Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660345 mal)

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« Antwort #2808 am: 03. Januar 2016, 22:30:55 »
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Das Buch der Weisheit, Kapitel 8

Machtvoll entfaltet sie ihre Kraft von einem Ende zum andern und durchwaltet voll Güte das All.   

Die Weisheit als Lehrerin der Tugend

Sie habe ich geliebt und gesucht von Jugend auf, ich suchte sie als Braut heimzuführen und fand Gefallen an ihrer Schönheit.   
Im Umgang mit Gott beweist sie ihren Adel, der Herr über das All gewann sie lieb.   
Eingeweiht in das Wissen Gottes, bestimmte sie seine Werke.   
Ist Reichtum begehrenswerter Besitz im Leben, was ist dann reicher als die Weisheit, die in allem wirkt?   
Wenn Klugheit wirksam ist, wer in aller Welt ist ein größerer Meister als sie? Wenn jemand Gerechtigkeit liebt, in ihren Mühen findet er die Tugenden. Denn sie lehrt Maß und Klugheit, Gerechtigkeit und Tapferkeit, die Tugenden, die im Leben der Menschen nützlicher sind als alles andere. Wenn jemand nach reicher Erfahrung strebt: sie kennt das Vergangene und errät das Kommende, sie versteht, die Worte schön zu formen und Rätselhaftes zu deuten; sie weiß im Voraus Zeichen und Wunder und kennt den Ausgang von Perioden und Zeiten.   

Die Weisheit als Lebensgefährtin

So beschloss ich, sie als Lebensgefährtin heimzuführen; denn ich wusste, dass sie mir guten Rat gibt und Trost in Sorge und Leid. Mit ihr werde ich Ruhm beim Volke haben und trotz meiner Jugend vom Alter geehrt sein. Ich werde als scharfsinniger Richter gelten und in den Augen der Mächtigen Staunen erregen.   
Schweige ich, so warten sie in Spannung, spreche ich, so merken sie auf, rede ich länger, so legen sie die Hand auf den Mund.   
Mit ihr werde ich Unsterblichkeit erlangen und ewigen Ruhm bei der Nachwelt hinterlassen.   
Völker werde ich sorgsam leiten und Nationen werden mir untertan sein. Schreckliche Tyrannen werden mich fürchten, wenn sie von mir hören; in der Volksversammlung werde ich mich als tüchtig und im Krieg als tapfer erweisen.   
Komme ich nach Hause, dann werde ich bei ihr ausruhen; denn der Umgang mit ihr hat nichts Bitteres, das Leben mit ihr kennt keinen Schmerz, sondern nur Frohsinn und Freude.   
Als ich dies bei mir überlegte und in meinem Herzen erwog, dass das Leben mit der Weisheit Unsterblichkeit bringt, die Freundschaft mit ihr reine Freude und die Mühen ihrer Hände unerschöpflichen Reichtum, dass stete Gemeinschaft mit ihr Klugheit bringt und das Zwiegespräch mit ihr Ruhm -, da ging ich auf die Suche nach ihr, um sie heimzuführen.   

Salomos grosses Gebet: Das Walten der Weisheit in der Geschichte:

Das Gebet um Weisheit:

Einleitung

Ich war ein begabtes Kind und hatte eine gute Seele erhalten, oder vielmehr: gut, wie ich war, kam ich in einen unverdorbenen Leib.   
Ich erkannte aber, dass ich die Weisheit nur als Geschenk Gottes erhalten könne - und schon hier war es die Klugheit, die mich erkennen ließ, wessen Gnadengeschenk sie ist. Daher wandte ich mich an den Herrn und sprach zu ihm aus ganzem Herzen:
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2809 am: 03. Januar 2016, 22:38:13 »
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Buch der Weisheit, Kapitel 9

