Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578933 mal)

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« Antwort #2560 am: 03. November 2015, 06:55:23 »
Sel. Rupert Mayer

Ordensmann, Priester
* 23. Januar 1876 in Stuttgart in Baden-Württemberg
† 1. November 1945 in München in Bayern
Am 23. Januar 1876 wurde Rupert Mayer am Stuttgarter Marktplatz, an  dem  seine Eltern ein Geschäft betrieben, geboren. Er und seine  fünf  Geschwister wuchsen in einem religiösen und weltoffenen Elternhaus  auf.  Nach dem Abitur 1894 begann Rupert mit dem Studium der Theologie  in  Fribourg/Schweiz, München und Tübingen. Am 2. Mai 1899 wurde er  in  Rottenburg zum Priester geweiht, im Oktober 1900 begann er sein  Noviziat  bei den Jesuiten. Wegen der Kulturkampfgesetze in Deutschland  musste er  seine gesamte Ordensausbildung in Österreich und den  Niederlanden  absolvieren.

Von 1906-1911 P. Rupert Mayer  mit der Durchführung von  Volksmissionen in Deutschland, Österreich, der  Schweiz und den  Niederlanden beauftragt. 1912 wurde er Seelsorger für  die Zuwanderer in  München - eine Aufgabe, die er mit großem Engagement  wahrnahm. Er  sammelte einen Kreis von Menschen verschiedenster Berufe um  sich,  machte Hausbesuche, vermittelte Arbeitsplätze und half aus  mancher Not.  Im Ersten Weltkrieg stand er als Divisionspfarrer den  Soldaten, die  ihn sehr schätzten, bei. 1916 erlitt er eine Verletzung,  infolge derer  das linke Bein amputiert werden musste.

In der politischen  unruhigen Zeit nach dem Ersten Weltkrieg rief er die Menschen zur  inneren Erneuerung,  zur Hinwendung auf Gott und zu gelebtem Christentum  auf. Er besuchte  politische Veranstaltungen aller Richtungen und  kirchenfeindlicher  Gruppen, kannte seine Gegner und konnte somit auf  Angriffe reagieren.  Der Männerseelsorger Mayer wurde 1921 von Kardinal  Faulhaber zum Präses  der »Marianischen Männerkongregation« ernannt,  deren Mitgliederzahl in  den folgenden Jahren deutlich anstieg. Rupert  Mayer machte sie zu einem  Zentrum einer neuen Großstadtseelsorge. Der  Caritasapostel und »15.  Nothelfer« Münchens half vielen Bedürftigen  auch materiell. Beispielhaft  für sein pragmatisches Handeln angesichts  der veränderten  Lebensgewohnheiten der Menschen waren die von ihm  initiierten seit 1925  sonntags gehaltenen Bahnhofsgottesdienste für die  Ausflügler.

