Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578768 mal)

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« Antwort #2504 am: 24. Oktober 2015, 06:22:42 »
Hl. Antonius Maria Claret

Ordensgründer, Erzbischof von Santiago in Kuba

* 23. Dezember 1807 in Sallent bei Barcelona in Spanien
† 24. Oktober 1870 im Kloster Fontfroide bei Narbonne in Frankreich

Antonius Maria Claret wurde 1807 in Sallent (Spanien) geboren, wo seine Familie eine Weberei besaß. 1835 wurde er zum Priester geweiht. Sein Vorhaben, Jesuit zu werden, scheiterte an seiner schwachen Gesundheit. Er war in Katalanien als Missionsprediger tätig und gründete 1849 die Missionsgesellschaft der „Söhne des Unbefleckten Herzens Mariä“ (Claretiner), 1855 das „Apostolische Bildungsinstitut von der Unbefleckten Empfängnis“ (Claretinerinnen). Er war ein ungewöhnlich aktiver Mensch, ein unermüdlicher Prediger und Verfasser zahlreicher Schriften zur Erziehung und Priesterbildung. 1850-1857 war er Erzbischof von Santiago de Cuba. Auf der von Erdbeben und politischen Unruhen geschüttelten Insel tat er unendlich viel Gutes, schuf sich aber auch Gegner. 1857 wurde er nach Madrid zurückgerufen und zum Beichtvater der Königin Isabella II. ernannt. 1869-70 nahm er am Ersten Vatikanischen Konzil teil. Er starb am 24. Oktober 1870 im Zisterzienserkloster Fontfroide in Südfrankreich

Am 25. Februar 1934 wurde er von Papst Pius XI. seliggesprochen. Pius XII. sprach ihn am 7. Mai 1950 heilig. Die katholische Kirche feiert sein Fest am 24. Oktober. Die Kirche St. Claret-Ziegelhof (Wien) trägt seinen Namen.
« Letzte Änderung: 24. Oktober 2015, 06:31:04 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2505 am: 24. Oktober 2015, 06:27:17 »
Brief des Apostels Paulus an die Römer 8,1-11.

Brüder! Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.
Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
Weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht, zur Sühne für die Sünde, um an seinem Fleisch die Sünde zu verurteilen;
dies tat er, damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist leben.
Denn alle, die vom Fleisch bestimmt sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht, alle, die vom Geist bestimmt sind, nach dem, was dem Geist entspricht.
Das Trachten des Fleisches führt zum Tod, das Trachten des Geistes aber zu Leben und Frieden.
Denn das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott; es unterwirft sich nicht dem Gesetz Gottes und kann es auch nicht.
Wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.
Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.
Wenn Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit.
Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Psalm 24(23),1-2.3-4.5-6.

Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

Er wird Segen empfangen vom Herrn
und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.

Evangelium nach Lukas 13,1-9.

Zu jener Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, so dass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte.
Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht?
Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden - meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht?
Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine.
Da sagte er zu seinem Weingärtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?
Der Weingärtner erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen.
Vielleicht trägt er doch noch Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen.
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« Antwort #2506 am: 24. Oktober 2015, 06:35:44 »
Die irdische Sicherheit wird es schon bald nicht mehr geben!

Mein Kind Mein liebes Kind. Da bist du ja. Bitte setze dich zu Mir und höre, was Ich, dein dich liebender Jesus, heute den Kindern der Welt zu sagen habe:

Betet, Meine Kinder, denn durch euer Gebet kann Ich, euer Heiliger Erlöser, noch viele Seelen an Mich ziehen!

Betet, Meine Kinder, denn durch euer Gebet werde Ich viele Wunder wirken!

Betet, geliebte Kinder, denn euer Gebet ist stark und machtvoll, und ES IST DER SCHUTZWALL GEGEN DAS BÖSE, DAS GEPLANT IST UND SICH NICHT UMSETZEN WIRD, WENN IHR BETET, TIEF UND INNIG UND IN MEINEN ANLIEGEN!

Das Ende, liebe Kinder, ist sehr nahe, und ihr müsst durchhalten. Wiegt euch nicht in Sicherheit, denn irdische Sicherheit wird es schon bald nicht mehr geben!