Gott der Väter und Herr des Erbarmens, du hast das All durch dein Wort gemacht.   
Den Menschen hast du durch deine Weisheit erschaffen, damit er über deine Geschöpfe herrscht.   
Er soll die Welt in Heiligkeit und Gerechtigkeit leiten und Gericht halten in rechter Gesinnung.   
Gib mir die Weisheit, die an deiner Seite thront, und verstoß mich nicht aus der Schar deiner Kinder!   
Ich bin ja dein Knecht, der Sohn deiner Magd, ein schwacher Mensch, dessen Leben nur kurz ist, und gering ist meine Einsicht in Recht und Gesetz. Wäre einer auch vollkommen unter den Menschen, er wird kein Ansehen genießen, wenn ihm deine Weisheit fehlt.   
Du bist es, der mich zum König deines Volkes  und zum Richter deiner Söhne und Töchter erwählt hat.,Du hast befohlen, einen Tempel auf deinem heiligen Berg zu bauen und einen Altar in der Stadt deiner Wohnung, ein Abbild des heiligen Zeltes, das du von Anfang an entworfen hast.   
Mit dir ist die Weisheit, die deine Werke kennt und die zugegen war, als du die Welt erschufst. Sie weiß, was dir gefällt und was recht ist nach deinen Geboten.   
Sende sie vom heiligen Himmel und schick sie vom Thron deiner Herrlichkeit, damit sie bei mir sei und alle Mühe mit mir teile und damit ich erkenne, was dir gefällt. Denn sie weiß und versteht alles; sie wird mich in meinem Tun besonnen leiten und mich in ihrem Lichtglanz schützen.   
Dann wird dir mein Handeln gefallen; ich werde dein Volk gerecht regieren und des Throns meines Vaters würdig sein.   Denn welcher Mensch kann Gottes Plan erkennen,  oder wer begreift, was der Herr will?   Unsicher sind die Berechnungen der Sterblichen und hinfällig unsere Gedanken;,denn der vergängliche Leib beschwert die Seele und das irdische Zelt belastet den um vieles besorgten Geist.   
Wir erraten kaum, was auf der Erde vorgeht, und finden nur mit Mühe, was doch auf der Hand liegt; wer kann dann ergründen, was im Himmel ist? Wer hat je deinen Plan erkannt, wenn du ihm nicht Weisheit gegeben und deinen heiligen Geist aus der Höhe gesandt hast? So wurden die Pfade der Erdenbewohner gerade gemacht und die Menschen lernten, was dir gefällt; durch die Weisheit wurden sie gerettet.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2810 am: 03. Januar 2016, 23:21:30 »
Das Buch der Weisheit, Kapitel 10

Die rettende Macht der Weisheit - sieben Beispiele:

Adam

Sie hat den Urvater der Welt nach seiner Erschaffung behütet, als er noch allein war; sie hat ihn aus seiner Sünde befreit und ihm die Kraft gegeben, über alles zu herrschen.   
Ein Ungerechter aber, der in seinem Zorn von ihr abfiel, ging durch seine Leidenschaft zugrunde, die ihn zum Brudermord trieb.   

Noach

Die Weisheit hat die Erde, die seinetwegen überflutet wurde, wieder gerettet und den Gerechten auf wertlosem Holz durch die Wasser gesteuert.   

Abraham

Als die Völker, einmütig nur in ihrer Schlechtigkeit, durch die Verwirrung ihrer Sprache getrennt wurden, erwählte sie den Gerechten und behütete ihn, sodass er vor Gott ohne Tadel war und trotz der Liebe zu seinem Kind stark blieb.   

Lot

Als die Frevler zugrunde gingen, rettete sie einen Gerechten, sodass er vor dem Feuer fliehen konnte, das auf die fünf Städte fiel; von ihrer Schlechtigkeit zeugen heute noch rauchendes Ödland und Pflanzen, die zur Unzeit Früchte tragen, und eine Salzsäule ragt als Denkmal einer ungläubigen Seele empor. Jene, die an der Weisheit achtlos vorübergingen, erlitten nicht nur Schaden, weil sie das Gute nicht erkannten, sondern sie hinterließen auch den Lebenden ein Mahnmal ihrer Torheit, damit nicht verborgen bleibe, worin sie sich verfehlt hatten. Die Weisheit aber rettete ihre Diener aus jeglicher Mühsal.   