Von großer Bedeutung war für den Seelsorger  Mayer immer die Glaubensverkündigung. Die  Menschen schätzten seine  deutlichen Worte zu aktuellen Problemen der  Zeit auf der Kanzel von St.  Michael und bei Versammlungen. So erkannte  er bereits in den 20er  Jahren die Gefahr, die vom Nationalsozialismus  ausging. Auch nach 1933  verteidigte er christliche Grundsätze und griff  somit die Machthaber  direkt an, wohl wissend, dass jedes seiner Worte  genau registriert  wurde. Stets ging es ihm um die Glaubensverkündigung  in Wort und Tat.  So stand er am 18. Mai 1935, als die Caritas-Sammlung  verboten wurde,  selbst mit der Sammelbüchse vor der St. Michaelskirche  und protestierte  bei den zuständigen Stellen. Im April 1937 erfolgte ein  Rede- und  Predigtverbot, am 5. Juni die Verhaftung, nachdem er mit  Billigung der  Ordensoberen weiter gepredigt hatte. Dies führte zur  Entrüstung unter  Münchens Katholiken. Am 4. Juli 1937 stieg Michael  Kardinal Faulhaber  auf die Kanzel von St. Michael, um in der Predigt  »Flammenzeichen  rauchen« beim Hauptkonvent der Männerkongregation die  Verdienste des  Bekenners Mayer zu würdigen und gegen die Verhaftung des  Männerapostels  zu protestieren. Nach einem Prozess im Juli 1937 vor dem  Sondergericht  München wurde P. Rupert Mayer verurteilt, jedoch  freigelassen.  Aufgrund weiterer Predigttätigkeit wurde er am 5. Januar  1938 verhaftet  und in Landsberg am Lech inhaftiert. Durch eine Amnestie  kam er am 3.  Mai 1938 frei. Obwohl er sich auf Weisung seines  Provinzials und des  Kardinals nun dem Predigtverbot fügte, kam es am 3.  November 1939 zu  einer dritten Verhaftung, weil er sich weigerte,  Auskunft über seine  Seelsorgegespräche zu geben. Nachdem sich sein  Gesundheitszustand im KZ  Sachsenhausen deutlich verschlechterte,  stimmten die Machthaber, die  aus ihm keinen Märtyrer machen wollten,  einer Isolation des Paters im  August 1940 in Ettal zu, wo er bis  Kriegsende lebte. Er fühlte sich als  sei er »lebend ein Toter«. Im Mai  1945 kehrte Rupert Mayer nach  München zurück, wo sich der unermüdlich  Scheinende für den geistigen  und materiellen Wiederaufbau Münchens  einsetzte. Diese aufopfernde  Tätigkeit hat ihn geschwächt. An  Allerheiligen 1945 erlitt P. Rupert  Mayer während seiner Predigt einen  Schlaganfall und verstarb wenig  später. Seine letzten Worte »der Herr«  bezeichneten die Mitte seines  Lebens.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2561 am: 03. November 2015, 06:59:26 »
Das folgende Gebet ist im Erzbistum München-Freising und im Cartell Rupert Mayer als Pater-Rupert-Mayer-Gebet bekannt:

Herr, wie Du willst, so will ich geh’n,
Und wie Du willst, soll mir gescheh’n.
Hilf Deinen Willen nur versteh’n.

Herr, wann Du willst, dann ist es Zeit,
Und wann Du willst, bin ich bereit.
Heut und in alle Ewigkeit.

Herr, was Du willst, das nehm’ ich hin,
Und was Du willst, ist mir Gewinn.
Genug, dass ich Dein Eigen bin.

Herr, weil Du's willst, d’rum ist es gut,
Und weil Du's willst, d’rum hab’ ich Mut.
Mein Herz in Deinen Händen ruht.
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« Antwort #2562 am: 03. November 2015, 07:05:07 »
Hl. Martin von Porres

Ordensmann

* 9. Dezember 1569 in Lima in Peru
† 3. November 1639 daselbst

Martins Vater Juan von Porres war ein nach Lima ausgewanderter spanischer Ritter, seine Mutter eine Einheimische, Tochter afrikanischer Sklaven; ihr verdankte er seine religiöse Erziehung. Martin absolvierte eine heilkundliche Ausbildung, durch seine medizinischen Fähigkeiten und seine liebenswürdige und einfühlsame Art mit Menschen umzugehen, war seine Praxis viel besucht. Bald wurden ihm sogar wundersame Heilungen nachgesagt.

1594 bat Martin um die Aufnahme als Laienbruder in den Dominikanerkonvent von Lima. Er wusste, dass ihm als Mulatten verwehrt war, Priester zu werden. Mulatten kamen in der sozialen Rangordnung nach den Weißen, den Indios und den Schwarzen. Erst neun Jahre später gewährte man ihm die Aufnahme. Er widmete sich hingebungsvoll dem Dienst der Krankenpflege. Nach und nach verwandelte sich das Kloster in ein Krankenhaus, bei dem es im Unterschied zu den anderen Krankenhäusern keine Trennung nach Hautfarben gab. Als der Platz im Kloster nicht mehr austreichte, wandelte Martin auch das Haus seiner Schwester zum Krankenhaus um. Er selbst lebte asketisch, schlief kaum. Die Bevölkerung verehrte ihn, viele sahen in ihm schon zu Lebzeiten einen Heiligen. Er starb an den Folgen einer Typhuserkrankung.
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« Antwort #2563 am: 03. November 2015, 07:05:58 »
Hl. Hubert

