Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660246 mal)

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« Antwort #2792 am: 02. Januar 2016, 19:29:23 »
Erster Johannesbrief 2,22-28.

Liebe Brüder! Wer ist der Lügner - wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist: wer den Vater und den Sohn leugnet.
Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht; wer bekennt, dass er der Sohn ist, hat auch den Vater.
Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben; wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater.
Und seine Verheißung an uns ist das ewige Leben.
Dies habe ich euch über die geschrieben, die euch in die Irre führen.
Für euch aber gilt: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr braucht euch von niemand belehren zu lassen. Alles, was seine Salbung euch lehrt, ist wahr und keine Lüge. Bleibt in ihm, wie es euch seine Salbung gelehrt hat.
Und jetzt, meine Kinder, bleibt in ihm, damit wir, wenn er erscheint, die Zuversicht haben und bei seinem Kommen nicht zu unserer Schande von ihm gerichtet werden.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Evangelium nach Johannes 1,19-28.

Dies ist das Zeugnis Johannes' des Täufers: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?,
bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias.
Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein.
Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst?
Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer.
Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet?
Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt
und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2793 am: 02. Januar 2016, 20:34:27 »
Fast 2000 Jahre altes Gebet zum Hl. Josef

 ;ghjghg

Dieses Gebet wurde 50 Jahre nach Christus gefunden.
Im Jahr 1505 wurde es vom Papst an Kaiser Karl geschickt,
als er in den Krieg zog. Wer immer dieses Gebet liest oder
es hört oder bei sich trägt, wird keines plötzlichen Todes
sterben oder ertrinken, auch wird er nicht durch Gift sterben
und nicht in die Hände des Feindes fallen, nicht im Feuer
umkommen und nicht vom Feind im Kampf überwunden
werden.
Bete es an neun aufeinanderfolgenden Tagen (morgens).
Es wurde selten gehört, dass eine Bitte auf diese Weise
nicht erhört wurde.

O Heiliger Josef, dessen Schutz so groß, so stark und so sicher
vor dem Thron Gottes ist, ich übergebe Dir alle meine Interessen
und Wünsche. O Heiliger Josef, stehe mir durch Deine mächtige
Fürsprache bei und erlange mir von Deinem Göttlichen Sohn
alle geistigen Segnungen durch Jesus Christus, unseren Herrn;
nachdem wir hier unten deine Himmlische Macht angerufen
haben, möchte ich dem liebevollsten aller Väter meinen Dank
und meine Huldigung bringen.
O Hl. Josef, ich werde niemals müde, Dich zu betrachten, wie Du
das schlafende Jesuskind in Deinen Armen hältst. Ich wage es
nicht, mich zu nähern, während Es an Deinem Herzen ruht.
Drücke Es in meinem Namen und küsse sein feines Haupt von
mir und bitte Es, mir diesen Kuss zurückzugeben, wenn ich
meinen letzten Atemzug aushauche.
Hl. Josef, Patron der Sterbenden, bitte für uns. Amen.

 ;ghjghg
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« Antwort #2794 am: 02. Januar 2016, 20:46:24 »

Das "Team des Herrn" bildet die "Rest-Armee Jesu" in dieser Endzeit.

