Gottes treu!
Bleibt der Wahrheit und dem Frieden treu!

So lasst euch segnen von eurer geliebten Mutter Maria
und meinem Sohne!
ER – in Meinem Herzen wohnt mit der Gottheit, die in meinem Herzen thront
und mit der väterlichen Liebe, des heiligen Josefs. Seid gesegnet! Jetzt und allezeit!

Alle drei rufen:
„Das Tor des Himmels ist geöffnet für den Tag der großen Liebe und Wunder!“

Die Mutter Gottes ruft voller Freude:
Alleluja! Auferstanden ist der Herr!
Auch der Friede in der Welt soll auferstehen!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/165-156-fuellt-eure-herzenskammer
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2015, 23:07:14 von Tina 13 »
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« Antwort #2469 am: 15. Oktober 2015, 23:05:06 »
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132. Antworte dem Atem Gottes

17. Mai 2013; № 132
Jesus spricht:
O, liebe Sonne!
Komm und wärme das kalte Herz,
damit nicht der kalte Atem über die Schulter weht.
Denn so kann nicht das Kreuz getragen werden,
wenn die Schultern nicht frei sind, frei für das Kreuz.

O, du Meine Welt!
Du liegst in den Händen Meines Vaters und Seine Tränen fallen auf dich und durch seine Finger, die den wahren Weg weisen.

Nun benetzen die Tränen Meines Vaters das Volk.
Doch es merkt nichts, weil Unheil sich mit Unvernunft kleidet.

Am Ufer wächst kein Gras mehr.
Es ist vertrocknet. Wie soll das Wasser sich an das Ufer wiegen, wenn vertrocknete Stachelhalme dem Wasser die Nähe verwehren?

Quelle, Mond und Sonnenschein legen sich um eure Herzen, doch ihr lasst den Gürtel der Freiheit auf den Boden fallen. Und dem nicht genug. Diese Geschenke werden zertreten von euren eigenen Schuhen.

Ich stelle euch einen Teller Essen hin. Gebe euch zu trinken.
Doch was tut ihr?
Ihr esst nicht, ihr trinkt nicht.
Ihr werft den Teller den Schweinen zum Fraße vor.

Wie wollt ihr satt werden?
Wenn ihr nur eure Mägen füllt – nicht eure Herzen?!

Am Abend legt ihr euch mit schmutzigen Kleidern zu Bett.
Am Morgen wäscht ihr euch nicht.
Am Mittag badet ihr euch in den Lügen.

So wollt ihr leben? Für immer?
Auch einst, wenn Ich euch rufe in Mein Reich?
Was soll aus euch werden?
Wenn ihr schmutzig vor Mir steht?

Alles wird abgewaschen!
Wovon ihr euch nicht befreit habt.

Ein Finger kann nicht den rechten Weg zeigen, wenn er nicht sauber ist.
Ein Herz kann nicht in Mein Reich kommen, wenn es nicht im klaren Wasser den Schmutz abgewaschen hat.
(Jesus ruft sehr traurig.)
Seht, Mein vertrocknetes Land!
Seht, so viele vertrocknete Herzen!

Wasser gibt es genug!
Nichts und niemand muss vertrocknen.
Nichts und niemand muss in der Dürre sterben.
Nichts und niemand muss dürsten.

Wenn von der reinen Quelle getrunken wird!
Wenn ihr eure Felder mit dem klaren Wasser benetzt!
So ist es!

Meine Augen werden nicht müde auf euch zu schauen.
Mein Herz wird nicht müde euren Namen zu rufen.

Im Hause Meines Vaters gibt es viele Wohnungen! [vgl. Joh 14,2f]
Kommt und füllt die Wohnungen und zieht ein – in Sein Herz, damit ihr nicht verloren geht!

Vom Wind erzählt man: er bringt Kühlung.
Von der Sonne erzählt man: sie wärmt.

Doch es kommt eine Zeit, da der Wind euch nicht kühlt und die Sonne euch nicht wärmt.