Betet, dass der Vater im Himmel, Gott der Allerhöchste, die Zeit verkürzt, denn wenn nicht genügend beten, wenn ihr Meinem Ruf nicht folgt, dann werden übelste Übel losbrechen, und das, Meine geliebten Kinder, wird besonders schlimm für die "Wohlstandsstaaten" sein.

So betet nun, geliebte Kinder, und haltet euch immer vor Augen, dass ICH, euer Jesus, bald kommen werde! Meine Warnung wird vorausgehen, wisst, dass es dann nicht mehr lange dauern wird.

So bereitet euch vor, büßt, beichtet, bereut und sühnt. Durch eure Sühne und Opfer erreiche ICH selbst verlorengeglaubte Kinder, und ICH werde sie retten und befreien aus den Fängen des Bösen.

NICHTS IST UNMÖGLICH FÜR MICH, DENN ICH BIN GOTT UND SOHN ZUGLEICH, so vertraut auf MICH und hört auf MEIN Wort, denn ICH BIN ALLMÄCHTIG und in MEINER ALLMACHT werde ICH Gnade gewähren, und es ist durch diese Gnade, dass so viele Wunder geschehen, kleine stille so wie große, und so viel halte ICH zurück an Katastrophen und üblen Taten, WEIL ICH EUCH LIEBE, doch wird bald die Barmherzigkeit vergehen, und wenn ICH komme, dann komme ICH mit der Gerechtigkeit.

So sühnt und opfert und betet, Meine Kinder, denn durch euer Gebet, die Sühne und die Opfer werde ICH weiterhin Gnaden schenken, Herzen erweichen und umkehren lassen, damit wir zahlreich in MEIN Königreich einziehen, wenn der große Tag der Freude kommt.

Betet, Meine Kinder, denn euer Gebet bewirkt so viel Gutes. Amen.

Meinen Trost und Meine Liebe schenke ICH einem jeden, der MICH bittet und für den ihr betet. Kommt in MEINE Heiligen Arme, denn ICH sehne MICH so sehr nach euch. Amen.

Meine Liebe ist groß, sie ist barmherzig, sie ist unendlich, doch wird die Stunde der Gerechtigkeit kommen, und dann müsst ihr rein und vorbereitet sein. Amen.

Ich liebe euch.

Euer Jesus.

Sohn des Allmächtigen und Erlöser der Welt. Amen.

Mache dies bekannt, Mein Kind. Es ist wichtig. Amen.

"Mein Sohn spricht das wahre Wort. Bereitet euch vor, geliebte Kinder, bevor es zu spät für euch ist. Amen."

Muttergottes und Gott Vater. Gehe nun.

(Die Vorbereitung)

Botschaft Nr. 1086, 15. Oktober 2015
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« Antwort #2507 am: 24. Oktober 2015, 09:16:27 »
Bibelstellen heute im Gebet.  ;ghjghg

Sach 1,3   Deshalb sag zu ihnen: So spricht der Herr der Heere: Kehrt um zu mir - Spruch des Herrn der Heere -, dann kehre ich um zu euch, spricht der Herr der Heere.   

Jak 4,6-8 Doch er gibt noch größere Gnade; darum heißt es auch: Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.   
Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.   
Sucht die Nähe Gottes; dann wird er sich euch nähern. Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen!

Sach 4,6   Da erwiderte er und sagte zu mir: So lautet das Wort des Herrn an Serubbabel: Nicht durch Macht, nicht durch Kraft, allein durch meinen Geist! - spricht der Herr der Heere.   
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« Antwort #2508 am: 24. Oktober 2015, 10:00:49 »
Wir ziehen zur Mutter der Gnade,
zu ihrem hochheiligen Bild,
o lenke der Wanderer Pfade
und segne, Maria, sie mild,
damit wir das Herz dir erfreuen,
uns selber im Geiste erneuern!

Wir ziehen zur Mutter der Gnade,
zu ihrem hochheiligen Bild.
Wo immer auf Wegen und Stegen
auch wandelt der Pilgernden Fuß,
da rufen wir allen entgegen:
Maria, Maria zum Gruß!
Und höret ihr unsere Grüße,
dann preiset Maria, die Süße!