Alle wirklich treuen Gläubigen folgen in ihrem Lebensalltag dem unveränderbaren Wort Gottes und der reinen wahren Glaubenslehre, wie sie uns Jesus lehrte, die Apostel niederschrieben, die Kirchenvätern gegen alle Irrtümer verteidigten und uns von der Tradition der Kirche überliefert ist. Diese wirklichen Christen gehören zur Rest-Armee des Herrn.
Sie wissen durch ihren Glauben ob der Existenz Satans, der Dämonen und der Hölle und dem furchtbaren verderblichen Wirkens des Bösen in unserer Zeit.
Sie wissen ob des sich bereits installierenden Vorhabens Satans, eine Welteinheits-Religion (mit Hauptsitz im Vatikan) unter Führung des kommenden Antichristen zu schaffen mit dem Ziel, Satan als Gott anbeten zu lassen.
Sie wissen durch ihren Glauben, dass Satan durch den Tod und die Auferstehung Jesu bereits besiegt ist und nun die Zeit naht, in der die Gottesmutter Maria im Himmlischen Auftrag der Schlange, dem Satan, den Kopf zertreten wird, wie es uns in der Heiligen Schrift, der Bibel, von Gott geoffenbart ist, und das glorreiche Königreich Jesu Christi nahe ist.
Sie wissen, dass Gottes Wort und die von der Katholischen Kirche ge- und behütete Glaubenslehre unveränderbar ist und folgen daher keinen Irrlehrern, die z. B. die Hölle und Fegefeuer leugnen und das von Jesus geschenkte Ehesakrament unterwandern und verändern wollen - auch wenn diese Irrlehrer hochgestellte Kirchenfürsten sind.
Sie wissen auch, dass eine wahre Ökumene nur darin bestehen kann, dass alle christlichen Vereinigungen, die sich im Laufe der letzten 2000 Jahre von der Mutterkirche durch Abspaltungen (Schismen) entfernt haben, in Demut unter konsequenter Anerkennung der gesamten reinen wahren Glaubenslehre der Katholischen Kirche in den Schoß der Mutterkirche - der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche unter Leitung des wahren, treuen Nachfolgers des Apostels Petrus - zurückkehren.
Im Vertrauen auf Jesus und der ständigen Bitte an den Heiligen Geist um die Gabe der Unterscheidung der Geister leben die Gläubigen ihren Alltag - als wirkliche Zeugen der Wahrheit.
Hierzu gehören insbesondere z. B.
die verfolgten Christen weltweit, die ihr Leben hingeben für Jesus in unerschütterlicher Treue IHM,
die demütigen, treuen und mutigen Kardinäle, Bischöfe, Priester und Ordensleute, die dem Gehorsam zu Gott absoluten Vorrang geben und sich nicht einer sog. "Gehorsamspflicht" beugen gegenüber solchen Vorgesetzten, die das ewig gültige Wort Gottes und die Lehre Jesu beugen, verändern, verwässern und verraten,
die stillen, demütigen, oftmals kranken und behinderten Beterinnen und Beter weltweit, die in ihrem "Kämmerlein" im Gebet für die Kirche, Priester sowie andere Menschen und für die Welt allein vor Gott stehen,
ebenso die gläubigen Mitglieder in Gebetsvereinigungen, Gebetsgruppen und Gebetsgemeinschaften in aller Welt, die für die Bewahrung der Kirche und für Rettung der Seelen vor Gott betend ringen,
die wahrhaft entschiedenen Christen, die im Alltag durch ihr Leben die Liebe Gottes durch praktizierte selbstlose Nächstenliebe ohne Ansehen der eigenen Person weitergeben,
die gläubigen Christen, die das Reden Gottes in den echten Botschaften des Himmels in unsere Zeit hinein in ihren Herzen aufgenommen haben, sie im Alltag ernst nehmen, sie weitergeben und in Demut betend den schlimmen Verleumdungen und bösen Lügenkonstrukten jener weltklugen Pharisäer und (oftmals auch selbsternannten) Theologen widerstehen, die dieses Reden Gottes leugnen und zum Schweigen bringen wollen,
und alle Menschen, die - sich auf die kommende Seelenschau (Warnung) vorbereitend - in Reue, Buße und Umkehr ihr Leben (ihr ganzes Sein) Jesus übergeben haben, zurück in die wahre Katholische Kirche finden und durch die Sakramente (Taufe, Beichte, Eucharistie...) einen Neuanfang gemacht haben.
Diese Aufzählung kann natürlich niemals abschließend sein, denn der Dreifaltige Gott allein kennt Seine wahren Anhänger - ER kennt die Seelen aller Menschen - besser als wir uns im einzelnen selbst kennen.
Die Seelenschau, jener große Akt der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes, die Jesus bereits der hl. Schwester Faustyna offenbarte, wird der letzte Moment für alle Menschen sein, sich für Gott zu entscheiden und umzukehren, durch ein wahrhaftiges JA zu Jesus. Im Tagebuch der Sr. Faustyna kann man dies nachlesen. Der Himmel wird nicht müde, in dieser Zeit des großen Glaubensabfalls unermüdlich die Menschen zur Umkehr zu rufen. In vielen echten Botschaften rufen uns der Herr und die Gottesmutter Maria immer wieder auf, uns auf die Seelenschau vorzubereiten. Es wird ein Ereignis sein, das die ganze Menschheit verändern wird. Alle müssen aber wissen:
Nur ein JA zu Jesus, eine vollständige Umkehr zu Gott, rettet vor der Ewigen Hölle und führt in das Himmelreich - ins Ewige Leben bei und mit Gott.
Jesus Christus allein ist dazu der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Maria, die wunderbare glückselige Mutter des Herrn, will JEDEN - auch Dich und mich - an ihre Hand nehmen und uns unter ihren Schutz gegen den Feind Gottes, Satan, stellen. Sie ist unsere Himmlische Mutter und die Mutter der Kirche. Sie erhört unser Bitten und Flehen und hält ständig Fürsprache für uns vor Gott.
Der Heilige Josef, der irdische Vater des Herrn, ist der Schutzpatron der Kirche und der Ehe und Familie. Auch er wartet darauf, dass wir ihn um Fürsprache bitten - ebenso die Heiligen und die Engel Gottes. Sie alle wollen uns Menschen dienen, damit wir den himmlischen Schutz erhalten und die ewige Rettung finden.