Glaubensbote in den Ardennen, Bischof von Maastricht und Lüttich
* um 655 in Toulouse in Frankreich (?)
† 30. Mai 727 in Tervueren bei Lüttich in Belgien
Über Herkunft und Werdegang Huberts wissen wir nichts. Die Hubert­uslegende stammt erst aus dem 11. Jahrhundert und ist nicht historisch. Sicher ist, dass Hubert um 705 Bischof von Maastricht wurde. Später übertrug er die Reliquien des hl. Lambert von Maastricht nach Lüttich und verlegte auch seinen Bischofssitz dorthin. Er missionierte in Südbrabant und in den Ardennen, damals noch ein großes Waldgebiet, wohin das Christentum kaum vorgedrungen war. Hubert starb am 30. Mai 727 in der Nähe von Brüssel. Am 3. November 743 wurde sein Leib in der Kathedrale von Lüttich feierlich erhoben; 825 wurde er nach St. Hubert (früher Andagium) in den Ardennen übertragen. - Nach der Legende erschien dem damals noch nicht heiligen Hubert, als er an einem Karfreitag jagte, ein Hirsch mit einem Kreuz zwischen den Geweihen. Hubert gilt als Patron der Jäger, Schützen, Kürschner usw.
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« Antwort #2564 am: 04. November 2015, 06:34:40 »
Hl. Karl Borromäus

Erzbischof von Mailand, Kardinal

* 2. Oktober 1538 in Arona am Lago Maggiore in Italien
† 3. November 1584 in Mailand in Italien

Karl Borromäus, nach dem hl. Ambrosius der zweite große Bischof von Mailand, ist eine bedeutende Gestalt der Gegenreformation im 16. Jahrhundert. Als Sohn des Grafen Gilberto Borromeo und der Patrizierin Margherita Medici wurde er 1538 in der Burg Arona am Lago Maggiore geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Pavia wurde er Sekretär seines Onkels, des Papstes Pius IV. Medici. 1560 wurde er Kardinaldiakon und Administrator des Erzbistums Mailand. Die Priester- und die Bischofsweihe empfing er 1563. Er war ein Mann der unermüdlichen Arbeit und des Gebets, der sich vom Glanz seiner Karriere nicht blenden ließ. Seine Briefe füllen hundert Bände der Ambrosianischen Bibliothek. Der Abschluss des Konzils von Trient war zum guten Teil sein Verdienst. Von 1566 an ging er daran, in seiner Diözese die Konzilsbeschlüsse durchzuführen. Durch Synoden, Visitationen und Gründung von Seminaren reformierte er den Klerus und die Seelsorge; er stellte Missbräuche ab, sorgte für die Armen und Kranken, besonders im Pestjahr 1576. Im Oktober 1584 hielt er in Monte Varallo seine jährlichen Einkehrtage. Als er nach Mailand zurückkehrte, stellten die Ärzte fest, dass seine Kräfte völlig verbraucht waren. Er starb mit 46 Jahren am 3. November 1584.


Das Hirtenamt

Auf Wunsch des jungen Kardinals Borromeo schrieb der Erzbischof von Braga (in Portugal) ein Büchlein über die Pflichten des Bischofs. Darin steht: „Du beklagst dich, das Hirtenamt sei ein Hindernis deiner Frömmigkeit? Es ist in Wirklichkeit nichts anderes als die ständige Übung der höchsten Tugenden: der Liebe, der Gerechtigkeit und des Erbarmens.“ - Das ließ sich Karl Borromeo gesagt sein.
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« Antwort #2565 am: 04. November 2015, 06:36:08 »
Brief des Apostels Paulus an die Römer 13,8-10.

Brüder! Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.
Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

Psalm 112(111),1-2.4-5.8-9.

Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet.

Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht:
der Gnädige, Barmherzige und Gerechte.
Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist,
der das Seine ordnet, wie es recht ist.

Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie;
denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger.
Reichlich gibt er den Armen,
sein Heil hat Bestand für immer;
er ist mächtig und hoch geehrt.