Jakob

Einen Gerechten, der vor dem Zorn des Bruders floh, geleitete sie auf geraden Wegen, zeigte ihm das Reich Gottes und enthüllte ihm heilige Geheimnisse. Sie machte ihn reich bei seiner harten Arbeit und vermehrte den Ertrag seiner Mühen. Sie half ihm gegen die Habsucht seiner Unterdrücker und verschaffte ihm Wohlstand. Sie beschützte ihn vor seinen Feinden und gab ihm Sicherheit vor seinen Verfolgern. In einem harten Kampf verlieh sie ihm den Siegespreis, damit er erkannte, dass Gottesfurcht stärker als alles andere ist.   

Josef

Einen Gerechten, der verkauft worden war, ließ sie nicht im Stich, sondern bewahrte ihn vor der Sünde. Sie stieg mit ihm in den Kerker hinab und verließ ihn während seiner Gefangenschaft nicht, bis sie ihm das königliche Zepter brachte und Gewalt über seine Bedrücker. Sie überführte alle, die ihn beschuldigt hatten, als Lügner und verlieh ihm ewigen Ruhm.   

Das Volk Israel

Sie hat ein heiliges Volk, ein untadeliges Geschlecht, aus der Gewalt einer Nation gerettet, die es unterdrückte. Sie ging in die Seele eines Dieners des Herrn ein und widerstand schrecklichen Königen durch Zeichen und Wunder.   
Sie gab den Heiligen den Lohn ihrer Mühen und geleitete sie auf wunderbarem Weg. Sie wurde ihnen am Tag zum Schutz und in der Nacht zum Sternenlicht.   
Sie führte sie durch das Rote Meer und geleitete sie durch gewaltige Wasser. Ihre Feinde aber ließ sie in der Flut ertrinken und spülte sie aus der Tiefe des Abgrunds ans Land. Darum plünderten die Gerechten die Frevler aus, sie priesen, Herr, deinen heiligen Namen und lobten einmütig deine schützende Hand. Denn die Weisheit hat den Mund der Stummen geöffnet und die Zungen der Unmündigen hat sie beredt gemacht.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2811 am: 03. Januar 2016, 23:45:50 »
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Das Buch der Weisheit, Kapitel 11

Sie ließ alles gelingen, was sie unter der Führung des heiligen Propheten unternahmen. Sie zogen durch eine unbewohnte Wüste und schlugen in unwegsamen Gegenden ihre Zelte auf. Sie leisteten ihren Feinden Widerstand und wehrten ihre Gegner ab. Als sie dürsteten und dich anriefen, wurde ihnen Wasser aus schroffem Fels gegeben, sodass sie ihren Durst stillen konnten aus hartem Gestein.   

Das Volk Gottes und seine Feinde - sieben Vergleiche:

Das Wasser des Nil - das Wasser aus dem Felsen

Denn was ihren Feinden zur Strafe wurde, das empfingen sie als Wohltat in ihrer Not.   Der ständig fließende Strom wurde durch schmutziges Blut getrübt. So wurden jene für den befohlenen Kindermord gestraft. Diesen aber gabst du wider Erwarten reichlich Wasser, nachdem du ihnen vorher durch ihren Durst gezeigt hattest, wie ihre Gegner von dir bestraft wurden. Denn als sie geprüft und, wenn auch nur milde, zurechtgewiesen wurden, da erkannten sie, wie die Frevler im Zorn gerichtet und gepeinigt worden waren. Sie hast du wie ein mahnender Vater auf die Probe gestellt, die Frevler aber wie ein strenger König gerichtet und verurteilt. Fern von den Gerechten wurden sie ebenso geplagt wie damals, als sie ihnen noch nahe waren; denn zweifaches Leid und Seufzen brachte ihnen die Erinnerung an das Vergangene: Als sie nämlich hörten, dass ihre eigene Bestrafung jenen sogar zur Wohltat geworden war, da erkannten sie das Wirken des Herrn.   Den sie einst ausgesetzt und weggeworfen, den sie mit Hohn abgewiesen hatten, den mussten sie am Ende von allem bestaunen, nachdem sie einen viel schlimmeren Durst gelitten hatten als die Gerechten.   
   