Wir ziehen zur Mutter der Gnade,
zu ihrem hochheiligen Bild.
Mit Kummer und Sorgen beladen,
doch auch mit vertrauendem Sinn,
so ziehn wir zum Bilde der Gnaden
die Pfade der Buße dahin.
O führe, Maria, die Blinden,
damit sie im Himmel dich finden.
Wir ziehen zur Mutter der Gnade,
zu ihrem hochheiligen Bild.

Und was wir ersehnen hienieden
erflehten am heiligen Ort
die Freude, den seligen Frieden
verleihe den Armen doch dort
damit sie zur Ruhe gelangen
die müd sich auf Erden gegangen
Wir ziehen zur Mutter der Gnade
zu ihrem hochheiligen Bild

Wir schwören, o Mutter, auf's neue
mit kindlich ergebenem Sinn
dir ewige Liebe und Treue
nimm unsere Herzen du hin!
Maria, dir einstens zu Füßen
wir wollen dich selig begrüßen
Wir ziehen zur Mutter der Gnade
zu ihrem hochheiligen Bild
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« Antwort #2509 am: 24. Oktober 2015, 21:28:19 »
Zu Gottesmutter lasst uns gehen,
hin zu ihr, der Jungfrau rein.
Sie erhöret unser Flehen durch ihr liebes Kindlein.

O sie hilft uns Menschen in allen Nöten,
drum läßt uns gläubig und fromm zu ihr beten.

Unsere liebe Frau, unsere liebe Frau mit dem Kindlein,
bitt für uns, o bitt für uns, Maria.

Zur Gottesmutter lasst uns ziehen,
Hin zur Mutter lieblich mild.

Leib und Seel sei ihr verschrieben
Hier vor ihrem Gnadenbild.

Sieh, wir kommen zu dir als arme Sünder.

Hilf uns bei Jesus Verzeihung zu finden.
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« Antwort #2510 am: 25. Oktober 2015, 03:52:26 »
Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395), Mönch und Bischof

„Sofort konnte der Mann sehen und folgte Jesus nach“

[Auf dem Berg Sinai sprach Moses zum Herrn: „Ich bitte Dich: Lasse mich Deine Herrlichkeit schauen.“ Gott antwortete ihm: „Ich werde meine ganze Herrlichkeit vor dir vorüberziehen lassen [...] doch mein Angesicht kannst du nicht schauen.“ (Ex 33,18ff.)]

Diesen Wunsch zu verspüren scheint mir einer Seele eigen zu sein, die ganz angetrieben wird von der Liebe zu der wesenhaften Schönheit, einer Seele, die nur von der Hoffnung angetrieben wird, die Schönheit zu suchen, die sie gesehen hat und die über den Dingen steht [...] Diese gewagte Bitte, die die Grenzen des Verlangens überschreitet, besteht darin, sich nicht nur der Schönheit durch Spiegel und Widerschein zu erfreuen, sondern von Angesicht zu Angesicht. Die göttliche Stimme gewährt, was erbeten wurde durch die Tatsache selbst, dass sie es zurückweist [...]: Die Großmut Gottes gewährt ihm die Erfüllung seines Wunsches; doch gleichzeitig verheißt sie ihm nicht die Ruhe und die Sättigung [...] Darin besteht die wahrhaftige Schau Gottes: in der Tatsache, dass einer, der die Augen zu ihm erhebt, niemals aufhört, Ihn zu ersehnen. Deshalb spricht er: „Du kannst mein Angesicht nicht schauen.“ [...]

Der Herr, der Moses so geantwortet hat, antwortet in ähnlicher Weise seinen Jüngern, indem er den Sinn dieses Zeichens erhellt. „Wenn jemand mir nachfolgen will“, so sagt er (vgl. Lk 9,23) und nicht: „Wenn jemand mir vorausgehen will“. Jemandem, der ihn um die Bedingungen für das ewige Leben bittet, bedeutet er gleichermaßen: „Komm und folge mir nach.“ (Lk 18,22). Doch wer folgt, ist dem Rücken desjenigen zugewendet, der ihn führt. Die Lehre, die Moses also über die Weise erteilt wird, in der es möglich ist, Gott zu sehen, ist diese: Gott dorthin folgen, wohin Er führt, das heißt Gott sehen [...]