Dann werdet ihr rufen:
Berge und Hügel, bedeckt unsere Herzen, [vgl. Lk 23,30f]
denn wir können den Wind und die Sonne nicht mehr ertragen.
Unsere Augen sind mit Dunkel gefüllt und unsere Tränen können nicht mehr gezählt werden, weil der Wind, der neue Wind, und die neue Sonne, viele Herzen zerrissen.

O, Sterne - fallet nicht hernieder, denn alles würde weggenommen werden, was Gott euch schenkte.

Ihr habt jetzt schon alles verloren und ihr werdet euch verlieren!

(Eine weiße Taube fliegt über die Erde.)
O, Atem, halte inne.
Dort, wo man Dich atmen lässt!
Und gieße Deinen Atem vermehrt aus!
Auch dort, wo man Dich vertrieb!

O, Baum des Lebens!
Wachse und bringe Frucht, denn der Gärtner kommt bald,
um die Früchte nach Hause zu tragen.

Seht!
Es kommt bald die Zeit, in der man alles verlässt, um zu finden.
Doch man wird nichts mehr finden, denn Hügel und Berge haben alles bedeckt.

Das Brot wird unter den Tisch gestellt und das Kerzenlicht erlischt sofort.
Wie will man das Wasser finden?

Das Tal, es liegt so schön von Blumen umgeben, weil man nur das Schöne sehen will. Doch schaut man genauer hin, so erkennt man die verfaulten Blätter.
Morgen werden sie zusammenfallen und nicht mehr zu sehen sein.

Steht auf! Bedeckt euch!
Denn der Atem Gottes legte sich gestern nieder, um euer Leben
und heute sollt ihr mit Ehrfurcht und Reue – euch vor Gott niederbeugen.

(Jesus schaut die Menschen so liebevoll an.)
O, Meine Liebe!
Wohin bist du gewandert?
Ich bin im Leiden, um deinetwillen.
Ich bin in tiefer Trauer, denn Ich kann dich nicht finden, weil du dich nicht finden lassen willst.
So schaue Ich mit wehmütigem Herzen zu dir und rufe deinen Namen!

Antworte Mir doch.
Nur mit einem einzigen Lächeln. Für Mich!
Nur mit einem einzigen Gedanken. An Mich!
Nur mit einem einzigen Seufzer. Zu Mir!
Nur mit einer Sekunde der Reue. In Mir!

Und Ich befreie dich von deinen Nöten und versenke dich in Mein liebendes Herz, denn du hast dich finden lassen vom guten Hirten!
Komm!
Und lasse dich nach Hause tragen!
O, wie Mein Herz sich sehnt nach dir!
Einzig alleine nach dir!

Ich habe deinen Namen gerufen, immer wieder.
Endlich! – Jetzt hast du Mir geantwortet.
Wir sind vereint, wie der Vater mit dem Sohne und dem Geiste. [vgl. Joh 10,30 und Joh 14,15-31]
Wir bleiben vereint, wie Meine geliebte Mutter und Ich. [vgl. Lk 1,35]
Wir ziehen, vereint, zum Vater des Himmels.
Nun bin Ich nicht mehr traurig, denn du, Mein geliebtes Kind, hast dich finden lassen von deinem Gott und Retter!

O, Erde und Hügel, lasset doch das Grün wieder wachsen, denn man hat getrunken und gegessen, von Meinem Tische!
Man hat vom Wasser des Lebens geschöpft
und hat es nicht mehr verloren.

Nun sind Meine Augen in Freude gehüllt und Mein Herz umschließt dein Herz,
wie ein Vater, der sein Kind liebevoll umfängt.
Ich habe nach dir gerufen – so viele Male.
Endlich – hast du Meinen Ruf vernommen und dich umgedreht – nach Mir!
Nun trage Ich dich durch dein Leben, weil du dich tragen lässt:
aus deinem vergangenen Leben zum ewigen Leben.

Ich ging mit dem Netz in alle Länder und habe sie gerufen – durch Meine Liebe und durch Meinen Tod. Die Menschen, die Mir lieb und teuer sind.