Erste Einschaltung: Gottes Art zu strafen

Zur Strafe für ihre frevlerische Torheit, in die sie sich verirrt hatten, als sie vernunftloses Gewürm und armseliges Ungeziefer verehrten, sandtest du ihnen eine Menge vernunftloser Tiere.   
Sie sollten erkennen: Man wird mit dem gestraft, womit man sündigt.   
Für deine allmächtige Hand, die aus ungeformtem Stoff die Welt gestaltet hat, wäre es keine Schwierigkeit gewesen, eine Menge von Bären gegen sie zu senden oder grimmige Löwen oder unbekannte, neu geschaffene, wuterfüllte Tiere, die Feuer sprühenden Atem aushauchen oder zischenden Dampf ausstoßen oder schreckliche Funken aus den Augen sprühen. Nicht nur ihre verderbliche Gewalt hätte sie zermalmen, schon ihr Furcht erregender Anblick hätte sie vernichten können. Aber abgesehen davon hätten sie durch einen einzigen Hauch fallen können, verfolgt von deinem Strafgericht und fortgeweht vom Sturm deiner Macht. Du aber hast alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet. Denn du bist immer imstande, deine große Macht zu entfalten. Wer könnte der Kraft deines Arms widerstehen? Die ganze Welt ist ja vor dir wie ein Stäubchen auf der Waage, wie ein Tautropfen, der am Morgen zur Erde fällt. Du hast mit allen Erbarmen, weil du alles vermagst, und siehst über die Sünden der Menschen hinweg, damit sie sich bekehren. Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von allem, was du gemacht hast; denn hättest du etwas gehasst, so hättest du es nicht geschaffen.Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben, oder wie könnte etwas erhalten bleiben, das nicht von dir ins Dasein gerufen wäre? Du schonst alles, weil es dein Eigentum ist, Herr, du Freund des Lebens.
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« Antwort #2812 am: 04. Januar 2016, 06:48:12 »

Hl. Angela von Foligno

Mystikerin
* 1248 in Foligno in Italien
† 4. Januar 1309 daselbst

Angela, aus einer reichen Adelsfamilie stammend, heiratet früh und wurde Mutter mehrerer Kinder. Sie war intelligent, hochbegabt und auch von großer Innerlichkeit, trotzdem konnte sie ihrem Drang nach Vergnügungen und weltlicher Anerkennung nicht widerstehen. Mehrmals versuchte sie, ihr Leben zu ändern, doch aus Scham über ihre Sünden brachte sie es nicht über sich, eine vollständige Beichte abzulegen und empfing den Leib des Herrn, wie sie später selbst bekannt, obwohl sie ihre schweren Sünden nicht gebeichtet hatte. Das verursachte ihr schließlich immer mehr Gewissensqualen, sodass sie Gott anflehte, ihr einen guten Beichtvater zu schicken. Sie fand ihn in dem Franziskaner Arnaldo, einem weitläufigen Verwandten, bei dem sie 1285 eine Generalbeichte ablegte; dies war der Beginn ihrer vollständigen Hinwendung zu Gott.

Aber sie wurde einer schweren und schmerzhaften Prüfung unterzogen: Innerhalb weniger Jahre verlor sie alle ihre Angehörigen. 1291 verkaufte ihren gesamten Besitz, verteilte ihn an die Armen und wurde Franziskaner-Terziarin. Fortan lebte sie ein Leben in Armut und Buße und widmete sich der Krankenpflege, besonders der Pflege Aussätziger. Andererseits sammelte sie auch Menschen um sich, die wie sie ein vertieftes Glaubensleben führen wollten.

Angela Foligno, die ihre Krankheiten und Schmerzen geduldig ertrug, wurde mit vielen Schauungen und mystischen Erlebnissen begnadet, vor allem nach dem Empfang der hl. Kommunion.  Sie wurde zu einer der größten Mystikerinnen ihrer Zeit.  Ihr Beichtvater zeichnete ihre Visionen im "Buch über die Glaubenswahrheiten" (Liber de vera fidelium experientia) auf.

Ihre Verehrung setzte schon bald nach ihrem Tod ein. 1693 wurde sie von Papst Innozenz XII. selig gesprochen. Papst Franziskus gestattete 2013 ihre weltweite Verehrung,was einer Heiligsprechung gleichkommt. Sie wird dargestellt mit dem Habit der Franziskanerinnen oder mit dem Satan an der Kette.