(Quelle: Kreuz Jesu)
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« Antwort #2795 am: 02. Januar 2016, 23:35:35 »

 ;medj

Botschaft der Gospa vom 02.01.2016:

"Liebe Kinder! Als Mutter bin ich glücklich, dass ich unter euch bin, weil ich von neuem über die Worte meines Sohnes und über Seine Liebe zu euch sprechen möchte. Ich hoffe, dass ihr mich mit dem Herzen annehmen werdet, denn die Worte meines Sohnes und Seine Liebe sind das einzige Licht und die Hoffnung in der Dunkelheit der Gegenwart. Das ist die einzige Wahrheit und ihr, die ihr sie annehmen und leben werdet, werdet reine und demütige Herzen haben. Mein Sohn liebt die Reinen und Demütigen. Reine und demütige Herzen beleben die Worte meines Sohnes, sie leben sie, verbreiten sie und handeln so, dass sie alle hören. Die Worte meines Sohnes bringen jenen das Leben zurück, die auf sie hören. Die Worte meines Sohnes bringen Liebe und Hoffnung zurück. Daher, meine geliebten Apostel, meine Kinder, lebt die Worte meines Sohnes. Liebt einander, wie Er euch geliebt hat. Liebt einander in Seinem Namen, im Gedenken an Ihn. Die Kirche gedeiht und wächst dank jener, die auf die Worte meines Sohnes hören; dank jener, die lieben; dank jener, die in Stille und in Hoffnung auf die endgültige Erlösung leiden und ertragen. Deshalb, meine geliebten Kinder, mögen die Worte meines Sohnes und Seine Liebe der erste und letzte Gedanke des Tages sein. Ich danke euch."
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« Antwort #2796 am: 03. Januar 2016, 01:07:11 »

Hl. Genoveva (Geneviève)

Patronin von Paris
 
* um 422 in Nanterre in Frankreich
† 502 in Paris in Frankreich

Genoveva war das Kind armer Bauern, nach anderer Überlieferung von vornehmer Abkunft. Ihr Leben und Wirken ist völlig von Legenden überdeckt, die aber sicher einen wahren Kern haben, so ihre frühe Entscheidung für die Jungfräulichkeit, ihre Sorge für die Armen und Kranken und ihre beherzten Aktionen in Zeiten der Not.  Die Legende will, dass schon bei ihrer Geburt Engel über der Wiege des neugeborenen Kindes gesungen hätten. Im Alter von sieben Jahren erlebte Genoveva in der heimatlichen Kirche in Nanterre zwei  Wanderbischöfe, die - unterwegs nach England - Zwischenstation machten  und predigten. Einer der beiden war Germanus von Auxerre; er erkannte in der Siebenjährigen die spätere Heilige, gab ihr - mit dem Hinweis, es statt Gold und Perlen zu tragen - ein kupfernes Medaillon mit einem Kreuz und weihte sie für ein heiliges Leben.
Mit fünfzehn Jahren legte sie das Gelübde der Jungfräulichkeit ab. 16jährig ging sie, nach dem frühen Tod ihrer Eltern, zu einer Tante nach Paris und lebte im Dienst an Armen und  Kranken. Vor Erschöpfung dem Tode nahe, erholte sie sich wunderbarerweise wieder und berichtete nach ihrer Genesung, Engel hätten sie bis vor Gottes Angesicht getragen.