Ich fuhr mit dem Boot über alle Meere und habe sie gefangen – durch Meine Liebe und durch Meinen Tod.
Die Fische, die Mir lieb und teuer sind.

Ich starb am Kreuz, für viele Menschen und habe sie erlöst – durch Meine Liebe und durch Meinen Tod.
Die Seelen, die Mir lieb und teuer sind.

Ich bin! Ich war! Ich bleibe!
Ich lebe!

JESUS! Euer Herr und Gott!
Das Lamm der gekreuzigten Liebe!

JESUS! Euer Herr und Gott!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/141-132-antworte-dem-atem-gottes
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« Antwort #2470 am: 16. Oktober 2015, 06:42:20 »
Hl. Johannes Eudes (1601-1680), Priester, Prediger, Ordensgründer

„Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht“

Unser so liebenswürdiger Retter versichert uns an verschiedenen Stellen seiner heiligen Schriften, dass er sich unentwegt um uns kümmert und über uns wacht; dass er uns ständig trägt und tragen wird: in seinem Leib, im Herzen, im Schoß […]

Hüten wir uns davor, uns auf das Vermögen oder die Gunst unserer Freunde zu verlassen, auf unsern Besitz oder unsern Verstand, auf unser Wissen, unsere Kräfte, unsere Wunschvorstellungen und Entschlüsse, unsere Gebete, ja auf unser vermeintliches Vertrauen auf Gott oder auf menschliche Möglichkeiten, auch auf Geschaffenes – verlassen wir uns allein auf die Barmherzigkeit Gottes! Es ist nicht so, dass wir die oben genannten Dinge nicht einsetzen und unsererseits nicht alles tun sollten, um das Böse zu besiegen, um tugendhaft zu handeln, um die Aufgaben, die uns Gott übertragen hat, anzugehen und zu einem guten Ende zu bringen; um den Verpflichtungen nachzukommen, die wir aufgrund unsere Stellung haben. Wir müssen jedoch aufhören, uns auf all diese Dinge zu verlassen und aus ihnen unsere Zuversicht zu ziehen; wir müssen uns ausschließlich auf die Güte unseres Herrn verlassen, und zwar so, dass wir unsererseits so viel Sorgfalt und Arbeit aufwenden, als erwarteten wir nichts von Gott. Gleichwohl dürfen wir uns auch nicht auf unsere Mühe und Arbeit in einer Weise verlassen, als hinge alles von ihr ab. Vielmehr müssen wir alles allein von der Barmherzigkeit Gottes erwarten.

Das Reich Jesu, 2. Teil, 30.
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« Antwort #2471 am: 16. Oktober 2015, 06:51:46 »
Brief des Apostels Paulus an die Römer 4,1-8.

Brüder! Müssen wir nun nicht fragen: Was hat dann unser leiblicher Stammvater Abraham erlangt?
Wenn Abraham aufgrund von Werken Gerechtigkeit erlangt hat, dann hat er zwar Ruhm, aber nicht vor Gott.
Denn die Schrift sagt: Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
Dem, der Werke tut, werden diese nicht aus Gnade angerechnet, sondern er bekommt den Lohn, der ihm zusteht.
Dem aber, der keine Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.
Auch David preist den Menschen selig, dem Gott Gerechtigkeit unabhängig von Werken anrechnet:
Selig sind die, deren Frevel vergeben und deren Sünden bedeckt sind.
Selig ist der Mensch, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet.

Psalm 32(31),1-2.5.10-11.

Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der Herr die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine Sünde
und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Der Frevler leidet viele Schmerzen,
doch wer dem Herrn vertraut, den wird er mit seiner Huld umgeben.
Freut euch am Herrn und jauchzt, ihr Gerechten,
jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen!

Evangelium nach Lukas 12,1-7.

In jener Zeit strömten Tausende von Menschen zusammen, so dass es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus wandte sich zuerst an seine Jünger und sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei.
Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.
Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.
Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können.
Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten.
Verkauft man nicht fünf Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch vergisst Gott nicht einen von ihnen.
Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
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La Salette 1846



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Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

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