 
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« Antwort #2813 am: 04. Januar 2016, 06:48:56 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

„Jesus blickte ihn an und sagte: Du sollst Kephas heißen [das bedeutet Fels, Petrus]“

„Du bist Simon, der Sohn des Johannes; von nun an heißt du Kephas, das heißt Petrus“ [...] Das ist also der Name, den Christus dem Simon gibt. Jakobus und seinen Bruder wird er „Donnersöhne“ nennen (Mk 3,17). Weshalb diese Namensänderungen? Jesus will damit zeigen, dass er der gleiche ist, der den alten Bund einsetzte, der schon einmal die Namen Abram in Abraham, Sarai in Sara, Jakob in Israel verwandelt hatte (Gen 17,5f.; 32,29). Er hat auch mehreren Menschen bei ihrer Geburt ihre Namen verliehen: Isaak, Samson, den Kindern von Jesaija und Hosea [...]

Heute haben wir einen Namen, der weit über allen anderen steht; wir heißen „Christen“ – eine Bezeichnung, die aus uns Kinder Gottes macht, Freunde Gottes, seinem Leib zugehörig. Gibt es einen anderen Namen, der uns stärker dazu veranlassen könnte nach den Tugenden zu streben, der uns mit größerem Eifer erfüllen, uns mehr dazu anspornen könnte, Gutes zu tun? Hüten wir uns davor, irgend etwas zu tun, was dieses großen und schönen Namens unwürdig ist, eines Namens, der mit dem Jesu Christi verbunden ist. Diejenigen, die den Namen eines großen militärischen Führers oder einer berühmten Persönlichkeit tragen, empfinden sich geehrt und tun alles, um dieses Namens würdig zu bleiben. Wir leiten unseren Namen nicht von einem Heerführer oder Fürsten dieser Erde oder von einem Engel her, sondern vom König der Engel: um wie viel mehr müssen wir um der Ehre dieses heiligen Namens willen bereit sein, alles zu verlieren, auch unser Leben?

Predigten zum hl. Johannes, Nr. 19
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« Antwort #2814 am: 04. Januar 2016, 06:52:41 »
Erster Johannesbrief 3,7-10.

Meine Kinder, lasst euch von niemand in die Irre führen! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie Er gerecht ist.
Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.
Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt.
Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott.

Psalm 98(97),1.7-8.9.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Es brause das Meer und alles, was es erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
In die Hände klatschen sollen die Ströme,
die Berge sollen jubeln im Chor.

Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
um die Erde zu richten.
Er richtet den Erdkreis gerecht,
die Nationen so, wie es recht ist.

Evangelium nach Johannes 1,35-42.

In jener Zeit stand Johannes wieder am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner Jünger standen bei ihm.
Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes!
Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus.
Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du?
Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde.
Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren.
Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte - Christus.
Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels - Petrus.
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« Antwort #2815 am: 04. Januar 2016, 16:50:14 »
Verwechselt IHN nicht mit dem anderen!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Mein Sohn wurde euch geboren. ER wurde geboren aus Liebe zu euch, Meine Kinder, und damit ihr den Weg zum Vater, zurück nach Hause zu eurem Schöpfer, gehen könnt. Freut euch, denn der Heiland ist euch geboren worden, und Seine Wiederkunft steht nun sehr kurz bevor. Amen.

Verwechselt IHN nicht mit dem anderen, denn auch dieser wird kommen und Verderbnis bringen. Seid gefestigt und freut euch, denn Mein Sohn kommt am Ende der Zeiten, und das wird nun sehr bald sein. Amen.

Opfert alles auf, Meine Kinder, und lasst euch tragen. Wer gefestigt ist in Meinem Sohn, hat nichts zu befürchten. So sei es. Amen.

Ich liebe euch.
Eure Mutter im Himmel.
Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

Mein Segen und der Meines Vaters ist mit allen, die ihr betet und für die ihr betet. Schon sehr bald wird alles vollbracht sein. Freut euch, denn so wird es sein. Amen.

In tiefer und aufrichtiger Liebe,
Euer Jesus. Amen.

Botschaft Nr. 1116, 02. Januar 2016

https://dievorbereitung.de/Botschaften/data1106-1140/1116.html
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