Genovevas Gebet soll die Stadt Paris vor den Hunnen gerettet haben: Als  Attila 451 gegen Paris marschierte, sammelte sie der Legende nach Frauen zum Gebet und feuerte in einer leidenschaftlichen Predigt die Männer an,  Maßnahmen zur Verteidigung zu ergreifen. Doch die Geängstigten, vor allem die Männer, wollten Geneviève steinigen, ja sogar in den Fluss werfen. Die Frauen jedoch ließen sich von der Jungfrau umstimmen und  knieten nieder, um mit ihr zu beten. Das Wunder geschah: die Hunnen  wichen zurück und umgingen die Stadt, um sich nach Orléans zu wenden -  gerade dorthin, wohin die Bevölkerung hatte fliehen wollen. In der  Schlacht bei den Katalaunischen Feldern wurden dann die Asiaten besiegt. 

Bei einer späteren Belagerung der Stadt durch die letzten römischen Truppen rettete Genoveva die Bevölkerung vor dem Hungertod: Es gelang ihr, so die Legende, mit Schiffen aus der Stadt zu entkommen. Mit reich beladenen Schiffen kehrte Geneviève zurück und konnte allen das Notwendige austeilen. Zur Verbreitung des Christentums soll sie beigetragen haben, indem sie  Chlodwig I., den Herrscher der Franken, und mit ihm das gesamte Volk, bekehrte.

Ihre große Nächstenliebe wirkte nach den Legenden viele Heilungen und hilfreiche Taten: Genoveva rettete einen vierjährigen Knaben aus einem Brunnen; mit ihrem Pallium, das sie über ihn warf, erwachte er zum  Leben. Beim Bau der Kirche von St-Denis ging den Bauleuten das Getränk aus, sie ließ den Kelch holen, der sich auf ihr Gebet hin füllte und gefüllt blieb, bis der Bau vollendet war. Eine Kerze hatte ihr ein Teufel ausgeblasen, ein Engel aber wieder angezündet; auch wenn Kerzen beim Kirchgang oder in ihrer Kammer erloschen, entzündeten sie sich wieder, wenn Genoeva sie in die Hand nahm. Partikel ihrer Kerzen bewirkten Heilungen. Als der Merowinger Childerich die Stadttore schließen ließ, damit Genoveva die Gefangenen nicht befreie, eilte sie herbei, die Tore öffneten sich von selbst, und die Schlüssel blieben in ihrer Hand.

Genoveva wurde in der späteren Abteikirche Église de Sainte-Geneviève  begraben. Auch nach ihrem Tode ereigneten sich noch zahlreiche Wunder an  ihrer Grabstätte. Als im Jahre 1129 in Frankreich eine bislang unbekannte Fieberkrankheit auftrat, bei welcher menschliche Heilkunst versagte, wandte man sich an die Schutzheilige um Fürsprache, und angeblich wurden alle, die gläubig ihre Reliquien berührten, geheilt. Ludwig XV.  ließ ihr zu Ehren 1764 eine neue Kirche errichten, die 1791 von der Konstituierenden Versammlung benutzt und im Zuge der Französischen  Revolution zum Panthéon umgebaut wurde, der Totengedenkstätte für hochrangige französische Persönlichkeiten.
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« Antwort #2797 am: 03. Januar 2016, 01:16:15 »
Hl. Maximus von Turin (?-um 420), Bischof

„Geboren aus dem Vater vor aller Zeit [...], hat er Fleisch angenommen von der Jungfrau Maria“ (Credo)

Wie wir lesen, liebe Brüder, gibt es in Christus zwei Geburten; die eine wie die andere ist Ausdruck einer göttlichen Macht, die unser Begreifen übersteigt. Einerseits zeugt Gott aus sich selbst seinen Sohn; andrerseits hat ihn eine Jungfrau durch das Eingreifen Gottes empfangen [...] Einerseits wird er geboren, um das Leben zu erschaffen; andrerseits, um den Tod zu beseitigen. Dort wird er aus dem Vater geboren, hier ist er in die Welt um der Menschen willen gesandt worden. Durch seine Geburt aus dem Vater steht er am Anfang des Menschen; durch seine Geburt als Mensch befreit er den Menschen. Die eine wie die andere Form der Geburt lässt sich nicht in Worte fassen, und zugleich sind beide nicht von einander zu trennen [...]