Es ist nämlich dem nicht möglich, sicher zu reisen, der den Weg nicht kennt und nicht dem Führer folgt. Der Führer zeigt ihm den Weg, indem er ihm vorangeht. Wer folgt, wird sich nicht verirren vom rechten Weg, wenn er dem, der ihm vorangeht, immer im Rücken bleibt. Denn tatsächlich nimmt einen anderen Weg als sein Führer, wer seitlich ausweicht oder seinem Führer ins Gesicht schaut. Deshalb spricht Gott zu dem, den er führt: „Mein Angesicht wirst du nicht schauen“, das heißt: „Stehe deinem Führer nicht gegenüber.“ Denn dann würdest du in umgekehrter Richtung laufen [...] Du siehst, wie wichtig es ist zu lernen, Gott zu folgen. Für den, der Ihm auf diese Weise folgt, wird sich kein einziger der Widerstände des Bösen seinem Weg entgegenstellen.

Das Leben Mose, II, 231-233, 251-253
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« Antwort #2511 am: 25. Oktober 2015, 03:59:08 »
Hl. Chrysanthius und Daria

Märtyrer

* in Ägypten (?)
† um 285 in Narbonne in Frankreich (?)
oder um 304 in Rom

Die Legende erzählt von Chrysanthius, dass er Christ geworden war, aber von seinem Vater bedrängt wurde, wieder vom Glauben zu lassen. Nach vielen vergeblichen Bemühungen ließ der Vater den Sohn mit fünf Jungfrauen, die ihn verführen sollten, einsperren. Aber diese fielen in einen tiefen Schlaf, aßen und tranken nichts mehr. Schließlich sollte die weise, der Göttin Vesta geweihte Jungfrau Daria Chrysanthius überreden. Ein gelehrtes Streitgespräch endete mit Darias Bekehrung und dem Entschluss, zu des Vaters Wohlgefallen eine Ehe zu schließen, sich aber Keuschheit zu geloben.

Ihre gemeinsamen Predigten und Bekehrungen veranlassten einen Fürsten, der die Christen verfolgte, Chrysanthius in ein stinkendes Gefängnis zu werfen, das sich aber alsbald mit Wohlgeruch erfüllte. Daria wurde in ein Bordell verschleppt, aber ein aus dem Zwinger des Fürsten ausgebrochener Löwe beschützte sie; er packte einen Jüngling, der sich Daria begehrlich nahen wollte, und legte ihn ihr zu Füßen; den Dienern, die sie greifen sollten, ging es ebenso, unbeschädigt standen sie auf und bekehrten sich. Da ließ der Fürst ein großes Feuer machen, um Chrysanthius und Daria mitsamt dem Löwen zu verbrennen. Daria gebot dem Löwen, davonzugehen und keinem Menschen mehr ein Leid anzutun. Als dann das Feuer Chrysanthius und Daria nichts anhaben konnte, wurden beide in eine Grube geworfen und mit Sand und Steinen zugeschüttet, um den Tod durch Ersticken zu erleiden.

Als Ort dieses Martyriums von Daria und Chrysanthius wird Narbonne, als Zeit um 285 genannt.

Ähnlich wird von einem Ägypter Chrysanthius erzählt, der mit seiner Frau Daria in Rom gesteinigt und bei lebendigem Leib begraben wurde. Sie seien dann an der Via Salaria begesetzt worden, Papst Damasus I. habe das Grab mit einer Inschrift versehen. Im 7. Jahrhundert wurde zu Ehren der beiden in Rom eine Kirche geweiht.

Reliquien von Chrysanthius und Daria kamen 844 nach Prüm, 848 nach Münstereifel. Weitere Reliquien werden in Wien, Salzburg, Neapel, Reggio Emilia und Oria verehrt.
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La Salette 1846



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