Evangelium nach Lukas 14,25-33.

In jener Zeit als viele Menschen Jesus begleiteten, wandte er sich an sie und sagte:
Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.
Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.
Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen?
Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertigstellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten
und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.
Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?
Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden.
Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.
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« Antwort #2566 am: 04. November 2015, 06:38:25 »
Hl. Johannes Cassianus (um 360-435), Klostergründer in Marseille

Auf alle Güter verzichten

Der Tradition der Kirchenväter und der Hl. Schrift gemäß, gibt es drei Weisen des Verzichts. Die erste bezieht sich auf das, was materiell ist; wir müssen alle Reichtümer und Güter dieser Welt geringschätzen lernen. Bei der zweiten Weise fangen wir an, unsere bisherige Art zu leben - mit all den Lastern und Leidenschaften unseres Geistes und unseres Körpers - als Unrat zu betrachten. Mittels der dritten Weise lösen wir schrittweise unser Denken von aller gegenwärtigen und sichtbaren Wirklichkeit los, um nur noch nach der kommenden Wirklichkeit Ausschau zu halten und nur noch die unsichtbare Wirklichkeit zu ersehnen. Alle diese drei Weisen des Verzichts müssen beachtet werden, wie der Herr es Abraham befohlen hat, wenn er sagt: „Verlasse dein Land, deine Familie und das Haus deines Vaters“ (Gen 12,1).

Zuerst hat er gesagt: „Verlasse dein Land“, das heißt die irdischen Reichtümer. An zweiter Stelle: „Verlasse deine Familie“, das heißt die bisherigen schlechten Angewohnheiten und Laster, die sich seit unserer Geburt in uns entwickelt haben, die mit uns – wie Verwandte − eng verbunden sind. An dritter Stelle: „Verlasse das Haus deines Vaters“, das heißt jegliches Verhaftet-Sein an den äußeren Schein der gegenwärtigen Welt, wie sie sich unseren Augen darbietet.

Halten wir Ausschau, wie es der Apostel Paulus sagt, „die wir nicht auf das Sichtbare starren, sondern nach dem Unsichtbaren ausblicken; denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig (2 Kor 4,18); denn „unsere Heimat [...] ist im Himmel“ (Phil 3,20). Wir werden dadurch aus dem Haus unseres bisherigen Vaters ausziehen, der unser Vater gemäß des alten Menschen war, seit unserer Geburt, als wir noch „von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen“ (Eph 2,3) waren, und wir werden die gesamte Aufmerksamkeit unseres Geistes auf die himmlischen Dinge lenken. Dann wird sich unsere Seele durch beständiges Bedenken der Angelegenheiten Gottes und mittels kontemplativer Schau bis zur unsichtbaren Wirklichkeit erheben.

Konferenzen 3, 6−7; CSEL13/2, 73−75
« Letzte Änderung: 04. November 2015, 06:44:19 von Tina 13 »
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« Antwort #2567 am: 04. November 2015, 22:17:29 »
Hl. Agricola
Märtyrer
† um 300 unter Diokletian in Bologna (?)

Agricola war der Legende gemäß ein christlicher Edelmann in Bologna, der unter Diokletian gefangen genommen wurde, weil er seinen Sklaven Vitalis zum Christentum bekehrt und freigelassen hatte. Er starb, mit zahllosen Nägeln ans Kreuz geschlagen.

Hl. Vitalis
Märtyrer
† um 300 in Bologna (?) in Italien

Vitalis war nach der Legende der Skalve des Agricola, wurde von seinem Herrn zum Christentum bekehrt und frei gelassen und starb zusammen mit ihm den Martertod am Kreuz unter Kaiser Diokletian.

Bischof Ambrosius ließ 393 die Gebeine von Agricola und Vitalis erheben und verfasste ihre Legende. Ambrosius barg selbst Kreuz und Nägel und brachte diese nach Florenz zur Weihe der neuen Basilika. Die Verehrung breitete sich rasch über Italien hinaus aus, im 5. Jahrhundert wurde in Bologna die heutige Kirche Ss. Vitale e Agricola erbaut, sie ist heute eine Teilkirche von S. Stefano.
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La Salette 1846



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