Wenn wir lehren, dass es zwei Geburten in Christus gibt, wollen wir damit nicht sagen, dass der Sohn Gottes zweimal geboren wird, sondern wir stellen die Dualität der Natur in ein und demselben Sohn Gottes heraus. Einerseits ist der geboren worden, der bereits existierte; andrerseits ist der erzeugt worden, der noch nicht existierte. Der selige Evangelist Johannes sagt es mit diesen Worten: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“, und weiter: „Und das Wort ist Fleisch geworden.“

Gott also, der bei Gott war, ist aus ihm hervorgegangen, und das Fleisch Gottes, das nicht in ihm war, ist hervorgegangen aus einer Frau. So ist das Wort Fleisch geworden, freilich nicht in der Weise, dass Gott sich im Menschen aufgelöst hätte, sondern damit der Mensch in Gott herrlich erhoben werde. Deshalb ist Gott nicht zweimal geboren worden, sondern durch diese beiden Arten von Geburten – d. h. die Gottes und die des Menschen – wollte der einzige Sohn des Vaters selber gleichzeitig Gott und Mensch sein in einer einzigen Person: „Wer also könnte von seiner Geburt berichten?“ (Jes 53, 8 Vulg).

Predigt 10, über die Geburt des Herrn, PL 57, 24
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« Antwort #2798 am: 03. Januar 2016, 13:17:19 »
Am 3,7   Nichts tut Gott, der Herr, / ohne dass er seinen Knechten, den Propheten, / zuvor seinen Ratschluss offenbart hat.


Gott und die Propheten

Am 3,3-8   Gehen zwei den gleichen Weg, / ohne dass sie sich verabredet haben? Brüllt der Löwe im Wald / und er hat keine Beute? Gibt der junge Löwe Laut in seinem Versteck, / ohne dass er einen Fang getan hat? Fällt ein Vogel zur Erde, / wenn niemand nach ihm geworfen hat? Springt die Klappfalle vom Boden auf, / wenn sie nichts gefangen hat? Bläst in der Stadt jemand ins Horn, / ohne dass das Volk erschrickt? Geschieht ein Unglück in einer Stadt, / ohne dass der Herr es bewirkt hat? Nichts tut Gott, der Herr, / ohne dass er seinen Knechten, den Propheten, / zuvor seinen Ratschluss offenbart hat. Der Löwe brüllt - wer fürchtet sich nicht? / Gott, der Herr, spricht - / wer wird da nicht zum Propheten?6: Joël 2,1   


Beugung des Rechts

Am 5,10-15 Bei Gericht hassen sie den, / der zur Gerechtigkeit mahnt, / und wer Wahres redet, den verabscheuen sie. Weil ihr von den Hilflosen Pachtgeld annehmt / und ihr Getreide mit Steuern belegt, darum baut ihr Häuser aus behauenen Steinen - / und wohnt nicht darin, legt ihr euch prächtige Weinberge an - / und werdet den Wein nicht trinken. Denn ich kenne eure vielen Vergehen / und eure zahlreichen Sünden. Ihr bringt den Unschuldigen in Not, / ihr lasst euch bestechen / und weist den Armen ab bei Gericht. Darum schweigt in dieser Zeit, wer klug ist; / denn es ist eine böse Zeit. Sucht das Gute, nicht das Böse; / dann werdet ihr leben und dann wird, wie ihr sagt, / der Herr, der Gott der Heere, bei euch sein. Hasst das Böse, liebt das Gute / und bringt bei Gericht das Recht zur Geltung! Vielleicht ist der Herr, der Gott der Heere, / dem Rest Josefs dann gnädig.

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« Letzte Änderung: 03. Januar 2016, 13:23:47 von Tina 13 »
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« Antwort #2799 am: 03. Januar 2016, 13:30:52 »
„Ihr wisst aus der heiligen Schrift:
Zu jeder Zeit, wenn der Mensch sündigte und sich gegen GOTT auflehnte, sandte ER Mahner und Propheten, um die Menschheit aufzurütteln und sie zur Umkehr zu rufen! Kam ich nicht bereits schon zu den unschuldigen Kindern in Fatima und in Lourdes?
Ja, ich zeigte ihnen, was geschieht, wenn Seelen verloren gehen! Sie taten Busse und nahmen zur Rettung vieler Menschen grosse Opfer auf sich!
Es wird nicht den Weisen und Klugen gegeben. Nein! Den Kleinen wird es offenbart! Und auch heute ist es so. Ja, auch heute hat der HERR wieder Rufer, Mahner und Propheten auf der ganzen Welt verteilt. Aber auch sie werden verfolgt.“

(Worte der Gottesmutter, 14. August 2014, Myrtha-Maria Sühneseele)
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La Salette 1846



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